eigenliebe

Von aufrichtiger Liebe und Wertschätzung der eigenen Natur

und wie die unterschiedlichsten Menschentypen mit sich umgehen

 

Das, was auf dem Herz steht, sollte die elementarste Grundregel eines jeden Menschen sein, auch wenn ich hier wahrscheinlich wieder viele Frauen anspreche. Das Geschlecht, das sich immer wieder manipulieren lässt, sich nicht ganz und vollkommen zu finden, zu sehen, zu fühlen und zu spüren.

Während Männer über ihren Bauchansatz müde grinsen und Frauen sie anhimmeln, weil ihre Schläfen ergraut sind, winken aus sämtlichen Werbeanzeigen und Artikeln, wie Frauen auszusehen haben, vor allem wenn sie älter werden. Früher schnürten sie sich in Korsagen, quetschten sich die Organe bis sie in Ohnmacht fielen und nahmen lieber Totgeburten hin, nur um dem Schönheitsideal zu entsprechen. Und was machen sie heute noch? Wenn man mal von Kulturen absieht, in denen Frauen immer noch verstümmelt werden, kleine Mädchen verheiratet und sich sich die Frauen vermummen müssen, dann sind die „High Heels“, die das Skelett verbiegen, die Tonnen Chemie, die durch die Kopfhaut in den Körper und in die Umwelt dringen und die Diäten, die Mädchen zur Magersucht führen ja noch „harmlos“. Auch wenn Letzteres ganz und gar nicht harmlos ist, aber Ihr wisst worauf ich hinaus will.

Frauen lieben und begehren ältere Männer, egal ob sie Bauch haben, eine Glatze oder graue und weiße Haare und selbst, stehen sie neben ihnen, vor allem die Prominenz im Blitzlichtgewitter und sind verunstaltet vom vielen Liften und Schnibbeln. Von wegen Schönheitschirurgen, da sind oft Monstermacher am Werk! Die Damen sind aufgespritzt, blondiert und haben Tonnen an sich baumeln, die sie Brüste nennen und wenn sie keine Lust mehr darauf haben, neues Geld und wieder Aufmerksamkeit brauchen, wird der Monstermacher eben verklagt, weil er Schrott verarbeitet und eingebaut hat. Ist das nicht gruselig? Aber soweit muss ich ja gar nicht ausholen. Der Wahnsinn läuft doch schon überall, wo Frauen sind, also nicht nur bei diesen Promis. Entweder sie meinen, sie müssten sich vernachlässigen und gar nichts für sich tun, weil sie ja keine Zeit für sich haben oder sie legen sich eine Maskerade aus Schminke und falscher Haarpracht zu und verhüllen sich in Kleidungen, die ihre Natur verstecken, aber nicht emporheben.

Es gibt unterschiedliche, destruktive Gedanken und Einstellungen, die Menschen dazu veranlassen, sich auf irgendeine Weise zu verstecken oder extrem herauszustellen.

Sie sind geprägt von der Kultur und dem sozialen Umfeld eines Menschen und seiner Erziehung. Es ist nicht so, dass das jedem so bewusst ist, wie ich das hier aufzeige unter den einzelnen Typen, die ich noch beschreiben werde. Das bedeutet, dass nicht jeder dieser Menschen vorsätzlich sich und anderen damit schaden möchte. Vieles läuft im Unterbewusstsein ab. Der Mensch verhält sich seiner Überzeugung nach völlig in Ordnung, hält sein Verhalten für angebracht, vielleicht sogar nach bestem Gewissen und das Leben passiert dann dieser Grundhaltung entsprechend, sodass diese Glaubenssätze sich manchmal so verstärken können, dass ein prägendes Muster entsteht, was nach außen hin als völlig normal und sogar positiv bewertet wird. Auch das ist ja wieder vom Umfeld abhängig, in dem jemand lebt. Erst, wenn ein Leidensdruck entsteht, versucht ein Mensch das Muster zu erkennen, sich seiner Ursachen bewusst zu werden und auszubrechen, um andere Wege zu gehen.

Typ I – der Unsichere

hat mehr oder weniger Selbstwertgefühl und kann das je nach Ausprägung auch mehr oder weniger gut verstecken.

Sein Gedankenmuster liegt einer Vielzahl von Menschen zugrunde. Dieser Typ kommt deshalb damit scheinbar ziemlich einfach durch, fällt nicht auf und bietet wenig Angriffsfläche, indem er mit der Masse schwimmt. Er hat es dadurch eigentlich nicht so schwer in der Gesellschaft, denn es sind ja einige, die so denken und leben um ihn herum. Aber irgendwann merkt er, dass er sich gar nicht richtig selbst lebt. Er wird unzufrieden, strebt nach Veränderung und Selbstentfaltung. Er möchte sich weiterentwickeln. Dann ist eine Beratung fällig. Es sind bevorzugt Frauen, kenne ich aber auch von Männern, die in meine Beratung kommen und unter Typ II leiden.

  • Ich bin von Natur aus langweilig, also muss ich mich verändern.
  • Wenn man blaue Augen nicht mag, dann trage ich eben grüne Kontaktlinsen.
  • Es lohnt sich nicht, mich zu erkennen, also verkleide ich mich und mache etwas anderes aus mir.
  • Ich bin nicht so wichtig, also ist es mir (bin ich) egal, wie ich aussehe oder wirke.
  • Man muss für andere da sein und nicht für sich selbst.
  • Ich mag mich nicht.
  • Ich kann es nicht ertragen aufzufallen.
  • Ich habe Angst gesehen zu werden, also muss ich mich schützen.
  • Ich bin genau, in dem, was ich wirklich bin, sehr verletzt worden, also möchte ich mich nicht mehr zeigen.
  • Ich befürchte nicht geliebt zu werden, wenn man mich erkennt.
  • Schminke und auffällige Brillen und Garderobe helfen mir dabei, denn sie lenken von mir (meinem Seelenspiegel) ab.
  • Ich liebe mich nicht, denn das schickt sich nicht.
  • Andere sind mehr wert, weil sie mehr können oder reicher sind.
  • Ich darf nicht glücklich oder schön sein, wenn es der andere nicht ist.
  • Ich bin zu nichts zu gebrauchen, also entwickle ich ein Helfersyndrom, das mir das Gefühl gibt, zu etwas nützlich zu sein.
  • Jeder darf mich in Anspruch nehmen und mir über meine Grenzen gehen, denn daran sieht man doch wie liebenswert und gefällig ich bin.
  • Ich tue alles, um geliebt zu werden und anderen zu gefallen.
  • Ich möchte dazugehören und kein Außenseiter sein.
  • Ich könnte als eingebildet abgestempelt werden, wenn ich mich mag, liebe oder schön bin.
  • Es tut mir weh, wenn andere schön, erfolgreich und liebenswert sind.
  • Verantwortung gebe ich gerne ab, weil ich ja eh keine Ahnung habe und andere das besser können als ich.
  • Ich Angst habe, Fehler zu machen und erwischt zu werden.
  • Ich darf keine Fehler machen, denn ich möchte gerne oder muss perfekt sein.
  • Insgeheim bin ich oft neidisch, weil ich das Glück der anderen nicht ertrage.
  • Ich wäre gerne so wie…

Typ II – der scheinbar Sichere

bevorzugt von dominanten Männern, aber auch Frauen, die jedoch grundlegend das gleiche Problem haben können, wie Typ I: Mangelnde Selbstliebe und das verletzte innere Kind.

Nur zeigen und leben diese Menschen ihren mangelnden Selbstwert und die Folgen ihrer Verletzungen völlig anders aus und werden jedoch oft für sehr selbstbewusst gehalten und beneidet. Er nimmt sich, was er braucht und versteht es, wenn er es geschickt anstellt, sogar sehr beliebt und bewundert zu werden. Wie gesagt, auch Erziehung und kultureller Hintergrund spielen eine wichtige Rolle. Wenn Typ I und Typ II sich begegnen, kann eine Beziehung  zur Co-Abhängigkeit führen. Typ II ist meist beratungsresistent oder kommt nach einer Lebenskrise (nach beruflichen oder privaten Zusammenbruch) zur Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann.

  • Ich ertrage es nicht, wenn andere schön(er), erfolgreich(er) und beliebt(er) sind, denn ich bin der Alphamensch.
  • Also muss ich immer erfolgreich sein.
  • Ich definiere mich überwiegend oder nur über Leistung und Materielles und mache andere von meiner Bedürftigkeit abhängig.
  • Ich muss mich überlegen fühlen und bin nur stark, wenn andere schwächer sind.
  • Deshalb unterdrücke ich sie, denn das gibt mir Macht.
  • Missbrauch und Manipulation gehören zu dem Spiel dazu.
  • Ich bin autoritär und setze alles durch.
  • Ich brauche Kontrolle, sonst verliere ich meinen Halt und meine Sicherheit. Das gleiche gilt auch für materiellen Besitz.
  • Ich muss auffallen auf Biegen und Brechen, um respektiert und bewundert zu werden.
  • Vor allem muss ich alles mitmachen, was angesagt ist, weil man ja mit der Zeit gehen muss und ich will zu denen gehören, die reich und schön sind.
  • Wenn blaue Augen und blonde Haare Mode sind, dann färbe ich mein naturschwarzes Haar und trage blaue Kontaktlinsen.
  • Wenn große Brüste „in“ sind, dann werden sie eben operiert, wenn kleine Mode sind, dann lege ich mich eben wieder unter’s Messer.
  • Ich bin schließlich kein Looser und kann mir alles leisten. Das will ich auch zeigen.
  • Außerdem geht es nicht darum, mit meinem Äußeren Seelen-Striptease zu machen.
  • Ein gute Tarnung und Maskerade ist der Weg zum Erfolg. Das macht mich unberechenbar.
  • Wer ich wirklich bin, das geht niemanden was an.
  • Oder, ich bin so toll, wie ich wirklich bin, dass ich nichts an mir tun muss, egal, ob ich stinke oder abstoßend wirke. Das bin nun mal ich und andere müssen sich damit abfinden.
  • Deshalb benehme ich mich auch so, wie ich das für richtig halte, ohne Rücksicht auf irgendetwas oder irgendjemandem.
  • Es ärgert mich, wenn andere schön, erfolgreich und liebenswert sind. Mein Neid spornt mich an, noch mehr zu sein, noch dicker aufzutragen.
  • Man muss sich nicht lieben, aber ich bin wer, kann alles und weiß alles besser.
  • Verantwortung übernehme ich gerne, wenn ich mit Erfolg prahlen kann, aber wenn etwas schief läuft, dann sind die anderen dran.
  • Besser viele Leute und viel Prestige, als Alleinsein.
  • Äußerlichkeiten sind wichtig, weil jeder sofort sehen kann, was ich ein für ein toller Mensch bin.
  • Ich bin perfekt in allem und Fehler machen die anderen.

Typ III – der Selbstwertlose

hat sich aufgegeben und leidet schwer,

auch wenn er vorgibt, dass ihm alles egal ist oder er spürt wirklich gar nichts mehr, weil er an seine Gefühle nicht mehr herankommt. Depressionen, Süchte und andere Krankheiten sind Dauerbegleiter.

  • Was soll ich denn noch tun, ist doch alles ganz egal.
  • Wie ich lebe oder aussehe, interessiert doch sowieso niemanden.
  • Scheiß doch auf alles, ich mach, was ich will und deshalb gar nichts mehr.
  • Sollen sich doch die anderen abrackern und anstrengen. Ist doch eh alles scheißegal.
  • Ich will nicht so sein wie die anderen. Die sind mir sowieso alle egal. Sollen die doch malochen.
  • Was? Ich stinke und bin verwahrlost? Was geht dich das denn an. Ich bin so wie ich bin. Wenn dir das nicht passt, dann guck doch weg.

Und jetzt komme ich zu den Menschen mit Grundgedankenmuster und Lebensweisen, die sich für mich eher danach anfühlen, dass sie von Liebe und Achtung geprägt sind.

Typ IV – der Selbstbewusste,

dem seine Stärken und Schwächen bewusst sind. Er kommt auch gerne in eine Beratung, weil er es sich wert ist, etwas Gutes für sich zu tun und sich stets weiterentwickeln möchte.

Er reflektiert, hinterfragt und ist offen, sich und anderen wirklich zu begegnen, lässt gelebte Nähe zu, kennt seine Schattenseiten und hat auch vielleicht einiges von Typ I, II oder III schon gelebt oder wird ganz natürlich auch immer mal wieder von ihnen eingeholt, weil er ja Fehler macht und „nur“ ein Mensch ist. Er besinnt sich aber überwiegend auf das Liebevolle und Eigenverantwortliche. Diese Menschen scheuen sich in der Regel nicht, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Sie bekommen aber häufig das Leben schwer gemacht von den anderen, weil sie von ihnen beneidet werden und fallen aufgrund dessen ab und zu in einige Muster von Typ I zurück. Er hat nicht immer viele Freunde, wenn er sich selbst treu bleibt und setzt sich deshalb in einigen Lebensabschnitten oft mit der Einsamkeit oder dem AllEINSein auseinander, was auch ihm nicht immer leicht fällt. Stärke und ein Zuhause in sich selbst finden, Urvertrauen und Allverbundenheit, immer getragen zu werden, können seine zentralen Themen sein, die sich wie ein roter Faden durch das Leben ziehen. Das dieser Typ sehr sensibel ist und nur wahrhaftig leben und nicht mit der Masse schwimmen kann, muss er sich seine Stärken immer wieder bewusst machen, auch wenn andere ihn gerne schwächen oder ihn für schwach halten wollen.

Seine Grundgedanken sind:

  • Ich unterstütze mich und meine Natur innerlich und äußerlich, indem ich mir gut tue und mich für mein Wohlbefinden (Heilung) verantwortungsbewusst einsetze.
  • Ich bringe mich also gerne zur Geltung und das innerlich und äußerlich!
  • Ich bin es wert, natürlich zu sein wie ich bin und erkannt und gesehen zu werden – sowohl in meinem Charakter, meinen Einstellungen, meinem Äußeren und meinen Fähigkeiten unabhängig davon, was die Werbung oder die Masse (von mir) denkt.
  • Ich erarbeite mir meinen Schutz, indem ich an meinem Selbstwertgefühl arbeite und lerne innerlich stark zu sein, um keine äußere Maskerade mehr nötig zu haben.
  • Oder: Maskerade macht mir Freude, weil ich mich bewusst verwandeln möchte, in andere Rollen schlüpfen will, um mich zu amüsieren, zu schützen oder um jemand anderes zu sein, weil es mir damit wirklich gut geht, weil es zu meinem Beruf gehört oder zu meiner kreativen Art und Weise mich und mein Leben auszudrücken.
  • Ich bin ein liebenswertes, einzigartiges Individuum, das sich freut, wenn andere sich auch so empfinden.
  • Ich muss deshalb auch nicht in der Masse untergehen und auch nicht jedem gefallen.
  • Es ist meine Wahrheit, die ich lebe und verantwortungsbewusst mitteile und freue mich natürlich, wenn ich Gleichgesinnte treffe, die auf meiner Wellenlänge sind.
  • Deshalb lege ich auch wert dort zu sein, wo ich hinpasse, auch wenn dieser Weg nicht immer einfach ist.
  • Letztendlich ist mir mein Seelenwohl lieber als Reichtum und Sicherheit, was mich jedoch nicht davon abhält mit dem, was ich gerne mache, erfolgreich zu werden, zu sein und zu bleiben und damit sowohl inneren und als auch materiellen Reichtum zu verdienen.
  • Ich kann andere so sein lassen wie sie sind, achte jedoch auf meine Grenzen, damit ich nicht missbraucht werde.
  • Ich bin aufmerksam und lerne gerne hinzu.
  • Ich bin bereit umzudenken, wenn es notwendig ist, aber ich lasse mich weder verbiegen, noch laufe ich blind hinter einem „Guru“ her.
  • Ich stelle mich nicht über andere, sondern unterstütze andere dabei, sich zu ebenso zu lieben, zu achten und sich wert zu schätzen und ihr Potential zu entfalten, ohne ihnen etwas überzustülpen.
  • Deshalb kann ich eine Autorität sein, was nicht gleich zu setzen ist mit autoritär sein.
  • All das, was ich mir Gutes tue, kann ich auch an andere weitergeben und ihnen gönnen.
  • Ich kann nur andere glücklich machen und lieben, wenn ich es selbst bin und tue.
  • Ich missbrauche und manipuliere niemanden für mein Seelenwohl.
  • Ich darf Fehler machen, dazu stehen und daraus lernen, was aber nicht bedeutet, dass ich verantwortungslos bin.
  • Ich bin vollkommen und nicht perfekt.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Mischtypen von Typ I , II,  III und IV. Und fast jeder Mensch hat wohl schon phasenweise einiges aus allem gelebt, auch dann, wenn er überwiegend nach liebevollen und heilsamen Grundsätzen lebt –  gerade in jüngeren Jahren, wo sich das Selbstwertgefühl und Bewusstsein noch in der Entwicklung befindet.

So und jetzt stellt Euch bitte einmal bildlich vor, wie diese unterschiedlichen Menschentypen mit sich äußerlich umgehen, wie der eine oder andere in Erscheinung tritt oder auch nicht. Denn das Thema „sichtbare Schönheit“ ist der Schwerpunkt vieler meiner Artikel.

Menschen kommen in meine Farb- und Stilberatungen, weil sie Fragen zu ihrem Äußeren haben. Aber es können sich viele Leute, mit denen ich mich über meine Arbeit unterhalte, nicht vorstellen, dass all diese „scheinbaren Randthemen“, die ich hier beschreibe, in meinen Beratungen sehr wesentlich sind.

Auch, wenn jemand weder zum einen, noch zum anderen Typ gehört (ich habe hier ja wirklich die Extreme beschrieben!), so hat doch jeder Mensch mit irgendetwas zu tun, entweder bei sich selbst oder hat zumindest Erfahrungen mit den negativen Extremspezies, die einem das Leben erschweren können, auch wenn man noch so liebevoll und selbstbewusst mit sich und anderen umgeht.

Also geht es in einer ganzheitlichen Farb- und Stilberatung und auch beim Make-up in den meisten Fällen um den ganzen Menschen, wie er empfindet und lebt und in welchem Umfeld er sich aufhält. So zum Beispiel im Privat- oder Berufsleben, in dem er entsprechend gekleidet sein muss oder möchte und wie die Mitmenschen damit umgehen. Das macht eben die Ganzheitlichkeit aus.

Es geht hier nicht nur darum, ob das Knie bedeckt sein soll oder der V-Ausschnitt vorteilhafter ist, als der U-Boot-Auschnitt. Sondern es geht um den Menschen, der sich durch seine typgerechten Farben, Schnitte, Formen und was noch dazu gehört sichtbar macht. Dieser Mensch hat davor ein Leben gelebt und danach geht das Leben weiter. Und das Aussehen tut seine Wirkung zuerst bei der Person, die ich berate und dann auch bei denen, die es im Anschluss an ihr wahrnehmen. Und diese Menschen im Umfeld sind diejenigen, die meine Kundin oder meinen Kunden geprägt haben, mal mehr und mal weniger freud- oder leidvoll. Deshalb sind die Beratungsgespräche sehr persönlich.

Unter Berücksichtigung der positiven Grundhaltung ist die Unterstützung und Akzentuierung der eigenen, natürlichen Schönheit durch Make-up, Kleidung, Schmuck, vor allem Brille,  ja sogar Haartönungen, eine völlig andere. Dann gehen nicht mehr die Lippenstifte, Lidschatten, Lidstriche, Rougebalken, Brillen, Accessoires, Farben, Musterungen und Schnitte alleine, das bedeutet von der Person getrennt spazieren, sondern die Person kommt zur Geltung. Ihr steht, was sie trägt.

Sie hat nicht nur schöne Sachen an, sondern diese passen zu ihr und nicht erst, weil sie sich zu diesen Dingen passend gefärbt und geschminkt hat, damit ihr das alles erst dann steht, denn „man trägt das so“. Auch Make-up und Haartönung sind auf die individuelle Natur abgestimmt und nicht auf das, was alle tun oder was gerade angesagt ist.

Immer schön dran denken: Einer Elster würde die Rotkehlchenfedern nur dann stehen, wenn sie sich vorher färben würde. Schöner wäre doch, wenn die Elster sich im Spiegel betrachten würde mit folgenden Gedanken:

  • Ich habe ein schönes Gefieder, aber es ist gerade ein wenig glanzlos. Also spüre ich mal in mich hinein, warum das so ist. Bin ich gerade überfordert? Oder…? Was kann ich ändern, damit die Federn mehr glänzen? Vielleicht fresse ich mal mehr Pflanzenprodukte und weniger Insekten.
  • Ich hätte auch so gerne etwas Rotes an mir, wie das Rotkehlchen, besonders wenn ich mich am Sonntag zur Vogelmädelsrunde treffe. Ich schaue mal, welches Rot am besten zu meinem schwarz-weißen Wintertypgefieder passt. Das Rotkehlchen hat zwar meine volle Bewunderung, aber seine Farben passen nicht zu mir. Zu dem Rot, müsste ich erst meine schwarzen Federn braun färben, damit es mit steht. Also wähle ich doch lieber einen kühleren Rotton. Dann bin ich noch ich selbst und habe mein schönes Gefieder und meine Natur akzentuiert und aufgefrischt. Vielleicht noch einen Tupfen kühles Grün dazu. Ja, das wäre fein.
  • Meine Kollegin hat so ein gelbstichiges, viel zu dunkles Braun in ihren Federn. Das knallt richtig raus. Ich sehe von ihr kaum noch was, sondern nur das Braun. Sie denkt immer, sie sei sonst unscheinbar und sähe alt aus, dabei ist sie von Natur aus so schön frisch und jugendlich mit ihren hellen blauen und grauen Taubenfedern. Jetzt sieht sie zwar etwas hausbacken aus mit der neuen Farben, die fast jedes Weibchen trägt (wie langweilig!), aber die anderen sagen ihr das nicht. Sie möchten sie ja schließlich nicht verletzen, auch wenn sie mit ihrem neuen Gelbbraun scheußlich aussieht. Außerdem wollen ja alle zueineinandergehören. Da will keiner einen Alleingang machen und gar herausstechen. Schade eigentlich, denn hier im Vogelbüro würde es viel lebendiger aussehen, wenn nicht alle das gleiche an hätten. Die meisten sagen einfach: „Du hast aber eine schöne neue Feder an.“ Was soll eigentlich das Aber immer dabei?
  • Ich werde morgen mal zu meiner Kollegin gehen und ihr das Kompliment machen, dass sie richtig hübsch ist, weil sie so hell ist und ihr mal Farben zeigen, die ihre Besonderheit wunderschön herausstellen und wie sie ihren Kopf beim Gehen noch besser vorwärts bewegen kann, damit das kleine, graue Kröpfchen, das so keck ist an ihr, besser zur Geltung kommt. Vielleicht hat sie ja auch Lust zu meiner Farbberaterin zu gehen. Ich würde ja auch mitkommen und zuschauen, wenn sie nicht alleine dorthin will…

Warum ich gerne solche Vergleiche ziehe? Tja, weil ich festgestellt habe, auch in Beratungen, dass viele Menschen so besser nachvollziehen können, was da tagtäglich passiert, wenn es um Wertschätzung, gutes Aussehen oder Schönheit geht.

Bei allen Schönheitsfragen ist das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein zu berücksichtigen.

Es geht um die innere und äußere Schönheit, die miteinander verbunden sind.

So kommen in den Beratungen auch Fragen auf wie

  • Was liegt dem zugrunde, warum ich mich verändern möchte?
  • Was gefällt mir, warum nicht an mir?
  • Was finde ich gut oder schön an mir?
  • Was möchte ich betonen?
  • Was möchte ich lieber verstecken?
  • Liebe ich mich? Wenn nein, warum nicht?
  • Wenn ja, was liebe ich an mir und warum?
  • Fühle ich mich wertvoll?
  • Wie gelingt es mir, das zu zeigen, was und wer ich bin?
  • Wenn ich das tue, das auch zu vertreten
  • und mich nicht von anderen verunsichern zu lassen?

In sich hineinspüren ist so wichtig. Viel mehr, als zu schauen, „was man oder die anderen tragen“.

Und wenn jemand fühlt, dass er oder sie sich in dem naturgegeben Körper nicht wohlfühlt und sich gar operieren lassen möchte oder sein Geschlecht umwandeln lassen will, dann ist das genau so notwendig zu hinterfragen. Was ist Auslöser für mein Empfinden und meine Sichtweisen? Was ist der wahre Grund dahinter?

Erst wenn alle Schatten beleuchtet sind und jemand sich dann ganz sicher ist, den für ihn richtigen Schritt zu tun, dann hat das auch etwas mit Liebe zu sich selbst zu tun. Denn wer sich liebt, möchte sich in erster Linie wohlfühlen und diesen Weg muss nicht jeder nachvollziehen können.

Und da bin ich beim wichtigsten Grund angekommen, warum wir alle den Wunsch haben sollten, uns zu lieben, zu leben, zu achten und deshalb schön zu sein und vor allem zu sich selbst zu stehen.

Aufrichtige Liebe und Wertschätzung der eigenen Natur,

vernachlässigt nicht,

sondern unterstützt und schätzt wert.

Das Ergebnis dieser Grundhaltung kann nur schön sein für sich selbst und andere!

Liebe, lebe, achte Dich

und sei ein wertvoller Schatz!

Nur so kannst Du Dein Leben und das der anderen zum Leuchten bringen,

denn nicht nur im Märchen funkeln die Schätze.

Und das gilt FÜR ALLE MENSCHN, nicht nur für Frauen!

Niemand braucht sich zu schämen, wenn er sich selbst liebt und schön findet. Das haben uns die Religionen so eingetrichtert, besonders den Frauen. Ich glaube, dass die göttliche Energie (= Gott oder Göttin oder was ganz anderes = jeder eben so wie er sich das vorstellt) Liebe ist und diese hat uns nach ihrem Ebenbild erschaffen. Darum sollten wir unsere Natur und die um uns herum (Menschen, Tiere, Pflanzen) lieben, leben und achten, sonst würden wir unsere göttliche Schöpfung, also uns selbst mit Füßen treten.

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  • Darum nimm Dich an und beginne, Dich zu lieben, zu leben und zu be-achten.
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  • sondern sei Vorbild und unterstütze andere, in dem Du Dein Licht mitteilst, ohne es anderen aufzuzwingen.
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Attraktiv mit weißer oder grauer Naturhaarfarbe unabhängig vom Alter!

Ihr Lieben,

nachdem ich mal wieder zig Foto-Beispiele im Internet entdeckt habe, auf denen Grau und Weiß als Kunsthaarfarbe für junge Leute angepriesen werden, denen das gar nicht steht, wenn diese Farben nicht zum Farbtyp passen, appelliere ich wieder mal an alle, die VON NATUR AUS DIESE SCHÖNEN HAARFARBEN haben:

Hört auf, Euch die Haare mit einem gelb-stichigen Blond, Rot, Schwarz oder mit sonstwas zu färben. Eure aktuelle Naturhaarfarbe macht Euch nicht automatisch alt, weil sie zu Eurem natürlichen Farbtyp und Eurem biologisch, natürlichem Entwicklungsprozess gehört. Wenn Ihr Euch dazu farbtypgerecht kleidet oder schminkt, seht Ihr schön aus!

Gesichter verändern sich mit den Jahren und die Natur denkt sich schon etwas dabei, wenn sie Haare dunkler oder heller werden lässt. Wenn Eure Haare also weiß oder grau (heller) werden, dann passt das und wenn Blonde nachdunkeln (meist ein kühles mittleres bis dunkles Aschbraun), dann ist das auch in Ordnung. Dann passt das „Kinderblond“ einfach nicht mehr! Wenn Ihr trotzdem Eure Haare färben möchtet, dann achtet auf den richtigen Unterton. Ein kühler Farbtyp braucht einen anderen, als der warme Farbtyp!

Hier seht Ihr gesammelte Bildbeispiele auf Pinterest, die Euch vielleicht vor dem Färben nützlich sein können – vorausgesetzt Ihr kennt Euren Farbtyp. Um alle Bilder zu sehen, könnt Ihr Euch auf dem Portal kostenfrei registrieren, denn so wird Euch nur eine kleine, sich wiederholende Auswahl gezeigt.

Die schöne Naturhaarfarbe, siehe hier an der attraktiven Katerin (40 J.), die, wie es für Wintertypen üblich ist, schon sehr früh ergraute, hat also nichts mit dem Altwerden zu tun, sondern auch junge Menschen ergrauen. Sie sollten dazu stehen, damit diese Haarfarben, genau wie Goldblond, Rot, Braun u.s.ww. selbstverständlich zu unserem ganz natürlichen, äußeren Menschenbild gehören dürfen – unabhängig vom Alter! Alles andere empfinde ich schon sehr diskriminierend.

Frauen lassen diese Diskriminierung zu und tun dabei weder ihrer Natur, noch der Umwelt gut! Auch kleine Kinder können übrigens je nach Farbtyp das gleiche weiße Haar haben, wie es im Alter vorkommt. Wenn sie dann später als Erwachsene diese Farbe an sich entdecken, bricht die Hysterie aus, weil Loreal das so vorschreibt?

Frauen, wie viel Chemie muss denn noch in Euch rein fließen, damit die Industrie dran verdienen kann? Männer werden doch auch trotz oder gar wegen ihrer grauen, weißen und aschblonden Haare attraktiv gefunden und geliebt oder? Und Ihr müsst Euch erst färben???

Das tut mir wirklich schon seelisch weh, wenn ich erlebe, wie sich so viele Frauen diesem Dogma unterwerfen und mit ihren Kunstfarben oft nicht gut aussehen. Nicht alle natürlich! Aber sehr viele! Und mir tut es weh, wenn ich in Gesprächen erfahre, dass sie sogar darunter leiden und sich nicht trauen aus der Reihe zu tanzen!

Und wie Ihr hier unter https://www.pinterest.de/mitFARBENreich/haarfarben-kalte-farbtypen/ seht, sind Haarfarben wie Weißblond und Grau sowieso im Trend. Es ist doch verrückt, dass sie bei jungen Menschen, die nicht früh ergrauen, gefärbt werden und wenn eine Frau sie von Natur aus bekommt, gerät sie in Panik und verfällt meist dem Gelbblond- und Rotbraun-Färbewahn. Das sieht beim kalten Farbtyp schrecklich alt aus.

Wie viele Kundinnen habe ich schon davon überzeugen können. Sie sendeten mir nach einiger Zeit ihre Fotos, weil sie meinen Tipp beherzigt haben und sahen wesentlich frischer und jünger aus, als vorher mit der Kunstfarbe. Einige Bilder könnt Ihr unter meinen unten angegebenen Links oder in meinem Blog unter den einzelnen Portrait-Beispielen zu den Farbtypen anklicken. Auch auf Pinterest seht Ihr viele Beiträge rund um das Thema Farbe, Stil und mehr, wenn Ihr Euch registriert.

Diese ständige Angst, mit den natur-weißen oder natur-grauen Haaren alt zu wirken, findet nur in den Köpfen und nicht am Kopf statt, denn sie hat überhaupt nichts mit der Realität zu tun.

Alt oder unvorteilhaft sehen Menschen mit dieser Haarfarbe nur aus, wenn sie die falschen Garderoben-Farben dazu tragen oder unpassendes Make-up auftragen. Dem Sommertyp, Sommer-Winter-Mischtyp und Wintertyp mit weißem oder grauem Haar stehen beispielsweise die meisten der Herbst- und Frühlingsfarben nicht gut zu Gesicht und zum Haar. Das sieht furchtbar altbacken aus! Hinzu kommt die innere Einstellung, Wertschätzung und Haltung, die nach außen ausgestrahlt wird. All das kann alt wirken lassen ganz unabhängig von irgendwelchen Haar- oder Garderobenfarben!

Also lasst Euch gut beraten und kommt schwungvoll mit viel Frische und Freude, Eure wahre und schöne Natur zu entdecken und zu entfalten, in das neue Jahr! Ich begleite Euch gerne dabei!

Infos zu meinen Angeboten (Inhalt, Ablauf, Preise) findet Ihr unter www.farben-reich.com und jede Menge Artikel zum Thema und Bildbeispiele zu meinen Kunden hier im Blog!

Vielleicht lerne ich ja den ein oder anderen bald kennen. Ich freu mich und bis dann,

Eure Sabina Boddem aus dem Farbenreich in Düsseldorf

Frauen, steht zu Eurer Natürlichkeit!

Warum Haare färben zur Sucht werden kann

Die Geschichte von der fremden Frau im Spiegel

Attraktiv mit grauen Haaren! – Eine Frau beschreibt ihre innere und äußere Wandlung

Graues oder weißes Haar macht nicht automatisch alt, sondern kann sehr attraktiv aussehen!

Die Frau mit dem silbernen Haar …

Warum aschgraue, aschbraune und aschblonde Menschen und Hunde attraktiv sind

Mut zur Farbe und zum individuellen Stil gerade im Alter!

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung befreit von einengenden Schemen und Klischees und unterstützt damit die Entwicklung und Entfaltung der individuellen Persönlichkeit

Ich wage es, anders zu sein und meinen natürlichen Farbtyp zu leben

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung für wahre, alterlose und natürliche Schönheit und Weiblichkeit

Finde DEINE FARBEN, die zu DEINER NATÜRLICHEN SCHÖNHEIT passen

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Siehst DU wirklich gut aus oder „nur“ deine Kleidung?

Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist …

Ganzheitliche Farbberatung auf dem Weg zu sich selbst, gerade für Frauen in den Wechseljahren …

Warum in den Wechseljahren die typgerechten Farb-Töne heilsam klingen

Zeig Dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite

Für eine Farb- und Stilberatung ist man nie zu alt

Von der Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen

 

 

In diesem Artikel geht es darum, warum ich es so erstrebenswert finde

  1. zu wissen, wer ich bin,
  2. dazu ehrlich und offen zu stehen,
  3. genauso ehrlich zu handeln und mein Leben zu gestalten
  4. und das natürlich mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein,
  5. mit Achtung, Respekt und Liebe
  6. damit ich mir selbst und anderen keinen Schaden zufüge.

Dabei erzähle ich unter anderem aus meinem persönlichen Leben.

 

Hebe dich von der grauen Masse ab und habe Mut, ein einzigartiges Individuum zu sein!

Das ist so wichtig! Wenn du aus Angst, nicht dazuzugehören zum Jasager der Masse wirst, obwohl du dich damit eigentlich gar nicht wohlfühlst, wird das auf Dauer dazu führen, dass du dich verlierst. Dieser ungesunde Verlust tut jedoch weder dir, noch anderen gut. Mal abgesehen, dass du dadurch ernsthaft krank werden könntest. Aufrichtige Nähe und Ehrlichkeit mit dir selbst und mit dem Anderen wird nur möglich, wenn du dich selbst in gesundem Maße, davon gehe ich hier mal aus, liebst und annimmst und JA ZU DIR sagst. Ich spreche hier nicht von Selbstsucht, Narzissmus usw. Wenn du zu dir stehst, erfährst du vielleicht einige Verluste, die dir Scheinsicherheit gegeben haben, aber was du dann erhältst, ist das, was dir wirklich entspricht und zu dir passt. Alles andere, was nicht deinem wahren Selbst entspricht, darf sich ablösen. Und ist es nicht besser du löst dich frei-willig, bevor das Schicksal dich radikal und unerwartet von etwas trennt, weil du zu lange gewartet hast und das Fass zum Überlaufen voll geworden ist?…

So viele Menschen haben Angst, ihre Arbeit zu verlieren und lassen sich dazu hinreißen, bei Mobbing mitzumachen oder anderen Machenschaften, die viel Übel anrichten können. Alles, nur um die eigene Haut zu retten. Sie entschuldigen ihre Lügen und Intrigen damit, dass sie ihren Job nicht verlieren dürfen, weil sie doch ihre Kinder ernähren müssten oder… Aber wen oder was retten und nähren sie damit eigentlich wirklich?… All das schafft nur eine ungesunde Abhängigkeit voneinander. Oder Menschen stehen nicht zu ihren Gefühlen, erzählen beispielsweise als Mann, dass die Scheinpartnerin Petra heißt, die in Wirklichkeit ein Peter ist und umgekehrt verleugnen Frauen ihre Lebensgefährtinnen. Menschen kleiden sich so, wie andere es von ihnen erwarten, auch wenn sie sich damit nicht wohl fühlen. Frauen färben sich die Haare, obwohl sie es eigentlich gar nicht möchten. All das nur aus Furcht, als Individuum aufzufallen und eine Angriffsfläche zu bieten oder ein Außenseiter zu sein. Frauen verstecken sogar ihre besondere Ausstrahlung, weil sie befürchten, mit ihrem Intellekt nicht ernst genommen und auf ihr Äußeres reduziert zu werden. Missbrauch oder häusliche Gewalt in den Familien wird aus Angst vor den Konsequenzen stillschweigend geduldet. Ob dabei die Seele eines Kindes zugrunde gerichtet wird, ist dabei für die Weggucker unwichtiger, als ihre eigene Scheinwelt und Scheinsicherheit aufzugeben! Ehrliche Gefühle und auch mal zuzugeben, etwas NICHT zu schaffen, auch das wird in dieser ach so coolen Schwarzbrillenträgergesellschaft als Schwäche ausgelegt. Das Alter wird verleugnet und nicht mehr geachtet und beachtet… Das alles ist wirklich übel. Und so könnte ich unzählige kleine und große Lügen aufzeigen, die entstehen, wenn Menschen nicht ehrlich mit sich und anderen umgehen.

Was kann denn wirklich passieren, wenn du ehrlich mit dir und deinem sozialen Umfeld bist? Ja, du könntest entlassen, verlassen und nicht verstanden werden. Es könnte ein Verlust nach sich ziehen. Solch eine Erlösung macht aber gleichzeitig Platz für den heilsamen Gewinn, wenn du dir die Chance gibst, dich und dein Leben so aus- und einzurichten, dass das, was dann ist, auch tatsächlich dir entspricht!

Oft ist die Angst vor dem, was in deiner Fantasie herumspukt, größer, als das, was du in der Realität wirklich erleben, ja geschenkt bekommen würdest, wenn du diese Angst ablegen könntest. Die Angst entsteht nur durch deine negativen Gedanken, Vorstellungen und Erwartungen, die dich in deinem Zwangskorsett einengen. Sie wird vielleicht noch von deinem Umfeld geschürt. Aber vielleicht ist dein Gegenüber, dein Umfeld sogar dankbar für deine Offenheit und Ehrlichkeit und kommt nun endlich auch aus sich heraus. Es ist plötzlich ehrlich zu dir. Es trennt sich oder bleibt. Das was bleibt, schätzt dich um deiner Selbst willen. Du kannst ein Vorbild sein! Ich weiß, wovon ich spreche. Das ist doch viel wertvoller oder?

Ich habe mein Leben lang mit zunehmender Reife immer stärker und ehrlicher zu dem gestanden, was ich bin und was ich fühle. Vor allem habe ich nicht weggeschaut, wenn ich schädlichen, zerstörenden Missständen begegnet bin, mit denen sich niemand auseinandersetzen wollte. Dazu gehörte auch Missbrauch von Kindern! Das entsprach oft nicht dem, was die breite Masse um mich herum von mir erwartete oder mir vorlebte. Ich stand beruflich mehrmals vor dem scheinbaren Aus, weil ich meinen Mund aufgemacht habe und musste von vorne beginnen! In meiner Familie bin ich eine Außenseiterin und mein Freundeskreis war und ist immer überschaubar. Früher war der Kreis größer. Im Alter schrumpft er immer mehr zusammen, weil ich mich auf’s echte Wesentliche konzentriere. Meine Kunden und Klienten standen viele Jahre meiner Freiberuflichkeit nicht in Massen vor der Tür. Doch es werden im Gegensatz zu meinem Freundenskreis, je älter ich werde, zunehmend immer mehr! Diejenigen, die hier ankommen und das sind nicht wenige, darf ich glücklich machen, weil die Chemie stimmt und ich das Klientel anziehe, das zu mir passt. Umgekehrt passe ich zu denen, die sich mir anvertrauen. Das kann passieren, wenn du immer mehr zu dir selbst findest und JA zu dir sagst. Kein leichter Weg für mich, aber mit einem sehr erstrebenswerten und glücklichen Ziel!

Klar war dieser ehrliche Weg mitunter sehr anstrengend: Ich habe viel Lehrgeld bezahlt, bin immer wieder durch Versuch und Irrtum gegangen. Ich lebte in meiner Kinder- und Teenagerzeit in den 60er und 70er Jahren zunächst ziemlich angepasst und ließ mich unterdrücken, war aber im Inneren schon sehr revolutionär. In der Zeit war ich sehr oft krank. In meinen wilden Jahren der 80er und 90er war ich manches Mal vielleicht zu radikal und konsequent und musste meine und anderer Grenzen ausloten, um meine Stärken und Schwächen zu fühlen. Ich habe viele Leben gelebt und zugelassen, mich immer offen dazu bekannt, was und wer ich gerade war, auch wenn das manches Mal zunächst harte Konsequenzen anzog. Und das alles aus Überzeugung mit viel Leidenschaft und viel Herzblut und nicht, weil irgendetwas gerade „in“ war. Ich eigne mich nicht zum Massenmitläufer, sondern war und bin eher eine Frau, die polarisiert. Klar habe ich andere enttäuscht und verletzt, denn ich kann schließlich niemals allen Erwartungen, die an mich gestellt werden, gerecht werden. Wenn ich beispielsweise einen Menschen verlassen möchte, dieser aber nicht mich und darunter leidet, dann lässt mich das natürlich nicht kalt. Aber ich würde weder diesem Menschen, noch mir, noch Kindern, dauerhaft Glück bringen, wenn ich mich selbst und meine Empfindungen verleugnen würde. Das bedeutet nicht, leichtfertig mit sich und anderen umzugehen. Im Gegenteil, dazu gehört eine große Portion ehrliche Verantwortung für sich und andere. Und so zu leben, lohnt sich, denn diese Echtheit im sozialen Miteinander fühlt sich geborgen, vertraut, verständnisvoll, intensiv, lebendig, warm und liebevoll an! Das ist das genaue Gegenteil von Oberflächlichkeit, die ich nicht ertragen kann, weil ich weiß, wie sich die Intensität anfühlt.

Ich konnte in jüngeren Jahren auch ein Biest sein, das schon mal absichtlich jemanden gepiesackt hat. Wenn ich heute darüber nachdenke, dann schüttele ich nur noch den Kopf. Hass oder Rache schadet wirklich nur einem selbst. Ich bin wirklich heute im Frieden mit allem und würde mich so wie damals wirklich nicht mehr verhalten. Zum Glück bleiben bei mir immer die schönen Erinnerungen und das Negative wird nach bewusster Verarbeitung (habe mir dabei auch professionelle Hilfe gegönnt) wirklich gleichgültig. Ich könnte heute jeden umarmen, der mich mal verletzt hat. Außerdem habe ich mit den Betreffenden meist auch Gutes erlebt.

Ich bin einfach nur ich, ein Individuum, wie jedes Lebewesen und ich bin jetzt stolz darauf. Das war ich auch nicht immer, denn ein Selbstwertgefühl aufzubauen, ist ja ein Entwicklungs -und Reifeprozess. Ich würde heute für keine materielle Sicherheit der Welt Wege der Unehrlichkeit und Selbstverleugnung gehen. Das würde mich nicht glücklich machen, auch wenn mir Sicherheit noch so wichtig ist! Natürlich war ich nicht glücklich, wenn ich mal arbeitslos war und mich unverstanden oder einsam fühlte. Aber diese Zustände waren vergänglich, weil ich um Neues gekämpft habe, was besser zu mir passte, als das Alte und so ging es Schritt für Schritt weiter auf meinem Seelenweg…

Vor einigen Tagen schrieb mir eine Blogleserin, ob sie als Herbsttyp zu einer bevorstehenden Beerdigung auch Dunkelbraun tragen könnte. Da beginnt es schon. Falle ich negativ auf? Was denken die anderen über mich? Halten sie mich für pietätlos?… Also, ich sage dazu folgendes: Die Kleidung trauert nicht, sondern die Person. Natürlich nehme ich Rücksicht auf die Trauernden, wenn ich das Gefühl habe, dass sie in ihrem Gefühlszustand keine lebendige Farbenfreude ertragen. Aber, ob ich mit Schwarz, Braun oder einer anderen zurückhaltenden Farbe trauere oder zu einer Beerdigung gehen möchte, sollte schon mir überlassen bleiben. Ich habe weder zu der Beerdigung meiner Eltern, noch zu den Beerdigungen bester Freunde Schwarz getragen, nicht, weil ich sie nicht geliebt habe, sondern weil ich grundsätzlich (und das schon bevor ich wusste, dass ich ein Herbsttyp bin) kein Schwarz trage und die Intensität oder Echtheit meiner Trauer davon nicht abhängt. Mir ist es egal, was der ein oder andere darüber denkt. Jeder sollte in dieser Hinsicht doch das tun, womit er selbst klar kommt und womit er persönlich das am ehrlichsten ausdrücken kann, was er gerade fühlt oder? Zu meiner Beerdigung könnte ich mir orange Blumen auf einem fröhlich bunt bemalten Sarg vorstellen. Jeder darf, wenn er möchte, in seinen farbtypgerechten Garderobenfarben erscheinen, damit alle wirklich schön aussehen, wenn sie sich von mir verabschieden. Ganz so, wie ich es auch jetzt zu Lebzeiten liebe! Oder ich werde einfach verbrannt und habe kein Grab. Das ist mir so was von. Das sollen die Hinterbliebenen entscheiden, denn sie hätten schließlich die Arbeit oder auch nicht! Oh, ich bin vom Thema abgekommen…

Ich habe mir manchmal mehr Leichtigkeit und materielle Sicherheit gewünscht und mich nach einen klaren Lebensweg gesehnt. Und gerade die Sicherheit, auch die emotionale, die für mich sehr wichtig ist, sollte ich zu manchen Zeiten im Außen nicht erhalten. Ich war und bin immer noch dazu angehalten, sie wirklich in mir zu finden, obwohl ich seit 2012 glücklich verheiratet bin. Mein Mann, der seit acht Jahren an meiner Seite ist, gibt mir wirklich Geborgenheit und ich darf mich bei ihm sicher fühlen. Doch ich muss diese Sicherheit in mir selbst spüren. Erst dann finde ich meinen Halt. Da ich „nur“ ein Mensch bin klappt das mal mehr, mal weniger. Gerade jetzt, wo ich schon auf die 60 zugehe, setze ich mich natürlich mit Themen auseinander, die für mich als junger Mensch unwesentlich waren. Jetzt erhält das Thema Sicherheit ein anderes Gewicht. Dann denke ich schon mal darüber nach, was würde, wenn…, und Ängste und Zweifel kommen auf. Je mehr ich bei mir bin und in meinem Ur-Vertauen, desto mehr weichen meine Selbstzweifel dem Gefühl der Dankbarkeit an das Leben und das Sein. Ich fühle mich geliebt, geborgen und getragen im Vertauen, dass ich niemals wirklich allein sein werde, weil immer alles zur rechten Zeit da ist, so wie JETZT und das ist wundervoll!

Du musst natürlich nicht so einen extremen Lebensweg haben, wie ich, wenn du ehrlich mit dir und anderen umgehst und JA zu dir sagst! Du gehst ihn vielleicht leichter und direkter und nicht mit vielen Umwegen. Ich will dir hier keine Angst machen, denn jeder Mensch hat einen eigenen, individuellen Seelenweg, eine andere für ihn stimmige Lebensweise und eine völlig andere Art mit sich und seinem Umfeld umzugehen. Da gibt es keine Patentlösung. Du hast ganz andere Aufgaben zu lösen als ich und du bringst eine vollkommen andere Grundvoraussetzung mit. Sie könnte auch ähnlich sein und trotzdem wirst du etwas anderes daraus machen. Es gibt da kein Besser und Schlechter.

Meine Kindheit hat mich geprägt und ich bin wahrscheinlich eine Scanner-Persönlichkeit, deshalb sowieso nicht einfach gestrickt. Wenn du auf den Link klickst, kannst du lesen, was das ist. Nur früher kannte man das noch nicht. Es gab auch kein Internet und nicht so eine Bandbreite an Möglichkeiten, sich zu informieren, unterstützen und helfen zu lassen. Trotzdem hatte diese Zeit auch wundervolle Vorzüge, die ich heute vermisse. Doch das würde nun wieder das Thema sprengen. So hat nicht nur jeder Mensch unterschiedliche Herausforderungen zu meistern, sondern jedes Zeitalter fordert uns auf seine besondere Weise. Es gibt also in dem Sinne keine gute alte Zeit…

Ich höre jetzt auch mal auf. Es ist alles gesagt. Also, trau dich, ein einzigartiges Individuum zu sein! Und wenn du es nicht kannst, dann steh dazu und lass auch mal Hilfe zu. Schwäche zu zeigen, ist eine Stärke! Du musst nicht alles alleine schaffen! Auch so ein Thema! Das kann ich auch nicht immer und zu jeder Zeit. Auch als Therapeutin brauche ich ab und zu meine Seelenmassagen. Wir sind alle „nur“ Menschen. Wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst sind. Wir sind keine perfekten Maschinen, sondern vollkommen(d) mit all unseren Stärken und Schwächen, für die wir uns nicht schämen brauchen. Wir können uns wechselseitig und füreinander bereichern, denn was der eine nicht kann, kann der andere…

Warum ich das alles mitteile? Weil das Thema „Sag JA zu dir und steh zu dir selbst“ einen sehr hohen Stellenwert in meinen Beratungen einnimmt, sowohl bei Frauen und als auch inzwischen zunehmend bei Männern, die leider immer noch weniger Selbsterfahrung zulassen. Männer, die meine Beratung aufsuchen, erkennen, dass auch sie sich zeigen dürfen, auch mit ihren Schwächen und das sogar müssen, um nicht zu erkranken und sich selbst zu zerstören! Sie möchten, so wie meine weiblichen Kunden und Klienten, im wahrsten Sinne des Wortes Farbe bekennen!

Es gehört zu meinem Beruf, Menschen auf dem Weg, ihre wahre Natur sichtbar zu machen, zu unterstützen und vor allem, ihnen MUT zu MACHEN, authentisch zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen kraftvollen, zugleich leichten und farben-licht-reichen Tag!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Positive Affirmationen zur Selbstliebe

 

Das ist so wichtig für unsere körperliche, seelische und geistige Heilung und Gesundheit!

www.farben-reich.com

Deine Träume können die Welt verändern…

 

Bitte träume weiter… Deine TRÄUME können die Welt verändern…

Eines Tages schaffen wir eine neue Welt. Eines Tages hören wir auf, zu kämpfen und alles perfekt machen zu wollen.

Eines Tages genießen wir unsere EinzigARTigkeit. Eines Tages spüren, sehen, erleben wir in Dankbarkeit unsere schöpferische, von Gott gegebene Vollkommenheit und erkennen sie achtsam in jedem LEBEWESEN. Eines Tages wollen wir alle das Gleiche.

Eines Tages LIEBEN wir einander endlich…

Deine Träume sind wichtig. Nur du kannst deine Träume träumen.

Lass dich von deinen Träumen leiten, lass dich von deinen Träumen einhüllen…

Das Leben braucht unsere Träume!

… Lass deine Träume ins Freie …

© Sabina Boddem

www.farben-reich.com