KUNTERBUNTE THEMEN, Menschen und ihre Berufungen

Menschen und ihre Berufungen – Eine neue Kategorie in meinem Blog

Ihr Lieben,

als ich gestern in meinem Artikel über das Auswanderer-Leben im peruanischen Regenwald von Jen und Can berichtet und dokumentiert habe, legte ich dafür unter meiner Blog-Kategorie „Kunderbunte Themen“ eine neue Unterkategorie an und zwar „Menschen und ihre Berufungen“.

Warum? Ich erkäre es:

Ich schreibe hier im Blog über alles, was mir am Herzen liegt und was mich beschäftigt. Dazu gehört nicht nur meine eigene Berufung, der ich als ganzheitliche Farb- und Stilberaterin nachgehe.

  • Ganzheitlich = Wertschätzung der gesamten Persönlichkeit und der Individualität des Menschen; Wiederentdeckung, Wertschätzung und Erkennnen der ursprünglichen Natur mit dem wichtigen und wesentlichen Aspekt, dass Farben nicht in den Kleidern stecken bleiben, sondern unter die Haut gehen; dass der Mensch von Natur aus schön ist und es nicht nötig hat, sich zu einem anderen Typ zu machen (= färben von…, übermalen von… oder Farben in den Vordergrund stellen mit der Einstellung „Ich bin langweilig, also…“); dass Farben eine Erweiterung der menschlichen Natur sind, wie die Federn eines Vogels, denn eine Taubenfeder passt farblich nicht zum Papagei und umgekehrt auch nicht; dass das alles auch auf seelischer Ebene berührt und bewegt, denn über unsere Favoritenfarben oder die Farben, die wir ablehnen, lernen wir uns selbst er-kennen und sehen und das ist nicht immer leicht; dass Farben auch auf körperlicher Ebene helfen können, unsere Blockaden zu lösen, Krankheiten und ihre Symptome zu erkennen und Zusammenhänge berücksichtigen… Das alles ist nicht esoterisch, wie einige glauben, sondern entspricht einfach ganz natürlichen Abläufen und Naturgesetzen, die viele Menschen leider aus den Augen und aus dem Sinn verloren haben…

Puh so viel wollte ich eigentlich gar nicht zu meiner Berufung schreiben! Wenn ich einmal damit anfange… Haha… 😀

Die meisten Themen, die ich hier veröffentliche, haben also Bezug zu meiner Berufung, also meiner Arbeit oder zu mir. Also zu dem, wer ich bin, womit ich mich beschäftige, was ich gerne mache, wo ich gerne bin oder was mich nachdenklich macht. Manches kreuzt sich auch. Da schreibe ich vielleicht ein Gedicht und das wiederum hat etwas mit meiner Arbeit als Beraterin zu tun oder ich schreibe über mich, weil ich mich gerade selbst mit etwas auseinandersetze, was auch viele meiner Kunden beschäftigt. Oder ich spreche direkt Themen an, mit denen meine Kunden in die Beratung kommen.

Und da bin ich schon beim wichtigsten Grund, warum ich die Kategorie „Menschen und ihre Berufungen“ hinzugefügt und beschlossen habe, nun mehr über Personen zu berichten, die dem Ruf ihrer Seele oder ihres Herzens folgen.

In meinen Beratungen kommen so viele Themen hoch, die meine Kunden im Alltag beschäftigen. Viele, die mich aufsuchen, sind in einer Umbruchsituation, stehen vor Entscheidungen, vor gewollten oder auch nicht eingeplanten, plötzlichen Veränderungen. Manche haben Krankheits- und Heilungswege hinter sich oder beschreiten sie gerade. Trennungen, berufliche Veränderungen, Neuorientierungen egal aus welchen Gründen… Das alles und noch mehr sind Gesprächsstoffe aus meinen ganzheitlichen Farb- und Stilberatungen. Ja, Du hast richtig gelesen! Ich bin also sehr glücklich, dass ich viele Berufungen hatte (Textil-Designerin, Pädagogin, Therapeutin, Künstlerin…), denn all dieses Wissen und die  Berufserfahrungen zusammen mit meiner Lebenserfahrung, Lebenseinstellung und ganz einfach mit meiner individuellen Fähigkeit und Empathie, Menschen zu sehen und zu begreifen, unterstützen mich in meinen Farbberatungen. Auch das hat etwas mit Ganzheitlichkeit zu tun. Wie ein Arzt nicht nur den Kopf berücksichtigen sollte und das Kopfschmerz-Symptom, sondern auch vielleicht mal in Betracht ziehen sollte, dass der Ursprung des Schmerzes im Unterleib sitzen könnte….

In den Kunden- und Klientengesprächen werde ich den Menschen keine Lösungen anbieten, sondern wir können gemeinsam, vielleicht angeregt durch Impulse, die ich gebe oder durch Methoden zur Selbsterfahrungen, die ich anrege, herausfinden wie es weitergehen könnte. Und dabei helfen manches Mal auch Mut-Mach-Berichte von Personen, die es geschafft haben, aus ihren privaten und beruflichen Sackgassen herauszufinden. Ich erzähle dabei auch schon mal von mir selbst in den Beratungen. Oder ich berichte davon hier im Blog.

Aber warum sollte ich da nur von mir erzählen? Ich kenne mittlerweile so viele interessante Menschen, die ihren Weg gefunden haben oder ihre Berufung. Und das zu tun, bedeutet fast immer

  • deine Komfortzone zu verlassen, einiges oder gar viel los zu lassen, ganz besonders das Sicherheitsdenken und darauf zu vertrauen, dass auf dem Weg des Herzens zwar der Erfolg nicht immer mit Geld oder anderen materiellen Gütern gesegnet ist, zumindest in einigen Phasen oder zu Beginn und auch die Rente nicht gesichert ist,
  • aber dafür sich eine innere Zufriedenheit und Glückseligkeit einstellt, was unvorstellbar schön ist und wofür es sich lohnt zu leben
  • und auch Durststrecken auszuhalten, in denen oft der Sinn einfach nur darin besteht zu SEIN, weil kein Ziel, keine Einfälle, keine Ideen, keine positive Aussicht, keine Inhalte, keine Talente, keine Begabungen, kein Ruf, kein Erfolg oder sonstiges fühl- und sichtbar wird, eben all das nicht da zu sein scheint, woran du deine persönliche Daseinsberechtigung messen möchtest
  • sondern, du einfach schon den Sinn darin zu spürst, geboren zu sein und zu LEBEN und
  • beginnst dich selbst zu lieben und wert zu schätzen ohne sichtbare Beweise und Ergebnissen
  • dich nicht mehr vom Außen abhängig machst,
  • sondern anfängst, dich mit dem auseinander zu setzen, was dich be-trifft, dein Herz, deine Seele trifft und bewegt 
  • vielleicht die Leere fühlst, die irgendwann ganz langsam, aber immer deutlicher das zeigt, was

DU BIST!

Und das ist der SEGEN:

Die LIEBE, die du spürst für dich und andere.

Die dich zu deinem Herzen führt und den Ruf deiner SEELE erklingen lässt!

 

Und deshalb möchte ich auch anderen Mut machen das zu tun, indem ich nun nicht mehr nur von meiner Berufung spreche, sondern auch von anderen schreiben werde.

Ich bin schon gespannt darauf, von wem ich als nächstes berichten darf. Ich suche mir natürlich die Menschen aus, denn ich muss auch eine Beziehung zu ihnen haben. Ich brauche sie dafür nicht unbedingt persönlich zu kennen. Inzwischen habe ich durch das Internet mit einigen Leuten Kontakt, die ich sehr wertschätze, denn ich folge ihnen, wie Jen und Can, schon seit Jahren und vertraue ihnen.

Natürlich frage ich jeden vorher. Ich werde hier nichts veröffentlichen, was nicht vorher von den Betreffenden hundertpro erlaubt wurde. Genau so mache ich es ja auch, wenn ich hier meine Kunden vorstelle und dafür brauchte ich schon vorher keine DSGVO. Das war und ist für mich selbstverständlich!

So, das war‘ s für heute zu dem Thema. Jetzt freue ich mich auf Recherche zu gehen. Ich habe auch schon einige im Auge, von denen ich gerne als nächstes berichten möchte. Lasst Euch überraschen!

Bis dahin oder zu einem anderen Thema hier im Blog

grüßt Dich, Euch, Sie… wie auch immer ♥♥♥

herzlich und farbenfroh

Sabina Boddem aus dem FarbenReich

 

Hier der Link zu Jen und Can GaiAma – Ein sinnliches und respektvolles Leben im Einklang mit der Natur im peruanischen Regenwald

Und hier noch weitere Mut-Mach-Artikel aus meinem Blog zu den Themen Selbstverwirklichung und Berufung:

Von der Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen

Bleib dir treu und mache etwas draus

Ich erlaube mir, mein Leben zu genießen

Besinne Dich Deiner Natur

Mach das Beste draus, was gerade ist!

Die Schöpferquelle in uns spüren

Wer ist der wichtigste Mensch in Deinem Leben?

Von Ängsten und Zweifeln und wie ich sie überwinde

Von der mangelnden Zeit zur erfüllenden Freizeit

Seelenweg

Liebevoller Seelenweg

Es gibt noch mehr dazu. Stöbre einfach mal selbst rum! Viel Freude! 😀

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe – Teil II

Heute habe ich mal frei. Das ist das Gute an der Frei-Beruflichkeit. Es heißt natürlich nicht, dass ich da immer frei bin. Dafür arbeite ich ja zum Beispiel auch samstags. Es gleicht sich eben nur ab und zu mal aus. Einfach nur rumsitzen? Nö, dazu habe ich keine Lust. Ein Buch lesen? Nö! Was mache ich jetzt mit meiner freien Zeit? Zunächst mal für gemütliches Licht sorgen. Gefrühstückt habe ich schon. Mein Funktionstraining verschiebe ich heute mal nach hinten und zum Spazierengehen fehlt mir gerade die Lust beim Blick aus dem Fenster. Allerdings werde ich nachher noch rausgehen, denn ich brauche Bewegung an der frischen Luft. Frisch? Ich denke schon, dass sie hier frischer ist, als in der Innenstadt. Es riecht jedenfalls draußen natürlich nach modrigen Blättern und feuchter Erde aus dem Wald und die Farben sind trotz des bewölkten Himmels richtig warm und wohltuend. Also, was mache ich nun? Na, schreiben, das seht Ihr ja. 😀 Dazu habe ich gerade richtig Lust. Mir fehlt nur noch ein Thema. Ich habe ja schon so viel über dies und jenes philosophiert, dass mir gerade nichts Neues einfallen möchte. Also schreibe ich einfach das, was mir gerade in den Sinn kommt und wenn es einfach nur mal ein paar Alltagsgedanken im Hier und Jetzt sind.

Meine Kundinnen sind oft erleichtert, wenn sie hören, dass ich als Farbberaterin, die Euch meist sehr fröhlich aus dem Internet anstrahlt, auch „nur“ eine Frau mit ganz normalen Problem(ch)en bin. Wenn zum Beispiel so ein Blick morgens in den Spiegel etwas schräg ausfällt, weil mein fliehendes Kinn in der Nacht um gefühlte zwei Zentimeter gewachsen ist und mein Mann das zu meinem Erstaunen überhaupt nicht erkennen kann oder das linke Augen um mindestens das gleiche Maß geschrumpft ist, weil das Schlupflid meint, sich noch mehr hängen lassen zu müssen. Schließlich soll ich ja auch was vom Älterwerden mitkriegen. Von meinen zerbrechlichen Knochen mal ganz zu schweigen… Ein kleiner Tipp am Rande für alle mit gefühlten zwei Zentimetern fliehendem Kinn. Lasst Euch immer von oben nach unten ablichten und schaut keck nach oben in die Kamera. Das verbirgt so einiges, was Ihr an mir (nicht) seht. 😉

Ja, ich habe eine Osteoporose, die mich in den letzten 21 Monaten, seit sie sich im März 2016 plötzlich bemerkbar machte, sehr in Beschlag genommen hat. Siehe auch „Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe und mir Gott vorstelle“! Puh, war das eine Odyssee bis ich mal einen Arzt gefunden hatte, der die richtige Diagnose stellen konnte, statt mir Spritzen gegen einen Hexenschuss zu verabreichen und ich endlich ein Rehabilitationsprogramm erhielt, das mir gut tut und nicht noch mehr Knochen bricht. Ich bin sehr lange durch Versuch und Irrtum gehumpelt, habe mich durch das Internet gewuselt und mir letztendlich alles, was ich jetzt weiß, selbst erarbeitet. So fand ich auch eine Selbsthilfegruppe und darüber wieder einen guten Physiotherapeuten, der einzige übrigens unter angeblich dreien in Düsseldorf, der sich wirklich mit Osteoporose auskennt und das Funktionstraining auf ganzheitlicher Ebene ausrichtet. Der Mann ist für mich ein Geschenk des Himmels!

Das muss man sich mal vorstellen. Da ist diese Krankheit eine Volkskrankheit und kaum jemand scheint sich wirklich damit auszukennen. Im Verschreiben von Medikamenten sind alle ganz schnell, aber für den Heilungsprozess und vor allem für die Ur-Sache fühlt sich niemand so richtig verantwortlich. Auch müsste die Knochendichtemessung für jede Frau genau so selbstverständlich ein Bestandteil der Vorsorge ab dem Wechseljahrealter sein, wie die Krebsvorsorge, zumal gerade meine Gynäkologin doch hätte längst bemerken müssen, dass ich zu der gefährdeten Zielgruppe gehöre. Mir wäre einiges erspart geblieben, wenn ich das früher gewusst hätte! Und dann sagt diese Kuh wortwörtlich, sorry für den Ausdruck, aber er ist für mein Empfinden angebracht, die Jahre lang gegen Hormone war und eins auf natürlich gemacht hat: „Tja, Frau Boddem, Hormönchen sind jetzt wieder retro,“ und zückte schon mit dem Stift für das Rezept, das ich dankend ablehnte. Mal abgesehen, dass diese Frau nach ihrem Bandscheibenvorfall und einer längeren Ausfallzeit echt eine schlechte Veränderung ihrer Persönlichkeit durchlebt haben muss und auch sehr unsensibel während den Untersuchungen geworden ist. Sie sieht zwar heute wesentlich erholter und attraktiver aus, aber ich gehe dort nicht mehr hin. Diese Ärztin ist in meinem Alter und sollte sich mal überlegen, warum sie plötzlich, genau so wie viele andere Ärzte, darauf aus ist, an chronischen Erkrankungen Geld zu verdienen, statt wie sie es immer so wichtig fand in früheren Zeiten, Erkrankungen auf ganzheitlichem Wege zu heilen!

Aber auch Wirbelsäulenspezialisten können Nieten sein. Da bekam ich von einem Arzt beispielsweise Krankengymnastik am Gerät verschrieben und mir wurde von ihm ein physiotherapeutisches Zentrum wärmstens empfohlen. Was freute ich mich, dass nach drei Monaten, in denen ich extreme Schwerzen und viel Geld für einen Osteopath ausgegeben hatte, der mir aber zu der Zeit sehr geholfen hat, damit ich überhaupt den Alltag überstehen konnte, endlich diese Maßnahme genehmigt bekam. Die sind in dem Zentrum mit mir umgegangen, als hätte ich normale Rückenprobleme aufgrund normaler Brüche eines Menschen mit stabilen Knochen und ich habe denen vertraut im Glauben, dass sie wissen, was es bedeutet, eine schwere Osteoporose zu haben. Puh, das waren Schmerzen, von denen ich den mir angepriesenen, hochspezialisierten Therapeuten natürlich erzählt habe. „Frau Boddem, die Schmerzen müssen sein. Ihr Körper und Ihr Stoffwechsel stellen sich gerade um. Haben Sie etwas Geduld mit sich und ihrem Körper!“ Ich habe diese Therapie an den Geräten leider zu spät abgebrochen, weil ich dachte, dass ich mal wieder zu ungeduldig sei. Stattdessen bekam ich als Ersatz Einzelsitzungen bei der im Hause tätigen Osteopathin. Als die Schmerzen immer unerträglicher wurden, bin ich nicht mehr hingegangen und das war erst kurz vor der Abschlussanalyse. Hätte ich mal eher auf meinen Körper und auf mein Gefühl gehört! Auch das sollte ich wohl lernen. Und ich dachte, ich sei schon genug geschult in dieser Hinsicht! Das „Ende vom Lied“ war, dass die Gewichte mir noch mehr Sinterungsrisse in den Wirbeldeckplatten verpasst haben, wie sich nach dem MRT herausstellte und ich dann nach einem Hustenanfall während meiner Erkältung in die Notaufnahme musste, weil ein Nerv im Rücken meinte, er müsste mich gefühlt zerreißen. Ich hatte weitere Einbrüche der Wirbeldeckplatten!

Aber ich habe trotzdem immer gearbeitet. Das ist dann das Los der Freiberuflichkeit. Doch soll ich Euch was sagen? Es hat mir richtig gut getan, denn ich war trotz Schmerzen abgelenkt von meinen Belastungen und konnte etwas geben. Das machte mich so glücklich. Wenn ich meine Arbeit nicht gehabt hätte und ich mich nicht gebraucht gefühlt hätte, wäre ich echt verzweifelt. Die Freiberuflichkeit kann also ein gutes Los sein, gerade dann, wenn man seine Arbeit liebt, so wie ich und sie eine Herzensangelegenheit ist.

Ihr müsst Euch vorstellen, dass ich überall, wo ich mit der Osteoporose hinkomme, als 56jährige immer die Jüngste bin. Überall um mich herum sind ca. 65 bis über 80 jährige Frauen, die schon längst in Rente sind. Das fühlt sich schon ziemlich befremdlich an und hat mir anfänglich Angst gemacht. Wenn ich das jetzt schon habe, wie sehe ich dann erst aus und vor allem wie fühle ich mich, wenn ich so alt bin wie sie? Zumal jede zu mir mit besorgter Mine sagt: „Sie sind doch noch so jung und dann haben sie schon so viele Brüche!“ Baut nicht gerade auf, sag ich Euch. Jetzt könnt Ihr Euch sicher vorstellen, wie gut mir dann meine Arbeit getan hat und immer wieder tut! Im Moment fühle ich mich sehr gut, ich meine den Umständen entsprechend, denn ganz so wie früher fühle ich mich nicht mehr. Ich bin nie ganz frei von Einschränkungen, mit denen ich aber gelernt habe, positiv umzugehen. Ja, das ist auch so eine Sache. Lernen mit irgendetwas umzugehen und die Botschaft, den Sinn und die Chance in einer Misere zu erkennen, verstehen zu lernen und danach zu handeln. Als ich im Juli letzten Jahres meinen Beitrag (Link dazu siehe oben!) zu meiner Erkrankung geschrieben habe, da wollte ich diese unbewusst eigentlich noch gar nicht richtig wahrhaben und vor allem habe ich den Ernst der Lage versucht zu verdrängen, obwohl ich mich in meinem Körper fühlte, wie in einem Glashaus, das mir keinen Schutz zu geben schien. Ich gehe heute mit mir völlig anders um. Ich versuche behutsam zu sein und nicht ängstlich, mich zu stellen und nicht wegzulaufen… Irgendwie ist das alles auch sehr spannend. Das sage ich zumindest im Hier und Jetzt, weil es mir gut geht. Im letzten Jahr um diese Zeit verschlimmerte sich nämlich mein Zustand so sehr, dass ich glaubte der Rollator würde schon als Weihnachtsgeschenk auf mich warten.

Ihr merkt, meinen Humor verliere ich selten und heute habe ich ja auch allen Grund dankbar zu sein! 😀 Und ich nehme seit Juli, neben Vitaminen und Mineralien, doch das Medikament (Alendronsäure) ein, wogegen ich mich zuerst gewehrt habe, weil ich keine Chemie in meinen Körper lassen wollte. Das ist meine Entscheidung, für die ich die Verantwortung übernehme. Wenn ich auf der seelischen Ebene etwas verarbeiten muss, dann begleitet mich wie immer und das schon seit vielen Jahren ganz liebevoll, Sigrid Beckendorf! Wir haben uns 1995 in der Ausbildung zur Kunst- und Gestaltungstherapeutin kennen gelernt. Und jede ist anschließend beruflich ihren eigenen, ganz individuellen Weg gegangen. Unsere Ausbildung war nur ein Puzzlesteinchen auf diesem Weg.

Ach und noch etwas, eine Osteopathin und gleichzeitig Heilpraktikerin, die ziemlich bekannt und beliebt ist, hat mir Gänseblümchenextrakt verordnet und ein Zettelchen geschrieben mit komischen Hieroglyphen, das ich mir zum gesunden Schlaf unter mein Bett legen sollte und eine andere hat mit mir stundenlang geredet, da ja alle Schmerzen nur seelisch bedingt seien und dann zum Schluss der Sitzung nur fünf Minuten Hand angelegt. Damals hatte ich wohlgemerkt gerade einen Wirbelbruch (schweren Blumenkasten auf eine Mauer schwingen wollen, sodass es im Rücken knackte, als würde ein Ast durchbrechen) hinter mir, von dem ich nichts wusste, weil der erste Orthopäde ja nicht röntgen ließ, sondern mir direkt Spritzen verpasste. Nach diesen Spritzen lag ich zweimal zwei Stunden in einem Nebenraum auf einer Pritsche, weil mein Bein lahm war. Er hatte wohl jedes Mal einen Nerv getroffen und war stolz darauf, da das Gift so gut wirkte mit den Worten: „Das ist völlig in Ordnung und passiert schon mal. Das ist auch gut, denn so weiß ich, dass ich die richtige Stelle getroffen habe. Machen Sie sich keine Sorgen. Das geht wieder weg!“ Ich wollte ja nicht auf mein Gefühl hören und habe mich von ihm ein zweites Mal zu einer Spritze überreden lassen. Meine Schmerzen wurden natürlich immer schlimmer. Ein weiterer Osteopath und gleichzeitig angesehener Arzt war nicht in der Lage mein MRT auszuwerten, hat mich aufgrund dessen für totkrank erklärt und sofort in eine Klinik eingewiesen. Die haben sich dort nur gewundert… So viel zu Versuch und Irrtum auf der dem Weg zur Heilung!

So und deshalb möchte ich an dieser Stelle mal ein ganz herzliches Dankeschön an den Physiotherapeuten und Osteopath richten, bei dem ich an einer Gruppe für Funktionstraining teilnehme. Er versteht es wirklich mit ganz viel Wissen, Erfahrung und Herzblut, das mitzuteilen, was ein Mensch wirklich braucht. Oder bleiben wir mal bei mir. Er vermittelt mir das, was mir gut tut und ich vertraue ihm allmählich, dass er weiß, was er tut und sagt. Die Verantwortung, das umzusetzen, was er empfiehlt, bleibt bei mir. Anfänglich war ich natürlich sehr skeptisch, denn nachdem, was ich alles hinter mir hatte, ist das auch verständlich oder? Also, wenn Sie das hier lesen sollten, dann wissen Sie auch, warum ich anfänglich bei Ihnen so nervös war.

So, Ihr Lieben, nun habe ich doch ein Thema für das alles hier gefunden: Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe –  Teil II.

Ich hoffe, ich habe Euch nicht zu sehr gelangweilt, denn wenn mich einmal etwas gepackt hat und ich in‘ s Reden komme, dann bin ich schwer zu bremsen. Passt gut auf Euch auf und bleibt gesund! Und wenn nicht, vertraut auf Eure innere Stimme und auf die Signale! Das bedeutet unter anderem auch, Eigenverantwortung zu übernehmen. Ich kann hier viel meckern und schimpfen über diese Menschen, die mich buchstäblich nicht behandelt haben oder wenn, dann nicht gut. Und ich habe längst noch nicht alles erzählt, was ich noch erlebt habe! Aber ich kann letztendlich auch sagen: All das hat mich wieder ein Stück näher zu mir selbst gebracht, auch wenn ich den Weg gerne abgekürzt hätte. Alles kommt zur rechten Zeit. Alles ist in Ordnung so, wie es ist. Das ist natürlich nicht immer leicht zu ertragen. Aber fast jeder von uns weiß doch auch, dass sich vieles, was uns widerfährt, erst nach einer längeren Zeit erklären (klar werden) lässt und wir dann erst den Sinn verstehen. Ich verstehe ihn zwar immer noch nicht ganz, bin jedoch auf dem besten Wege… 😉

Ich wünsche allen einen glücklichen Herbsttag. Lasst es Euch gut gehen! ♥ ♥ ♥

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

aus dem Farbenreich

P.S.: Gerade lugt die Sonne durch das Fenster! Ich komme ja schon! 😀

Quelle von Bild Nr. 2 grafikdesign by kiss

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Positive Affirmationen zur Selbstliebe

 

Das ist so wichtig für unsere körperliche, seelische und geistige Heilung und Gesundheit!

www.farben-reich.com

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Gedanken zu meinem ganz persönlich Erlebten im Jahr 2016

 

ich-darf-immer-das-beste-aus-dem-machen-was-ist

Ihr Lieben,

draußen ist es dunkel und regnerisch. Ich habe gerade etwas Zeit meine Gedanken in Erinnerungen schweifen zu lassen. Puh, das war ein hartes Jahr voller Herausforderungen! Ich möchte Euch ein bisschen davon erzählen, ohne dabei im Jammern zu versumpfen. Schließlich habe ich meinen Weg so gewählt, obgleich ich schon manches Mal denke:

Nein, das habe ich so bestimmt nicht gewollt. Dafür kann ich nichts! Ist das wirklich so? Und wenn ich schon selbst daran beteiligt bin aufgrund meiner Gedankenmuster oder sonstiges, was ich zu meinem Sein beigetragen haben könnte, soll ich mich dann ständig schuldig fühlen und wehklagen, dass ich es hätte besser machen können? Nein, bestimmt nicht, denn zu allen Zeiten, war ich authentisch und ehrlich zu mir und anderen und wenn etwas nicht geklappt hat oder etwas passiert ist, was ich nicht wollte, dann ist das eben so. Ich habe zwar meine Verantwortung zu tragen, aber nicht zu beklagen. Ich darf immer das Beste aus dem machen, was gerade ist.

Weise Worte nicht wahr? Aber wie sieht es in der Realität aus? Oh, was habe ich schon geweint und geschimpft über Auftraggeber, Ärzte und sonstige Menschen, die mir in diesem Jahr begegnet sind und die ich einfach nicht verstehen konnte… Sie mir nicht gut taten, weil sie mir Informationen vor enthielten, nicht von sich aus nach Ursachen forschten, sondern direkt Rezepte ausstellen wollten mit Chemiekeulen, die ich bisher nicht einnahm, jeder etwas anders als Allheilmittel anpries… Ich mir alles selbst erarbeiten musste, alles Mögliche unternahm, was nicht weiter half, immer noch Schmerzen und noch keine wirkungsvolle Heilmethode gefunden habe… Aber irgendwann reicht das, denn das bringt mich ja nicht weiter. Was ich mal wieder bei allem wirklich lernen musste, war und ist Geduld! Immer dran bleiben, weiter suchen, forschen und finden, was mir gut tut, in kleinen Schritten und wenn sich noch so viele Steine in den Weg stellen und die Zeit mir davon zu laufen scheint. Ich warte gerade schon wieder auf Blutwerte und das schon seit sieben Wochen!… Nicht aufgeben, auf meine innere Stimme hören und immer wieder meiner Wahrnehmung vertrauen! Letzteres war stark angeknackst, denn ich fühlte mich immer so jung geblieben und gesund und habe dabei nicht bemerkt, was in meinem Körper vor sich ging. Das war hart für mich und hat mir Angst gemacht. Macht es manches Mal immer noch. Doch irgendwie komme ich mir durch das, was ich in diesem Jahr erlebt habe, auch wieder näher. Ich muss einige vertraute Gewohnheiten aufgeben, andere Ansätze finden, neue Wege gehen, bin ja auch aus alten Bahnen buchstäblich herausgebrochen worden… Ich habe dabei sehr liebe Menschen kennengelernt und neue Sichtweisen. Ist schon alles ganz schön spannend.

Manches Mal breche ich in Tränen aus und verzweifle, weil ich nur noch Angst habe, dass… Dann gibt es wieder Zeiten, in denen ich völlig zuversichtlich bin. Stabil bin ich noch nicht, doch von Natur aus ja ein fröhlicher und quirliger Mensch, so dass ich zumindest nach außen meist den Eindruck erwecke, dass mein Leben voller Genuss, Freude und Leichtigkeit ist, weil ich auf allen Fotos immer so strahle. Zum Glück, denn wenn ich mich mit etwas beschäftige, dass mir am Herzen liegt und mir Freude macht, vergesse ich alle Last. Sie fällt dann regelrecht ab und ich fühle mich wirklich leicht. Gott sei Dank habe ich einen Beruf, der mir das ermöglicht, denn andere zum Strahlen zu bringen und glücklich zu machen, macht mich eben auch glücklich. Das ist mehr wert, als alle Sicherheiten der Welt, weshalb ich auch die sichere und feste Arbeitsstelle Anfang des Jahres nach zwei Monaten wieder gekündigt habe. Ich muss hundertprozentig hinter dem stehen, was ich tue, sonst hat niemand etwas davon. Das war die erste Lektion, die ich in diesem Jahr mal wieder erkennen musste.

Und dann folgten eine Kieferoperation, massive Darmbeschwerden nach Medikamenten und aufgrund von allen möglichen, plötzlich auftretenden Lebensmittelunverträglichkeiten, die Diagnose einer schon sehr fortgeschrittene Osteoporose und mein Wirbelbruch, mit dem am Ostersamstag alles begann. Es war schon der zweite, der zunächst nicht erkannt wurde… Was dieser zu meinem Seelenweg beitragen möchte plus die Ursachen für dieses Zerbrechen, weiß ich noch nicht. Aber ich werde es noch herausfinden, medizinisch und seelisch bin ich noch auf der Suche und auch schon etwas auf der Findung. Und glaube mal, so bald ich Lösungen weiß und positiv gelebte Erfahrungen mit meinen Erkenntnissen gemacht habe, dann teile ich sie mit! Ich erzähle hier nie etwas, was ich selbst nicht erfahren habe. Alle meine Tipps und Gedankenanregungen sind nicht aus irgendwelchen Büchern, wobei diese mir schon mal auf die Sprünge helfen, etwas auszuprobieren. Wenn das dann funktioniert, weiß ich, dass es für mich das Richtige war. Manches lese ich und wandle es für mich ab. Ich höre dabei auf mich. Bücher sind oft „nur“ gute Anreger. Und ich möchte das für dich sein. Heute vielleicht noch nicht zum Thema, Heilung von dem, was ich gerade heilen möchte, aber das kommt noch…

Was ganz wichtig ist, sind die Gedanken! Ich kontrolliere sie wieder sehr verstärkt. Das habe ich nämlich ganz schön vernachlässigt. Wenn ich die Terrassentür morgens aufmache und wieder laut sage: Bah, was für ein widerliches Eklelswetter, sage ich laut: Stopp! Es ist nass und kalt, nicht mehr und nicht weniger! Geh mal so vor! Du wirst ganz schnell bemerken, wie viele Wertungen und die sind nicht immer positiv, du vielem gleich anhängst. All das manifestier sich und wirkt sich entsprechend auf dein Leben aus. Also, ich bin oft richtig geschockt, was mir da alles so in meiner Gedankenwelt auffällt. Es schleifen sich wirklich Muster ein, die wir gar nicht mehr beachten, weil sie so selbstverständlich geworden sind. Gedankenhygiene ist also wirklich wichtig und macht sogar Spaß, denn ich muss manchmal echt schmunzeln, wenn ich mich stoppe.

Es gibt da ein Buch „Ein neues Ich“, das ich gerade lese von Dr. Joe DispenzaDas ist nicht so leicht zu lesen, wie es versprochen wird, aber trotzdem habe ich gute Anregungen erhalten. Ich weiß noch nicht, ob ich diese Meditationen, die dort am Ende beschrieben werden, wirklich mache und vor allem auch durchhalte, aber reizen tun sie mich schon. Die Disziplin dafür muss ich noch aufbringen. Der Autor beschreibt in dem Buch sehr anschaulich, dass physikalisch (Quantenphysik) nachgewiesen ist, wie sich unsere Gedanken in unserem Leben manifestieren, wie wir alte Muster loslassen können und uns im Hier und jetzt unsere Zukunft gedanklich selbst kreieren können und zwar positiv! „Vom Überlebensmodus in den Schöpfermodus gehen“, so nennt Dr. Dispenza das. Interessant nicht wahr? Ich habe in meinem Leben schon so viele Bücher über positives Denken, Wünsche manifestieren und dergleichen mehr gelesen. Doch immer wieder scheine ich wohl in alte Muster zu verfallen, denn vieles wiederholt sich, was ich nicht mehr möchte. Ich mache es also jetzt anders und das richtig gut! Ich versuche es zumindest und glaube an Wunder!  😉

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wundervollen Tag! Lasst es Euch gut gehen und denkt positiv!

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN

Heilung der natürlichen Harmonie im Inneren und Äußeren

macht GESUNDHEIT möglich

In einem Zeitalter der Zerstörung hat die HARMONIE kaum eine Chance.

Ich spreche noch nicht von großen Kriegen irgendwo da draußen, sondern das Zerstörerische ist leider überall sichtbar und spürbar. Es gibt so viele Menschen, die Harmonie ja gar nicht mehr aushalten können und versuchen alles, um einem naturgemäßen, harmonischen Einklang entgegen zu wirken, entweder aus Furcht sie oder das, was sie erleben, könnte langweilig werden bei zu viel Gleichklang oder weil sie ihre angestauten Agressionen (=innerer Unfrieden) an allem und jedem auslassen müssen. Gleichklang bedeutet jedoch keine Eintönigkeit, sondern ein heiles (gesundes) aufeinander Abgestimmtsein aller miteinander verbundenen Organismen in unserem Körper, unserer Seele und unserer Umwelt. Darunter verstehe ich eine aufeinander bezogene Mehrstimmigkeit, die sich auch beim Singen angenehm anhört, harmonisch erzeugte Schwingungen und eine natürliche All-Verbundenheit. Das ist alles andere als Monotonie und die ist leider gängiger, als die Harmonie und die HEILUNG!

Wir brauchen auch die Stille.

Viele ertragen sie nicht mehr, weil sie nicht im Stande sind, ihrer eigenen inneren Stimme zu lauschen. Sie wollen ihr gar nicht mehr zuhören oder haben Angst vor dem, was sie sagen könnte. Ungesunde Lärmpegel werden nicht mehr körperlich wahrgenommen, sondern selbstverständlich ausgehalten und ertragen. Menschen, die ich draußen sehe, laufen oft eh nur noch mit Stöpsel in den Ohren herum, schotten sich ab, um sich wiederum geräuschvoll berieseln zu lassen. Reizüberflutung in Form von Lautstärke überall! Das stumpft ab. So gibt es auch kaum noch eine Nachtruhe, zumindest hier in der Großstadt nicht, auch nicht am Stadtrand. Stille ist unmodern geworden, so wie natürliche, individuelle Schönheit und Harmonie, empfunden für sich selbst und für die Umwelt.

Überall wirkt zwar der Hygienewahn, aber was ist mit der tatsächlichen Reinhaltung und natürlichen Sauberkeit?

Chemie wird einfach unbedacht geschluckt, gespritzt, inhaliert und überall gleichmäßig verteilt. Müll wird achtungslos irgendwo hingeschmissen. Im Gegensatz dazu wird unter den Teppich gekehrt, geschrubbt, blitzblank gescheuert und verdrängt, aber die Achtung vor sich selbst und anderer Natur bleibt auf der Strecke, mal abgesehen von der mangelnden Seelenhygiene. Die meisten Toiletten sind so gebaut, dass wir unseren Dreck nicht mehr sehen müssen, was aber sehr hilfreich sein kann, denn daran können wir viel über unsere Befindlichkeit und mögliche Heilung erkennen. Tampons halten alles zurück, was abfließen soll, bis die Frauen Zysten bekommen, in denen sich Watte, Blut, Haare, Schleimhaut und anderes verkapselt. Wunder der Natur, unser Körper, wie er doch schützt, sonst würden wir an dem Gift, das nicht abfließen kann, sterben! Und zum Schluss wird dann operiert, damit die Schmerzen erzeugenden Zysten raus können. Bei manchen Menschen habe ich den Eindruck, dass sie permanent ihren eigenen Dreck, den sie sehen und nicht ertragen können, von sich weg kehren oder wischen wollen, aber es trotzdem nicht schaffen, sich wirksam davon zu befreien. Das kann dann schon mal zwanghaft werden. Alles muss funktionieren, schnell weg sein, vor allem nach außen hin perfekt dargestellt und das Image poliert werden, aber das bedeutet nicht gleich sauber und rein zu leben und das, was da so blank geschrubbt wird, auch tatsächlich zu lieben.

Ja, wo bleibt bei allem eigentlich die Liebe, die Hingabe, das Verzeihen und das Verständnis für Zusammenhänge?

Wir lieben uns selbst nicht, dann hören wir uns und einander nicht zu, schlagen um uns herum und glauben trotz allem, alles besser zu wissen? Wer in dem Kampf nicht mithalten kann oder will, der ist raus und unmodern…? Ich bin erschrocken, was ich um mich herum so alles beobachte. Mich macht das traurig. Was bilden sich Menschen ein? Niemand ist frei von Fehlern. Aber so viele Leute meinen die Weisheit gepachtet zu haben. Diese ewige Angst vor Harmonie, denn sobald sie da ist, muss doch etwas gefunden werden, womit man sie zerstören kann. An Wiederherstellung ist kaum jemand interessiert, denn das wäre ja ein Eingeständnis der eigenen Unfehlbarkeit… Oder einfach zerstören und weglaufen, bevor der andere verletzt = Angst vor Nähe?…

Puuuuh, manches Mal ist es wirklich anstrengend, inmitten solcher Energien zu leben und diese abzuschirmen. Es ist ein Kraftakt, gerade dann wenn wir selbst erkrankt sind. Ich frage mich natürlich warum krank, denn diese Erkrankungen sind ja auch Warnsignale. Bevor ich mir irgendwelche Chemie reinziehe, was ja leider manches Mal nicht zu vermeiden ist, schaue ich nach alternativen Wegen, mein natürliches Gleichgewicht wieder herzustellen und versuche Menschen zu finden, die mich dabei unterstützen, statt zu vergiften. Ich möchte weder von zu viel unnötiger Chemie, noch von negativen Energien vergiftet werden. Auch dann nicht, wenn ich mich stabil fühle und ganz viel Freude in mir ist. Energievergifter können das nämlich nicht ertragen. Ihre Verbitterung geht so weit, dass sie alles dran setzen, um andere runter zu ziehen. Und das lasse ich nicht zu!

Ich liebe das Leben so sehr, auch wenn ich es nicht immer so spüre wie gerade jetzt, dass ich mir meine Sonne in und um mich herum von nichts und niemandem verdunkeln lassen möchte. Natürlich kenne ich auch meine dunklen Schatten und auch das gehört zu einer natürlichen Ordnung und Harmonie, denn Licht und Schatten gehören nun mal zusammen. Darum stehe ich auch zu allem und bin nicht harmoniesüchtig, denn Harmoniesucht bedeutet, Konflikten gerne aus dem Weg zu gehen oder zu verdrängen, um des „lieben Friedens Willen“. Das ist kein guter Nährboden, den Heilung benötigt. Ich muss nicht nach außen ein perfektes Image „pflegen“ so nach dem Motto: „Alles gut! Ich bin ja immer so positiv! Und immer so dankbar, das Leben ist so schön, wir streiten uns nie und alle haben sich immer nur lieb…!“ Ich kenne ganz natürliche und menschliche Phasen, in denen es mir auch mal sehr mies geht und ich gar nichts mehr verstehe, das Unviversum mich sonst was kann, ich undankbar bin, alles zum Kotzen finde und überhaupt. Wenn gerade dann oder deshalb auch noch Krankheiten ausbrechen, ist wirklich Schluss mit lustig. Aber all das darf niemals so weit führen, dass ich andere Menschen oder meine Umwelt vergifte. Klar könnte ich einigen manches Mal sonst was wünschen, was nicht gerade liebevoll wäre, aber wenn ich spüre, dass mich diese Gedanken nicht mehr loslassen, suche und finde ich wieder zu meinem inneren Frieden und wünsche mir diesen auch für diejenigen, die mir buchstäblich nicht wohl gesonnen sind und nicht gut tun. Alles andere nützt niemandem etwas. Das ist weder sinnvoll und konstruktiv, noch schön und harmonisch. Eben nicht heilsam!

Schönheit und Harmonie sind also ganz eng mit dem Frieden befreundet.

Wo das Ziel der Frieden ist, da ist auch die Liebe Zuhause, das Verständnis, das Bemühen um Gleichklang unterschiedlicher und mehrere Stimmen. Da werden Kanon und Mehrstimmigkeit geübt und möglich. Es kann sich stimmig anhören, anfühlen und aussehen. Das wiederum wirkt harmonisch. Und im einander Zuhören und sich miteinander Befassen kann es möglich werden, sich zu finden oder sich dann auch zu lassen, wenn diese Werte zu unterschiedlich empfunden und gelebt werden möchten. Aber das darf nicht dazu führen, dass wir diese erniedrigen oder zerstören, wenn sie nicht passen. Das ist glaube ich das Schwerste, was wir alle immer wieder auf‘ s Neue beachten und lernen müssen: Menschen und Nischen zu finden, wo das gelebt wird, was harmonisch zu uns passt und wenn das nicht möglich ist, in der Gemeinschaft und in der Natur so zu leben, dass wir uns nicht gegenseitig (zer)stören, sondern einen gemeinsamen Nenner finden. Und immer wieder ist die Heilung der Harmonie im Inneren und Äußeren = GESUNDHEIT gefordert, damit der FRIEDEN, wenn er mal gerade nicht da ist, wieder Einzug halten kann. Das geht immer nur mit LIEBE und zu der gehört dann wieder die Achtung, der Respekt, das Verständnis, die Hingabe und die Zeit, denn die ist ganz wichtig!

Zeit für sich und andere haben,

ZEIT für die Heilung, Zeit sich mit allen Höhen, aber auch mit den Tiefen und mit dem eigenen Dreck zu befassen und das alles nicht verdrängen, irgendwohin kehren, die Verantwortung an andere abgeben oder davor weg laufen. Erst dann kann wirksame REINIGUNG stattfinden und ein gesunder Nährboden entstehen für Frieden und Liebe! Und dort wo es sauber ist, fühlt sich das LICHT wohl und so kann auch die SCHÖNHEIT (wieder) sichtbar werden und darf sich zeigen!

Heilung- aus dem Schatten an' s Licht -

Lasst uns gemeinsam diesen Weg gehen und uns darin gegenseitig unterstützen!

NAMASTÉ

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe und mir Gott vorstelle…

 

Gott ist Licht und zeigt sich als Regenbogen

 

Meine GeDANKEn zum Thema

Heute Morgen, als ich mit meinem Becher Kaffee den Tag erst einmal ruhig anging, kamen mir viele Gedanken, die Gefühle weckten, so dass ich seit längerer Zeit mal wieder Tränen loslassen konnte. Es hat mich leichter gemacht… Ich werde gerade aufgrund einer ärztlichen Diagnose wieder Mal dazu angehalten hinzuspüren, was mir das, was da in meinem Körper passiert, über mich erzählt. Einige, die mich schon ein bisschen länger kennen und meinen Blog verfolgen, wissen ja wie ich mit Diagnosen, „Sie werden Ihr Leben lang Medikamente nehmen müssen!“ umgehe. So war das auch mit meinem Asthma, als mir diese Aussage mit schwergewichtiger Mine entgegen geschmettert wurde. Und heute liege ich immer noch über dem Sollwert bei meinen Lungenfunktionstests, die ich regelmäßig beim Arzt durchführen lasse und das schon seit zehn Monaten ohne Medikamente! Ich habe auch nur auch in ganz seltenen Fällen Beschwerden, die mir jedoch keine Sorge machen und mich nicht mehr belasten.

Und nun muss ich mir wieder die Frage stellen: „Was ist meinen Knochen an die Substanz gegangen?“

Und es reicht nicht, diese Frage nur aus dem Wissen zu beantworten. Ich muss das alles buchstäblich wieder fühlen, begreifen, um die notwendigen Energien aufzutanken, die meine Knochen brauchen. Klar ist das Vitamin D3, Kalzium und so weiter plus diese Medizin, die mir der Arzt noch verschreiben wird. Doch all das reicht nicht. Ich ernähre mich gesund, bewege mich viel und bin ein Kind des Sonnenlichts. Doch selbst, wenn ich mir noch zusätzlich Substanzen zuführe, die mir helfen sollen, bin ich nicht an der Wurzel der Ursache und des Ursprungs. Ich möchte auch nicht mein Leben lang Medikamente einnehmen müssen und schon gar nicht welche mit Nebenwirkungen! Ich habe mich nach meiner Asthmadiagnose auch nicht damit abgefunden und mir geht es heute gut! Es gibt wunderbare Menschen, die mich professionell dabei unterstützt haben.

Was ist los?

Ich habe nach einem Bruch des dritten Lendenwirbels die Diagnose Osteoporose erhalten und, dass ich die Knochen einer 70jährigen hätte. Klasse, nicht wahr? Zumal ich mich noch nicht mal so alt wie mein reales Alter 55 fühle, sondern erheblich jünger. Ich hatte mich am Ostersamstag an einem riesigen und extrem mit nasser Erde schweren Blumenkasten verhoben, den ich mit Schmackes auf die Mauer schwingen wollte. Es knackte höllisch und ich dachte: „Lieber Gott hilf mir, ich bin durchgebrochen. Bitte lass das nicht zu, dass ich nie wieder gehen kann.“ Ja, das waren meine ersten lauten Worte. Dann bin ich in gebückter Haltung in die Wohnung gehumpelt, um meinen Mann anzurufen, der mich bald darauf zum Krankenhaus fuhr. Anschließend bin ich von einem Orthopäden falsch behandelt worden mit Spritzen, nach denen es mir nur schlechter ging und der Diagnose: „Sie haben einen Hexenschuss. Viel Bewegung, Rückenübungen und Sport!“ Okay! Als ich mich wieder halbwegs normal bewegen konnte, habe ich wieder getanzt, Sport gemacht und alles, was mir sonst noch Freude bereitete. Dabei habe ich auch immer weniger Schmerzen gespürt. Wenn ich mich bewegte, ging es mir gut. Nur nach dem Aufstehen aus einer Sitzposition heraus, konnte ich erst mal nur gebückt laufen. Da ich nicht vorhatte, immer wie meine Mutter zu ihren Lebzeiten, irgendwo stöhnend aufzustehen, suchte ich einen anderen Orthopäden auf. Der hatte schon den richtigen Verdacht, der sich nach dem Röntgen bestätigte. Das MRT zeigte sogar auf, dass das schon mein zweiter Bruch des dritten Lendenwirbels ist. Der erste passierte höchstwahrscheinlich 2012 bei einem Sturz. Meine Blutwerte sind in Ordnung, zeigen also keine Mängel und die Erkrankung sei in meinem Falle eine Folge der Wechseljahre. Jetzt erhalte ich Akupunktur, darf keinen Sport treiben und nicht tanzen bis der Bruch verheilt ist und habe zudem noch eine Zahnwurzelspitzenresektion vor mir. Tja und das alles darf ich jetzt erst mal verarbeiten…

Vorweg, liebe Kunden und Klienten, macht Euch bitte keine Sorgen! Ich berate schon seit drei Monaten trotz des Bruches. Wenn ich arbeitete, war ich so in meinem Element und positiv abgelenkt, dass ich kaum Schmerzen spürte und wenn, dann nur nach dem Aufstehen vom Stuhl. Aber das ist jetzt auch nicht mehr so. Mir geht es wieder besser. Meine Arbeit tut mir sehr gut!  😀

Warum ich das alles mitteile?

Ich möchte einfach denjenigen, die nur auf Heilung durch Medikamente hoffen, ermutigen, auch mal den Mitteilungen der Seele zuzuhören. Mir hat das im Laufe meines Lebens sehr geholfen und ich habe davon einiges in Form von Poesie, Mantras, Gebete oder in meinen Artikeln erzählt. Ich weiß nicht, wie alles weiter verläuft, aber eines ist mir bewusst: Meine Knochen haben es verdient, mit ganz viel Licht, Liebe und Achtung aufgebaut und stabilisiert zu werden. Ich darf mich dafür öffnen, die Substanzen, die meine Seele braucht, die ICH brauche, zu empfangen. Das bedeutet all das, was mich stärkt! Ich habe in meinem Leben sehr viel gegeben und das aus ganzem Herzen und mit vollem Einsatz. Doch es hat auch einiges sehr an mir gezerrt, ist mir genommen worden und ist von mir an Substanz abgeflossen. Mir ist das schon klar. Doch ich werde wieder einmal hinspüren, wo, wann und wie genau das geschah und was ich genau brauche, um mein Gerüst, was mich hält und trägt, wieder stabil zu machen. Was mich so er-füllt, dass ich meine Stärke be-halten darf, die ich habe, denn ICH BIN STARK! Ich darf auch schwach sein. Weil ich um meine Schwäche weiß und diese auch mal so lassen kann, zur Zeit sogar dazu gestoppt werde, wieder in mich zu gehen, ganz bei mir zu verweilen, hin zu spüren, zu fühlen, mich behandeln zu lassen und auch wie hier offen dazu stehe, bin ich stark. Ich lerne mein Leben lang immer wieder, meine Sender auf Empfangen zu stellen. Ich darf auch nehmen und empfangen. Das bin ich mir wert. Das fällt einigen Menschen sehr schwer und ist auch oft Thema in den ganzheitlichen Farbberatungen. „Nehmen dürfen, sich etwas gönnen ohne Scham…“

Was hat das mit Gott zu tun?

Als ich heute Morgen um 7.00 Uhr so dasaß mit meinem Kaffeebecher in der Hand, dachte ich mal wieder: „Zu wem bete ich eigentlich?“ Es tauchten sofort bekannte Jesusbilder auf. Aber sofort folgten Bilder und Statuen von anderen Gottheiten. „Wer ist es denn nun? Ich kann doch nicht wissen, wer nun der Richtige ist. Gott ist ein Licht, so wie ich es gerade durch das Fenster ganz weit weg am grauen Himmel sehe, weil eine Wolke ein wenig Transparenz zulässt. Okay, ich bete also zum göttlichen Licht…“ Das alles sagte ich laut zum Licht, zu Gott, zu…? Oder bloß ein Selbstgespräch?… Später unter der Dusche freute ich mich plötzlich wie ein Kind, das den Weihnachtsmann zu sehen glaubt. „Ja,“ dachte ich, „Gott ist ein Regenbogen und jeder, der einen Regenbogen sieht, wird von ihm begrüßt. Wer ihn nicht sehen kann, der kann ihn fühlen. Licht- und Farbenergien sind ja auch fühlbar und sie sind in uns. Ist doch ganz logisch. In uns ist doch das Göttliche, weil wir ja Geschöpfe von Gott sind. Und wir brauchen die Lichtenergien und die sieben Regenbogenfarben (Chakras) ohne die wir nicht lebensfähig sind. Ohne Licht (Farben) werden wir krank und sterben. Also ist Gott Licht und erscheint in Form eines Regenbogens. Und wenn wir den Regenbogen in uns haben und so das Göttliche, war dieses Selbstgespräch ja auch eine Art Gebet“ Das war in diesem Moment so klar und fühlte sich so schön an, dass ich immer noch gute Laune habe und dabei bin ich heute morgen so nachdenklich und traurig aufgewacht, weil ich auch noch Träume zu verarbeiten hatte.

Manches Mal ist es heilsam zu denken, zu staunen und zu fühlen wie ein Kind, das alles noch nicht verlernt und aberzogen bekommen hat, das noch die Magie im Leben erkennt. Danke, liebes Regenbogenlicht, dass ich noch so sein darf wie ein unschuldiges Kind: So klar, so rein, so fantasievoll und so unbekümmert. Jipppiii, das ist der erste Schritt zur Heilung! …

 

Folgebeitrag geschrieben am 15.11.2017, also 16 Monate nach diesem Artikel, den Ihr gerade gelesen habt: Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe – Teil II

Wenn Du noch interessiert bist, mehr zum Thema zu lesen, dann klicke folgende Links an. Da ich hier nicht alle Links angebe, stöbre vielleicht einfach mal so durch den Blog!

BeFREIung von den belastenden Ur-Sachen, die unsere Seele bedrücken bis der Körper erkrankt

Wie viel bist du dir selbst wert?

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Warum in den Wechseljahren die typgerechten Farb-Töne heilsam klingen

Ganzheitliche Farbberatung auf dem Weg zu sich selbst, gerade für Frauen in den Wechseljahren …

Wirkungsvolle, natürliche Gründe jung und gesund zu bleiben, besonders ab 50 J.

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung auf dem Weg der Heilung

Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel – lebe als Kind des Lichts

Farbbedeutung, Farbenergie

Eigen-Art spirituell

Eigen-Art-Poesie

Lass es Dir gut gehen! 😀

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN

Wer ist der WICHTIGSTE MENSCH in Deinem Leben?

 

Wer ist der wichtigste Mensch in Deinem Leben?

 

Natürlicherweise erst Mal ich selbst, weil ich jede Sekunde mit mir verbringen muss und wenn ich mich nicht wertschätze und liebe, kann ich das natürlich auch nicht von anderen erwarten.

Ich bin immer ein Vorbild.

Aber so kann, bzw. möchte ich auch nicht immer antworten, indem ich mich an die erste Stelle setze, obwohl das ja notwendig ist. Üblicherweise denke ich nämlich sofort als ersten Impuls an meinen Mann, weil ich ihn liebe und er mich so liebt, wie ich bin. Wir sind Lebens- und Seelengefährten. Dann kommt meine beste und ältere Freundin, die gleichzeitig auch so etwas wie eine Mutter für mich ist und seit 23 Jahren (m)eine Lebensgefährtin. Das ist auch eine Form von Liebe. Meine eigene Mutter habe ich früh verloren.

Doch im Grunde meines Herzens weiß ich, dass meine Liebe zu mir selbst und die damit verbundene Wertschätzung und Selbstachtung die Grundlage für alles ist, was mir im Leben begegnet.

Sobald mich eine Person verunsichert oder wütend macht, dann bin ich in mir selbst zutiefst verunsichert und begegne manchmal auch anderen Menschen so. Wir spiegeln uns ja oft wechselseitig. Es ist völlig natürlich, dass ich mich auch mal abgrenze und auf etwas, das mir nicht gut tut, mit einem scharfen Ton reagiere. Aber letztendlich befriedigt mich es nicht, weil ich dann aus dem Grübeln nicht herauskomme und nicht im Reinen bin. Es wäre auch nicht ehrlich, nur zum Schein Süßholz zu raspeln, wenn mir nicht danach ist. Deshalb ist es sehr wichtig, immer die richtigen Worte zu finden oder die richtige Art sich mitzuteilen, dass einerseits die eigene Betroffenheit zum Ausdruck kommt, aber andererseits auch klar verständlich wird, was ich mir vom anderen wünsche. Manches Mal versteht der Mitmensch mich trotzdem nicht, auch wenn ich alles richtig gemacht zu haben scheine, aber dann ist es nicht mehr meine Aufgabe zu überzeugen, denn ich habe mein Bestes gegeben. Oh, oh, das ist aber manches Mal sehr schwierig, gerade für einen Menschen wie mich, der auch schon mal aus dem Impuls heraus mit Gefühl und ohne Kopf reagiert. Die beiden sollten sich schon absprechen vorher. 😉 Aber auch Schwächen, die jeder Mensch hat, gehören zu mir und darf ich liebevoll annehmen und reflektieren, wenn ich bereit dazu bin. Auch das gehört zur Wichtigkeit und fällt nicht immer leicht.

Mich selbst wichtig zu nehmen mit allem, was ich bin und tue, bedeutet nicht egoistisches Selbstkreisen um die eigene Person, sondern fordert viel Eigenarbeit und Reflexion.

Das bedeutet für mich Selbsterfahrung und Heilung von alten Wunden. Das ist lebenslange Arbeit! Ich kenne keinen Menschen, der nicht in irgendeiner Form seelisch verwundet wurde. Im schlimmsten Fall meldet sich der Körper mit Krankheiten vor allem, wenn diese chronisch werden. Den meisten Menschen ist das gar nicht bewusst. Und es gibt auch genug, die sich sogar schämen, wenn sie sich mit sich selbst auseinandersetzen oder sich gar etwas gönnen. Sie entschuldigen sich dann mit den Worten: „Dem anderen geht es doch viel schlechter als mir. Ich muss doch dankbar sein und ich darf mich nicht so anstellen…“ Dankbar sein ja, aber deshalb darf ich mich trotzdem auch um mich kümmern und nicht nur um andere. Den anderen nützt es wenig, wenn ich selbst auf dem Zahnfleisch gehe. Wenn ich mir ständig über Grenzen gehen lasse, dann bin ich auch anderen kein Vorbild, denn das Gegenüber lernt auch nicht, mit Grenzen angemessen umzugehen – nicht mit meinen und auch nicht mit den eigenen.

Ich könnte jetzt noch viel mehr erzählen, aber das wird dann wieder zu lang und nimmt Dir vielleicht zu viel Zeit. Aber das muss ich doch noch erwähnen: Eine Kundin, die Jahrzehnte lang mit ihrem Vater die Mutter gepflegt hat, zusätzlich selbst ein schwieriges Pflegekind angenommen hat und sich, nachdem die Mutter schon einige Zeit nicht mehr lebt, endlich mit einer Beratung bei mir etwas Gutes gönnen wollte, erzählte mir, dass sie im Auto ein dermaßen schlechtes Gewissen deswegen bekommen hätte und beinahe wieder umgekehrt wäre. Menschen, die als Kind viel Verantwortung und damit eine Schuld aufgebürdet bekamen, sind sehr belastet. Das passiert ja alles im Unterbewusstsein und auch das kennt fast jeder, aber es ist nicht jedem bewusst. Die Kundin war nach der Beratung um einige Schuldbrocken erleichtert…

Übrigens können sich solche seelischen Belastungen später folgendermaßen äußern: Rückenbeschwerden = Last tragen „müssen“; Magen- und Darmprobleme = etwas nicht verdauen „dürfen“; Hautexeme = sich nicht äußern „dürfen“; Bewegungsbeeinträchtigungen jeglicher Art = nicht den eigenen Weg gehen „dürfen“; Unterleibs- und Genitalprobleme = sich selbst verachten „müssen“ und sich und das Leben nicht genießen „dürfen“… So könnte ich noch viele Beispiele aus meiner Praxis schildern. Bei den mit Gänsefüßchen gekennzeichneten Begriffen, handelt es sich übrigens um negative Vorstellungen, die im Unterbewusstsein verankert sind. Diese bedürfen einer heilenden Umkehrung in‘ s Positive wie beispielsweise: „Ja, ich darf mich und mein Leben lieben, respektieren, genießen, erforschen, beachten, beschenken, bereisen, bewegen…, indem ich aktiv dazu beitrage, dass ich meiner Natur (Körper, Geist und Seele) gut tue und damit auch allem anderen…

Erkennst du, wie wichtig die eigene Person und die Liebe zu sich selbst ist, damit wir auch unserer Umwelt mit Liebe und Respekt behandeln können. Wenn das mal nicht gelingt, ist das menschlich, so lange wir in der Reflexion und Auseinandersetzung bleiben. Denn schließlich sind wir vollkommen und nicht perfekt und Vollkommenheit bedeutet, mit allem voll anwesend zu sein – mit unseren Licht- und Schattenseiten!

So und bevor ich es vergesse! Mein besonderer Dank gilt Jürgen Tesch, der mich mit seinen Lebensfragen auf seiner Facebookseite immer wieder inspiriert, auch wenn ich mich schon seit frühester Jugend mit diesen Themen auseinandersetze. Von ihm ist auch die Grafik.

Ganz liebe Grüße

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Weitere Blogbeiträge zum Thema:

Du bist wundervoll

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BeFREIung von den belastenden Ur-Sachen, die unsere Seele bedrücken bis der Körper erkrankt

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