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Zum Thema NEID

Heute morgen fand ich bei meiner Facebookfreundin, Petra, einen Text. Er ist von ANSSI, einem spirituellen Autor, von dem ich bislang noch nichts gelesen oder gehört hatte. Ich schreibe unter den Beitrag die Quellenangaben!

ANSSI:

NEID

Erst glaubst du, dass deine Wünsche nicht erfüllbar sind. Dann beginnst du so zu tun, als hättest du diese Wünsche nicht. Warum? Um nicht zu leiden an der scheinbaren Unerfüllbarkeit deiner Wünsche. Doch deine Herzenswünsche sind nicht löschbar. Folge: Du musst dich stets bemühen, deine Wünsche zu verdrängen. Ein Weg dazu ist, jene Menschen schlecht zu behandeln, die deine Wünsche verwirklicht haben. So musst du dich nicht mit der Tatsache konfrontieren, dass du dein Leben nicht so lebst, wie du es eigentlich willst und wie es für dich natürlich wäre. Das Problem ist nur, wenn du nicht dein Leben lebst, dann endet es meist in Krankheit. Davon hat niemand etwas. Wisse: Neid ist nur verdrehte Inspiration.

Petra schrieb dazu:

Auf den Punkt. In meiner Arbeit ist Neid der häufigste Faktor, der sich zeigt. Scheinbar ja von anderen. Viele sagen dann: „Wie kann man nur… Ich kenne das gar nicht, ich gönne jedem alles.“ Aber ist das wirklich so? Nein, wenn Neid in irgendeiner Form durch andere auftaucht in meinem Leben und ich es unangenehm spüre, so habe ich dafür ein Resonanzfeld. Es hat also definitiv was mit mir zu tun, denn es macht ja etwas mit mir. Diese Resonanzfelder in uns selbst ehrlich zu erkennen und zu heilen, das ist unsere Aufgabe. Also bitte nicht unsere Neidspiegel verurteilen, sondern dankbar für den Hinweis sein und schauen, wo die unerfüllten Herzenswünsche sich verstecken. ❤️

Als ich das las, musste ich spontan darauf antworten:

Das stimmt, was Du schreibst. Ich gehöre bestimmt nicht zu den Menschen, der anderen nichts gönnt oder sich nicht für den anderen freuen kann. Es gibt ja so Menschen. Aber, ich muss leider auch an mir bemerken, wie ich manchmal ein unbehagliches Gefühl bekomme, wenn jemand scheinbar so grenzenlos alles hat, alles bekommt und immer gut drauf ist. Je besser ich mich fühle, je sicherer und glücklicher meine eigene Lebenssituation ist, desto weniger spüre ich Neid. Ist ja auch eigentlich logisch oder? Und trotzdem merke ich, dass ich oft traurig werde, wenn mir fast jeder meiner Generation, der mir begegnet, von seinem Eigenheim erzählt. Es scheint so selbstverständlich, dass viele in einem bestimmten Alter und mit gewissem Bildungs- bzw. Ausbildungsniveau ein Haus hat oder eine Eigentumswohnung. Mein wunder Punkt, denn ich habe Angst vor Altersarmut bei den hohen Mieten. Für meinen Lebensweg können diese Menschen nichts, das weiß ich und ich weiß auch, dass man sich nicht vergleichen soll, dass jeder sein „Paket zu tragen hat“. Und, wenn kein schweres Paket da ist, dann um so besser. Ich gönne jedem sein Glück.

Und trotzdem gibt es Momente, da gehen diese Stimmen in mir los: „Alle haben… nur ich nicht…!“ Oder bei einer bestimmten Facebookfreundin: „Boah, dieses ewige uneingeschränkte Glücklichface und diese Posterei mit ihrer Traumwohnung, ihrem Pferd, ihrem Traumladen einem Schloss gleich, ihren Posts vom positiven und großem Denken und dass man nur damit das alles erreicht, von ihrer immer glücklichen über 20 Jahre langen Ehe, von ihrem internationalen beruflichen Erfolg, von ihren weisen Videos mit ihren Botschaften an die Menschheit….“ Puh, wenn ich das schreibe, spüre ich schon den Neid aufsteigen. Klar gönne ich ihr das, klar frage ich mich, ob das nicht doch Fassade ist, klar sollte mir das alles egal sein, ob echt oder nicht… Aber es nervt mich und das ist ein Zeichen, dass ich doch noch Neid in mir habe, denn sonst wäre es mir gleich-gültig oder ich würde mich einfach nur freuen. Und so weiß ich auch, dass andere auf mich neidisch sind. Ich strahle meistens auf den Fotos, ich sehe für mein Alter sehr jung und schön aus, ich bin verheiratet, ich arbeite mit meiner Berufung, ich kann mir eine Harfe leisten, ich habe viele Talente, die ich auslebe… Aber die „Kämpfe“, die dahinter stecken, das Leben, was ich zuvor geführt habe, um dahin zu kommen, wo ich gerade stehe, meine Erkrankung… Das alles ist nicht zu beneiden. Und das komische ist, wenn ich dann authentisch bin und im FB poste, dass es mir mal mies geht, so wie letztes Jahr im Februar, werde ich sogar angefeindet mit Worten: „Du lügst Dir was in die Tasche, Du bist ja doch gar nicht glücklich, mach mal ’ne vernünftige Therapie! Ich muss Dich leider aus meinem FB Kreis entfernen, denn Du bist so negativ…“ Und das alles, nur weil ich ganz ehrlich gesagt habe, dass mich eine bestimmte Person und Situation retraumatisiert hat und es mir ab da zwei Monate lang körperlich und seelisch nicht gut ging. Selbstverständlich habe ich daran gearbeitet und selbstverständlich habe ich professionelle Hilfe in Anspruch genommen. Auch dazu stehe ich und auch das können manche Menschen nicht ertragen.

Du siehst also, liebe Petra, welche Formen Neid haben kann. Denn erstens sind diese Menschen schon wieder neidisch, denn sie können mit dem Mut nicht umgehen, den jemand hat, wenn er ehrlich benennt, dass und warum es ihm nicht gut geht, oder sie unnötig, vergeblich umsonst (oder wie du es nennen magst) neidisch waren auf das „perfekte“ Bild, das sie sich von mir gemacht hatten.

So oder so, ich denke Neid ist was völlig Natürliches. Neid zeigt uns unsere Grenzen und Unzulänglichkeiten, fordert uns zum Arbeiten an uns selbst auf. Aber er darf nicht dazu führen, andere zu bekämpfen, anzugreifen oder zu mobben! Das habe ich noch nicht gemacht und das kann ich ehrlich von mir sagen! Obwohl ich in früheren Zeiten im Beruf ganz fies gemobbt wurde. Auch die Hintergründe dafür sind mir heute bekannt… Aber das ist zum Glück lange her und verarbeitet.

Puh habe ich lange und viel geschrieben. Du scheinst da bei mir den richtigen Knopf gedrückt zu haben… Danke für diese Anregung! ❤️

Tja, immer wieder ein Thema, über das sich einige Menschen mehr oder weniger bewusst sind. Auch in meinem privaten Umfeld bin ich da schon an Grenzen gestoßen. Und ich fühle, dass die Betroffenen das ebenso tun, sonst gäbe es keine Konflikte. Ich denke, dass es gut ist, einfach authentisch zu sein. Wenn ich spüre, dass mir eine Verbindung nicht gut tut, aus welchen Gründen auch immer, dann darf ich auch Abstand nehmen davon. Es geht dabei gar nicht um gut oder böse oder wer recht hat oder nicht. Es gibt einfach Grenzen und irgendeine Unzulänglichkeit steckt immer dahinter. Es ist fairer, sich selbst und dem anderen gegenüber zu sagen „Es geht nicht mit dir. Ich kann mit… nicht umgehen,“ statt sich zu bekämpfen. Ist zumindest meine Meinung. Und damit gebe ich ja auch meine „Hilflosigkeit“ zu, denn wenn ich mit etwas oder jemanden nicht umgehen kann, dann liegt das ja nicht nur an dem anderen Menschen.

So viel für heute zum Thema NEID.

Lasse dich nicht ärgern oder aufregen! Versuche dankbar zu sein. Ist wirklich nicht immer einfach und in fiesen Lebenssituationen sowieso nicht, schon gar nicht mit Menschen, die uns schaden wollen und Dir es ausweglos scheinenden Gründen nicht gelingt, Abstand zu nehmen oder gar los zu lassen (Beruf, Familie…). Wie gesagt, es ist immer leichter darüber zu schreiben, wenn es mir gerade gut geht. Aber, wer mich kennt oder meine alten Blogartikel gelesen hat, weiß, dass ich extrem schwierige Lebenssituationen hatte und auch da Texte geschrieben habe, die mir sehr geholfen haben zu verarbeiten. Ja, ich habe das Glück, dass Schreiben für mich hilfreich ist und eine meiner Methoden über alles, was mich beschäftigt, zu reflektieren und es zu verarbeiten.

Vielleicht findest Du heraus, mit welchen Mitteln und Methoden Du Deinen Weg der Verarbeitung beschreiten kannst und magst.

Beginne JETZT!

www.farben-reich.com

Quellenangaben zu ANSSI:

www.facebook.com/fraganssi/

www.anssi.guru

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbbedeutung, Farbenergie, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Mit welchen Farben umgibst du dich gerne?

„Es ist heilsam, sich mit farbigen Dingen zu umgeben. Was das Auge freut, erfrischt den Geist, und was den Geist erfrischt, erfrischt den Körper.“

(Zitat: Prentice Mulford)

Ja, das ist auch genau mein Motto. Ohne Farben wäre mein Leben öde und leer. Ich glaube, ich würde in Dauerdepressionen verfallen. Gar nicht auszudenken!

Vor einigen Jahren kam ich mal in ein Einfamilienhaus, in dem alles, aber auch wirklich jede Kleinigkeit schwarz-weiß gestaltet war: Möbel in Schleiflack, Fußboden (schwarz-weiß gekachelt), jede Art von Dekoration und Gebrauchsgegenständen. Bis auf vielleicht mal ein Grau, entdeckte ich keine einzige andere Farbe, noch nicht mal einen Kugelschreiber oder sonstiges. Ich war nur im Erdgeschoss und habe Flur, Wohnzimmer, Küche und Gästetoilette kennengelernt. Aber von der Person, die mich dorthin mitgenommen hat, weiß ich, dass die anderen Zimmer genau so aussehen. Die Räume wirkten so steril, blankgeputzt und aufgeräumt, als würde dort niemand wirklich leben, obwohl dort eine dreiköpfige Familie wohnte. Das war schon krass. Ich behielt meine Winterjacke an, weil ich fror, auch wenn mit Sicherheit die Heizung an war, deren Wärme ich wahrscheinlich nur nicht fühlen konnte. Zum Glück musste ich mich nicht lange dort aufhalten!

Klar ist alles Geschmackssache. Der eine mag beispielsweise kühle, dezente Töne, der andere kräftige oder warme, dunkle oder helle, erdige oder leichte, bunt oder uni… Jeder Mensch braucht etwas anderes, denn jede Farbe hat ihre eigene Energie. Auch der Einrichtungsstil hängt davon ab, was und wie wir empfinden. Der eine braucht schlichte Klarheit, der andere mehr Fülle oder Verspieltheit. Es ist wie bei der Kleidung, in der wir uns individuell wohlfühlen sollten.

Ich kann mich in vielen Räumen wohlfühlen, auch wenn ich in meinem Zuhause völlig anders eingerichtet bin. Das ergänzt sich auch gut, denn wie langweilig wäre es, wenn ich überall das Gleiche sehen würde. Aufgrund der Unterschiede erhalte ich auch andere Energien, die mir zusätzlich gut tun. Ja, und dann gibt es natürlich auch welche, die nichts Positives bei mir bewirken oder auslösen. Zum Beispiel, wenn alles bis auf‘ s kleinste Detail schwarz-weiß ist. Das ist mir dann doch zu heftig. 😉

Ich liebe meist warme Farbtöne in meiner Umgebung, zumindest in Kombination mit anderen.

Und wie geht es dir? Hast du schon mal darüber nachgedacht, mit welchen Farben du dich am liebsten umgibst und was du besonders gerne magst? Ist es noch aktuell? Oder würdest du gerne auch mal was verändern? Ein neuer Kissenbezug, eine farbige Kerze oder Glasflasche können schon kleine Wunder bewirken. Probier es mal aus! Viel Freude dabei!

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Quellenangabe zum ersten Bild: https://www.designbykiss.com/kreativwerkstatt/spruch-postkarten/motivationskarten/

Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Herzliche Grüße aus dem Farbenreich für ganzheitliche Farb- und Stilberatungen

Jepp, jetzt hat mich der Alltag doch wieder. Aber schön, denn ich freue mich, gleich um 10:00 Uhr meinen ersten Kunden in diesem Jahr begrüßen zu dürfen. Und dann geht es bis einschließlich Samstag so weiter. Die erste Woche dieses Jahres ist schon komplett mit Beratungen belegt. 😀

Ich wünsche Euch einen entspannten Tag!

Herzliche Grüße aus meinem Farbenreich-Beratungsraum

Eure Sabina Boddem

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KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Ritual am Neujahrstag und „Frohes neues Jahr!“

Ihr Lieben,

ich hoffe, dass Ihr alle glücklich, gesund und zufrieden in‘ s neue Jahr gekommen seid. Allen zunächst einmal „FROHES NEUES!“ 😀

Einige, die meinem Blog schon lange folgen, kennen schon das Ritual, das ich in jedem Jahr zu Silvester und Neujahr mit meinem Mann durchführe. Wir verbrennen unsere Zettelchen aus dem Erinnerungsglas und unsere Briefe an‘ s Universum nach Mitternacht, also in der Neujahrsnacht. Zuvor an Silvester wird die Wohnung mit Salbei geräuchert zur Reinigung und anschließend mit Weihrauch vorbereitet für alles Gute und Heilende, das im neuen Jahr zu uns kommen mag. Die Asche sammeln wir in einem Schälchen mit der Aufschrift Zuversicht und die wird am Neujahrstag dem Rhein übergeben. Alle Elemente werden miteinbezogen. Das Papier ist die Materie als Symbol für die Erde. Das Feuer verbrennt sie. Die Luft transportiert sie in das fließende Gewässer.

Das ganze Ritual gilt einfach der Bewusstwerdung für die Dankbarkeit, die ich empfinde, wenn ich auf das Jahr zurückblicke und für das, was der Verbesserung, der Reinigung und der Heilung bedarf. Ich fühlte mich in der Nacht so frei, dankbar und glücklich und dieses Gefühl habe ich immer noch in mir.

Auf den folgenden Fotos seht Ihr unsere Ritualvorbereitung an Silvester und in der Neujahrsnacht und unser Ritual am Nachmittag bei Regen am Rhein.

Nun wünsche ich Euch von Herzen alles Liebe und Gute für das Jahr 2019! Lasst es Euch gut gehen! ðŸ§¡

Eure Sabina Boddem

 

 

 

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Das Erinnerungsglas

Neujahrsspaziergang und Ritual am Rhein in Düsseldorf

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Meine Gedanken und Gefühle zur Weihnachtszeit

Irgendwie merkwürdig, zumindest für mein Empfinden, das ja nicht mit dem des Anderen übereinstimmen muss! Kaum ist Weihnachten vorbei, reden in den sozialen Netzwerken viele schon wieder von Alltag. Da werden ziemlich kitschige Bilder gepostet, auf denen groß gedruckt Sprüche zu lesen sind wie „Weihnachten ist vorbei. Jetzt hat uns endlich der Alltag wieder! Oder „Vorbei ist der Weihnachtsstress! Hurra wir haben wieder Alltag!“

Ihr Lieben, wir haben jetzt WEIHNACHTSZEIT, die immer bis zum 06. Januar dauert! Nach alten Ur-Traditionen längst vor dem Christentum sind das die RAUNÄCHTE, die für mich auch heute noch gelten. Vor Weihnachten ist Adventszeit und nicht Weihnachtszeit!

Mein ganzes Leben lang war und ist die Weihnachtszeit die ruhigste und besinnlichste aller Zeiten. Egal ob ich angestellt war oder freiberuflich tätig bin, so wie schon seit langem, so habe ich keine Termine in dieser Zeit, arbeite zumindest bis zum 01.Januar nicht, sondern lasse alles, was ich im Jahr erlebt habe, in Ruhe nachwirken. Auch die Weihnachtstage! Als Kind habe ich Weihnachtsmusik (die früher nur ab Weihnachten spielte und nicht schon Wochen vorher!) oder andere romantische Musik gehört und dabei im Weihnachtszimmer mit meinen neuen Sachen gespielt. Es war und ist für mich immer eine Zeit zum Träumen. Auf diese Weise ist auch immer noch eine besondere und nicht alltägliche Stimmung in mir, vor allem im Hinblick auf Silvester und Neujahr, was für mein Gefühl noch magischer ist als Weihnachten und mit einem Ritual verbunden ist, das ich im Blog schon oft vorgestellt habe.

Warum reden so viele vom Alltag? Muss denn immer alles schnell, schnell vorbei gehen, auf zum nächsten „Event“, schon Wochen vorher frohe Weihnachten wünschen und an Weihnachten sind die Gedanken schon beim nächsten Termin? Okay, für Menschen, die zwischen den Festtagen arbeiten müssen oder auch an den Festtagen selbst, mag das so sein. Aber die meisten, die ich beispielsweise im Facebook kenne, müssen das nicht. Und ich schreibe das hier, weil ich glaube, dass es noch weitaus mehr Menschen gibt als in meinen Netzwerken, die einfach nicht zur Ruhe kommen und sich dessen gar nicht bewusst sind, das sie/ wir ein Teil der Natur sind! Und Natur braucht in dieser Jahreszeit bekanntlich RUHE.

Leute, genießt die Zeit und lasst Raum für Träume und Muße zu! Das tut gut und nötig. 

In diesem Sinne allen eine schöne WEIHNACHTSZEIT🎄🌞🌙🧡

Eure Sabina aus dem FarbenReich

Poesie – Die Botschaft der kleinen Winterelfe

Wintergedicht – Schnee

Adventszeit – Zeit zum Träumen

Gedicht: ADVENTSZEIT – Zeit für Be-SINN-lichkeit

Allgemeines, Bunt gemischt, EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Frohe Weihnachtswünsche aus dem FarbenReich

Licht- und liebevolle Weihnachtstage und eine besinnliche Zeit

wünscht Euch von ganzem Herzen

 Sabina Boddem

DANKE

an dieser Stelle für das Licht und die Liebe, die ich von all denjenigen erhalten habe, die meine Beiträge lesen oder zu mir in die Beratung kamen, die mir so viel Anerkennung und Vertrauen mitgeteilt haben, sowohl persönlich, als auch hier in den Kommentaren oder in persönlichen Nachrichten. Aber auch ein Dankeschön an die stillen Leser und überhaupt an alle Menschen, die meinen Weg kreuzten und mich mit ihrem Sein bereichert haben.

 

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KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Warum sich mein Gefühl für die Vorweihnachtszeit nicht einstellen möchte und ich zu einer positiven und dankbaren Erkenntnis gekommen bin

Ihr Lieben,

meine Kreativität macht in dieser Vorweihnachtszeit Pause. Was habe ich in den vergangenen Jahren nicht alles gedichtet, geschrieben, erzählt, gebastelt, fotografiert und hier Zuhause noch gebacken und dekoriert. Die Adventszeit ist in diesem Jahr für mich völlig unwirklich. Zumindest fehlt mir das übliche Empfinden, was ich sonst so habe, wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt bin oder Zuhause bei schöner Musik etwas machen möchte, was dazu beiträgt die Vorfreude zu heben. Ich kann es auf das Wetter schieben, weil wir in diesem Jahr auch noch auf keinem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt waren, denn es hat ja an den Wochenenden nur geregnet und gestürmt oder darauf, dass ich beruflich viel zu tun hatte. Aber vielleicht versuche ich das ganze mal von einer anderen Seite zu betrachten und nicht irgendetwas oder irgendwen dafür verantwortlich zu machen.

Ich bin ja gerade diejenige, die immer über die besinnliche Zeit berichtet und gedichtet hat. Ich sollte mich mal selbst beim Schopf nehmen und mir darüber bewusst werden, was die Zeit für mich tatsächlich sinnvoll macht. Ist es eigentlich nur die Enttäuschung, dass sich ein bestimmtes Gefühl dieses Jahr noch nicht eingestellt hat? Etwas, das sich einstellen soll, sobald von Weihnachten die Rede ist oder der Zeit davor? Möchte ich doch so gerne die Empfindungen von letztem Jahr wieder spüren, als mein Mann und ich zum ersten Mal nach acht Jahren gemeinsam Plätzchen gebacken haben und beschlossen hatten, uns etwas an Weihnachten zu schenken? Möchte ich doch unbedingt wieder diese Spannung erleben und diese besondere Vorfreude aus der Kindheit? Aber ich kann genau diese Gefühle im Hier und Jetzt nicht erzwingen. Dabei ist die Grundlage ja da. Nichts scheint dem im Wege zu stehen. Mein Mann und ich sind glücklich miteinander, wir möchten uns auch in diesem Jahr überraschen, die Wohnung ist urgemütlich und (be)sinnlich eingerichtet… Trotzdem ist es so, als ob man mir sagt: „Nächste Woche ist Frühlingsanfang oder Ostern.“

Ich liebe eigentlich die Advents- und Weihnachtszeit. Ich empfinde auch keine Hektik und keinen Stress, habe immer gedichtet, Weihnachtsmärchen geschrieben oder sonst ein magisches Gefühl gehabt, das ich kreativ ausdrückte. Ja, ich bin vielleicht wirklich nur enttäuscht, dass ich zur Zeit keinen Zauber spüre.

Vielleicht sollte ich mich mal auf Dankbarkeit und Zufriedenheit konzentrieren, denn das ist das, was ich empfinden darf! Es ist mein erstes wirbelbruch- und schmerzfreie Jahr seit dem Ausbruch meiner Osteoporose. 2016 und 2017 waren streckenweise die Hölle. Und in diesem Jahr ging es mir so gut, dass ich es gewagt habe, mir zwei Harfen zu kaufen. Das Harfenspielen wäre vorher nicht möglich gewesen und deshalb hatte ich diesen lang gehegten Traum schon begraben. Ja, jetzt weiß ich was mit mir los ist! Gerade hat es Klick gemacht!!! Ich hatte in diesem Jahr längst wundervolle Weihnachtsgefühle und Weihnachten nämlich da, als ich gemeinsam mit meinem Mann in den Niederlanden und in Süddeutschland unterwegs war, um meine Harfen auszusuchen. Es gibt für dieses wunderbare Gefühl einfach keine Steigerung. Juchuuuu!!! Ich hab‘ s gerade begriffen! 😍😘

Ja, ich habe so viel Schönes erlebt, dass mir Weihnachten in diesen Zeiten stets zur Seite stand! Und jetzt ist einfach mal Pause mit Euphorie und Co. Ich darf mich zurücklehnen und DANKE sagen. Ich darf einfach mal in meiner freien Zeit Langeweile aushalten und Lustlosigkeit und muss mich nicht wundern, warum ich schon seit drei Tagen keine Harfe spielen möchte, obwohl ich die Zeit dazu hätte, wenn ich doch seit Juni fast täglich dran saß, wann immer ich konnte.

Diese ganze Romantik um Weihnachten herum ist doch eigentlich nur eine traditionelle Gewohnheit. Und sobald sich diese Romantik nicht einstellt, bin ich verunsichert. Das habe ich doch gar nicht nötig. Viele, die das lesen, werden vielleicht denken: „Boah, hat die Probleme! Ich bin alleine und wünschte ich hätte jemanden, mit dem ich Weihnachten feiern könnte…“, oder: „Ich habe ganz andere Sorgen…“, oder: „Ich finde diese Zeit schrecklich, nur Hektik und Stress. Ich komme gar nicht dazu, überhaupt ein Gefühl zu entwickeln, bin nur für andere da…“

Ja, mir ist während des Schreibens bewusst geworden, dass es mir gerade wirklich gut geht. Deshalb habe ich auch jetzt keine besonderen Vorweihnachtsgefühle. Die hatte ich in diesem Jahr so häufig, weil es ein ganz besonders schönes und ereignisreiches, vor allem heilendes Jahr für mich war. Keine Schmerzen zu haben, das ist tatsächlich etwas ganz besonderes. Ich konnte mir zudem meine Herzenswünsche erfüllen und mir selbst Geschenke machen! Und ich habe einen wundervollen Mann, der mich in allem unterstützt hat! Bitte, wenn das nicht Weihnachten mit ganz viel Vorfreude war und immer noch ist!

Danke, liebes Universum, lieber Gott oder wer immer auf uns aufpasst, für all diese wunderbaren Momente in diesem Jahr, die ich erleben durfte. Ich habe gerade etwas sehr Bedeutendes begriffen:

Weihnachten kann immer und überall sein. 

 

In diesem Sinne wünsche ich allen, die das lesen, eine wundervolle restliche Adventszeit. Meine Weihnachts – und Neujahrsgrüße kommen noch! Lasst es Euch gut gehen und macht Euch bloß keinen Stress!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com