Du bist wundervoll, EIGEN-ART-FANTASIEREISEN

Du bist wundervoll! – Fantasiereise für Kinder und Erwachsene

Diese Fantasiereise ist im Rahmen meiner sozialtherapeutischen Arbeit mit lernbehinderten Kinder (12 – 14 Jahre) entstanden.

Diese Gruppe begleitete ich über einen Zeitraum von 2 Jahren. Die Geschichte wurde immer wieder von den Kids gewünscht

Ich habe sie oft vorlesen dürfen und natürlich auch in anderen Gruppen- und Einzelsitzungen  eingesetzt, wann immer sie passend war. Alles, was wir Kindern erzählen, passt auch für den Erwachsenen, denn unser „inneres Kind“ erfreut sich gerade an solchen Texten.

DU bist wundervol

Hallo DU! Ja DU, DICH meine ich! Weißt du eigentlich, dass du ein wundervoller Mensch bist? Ja, du hast richtig gehört. Du bist voller Wunder. Du brauchst gar nicht zu lachen oder verlegen zu werden. Es stimmt nämlich. Und ich möchte dir erzählen warum und wie du das bist. 

Du bist nämlich ein Wunder der Schöpfung, die dich gemacht hat. Manche Menschen nennen das Gott, andere Ala, und es gibt je nach Religion noch mehr Namen dafür. Aber das ist ganz egal, denn wir meinen im Grunde genommen alle das gleiche, eben einen Schöpfer oder eine Schöpferin der Natur. Und du und ich, wir alle sind einzigartige Geschöpfe.

Du bist einzigartig, denn niemand ist genau so wie du. Dein Lächeln ist wunderbar, weil niemand auf der Welt so lächelt, wie Du bist wundervoll!du. Deine Augen sind zwei Wunder. Niemand sieht damit die Welt, so wie du. Deine Gefühle sind einzigartig und wunderbar, wie deine Seele. Deine Seele ist wie ein kleiner, zarter Vogel, der in deinem Herzen wohnt und dort deine Gefühle speichert und schützt. Deshalb weiß deine Seele ganz genau, was gut für dich ist oder, was dir nicht gut tut. Wenn du ganz still bist und in dich hinein spürst, fühlst und hörst du die Stimme deines Herzens, die dir alles über dich sagt. Wenn du deinen Seelenvogel nicht beachtest, wird er traurig, und automatisch bist du traurig. Und, wenn du deine Traurigkeit nicht zeigen kannst oder jemand anderes sie nicht achtet, dann wird deine Seele ganz hilflos. Diese Hilflosigkeit zeigt sich manchmal als Wut. Und, wenn diese Wut kein Recht bekommt sich angemessen auszudrücken (angemessen heißt ohne Gewalt und ohne, dass sie andere verletzt), dann verwandelt sich diese Wut wieder zur Traurigkeit, die sich ängstlich in deinen Körper zurückzieht und in deine Seele drückt. Das nennen wir dann Depression. Vielleicht hast du das Wort schon mal gehört. Es kommt aus der lateinischen Sprache und heißt nichts anderes als Eindruck. „De“ heißt ein, und pressen ist ja ein anderes Wort für drücken. Deine Gefühle brauchen aber immer einen angemessenen Ausdruck, die Expression. „Ex“ bedeutet aus. Jetzt kennst du sogar schon zwei neue Fremdwörter. Weinen ist z. B. ein Ausdruck oder Lachen.  Beides kann sehr erleichtern. Wie erlebst du das? …

Es ist also ganz wichtig, dass du deine Gefühle beachtest, sie kennst und zu ihnen stehst. Das bedeutet, dass du gut mit dir umgehst und auch auf dich aufpasst, dass du den Mut hast, immer zu dir zu stehen, egal, was andere fühlen oder denken. Schau, dass du sagst, wie es dir geht. Mit Sprache kannst du dich z. B. auch ausdrücken. Manchmal können andere dir auch nicht helfen, egal ob du dich richtig ausgedrückt hast, weil sie dich nicht verstehen oder du sie mit deinen Gefühlen an ihre eigenen Gefühle erinnerst, zu denen manche gar nicht stehen können, weil ihnen das vielleicht unangenehm ist. Kennst du das auch? Wenn ja, wie und wo hast du das erlebt? …

GlücksmomenteFalls du dich mal hilflos fühlst, dann sammle ganz alleine für dich Glücksmomente, suche Glücksorte auf, an denen du dich wohl fühlst oder tue etwas, was dich glücklich macht. Das muss kein Geld kosten oder anderen schaden. Was könnte das für dich bedeuten? …

Du bist für dich verantwortlich. Das heißt, dass du immer das Beste für dich wünschen darfst. Schau dass, es deinem Körper gut geht, du ihn pflegst und auf ihn hörst, denn dein Körper ist das Zuhause deiner Seele. Wenn es deiner Seele nicht gut geht, dann wird dein Körper automatisch krank. Und wenn es deinem Körper nicht gut geht, weil er sich krank fühlt oder schmutzig ist, dann wird deine Seele auf Dauer auch leiden und krank werden. Erkennst du diesen Kreislauf? … 

Genau so bist du für deinen Geist verantwortlich. Dein Geist speichert z. B. neue Informationen. Gib ihm dein Bestes, in dem du immer bereit bist zu lernen. Das ist manchmal ganz heftig mit Arbeit verbunden. Doch diese Arbeit lohnt sich, denn wenn du viel lernst, dann hast du auch viele Möglichkeiten, es dir gut gehen zu lassen und dich auszudrücken. Vielleicht kannst du z. B. später einen Beruf ausüben, der dir Freude macht, hast damit die Möglichkeit deinen eigenen Lohn dafür zu erhalten, der dir das nötige gibt, was du zum Leben brauchst. Und denke daran, dass das, was du wirklich brauchst, nicht immer teuer oder das Neuste vom Neusten sein muss. Vieles wovon du glaubst, dass es dich glücklich macht, wird schon nach kurzer Zeit langweilig, und schon meinst du, dass du wieder was Neues brauchst, weil vielleicht alle es haben. So liegt das neue Computerspiel, das so teuer war, bald herum. Das Handy, das gestern noch so in war, wird bald langweilig, und ein noch besseres muss her. Warum? Was hast du davon? Ein Handy soll doch eigentlich nur funktionieren, damit man sich im Notfall erreichen kann. Das war’ s. Jeder andere „Schnickschnack“ daran wird ganz schnell uninteressant, weil er sich irgendwann unabänderlich wiederholt. So gibt es eine Menge Beispiele. …

Etwas, was du z. B. selbst hergestellt hast, ist viel wertvoller, und es macht dich stolz, weil du etwas erschaffen und so mit geschafft hast. Alles, was du tust ist nämlich ein Ausdruck von dir. Denke ruhig mal darüber nach. …

Sei lieb zu dir, und gehe immer liebevoll mit dir um, denn du bist dein ganzes Leben mit dir zusammen, egal wer sonst noch bei dir ist.  Du hast immer das Beste verdient. Du bist jedoch stets selbst dafür verantwortlich. Andere Menschen werden dich dabei unterstützen, deine Eltern, deine Lehrer oder deine Freunde. Schau, dass sie gut mit dir umgehen, so wie du mit dir und anderen umgehst. Und, wenn du glaubst, dass du dein Bestes gegeben hast und dich trotzdem ungerecht behandelt fühlst, so sprich darüber in Liebe und Achtung. Suche dir Menschen, die dich wirklich verstehen. Schau genau hin, ob sie dir gut tun oder dich nur benutzen. Das heißt, ob sie dich für ihr eigenes Wohlergehen missbrauchen. Höre auf die Stimme deines Seelenvogels in deinem Herzen. Deine Seele weiß genau, was gut für dich ist. Sie liebt dich, und du liebst deine Seele mit all ihren Stärken und Schwächen, wenn sie mal nicht in der Lage ist, ihr Bestes zu geben. Das ist  menschlich. Verzeih’ dir, wenn du mal schwach bist, und verzeih’ anderen. Sei wachsam bei dir und anderen. So wirst du erkennen  aus welchen Augen eine ehrliche Seele spricht. Augen sind nämlich der Spiegel deiner Seele. Deshalb sehen deine Augen manchmal traurig oder fröhlich aus. Hast du das schon mal bemerkt, nachdem du geweint hast …  oder wenn du vor Freude richtig strahlst? …

Ich wünsche dir, du liebenswertes Geschöpf, dass du ganz oft strahlen kannst und dich immer wieder an viele kleine Glücksmomente erinnerst und sie selbst erschaffst, auch, wenn dein Strahlen mal müde ist. Sei lieb zu dir, denn du bist einzigartig und schön, so wie du bist. Du bist du, und das ist wundervoll! Glaube an dich und an das, was du kannst. Und du kannst schon eine ganze Menge selbst aus dir schöpfen, denn du bist reich und voller Wunder, die in dir wohnen. 

Drücke sie aus: Male diese Wunder. Male, was du liebst. Male, was du fühlst, was du denkst und was dich traurig oder dich glücklich macht. Oder tanze das alles. Tanze deine Gefühle, alle, die du spürst. Wilde Bewegungen oder langsamer Tanz? Wie bewegst du dich gerne, wenn du fröhlich bist? Und wie sähe das aus, wenn du traurig bist? Oder drücke deine Gefühle mit Musikinstrumenten aus, und höre hin. Dunkle Töne? Leise Töne? Zarte oder harte Klänge? Merkst du, wie viele Möglichkeiten du hast dich auszudrücken, ohne dabei zu sprechen? Alles darfst du sein. …

Lass’ es zu, denn du bist du! Hab’ nur Mut, denn das tut gut!

 

Text: © Sabina Boddem

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EIGEN-ART-FANTASIEREISEN, Traum-raum

Traum-raum, wo Wünsche wahr werden

Fantasiereise: 

(Überall dort, wo die Pünktchen stehen, einige Minuten während des Vorlesens Zeit geben, damit sich der Fantasiereisende etwas vorstellen kann.)

 

Stell dir vor du sitzt auf einer weichen, kuscheligen Wolke. Sie ist ganz leicht, doch du weißt, dass sie dich sicher trägt …  Deine Wolke kuschelt dich ein, sie schützt und hält dich …

Mach es dir auf dieser Wolke so bequem wie möglich – weil sie dich auf eine kleine Reise begleiten wird  …  Allmählich bemerkst du, wie die Wolke sanft abhebt und zum Fenster hinaus schwebt … Du spürst einen angenehmen Wind, der dein Gesicht streichelt und du fühlst eine grenzenlose Leichtigkeit  … Gerade, als du dich fragst, was das wohl zu bedeuten hat, siehst du vor dir einen goldenen Schriftzug, der sich wie ein Regenbogen über den Himmel erstreckt ….

„Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten“,

verheißen diese wundervollen Buchstaben …  Ehe du dich versiehst, öffnet sich unter dem goldenen Bogen ein märchenhaftes, großes schlossartiges Tor … Leise klingen feenhafte Töne an dein Ohr und vor dir erscheinen viele zauberhafte Türen, die alle einen Namen haben …  Es sind die Türen zu deinem ganz persönlichen Wunschtraum …  Es gibt diesen Traum und du weißt, dass er gut ist für dich …  Du öffnest deine Lieblingstür  …  Dein Traum wird nun ganz deutlich sichtbar …  Nimm dir Zeit und diesen Raum und gestatte dir, deinen Traum vor deinen Augen lebendig werden zu lassen …  Alles ist lebbar und gut, so wie du es siehst und fühlst. Alles darf sein ……

Nun wird es Zeit für den Rückflug. Nimm alles, was du erlebt hast in dein Herz auf mit in dem sicheren Bewusstsein, dass dein Traum nicht verloren geht …  Du kletterst auf deine Wolke und bereitest dich auf die Reise vor …  Nun öffnet sich deine Traumtüre, sanft schwebst du durch das große Tor in Richtung des Ortes, in dem du dich gerade befindest …  Vor dir steht in großen regenbogenfarbenen Buchstaben:

„Herzlich Willkommen in deinem eigenen Reich, dem Mutmachraum zur Traumgestaltung“  …

……..

Dein Traum freut sich, von dir sichtbar gemacht zu werden …“ Und schwups landest du sachte auf deinem Platz …  räkelst und streckst dich… gähnst vielleicht mal ganz laut…  Nun öffne deine Augen …


Text: © Sabina Boddem

 


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EIGEN-ART-FANTASIEREISEN, Im Land der Collagen

Im Land der Collagen

 

 

Diese Fantasiereise dient zur Kreativitätsförderung und Motivation als Einstieg zum kreativen Ausdruck … Sie ist für Kinder und Erwachsene geeignet.

Alle sitzen im Kreis (Hocker oder Kissen nach Wahl), nehmen eine entspannte Sitzhaltung ein (Hocker – Füße nebeneinander auf dem Boden / Kissen – Schneidersitz), Hände locker auf  dem Schoß oder Arme hängen lassen …. (natürlich kann das auch liegend durchgeführt werden!)

 

Entspann´ dich. Schließe die Augen, wenn du möchtest und atme bewusst ganz tief ein und aus … Spüre, wie dein Bauch sich beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt …  Atme weiter so, wie es dir gut tut ein und aus … Lass deinen Atem durch dich hindurch fließen, kommen und gehen, so wie deine Gedanken ….

Stell Dir vor, du gehst hier zur Haustüre hinaus. Da kommt eine kunterbuntes Auto angefahren. Du denkst, was ist das denn für ein ulkiges Teil, das sieht ja lustig aus, mit dem möchte ich auch mal fahren ….. Kaum hast du diesen Gedanken zugelassen, da fängt das Auto an zu sprechen. „Steig ein“, sagt es. „Ich fahr´ dich zum Land der Collagen“. Ehe du überhaupt verstehen kannst, ob das ein Traum oder Wirklichkeit ist, sitzt du schon in diesem wundersamen Fahrzeug, das ganz von selbst fährt. Du fühlst dich gar nicht beängstigt, weil es so urgemütlich und behaglich ist in diesem Fahrzeug. Du spürst eine angenehme Atmosphäre und eine ruhige Sicherheit …………  Als du aus dem Fenster schaust und erwartest, Häuser zu sehen, weißt du dass du angenehm träumst. Es ist ein lustiger Traum, denn du fährst geradewegs hinein in deine Lieblingsfarben ………. Vor dir und rechts und links, überall tanzen plötzlich Papierschnipsel herum. Sie fügen sich immer wieder zu neuen Bildern zusammen. Weil du dir das genauer betrachten möchtest, hält das Auto an, und du steigst aus. So etwas märchenhaft schönes hast du noch nie vor deinen Augen gesehen. Diese Farben und Formen ………  Manche Formen haben vielleicht nicht nur interessante Umrisse, sondern laden dich auch zum Tasten und befühlen ein ……. Vielleicht tauchen auch Bilder, Fotos oder Schriften auf, die dir etwas mitteilen ………..  Du bist ganz fasziniert von diesem wunderbaren Mosaik, das sich vor deinen Augen ständig verändert. Du prägst dir alles gut ein, denn du möchtest diesen Eindruck so gerne mitteilen. Nimm dir die Zeit ……………………….  Allmählich beobachtest du, wie sich das Bild vor dir beruhigt. Egal, ob es dunkel oder hell, leuchtend oder zart ist, uni oder bunt. Es sind deine Puzzleteile, die sich zusammen gefügt haben, um dir ein Geschenk zu bescheren. Vor dir siehst du deine Collage ……………………   Irgendwann, hörst du ein leises Hupen. Es ist das bunte Auto, das dir sagen möchte. „Schau dir dein Bild noch einmal an, nimm es mit in deinem Herzen und steig ein“ ………… Das Auto fährt mit dir los …..  Du erkennst den Raum, in dem Du liegst, und da lacht dir auch schon Deine dir vertraute Umgebung entgegen  ….  Nanu, habe ich geträumt? Du bewegst dich ein bisschen hin und her …. reckst und streckst dich …. reibst dir die Augen und kommst allmählich wieder hier in den Raum zurück …….

Text: © Sabina Boddem

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Der tanzende Bleistift, EIGEN-ART-FANTASIEREISEN

Der tanzende Bleistift

Als motivierende Einführung einer kunstpädagogischen Aufgabe „Zeichnen mit einem weichen Bleistift nach Musik“ fiel mir diese Geschichte ein:

Es war einmal ein Bleistift, der lag in einem Federmäppchen und war ganz traurig. „Keiner mag mich“, dachte er. „Die Kinder greifen immer nur nach bunten Stiften, die so schöne lustige Farben auf ein Blatt malen. Und ich bin so hässlich und langweilig. Was können die Kinder auch an mir schon interessant finden außer, dass sie mit mir Rechenaufgaben in Hefte oder Bücher schreiben. Nichts als Zahlen oder Buchstaben, bei denen die Kids doch nur stöhnen, bringe ich zustande. Und dann werde ich zu guter letzt auch noch ausradiert, weil ich doch nur Fehler mache. Tja, und das schlimmste ist, dass ich dabei auch noch immer kürzer werde.“

Der Bleistift weinte, und das tat er so lange, bis er schließlich in dem dunklen Federmäppchen vor Erschöpfung einschlief:

Und stellt euch vor, was dann passierte! …

Von irgendwo her erklang eine leise Musik. Sie war ganz sanft und langsam. Der Bleistift wurde wach, und als er aus dem Mäppchen lugte, lag ein weißes Blatt vor ihm. Auf dem stand in großen Buchstaben geschrieben: „TANZE BLEISTIFT UND ZEIG, WAS DU KANNST! ZEIG, WIE SCHÖN DU BIST, DENN NIEMAND KANN SO ZEICHNEN WIE DU!“

Kaum hatte der Bleistift die Schrift gelesen, da war sie verschwunden. Vor ihm lag ein weißes Blatt. Der Bleistift wusste nicht, ob er wach war oder träumte. Doch die wunderschöne Musik ließ ihn schnell alles um ihn herum vergessen, und er wiegte sich in ihrem Rhythmus hin und her, nach rechts, nach links, vor und zurück.

Und, stellt euch vor, auf dem weißen Blatt entstanden sanfte, zarte und helle Linien, Striche und Wellen.

Die Musik wurde schneller, lauter, fröhlicher … Der Bleistift wirbelte jetzt über die weiße Fläche und drückte sich vor Freude mit seiner Spitze immer fester auf das Blatt. Wilde Kreise, kleine und große, dunkle Wellenlinien und schließlich gar spitze Zacken tauchten auf. Das Blatt füllte sich mit vielen, vielen unterschiedlichen Linien und Formen: Helle, dunkle, lange, runde, eckige, gezackte und gerade … Das sah nach allem anderen, als langweilig aus!

Der Bleistift war ganz außer Atem und kam gar nicht mehr mit, als die Musik wieder sanfter wurde … immer ruhiger …

Der Bleistift hatte keine Kraft mehr. Er schwebte hin und her … ganz langsam wiegte er sich und zauberte dabei wieder helle Linien, die er kreuz und quer über das Blatt zog. Schließlich legte er sich müde hin und brachte nur noch weiche Balken zustande, weil er sich faul mit der gesamten Länge seiner Spitze über die Fläche rollte bis die Musik verschwunden war …

Der Bleistift stutzte. Na nu, was war denn das? Um ihn herum standen die Buntstifte und klatschten Beifall:

„Bravo!“ riefen sie. „Bravo! Niemand zeichnet so schöne helle und dunkle Linien, Kreise, Zacken und viele andere Formen, wie du. Du brauchst gar keine Farbe. Du wirkst durch deine Linienvielfalt viel besser. Außerdem, Grau ist auch eine Farbe und sogar die Summe aller bunten Farben zusammen. Und du kannst sogar mit deiner Spitze ganz viele Graus zaubern, ja sogar fast ein Schwarz.“

Als der Bleistift das hörte, hüpfte er vor Freude auf dem Blatt hin und her und hinterließ zu allem anderen auch noch dicke und dünne Pünktchen. Aber dann war er wirklich müde, legte sich glücklich neben den dicken Füller, kuschelte sich an den großen, weichen Radiergummi, vor dem er nun gar keine Angst mehr hatte und träumte von Kindern, die einmal mit ihm gemeinsam tanzen möchten …..

Text: © Sabina Boddem

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EIGEN-ART-FANTASIEREISEN, Zu deinem Glücksort

Für meine kreativtherapeutische Arbeit

Reise zu deinem Glücksort


Stell dir vor deine Decke, auf der du liegst, hebt sanft vom Boden ab und trägt dich behutsam und sicher aus diesem Raum… Getragen von deiner Decke schwebst du zu deinem ganz persönlichen Glücks-Ort, den du sehr gut kennst. Deine Decke landet langsam und sicher auf dem Boden. Du freust dich, hier zu sein an dem Ort, wo du dich sicher und geschützt fühlst…

Du weißt, dass du hier heute etwas ganz besonderes finden wirst… Es ist etwas, das du immer bei dir haben möchtest… Lass dir nun Zeit, dich an deinem Ort ganz genau um zu schauen——–. Du bist dir sicher, dass du hier das finden wirst, was du für dich ganz besonders brauchst… Es kann ein Gegenstand sein oder etwas Lebendiges…. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, dann höre auf die Stimme deines Seelenvogels in deinem Herzen. Sie hilft dir und sagt dir, was du dir aussuchen möchtest——–. Wenn du das Besondere gefunden hast, betrachte es sehr sorgfältig von allen Seiten… Schau dir die Farbe an… Stell dir die Größe vor…  Du berührst es mit deinen Händen und spürst, wie es sich anfühlt… Du kannst auch mit deiner Nase daran schnuppern, damit du weißt, wonach es duftet… Nimm  dir bei allem, was du tust, Zeit——–.

Wenn du nun genau weißt, wie das, was du gefunden hast, aussieht, sich anfühlt und riecht, dann höre hin. Vielleicht hat es auch eine Stimme, die dir etwas sagen möchte. Lass dir Zeit zu hören.——–. Nun darfst du das, wofür du dich entschieden hast in dein Herz aufnehmen, damit es dich immer begleiten kann——–. Du bedankst dich an deinem Glücks-Ort für dieses wunderbare Geschenk… Dann legst du dich wieder auf deine Decke. Sie trägt dich sanft und sicher zurück in diesen Raum.


Text: © Sabina Boddem

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EIGEN-ART-FANTASIEREISEN, Es war einmal eine Welt

Fantasiereise – Es war einmal eine Welt, in der es noch keinen Strom gab …

Es war einmal eine Welt,

in der es keinen Strom gab, keine Batterien und auch keine Maschinen.

Die Menschen lebten in Zelten oder einfachen, selbst gebauten Häusern aus Steinen, Lehm oder Holz.

Die kleinen Fenster in den Häusern waren mit bunten Blumen geschmückt.

Ringsherum gab es grüne Wiesen mit wild wachsenden, bunten Blumen. Auf den Wiesen und an den Wegen standen gesunde Bäume, die Schutz spendeten vor dem Regen oder angenehmen Schatten boten vor der Sonne.

Manchmal hörte man von irgend woher das leise Rauschen eines Baches oder kleinen Wasserfalls.

Die Vögel zwitscherten munter umher, denn sie freuten sich, dass sie so viele Bäume, Sträucher, Wiesen und Blumen kannten, in denen sie geschützt wohnen konnten. Und Nahrung hatten sie auch genug.

Die Menschen machten es sich in ihren Häusern gemütlich. Überall gab es warme, handgewebte Teppiche, Decken und Kissen. Und eine Feuerstelle spendete Wärme und Licht, wenn es draußen mal kalt oder dunkel war.

Stereoanlage, Computer und Fernseher kannte man nicht.

Deshalb ließen sich die Menschen viele schöne Tätigkeiten einfallen, um sich zu beschäftigen, wenn sie mal nicht arbeiten mussten.

Und das taten die Menschen gerne gemeinsam:

Sie saßen an kalten Tagen am Feuer, und an sonnigen Tagen trafen sie sich auf der gemeinsamen Dorfwiese oder am Baum des Stadtmarktplatzes.

So erzählten sie sich gegenseitig Geschichten. Sie machten Musik miteinander mit selbst gebauten Musikinstrumenten, erfanden fröhliche Tänze, die sie zusammen im Kreis tanzten oder sangen Lieder.

Sie malten und bastelten. Auf diese Weise stellten die Menschen Gegenstände her, die sie für den Alltag brauchten, z. B. Bilder zum Schmücken ihrer Wände, Töpfe aus Ton für das Essen oder sie nähten ihre Kleidung.

Sie stellten auch Dinge her, die einfach nur Freude bereiteten, z. B. Figuren, Puppen, Musikinstrumente, Glücksbringer und vieles mehr, was sie zum Spielen benötigten.

Wenn es warm war liefen die Menschen bar Fuß, und so konnten sie den warmen Boden unter den Füßen spüren, die Steine, den Sand und das Gras. Das tat nicht weh, weil sie es gewohnt waren so zu laufen, und kein Schuh drückte mehr.

An kalten Tagen trugen sie leichte Schuhe, die sie aus Leder selbst genäht hatten und die mit  weichem Schafsfell gefüttert waren.

Lärm und Stress kannten die Menschen nicht. Es gab ja keine Autos, deshalb konnten auch die kleinen Kinder unbeschwert eine Straße überqueren. Es gab Pferde und Kutschen, die acht gaben, wenn jemand ihren Weg kreuzte.

Jeder lernte schon früh reiten, wie man heute Fahrrad fahren lernt. Angst vor Pferden hatte niemand. Im Gegenteil, denn es war so schön auf dem warmen Rücken eines Pferdes zu sitzen und nie alleine zu sein, wenn man irgendwo hin ritt. Das Pferd war stets ein Freund und man beschützte sich gegenseitig.

Wenn die Menschen mal alleine sein wollten, setzten sie sich an einen See, an einen Bach, unter einen großen Baum oder hoch oben in seine Baumkrone. Vielleicht saßen sie auch auf einem Berghügel.

Sie lauschten dem Wind, den Vögeln und dem Wasser.

Manchmal dachten sie sich Geschichten aus.

Sie malten diese Geschichten in leuchtenden Farben

oder machten Musik dazu. So konnte es passieren, dass eine große Trommel mit dunklen Tönen wilde oder unheimliche Geschichten erzählte und ein Saiteninstrument mit hellen, zarten Tönen von traurigen oder anderen Gefühlen berichtete.

Nun ist es Zeit,  Abschied zu nehmen von deinem Traumort.

Sieh dir alles noch einmal ganz genau an. Alles ist so, wie du es dir wünschst.

Schau dich ein letztes mal um, und merke dir gut, was du auf deiner Traumreise am schönsten fandst und was dir besonders gut getan hat.

Nimm alles, was du möchtest für immer in deinem Herzen mit.

Schlage nun die Augen auf, recke und strecke dich ein bisschen und fühle dich von mir und allen, die hier um dich herum in diesem Raum sind ganz herzlich willkommen,  behütet und geachtet.


Text: © Sabina Boddem

Ich habe meine Fantasiereise mit einzelnen Musikstücken von Angelo Branduardi aus dem Album – musiche da film – unterstützt. Die 12 bis 14 jährigen Kinder einer Lernförderschule konnten sich sehr gut einfühlen und wurden auf diese Weise zur eigenen kreativen Arbeit und zum schöpferischen Selbstausdruck motiviert.

 

Musik-Beispiel:

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Du bist wundervoll, EIGEN-ART-FANTASIEREISEN, EIGEN-ART-SPIRITUELL

Für kreativtherapeutische Arbeit mit Kindern und Teens

… im Rahmen meiner gruppen-gestaltungssozialtherapeutischen Arbeit mit lernbehinderten Kinder (12 – 14 Jahre) entstanden.

Diese Gruppe begleitete ich über einen Zeitraum von 2 Jahren. Die Geschichte wurde immer wieder von den Kids gewünscht …

Ich habe sie oft vorlesen dürfen und natürlich auch in anderen Gruppen- und Einzelsitzungen  eingesetzt, wann immer sie passend war. Alles, was wir Kindern erzählen, passt auch für den Erwachsenen, denn unser „inneres Kind“ erfreut sich gerade an solchen Texten.

DU bist wundervoll

Hallo du! Ja du, dich meine ich! Weißt du eigentlich, dass du ein wundervoller Mensch bist? Ja, du hast richtig gehört. Du bist voller Wunder. Du brauchst gar nicht zu lachen oder verlegen zu werden. Es stimmt nämlich. Und ich möchte dir erzählen warum und wie du das bist.

Du bist nämlich ein Wunder der Schöpfung, die dich gemacht hat. Manche Menschen nennen das Gott, andere Ala, und es gibt je nach Religion noch mehr Namen dafür. Aber das ist ganz egal, denn wir meinen im Grunde genommen alle das gleiche, eben einen Schöpfer oder eine Schöpferin der Natur. Und du und ich, wir alle sind einzigartige Geschöpfe.

Du bist einzigartig, denn niemand ist genau so wie du. Dein Lächeln ist wunderbar, weil niemand auf der Welt so lächelt, wie du. Deine Augen sind zwei Wunder. Niemand sieht damit die Welt, so wie du. Deine Gefühle sind einzigartig und wunderbar, wie deine Seele. Deine Seele ist wie ein kleiner, zarter Vogel, der in deinem Herzen wohnt und dort deine Gefühle speichert und schützt. Deshalb weiß deine Seele ganz genau, was gut für dich ist oder, was dir nicht gut tut. Wenn du ganz still bist und in dich hinein spürst, fühlst und hörst du die Stimme deines Herzens, die dir alles über dich sagt. Wenn du deinen Seelenvogel nicht beachtest, wird er traurig, und automatisch bist du traurig. Und, wenn du deine Traurigkeit nicht zeigen kannst oder jemand anderes sie nicht achtet, dann wird deine Seele ganz hilflos. Diese Hilflosigkeit zeigt sich manchmal als Wut. Und, wenn diese Wut kein Recht bekommt sich angemessen auszudrücken (angemessen heißt ohne Gewalt und ohne, dass sie andere verletzt), dann verwandelt sich diese Wut wieder zur Traurigkeit, die sich ängstlich in deinen Körper zurückzieht und in deine Seele drückt. Das nennen wir dann Depression. Vielleicht hast du das Wort schon mal gehört. Es kommt aus der lateinischen Sprache und heißt nichts anderes als Eindruck. „De“ heißt ein, und pressen ist ja ein anderes Wort für drücken. Deine Gefühle brauchen aber immer einen angemessenen Ausdruck, die Expression. „Ex“ bedeutet aus. Jetzt kennst du sogar schon zwei neue Fremdwörter. Weinen ist z. B. ein Ausdruck oder Lachen.  Beides kann sehr erleichtern. Wie erlebst du das? …

Es ist also ganz wichtig, dass du deine Gefühle beachtest, sie kennst und zu ihnen stehst. Das bedeutet, dass du gut mit dir umgehst und auch auf dich aufpasst, dass du den Mut hast, immer zu dir zu stehen, egal, was andere fühlen oder denken. Schau, dass du sagst, wie es dir geht. Mit Sprache kannst du dich z. B. auch ausdrücken. Manchmal können andere dir auch nicht helfen, egal ob du dich richtig ausgedrückt hast, weil sie dich nicht verstehen oder du sie mit deinen Gefühlen an ihre eigenen Gefühle erinnerst, zu denen manche gar nicht stehen können, weil ihnen das vielleicht unangenehm ist. Kennst du das auch? Wenn ja, wie und wo hast du das erlebt? …

Falls du dich mal hilflos fühlst, dann sammle ganz alleine für dich Glücksmomente, suche Glücksorte auf, an denen du dich wohl fühlst oder tue etwas, was dich glücklich macht. Das muss kein Geld kosten oder anderen schaden. Was könnte das für dich bedeuten? …

Du bist für dich verantwortlich. Das heißt, dass du immer das Beste für dich wünschen darfst. Schau dass, es deinem Körper gut geht, du ihn pflegst und auf ihn hörst, denn dein Körper ist das Zuhause deiner Seele. Wenn es deiner Seele nicht gut geht, dann wird dein Körper automatisch krank. Und wenn es deinem Körper nicht gut geht, weil er sich krank fühlt oder schmutzig ist, dann wird deine Seele auf Dauer auch leiden und krank werden. Erkennst du diesen Kreislauf? …

Genau so bist du für deinen Geist verantwortlich. Dein Geist speichert z. B. neue Informationen. Gib ihm dein Bestes, in dem du immer bereit bist zu lernen. Das ist manchmal ganz heftig mit Arbeit verbunden. Doch diese Arbeit lohnt sich, denn wenn du viel lernst, dann hast du auch viele Möglichkeiten, es dir gut gehen zu lassen und dich auszudrücken. Vielleicht kannst du z. B. später einen Beruf ausüben, der dir Freude macht, hast damit die Möglichkeit deinen eigenen Lohn dafür zu erhalten, der dir das nötige gibt, was du zum Leben brauchst. Und denke daran, dass das, was du wirklich brauchst, nicht immer teuer oder das Neuste vom Neusten sein muss. Vieles wovon du glaubst, dass es dich glücklich macht, wird schon nach kurzer Zeit langweilig, und schon meinst du, dass du wieder was Neues brauchst, weil vielleicht alle es haben. So liegt das neue Computerspiel, das so teuer war, bald herum. Das Handy, das gestern noch so in war, wird bald langweilig, und ein noch besseres muss her. Warum? Was hast du davon? Ein Handy soll doch eigentlich nur funktionieren, damit man sich im Notfall erreichen kann. Das war’ s. Jeder andere „Schnickschnack“ daran wird ganz schnell uninteressant, weil er sich irgendwann unabänderlich wiederholt. So gibt es eine Menge Beispiele. …

Etwas, was du z. B. selbst hergestellt hast, ist viel wertvoller, und es macht dich stolz, weil du etwas erschaffen und so mit geschafft hast. Alles, was du tust ist nämlich ein Ausdruck von dir. Denke ruhig mal darüber nach. …

Sei lieb zu dir, und gehe immer liebevoll mit dir um, denn du bist dein ganzes Leben mit dir zusammen, egal wer sonst noch bei dir ist.  Du hast immer das Beste verdient. Du bist jedoch stets selbst dafür verantwortlich. Andere Menschen werden dich dabei unterstützen, deine Eltern, deine Lehrer oder deine Freunde. Schau, dass sie gut mit dir umgehen, so wie du mit dir und anderen umgehst. Und, wenn du glaubst, dass du dein Bestes gegeben hast und dich trotzdem ungerecht behandelt fühlst, so sprich darüber in Liebe und Achtung. Suche dir Menschen, die dich wirklich verstehen. Schau genau hin, ob sie dir gut tun oder dich nur benutzen. Das heißt, ob sie dich für ihr eigenes Wohlergehen missbrauchen. Höre auf die Stimme deines Seelenvogels in deinem Herzen. Deine Seele weiß genau, was gut für dich ist. Sie liebt dich, und du liebst deine Seele mit all ihren Stärken und Schwächen, wenn sie mal nicht in der Lage ist, ihr Bestes zu geben. Das ist  menschlich. Verzeih’ dir, wenn du mal schwach bist, und verzeih’ anderen. Sei wachsam bei dir und anderen. So wirst du erkennen  aus welchen Augen eine ehrliche Seele spricht. Augen sind nämlich der Spiegel deiner Seele. Deshalb sehen deine Augen manchmal traurig oder fröhlich aus. Hast du das schon mal bemerkt, nachdem du geweint hast …  oder wenn du vor Freude richtig strahlst? …

Ich wünsche dir, du liebenswertes Geschöpf, dass du ganz oft strahlen kannst und dich immer wieder an viele kleine Glücksmomente erinnerst und sie selbst erschaffst, auch, wenn dein Strahlen mal müde ist. Sei lieb zu dir, denn du bist einzigartig und schön, so wie du bist. Du bist du, und das ist wundervoll! Glaube an dich und an das, was du kannst. Und du kannst schon eine ganze Menge selbst aus dir schöpfen, denn du bist reich und voller Wunder, die in dir wohnen.

Drücke sie aus: Male diese Wunder. Male, was du liebst. Male, was du fühlst, was du denkst und was dich traurig oder dich glücklich macht. Oder tanze das alles. Tanze deine Gefühle, alle, die du spürst. Wilde Bewegungen oder langsamer Tanz? Wie bewegst du dich gerne, wenn du fröhlich bist? Und wie sähe das aus, wenn du traurig bist? Oder drücke deine Gefühle mit Musikinstrumenten aus, und höre hin. Dunkle Töne? Leise Töne? Zarte oder harte Klänge? Merkst du, wie viele Möglichkeiten du hast dich auszudrücken, ohne dabei zu sprechen? Alles darfst du sein. …

Lass’ es zu, denn du bist du! Hab’ nur Mut, denn das tut gut!


Text: © Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Diese Geschichte ist auch hörbar unter