Persönliches

Mach das BESTE aus dem, WAS gerade IST!

Das schrieb ich am 07.10.2015. Ich habe diesen Entwurf gerade entdeckt und ich finde, dass das, was ich da geschrieben habe, immer noch gilt und besonders angesichts dessen, was sich in den letzten zwei Jahren entwickelt hat. Zum Glück fühle ich mich heute gestärkter, als zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Text verfasst habe. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich an dem Positiven orientiert habe und versuche, das Beste aus dem zu machen, was gerade ist.

„Wem ist geholfen, wenn wir täglich Frust schieben?

Antwort: Weder dir, noch mir, noch uns, noch denjenigen, denen es gerade richtig schlecht geht. Klar, rege ich mich auch ständig über die Politik auf, verfolge schon fast süchtig alle möglichen Medien, schaue nicht weg und teile auch ehrlich meine Meinung mit. Ja, auch ich mache mir große Sorgen, was sich noch entwickeln wird. Aber, als ich heute Morgen den PC hochgefahren hatte und mir sofort von allen Seiten nur Negativmeldungen entgegen schlugen, da beschloss ich, mal etwas kürzer zu treten mit meinen Recherchen. Am liebsten würde ich mal das Fernsehen ganz auslassen und keine Internetmeldungen mehr verfolgen, denn ich brauche zur Zeit viel Kraft, um das alles, was mir dort präsentiert wird, zu verkraften. Diese ständigen Negativenergien ziehen mich runter, sodass ich mich seit Wochen geschwächt fühle. Nein, nicht in meiner Arbeit! Wenn ich arbeite, dann bin ich in meiner Kraft und in meinem Element. Aber ich spüre diese komische Lähmung in mir trotzdem, denn sobald ich nicht in meinem Element bin und eine Pause einlege, holen mich diese Energievampire von außen wieder ein. Ich spüre auch, dass Menschen um mich herum sehr gereizt und unglaublich empfindlich sind. Bei dem geringsten Anlass werden sofort Türen zugeschlagen, wird blockiert und vor allem negativ kritisiert. Gerade diejenigen, die ohnehin in ihrem Umfeld große Sorgen haben, reagieren plötzlich nur noch genervt und völlig unsensibel auch, wenn jemand ihnen wohlgesonnen ist. Ich glaube, dass an uns allen die Entwicklung, die zur Zeit im Land und in der Welt fortschreitet, nicht spurlos vorbei geht, auch nicht bei denjenigen, die sich nicht damit befassen und glauben, sie seien nicht beeinflusst, wenn sie die Medien nicht verfolgen oder nicht mal eine Flüchtlingsunterkunft in der Realität gesehen haben. Es ist einfach diese globale Energie, die sich breit macht, die uns erdrückt und uns belastet.

Wie können wir dem entgegen steuern?

Also, ich habe mir nun vorgenommen, verstärkt darauf zu achten, dass es mir gut geht, ich mich mit Positivem beschäftige und ich dankbar bin für jeden Moment im HIER und JETZT! Und ich versuche das, was da gerade in unserem Land und in der Welt abgeht, in eine Wolke der Liebe zu hüllen auch, wenn mir das schwer fällt. Oh ja, das hört sich ziemlich esoterisch an. Ich weiß! Aber ich bin keine Esoterikerin, sondern ein Mensch, der einfach ganzheitlich und damit automatisch spirituell denkt, fühlt und handelt, weil es in der Natur der Dinge liegt, das zu tun. Ich bin Natur und keine Maschine und Natur besteht eben nun mal aus Körper, Geist und Seele und wo Natur ist, da gibt es auch Energien, die freigesetzt werden. Für mich alles ganz logisch…“

Deshalb wünsche ich allen einen positiven Tag mit Dankbarkeit, Freude, Sinnlichkeit und ganz viel Liebe!

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Vom Reiz des Vergänglichen

 

 

Ich wünschte mir manchmal ich wäre eine Mauer

so undurchsichtig, stark, widerstandskräftig.

Aber:

Mauern werden im Alter rissig, durchlässig, unbelastbar,

zurück bleibt eine Ruine.

Also,

möchte ich doch lieber keine Mauer sein,

sondern im Alter stärker werden, widerstandsfähiger

 

und so reizvoll sein, wie ein altes Gemäuer.

 

Text © Sabina Boddem

 aus dem poetischen Tagebuch der 80er Jahre

Den Text schrieb ich 1989 im Alter von 28 Jahren, als ich eine Liebesbeziehung mit einem, für mich damals sehr alten, 60 jährigen Menschen hatte. Damals wusste ich noch nicht, dass ich sechs Jahre später bis heute im Alter von 56 Jahren Menschen Mut mache, zu ihrem Alter zu stehen und sich (un)endlich schön zu finden. Vor allem Frauen zeige ich, wie wunderbar und interessant sie aussehen, wenn sie mit dieser, in vielen Fällen meist unpassenden, Haarefärberei aufhören. Das Foto zu dem Text entstand vor einigen Tagen in Berlin Köpenick.

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Vom verANTWORTungsBEWUSSTen BeEINFLUSSen und BerREICHern

 Bildquelle: Karin Hoffmeister Seelenhaus-Atelier

 

Mein Reichtum ist das, womit ich dich erreiche,

um dich mit dem Fluss,

der meiner schöpferischen Quelle entspringt,

zu bereichern.

Ich beeinflusse dich im wahrsten Sinn des Wortes,

damit etwas, das bei mir übersprudelt,

zu dir fließen kann.

Ich gebe dir davon ab.

Dieser Einfluss geschieht bewusst aus reinem Herzen

und mit der Verantwortung,

die meiner Seele entspricht.

Es ist die Antwort auf meine Berufung.

Du entscheidest, was du annehmen möchtest

und was dir gut tut,

denn meine Wahrheit muss nicht deiner entsprechen.

Mit deiner Entscheidung antwortest du

und übernimmst die Verantwortung für dich,

was du von meinem Fluss brauchst,

um dich bereichern zu können.

Wenn wir alle aus unserer Herzensquelle schöpfen

und uns wechselseitig und verantwortungsbewusst bereichern würden,

wären unsere Flüsse voll

und unsere Beeinflussung würde Reichtum erzeugen,

der sich nie erschöpft,

sondern fließt und gut tut

 

© Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

Warum ich nicht jeden Werbetrend mitmache

Hallo, Ihr Lieben,

täglich sehe ich immer mehr neue Videos, in denen Leute sich und ihre Arbeit vorstellen. Hören und sehen ist jetzt angesagt, statt lesen oder ein Foto auf sich wirken lassen.

Ich finde es klasse, wenn die Betreffenden sich damit wohl fühlen und viele von diesen Kurzfilmen sind wirklich ansprechend gemacht. Wenn jemand damit Erfolg hat, ist das doch prima. Aber ich mag es nicht, wenn mir ganz besonders von denen, die damit Geld verdienen, eingetrichtert wird, dass diese Art der Werbung ein „Muss“ ist! Wenn „man“ das nicht so mitmacht, ist „man“ out oder soll angeblich weniger Chancen haben, Kunden für sein Herzensprojekt zu gewinnen?

Das mag ja jetzt ein Modetrend sein, aber was kommt morgen?

Sind dann plötzlich die mühselig gemachten Videos wieder out? Die endlich erworbene Videokamera hat nicht mehr die Funktionen für das, was dann plötzlich Trend ist und benötigt wird?…

Ich habe einfach keine Lust dazu, all das mitzumachen.

Ich bin weder kamerascheu, noch habe ich Komplexe mich filmen zu lassen, aber ich mag es nicht, mich mit Videos zu befassen. Es ist einfach nur mein Empfinden. Ich schreibe und fotografiere gerne, ich lasse mich auch gerne ablichten. Warum dann noch filmen? Mal abgesehen davon, dass wir uns immer mehr vom Internet abhängig machen. Früher haben wir vielmehr hingehört und das ausschließlich über das Telefon, ohne den anderen überhaupt je vor einem persönlichen Kontakt zu Gesicht zu bekommen. Früher und dazu bin ich heute noch imstande, konnte ich aus persönlichen Handschriften oder der Art und Weise wie das Geschriebene auf einem Blatt Papier verteilt war, vieles über einen Menschen erkennen.

Heute wollen viele Menschen noch nicht mal mehr telefonieren. Termine werden von Kunden umständlich via Mails diskutiert, statt einfach mal zum Telefon zu greifen und anzurufen und gegebenenfalls eine Telefonnummer zu hinterlassen mit einer möglichen Rückrufzeit. Ich habe nichts gegen Termine via Mail, aber dabei finde ich es ratsam, in einer Anfrage dazu zu schreiben, wann es für den Betreffenden gar nicht oder am besten möglich ist, zu einer Beratung zu kommen. Stattdessen lassen manche Anfragenden alles offen, ich mache mir die Mühe, Termine mit Uhrzeiten raus zu suchen und dann kommt, „Nein da geht es nicht und dann kann ich nie…“ So geht das ellenlang hin und her… Ich kenne keine Arztpraxis, die das mitmacht.

Die Menschen werden ständig mit Reizen überflutet.

Es wird immer mehr. Wer besinnt sich noch auf seine Intuition und auf einen persönlichen Kontakt außerhalb des Internets? Wer hat wirklich noch Menschenkenntnis, die auf weniger Sinnesreize basiert und mehr aufgrund persönlicher zwischenmenschlicher Kontakte verbunden mit einer Portion Intuition und Bauchgefühl? Wenn ich jetzt auch noch anfange in eine Kamera zu reden, weiß auch niemand wirklich, ob ich ihm in der Realität gut tue oder nicht. Dazu gehören auch immer alle, die an einer zwischenmenschlichen Begegnung beteiligt sind – wie offen die Gesprächspartner tatsächlich zueinander sind.

Ich brauche jedenfalls keine Videowerbung,

und ich habe schon früher, als es nur die Branchenbücher und Fleyer ohne Internet gab, sehr gute Erfahrungen mit meiner Auswahl an Menschen gemacht, die ich für was auch immer aufsuchte. Letztendlich gibt es für nichts eine Garantie. Jede Erfahrung ist persönlich und es wert gemacht zu werden. Manche sind sehr gut, andere eher weniger. Es ist meine Verantwortung, denn so lerne ich am besten, was mir wirklich entspricht. Und was für den einen empfehlenswert ist, muss für den anderen nicht so sein.

So bin ich auch keine Freundin von englischen oder gar „denglischen“ Modewörtern.

Ich berate und ich coache nicht. Ich liebe Farben und brauche keine Colors. Ich gehe einkaufen und es muss für mich nicht shoppen heißen. Außerdem sehe ich Videos und nenne sie nicht Movies. Ganzheitliche Farbberatung und Persönlichkeitsberatung entspricht meiner Muttersprache und ich muss mich nicht Image-Coach nennen für ein Color-Consulting-Business (habe ich gerade selbst kreiert das Wort, weiß gar nicht, ob es das so gibt, hihih..). 😀 Hier eine weiterer Artikel zum Thema Ich schreibe in meiner Muttersprache auch im geschäftlichen Bereich …

Nein, ich möchte nicht zurück in die Steinzeit!

Versteht mich bitte nicht falsch. Aber ich ziehe eben ab und zu die Reißleine, wenn ich spüre, dass mir einiges einfach zu viel oder überflüssig erscheint. Und wisst Ihr was? Ich kann mich nicht beklagen, denn auch zu mir kommen viele Kunden, sogar aus unterschiedlichen Ländern angereist. Ich habe deshalb auch schon englisch sprechend beraten. Mit Händen und Füßen, aber es war für alle bereichernd. 🙂 Die Kunden, die zu mir kommen, nehmen mich so wie ich bin oder, weil ich so bin wie ich bin. Sie sind offen, weil sie mich ausgesucht haben und alles kommt während einer Beratung in Fluss. Natürlich gibt es auch einzelne, bei denen der Zeitpunkt noch nicht reif war für die Beratung oder ich konnte sie tatsächlich nicht öffnen, weil es an mir lag. Nicht, weil ich meine Arbeit nicht richtig gemacht habe sondern, weil ich mein Gegenüber trotz allem nicht erreichen konnte. Vielleicht hätte ein anderer es gekonnt, vielleicht auch nicht, weil es Blockaden gibt, die einfach noch nicht zu lösen sind… Wie gesagt, das ist immer ein Risiko und es gibt so viele unterschiedliche Gründe, warum für den einen etwas ganz wundervoll ist und für den anderen nicht.

Auf jeden Fall werde ich nicht jeden Trend mitmachen. Wer sich einen Eindruck über mich oder von mir verschaffen möchte, darf gerne im Internet lesen, schauen und das auf sich wirken lassen. Alles weitere ergibt sich oder nicht. Aber Videos werdet Ihr nicht von mir sehen. Es ist einfach nicht mein Medium. Zumindest ist das heute meine Ansicht. Morgen könnte sie anders sein. „Man“ sollte ja bekanntlich nie nie sagen.

In diesem Sinne freue ich mich, dass ich auch auf meine Art und Weise meine Kunden wirkungsvoll anziehe, in der Mode sogar wortwörtlich. 😉

Vielleicht lernen wir uns ja auch bald in einer Beratung kennen.

Informationen und Kontaktdaten findet Ihr im Blog und auf meiner Webseite www.farben-reich.com. Diese Seite finden bestimmt auch einige altmodisch und vor allem nicht „handyfreundlich“. Ich kann damit leben, denn diejenigen, die zu mir kommen, mögen sie sehr. Alles ist eben Geschmackssache.

Für heute erst Mal herzliche und farbenfrohe Grüße

Eure Sabina Boddem

Die Göttin lebt in dir – von SonJa Ziemann

Wir Frauen brauchen ab und zu nur mal einen Anstupser, damit wir uns daran erinnern, wie farbenreich (=facettenreich) wir sind. SonJa Ziemann hat dafür ein wunderbares Kartendeck kreiert, das 44 GÖTTINNEN, die in uns mehr oder weniger schlummern oder auch schon sichtbar gelebt werden, präsentiert. Jede Göttin teilt eine Botschaft mit, eine Art Mantra, mit dem wir spielerisch umgehen können. Der Fantasie ist dabei keine Grenze gesetzt.

Ich habe diese Karten heute von Dir als wundervolles Geschenk erhalten und möchte mich auch an dieser Stelle, liebe SonJa, ganz herzlich bei Dir bedanken. Die Bilder sind wunderschön und sprechen mich sehr an. Meine Göttin, die ich heute gezogen habe, möchte, dass ich mir und anderen vergebe… DANKESCHÖN! 

goettinnenkarten-von-sonja-ziemann

www.farben-reich.com

Ich habe heute Lust mal auf Winterschlaf ;-)

 

katze

Kennt Ihr das auch, das Bedürfnis in den Winterschlaf zu gehen und erst wieder raus zu kommen, wenn der Frühling da ist? So geht es mir gerade. Jedes Jahr könnten der Januar und Februar für mich ausfallen, denn das sind meine unkreativsten Monate. So war das schon früher in meinem ersten Studium, wenn ich da verzweifelt versuchte, neue Themen zu finden und Kollektionen zu entwerfen. Neue Themen für meinen Blog sind zur Zeit auch nicht in Sicht. In meiner freien Zeit möchte ich am liebsten schlafen, doch zu früh schlafen geht auch nicht, denn dann liege ich ja nachts wach. Mir ist es zu kalt, ich sehne mich nach Helligkeit und Sonne, weil ich die Sommerhitze liebe. Also, spazieren gehen bäh, lesen bäh, fotografieren bäh, weil Wetter meist bäh, klavierspielen bäh…

Das bedeutet, einfach diesen Winterblues zulassen, schöne Musik hören, träumen, was Leckeres kochen und mich auf meine Kunden freuen, die hoffentlich nicht die Bähphase haben. So wie es aussieht nicht, denn in den letzten Tagen kamen nach einer kleinen Winterpause nach den Feiertagen endlich wieder viele Buchungen rein. Das freut mich natürlich sehr, denn zu Beratungen habe ich immer Lust. Wenn ich wieder richtig loslegen kann, verschwindet auch meine Bähphase, denn das eine bedingt das andere ja auch mit. Und diese eintönige Jahreszeit lädt ja auch dazu ein, Stille und Regungslosigkeit auszuhalten, was uns Menschen oft immer wieder schwer fällt. Die Natur draußen tut das auch und gerade ich weise ja immer wieder drauf hin, dass wir ja auch Natur sind und Kraft für den Neubeginn tanken müssen. Meine Kunden bereiten sich mit einer Beratung bei mir auf ihren persönlichen Neubeginn vor, den sie dann im Frühjahr mit der ganzen Schönheit sichtbar präsentieren können.

So, dann lasst es Euch gut gehen, mit oder ohne Winterschlaf und freut Euch auf alles, was JETZT im Verborgenen da ist und sich bald sichtbar entfalten wird. Ich mache das auch so.

Bis bald und liebe Grüße

Eure Sabina Boddem

Das Erinnerungsglas

Hier in diesem Glas, das ich geschenkt bekam, befinden sich viele bunte Zettelchen. Darauf darf ich 2017 alle schönen Erinnerungen und Begebenheiten aufschreiben und sie darin aufbewahren. Auch Eintrittskarten oder andere freudvolle Andenken sind im Glas willkommen. Am Ende des Jahres werde ich mir alles anschauen und lesen. So geraten auch die vielen kleinen, alltäglichen Glücksmomente nicht in Vergessenheit. Ich hoffe, dass sich mein Glas mit schönen, bunten Erinnerungen füllt.

Mögen auch Euch viele gute Ereignisse und Eindrücke begegnen, damit Ihr am Jahresende dankbar und voller Freude daran erinnert werdet!

Herzliche Grüße im Neuen Jahr 2017

Eure Sabina

Erinnerungsglas 2017

www.farben-reich.com