Du bist wundervoll, EIGEN-ART-FANTASIEREISEN

Du bist wundervoll! – Fantasiereise für Kinder und Erwachsene

Diese Fantasiereise ist im Rahmen meiner sozialtherapeutischen Arbeit mit lernbehinderten Kinder (12 – 14 Jahre) entstanden.

Diese Gruppe begleitete ich über einen Zeitraum von 2 Jahren. Die Geschichte wurde immer wieder von den Kids gewünscht

Ich habe sie oft vorlesen dürfen und natürlich auch in anderen Gruppen- und Einzelsitzungen  eingesetzt, wann immer sie passend war. Alles, was wir Kindern erzählen, passt auch für den Erwachsenen, denn unser „inneres Kind“ erfreut sich gerade an solchen Texten.

DU bist wundervol

Hallo DU! Ja DU, DICH meine ich! Weißt du eigentlich, dass du ein wundervoller Mensch bist? Ja, du hast richtig gehört. Du bist voller Wunder. Du brauchst gar nicht zu lachen oder verlegen zu werden. Es stimmt nämlich. Und ich möchte dir erzählen warum und wie du das bist. 

Du bist nämlich ein Wunder der Schöpfung, die dich gemacht hat. Manche Menschen nennen das Gott, andere Ala, und es gibt je nach Religion noch mehr Namen dafür. Aber das ist ganz egal, denn wir meinen im Grunde genommen alle das gleiche, eben einen Schöpfer oder eine Schöpferin der Natur. Und du und ich, wir alle sind einzigartige Geschöpfe.

Du bist einzigartig, denn niemand ist genau so wie du. Dein Lächeln ist wunderbar, weil niemand auf der Welt so lächelt, wie Du bist wundervoll!du. Deine Augen sind zwei Wunder. Niemand sieht damit die Welt, so wie du. Deine Gefühle sind einzigartig und wunderbar, wie deine Seele. Deine Seele ist wie ein kleiner, zarter Vogel, der in deinem Herzen wohnt und dort deine Gefühle speichert und schützt. Deshalb weiß deine Seele ganz genau, was gut für dich ist oder, was dir nicht gut tut. Wenn du ganz still bist und in dich hinein spürst, fühlst und hörst du die Stimme deines Herzens, die dir alles über dich sagt. Wenn du deinen Seelenvogel nicht beachtest, wird er traurig, und automatisch bist du traurig. Und, wenn du deine Traurigkeit nicht zeigen kannst oder jemand anderes sie nicht achtet, dann wird deine Seele ganz hilflos. Diese Hilflosigkeit zeigt sich manchmal als Wut. Und, wenn diese Wut kein Recht bekommt sich angemessen auszudrücken (angemessen heißt ohne Gewalt und ohne, dass sie andere verletzt), dann verwandelt sich diese Wut wieder zur Traurigkeit, die sich ängstlich in deinen Körper zurückzieht und in deine Seele drückt. Das nennen wir dann Depression. Vielleicht hast du das Wort schon mal gehört. Es kommt aus der lateinischen Sprache und heißt nichts anderes als Eindruck. „De“ heißt ein, und pressen ist ja ein anderes Wort für drücken. Deine Gefühle brauchen aber immer einen angemessenen Ausdruck, die Expression. „Ex“ bedeutet aus. Jetzt kennst du sogar schon zwei neue Fremdwörter. Weinen ist z. B. ein Ausdruck oder Lachen.  Beides kann sehr erleichtern. Wie erlebst du das? …

Es ist also ganz wichtig, dass du deine Gefühle beachtest, sie kennst und zu ihnen stehst. Das bedeutet, dass du gut mit dir umgehst und auch auf dich aufpasst, dass du den Mut hast, immer zu dir zu stehen, egal, was andere fühlen oder denken. Schau, dass du sagst, wie es dir geht. Mit Sprache kannst du dich z. B. auch ausdrücken. Manchmal können andere dir auch nicht helfen, egal ob du dich richtig ausgedrückt hast, weil sie dich nicht verstehen oder du sie mit deinen Gefühlen an ihre eigenen Gefühle erinnerst, zu denen manche gar nicht stehen können, weil ihnen das vielleicht unangenehm ist. Kennst du das auch? Wenn ja, wie und wo hast du das erlebt? …

GlücksmomenteFalls du dich mal hilflos fühlst, dann sammle ganz alleine für dich Glücksmomente, suche Glücksorte auf, an denen du dich wohl fühlst oder tue etwas, was dich glücklich macht. Das muss kein Geld kosten oder anderen schaden. Was könnte das für dich bedeuten? …

Du bist für dich verantwortlich. Das heißt, dass du immer das Beste für dich wünschen darfst. Schau dass, es deinem Körper gut geht, du ihn pflegst und auf ihn hörst, denn dein Körper ist das Zuhause deiner Seele. Wenn es deiner Seele nicht gut geht, dann wird dein Körper automatisch krank. Und wenn es deinem Körper nicht gut geht, weil er sich krank fühlt oder schmutzig ist, dann wird deine Seele auf Dauer auch leiden und krank werden. Erkennst du diesen Kreislauf? … 

Genau so bist du für deinen Geist verantwortlich. Dein Geist speichert z. B. neue Informationen. Gib ihm dein Bestes, in dem du immer bereit bist zu lernen. Das ist manchmal ganz heftig mit Arbeit verbunden. Doch diese Arbeit lohnt sich, denn wenn du viel lernst, dann hast du auch viele Möglichkeiten, es dir gut gehen zu lassen und dich auszudrücken. Vielleicht kannst du z. B. später einen Beruf ausüben, der dir Freude macht, hast damit die Möglichkeit deinen eigenen Lohn dafür zu erhalten, der dir das nötige gibt, was du zum Leben brauchst. Und denke daran, dass das, was du wirklich brauchst, nicht immer teuer oder das Neuste vom Neusten sein muss. Vieles wovon du glaubst, dass es dich glücklich macht, wird schon nach kurzer Zeit langweilig, und schon meinst du, dass du wieder was Neues brauchst, weil vielleicht alle es haben. So liegt das neue Computerspiel, das so teuer war, bald herum. Das Handy, das gestern noch so in war, wird bald langweilig, und ein noch besseres muss her. Warum? Was hast du davon? Ein Handy soll doch eigentlich nur funktionieren, damit man sich im Notfall erreichen kann. Das war’ s. Jeder andere „Schnickschnack“ daran wird ganz schnell uninteressant, weil er sich irgendwann unabänderlich wiederholt. So gibt es eine Menge Beispiele. …

Etwas, was du z. B. selbst hergestellt hast, ist viel wertvoller, und es macht dich stolz, weil du etwas erschaffen und so mit geschafft hast. Alles, was du tust ist nämlich ein Ausdruck von dir. Denke ruhig mal darüber nach. …

Sei lieb zu dir, und gehe immer liebevoll mit dir um, denn du bist dein ganzes Leben mit dir zusammen, egal wer sonst noch bei dir ist.  Du hast immer das Beste verdient. Du bist jedoch stets selbst dafür verantwortlich. Andere Menschen werden dich dabei unterstützen, deine Eltern, deine Lehrer oder deine Freunde. Schau, dass sie gut mit dir umgehen, so wie du mit dir und anderen umgehst. Und, wenn du glaubst, dass du dein Bestes gegeben hast und dich trotzdem ungerecht behandelt fühlst, so sprich darüber in Liebe und Achtung. Suche dir Menschen, die dich wirklich verstehen. Schau genau hin, ob sie dir gut tun oder dich nur benutzen. Das heißt, ob sie dich für ihr eigenes Wohlergehen missbrauchen. Höre auf die Stimme deines Seelenvogels in deinem Herzen. Deine Seele weiß genau, was gut für dich ist. Sie liebt dich, und du liebst deine Seele mit all ihren Stärken und Schwächen, wenn sie mal nicht in der Lage ist, ihr Bestes zu geben. Das ist  menschlich. Verzeih’ dir, wenn du mal schwach bist, und verzeih’ anderen. Sei wachsam bei dir und anderen. So wirst du erkennen  aus welchen Augen eine ehrliche Seele spricht. Augen sind nämlich der Spiegel deiner Seele. Deshalb sehen deine Augen manchmal traurig oder fröhlich aus. Hast du das schon mal bemerkt, nachdem du geweint hast …  oder wenn du vor Freude richtig strahlst? …

Ich wünsche dir, du liebenswertes Geschöpf, dass du ganz oft strahlen kannst und dich immer wieder an viele kleine Glücksmomente erinnerst und sie selbst erschaffst, auch, wenn dein Strahlen mal müde ist. Sei lieb zu dir, denn du bist einzigartig und schön, so wie du bist. Du bist du, und das ist wundervoll! Glaube an dich und an das, was du kannst. Und du kannst schon eine ganze Menge selbst aus dir schöpfen, denn du bist reich und voller Wunder, die in dir wohnen. 

Drücke sie aus: Male diese Wunder. Male, was du liebst. Male, was du fühlst, was du denkst und was dich traurig oder dich glücklich macht. Oder tanze das alles. Tanze deine Gefühle, alle, die du spürst. Wilde Bewegungen oder langsamer Tanz? Wie bewegst du dich gerne, wenn du fröhlich bist? Und wie sähe das aus, wenn du traurig bist? Oder drücke deine Gefühle mit Musikinstrumenten aus, und höre hin. Dunkle Töne? Leise Töne? Zarte oder harte Klänge? Merkst du, wie viele Möglichkeiten du hast dich auszudrücken, ohne dabei zu sprechen? Alles darfst du sein. …

Lass’ es zu, denn du bist du! Hab’ nur Mut, denn das tut gut!

 

Text: © Sabina Boddem

www.farben-reich.com

 

Artikel, Kreative Selbsterfahrung

Wenn Kinder schwarz malen …

Der folgende Artikel, der Themen bezogen auch Lesern meines Weblogs interessieren könnte, ist von Sabine Feickert. Da ich als  Pädagogin und Kunst- und Gestaltungssozialtherapeutin bis 2004 ähnlich arbeitete, kann ich das, was Sabine mit Kindern und Erwachsenen erlebt, bestätigen. Sabine Feickert‘ s Arbeit ist sehr wertvoll. Der Besuch auf ihrem Blog lohnt sich!

„Mein Kind malt immer mit so traurigen Farben

Farbspuren,spuren hinterlassen

farbige Farb-Spuren

Viele Eltern, aber auch Erzieherinnen, machen sich Sorgen, wenn (speziell kleine) Kinder bevorzugt zu schwarz und braun greifen. In unserem Kulturkreis wird diesen Farben traditionelle eine eher negative Bedeutung zugemessen. Schwarz gilt als die Farbe der Trauer und auch dunkelbraun wird mit Ähnlichem assoziiert. Gerade kleine Kinder haben diese Deutung der Farben noch nicht verinnerlicht und viele greifen sehr gern zu den ganz dunklen Farben. Warum? Schwarz auf weißem Papier gibt den größtmöglichen Kontrast. Mit keiner anderen Farbe sieht man so gut, was man gemalt hat, die Spuren sind in schwarz am deutlichsten. Was für ein tolles Gefühl – ich hinterlasse deutlich sichtbare Spuren!!! Wenn wir es schaffen, uns von unserem ‘Erwachsenenweltbild’ zu lösen und Farbe schwarz wertfrei zu betrachten, dann können wir das erkennen und annehmen. :-) In anderen Kulturen, wie beispielsweise in Indien, gilt weiß als Farbe der Trauer. Kinderbilder müssen nicht knallbunt sein – zumeist werden sie es ab einem gewissen Alter (so etwa späte Kindergartenzeit und Grundschulzeit). Oft kehrt das Schwarz dann in der Pubertät wieder zurück, in Form von grafischen Elementen und sehr reduzierten, plakativen Darstellungen. Doch auch hier gilt: Kein Grund zur Besorgnis. In der ‘nicht Fisch nicht Fleisch’ Phase ist das zunächst ganz normal und altersentsprechend, und wenn keine sonstigen Auffälligkeiten vorliegen kein Alarmsignal, sondern eher das Ausdruck des Lebensgefühls “Wie soll ich mich für Farben entscheiden, wenn ich doch selbst so gar nicht weiß wer und was ich bin?”. Gern spiegelt sich das auch in der Kleidung wieder und drückt hier oft auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppierung aus.

Gönnen wir den kleinen und größeren Kindern ihre Schwarz-Weiß-Malerei!“

Quellenangabe: http://malen-befreit.de/2011/03/14/mein-kind-malt-immer-mit-so-traurigen-farben/

Mein Kommentar noch ergänzend zu Sabine‘ s Beitrag: Wenn natürlich ein Kind zu gar nichts anderem zu motivieren ist, als zur Schwarzmalerei, kann das natürlich auch darauf hinweisen, dass bei ihm ein seelischer Konflikt zum Ausdruck kommt. Deshalb sollten Pädagogen und Eltern schon aufmerksam werden, wenn ein Kind zu sehr in einer Variante verharrt oder plötzlich permanent dazu umschwenkt, wenn es vorher bunt gemalt hat. Ich denke, was Sabine Feickert hier ausdrücken möchte ist, dass Eltern oder Pädagogen nicht zu schnell urteilen sollten, aber trotzdem aufpassen und achtsam sein müssen.

 www.farben-reich.com

Artikel, Kreative Selbsterfahrung, KUNTERBUNTE THEMEN, Weisheiten, Poetisches

Inge Wuthe: Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

… vom Umgang mit Gefühlen

und vom Zulassen unangenehmer Gefühle

 

Einige kennen das Märchen von Inge Wuthe vielleicht schon. Ich mag es sehr gerne und finde, dass es gut in mein Farbenreich passt.

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war eine kleine alte Frau, die bei der zusammengekauerten Gestalt am Straßenrand stehen blieb. Das heißt, die Gestalt war eher körperlos, erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.

„Wer bist du?“ fragte die kleine Frau neugierig und bückte sich ein wenig hinunter. Zwei lichtlose Augen blickten müde auf. „Ich…ich bin die Traurigkeit“, flüsterte eine Stimme so leise, dass die kleine Frau Mühe hatte, sie zu verstehen.

„Ach, die Traurigkeit“, rief sie erfreut aus, fast als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

„Kennst du mich denn“, fragte die Traurigkeit misstrauisch.

„Natürlich kenne ich dich“, antwortete die alte Frau, „immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“

„Ja, aber …“ argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du nicht vor mir, hast du denn keine Angst?“

„Oh, warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selber nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst und dich so nicht vertreiben lässt. Aber, was ich dich fragen will, du siehst – verzeih diese absurde Feststellung – du siehst so traurig aus?“

„Ich…ich bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

Die kleine alte Frau setzte sich jetzt auch an den Straßenrand. „So, traurig bist du“, wiederholte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Magst du mir erzählen, warum du so bekümmert bist?“

Die Traurigkeit seufzte tief auf. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie vergebens versucht und …

„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und tief verwundert, „es ist so, dass mich offensichtlich niemand mag. Es ist meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und eine Zeitlang bei ihnen zu verweilen. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Aber fast alle reagieren so, als wäre ich die Pest. Sie haben so viele Mechanismen für sich entwickelt, meine Anwesenheit zu leugnen.“

„Da hast du sicher Recht“, warf die alte Frau ein. „Aber erzähle mir ein wenig davon.“

Die Traurigkeit fuhr fort: „Sie haben Sätze erfunden, an deren Schutzschild ich abprallen soll.

Sie sagen „Papperlapapp – das Leben ist heiter“, und ihr falsches Lachen macht ihnen Magengeschwüre und Atemnot.

Sie sagen „Gelobt sei, was hart macht“, und dann haben sie Herzschmerzen.

Sie sagen „Man muss sich nur zusammenreißen“ und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken.

Sie sagen „Weinen ist nur für Schwächlinge“, und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.

Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht spüren müssen.“

„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir oft in meinem Leben begegnet. Aber eigentlich willst du ihnen ja mit deiner Anwesenheit helfen, nicht wahr?“

Die Traurigkeit kroch noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Ja, das will ich“, sagte sie schlicht, „aber helfen kann ich nur, wenn die Menschen mich zulassen. Weißt du, indem ich versuche, ihnen ein Stück Raum zu schaffen zwischen sich und der Welt, eine Spanne Zeit, um sich selbst zu begegnen, will ich ihnen ein Nest bauen, in das sie sich fallen lassen können, um ihre Wunden zu pflegen.

Wer traurig ist, ist ganz dünnhäutig und damit nahe bei sich.

Diese Begegnung kann sehr schmerzvoll sein, weil manches Leid durch die Erinnerung wieder aufbricht wie eine schlecht verheilte Wunde. Aber nur, wer den Schmerz zulässt, wer erlebtes Leid betrauern kann, wer das Kind in sich aufspürt und all die verschluckten Tränen leerweinen lässt, wer sich Mitleid für die inneren Verletzungen zugesteht, der, verstehst du, nur der hat die Chance, dass seine Wunden wirklich heilen.

Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über die groben Narben. Oder verhärten sich mit einem Panzer aus Bitterkeit.“

Jetzt schwieg die Traurigkeit, und ihr Weinen war tief und verzweifelt.

Die kleine alte Frau nahm die zusammengekauerte Gestalt tröstend in den Arm. „Wie weich und sanft sie sich anfühlt“, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. „Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Ich weiß, dass dich viele Menschen ablehnen und verleugnen. Aber ich weiß auch, dass schon einige bereit sind für dich. Und glaube mir, es werden immer mehr, die begreifen, dass du ihnen Befreiung ermöglichst aus ihren inneren Gefängnissen. Von nun an werde ich dich begleiten, damit die Mutlosigkeit keine Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hatte aufgehört zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete verwundert ihre Gefährtin.

„Aber jetzt sage mir, wer bist du eigentlich?“

„Ich“, antwortete die kleine alte Frau und lächelte still. „Ich bin die Hoffnung!“

Text: © Inge Wuthe

Dazu passen auch meine Geschichten und meine Artikel über die Bedeutung der Gefühle und die unterschiedlichen Methoden, diese wahrzunehmen und mit ihnen umgehen zu lernen.

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Du bist wundervoll

Kreativitätsförderung

Gehe liebevoll mit dir um, denn liebevolle Gedanken kommen von Dankbarkeit an deine Schöpfung

 

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Fotodokumentation, Kreative Selbsterfahrung

Imagination und Umgang mit Archetypn

Thema „Haus“

Nach einer gelenkten Fantasiereise, in der ein Haus vorkommt, malt jeder das Haus, das er gesehen hat (Traumhaus). Diese Arbeiten sind im Rahmen einer kunst- und gestaltungs-sozialtherapeutischen Ausbildung entstanden.



 

 

 

 

 

 

 

 

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Fotodokumentation, Kreative Selbsterfahrung

Imagination und Umgang mit Archetypen

Thema „Baum“

Nach einer gelenkten Fantasiereise, in der ein Baum vorkommt, malt jeder den Baum, der ihm begegnet ist. Diese Arbeiten sind im Rahmen einer kunst- und gestaltungs-sozialtherapeutischen Ausbildung entstanden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fotodokumentation, Kreative Selbsterfahrung

Großflächiges Malen im Stehen

Beispiele aus meiner Arbeit mit Kindern in einem Krankenhaus

Malen befreit. Der Prozess des Malens löst, lenkt ab, lässt versinken in die Freude am Tun, weil es nicht zensiert und beurteilt wird. Jeder hat Spaß daran und erlebt Malen mal anders als im Kunstunterricht.

Immer wieder hörte ich Kommentare wie: “ Boah, ist das geil. Ich hätte nie geglaubt, dass ich mal freiwillig nach Farben und Pinsel greife…“ Die größten Skeptiker konnten nicht genug bekommen vom Malen. Selbst die Eltern hatten in der kinderchirurgischen Abteilung, in der ich in den 90er Jahren arbeitete, Lust, einfach mal mit zu klecksen und haben während des Malens mal alle Probleme und Sorgen loslassen können.

Auch ich habe mitgewirkt bei diesen Bildern, die nun folgen, so dass zum Schluss Kompositionen entstanden, mit denen wir die Stationen lebendig gestaltet haben. Es kamen immer mehr Anfragen von den unterschiedlichsten Abteilungen, sodass nicht nur ausschließlich die Kinderstation in ein buntes Farbenlicht getaucht wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fotodokumentation, Kreative Selbsterfahrung

Gestalte deinen persönlichen Glücksort

... Beispiele aus meiner therapeutischen Arbeit mit 12 bis 14 jährigen:


 


 


 


 

 

 


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