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Strebe nicht danach, perfekt sein zu wollen, sondern genieße es, nicht perfekt sein zu müssen

Das Zitat in der Überschrift ist von DieLinse.

Quellenangabe dazu: https://www.facebook.com/dieLinse.at/.

Strebe nicht danach, perfekt sein zu wollen, sondern genieße es, nicht perfekt sein zu müssen!

Es passt so sehr zu dem Thema, über das ich heute schreiben möchte. Und es bezieht sich heute auf Dinge, die Freude machen, aber, die wir aus Angst vor Zensur und Negativkritik nicht preisgeben möchten. Wer möchte sich schon gerne blamieren oder bloßgestellt werden?

Mir ist das leider in einer Facebookgruppe passiert. Sie ist gedacht für alle, die gerne Hakenharfe spielen. Dort gibt es Hobbyharfenisten und auch Profis, die sogar Pedalharfe studiert haben. Einige der Profis müssen wohl sehr unglücklich sein, wenn sie sehen mit welcher Freude und Begeisterung ich als „kleine Anfängerin“ meine Improvisationen und selbst kreierten Stücke präsentiere. Ja, ich wage es sogar, diese in meinem YouTube Kanal zu veröffentlichen! Diejenigen, die sich über meine banalen Fingerübungen, wie sie mein Spiel genannt haben oder über meine Überheblichkeit, diese auch noch zu veröffentlichen, beschwerten, konnte ich leider mit ihrem Harfenpiel im Netz nicht finden. Trauen sie sich nicht, ihre Profikünste öffentlich mitzuteilen? Sie haben sogar geäußert, dass ich das Harfenspielen und sie, die Profis, in‘ s schlechte Licht rücken würde. Meiner Meinung nach tuen sie es von ganz alleine mit ihren angstbesetzten Äußerungen.

Ich wurde wirklich ganz übel beleidigt bis die Gruppenadmin auch endlich mal einschritt und ein paar gute Worte zum ganzen geschrieben hat. Auslöser der Auseinandersetzung war meine angebliche „Unverschämtheit“ und „Unbescheidenheit“ unter ein Stück zu schreiben, dass ich es komponiert habe. Ich habe das Wort jetzt durch „selbst kreiert“ ersetzt. Mir fiel zu dem Zeitpunkt, als ich mein Video veröffentlichte, wirklich kein anderes Wort ein, weil ich das Stück ja selbst gemacht habe. Ach du liebe Güte, da ist dann einer von den männlichen Spezies heftig ausgeflippt, wie ich es wagen könnte, für mein Gedudel das Wort komponieren zu missbrauchen. Er wäre professioneller und studierter Komponist und Harfenist…

Ich habe dazu folgendes in der besagten Gruppe gepostet:

Ich liebe es, das auszudrücken, was mir einfällt, das auch noch ohne Noten und ich bin trotzdem ein bescheidener und achtsamer Mensch, was mir ja (indirekt und „höchst diplomatisch“) abgesprochen wurde. Aber, ob jemand bescheiden ist, der maßregelt, darüber kann man sich streiten… So, das musste mal raus, denn ich habe mich bisher nur mit Humor dazu geäußert. Und ich werde weiterhin mit Lust, Liebe und Humor meine kleinen eigenen Stücke „komponieren“ oder damit sich keiner vor den Kopf gestoßen fühlt KREIEREN! Wir können ja noch diskutieren, wann etwas eine Kreation ist oder nicht.   Und wenn Ihr glaubt, dass das ein schlechtes Bild auf Euch wirft, dann solltet Ihr mal überlegen, ob Ihr an Euch und Eure Fähigkeiten glaubt. Sonst wäre Euch das egal, ob ich oder irgendjemand anderes, seine Lust, Liebe und Freude als Hobby auf seiner Harfe ausdrückt. Ich habe Respekt vor Eurem Können! Und diesen Respekt habe ich auch für Menschen, die täglich unsere stinkenden Mülltonnen leer machen und vielleicht abends kleine Stücke auf einem Instrument „komponieren“ und stolz und glücklich sind. In diesem Sinne all denen, die hier gerade Angst um den Ruf ihrer guten Gaben haben, einen licht- und liebevollen Tag, eine gute Portion Humor und allen anderen sowieso! ❤️

Puh danach ging es richtig zur Sache!… Das war keine achtungsvolle Kritik, sondern wirklich unterirdisch, was ich da von den Ängstlichen (Angst kommt von Enge und nicht von Freiheit und Freude) als Resonanz erhielt.

Tja und weil der ein oder andere, vielleicht gerade in seiner Kindheit, solche erniedrigenden Erfahrungen gemacht hat und ständig gemaßregelt wurde, traut er sich auch als Erwachsener nicht mehr, etwas, das ihm am Herzen liegt, anderen mitzuteilen. Im engsten vertrauten Kreis vielleicht, aber bestimmt nicht öffentlich. Es kamen auch schon Befürchtungen von Frauen, die noch viel besser Harfe spielen können, als ich, sie würden sich bald nicht mehr trauen, etwas zu veröffentlichen, wenn solche Menschen unterwegs seien.

Das finde ich unglaublich schade, denn weil das so ist, gibt es überall wenig Natürlichkeit und Ungezwungenheit verbunden mit Freude, Spaß und Leidenschaft, die wir doch eigentlich für uns und andere zum Ansporn, Mutmachen und vor allem zur Mitfreude teilen sollten. Und ich finde es traurig, wenn Menschen ihre Herzensangelegenheiten wegen solcher Kritisierer nicht mehr preisgeben und anderen, die sie lieben würden, damit vorenthalten. Und es gibt zum Glück trotz allem ganz viele Menschen, die dich und mich und andere gerne hören, sehen oder lesen würden… Deshalb habe ich auch ganz viel Zuspruch bekommen in dieser Harfengruppe und auch per persönlicher Nachricht. Ich solle nicht aufhören, meine Videos zu posten. Meine Musik käme von Herzen, sei sehr gefühlvoll und schön. Das sei mutig und würde Mut machen, auch dran zu bleiben mit dem Üben, würde zeigen, wie es geht und was man nach kurzer Zeit erreichen kann, gerade wenn man erst mit Ende 50, so wie ich, anfängt Harfe spielen zu lernen und vieles mehr…

Ich liebe es, einfach Freude und Lust am Spielen zu erleben! Ich muss zum Glück nicht perfekt sein,

denn es ist nur ein geliebtes Hobby! Und ich habe hohen Respekt vor jedem, der die Harfe oder irgendetwas anderes richtig beherrscht und auch professionell komponieren kann. Damit kann, will und werde ich mich niemals messen, sondern darf, wenn ich das möchte, „nur“ davon lernen! Es gibt sehr feinfühlige Lehrerinnen und Lehrer und auch musikalische Vorbilder mit oder ohne Studium der Musik, die ich inzwischen kennen gelernt habe seit ich Harfe spiele und ich habe im letzten Jahr erst mit 57 J. damit begonnen. Ich möchte einfach anderen Mut machen, sich auch mehr zu zeigen und aus ihren Schneckenhäusern heraus zu kommen.

Alles, was aus reinem Herzen spricht und entsteht, also nicht die Absicht hat, andere zu demütigen oder zu verletzen, ist meiner Meinung nach wert, gehört und gesehen zu werden.

Das gehört zum Beispiel zu meinem Beruf, Menschen Mut zu machen, ihre Gefühle, Gedanken und vieles mehr kreativ auszudrücken und vor allem sich zu zeigen.

Jeder darf entscheiden, ob er meine Musik hören oder sehen möchte oder nicht. Die Geschmäcker und Empfindungen sind verschieden und das ist ja auch natürlich. Aber ich finde es sehr traurig, wenn beispielsweise renommierte Komponisten oder Musiker die „kleinen“ Werke anderer als trivial und nichtig degradieren. Das darf nicht passieren. Das hat mich sehr betroffen gemacht.

Und ich bin ja schon einen langen Weg gegangen, um so mutig zu sein, wie ich es heute bin, denn ich habe eine sehr strenge Erziehung erlebt und meine Hände wurden mal im Klavierunterricht im Jähzorn meiner Klavierlehrerin auf die Tasten geklatscht, dass es richtig weh tat. Zur Strafe, weil ich Fehler machte und sie mal wieder ausrastete… Je stärker ich unter ihrem Druck stand, desto mehr Fehler machte ich. Ich hatte solche Angst vor ihr, wollte aber doch unbedingt Klavier lernen! Wegen dieser und anderer Negativerfahrungen, erarbeitete ich mir bisher meine Hobbies am liebsten autodidaktisch, wie zum Beispiel Musikinstrumente lernen.

Leider gibt es immer noch zu wenig Frauen, die sich trauen. Das habe ich schon bemerkt, als am Wochenende unter dem Motto „Open Piano“ ein Flügel in der Düsseldorfer Altstadt stand, auf dem jeder spielen konnte. Ich habe außer mir nur Männer gesehen, die darauf spielten. Eine Frau hat es versucht und ist nach einigen Anläufen aufgesprungen und wieder weggegangen, weil sie „Fehler“ machte.

Hab Freude und Spaß an dem, was dich bewegt. Du darfst dich unperfekt darstellen. Das ist vollkommen(d) natürlich!

In jedem Erwachsenen steckt doch ein Kind, das einfach unzensiert spielen, machen und sich selbst sein möchte. Lass deine Kinderseele leben und zeige das, was dir Freude macht! Male, tanze, schreibe, ziehe dich an wie es dir gefällt, wild und unbändig und falle auf mit deiner individuellen und ganz eigenen Schönheit und Kreativität!!!! Aber bitte nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern teile dich anderen mit! Dabei gibt es kein Richtig und kein Falsch, sei denn du fühlst dich nicht wohl damit und mit dir. Dann schaue, was dazu beitragen kann, damit du dich grenzenlos wohlfühlst und glücklich bist, so dass du dich gerne mitteilst, es dir wirklich Freude macht!

Zeige DICH! Wir können so viel Spaß miteinander haben, wenn wir uns gegenseitig bestärken, achten und respektieren und uns mitteilen. Wir können nur voneinander lernen. Das ist doch wundervoll oder?

In diesem Sinne liebevolle und herzliche Grüße ❤️

Eure Sabina Boddem

P.S.: Ein Gutes hatte das alles, was ich in der Gruppe erlebte. Ich hatte noch selten so viele Abrufe und Likes eines meiner Videos binnen kürzester Zeit, wie auf meine kleine „Komposition“! 😃

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Entspannung am Feierabend – Freies intuitives Harfenspiel auf der Fullsicle Special Edition Harp

Abends nach einem arbeitsreichen Tag einfach drauf los spielen, um runter zu kommen. Das macht mir Freude. Ich spiele am liebsten ganz frei, was mir gerade buchstäblich einfällt.

Viel Freude beim Zuhören! 😘

www.farben-reich.com

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UrVERTRAUEN – Einfach mal alles SEIN LASSEN und eine Pause machen

 

Es erleichtert das Leben im HIER und JETZT, denn manches lässt sich gerade nicht ändern. Aber ich weiß, dass es zunächst gar nicht einfach ist, loszulassen, sein zu lassen und zu vertauen und gerade dann nicht, wenn ich gar keine Pause möchte und mich gar nicht nach Auszeit fühle, sondern voller Tatendrang bin!

Das Leben ist nicht planbar.

Manchmal wandelt sich ein Blatt von heute auf morgen um 100 Grad und ich habe keine Erklärung dafür, habe alles von ganzem Herzen gegeben und wurde bereichert. Aber dann läuft plötzlich alles ganz anders. Es tut sich buchstäblich nichts (mehr) und ich gerate in Panik, weil ich den Grund dafür nicht erkenne und nicht weiß, was ich machen soll.

Dann schaue ich, ob es mir JETZT wirklich schlecht damit geht, was gerade los ist oder ob es mir vielleicht deshalb nicht gut geht, weil ich zuviel in die Zukunft schaue und Angst habe vor den möglichen Konsequenzen dessen, was gerade nicht so rund läuft, wie ich mir das wünsche…

Manchmal ist Abstand nötig von allem und eine Pause SINNvoll. Ein scheinbares Problem erGIBT sich manchmal von selbst und löst sich in Wohlgefallen auf, weil ich buchstäblich angehalten werde, mal nichts zu tun. Oder ich brauche den Abstand, um wieder klar zu sehen und die Lösung wird so erst sichtbar.

Ist nicht immer leicht zu beherzigen, denn ich weiß wovon ich gerade schreibe! Aber es ist wichtig, wirklich alles mal SEIN zu LASSEN! Hat sich immer bewährt und trotzdem ist es immer wieder eine neue Herausforderung, wenn es an der Zeit ist, das zu tun!

Vielleicht geht es dir ja gerade auch so und ich darf dir ein wenig Mut machen zu vertrauen…

Herzlichst

Sabina Boddem aus dem FarbenReich

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Impressionen vom Greta Markt in Mönchengladbach-Eicken

Greta. ein Markt der schönen Dinge

so nennt sich seit 10 Jahren dieser Markt, der sich am Sonntag rund um und auf dem Schillerplatz, so wie durch die Kaiserstraße bis zur „Alte Tanke“ zog. Es waren nicht nur viele Stände mit reichlich schönem Kitsch, Kunst und Co. zu sehen, sondern überall fand das Auge fantasievolle Schilder, bunt und kreativ geschmückte Bäume und Plätze zum Verweilen und natürlich auch Stände für Hungrige und Schluckspechte.

Besonders schön fand ich den Platz, den ich in der Google Map unter dem Namen „Alte Tanke“ fand, wo wir gemütlich auf einem antiken Sofa der Musik einer Handpan lauschten, was Leckeres süppelten oder aßen. Auch ein altes Bett und antike Sessel oder Stühle luden zum Chillen ein.

Es gab sehr viel zu sehen und wenn ich gewusst hätte, dass das so fantasievoll sein würde, hätte ich meine Kamera mitgenommen. So konnte ich nur einige Aufnahmen mit meinem alten Handy machen, aber damit doch wenigstens einen kleinen Eindruck vermitteln, wie kreativ es dort zuging. Meiner Freundin, meinem Mann (nicht auf den Fotos zu sehen) und mir hat es gefallen! Wir hatten so viel Spaß! 🤩

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.farben-reich.com

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Sehnsucht – Freies intuitives Harfenspiel

Huhu, Ihr Lieben,

mit diesen etwas melancholisch, verträumten Klängen möchte ich Euch ein entspanntes und sonniges Wochenende wünschen!

Lasst es Euch gut gehen!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

aus dem FarbenReich

 

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Einen musikalischen Gruß mit ein paar Harfenklängen zum Abend

Huhu, Ihr Lieben,

heute mal ein bisschen Musik von mir intuitiv drauf losgelegt. Das mache ich am liebsten.

Herzliche und beschwingte Grüße 😘

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

 

EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, KUNTERBUNTE THEMEN, Mittelaltermärkte, Persönliches

Mittelaltermarkt Schloss Hardenberg und die Mäusefängerin von Neviges

Ihr Lieben,

mein Mann und ich waren heute auf dem Mittelaltermarkt in Velbert-Neviges am Schloss Hardenberg. Ich hatte zum ersten Mal meine kleine Harfe mit. Nicht nur die Besucher reagierten erfreut auf meine Musik, sondern auch eine kleine Maus, die während der gesamten Zeit, in der ich spielte immer vor mir hin- und her lief. Sobald ich aufhörte, verschwand sie und erst, wenn ich weiterspielte, kam sie wieder raus (siehe kleines Video!). Da hatten alle Spaß dran.

Ich habe ja schon erlebt, dass Vögel Harfenmusik lieben, aber Mäuse…  😃😍

 

 

Fröhliche Grüße

Eure Sabina Boddem,

die Mäusefängerin von Neviges 🎼🎶🎵🐭😃