GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Vertraue deinen Selbstheilungskräften, vertraue DIR!

Vertraue deinen Selbstheilungskräften,
vertraue dem Leben,
vertraue der Natur,

vertraue deiner freien Entscheidung,
natürlich zu heilen, gesund zu werden und zu sein!

VERTRAUE DIR!

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ALLERLEI ZUR FARBE, Allgemeines, Farbbedeutung, Farbenergie, GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wichtige Gründe, warum sich ein Virus wohlfühlt und wie wir dem positiv entgegenwirken können

Heute möchte ich erklären, warum mir die Entwicklung der Corona-Krise so zu schaffen macht und warum ich ab und zu schwarz und nicht bunt sehe, was unsere Zukunft betrifft. Ich weise anschaulich auf Zusammenhänge = Ursache und Wirkung der gesellschaftlichen Gegebenheiten bzw. Verhaltensweisen hin, die meiner Meinung nach nicht heilsam sind. Aber ich teile auch mit, wie jeder Einzelne im positiven Sinne etwas für sich selbst und andere tun kann und warum ich appelliere, dass viele Verhaltensweisen und Gewohnheiten überdacht und hinterfragt werden sollten, die schon vor der Corona-Krise da waren, um ein heilendes Klima zu schaffen, das uns jetzt und in Zukunft helfen wird, achtsamer und vor allem natürlicher zu leben. 

In einer Gesellschaft,

  • in der alles und jedes nur funktionieren soll
  • das Gesundheitssystem lediglich Symptome bekämpft und nicht mehr auf Heilung abzielt
  • in der es dabei vielmehr um Geltungsdrang und Geldverdienen geht
  • die Pharmaindustrie mehr unterstützt wird als ein Arzt, der eigentlich ganzheitlich heilen müsste, statt nur noch seinen Stift zu zücken, um Rezepte auszustellen oder nur Geräte benutzt, um den Menschen zu berühren, dabei nicht mehr Hand anlegt, um zu be-hand-eln, der verlernt hat, den Menschen als ganzheitliches Wesen wahrzunehmen, weil in seinem Studium nur der Schmerz im Arm betrachtet wird mit Fokus auf den Arm, aber dieser nicht im Zusammenhang mit dem gesamten Körper gesehen wird
  • in der wir in der Werbung jeden Abend zugedröhnt werden mit Medikamentenempfehlungen, aber nicht darüber informiert werden, was die Symptome uns erzählen möchten, warum sie wirklich melden und dass wir nach der Ursache forschen müssen
  • in der Menschen schon seit zig Jahren so erzogen werden, dass Kinder nicht mehr krank werden dürfen, dass man impft bis zum Umfallen und Kinder keine Schramme mehr abbekommen dürfen, ohne dass gleich der Notarzt gerufen wird
  • in der alles immer steriler gemacht wird und deshalb immer mehr Allergien und Unverträglichkeiten entstehen, weil der Mensch verhätschelt ist, denn der Körper hat verlernt, sich zu konfrontieren, sich zu wehren und sich zu schützen, er ist nicht abgehärtet (Dreck scheuert den Magen, hieß es noch in meiner Kindheit und ich lebe noch!)
  • in der Menschen sowieso gerne Konfrontationen aus dem Weg gehen und lieber an der Oberfläche bleiben, statt mal in die Tiefe zu wandern aus Furcht, sich auch mal mit ihren seelischen und geistigen schwarzen Schatten zu befassen und diese wirklich zu bereinigen und an‘ s Licht holen, was Heilung bedeuten würde und sich stattdessen lieber chemische Pillen einwerfen oder sich als Pseudospiritueller von Edelstein-Amuletten und sonstigem abhängig macht, alles nur schön redet, was auch eine Form von Vermeidungsstrategie ist
  • in der sich Menschen absichern und schützen ohne Ende und sich dadurch überhaupt nicht mehr spüren und extrem viel Geld ausgeben für ihre Schein-Sicherheit
  • in der sie verlernt haben, alle ihre Sinne zu benutzen und alles zu be-greifen, weil vieles ja gar nicht mehr berührt werden muss und nur durch Klatschen, Wischen oder sonstiges angeregt wird
  • in der Kinder und Erwachsene auf dem Bildschirm malen, statt so wie ich, noch reale Farben und alle Töne selbst mischen können und keinen sinnlich, begreifbaren Bezug zu Farben und anderen Dingen (Büchern und vielem mehr) haben, demnächst wahrscheinlich auch nicht mehr zu realem Geld
  • in der Menschen nicht mehr individuell, sondern eher uniform (= Gegensatz von bunt!) sein möchten, aus Angst ein Außenseiter zu werden oder aus der Masse herauszustechen
  • in der den Menschen das eigenverantwortliche Denken, Fühlen und Handeln abgewöhnt wird
  • die einfach nur noch immer weiter, immer schneller, immer effektiver, immer bequemer Zeit sparen möchten und jeden Mist und jeden sogenannten Fortschritt begrüßen und glauben, damit freier und unabhängiger zu werden, sich aber in Wirklichkeit zum Sklaven der Technik machen und nicht merken, wie sie sich immer mehr von sich selbst entfernen, nichts mehr aus sich heraus schöpfen wollen, ja noch nicht mal mehr ohne Einparkhilfe und Navi oder Handy oder… eigenständig agieren können und nicht an die Konsequenzen denken, die folgen, wenn sie sich derart von der künstlichen Intelligenz abhängig machen
  • in der jeder eine eigene Ausrede hat, warum er ausschließlich seine Waren im Internet kauft und nicht im Einzelhandel und dem es egal ist, wenn zukünftig immer weniger Menschen gebraucht werden und dadurch immer mehr Kontaktarmut entsteht
  • in der Menschen völlig verlernen, in einen zwischenmenschlichen Dialog zu gehen, immer kontaktärmer werden und ihnen das auch noch völlig egal ist
  • in der alles getan wird, um mehr Zeit zu gewinnen, aber die meisten Menschen immer weniger Zeit haben
  • in der Schein besser ist als Sein und dem Künstlichen in jedem Lebens- und Arbeitsbereich mehr Raum gegeben wird als dem Natürlichen und dem ganzheitlich sinnlichen Erleben – Kinder fahren mit Helm Laufrad und tragen spätestens in zwei Jahren beim Spielen Ganzkörperschutzkleidung, denn sie könnten sich ja verletzen oder in etwas reintreten oder gar ANSTECKEN (Ich habe bisher alles vorausgesagt, was inzwischen in der Pädagogik abläuft.)
  • in der sich die Menschen lieber zu ängstlichen Lemmingen erziehen lassen als zu eigenständigen und natürlichen Wesen, die genau so wie die Natur draußen, selbst Natur sind, sich aber benehmen wie fremdgesteuerte Maschinen
  • in der das Schwarz-Weiß-Denken und Leben wunderbar funktioniert, aber nicht lebendig ist

fühlt sich ein Virus namens Corona sehr wohl, denn die Menschen waren vorher schon panisch, hysterisch und fern ab von ihrer eigenen Natur. Da hat ein Virus leichtes Spiel.

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass in der Werbung oder von der Regierung niemand

  • auf Selbstheilungskräfte aufmerksam macht
  • über alternative Heilweisen und Methoden informiert
  • über die Stärkung des Immunsystems
  • die Menschen in der Ausübung ihrer Tätigkeit unterstützt, die wirklich an Heilung interessiert sind, auch jetzt nicht in der Corona-Krise, in der es offensichtlich wichtiger ist, anderes zu fördern…

In solch einer Gesellschaft

  • sehe ich lieber bunt, denke, fühle, handle natürlich und eigenverantwortlich in Achtsamkeit und Besonnenheit und
  • appelliere an jeden Einzelnen aufzupassen, dass er sich nicht noch mehr in diese Fänge der scheinbar einfachen und bequemen Welt begibt, um sich sicher zu fühlen und
  • nicht seine Freiheit an den Nagel hängt
  • sich nicht gläsern und manipulierbar machen lässt
  • und aufhört zu glauben, dass die Chemie und die Digitalität die einzigen Heilmittel sind
  • sondern sich endlich als natürliches Wesen begreift und handelt und sich begreifen und behandeln lässt

Und für diese heilsamen Grundlagen brauchen Menschen ganzheitlich gelebte Nähe, Kontakt und Bezug zu sich, zu anderen und zu ihrer Umwelt.

Die Natur ist nicht da draußen. Die Natur bist DU!

Deshalb sind Farben so überlebenswichtig. Sie regen unsere Sinne an, lösen Blockaden, führen den Menschen zurück zu seiner Natur, denn

  • Farben sind Licht und die Natur braucht Licht und kein Schwarz
  • unsere Aura lebt von Lichtenergien
  • Lichtenergien erhöhen unsere Schwingungsfrequenzen, was bedeutet
  • dass unser Energiehaushalt durch Farben aufgetankt wird
  • denn das ist wichtig, weil ein Mensch, dessen Energien buchstäblich im Keller sind, geschwächt ist und sein Immunsystem automatisch auch…

Stell dir vor, du würdest einen Urlaub zum Erholen und Auftanken im dunklen Keller machen. Was passieren würde, brauche ich ja nicht zu beschreiben. Stattdessen bevorzugst du wahrscheinlich einen Ort, an dem du Farben tanken kannst:

  • blauer Himmel, blaues Meer, grüne Vegetation, bunte Häuser oder orangefarbener Wüstensand in der Sonne…
  • Orte, die deine Sinne anregen, an denen du dich wieder spürst…

Farben also können mehr, als uns nur schön aussehen zu lassen.

Ich habe in der Vergangenheit bereits sehr umfangreich über den Zusammenhang von Farben und Energiefeldern (Chakren) in unserem Körper geschrieben. Hier ist ein Link dazu Grundlage der Energiefarbberatung!

Und nicht nur Farben stärken unser Immunsystem, sondern auch am eigenen Körper gefühlte Erfahrungen mit dem, was sich um dich herum befindet.

Dazu gehören auch Berührungen mit Schmutz, Lehm, Regenwürmern, Spinnen oder einer Beule am Kopf oder eine Schürfwunde am Knie. Damit du lernst, was dir gut tut und was nicht und zwar aus eigener Erfahrung und nicht, weil du nur vermutest oder gar schon glaubst, dass etwas schädlich ist, weil es andere dir eingeredet haben.

Du solltest Erfahrungen machen, mutig sein und begreifen, warum und in welcher Situation und mit welchem Ding, Zustand oder welcher Ur-Sache du lernen darfst umzugehen.

Wenn du dir und deinen Kindern alles aus dem Weg räumst, wovon du glaubst, dass es dir und ihnen schaden könnte, verlernst du, dich selbst zu schützen und dein Immunsystem zu stärken, du verlernst den Respekt vor vielen Dingen und die Achtsamkeit vor diesen, weil du sie nicht beachtest, sondern wegsperrst. Deinen Kindern hilfst du nicht, dass sie lernen, eigenverantwortlich mit sich und ihrer Umwelt umzugehen. Hilfe zur Selbsthilfe nennt man das! So sehe ich auch meine eigene Arbeit mit meinen Kunden und Klienten! Verstehst du was ich meine?

In diesem Sinne wünsche ich allen eine heilsame und heilende Zeit jetzt und in Zukunft!

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem, ganzheitliche Farbberaterin aus dem Düsseldorfer FarbenReich

GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wie ich meine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit bewusst trainieren kann

und welche Auswirkungen das auf Heilung und Gesundheit hat

Ihr Lieben,

heute bin ich besonders sensibel, denn meine Wahrnehmung ist sehr präsent, was ich jedoch nicht unangenehm, sondern sehr lebendig und spannend finde. Das begann schon morgens in der Bahn. Ich schaue gerne aus dem Fenster und entdecke täglich etwas Neues, so heute, dass ein Geschäftshaus eine schöne Dachterrasse hat. Das ist mir nur aufgefallen, weil sich an einer bestimmten Stelle ein rauchender Mann bewegt hat. Ich sah wie er hoch oben seine Zigarette ausdrückte und dann hinter einer Tür verschwand, die ich ansonsten nicht gesehen hätte. Die Bahn stand an einer Ampel, deshalb konnte ich das so lange beobachten. Dann bemerkte ich, dass sich in eine Allee neu gepflanzte Bäume eingereiht haben. Da wurde mir wieder mal bewusst, wie viele dem Sturm „Ela“ 2014 zum Opfer gefallen waren. Um mich herum saßen die meisten Fahrgäste mit gesenktem Blick, weil sie auf ihre Handys schauten. „Diese Personen wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass an bestimmten Straßen überhaupt Bäume stehen,“ dachte ich kurz und schenkte jedoch meine Aufmerksamkeit lieber den vorbeiziehenden Wolken…

Später in der Funktionstrainingsgruppe, die von einem Osteopath geleitet wird, erlebte ich auch etwas, das mit einer besonderen Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu tun hat. Ich lag auf meiner Matte heute mal ausnahmsweise ganz außen am Rand und nicht zwischen den anderen wie seit 2,5 Jahren. Der Osteopath hatte uns schon mal geraten, uns von unseren Stammplätzen zu lösen, um zu spüren, ob sich irgendetwas verändert. Ich hielt das für überflüssig. Auch die anderen aus der Gruppe veränderten nicht bedeutend ihren Platz. Manchmal verschiebt er sich mal um eine Matte, aber niemand hatte bisher seine Matte an eine völlig andere Stelle gelegt. Mir blieb heute nichts anderes übrig, da ich eine Bahn später gekommen war, alle anderen Plätze schon besetzt waren und eine Frau unbedingt an der Stelle liegen wollte, an der ich normalerweise trainiere.

Wir beginnen unser Training immer mit einer geleiteten Ruhemeditation im Liegen und abgedeckten Augen. Irgendwie überkam mich eine Unruhe. Ich konnte mich heute nicht besonders gut fallen lassen. Kurz bevor ich mein Tuch von den Augen nehmen sollte, bemerkte ich, dass ich mich genau so fühlte wie in einigen Situationen aus meiner Kindheit und ich sah auch den Raum dazu, konnte ihn sogar riechen. Ich hatte ein paar Tränen in den Augen. Dieses Gefühl des Verlorenseins begleitete mich auch im Anschluss während wir unsere Übungen durchführten. Mir tat gut, dass unser Trainingsleiter öfter in der Nähe stand. Ich hätte nie gedacht, dass mir das so viel ausmachen würde, am Rand der Gruppe zu liegen. Vom logischen Verstand her war mir das natürlich völlig egal, wo ich lag, aber mein Gefühl erzählte mir etwas ganz anderes über meine Lage. Ich habe natürlich im Anschluss mit den Osteopath darüber gesprochen. Der Mann ist sehr sensibel, sodass es mir nicht schwer fällt, ihm meine Befindlichkeiten mitzuteilen. Er meinte, ich sollte das beim nächsten Mal ansprechen, falls mein Platz nochmal belegt sei, denn ich müsste mich nicht in eine Situation begeben, in der ich mich nicht wohlfühle. Es war trotzdem eine besondere Erfahrung, die eigentlich ihren Zweck erfüllt hat, nämlich zu erleben, wie scheinbar kleine Veränderungen im Alltag, die wir gar nicht „mehr“ bewusst wahrnehmen, so große (Aus)Wirkungen haben können. Das war ja auch der Grund, warum unser Trainer uns vor einigen Monaten schon mal empfahl, unseren Platz zu wechseln.

Bei unserem Training, an dem überwiegend Frauen wie ich mit Osteoporose teilnehmen, geht es nicht nur um die Stärkung der Muskulatur, um das Lockern und Dehnen verklebter Faszien, um die Streckung der Wirbelsäule, um das Spüren von Spannung und Entspannung, um bewusstes Atmen und vieles mehr. Wir lernen auch, unseren Körper und die Gefühle, die er auslöst, mit ganz bewusster Achtsamkeit wahrzunehmen und all das in unseren Alltag zu integrieren. Wir schenken in dieser Trainingsstunde unserem Körper unsere volle Aufmerksamkeit und jeder noch so selbstverständlich gewordenen Bewegung Beachtung! Mir ist in der Zeit, in der ich an diesem Training teilnehme, so vieles bewusst geworden. Vor allem wie selbstverständlich wir uns bewegen und funktionieren „wollen“, statt aufzupassen, hinzuspüren, wahrzunehmen, zu hinterfragen, warum und wieso dies oder jenes sich angenehm oder schmerzvoll anfühlt und wie alles in unserem Körper zusammenhängt. Es ist unglaublich, welche Auswirkungen kleinste Bewegungen auf unseren Organismus haben. Ich habe buchstäblich eine andere Haltung zu mir selbst eingenommen, gerate nicht mehr so schnell in Panik, wenn mir etwas weh tut und kann mir mit dem, was ich gelernt habe, selbst helfen. So freue mich jedes Mal, wenn unser Trainer uns sehr lebendig und bildhaft das Zusammenspiel von allem, was wir in und an unserem Körper besitzen, erklärt.

Wann warst du zuletzt ganz bewusst mit deiner Aufmerksamkeit dort, wo du gerade bist und bei dem, was dich wirklich real umgibt? Wann hast du das letzte Mal ganz bewusst deine alltäglichen Bewegungsabläufe wahrgenommen? Wann hast du ganz bewusst im Hier und Jetzt eine einzige Handlung und nicht drei Dinge gleichzeitig ausgeführt und ihr die volle Aufmerksamkeit geschenkt?

Meistens sind wir schon in Gedanken an mehreren Orten gleichzeitig, schießen viel zu schnell kopfüber nach vorne gebeugt los und hechten von einem zum nächsten. Okay, manches Mal haben wir keine andere Wahl. Aber je stressiger sich dein Leben vollzieht, um so wichtiger ist es, dass du dir Auszeiten nimmst und damit meine ich nicht Urlaub, in dem du wohl möglich in ein ähnliches Muster fällst. Nein, ich meine kleine Zeiten, denen du bewusst deine volle Aufmerksamkeit widmest, in denen du nicht abgelenkt bist, sondern Kleinigkeiten wahrnimmst, die dir selbstverständlich geworden sind. Hast du schon mal beobachtet und gespürt wie du dir die Zähne putzt, welche Körperhaltung du dabei einnimmst, wie du stehst? Verändere sie und du fühlst wahrscheinlich ganz schnell einen Unterschied. Das tust du wahrscheinlich erst dann, wenn du dir als Rechtshänder die rechte Hand gebrochen hast. Uns wird doch oft erst dann bewusst wie wichtig etwas ist, wenn wir es verloren haben und etwas nicht mehr wie gewohnt funktioniert.

Indem wir uns und unserer Umwelt Aufmerksamkeit und Beachtung schenken, übernehmen wir die Verantwortung für uns selbst. Wir lernen die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung und begreifen Abläufe. Das hilft, uns selbst zu verstehen und zu begreifen. Es gibt so viele Hobbytüftler, die kennen Geräte, Autos und einiges mehr in und auswendig, können dir stolz alles darüber erzählen, sie reparieren und fühlen sich gut, wenn sie es geschafft haben, etwas selbst in die Hand zu nehmen. Ich fühle mich auch im positiven Sinne mächtig, wenn ich eigenmächtig etwas selbst machen kann. Das ist das Gegenteil von Ohnmacht. Wie aber ist es mit unserem Körper? Der muss buchstäblich auf Biegen und Brechen funktionieren und wenn er das nicht tut, dann wird die Verantwortung abgegeben, in dem wir irgendjemanden aufsuchen, der lediglich die Symptome bekämpft oder wir überlassen die Verantwortung der Chemie und sonstigen Mittelchen, die wir uns einverleiben. Wir geben unsere positive Macht an andere ab. Und wenn andere in unseren Augen einen Fehler gemacht haben, dann haben wir ganz schnell den Schuldigen gefunden. Vorsicht! Ich habe nicht gesagt, dass du bei Beschwerden nicht zum Arzt gehen sollst. Aber auch dieser sollte im besten Falle wirklich die Ursachen entdecken, behandeln, vor allem die Zusammenhänge im Körper erkennen und erklären. Jeder, der anderen wirklich helfen kann und möchte, sollte dich in der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen, damit du nicht ohnmächtig in Panik verfällst, wenn etwas außer Kontrolle zu geraten scheint und nicht rund läuft, damit du selbst etwas bewirken kannst, das dir gut tut.

So ist Heilung möglich!

Und wenn alle so (be)handeln würden, dann wären weniger Menschen ohnmächtig, panisch und dermaßen instrumentalisiert, dass sie es in Krisenzeiten nicht mehr nötig hätten, sich kopflos in Aktionen zu verrennen, die mehr schaden als heilen. Ein wenig mehr Besonnenheit, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme wäre sehr heilsam. Rücksicht bedeutet, mal zurückzuschauen, was unser Handeln für Konsequenzen und Auswirkungen hat. Diese Bemerkung konnte ich mir gerade anlässlich der Coronahysterie nicht verkneifen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine aufmerksame und achtsame Zeit.

Herzlichst

Sabina Boddem aus dem FarbenReich