ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends

Ist eine Farbberatung sinnvoll, wenn die Haut sonnengebräunt ist?

 

Ihr Lieben,

heute möchte ich hier offiziell auf die oben gestellten Fragen antworten, die häufig am Telefon oder per Mail an mich herangetragen werden.

Der Farbtyp ändert sich nicht, wenn du durch Sonneneinwirkung oder Solarium dunkler geworden bist.

Es ist eher so, dass ich deine Pigmentierung dann noch besser erkennen kann.

Es ist auch nicht so, dass dir unabhängig von deinem Farbtyp automatisch alle Farben stehen, sobald du braun geworden bist. Wenn also ein Sommertyp glaubt, dass ihm sonnengebräunt ein Orange steht, dann werde ich hellhörig.

Du fühlst dich natürlich sonnengebräunt viel schöner und wirst vielleicht mutiger, was deine Farbwahl betrifft. Doch aufgepasst, das kann auch sehr schnell daneben gehen, wenn du dann zu Farben greifst, von denen du denkst, dass sie zu deiner Haut passen.

Ich bemerke zum Beispiel im Sommerurlaub viel schneller, wenn jemand in Farben erscheint, die nicht zum Typ passen, weil sich der frisch gerötete oder gebräunte Teint mit den getragenen Farben beißen, die Kleidung getrennt von der Person alleine spazieren geht oder das Gesicht voran läuft und die Garderoben-Farben nicht hinterherkommen.

Es gibt selbstverständlich Farben, die auch dir und mir im Sommer besser stehen, als im Winter. Aber diese befinden sich dann alle in der typgerechten Farbpalette. Beispiel: Mit gebräunter Haut stehen mir die leuchtenden, hellen Gelbtöne meiner Herbstfarben besser, als im Winter, wenn meine Haut hell ist.

So gibt es bei jedem Farbtyp Farben, die mit gebräunter Haut noch schöner wirken. Aber das sollten dann Farben sein, die auch wirklich zum Typ passen oder zumindest Töne aus den jeweiligen verwandten Farbtypen. So darf zum Beispiel eine Farbe auch schon mal etwas heller sein, als sie im Farbpass vorkommt, weil der Kontrast zur braunen Hautfarbe gegeben ist. Beispiel: Ich, als Herbsttyp, wähle dann schon mal Farbkombinationen aus dem helleren Frühling-Herbst-Mischpass, die manchem hellhäutigen Herbsttyp nicht gut zu Gesicht stehen würden.

Also, lass dich nicht verunsichern von dem, was du dazu schon alles gelesen oder gehört hast. Ich spreche aus jahrzehntelanger Erfahrung. Und wenn andere oft meinen, dass einem dies oder jenes steht, so liegt das oft daran, dass Menschen sich zu stark von ihren eigenen Farbvorlieben beeinflussen lassen und vieles ist auch einfach Gewohnheitssache. Dein Auge oder das eines anderen Menschen hat sich mit bestimmten Farben oder Kontrasten so sehr vertraut gemacht, dass es gar nicht mehr wahrnimmt, wenn manches gar nicht passt.

Das Phänomen kenne ich natürlich auch an mir. Ich weiß, dass mir meine randlose Brille genau so gut steht, wie meine auffällige dunkelbraune. Aber, wenn ich eine Zeit lang die dunkle Brille getragen habe, dann finde ich die randlose langweilig und umgekehrt die braune zu krass. Aber auch das ist nicht immer so. Heute Morgen habe ich nach einigen Wochen wieder meine dunkle Brille aufgesetzt und fand sie sofort passend.

Wenn ich dich in einer Beratung betrachte, dann habe ich kein Vorurteil bezüglich der Farben. Ich finde jeden Farbtyp schön und liebe alle Farben. Ich habe auch keine Konditionierungen, was die Wahrnehmung für dich betrifft. Ich sehe dich völlig wertneutral und konzentriere mich darauf, wer du wirklich bist und nicht was ich wünsche, was du sein sollst oder was mir ganz persönlich besser gefällt. Natürlich gefällst du mir besser in warmen Farbtönen, wenn du beispielsweise ein Herbsttyp sein solltest, aber nicht weil ich die Herbstfarben toller finde, als die Winterfarben oder weil es gerade Mode ist oder weil ich selbst ein Herbsttyp bin… Meine Wahrnehmung hat nichts mit meinem persönlichem Geschmack zu tun, sondern mit der Person, die vor mir sitzt und die ich betrachte. Außerdem ist es wichtig, dass du selbst erkennst, was dir steht. Ich helfe dir „nur“ dabei. Und alles andere ist anschließend eine Übungssache. Du darfst dich ab-stimmen auf deine Farben, wie man ein Instrument stimmt und den Umgang damit lernen und üben muss…

Wenn Du neugierig auf DICH geworden bist, dann schau auf meine Webseite www.farben-reich.com nach meinen Angeboten (Inhalt, Ablauf, Preise) und sieh dich im Blog ein bisschen um. Hier gibt es jedes Menge über diese und ähnliche Themen zu lesen und zu sehen.

Viel Freude auf deinem Farbenweg!

Sabina Boddem aus dem FarbenReich

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Sommer, Portraitfotos

Endlich graues Haar! – Die wunderschöne Entfaltung einer Frau neun Monate nach der Farbberatung

Ihr Lieben,

was habe ich mich gestern gefreut, als sich eine Kundin bei mir meldete, die letztes Jahr im September bei mir in der Farbberatung war.

Sie glaubte, wie viele Menschen mit dunklerem Haar, ein Wintertyp zu sein oder wurde vielleicht schon mal dahingehend falsch beraten. Das weiß ich nicht mehr so genau. Und es ging um das viel beschäftigte Thema „Graues Haar rauswachsen lassen, ja oder nein?“ Damit verbunden kam die Frage nach einer passenden Frisur. Warum das alles, wenn die Kundin doch glaubte, sie sei ein Wintertyp?

Viele meiner Kundinnen, egal ob sie falsch beraten wurden oder von sich aus glauben, bestimmte Farben tragen zu können, merken irgendwann, dass irgendetwas nicht stimmig ist. Oft geht es auch um den verschütt gegangenen Bezug zur eigenen ursprünglichen Natur. Gerade Frauen färben oft ihr Haar, besonders dann, wenn es ergraut. Tragen dazu falsche Farben und sehen nicht nur, nein sie spüren auch, dass sie sich immer mehr verlieren. Während in jüngeren Jahren diese Experimentierfreudigkeit, den Typ zu verändern noch recht gut aussah, siehe Foto, wirkt eine falsche Farbe auf dem Kopf oder in einem Oberteil nahe dem Gesicht in reiferen Jahren oft unvorteilhaft. Die Gesichtszüge prägen sich einfach stärker aus. Das ist ja nicht schlimm! Im Gegenteil, denn wir Frauen können mit zunehmender Reife sehr attraktiv aussehen, wenn wir uns einmal richtig gefunden haben und zwar SCHÖN FINDEN so wie wir sind. Wir haben es nicht „mehr“ nötig, uns zu verstellen, zu verstecken oder irgendeinem Mainstream zu folgen, wenn wir den Selbstwert für unsere Natur erkennen und darauf vertrauen, dass wir in Ordnung sind, so wie wir sind. Vor allem MIT GRAUEN HAAREN! Ich kann immer nur betonen, dass diese Haarfarbe überhaupt nicht zwangsläufig alt macht, wenn wir endlich dazu stehen, welche Farben unserer Natur entsprechen und nicht mehr irgendwelchen Trends hinterherlaufen.

Immer wieder sehe ich nach Jahrzehnten langer Erfahrung aus meiner Beratungstätigkeit, dass die Frauen, die ich begleiten durfte, aber auch die Frauen aus meinem privaten Umfeld, immer viel frischer, jugendlicher und vor allem weicher aussehen, wenn sie sich zu ihrer Natur bekennen. Natürlich machen ein passender Haarschnitt und eine typgerechte Brille auch viel aus.

Brigitte, bald 63 Jahre alt, hatte den Wunsch, ihre Weiblichkeit mehr zu betonen und wusste nicht so recht wie. Sie hatte bis vor einiger Zeit vor der Beratung ihre Haar noch dunkel gefärbt und dazu die Farben des Wintertyps getragen. Das sah dann so aus wie auf dem Foto, auf dem man den grauen Haaransatz erkennen kann.

Sie ist jedoch ein Sommertyp und mit den dunklen Farben geht der leichte und frische Charakter dieses Farbtyps völlig verloren. Was in jüngeren Jahren noch ganz interessant aussah, rächt sich je älter wir werden. Die künstliche Haarfarbe und auch die falschen, oft viel zu harten oder grellen Garderoben- und Brillenfarben zur den natürlichen, grauen Haaren machen eine Frau nicht unbedingt jünger oder attraktiver. Es sei denn es handelt sich tatsächlich um einen Wintertyp.

So, nun aber genug geschrieben. Überzeugt Euch selbst, welche Entwicklung meine Kundin von September 2018 bis Juni 2019 gemacht hat. Das ist doch der Hammer oder? Mich macht es so unfassbar glücklich, wenn ich das sehe und vor allem, wenn mir Kunden auch länger nach der Farbberatung mal ein Feedback geben in Worten und mit Fotos, das mich sehr berührt.

Hier seht Ihr also Brigittes Entfaltung seit dem Tag der Farbberatung bei mir!

Sept. 2018 – am Tag der Farbberatung vor meiner Haustür

Die nächsten beiden Fotos sind kurz nach der Farbberatung entstanden. Hier beginnt Brigitte schon, ihre Farben zu bekennen und ihren Sommertyp zu entfalten.

Und nun schaut, wie schön meine Kundin heute aussieht. Ist das nicht unglaublich?! Warum meinen bloß die meisten Frauen, dass sie besser aussehen, wenn sie gegen ihre Natur arbeiten? Brigitte sieht heute um Jahre jünger und frischer aus, als früher!

Ich jedenfalls bin begeistert, wenn ich diese Vorher-Nachher-Fotos sehe!

rechts vor ca. zwei Monaten

 

rechts – so sieht Brigitte heute aus

 

Liebe Brigitte, ich danke Dir von Herzen, dass Du Dich gemeldet hast und vor allem für die Erlaubnis zur Veröffentlichung Deiner Fotos. Sie dokumentieren wundervoll Deine Entfaltung und machen hoffentlich vielen anderen Frauen Mut, zu sich und ihrer Natur zu stehen, besonders dann, wenn die Haarfarbe sich verändert.

Frauen, lasst Euch nicht verbiegen!

Ihr seid es Wert natürlich zu sein!

Meine Webseite mit Informationen zu Inhalt, Ablauf, Preisen meiner Beratungen ist hier.

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Typveränderung durch passende Farben und neue Frisur

Ihr Lieben,

ich freue mich, dass ich heute wieder eine Kundin vorstellen darf.

Evelyn (60J.) war im Mai bei mir in der Farbberatung und heute mit mir beim Friseur.

Es ging also nicht nur um typgerechte Farben, sondern auch um eine passende Frisur. Meine Kundin hat sehr schöne, dichte und leicht gewellte Haare, aber sie konnte damit irgendwie nicht so recht umgehen. Außerdem hatte sie eine Färbung im Haar, die leider inzwischen einen viel zu warmen Ton bekam. Heute wurde das Haar durchgestuft und die Farbe angeglichen, um den Übergang zur Naturhaarfarbe sanft zu gestalten.

Doch zunächst einmal zu den Farben der Garderobe.

Evelyn ist ein klarer und dunkler Sommertyp. Wie Ihr auf den Vorher-Fotos erkennen könnt, wird sie von den zu harten Kontrasten des Wintertyps dominiert, die sie vor der Beratung trug. Auch sollte sie warme Herbstfarben meiden, denn diese passen gar nicht zu dem frischen Farbtyp. Ihr wurde vor Jahren in einer Farbberatung zu Herbstfarben geraten, nur weil sie braunes Haar hat! 🧐 Ich sage da mal nichts weiter zu… Auch die dunklen Farben des Sommer-Winter-Mischtyps erdrücken das Gesicht und machen alt.

Nun zum Haar:

An der Frisur fiel mir der gegen den natürlichen Wirbel gekämmte viel zu dichte Pony auf. Außerdem passte das nach hinten gekämmte Haar nicht zur Gesichtsform, da die Haare, wenn sie nach hinten frisiert werden, oben den Blickfang bilden müssen, damit das Gesicht ovaler wirkt. Also steckte ich Evelyn das Haar nach oben und kämmte den Pony so, dass das Gesicht offener wurde. Auch das stellenweise ergraute Haar, das man hier jetzt nicht so gut erkennen kann, sieht mit den leichten Farben frisch aus.

Und das waren die ersten Fotos vor und nach der Farbberatung im Mai.

 

So und heute wurde beim Friseur die Haarfarbe angeglichen, das Haar durchgestuft und ein wenig in der Gesamtlänge gekürzt.

Nach dem ersten kritischen Blick in den Spiegel, siehe unten links, gefiel uns etwas noch nicht. Was war es? Ah! Der Pony! Er musste kürzer werden und darf zur Geltung kommen.

Tja und taterataaaaa… hier ist das neue Vorher-Nachher-Ergebnis!

 

Wir waren noch im Drogeriemarkt und haben neue Haargummis gekauft, weil es heute ja auch wieder sehr warm ist. Da fühlt sich so eine schöne Haarpracht an wie eine Wolldecke im Nacken. Ich habe Evelyn noch die Haare oben zusammengemacht, was Ihr auf der rechten Seite sehen könnt. Wie weich, frisch und jung das aussieht, wenn Evelyn ihre Farben trägt und dazu einen anderen Haarschnitt, der ihr Gesicht positiv umschmeichelt und die Augen auch schön betont. Sie war im Übrigen heute auch völlig ungeschminkt. Nicht, dass Ihr glaubt, dass sich deswegen auf den Nachher-Fotos etwas verändert hat.

 

Hier noch drei Collagen mit typgerechten Farben.

 

 

Es kann sein, dass die Frisur sich noch mehr verändern wird. Heute erst mal rantasten und demnächst vielleicht noch mutiger und noch ein wenig „frecher“ werden. Die Haare wurden beim Friseur über die Bürste gefönt, weil sie im trockenen und nicht ganz so krausen Zustand besser nachgeschnitten werden können. Es wäre mal interessant zu sehen wie sie aussehen, wenn sie nach dem Waschen einfach nur geknautscht und geknetet werden. Dann kämen die Locken mit Sicherheit noch mehr zur Geltung.

Doch heute sieht Evelyn auch mit geföntem Haar schon attraktiv aus und ich finde, dass sie eine wunderbare Verwandlung gemacht hat und das nach so kurzer Zeit. Vielen Dank an dieser Stelle, Du Liebe, dass ich Dich fotografieren durfte und vor allem, dass ich die Bilder veröffentlichen darf. Es hat mir viel Freude gemacht, Dich auf Deinem Farbenweg ein Stück zu begleiten und sehen zu dürfen, wie Du Deine Schmetterlingsflügel ausbreitest und Dich selbst auch immer schöner findest!

😍 🦋 🌼

Möchtest auch du wissen, was dir steht und mit welchen Farben, Stilmitteln usw. du dich am schönsten entfalten kannst, dann schau auf meine Webseite www.farben-reich.com. Dort findest du alles über Inhalt, Ablauf und Preise meiner Beratungen.

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Herbst, Portraitfotos

Ein Herbsttyp vor der Farbberatung und anschließend mit passenden Trend-Farben und Make-up

Heute darf ich einen Herbsttyp vorstellen, der sehr hellhäutig ist und fälschlicherweise des öfteren dem Wintertyp zugeordnet wird. Ich hätte noch eher auf Sommer-Winter-Mischtyp getippt, da einige Farben aus dieser Palette auch beim Herbsttyp vorkommen wie zum Beispiel Petrolblau und Petrolgrün, tiefes Dunkelbraun und Bordeaux.

Annabelle, die zu dem sehr hellhäutigen Herbsttyp gehört, strahlt besonders schön und edel, wenn sie die tiefdunklen und satten warmen Farben aus ihrer Palette trägt, die sehr vorteilhaft zur hellen Haut passen und der warme Unterton gibt auch den Augen und dem Haar das Licht zurück. Die Wintertypfarben dominieren sie völlig und auch die Töne des Sommer-Winter-Mischtyps machen sie eher blass und Letzteres ist negativ. Denn helle Haut muss nicht zwangsläufig blass aussehen, sondern ist mit den typgerechten Farben im Kontrast sehr fein.

An dem ersten Vorher-Nachher-Foto könnt Ihr vielleicht schon erkennen, was das für ein Unterschied ist, wenn ein Herbsttyp ein kaltes Dunkelblau trägt oder ein Petrol. Das Dunkelblau steht den meisten hellhäutigen Sommer-Winter-Mischtypen und Wintertypen gut zu Gesicht. Bei Annabelle ist es zu hart und geht nicht in harmonische Korrespondenz zur Haut, zum Haar und zu den Augen. Das hat nichts mit dem typgerechten Make-up zu tun, das Ihr auf den rechten Fotos seht, denn man erkennt es auch im Kontrast zur Haut- und Haarfarbe.

Hier weitere Vorher-Nachher-Beispiele rechts mit noch wärmeren Farbtönen aus der Herbsttyppalette, die Annabells warme Ausstrahlung positiv unterstützen.

 

 So und zuletzt einige Fotocollagen mit weiteren Herbsttypfarben. 

 

 

 

Liebe Annabelle, es hat mir viel Freude gemacht, Dich zu beraten, zu fotografieren und so wunderschön in den Deinen Farben strahlen zu sehen. Herzlichen Dank an dieser Stelle für Deine Erlaubnis, diese Fotos veröffentlichen zu dürfen.

Wenn du auch wissen möchtest, welche Farben deine Natur am vorteilhaftesten unterstreichen, dann informiere dich über meine Angebote auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

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FarbenReich – Sabina Boddem konzipiert eigene Farbfächer für sechs Farbtypen

Hallo Ihr Lieben,

schon lange träume ich von eigenen Farbfächern. Aber bisher haben mich die Kosten und der Stress, der damit verbunden ist, abgehalten. Außerdem hatte Karin Hunkel, bei der ich 1994 meine Ausbildung zur Ganzheitlichen Farb- und Stilberaterin machte, wirklich gute Pässe. Da gibt es ja so viele unterschiedliche auf dem Markt, die vor allem auch auf sehr unterschiedlichen Theorien basieren. Damit kann und konnte ich aber nie etwas anfangen. Karin Hunkel, die sich auf ihre eigene, von ihr entwickelte, vegane Kosmetik „Angel Minerals“ spezialisiert hat, bildet nicht mehr aus und bietet keine Farbberatungen mehr an. Deshalb ist ihr Repertoire an noch vorhandenen Farbpässen auch irgendwann aufgebraucht. Nun muss ich mich an die Arbeit machen.

Ich stelle also gerade für sechs Farbtypen Farbfächer mit je 30 Farben zusammen.

Boah, was für eine Vorarbeit! Das ist der Horror, sage ich Euch! Könnt Ihr Euch vorstellen wie das ist, einen Pantonefarbfächer mit Hunderten von Farben vor Euch zu haben und dann sollt Ihr Euch für die wesentlichen Farben entscheiden, die zu den jeweiligen sechs Farbtypen passen, wenn es doch so unfassbar viele schöne Farben gibt?

Das Bild, das Ihr seht, zeigt noch lange nicht alle Farben, denn ich bin zu faul jetzt noch jedes Blatt einzeln aufzufächern, damit alles auf das Foto kommt. Vor allem muss ich die Zahlencodes und Farbwerte aus dem Pantonefarbfächer abschreiben bzw. in eine Exceltabelle eingeben, so dass ich in den Tabellen ja nicht die Farben sehe, wie sie zusammenliegen, sondern nur Zahlen. Wenn ich dann beispielsweise bei der 25. Farbe für den Herbsttyp-Fächer bin und feststelle, dass mir noch jede Menge Töne fehlen, fange ich wieder von vorne an, denn die Zahlen, die ich rausgesucht habe für die Farben, finde ich anschließend nicht mehr, weil ich einfach nicht die Geduld und die Nerven habe. Das ist wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen. Mein Mann, der mir zwischendurch hilft, schmunzelt, schnappt sich die Tabelle und schwups findet er die entsprechende Farbe im Pantonefächer wieder. Er hat einen völlig anderen Bezug zu Zahlen und Abstraktem und behält eher bei solch einem Wirrwar den Überblick. Kein Wunder, denn er sitzt als IT-ler den ganzen Tag vor dem Bildschirm seines Rechners und behält den Überblick in 1000den Html-Codes oder ähnlich Kryptischem und kann sich vor allem darunter etwas vorstellen. Ich würde den Laptop schon nach 10 Minuten aus dem Fenster werfen, weil ich bei diesem Zahlensalat durchdrehen würde. Das wäre nichts für mich. Aber so ergänzen wir uns prima. 😃

Ich dachte ja, dass ich die Arbeit mit dem Pantonefächer umgehen könnte und mir die Farben und Codes aus den entsprechenden Webseiten von Pantone aussuchen könnte. Aber meine Webdesignerin meinte, dass das Bildschirmfarben sind und deshalb muss ich mich an dem gedruckten Farbfächer orientieren. Schade! Ich schlage also drei Kreuze, wenn ich damit fertig bin und noch besser, wenn ich die Probedrucke sehe, die dann auch noch gut aussehen und die Farben so sind, wie ich sie rausgesucht habe. Aber, jippiii yeah, dann habe ich nach 25 Jahren Farbberaterinnentätigkeit endlich meine eigenen Farbpässe mit meinen ausgesuchten Farben und meinem eigenen Logo für meine Kunden, wenn sie zu mir in die Beratung kommen! 😍🌈😃

Ich freue mich, wenn ich Euch meine Pässe fertig präsentieren kann. Aber das dauert noch! 😘

Bis dahin grüßt Euch farbenfroh

Eure Sabina Boddem

 

Das passt auch noch zum Thema:

Unterschiedliche Bezeichnungen für Farbtypen können verwirren

 

Allgemeines, EIGEN-ART-POESIE, Entwicklung, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, KUNTERBUNTE THEMEN

Von der Aufmerksamkeit, die (deine) Schönheit wahrnimmt und das zu jeder Zeit

 

Es ist die Aufmerksamkeit

 

die das Schöne wahrnimmt,

den Reiz der Veränderung sieht und erkennt,

die vergangene Geschichten hört

und die Gegenwärtigkeit achtet und wertschätzt.

 

Hadere nicht mit deinem Alter,

halte nicht an deiner Vergangenheit fest

und an ihren äußeren Erscheinungsbildern.

Du bist heute das, was du siehst

und das ist anders schön und besonders liebenswert.

 

Denn du hast gelebt und du darfst stolz darauf sein,

denn jede Veränderung erzählt deine individuellen Geschichten.

 

Wer aufmerksam ist, wird diese besondere Schönheit

sehen,

erkennen,

hören,

spüren,

wahrnehmen,

achten,

LIEBEN!

 

Besonders du selbst, denn DU BIST EINE SEHENSWÜRDIGKEIT!

 

 Text © Sabina Boddem

 

„Schönheit ist allgegenwärtig, wenn wir sie sehen! Lerne nicht nur zu schauen, sondern zu sehen! Schönheit hat viele Erscheinungsformen! Was immer dir als schön erscheint, ist schön – und damit eine Energiequelle für dich. Du erhältst die Energie, indem du dich auf die Schönheit konzentrierst. Stelle dir vor, du würdest die Schönheit einatmen, und du spürst sofort, wie es dir besser geht…“

(Zitat aus: Alles was du willst – die Universellen Erwerbsregeln für ein erfülltes Leben; Michael H. Buchholz; Omega 2003)

 

Und ich gehe noch einen Schritt weiter und sage:

Nimm die Schönheit wahr! Lerne nicht nur zu sehen, sondern auch wahr-zu-nehmen, was bedeutet, dass das, was du siehst, auch wahrhaftig so ist. Die Schönheit entspricht deiner Wahrheit! Und das kann sie nur, wenn du sie an-nimmst, auf-nimmst, akzeptierst, zeigst

und DU sie er-LEBST.

 

Siehe auch:

Hommage an das Alter

Vom Reiz des Vergänglichen

SICH schön FINDEN

Die Geschichte von der fremden Frau im Spiegel

und vieles Mehr, wenn du dich hier in meinem Blog umschaust…

www.farben-reich.com

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Herbst, Portraitfotos

Ich räume mit Vorurteilen auf, die den Herbsttyp betreffen!

Ihr Lieben,

ich möchte nochmal ein paar Vorurteile bezüglich des Herbsttyps ansprechen und diese widerlegen. Nicht nur ich selbst bin ein Herbsttyp und weiß wovon ich spreche, sondern ich berate seit 1994 Menschen und bin deshalb schon sehr vielen begegnet, die sich oft nach einer Farbberatung sehr heftig gegen den Druck ihres sozialen Umfelds verteidigen mussten.

  • Ein Herbsttyp trägt nicht nur Beige, Braun und Naturgrün! Er kann sehr bunt sein, weil seine Farben zum Teil auch leuchtend sind und weil er, wie jeder andere Farbtyp auch, mit Fremdfarben kombinieren kann!
  • Da es innerhalb aller Farbtypen sehr unterschiedliche Erscheinungsformen gibt, hat auch der Herbsttyp nicht zwangsläufig Sommersprossen, rote Haare oder nicht gut bräunende Haut. Er kann mitunter auch sehr schnell und gut bräunen. Ich bin solch ein Herbsttyp und das seht Ihr unten in der Collage an dem neuen Bild von heute, wo ich an der Tür stehe. Und weil die Farbtypen so unterschiedlich aussehen, hat jeder Farbtyp, auch der Herbsttyp, auch unterschiedliche Favoritenfarben innerhalb seines Farbpasses und Farbkombinationen, die ihm persönlich am besten stehen. Ist doch logisch, dass ein Mensch mit Porzellanhaut und roten Haaren wieder anders wirkt, als ein Herbsttyp, der gut bräunt und dunkle Haare hat. Oder einer mit petrolfarbenen Augen wieder anders aussieht, als einer mit braunen, ein Dunkelhaariger sich von jemandem mit honigfarbenem Haar unterscheidet. Dem einen stehen Kontraste, der andere ist eher weicher in seinem Erscheinungsbild. Hier seht Ihr Fotos von völlig unterschiedlichen Herbsttypen!
  • Ein Herbsttyp wirkt nicht wie ein Öko oder bevorzugt nicht nur solch einen Stil. Welch ein Stil jemand gerne trägt, hängt von der Persönlichkeit eines Menschen ab und nicht von seiner Haut-, Haar und Augenpigmentierung. Ich habe zwar im Laufe der Jahrzehnte, die ich schon berate, inzwischen festgestellt, dass Herbsttypen schon einen starken Bezug zur Natürlichkeit haben und diesen auch gerne mit alternativen Kleidungsstücken ausdrücken, wie ich das auch gerne tue, aber das ist nicht zu pauschalisieren.
  • Ein Herbsttyp sieht in seinen Farben, gerade in Dunkelbraun, Dunkelgrün, Weinrot oder je nach Typ auch in dunklem Petrolblau oder Petrolgrün sehr elegant und fein aus. Ich fiel 2012 in meinem dunkelbraunen Etuikleid im Standesamt extrem positiv auf, weil das für die Fotografin und für diejenigen, die auf dem Amt arbeiteten, so außergewöhnlich war, weil sie nur die üblichen kalten Farben gewohnt waren. Schaut hier das Foto, auf dem aber das Braun nicht gut erkennbar ist. Schwarz würde jedoch im Vergleich anders aussehen!Im Juli 2012 nach meiner Hochzeit auf dem Standesamt in DüsseldorfJedenfalls hat das mit alternativer „Öko-Optik“ wenig zu tun. Wer auf das Vorurteil hört, dass festliche Garderobe oder Kleidungsstücke im Business nur schwarz, weiß, grau oder dunkelblau sein müssen, bedient sich immer noch Klischees, die nicht stimmen! Ein Herbsttyp sollte letztere Farben meiden, denn das verkleidet ihn und lässt ihn nicht sehr edel aussehen, sondern streng oder blass, weil die kalten Farben einfach nicht zum Teint passen, auch wenn gerade die Rothaarigen meinen, dass Schwarz und kaltes Blau einen tollen Kontrast zu ihrer hellen Haut und zum Haar bilden. Sie wirken in Schwarz oder anderen kalten Farben einfach nicht so strahlend schön, wie in warmen dunklen oder hellen Farbe ihrer Palette.
  • So ist es auch ein völliger Blödsinn, dass rotes Haar nicht zu Orange passen soll. Da müsste sich die Natur im Wald aber sehr irren im Herbst und wir lieben dieses warme Zusammenspiel von Farben in dieser Jahreszeit alle doch so sehr. Ich kenne jedenfalls niemanden, der behauptet dass das langweilig aussieht oder sich beißt, was da draußen in der Natur abgeht. Und die menschliche Natur darf sich nicht in seiner ganzen warmen Farbpracht zeigen und schön auffallen???
  • Wenn ich schon mal bei roten Haaren bin. Herbsttypen mit solch einer tollen, warmen Naturfarbe, bitte traut Euch endlich, Euch zu zeigen in Eurer ganzen Schönheit und versteckt Euch nicht immer hinter Grau, Altrosa, Blau und Schwarz und das nur weil Ihr wohl möglich blaue Augen habt. Die meisten Menschen mit roten Haaren sehe ich in unvorteilhaften Farben und ich habe bisher seit 1994 nur eine einzige rothaarige Herbstfrau in der Farbberatung beraten dürfen. Wo sind all die anderen? Raus aus Euren Schneckenhäusern! Es wird Zeit zum Strahlen und Leuchten! Einige Kundinnen mit rot-blondem Haar findet Ihr unter der Kategorie Portraits von Frühlingstypen oder Frühling-Herbst-Mischtypen!
  • Auch Herbsttypen dürfen zu ihren grauen Haaren stehen. Sie müssen nicht, sobald sie grau sind, kalte Farben tragen, wie es klischeehaft oft behauptet wird! Erstens gibt es noch die Haut- und  Augenfarbe, die den Typ ausmacht und zweitens passt jede Naturhaarfarbe zum Typ, so wie sie gerade ist. Jeder Mensch ergraut auf seine individuelle Art und Weise unterschiedlich. Auch dafür gibt es keine Pauschalisierung.

In einer Gesellschaft, in der oft Schein und Sein mit viel Kopflastigkeit und Unnatürlichkeit mehr zählt, als vieles andere und Harmonie, gerade in warmen Tönen, als langweilig abgestempelt wird, haben es die warmen Farbtypen schwerer als die kalten. Sie werden nicht gerne in ihren Farben gesehen. Die Farben werden in vieler Hinsicht nicht wertgeschätzt und in eine bestimmte Stilrichtung gedrängt. Zugegeben braucht nicht nur der Herbsttyp, sondern jeder Mensch das Selbstvertrauen und die Selbstannahme. Denn erst, wenn wir uns selbst wertschätzen und zeigen, so wie wir sind, können es auch andere tun. Was bedeutet, dass wir uns nicht nur weniger von Außen gegen uns gerichtet beeinflussen lassen, sondern das Umfeld uns auch in Ruhe lässt mit seinen Ratschlägen, wenn es spürt, dass es uns gleichgültig geworden ist, was andere sagen, denken, glauben oder an uns schön finden. Das gilt besonders für alle Frauen, die ergrauen!!! Wenn ich mich selbstbewusst und frei gerne so zeige wie es mir passt und mich nicht von anderen beeinflussen lasse, dann strahle ich das auch aus, bin schön und sicher mit und in dem, was ich zeigen möchte und werde eher dafür bewundert, eben für meinen Mut dazu. Ich falle aber auch auf und werde von Fremden sogar angesprochen.

Habe keine Angst mehr, aus der Masse zu treten und Dich sichtbar zu machen. Du darfst schön und vor allem natürlich und individuell sein, Dich mit dem schmücken, was zu Deiner Natur passt und Dich an‘ s Licht holt. Diejenigen, die das zu schätzen wissen, tun Dir gut und passen zu Dir! Aber gib auch den anderen die Zeit, sich an Deine „neuen“ Farben zu gewöhnen wie auch Du Geduld mit Dir selbst aufbringen darfst, um Dich entfalten zu können. Denn du wirst vielleicht bemerken, wenn du es zulassen kannst, dass die Farben nicht in den Kleidern stecken bleiben, sondern etwas mit dir machen.

In diesem Sinne wünsche ich jedem, nicht nur den Herbsttypen, ganz viel Mut und Geduld. Gerade denjenigen, die frisch aus einer Farbberatung kommen, müssen erst Mal einiges verdauen oder sich von anderen anhören lassen. Wenn wir es zulassen, dann werden wir nicht nur uns verändern, sondern auch unser Umfeld kann sich verändern. Wir werden zum Wegbereiter und Vorbild. Wenn jemand nach einer Farbberatung alles wieder vergessen möchte, was er gerade hier bei mir gesehen, erlebt und erkannt hat und lieber andere Farben tragen will, so ist das doch auch in Ordnung. Die Hauptsache, es geht DIR gut damit! Darauf kommt es an. Es ist DEINE IDENTITÄT und die darf auch nicht Deinem angeborenen Farbtyp entsprechen, wenn Du das nicht möchtest. Ich würde das niemals bewerten. Ich möchte hier einfach nur Mut machen durchzuhalten, auch wenn es erst Mal komisch für Dich ist. Du kannst dann immer noch eine andere Richtung gehen… Es ist ja Dein persönlicher Weg! 🌞

Herzlichst und farbenfroh  ðŸ˜˜

Eure Sabina Boddem, die BUNT ist, viele unterschiedliche Stilrichtungen trägt und das auch als Hersttyp

Meine Angebote und Konditionen findest Du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.