ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Herbst, Portraitfotos

Weicher Herbsttyp mit dunklen grünen Augen

Ihr Lieben,

heute darf ich Claudia (37J.) vorstellen. Sie ist ein sehr weicher und warmer Herbsttyp, der in den Farbtönen ihrer Farbpalette wunderschön strahlt. Besonders in ihren grünen Augen, die je nach Umgebung und Lichteinwirkung auch braun aussehen können, gingen die Lämpchen an, wenn ich ihr vor dem Analyse-Spiegel die richtigen Farben umlegte.

 

Hier zunächst zwei Vorher-Nacher-Fotos. Links trägt sie den harten Schwarz-weiß-Kontrast, der nur dem Wintertyp richtig gut zu Gesicht steht. Auf dem ersten Bild ist Claudia vorher nicht geschminkt

Auf dem folgenden Doppel-Foto ist sie auf beiden Bildern geschminkt, um zu zeigen, dass das gestreifte Shirt trotzdem nicht zu ihr passt. Einige könnten denken, es läge nur am fehlenden Make-up, wenn ein Vorher-Foto nicht so vorteilhaft ist. Natürlich wirkt das Hautbild mit dem Make-up immer gleichmäßiger. Dennoch ist zu erkennen, dass die Farben auf der linken Seite nicht mit ihrem natürlichen Typ harmonieren.

Und hier seht Ihr weitere Portraitfotos einer wunderschönen und strahlenden Frau, die sich riesig über ihre Farben freut! Für die Outfits haben wir zum größten Teil Kleidungsstücke von mir ausgewählt. Zwei Strickjacken in Herbstfarben hatte Claudia mitgebracht. Mir hat es solche Freude gemacht, sie zu beraten und zu fotografieren, weil sie eine eine sehr herzerfrischende, natürliche und offene Frau ist!

„An dieser Stelle ganz herzlichen Dank dafür, Du Liebe, dass ich die Fotos veröffentlichen darf.“  ❤️

 

 

Meine neue gelbe Winterjacke sieht auch an Claudia super aus! 😍

 

Wenn auch Du wissen möchtest, was Dir gut zu Gesicht steht, dann informiere Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com über meine Angebote. Ich freue mich auf DICH!

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem, ganzheitliche Farb- und Stilberaterin und Visagistin

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Herbsttyp-Frau mit Tipps wie sie ihre warme Ausstrahlung vorteilhaft betonen kann

Ihr Lieben,

gestern hatte ich wieder einen Herbsttyp in meiner Beratung.

Sandra (45 J.) hat die Haare viel zu stark gefärbt. Das sehr dichte und lange Haar wirkt deshalb ein bisschen wie eine Perücke. Das war das erste, was mir auffiel, als sie auf mich zu kam. Die warmen Farbtöne passen zwar zu ihr, aber sie sind zu hell und wie gesagt zu künstlich. Zudem ist der Pony zu kurz geschnitten, weil die Frisur nicht zur Gesichtsform passt. Die Stirn wirkt dann verkürzt, wenn sie zugedeckt wird. Deshalb haben wir das Haar so gut es ging aus dem Gesicht gestylt.

Ich finde es sehr schade, dass die Mehrheit der dunkelhaarigen Frauen, die mir begegnen, ihre Haare ständig zu gelb und zu hell färben oder zu stark strähnen lassen. Die gewollten Reflexe sehen aus wie künstlich angemalt und das Haar wirkt deshalb trotzdem stumpf. Natürlicherweise würde das Haar im Licht ja völlig anders changieren. Warum darf eine Frau nicht dunkelhaarig sein? Darauf wird mir geantwortet, dass das Haar aschig oder grau ist, wenn der Ansatz zu sehen ist. Wenn ich mir die Haare so hell färben würde, dann sähe mein Haaransatz im Gegensatz zur Kunstfarbe auch fahl und aschig aus. Ich halte mir oft zur Veranschaulichung eine gelbblonde oder hellbraune Haarsträhne ans Gesicht und zeige das meinen Kundinnen. Erst dann erkennen sie wie falsch das aussieht und wie das auf mich wirkt, wenn ich sie mit diesen künstlichen Farben wahrnehme. Außerdem leidet die natürliche Haarpigmentierung unter den chemischen Substanzen, die über Jahrzehnte bei den Frauen in die Kopfhaut dringen! Auch Pflanzenfarben sind bei zu viel „des Guten“ auf lange Dauer nicht heilsam. Überlegt mal, was da abgeht. Was Frauen stets und ständig mit sich machen! Meine Tipp ist: Gebt dem Haar doch mal die Chance, wieder Natur sein zu dürfen. Wenn es mal zur Ruhe gekommen ist, dann wird es auch wieder in natürlichen Farbnuancen glänzen!

Dunkelhaarigen Frauen fehlt der natürliche Kontrast zum Gesicht, wenn sie zu hell färben. Die Farbe „verbreit“ regelrecht mit der Haut. Instinktiv merken die Kundinnen das und versuchen das wieder auszugleichen, indem sie viel zu harte Kontraste in ihrer Kleidung tragen oder die falschen Farben wählen, die an ihnen völlig untergehen. Sandra hielt sich gestern ein altrosa-farbiges Oberteil von ihren mitgebrachten Kleidungsstücken vor ihr Gesicht und ich meinte spontan: „Boah, du verfleischst ja total mit dem Ton.“ Sie prustete los vor Lachen, denn das Wort kannte sie so noch nicht…

Sandra hätte von Natur aus übrigens fast die gleiche Haarfarbe wie ich, auch mit ein paar weißen dazwischen und ich sehe auch nicht alt oder zu streng aus, nur weil ich dunkelhaarig bin und langsam weißer werde.

Auch die graue Brille passt nicht zu ihrer sehr warmen, natürlichen Pigmentierung und wirkt in ihrem hübschen Gesicht wie ein Fremdkörper. Sandra stehen dunkle Brillen, aber die sollten dann warmtonig sein und zu ihrer Naturpigmentierung passen. Ideale Farben, die zu jeder Garderobenfarbe des Herbsttyps passen, wären bei ihr warme mittlere bis dunkle Braun- oder Grüntöne. Bei dunklen Farben ist es für sie vorteilhaft, wenn die Brille nicht zu stark glänzt oder die Farben in einem weichen Farbverlauf mal heller und dunkler changieren, damit sie nicht zu streng rüberkommt.

So nun genug erzählt, jetzt gibt es Fotobeispiele! Zunächst ein Vorher-Nachher-Foto, vorher ohne Make-up mit einem T-Shirt, das einem Wintertyp stehen würde und nachher mit Sonnengelb, Make-up und mal ohne Brille.

Das nächste Foto zeige ich Euch, damit ihr nochmal erkennen könnt, dass die Brillenfarbe warm sein müsste.

Jetzt folgen noch schöne Fotos, auf dem Sandra eine Bluse trägt, die nicht reinweiß ist, denn reines Weiß wäre zu hart. Der Stoff hat Muster in überwiegend warmen Farben, aber es sind auch kühle enthalten. Sandra sollte dazu ein Top, Shirt oder eine Jacke in einen der warmen Töne kombinieren und entsprechend farblich abgestimmten Schmuck für den Herbsttyp. Ein Sommertyp könnte sich beispielsweise die Flieder- und Rosatöne heraussuchen und diese zur Kombination wählen. Also gibt es Kleidungsstücke, die vom warmen und kalten Farbtyp getragen werden können.

Schaut wie wunderschön Sandra strahlt! Sie trägt eine Kette von mir, in die sie sich verliebt hat. Jetzt fehlt nur noch Armschmuck und eine Uhr in warmen Farben und die Komposition ist rund.

 

 

Liebe Sandra, vielen herzlichen Dank dafür, dass ich die Bilder und den Text dazu veröffentlichen darf! Es war eine sehr lebendige Beratung mit viel Vertauen deinerseits, wofür ich Dir auch danken möchte. Ich freue mich jetzt schon auf das, was noch kommt und ich Dich unter anderem beim Shoppen begleiten darf. Bewahre Dir Deine offene, herzliche und humorvolle Art, die noch sichtbarer wird, wenn Du Deine Farben trägst und lebst.

Wenn auch Du wissen möchtest, was Dir gut zu Gesicht steht, dann informiere Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com über meine Angebote. Ich freue mich auf DICH!

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina Boddem, ganzheitliche Farb- und Stilberaterin und Visagistin

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Dekoratives, farbtypgerechtes Make-up akzentuiert die natürliche Schönheit meiner Kundinnen

Das lernst und erfährst Du in meiner Make-up-Beratung

Heute möchte ich etwas zur dekorativen Kosmetik schreiben, die ich im Übrigen nach der Corona-Pause wieder durchführen darf.

Viele meiner Kundinnen befürchten, nach dem Schminken angemalt auszusehen. Sie erzählen mir, dass sie eigentlich gar kein Make-up-Typ sind und trotzdem mal sehen und lernen möchten wie es aussehen kann, wenn sie komplett geschminkt sind, aber dann wirklich natürlich. Einige von ihnen wurden bereits mal professionell geschminkt und fühlten sich danach furchtbar zugekleistert und fremd. Sie sind beruhigt, wenn ich ihnen folgendes erkläre:

  • Ein natürlich aussehendes Make-up erreiche ich, wenn ich farbtypgerecht schminke.
  • Deshalb macht meine Make-up-Beratung nur Sinn, wenn die betreffende Person vorher von mir farbberaten wurde.
  • Ich wähle also Farben, die ein Mensch von Natur aus mitbringt.
  • Damit akzentuiere ich die individuelle Schönheit, ohne sie zu übertünchen und kreiere keinen anderen Menschen.
  • Aus diesem Grund teile ich die Meinung vieler Kosmetikerinnen und Visagisten*innen nicht, Akzente mit Gegensätzen und zu harten Kontrasten zu setzen und wenn, dann wähle ich ausschließlich Töne innerhalb der Farbpalette des betreffenden Farbtyps. Ich würde niemals einen orangen Lidschatten für die blauen Augen eines Sommertyps verwenden, sondern nur für einen Frühlingstyp, so wie ich eine rothaarige Person niemals mit kühlen Farben schminken würde. Das wirkt meiner Meinung nach angemalt und künstlich.
  • Die Make-up-Farbe für die Haut muss exakt dem natürlichen Hauttyp entsprechen, so dass keine Ränder zu sehen sind. Der Hals wird deshalb nicht mit einbezogen.
  • Auch das Rouge und die Lippenfarbe entsprechen immer dem Farbtyp. Oranger Lippenstift oder ein terrakotta-farbenes Rouge für Sommertypen sind für mich genau so tabu, wie Pink oder Altrosa für einen warmen Farbtyp wie beispielsweise einem rothaarigen Menschen.
  • Wenn ich von jemandem nur noch Rouge und Lippen sehe und der Rest verschwindet oder ich unterhalte mich mit Kajalbalken unter den Augen, die überhaupt nichts mit den Augen zu tun haben oder mit viel zu grellem Rouge, dann liegt es meistens nicht daran, dass die geschminkte Person zu viel Make-up aufgelegt hat, sondern an den falschen Farben, die sich von der Person abheben, statt sie in ihrer Schönheit und Ausstrahlung zu unterstützen.
  • Wenn ich die gleiche Menge Lidschatten oder Rouge auf einen Handrücken streiche, dann sehen meine Kundinnen exakt den Unterschied zwischen typgerechten oder den Typ nicht unterstützenden Farben.
  • Zum Thema, wo ich das Make-up zum Ausprobieren auftrage: Niemals auf dem Unterarm, denn das Gesicht ist selten so hell wie die Stelle, an die kaum Sonne kommt. Ich weiß nicht, wer mal so etwas in die Welt gesetzt hat, aber das mit dem Unterarm ist für mich völliger Blödsinn. Ich benutze grundsätzlich den Handrücken und das schon seit 1993 als ich zur Visagistin ausgebildet wurde.

Hier siehst Du zum Beispiel wie natürlich geschminkt ein dunkler und klarer Sommertyp (mit Tendenz zum Sommer-Winter-Mischtyp) aussehen kann. Artikel zur Beratung und Vorher-Nachher-Fotos der Kundin siehe hier! Klarer Sommertyp mit dunkelbraunen Augen und braunem Haar

Also nochmal zusammengefasst:

Bei mir geht es darum, die persönlichen Merkmale herauszustellen und zu akzentuieren und nicht um das völlige Verändern des natürlichen Typs.

Selbstverständlich sehen meine Kundinnen vor und nach dem Make-up oft sehr verändert aus und jeder sieht einen deutlichen Unterschied. Das Faszinierende daran ist, dass die Personen nicht angemalt wirken und sich auch nicht so fühlen. Die Augen sind nach dem Schminken strahlend groß und betont und die Lippen kommen mehr zur Geltung, um mal zwei Beispiele zu nennen, aber die Kundinnen sehen weder maskenhaft, noch zugekleistert aus. Bei vielen muss man zwei Mal hinschauen, um zu bemerken, dass sie geschminkt sind, obwohl der Unterschied zwischen Vorher und Nachher ziemlich deutlich ist, siehe Vorher-Nachher-Fotos oder Farbtypen und ihre individuelle Ausstrahlung!

Ich freue mich also, wenn ich auch Dich bald hier im Farbenreich begrüßen darf und vielleicht hast Du ja auch Interesse und Freude daran, Dich von mir schminken zu lassen. Falls nicht, dann zeige ich Dir, wenn Du möchtest, nach der Farbberatung die Farben, die Du für Deinen Typ wählen solltest.

Informationen zu Inhalt, Ablauf, Dauer und Preisen findest Du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

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An welcher Körperstelle wird der Farbton des Make-ups (Foundation) getestet?