Impressionen aus Kaufbeuren

Nach dem wir in Landsberg am Lech waren fuhren wir in diesen schönen Ort. Kaufbeuren hat meines Empfindens nach etwas Mediterranes. Das machen wohl die schönen bunten Bauwerken in warmen Farbtönen aus, die sich gegen den blauen Himmel absetzen. An einigen Stellen gibt es aber auch mal ganz dunkle Wolken. Wir hatten jedoch Glück mit dem Wetter an dem Tag, weil es nicht regnete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Impressionen aus Landsberg am Lech

Der mittelalterliche Ort Landsberg am Lech mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten ist sehr idyllisch wie Ihr auf den Bildern sehen könnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Impressionen aus Kirch-Siebnach

Von hier aus sind wir rund gefahren, um die Harfenbauer zu besuchen. In Kirch-Siebnach im Unterallgäu sagen sich wirklich Fuchs und Hase „gute Nacht“. Und so ist es nicht weiter wunderlich, dass wir im Wirtshaus beim Füchsle (siehe Foto Nr. 1) gewohnt haben. Der Gasthof wurde uns von einem der Harfenbauer empfohlen und liegt direkt neben der Kirche. Die Turmuhr, die jede viertel Stunde schlägt, erst einmal, dann zweimal, dann dreimal, dann viermal zur vollen Zeit und zusätzlich gleich zweimal hintereinander jede Stundenzahl erklingen lässt,… das muss man schooon mögen. Bei 12:00 Uhr in der Nacht sind es erst vier und dann folgen 24 Glockenschläge jeweils von zwei unterschiedlichen Glocken! 😀 Normalerweise würden wir hier nicht unbedingt Urlaub machen. Für das, was wir uns in dieser Woche vorgenommen hatten, reichte uns das abgelegene Quartier und die Kirchturmuhr war halb so wild. Die Gaststuben waren allerdings sehr schön ausgebaut, geschmackvoll eingerichtet und gestaltet. Das Frühstück, ach das gesamte Essen überhaupt, war sehr lecker und reichhaltig. Auch die Getränke! Als Ausflugsziel sehr zu empfehlen! Im Übrigen ist es auch eine Pilgerunterkunft auf dem Jakobsweg!

Einmal hatten wir einen richtig tollen Sonnentag mit strahlend blauem Himmel und dazu auch mal eine Harfen freie Zeit. So konnten wir eine kleine Wanderung machen. Es ist ein sehr ruhiges und idyllisches Fleckchen Erde, das uns gut gefallen hat. Seht selbst!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auf HaRfenrundfahrt in Süddeutschland

Ihr Lieben,

ja, Ihr habt richtig gelesen. Es war keine Hafen-, sondern eine Harfenrundfahrt. 😀 Wer meinem Blog schon etwas länger folgt weiß, dass ich mir vor etwas über drei Monaten eine kleine 26 saitige Reiseharfe angeschafft habe. Es hat mich so sehr gepackt, dass ich inzwischen schon einiges spielen kann. Ich habe mir das selbst beigebracht, denn im Internet gibt es einige YouTube-Videos, mit denen man das ganz gut autodidaktisch kann. Inzwischen erhalte ich jedoch professionellen Unterricht. Am Donnerstag habe ich meine zweite Stunde.

Doch zurück zu meiner Suche nach einer größeren Harfe. Ich hatte bereits in den Niederlanden in einigen Harfengeschäften schon viele Instrumente ausprobiert, aber keines konnte mich so richtig überzeugen, zumal ich wusste, dass da ja noch einige Termine bei Harfenbauer in Süddeutschland anstanden. Und diese haben wir in der letzten Woche wahrgenommen.

Wir waren zuerst bei Glissando, bei der Harfenbauerin Bernadette Kerscher, wo ich mich in die schöne Beryll aus Kirschholz (34 Carbonsaiten) verliebte. Aber ich hatte ja noch einige andere zu besuchen. Also ließ ich mir die Harfe reservieren. Dann fuhren wir noch am gleichen Tag zu Artefakt von Klaus Regelsberger, der in der Nähe seine Werkstatt hat. Am nächsten Tag ging es dann zu Jonathan Dentler und zur Klangwerkstatt.

Bei Jonathan entdeckte ich dann die zunächst perfekte Harfe für mich. Seine Corvin ist leicht vom Gewicht, aus meinem Lieblingsmaterial Kirschholz, hat eine ausgefallene hübsche Form, aber leider einen eckigen Klangkörper, was aber bei diesem Modell nicht störend ist und sie klingt wunderschön. Sie hat nicht so große Saitenabstände, wie die Beryll und weniger Saitenspannung. Die 34 Saiten sind aus Carbon und Neylon. Also alles für mich vertraut und deshalb auch relativ einfach zu spielen. Meine Entscheidung war zunächst gefallen. Einziger Haken, sie musste für mich noch gebaut werden und das hätte bis April gedauert. So lange hätte ich jedoch eine Leihharfe erhalten können. Hm…

Nachdem ich mich also entschieden und zugesagt hatte, ging mir die Beryll nicht mehr aus dem Kopf. Die ist etwas majestätischer, größer und schwerer und da sie von den Saiten einer Konzertharfe ähnlicher ist, klingt sie voller und ist aber, was das Spielen betrifft, für mich als Anfängerin eher eine Herausforderung. In der Musikschule werde ich jedoch an solch einer ähnlichen Harfe von Glissando unterrichtet. Das passt ja. Und so fuhren wir nochmal 145 km von Kirch-Siebnach, wo wir wohnten, nach Röttenbach zu Glissando. Und als ich dort „meine Harfe“ sah, da wusste ich: Sie ist es! Diese Herausforderung reizt mich einfach mehr und eine kleine Harfe, die leicht zu transportieren und auch leicht zu spielen ist, habe ich ja schon.

Und jetzt bin ich glückliche und stolze Besitzerin von Königin Beryll, die nun neben der kleinen Prinzessin, der bezaubernden Jeannie steht. Mein Mann nennt die große Harfe auch die Diva. 😀 Ja, sie ist aber auch sooo schön, alleine schon mit den Perlmuttverziehrungen, die man hier auf den Fotos leider nicht so gut erkennen kann und der klassischen Form. Ich bin halt jemand, die auf ein bisschen Verspieltheit steht. Und sie hat einen runden Klangkörper. Ich finde einen runden einfach schöner, weicher und angenehmer.

Ihr könnt Euch also vorstellen, dass es ganz schön aufregend war, die richtige Harfe zu finden und wir waren viel unterwegs. Aber es hat auch extrem viel Freude gemacht! Alle waren sehr nett und ich kann jeden, den wir besucht haben, gerne weiterempfehlen. Es hat sich gelohnt so viele unterschiedliche Harfen kennen zu lernen. Besonders die Zeit bei Bernadette Kerscher war ein Highlight für mich, aber auch für meinen Mann. Sie ist ein Energiebündel und geht völlig in ihrem Element auf. Es ist eine Freude, Ihr beim Erzählen zuzuhören, aber natürlich ganz besonders, wenn sie Harfe spielt. Auch ihr Mann Wolfgang hat uns mit seinem Engagement und seinem Harfenspiel begeistert. Von diesem schönen Erlebnis werde ich noch lange zehren.

Ja und an zwei Tagen, an denen dann auch endlich die Sonne schien, hatten wir sogar noch Zeit, für einen schönen Spaziergang in Kirch-Siebnach, das übrigens im Unterallgäu ist. Von dort aus sind wir nicht nur zu den Harfenbauer gefahren, sondern auch nach Landsberg am Lech und nach Kaufbeuren. Die Fotos dazu werde ich in den noch folgenden Beiträgen zeigen.

Für heute erst mal genug erzählt und gezeigt!

Es grüßt Euch beschwingt und herzlich 

Eure Sabina Boddem

Siehe auch den Artikel Von meiner neuen Harfe, meinen anderen Musikinstrumenten und meiner Liebe zum Improvisieren!