Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Wie lange noch? – Intuitives Harfenspiel und ein paar warme Worte dazu

Corona-Maßnahmen ohne Ende in Sicht in einem Monat, der kaum Sonne hat…

Dann setze ich mich an die Harfe, und was da erklingt, ist nicht immer fröhlich. Aber es tut gut, ein Instrument zu haben, an dem ich mich ausdrücken kann so wie ich mich gerade fühle.

Halte durch! Vor allem lass dir nicht alles gefallen und hab keine Panik vor dem Virus! Stärk dein Immunsystem mit allem, was Körper, Geist und Seele gut und was heilend wirkt. Dazu gehört viel Sauerstoff, bewusste Ernährung, wenig Chemikalien in und am Körper, gelebte Nähe und viel Liebe! Eben alles, was die NATUR braucht, um gesund zu bleiben. DU BIST NATUR!

Krankheiten hat es zu allen Lebzeiten gegeben. Das gehört leider auch zur Natur, die nun mal verletzlich und verwundbar ist. Das macht sie aus! Wir dürfen sie nicht wegsperren und warten bis sich ein Virus verdünnisiert. Das wird es nämlich nicht tun. Wir brauchen eine Herdenimmunität wie bei allem anderen auch. Wenn ich früher irgendwo angefangen habe zu arbeiten, bekam ich jedes Mal in der Probezeit eine Angina, eine Kehlkopfentzündung oder sonstiges in der Art. Das war völlig normal bis ich mich an das Klima meines Arbeitsplatzes gewöhnt hatte und mein Immunsystem auch. Was meinst du, was passiert, wenn wir irgendwann mal alle aufeinander losgelassen werden? Dann ist unser Immunsystem so empfindlich geworden, weil es ein anderes Bakterien- und Virenklima als das aus den eigenen Reihen gar nicht mehr verkraften kann. Denk mal darüber nach! Dafür muss ich weder Ärztin sein, noch sonst einen medizinischen Beruf haben, um das Allgemeinwissen meiner lebenserfahrenen Eltern (die Krieg(e) überlebt haben!) und das vieler guter Ärzte von früher verinnerlicht zu haben. Letztere haben noch Zusammenhänge erkennen gelernt und den Menschen ganzheitlich behandelt, vor allem wirklich noch Hand angelegt! Davon stammt nämlich der Begriff „be-handeln“. Das Wissen darum gehört zu meiner Lebenserfahrung!

Hab doch bitte nicht so viel Angst vor dem Krankwerden und Sterben. Dass, was hier passiert, wird auf Dauer noch viel schlimmere Folgen nach sich ziehen als das Virus es jemals zustande bringen würde. Vor hundert Jahren gab es noch keine Digitalisierung und die Menschen haben auch alles überlebt oder auch nicht… Das ist doch völlig natürlich! Aber das, was gerade abläuft, ist es definitiv nicht!

Und versteh mich bitte nicht falsch. Ich bin nicht scharf auf Corona. Es ist mir nicht egal! Ich bin auch nicht unvorsichtig. Aber die immer schlimmer werdenden Maßnahmen helfen uns nicht weiter. Sie schaden uns in allen unseren Bereichen immer mehr, und es ist kein Ende in Sicht! Was muss denn noch alles passieren? Wie hoch ist die Schmerzgrenze? Wie sehr wollen die Menschen denn noch bevormundet und gemaßregelt werden bis sie aufwachen und sich wehren? Das darf doch alles nicht wahr sein oder?…

Wir leben jeden Tag in dem Risiko zu erkranken oder zu sterben, von Geburt an sogar! Davor kann niemand auf der ganzen Welt weglaufen! Es gibt weitaus schlimmere Erkrankungen als Corona oder Folgen von Unfällen und so weiter und so fort. Darum leben wir trotzdem weiter und verstecken uns nicht ängstlich vor unserer Vergänglichkeit. Wir müssen uns mit Letzterem liebevoll auseinandersetzen, denn die Natur ist nun mal sterblich! Diese Wahrheit können wir auch in unserer verwöhnten Gesellschaft, in der alles und jenes unter menschlicher Kontrolle sein soll, nicht ausblenden!

Das Leben will gelebt werden und braucht dafür freie und natürliche Entfaltung! Das sind naturgegebene Heilungs- und Wachstumsbedingungen!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen heilsamen Tag, auch wenn ich mich wahrscheinlich bei einigen gerade sehr unbeliebt mache. Da muss ich mit leben. Ich muss nicht jedem gefallen oder nach dem Mund reden. Das war nie mein Ding. Aber denjenigen, denen ich behage, sind mit mir als Herzensmenschen um so inniger verbunden.

Bunte Grüße

Sabina Boddem aus dem FarbenReich

 

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Herzlichen Dank für die vielen liebevollen Glückwünsche zu meinem 60. Geburtstag!

So viele liebevolle Zeilen aller Orts, Päckchen, Anrufe…

Ich bin einfach nur dankbar, sehr berührt und glücklich!

❤️🙏😀🌞🌈🍀

Eure Sabina aus dem FarbenReich

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Von Schwarz-weiß bis Farbenreich – 60 Jahre Bina von 1961 bis 2021

Ihr Lieben,

seit heute habe ich die Sechs vor der Null 😀

und mir schon im alten Lebensjahr überlegt, was ich dazu schreiben möchte. Ich habe mich erstmal für das Sehen entschieden und aus 60 Jahren eine mit Musik begleitete Diashow zusammengestellt. Zu jedem Jahr ein Foto!

 

1961 – 1985

Ich bin dankbar

für mein LEBEN, das so viele Höhen und Tiefen enthielt und einige VERWANDLUNGEN meiner Person. Ich habe zugelassen und das sehr intensiv. Authentizität und Ehrlichkeit waren und sind dabei für mich stets sehr wichtig. Selbstverleugnung meiner Gefühle und Lebenswerte kamen nicht infrage. Das ist bis heute so geblieben! Dafür habe ich unter anderem einige Karrierechancen und Sicherheiten an den Nagel gehängt, obwohl ich mich nach Letzterem so sehr gesehnt habe. Institutions- und Firmenpolitik sind nicht immer sozial, egal in welcher Branche. Private und berufliche Achterbahnfahrten und so manche Sinnkrise gehörten wiederholt zu mir. Sich treu zu bleiben, ist oft nicht einfach, lohnt sich aber immer!

Eine der schlimmsten Krisen erlebte ich nach dem Tod meiner Eltern 1992. Ich wurde gemobbt, krank, verlor meine Arbeit, meine Beziehung und viele Menschen, von denen ich dachte, sie seien an meiner Seite. Es gab plötzlich keinen sichtbaren Halt mehr, keinen Grund, keine spürbaren Wurzeln… Noch nie zuvor hatte ich mich so verlassen gefühlt. Und immer, wenn ich dachte, es geht nicht mehr, kam von irgendwo ein Lichtlein her, wie das Sprichwort es so treffend beschreibt. Ich stand auch nach dieser überstandenen Zeit immer wieder vor vielen Entscheidungen: Mal wieder in‘ s Niemandsland springen oder Unterdrückung und Unwahrheiten zulassen?

1961: Mein damals dreijähriger Mann schielt schon zu mir rüber.

Ich bin gesprungen, habe VERÄNDERUNG akzeptiert, durfte Wachstum, BEFREIUNG, auch Anerkennung, Achtung und LIEBE erfahren. Im Jahr 2012 habe ich mit 51 Jahren sogar zum ersten Mal geheiratet. Ich bin endlich angekommen mit meinem Schatz Raimund, den ich seit meiner Geburt kenne, aber wir unsere Liebe füreinander erst vor 12 Jahren entdeckten! Wir hatten uns vorher erinnert vier mal gesehen, und das ist sehr lange her.

1986 – 2011

Mein persönliches Wachstum

schreitet weiter voran, macht mal kleine Rückschritte und geht dann wieder in größeren Sprüngen vorwärts, eben so wie das Leben nun mal ist, nur heute zum Glück alles ruhiger und weniger turbulent, was mir sehr gut tut, denn um Ruhe und Beständigkeit habe ich lange gebet. Sicherheiten gibt es jedoch nicht, denn das Leben ist nicht planbar. Das habe ich gelernt, auch wenn es mir manchmal gar nicht behagt, es mir Angst macht, und ich immer noch mit unliebsamen Themen konfrontiert werde, die sich mit Urvertrauen und dem Leben im Alter beschäftigen. Ich bin zudem hochsensibel und fühle mich deshalb manchmal wie ein Alien in einer verkehrten Welt. Eine meiner LERNAUFGABEN besteht für mich, die immer gerne selbständig und unabhängig war, zur Zeit darin, einfach mal die Kontrolle abzugeben und zu vertrauen. Meine Ehe ist ein einschneidender Schritt in diese Richtung.

Altwerden

ist einerseits wunderbar, denn ich habe etwas zu sagen und zu bieten, bin tatsächlich lebenserfahren, und das macht mich natürlich frei und stolz. Ich kann mich auch gesundheitlich noch nicht groß beklagen, obwohl ich mich aufgrund meiner Osteoporose seit 2016 mit meiner Zerbrechlichkeit auseinandersetzen muss. Inzwischen bin ich sogar viel zufriedener mit meinem Spiegelbild als in jüngeren Jahren, weil ich mich heute mehr zu schätzen weiß und mir meines Wertes bewusst bin. Seit einigen Wochen bin ich leider nicht auf der Höhe, was nichts mit Corona zu tun hat und hoffe, dass ich bald die Ursache dafür erfahre.

Andererseits macht mich das Altwerden auch nachdenklich, denn ich weiß nicht was wird, wenn… Da ist es wieder, das Thema „Vertrauen und Loslassen“. Ich hoffe, dass ich immer wieder Herzensmenschen begegne, mit denen ich im Gleichklang schwinge, ich niemals im Alter einsam sein und mich nicht wie eine Außenseiterin fühlen muss. Denn die Entwicklung in der Welt, die gerade besonders intensiv ihren Lauf nimmt und, die ich schon lange vorhergesehen habe, hat mit meinen Lebenswerten wenig zu tun. Außerdem habe ich außer meinem Mann keine Familie.

Sicherheit kann ich letztendlich nur in mir selbst finden und darf sie nicht von äußeren Umständen abhängig machen. Das bedeutet Ur-VERTRAUEN. Daran arbeite ich weiter.

2012 – 2021

Ich wünsche mir,

dass es mir vergönnt ist, noch sehr lange GESUND und glücklich mit meinem Schatz an meiner Seite meinen Weg zu gehen, meine geliebte Arbeit wieder ausführen zu dürfen, wenn der Pandemiespuk gebannt ist und dann noch sehr lange Menschen bei der ENTFALTUNG ihrer Schönheit begleiten darf. Rentenalter gibt es für mich eher nicht, so lange ich gesund bin, denn meine Arbeit gehört zu mir wie die Luft zum ATMEN. Außerdem ist das Geldverdienen für mich als selbständige Freiberuflerin mit wenig Rentenanspruch kein Luxus, sondern trägt zu meinem Lebensunterhalt bei.

Ich wünsche mir immer liebe- und lichtvolle Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung, die NÄHE zulassen und leben können. Letzteres ist für mich sehr wichtig, denn ich habe das Gefühl, dass die Menschen abweisender werden und sich scheinbar nicht mehr trauen, andere an ihrem Leben teilhaben zu lassen und das real zum Anfassen. Die digitale Welt trägt in den letzten 15 Jahren verstärkt dazu bei, und diese virtuelle Art der Kommunikation wird ja durch die Pandemie auch noch forciert.

Ich wünsche mir, dass die Menschen wieder lernen, ihrer eigenen Natur und der um sie herum zu vertrauen und Eigenverantwortung übernehmen wollen für ihr Wohlergehen. Dass sie nicht blind ihre Macht abgeben, nicht alles unreflektiert und angstvoll annehmen und umsetzen, was ihnen befohlen wird, sondern ihre ganzheitliche Wahrnehmung schulen, lernen, wirklich zu heilen und ihre Gesundheit natürlich zu erhalten. Dass sie wieder zu einem spirituellen BEWUSSTSEIN gelangen, sich für die WUNDER der Schöpfung und ihre eigene Schöpferkraft öffnen und begeistern können, sich nicht panisch einer Macht unterwerfen, die nur auf ihr eigenes Wohlergehen bedacht ist. Dass eine Verbundenheit entsteht, die stärker ist als die Angst, echte Nähe zulässt und Raum schafft für tatsächliche Nähe außerhalb der Digitalität. Dass die Menschen sich wieder ihres Wertes bewusst werden, nicht jedes Lebewesen als eine Bedrohung empfinden und anstatt die Angst vor dem Tod, das LEBEN mit seiner gesamten lebendigen SINNlichkeit AN ERSTE STELLE setzen!!!

Ich wünsche mir, dass ich zu jeder Zeit Wege der HEILUNG finde, die mir gut tun, damit das Älterwerden mir und denjenigen, die mich begleiten, GENUSS und FREUDE bereitet.

🙏🌈🙏🌈🙏🌈🙏

Heute feiere ich meinen Geburtstag

mit meinem geliebten Mann und mit meiner treuen Freundin Monika. Sie war in den 90er Jahren meine Lebensgefährtin, und 2012 wurde sie unsere Trauzeugin. Ja, auch das ist möglich, zeigt wie reich und WUNDERVOLL das Leben sein kann, wenn wir uns und anderen verzeihen, offen sind und zulassen. Ich singe ein Hoch🎵🎶auf mein buntes, verrücktes Leben 🎉🍾🥂und auf meine vielen damit verbundenen Begegnungen mit mir und anderen. Danke an dieser Stelle all den Menschen, die ich in 60 Jahren kennen lernen durfte. Jede ERFAHRUNG, ob positiv oder negativ, hat mich geprägt.

Mein besonderer Dank

gilt natürlich all denen, die mich so lieben und schätzen wie ich bin, die an mich glauben, mich unterstützen und mir VERTRAUEN, die mich an ihrem Leben teilhaben lassen und wo GEBEN und NEHMEN im ganz natürlichen Fluss ist.

Ich freue mich auf viele weitere Begegnungen in LIEBE.

Bunte Herzensgrüße

Eure Sabina aus dem FarbenReich

❤🍀❤🍀❤🍀❤

Leben sanft bewegt

Es darf weder zu begrenzt,
noch auf Sand gebaut sein – das Leben.
Es darf sich verändern wie der Strand,
so weich sein wie der Sand
und sich je nach Bedarf
in kleinen und großen Wellen vorwärts bewegen.

Text 2013 © Sabina Boddem