GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung, Wenn ich musiziere

Warum intuitives MusikinstrumentenSPIEL so gut tun kann

Ihr Lieben,

in meinem Video möchte ich Euch persönlich dazu ermutigen, das Harfenspiel oder sonstiges MusikinstrumentenSPIEL wirklich mal als Spiel zu verstehen und auszudrücken. Gerade in Zeiten wie in dieser Coronakrise ist es wichtig, Freude an etwas zu haben und abschalten zu können, aber gleichzeitig auch zu sich selbst zu finden und Gefühle ausdrücken zu können…

Das kann jeder, ohne ein Instrument spielen zu können. Es gibt ganz viele Möglichkeiten für dich und auch für deine Kinder. Vielleicht werde ich demnächst darauf hier näher eingehen und konkrete Tipps und Anleitungen dazu geben. Wozu bin ich schließlich Kunst- und Gestaltungssozialtherapeutin, Erzieherin und Dipl. Textil-Designerin? Ich habe in den letzten 15 Jahren ausschließlich als selbstständige ganzheitliche Farb- und Stilberaterin gearbeitet. Aber das andere habe ich noch nicht verlernt. Vielleicht ist ja jetzt die Zeit reif, altes Wissen und Erfahrungen wieder rauszuholen und zu vermitteln. Ihr könnt mir ja mal in den Kommentaren Bescheid geben, ob Ihr in dieser Angelegenheit etwas von mir braucht, bzw. Ihr Euch etwas wünscht, womit ich Euch helfen könnte.

Lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund! ❤️🙏🎶🐝☀️

Eure Sabina aus dem FarbenReich

P.S.: Im Video spiele ich übrigens an meiner kleinen Reiseharfe, „Special Edition Fullsicle“

GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Negative Glaubenssätze positiv und konstruktiv umwandeln

Da diese Themen manchmal Bestandteile meiner Beratungen sind, habe ich hier einiges dazu kurz zusammengefasst:

Wenn du dich in einer Lebenskrise befindest, aus dem du keinen Ausweg mehr weißt, versuche all das, was du befürchtest oder, was du an dir nicht magst, aufzuschreiben.

Es ist sehr wichtig, alles erst einmal ungefiltert rauszulassen. Dann nimm dir Satz für Satz vor und formuliere ihn positiv! In jedem NEIN und in jedem GEGEN, steckt auch ein JA und ein FÜR! Du kannst dich ablehnen oder Ja zu dir sagen! Jede Medaille hat zwei Seiten.

Wenn du das immer wieder tust, wirst du merken, wie sich etwas in dir verändert. Das ganze ist ein Trainingsprogramm für dich, deine negativen Gedanken in eine positive und konstruktive Richtung zu lenken, wodurch sich auf Dauer nicht nur dein Handeln verändert, sondern auch deine Situation. Du ziehst Positives und Konstruktives in dein Leben!

Beispiele

Negativ

  • Ich bin viel zu sensibel und zu nahe am Wasser gebaut.
  • Immer werde ich ausgenutzt, weil alle von mir Hilfe erwarten.
  • Ich kann nicht NEIN sagen oder ich bin viel zu abweisend.

 

Positiv

  • Ich habe die Stärke, meine Verletzlichkeit und meine Tränen zu zeigen und diese auch von anderen aufzufangen.
  • Ich bin sehr empathisch. Man sucht mich deshalb gerne auf.
  • Ich achte auf meine Grenzen und bin in der Lage diese anderen zu vermitteln.

 

Negativ

  • Nein, ich traue mich nicht, mich von… zu trennen, weil ich wirtschaftlich abhängig bin von… und nicht weiß, wie alles weitergehen soll. Ich werde in ein leeres Loch fallen und alle (zum Beispiel die Kinder) mitreißen. Es ist ein Teufelskreis, aus dem ich keinen Ausweg finde. Ich hab doch Verantwortung für… Vielleicht ändert… sich ja doch, wenn ich nur alles tue, damit… das einsieht und auch etwas für sich tut. Ich werde von… sehr verletzt und gedemütigt, aber das ist alles nicht so schlimm, wie die Vorstellung, alleine zu sein und nicht zu wissen wie es weitergehen soll. Ich liebe… doch. Ich weiß doch um… Seelennot. Alles, was ich gemacht habe, war und ist umsonst. Ich bin ein Versager…

Positiv

  • Ja, ich gebe zu, dass ich mich vor einer not-wendigen Trennung fürchte, denn ich habe bisher wenig oder kein eigenes Geld verdient und bin es auch nicht gewöhnt alleine zu leben. Ich akzeptiere, dass ich mich ändern und mich lösen muss, damit ich und… die Chance haben zu heilen. Wenn ich… liebe, dann muss ich… frei geben, auch wenn es mir und… schwer fällt. Ich habe alles getan, was in meiner Macht steht, aber nun habe ich das Recht, Grenzen zu setzen und auch meine Müdigkeit, meine Verzweiflung, meine Ohnmacht und meine Hilflosigkeit zuzugeben. Damit helfe ich nicht nur mir und meinen Kindern, sondern auch… Ich gebe aus Liebe auch… die Chance zur Unabhängigkeit und den eigenen Weg zu finden. Ich mache… auch nicht mehr abhängig von mir, denn mit meinem Helfersyndrom, helfe ich… nicht, sondern schade uns auf Dauer nur. Ich möchte nicht länger coabhängig sein. Ich bin es wert geliebt zu werden, statt gedemütigt. Ich finde Hilfe. Ich bin aufgehoben und nicht alleine. Alles entwickelt sich zum Guten unabhängig von… Ich werde Wege und Lösungen finden, mich von meiner Abhängigkeit, Hilflosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung zu befreien und auf eigenen Beinen zu stehen. Freude statt Traurigkeit darf von nun an mein Leben bestimmen, denn nur wenn ich glücklich bin und mich liebe, kann ich andere glücklich machen und lieben! Ich übernehme die Verantwortung für mein Lebensglück…

Und so könnte ich noch unzählige Beispiele aufschreiben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass nicht leicht ist zu beherzigen und noch weniger leicht, die entsprechenden Entscheidungen zu treffen und diese auch in die Tat umzusetzen, denn Loslassen kann mit sehr viel Angst besetzt sein. Aber in der Vergangenheit hat mir zumindest die Methode des Aufschreibens von Negativ in Positiv geholfen, klarer zu sehen und konstruktiv zu werden.

 

Nun wünsche ich dir von ganzem Herzen alles Liebe und Gute!

Du wirst deinen Weg finden und gehen. Davon bin ich ganz fest überzeugt!

      

Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Der weibliche Weg, schön und anziehend zu sein

 

Für diesen Weg ist – Liebe, lebe und achte Dich – unerlässlich.

Damit es nicht nur Worte auf diesem Bildschirm bleiben, möchte ich Dich zum Ausdruck Deiner Natur, Schönheit und Fülle anregen.

  • Darum nimm Dich an und beginne, Dich zu lieben, zu leben und zu be-achten.
  • Sei nicht zu bescheiden und vernachlässige Dich nicht, denn damit tust Du weder Dir, noch anderen einen Gefallen.
  • Tue Dir körperlich, seelisch und geistig gut, damit Deine Schönheit (Natur) von innen nach außen strahlen kann.
  • Habe keine Bedenken, dass Du andere damit in den Schatten stellen könntest,
  • sondern sei Vorbild und unterstütze andere, in dem Du Dein Licht mitteilst, ohne es anderen aufzuzwingen.
  • Trage Verantwortung für Dich und Dein Wohlergehen, so wie es der andere für sich auch tun muss.
  • Pflege und schmücke Körper, Geist und Seele. Ja, Du hast es verdient!
  • Wenn Du Deinen eigenen Ausdruck ehrst, werden Dich andere faszinierend und anziehend finden.
  • Es ist ein Unterschied, ob Du Deinen Körper hasst und ihn deshalb verändern möchtest oder ob Du ihn liebst und das herausstellen und betonen möchtest.
  • Das Streben nach Deinem Selbstausdruck darf weder zur Sucht werden, noch Dich unter Druck setzen.
  • Strebe also nicht süchtig hinter den gängigen Klischees von Modetrends und Schönheit her. Das bedeutet nicht, altmodisch zu sein.
  • Nimm Dir vielmehr das, was Du im Außen wahrnimmst, ob in der Mode oder sonst wo, zur kreativen Anregung und Motivation, Dir davon das herauszupicken, was für Dich wesentlich ist und zu Dir passt.
  • Das soll leicht und spielerisch sein und von innen nach außen und von außen nach innen korrespondieren.
  • Was außen sichtbar wird, darf Deiner wahren Natur entsprechen. Und das, was von außen positiv erkannt wird, tut wiederum Deinem Inneren gut.
  • Du solltest Deine Natur nicht verstecken und verhüllen, weil das ein Verlust für Dich und andere bedeutet.
  • Achte und ehre dabei auch Deine Entwicklung und Dein Älterwerden, auf das Du stolz sein darfst. Alles, was sich an Dir verändert, hat einen Sinn.
  • Du wirst nicht hässlich(er) oder langweilig(er), wenn Du Dich veränderst.
  • Stelle das, was sich verändert voller Stolz heraus. Zeige DICH!
  • Du musst Dich nicht färben, denn jede Farbe Deiner Natur hat einen Sinn, weil sie Dein Wesen und Deine Gesichtszüge unterstützt. Sie passt zu Dir wie die Feder zum Vogel passt oder das Fell zu Deinem Haustier.
  • Unterstütze Deine Natur mit den Farben, die zu Deinem Körper und Deinem Aussehen passen, damit Du betont wirst.
  • Alles, was Du anziehst, sollte eine Erweiterung Deiner selbst sein, innerlich und äußerlich.
  • Kommuniziere mit Deinem Körper, hör in ihn rein und lausche, welche Farbtöne in Dir schwingen und wie sie sich nach außen sichtbar machen.
  • Ergänze sie mit Tönen, die dazu passen und zwinge Dich nicht zu denen, die Dir die Werbung oder das Umfeld aufdrücken.
  • Du musst nur den Mut haben, all das zu tun und Dir auswählen, was an Dir schön ist.
  • Bringe es zur Geltung. Bringe DICH zur Geltung und nicht, was Du anziehst.

Das was DU BIST, ist ANZIEHEND und nicht das, was Du glaubst anziehen zu müssen, um anziehend zu sein!

Ich begleite DICH gerne auf DEINEM WEG und freue mich, DICH persönlich kennen lernen zu dürfen!

Erkundige Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com nach meinen Angeboten (Inhalt, Ablauf, Preise)!

 

Eine Auswahl meiner Beiträge zum Thema. Beim Durchstöbern des Blogs findest Du noch mehr dazu!

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung für wahre, alterlose und natürliche Schönheit und Weiblichkeit

Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist …

Wenn du anfängst, dich selbst zu lieben

Du bist wundervoll! – Fantasiereise für Kinder und Erwachsene

Anmut, Schönheit, Natürlichkeit

Innere oder äußere Schönheit – Wer oder was ist schön?

Frauen, steht zu Eurer Natürlichkeit!

Wieviel bist du dir selbst wert?

Mich selbst lieben

Zeig Dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite

Finde DEINE FARBEN, die zu DEINER NATÜRLICHEN SCHÖNHEIT passen

BeSINNe dich DEINER NATUR

Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Wenn Farbtöne harmonisch mit der Natur im Einklang schwingen…

Sieh dich liebend an und sei stolz auf Dich!

Ich erkenne meine Schönheit und Größe – Affirmation zur Stärkung

Mit der Farbberatung in‘ s rechte Licht gerückt

Ich wage es, anders zu sein und meinen natürlichen Farbtyp zu leben

Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel – lebe als Kind des Lichts

Wenn die FARB-TÖNE stimmen, strahlt die SEELE!

Finde deinen REGENBOGEN! Auch DU BIST SCHÖN!

BE-KENNE deine persönliche FARB-TON-ART

Ich bin die Frau meines Lebens

FarbenFRAUEN leben leicht und schön, wenn sie s(G)ELBstbewusst sind

Von der Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen

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Von der Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen

 

In diesem Artikel geht es darum, warum ich es so erstrebenswert finde

  1. zu wissen, wer ich bin,
  2. dazu ehrlich und offen zu stehen,
  3. genauso ehrlich zu handeln und mein Leben zu gestalten
  4. und das natürlich mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein,
  5. mit Achtung, Respekt und Liebe
  6. damit ich mir selbst und anderen keinen Schaden zufüge.

Dabei erzähle ich unter anderem aus meinem persönlichen Leben.

 

Hebe dich von der grauen Masse ab und habe Mut, ein einzigartiges Individuum zu sein!

Das ist so wichtig! Wenn du aus Angst, nicht dazuzugehören zum Jasager der Masse wirst, obwohl du dich damit eigentlich gar nicht wohlfühlst, wird das auf Dauer dazu führen, dass du dich verlierst. Dieser ungesunde Verlust tut jedoch weder dir, noch anderen gut. Mal abgesehen, dass du dadurch ernsthaft krank werden könntest. Aufrichtige Nähe und Ehrlichkeit mit dir selbst und mit dem Anderen wird nur möglich, wenn du dich selbst in gesundem Maße, davon gehe ich hier mal aus, liebst und annimmst und JA ZU DIR sagst. Ich spreche hier nicht von Selbstsucht, Narzissmus usw. Wenn du zu dir stehst, erfährst du vielleicht einige Verluste, die dir Scheinsicherheit gegeben haben, aber was du dann erhältst, ist das, was dir wirklich entspricht und zu dir passt. Alles andere, was nicht deinem wahren Selbst entspricht, darf sich ablösen. Und ist es nicht besser du löst dich frei-willig, bevor das Schicksal dich radikal und unerwartet von etwas trennt, weil du zu lange gewartet hast und das Fass zum Überlaufen voll geworden ist?…

So viele Menschen haben Angst, ihre Arbeit zu verlieren und lassen sich dazu hinreißen, bei Mobbing mitzumachen oder anderen Machenschaften, die viel Übel anrichten können. Alles, nur um die eigene Haut zu retten. Sie entschuldigen ihre Lügen und Intrigen damit, dass sie ihren Job nicht verlieren dürfen, weil sie doch ihre Kinder ernähren müssten oder… Aber wen oder was retten und nähren sie damit eigentlich wirklich?… All das schafft nur eine ungesunde Abhängigkeit voneinander. Oder Menschen stehen nicht zu ihren Gefühlen, erzählen beispielsweise als Mann, dass die Scheinpartnerin Petra heißt, die in Wirklichkeit ein Peter ist und umgekehrt verleugnen Frauen ihre Lebensgefährtinnen. Menschen kleiden sich so, wie andere es von ihnen erwarten, auch wenn sie sich damit nicht wohl fühlen. Frauen färben sich die Haare, obwohl sie es eigentlich gar nicht möchten. All das nur aus Furcht, als Individuum aufzufallen und eine Angriffsfläche zu bieten oder ein Außenseiter zu sein. Frauen verstecken sogar ihre besondere Ausstrahlung, weil sie befürchten, mit ihrem Intellekt nicht ernst genommen und auf ihr Äußeres reduziert zu werden. Missbrauch oder häusliche Gewalt in den Familien wird aus Angst vor den Konsequenzen stillschweigend geduldet. Ob dabei die Seele eines Kindes zugrunde gerichtet wird, ist dabei für die Weggucker unwichtiger, als ihre eigene Scheinwelt und Scheinsicherheit aufzugeben! Ehrliche Gefühle und auch mal zuzugeben, etwas NICHT zu schaffen, auch das wird in dieser ach so coolen Schwarzbrillenträgergesellschaft als Schwäche ausgelegt. Das Alter wird verleugnet und nicht mehr geachtet und beachtet… Das alles ist wirklich übel. Und so könnte ich unzählige kleine und große Lügen aufzeigen, die entstehen, wenn Menschen nicht ehrlich mit sich und anderen umgehen.

Was kann denn wirklich passieren, wenn du ehrlich mit dir und deinem sozialen Umfeld bist? Ja, du könntest entlassen, verlassen und nicht verstanden werden. Es könnte ein Verlust nach sich ziehen. Solch eine Erlösung macht aber gleichzeitig Platz für den heilsamen Gewinn, wenn du dir die Chance gibst, dich und dein Leben so aus- und einzurichten, dass das, was dann ist, auch tatsächlich dir entspricht!

Oft ist die Angst vor dem, was in deiner Fantasie herumspukt, größer, als das, was du in der Realität wirklich erleben, ja geschenkt bekommen würdest, wenn du diese Angst ablegen könntest. Die Angst entsteht nur durch deine negativen Gedanken, Vorstellungen und Erwartungen, die dich in deinem Zwangskorsett einengen. Sie wird vielleicht noch von deinem Umfeld geschürt. Aber vielleicht ist dein Gegenüber, dein Umfeld sogar dankbar für deine Offenheit und Ehrlichkeit und kommt nun endlich auch aus sich heraus. Es ist plötzlich ehrlich zu dir. Es trennt sich oder bleibt. Das was bleibt, schätzt dich um deiner Selbst willen. Du kannst ein Vorbild sein! Ich weiß, wovon ich spreche. Das ist doch viel wertvoller oder?

Ich habe mein Leben lang mit zunehmender Reife immer stärker und ehrlicher zu dem gestanden, was ich bin und was ich fühle. Vor allem habe ich nicht weggeschaut, wenn ich schädlichen, zerstörenden Missständen begegnet bin, mit denen sich niemand auseinandersetzen wollte. Dazu gehörte auch Missbrauch von Kindern! Das entsprach oft nicht dem, was die breite Masse um mich herum von mir erwartete oder mir vorlebte. Ich stand beruflich mehrmals vor dem scheinbaren Aus, weil ich meinen Mund aufgemacht habe und musste von vorne beginnen! In meiner Familie bin ich eine Außenseiterin und mein Freundeskreis war und ist immer überschaubar. Früher war der Kreis größer. Im Alter schrumpft er immer mehr zusammen, weil ich mich auf’s echte Wesentliche konzentriere. Meine Kunden und Klienten standen viele Jahre meiner Freiberuflichkeit nicht in Massen vor der Tür. Doch es werden im Gegensatz zu meinem Freundenskreis, je älter ich werde, zunehmend immer mehr! Diejenigen, die hier ankommen und das sind nicht wenige, darf ich glücklich machen, weil die Chemie stimmt und ich das Klientel anziehe, das zu mir passt. Umgekehrt passe ich zu denen, die sich mir anvertrauen. Das kann passieren, wenn du immer mehr zu dir selbst findest und JA zu dir sagst. Kein leichter Weg für mich, aber mit einem sehr erstrebenswerten und glücklichen Ziel!

Klar war dieser ehrliche Weg mitunter sehr anstrengend: Ich habe viel Lehrgeld bezahlt, bin immer wieder durch Versuch und Irrtum gegangen. Ich lebte in meiner Kinder- und Teenagerzeit in den 60er und 70er Jahren zunächst ziemlich angepasst und ließ mich unterdrücken, war aber im Inneren schon sehr revolutionär. In der Zeit war ich sehr oft krank. In meinen wilden Jahren der 80er und 90er war ich manches Mal vielleicht zu radikal und konsequent und musste meine und anderer Grenzen ausloten, um meine Stärken und Schwächen zu fühlen. Ich habe viele Leben gelebt und zugelassen, mich immer offen dazu bekannt, was und wer ich gerade war, auch wenn das manches Mal zunächst harte Konsequenzen anzog. Und das alles aus Überzeugung mit viel Leidenschaft und viel Herzblut und nicht, weil irgendetwas gerade „in“ war. Ich eigne mich nicht zum Massenmitläufer, sondern war und bin eher eine Frau, die polarisiert. Klar habe ich andere enttäuscht und verletzt, denn ich kann schließlich niemals allen Erwartungen, die an mich gestellt werden, gerecht werden. Wenn ich beispielsweise einen Menschen verlassen möchte, dieser aber nicht mich und darunter leidet, dann lässt mich das natürlich nicht kalt. Aber ich würde weder diesem Menschen, noch mir, noch Kindern, dauerhaft Glück bringen, wenn ich mich selbst und meine Empfindungen verleugnen würde. Das bedeutet nicht, leichtfertig mit sich und anderen umzugehen. Im Gegenteil, dazu gehört eine große Portion ehrliche Verantwortung für sich und andere. Und so zu leben, lohnt sich, denn diese Echtheit im sozialen Miteinander fühlt sich geborgen, vertraut, verständnisvoll, intensiv, lebendig, warm und liebevoll an! Das ist das genaue Gegenteil von Oberflächlichkeit, die ich nicht ertragen kann, weil ich weiß, wie sich die Intensität anfühlt.

Ich konnte in jüngeren Jahren auch ein Biest sein, das schon mal absichtlich jemanden gepiesackt hat. Wenn ich heute darüber nachdenke, dann schüttele ich nur noch den Kopf. Hass oder Rache schadet wirklich nur einem selbst. Ich bin wirklich heute im Frieden mit allem und würde mich so wie damals wirklich nicht mehr verhalten. Zum Glück bleiben bei mir immer die schönen Erinnerungen und das Negative wird nach bewusster Verarbeitung (habe mir dabei auch professionelle Hilfe gegönnt) wirklich gleichgültig. Ich könnte heute jeden umarmen, der mich mal verletzt hat. Außerdem habe ich mit den Betreffenden meist auch Gutes erlebt.

Ich bin einfach nur ich, ein Individuum, wie jedes Lebewesen und ich bin jetzt stolz darauf. Das war ich auch nicht immer, denn ein Selbstwertgefühl aufzubauen, ist ja ein Entwicklungs -und Reifeprozess. Ich würde heute für keine materielle Sicherheit der Welt Wege der Unehrlichkeit und Selbstverleugnung gehen. Das würde mich nicht glücklich machen, auch wenn mir Sicherheit noch so wichtig ist! Natürlich war ich nicht glücklich, wenn ich mal arbeitslos war und mich unverstanden oder einsam fühlte. Aber diese Zustände waren vergänglich, weil ich um Neues gekämpft habe, was besser zu mir passte, als das Alte und so ging es Schritt für Schritt weiter auf meinem Seelenweg…

Vor einigen Tagen schrieb mir eine Blogleserin, ob sie als Herbsttyp zu einer bevorstehenden Beerdigung auch Dunkelbraun tragen könnte. Da beginnt es schon. Falle ich negativ auf? Was denken die anderen über mich? Halten sie mich für pietätlos?… Also, ich sage dazu folgendes: Die Kleidung trauert nicht, sondern die Person. Natürlich nehme ich Rücksicht auf die Trauernden, wenn ich das Gefühl habe, dass sie in ihrem Gefühlszustand keine lebendige Farbenfreude ertragen. Aber, ob ich mit Schwarz, Braun oder einer anderen zurückhaltenden Farbe trauere oder zu einer Beerdigung gehen möchte, sollte schon mir überlassen bleiben. Ich habe weder zu der Beerdigung meiner Eltern, noch zu den Beerdigungen bester Freunde Schwarz getragen, nicht, weil ich sie nicht geliebt habe, sondern weil ich grundsätzlich (und das schon bevor ich wusste, dass ich ein Herbsttyp bin) kein Schwarz trage und die Intensität oder Echtheit meiner Trauer davon nicht abhängt. Mir ist es egal, was der ein oder andere darüber denkt. Jeder sollte in dieser Hinsicht doch das tun, womit er selbst klar kommt und womit er persönlich das am ehrlichsten ausdrücken kann, was er gerade fühlt oder? Zu meiner Beerdigung könnte ich mir orange Blumen auf einem fröhlich bunt bemalten Sarg vorstellen. Jeder darf, wenn er möchte, in seinen farbtypgerechten Garderobenfarben erscheinen, damit alle wirklich schön aussehen, wenn sie sich von mir verabschieden. Ganz so, wie ich es auch jetzt zu Lebzeiten liebe! Oder ich werde einfach verbrannt und habe kein Grab. Das ist mir so was von. Das sollen die Hinterbliebenen entscheiden, denn sie hätten schließlich die Arbeit oder auch nicht! Oh, ich bin vom Thema abgekommen…

Ich habe mir manchmal mehr Leichtigkeit und materielle Sicherheit gewünscht und mich nach einen klaren Lebensweg gesehnt. Und gerade die Sicherheit, auch die emotionale, die für mich sehr wichtig ist, sollte ich zu manchen Zeiten im Außen nicht erhalten. Ich war und bin immer noch dazu angehalten, sie wirklich in mir zu finden, obwohl ich seit 2012 glücklich verheiratet bin. Mein Mann, der seit acht Jahren an meiner Seite ist, gibt mir wirklich Geborgenheit und ich darf mich bei ihm sicher fühlen. Doch ich muss diese Sicherheit in mir selbst spüren. Erst dann finde ich meinen Halt. Da ich „nur“ ein Mensch bin klappt das mal mehr, mal weniger. Gerade jetzt, wo ich schon auf die 60 zugehe, setze ich mich natürlich mit Themen auseinander, die für mich als junger Mensch unwesentlich waren. Jetzt erhält das Thema Sicherheit ein anderes Gewicht. Dann denke ich schon mal darüber nach, was würde, wenn…, und Ängste und Zweifel kommen auf. Je mehr ich bei mir bin und in meinem Ur-Vertauen, desto mehr weichen meine Selbstzweifel dem Gefühl der Dankbarkeit an das Leben und das Sein. Ich fühle mich geliebt, geborgen und getragen im Vertauen, dass ich niemals wirklich allein sein werde, weil immer alles zur rechten Zeit da ist, so wie JETZT und das ist wundervoll!

Du musst natürlich nicht so einen extremen Lebensweg haben, wie ich, wenn du ehrlich mit dir und anderen umgehst und JA zu dir sagst! Du gehst ihn vielleicht leichter und direkter und nicht mit vielen Umwegen. Ich will dir hier keine Angst machen, denn jeder Mensch hat einen eigenen, individuellen Seelenweg, eine andere für ihn stimmige Lebensweise und eine völlig andere Art mit sich und seinem Umfeld umzugehen. Da gibt es keine Patentlösung. Du hast ganz andere Aufgaben zu lösen als ich und du bringst eine vollkommen andere Grundvoraussetzung mit. Sie könnte auch ähnlich sein und trotzdem wirst du etwas anderes daraus machen. Es gibt da kein Besser und Schlechter.

Meine Kindheit hat mich geprägt und ich bin wahrscheinlich eine Scanner-Persönlichkeit, deshalb sowieso nicht einfach gestrickt. Wenn du auf den Link klickst, kannst du lesen, was das ist. Nur früher kannte man das noch nicht. Es gab auch kein Internet und nicht so eine Bandbreite an Möglichkeiten, sich zu informieren, unterstützen und helfen zu lassen. Trotzdem hatte diese Zeit auch wundervolle Vorzüge, die ich heute vermisse. Doch das würde nun wieder das Thema sprengen. So hat nicht nur jeder Mensch unterschiedliche Herausforderungen zu meistern, sondern jedes Zeitalter fordert uns auf seine besondere Weise. Es gibt also in dem Sinne keine gute alte Zeit…

Ich höre jetzt auch mal auf. Es ist alles gesagt. Also, trau dich, ein einzigartiges Individuum zu sein! Und wenn du es nicht kannst, dann steh dazu und lass auch mal Hilfe zu. Schwäche zu zeigen, ist eine Stärke! Du musst nicht alles alleine schaffen! Auch so ein Thema! Das kann ich auch nicht immer und zu jeder Zeit. Auch als Therapeutin brauche ich ab und zu meine Seelenmassagen. Wir sind alle „nur“ Menschen. Wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst sind. Wir sind keine perfekten Maschinen, sondern vollkommen(d) mit all unseren Stärken und Schwächen, für die wir uns nicht schämen brauchen. Wir können uns wechselseitig und füreinander bereichern, denn was der eine nicht kann, kann der andere…

Warum ich das alles mitteile? Weil das Thema „Sag JA zu dir und steh zu dir selbst“ einen sehr hohen Stellenwert in meinen Beratungen einnimmt, sowohl bei Frauen und als auch inzwischen zunehmend bei Männern, die leider immer noch weniger Selbsterfahrung zulassen. Männer, die meine Beratung aufsuchen, erkennen, dass auch sie sich zeigen dürfen, auch mit ihren Schwächen und das sogar müssen, um nicht zu erkranken und sich selbst zu zerstören! Sie möchten, so wie meine weiblichen Kunden und Klienten, im wahrsten Sinne des Wortes Farbe bekennen!

Es gehört zu meinem Beruf, Menschen auf dem Weg, ihre wahre Natur sichtbar zu machen, zu unterstützen und vor allem, ihnen MUT zu MACHEN, authentisch zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen kraftvollen, zugleich leichten und farben-licht-reichen Tag!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

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EIGEN-ART-POESIE, Lebensphilosophien, Persönliches

Vom Reiz des Vergänglichen

Ich wünschte mir manchmal ich wäre eine Mauer
so undurchsichtig, stark, widerstandskräftig.

Aber:
Mauern werden im Alter rissig, durchlässig, unbelastbar,
zurück bleibt eine Ruine.

Also,
möchte ich doch lieber keine Mauer sein,
sondern im Alter stärker werden, widerstandsfähiger
und so reizvoll sein, wie ein altes Gemäuer.

Text © Sabina Boddem

 aus dem poetischen Tagebuch der 80er Jahre

Den Text schrieb ich 1989 im Alter von 28 Jahren, als ich eine Liebesbeziehung mit einem, für mich damals sehr alten, 60 jährigen Menschen hatte. Damals wusste ich noch nicht, dass ich sechs Jahre später bis heute im Alter von 56 Jahren Menschen Mut mache, zu ihrem Alter zu stehen und sich (un)endlich schön zu finden. Vor allem Frauen zeige ich, wie wunderbar und interessant sie aussehen, wenn sie mit dieser, in vielen Fällen meist unpassenden, Haarefärberei aufhören. Das Foto zu dem Text entstand vor einigen Tagen in Berlin Köpenick.

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EIGEN-ART-POESIE, Farben

Der Tanz mit unserem wunder-vollen Selbst

bild-von-beatrice-hinder

Bild © Beatrice Hinder

 

Der Tanz mit unserem wunder-vollen Selbst

bedeutet:

Unserem INNEREN REGENBOGEN folgen,

sich in seinem Rhythmus bewegen

und ihn sichtbar machen.

Lasst uns mehr Zeit

mit FARBEN verbringen –

Zeit mit UNSEREM wunder-vollen SELBST!

¸¸¸¸.•*´¯`Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ´¯`*•.¸¸¸¸

Text © Sabina Boddem

 

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Das Erinnerungsglas

Hier in diesem Glas, das ich geschenkt bekam, befinden sich viele bunte Zettelchen. Darauf darf ich 2017 alle schönen Erinnerungen und Begebenheiten aufschreiben und sie darin aufbewahren. Auch Eintrittskarten oder andere freudvolle Andenken sind im Glas willkommen. Am Ende des Jahres werde ich mir alles anschauen und lesen. So geraten auch die vielen kleinen, alltäglichen Glücksmomente nicht in Vergessenheit. Ich hoffe, dass sich mein Glas mit schönen, bunten Erinnerungen füllt.

Mögen auch Euch viele gute Ereignisse und Eindrücke begegnen, damit Ihr am Jahresende dankbar und voller Freude daran erinnert werdet!

Herzliche Grüße im Neuen Jahr 2017

Eure Sabina

Erinnerungsglas 2017

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