Portraitfotos

Darf „Frau“ nur einen Stil tragen?

„Du muss deinen Stil finden. Ab 40 oder… trägt man. Man ist entweder klassisch sportiv oder… Wenn du dieser oder jener Farbtyp bist, solltest du dich so… kleiden.“

Kennst Du auch solche „Man-Phrasen“, die Dich verunsichern? Mit Sicherheit, denn diese Verunsicherung ist ein elementares Thema in meinen Beratungen. Aufgrund der Klischees in den Medien sind viele Menschen irritiert. Gerade Frauen wird einsuggeriert, dass sie ab einem bestimmten Alter aufpassen müssen, was sie tragen.

Meine Meinung dazu ist: Der Stil ist abhängig von unserer individuellen Persönlichkeit und unserem Lebensgefühl.

Je unterschiedlicher unsere Facetten sind, desto mehr haben wir vielleicht das Bedürfnis, diese nach außen sichtbar zu machen. Menschen können viele Persönlichkeitsseiten haben, die gelebt und gezeigt werden möchten. So geht es oft nicht nur um einen einzigen Stil, sondern wir können auch viele verschiedene Stilrichtungen tragen. Doch oft sind Menschen sich gar nicht bewusst, was sie eigentlich leben möchten.

Wer bin ich? Was möchte ich zeigen? Wie kann ich das tun, damit es mir persönlich steht und ich nicht lächerlich aussehe?

Die Grundvoraussetzung für den Stil, der uns steht, sind die Farben. Wenn die Farben nicht zu uns passen, kann es passieren, dass uns das Kleidungsstück dominiert und man uns weniger sieht, als die Farbe oder das Muster. Oder es ist zu fade, wenn die Farben an uns untergehen. Farben sollten eine Ergänzung unserer natürlichen Pigmentierung sein, dann kommen wir mit der Kleidung zur Geltung und nichts wirkt getrennt voneinander. Siehe Vorher-Nachher-Fotos! Also, ohne die passenden Farben, nützt uns der beste Stil nicht viel.

Warum das alles so ist, lernst Du für Dich individuell in meiner Farb- und Stilberatung. Es geht dabei nicht darum, einen anderen Typ aus Dir zu machen, sondern zu erkennen, wie Du Deinen Typ noch schöner herausstellen könntest, mit welchen kleinen Tipps und Tricks Du dabei Deine Figur vorteilhaft betonen kannst. Und Du erhältst Anregungen zu weiteren Sichtweisen, die Dir vielleicht helfen, etwas mutiger zu werden, falls Du auch mal einen anderen Stil ausprobieren möchtest, eine Seite von Dir zeigen willst, die bisher noch verborgen war. Schau Dir meine Webseite www.farben-reich.com an und erkundige Dich nach meinen Angeboten.

Und hier stelle ich einige meiner unterschiedlichen Stilrichtungen vor, die ich je nach Bedürfnis oder auch Angelegenheit trage. Es sind auch ältere Bilder dabei mit kurzem Haarschnitt und die neueren mit langem Haar. Auch die Haarlänge repräsentiert, wie der persönliche Modestil, ein Lebensgefühl, das sich verändern kann. Manchmal trage ich dazu eine randlose Brille, dann wiederum andere mit auffälligem Brillengestell. Zugegeben, dass ich tendenziell bei meiner Kleidung alternativ, ethno, feminin verspielt mit großen runden Ausschnitten oder weiten Tulpenärmeln, lässig, bequem, natürlich, sportiv und bunt bevorzuge. Ich trage fast immer große Ohrringe, Anhänger an Lederbändern, viele Armbänder und auffällige Ringe. Pumps und dunkelbraunes, klassisches Etuikleid wie auf unserer standesamtlichen Hochzeit oder einen Business-Anzug trage ich eher selten.

2010 – 2015

 

2015 – 2017

 

2015 – 2018

Nun viel Freude an DIR! Genieße DICH und mache das sichtbar!

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Heller, weicher Herbsttyp mit olivgrünen Augen vor und nach der Farbberatung

Heute darf ich eine Herbsttypfrau vorstellen, die mit 45 Jahren schon ziemlich weißgrau ist. Das ist relativ selten bei Herbsttypen, denn sie ergrauen in der Regel sehr spät, bzw. haben in diesem Alter eher nur einzelne ergraute Haare.

Da jeder Farbtyp ein Individuum ist, gibt es immer wieder Sonderfälle und Ausnahmen. Deshalb sendet mir bitte keine langen Typbeschreibungen per Email oder hier in den Kommentaren mit der abschließenden Frage: „Können Sie mir nun sagen, welch ein Typ ich bin oder Tipps geben, was ich tragen soll?“ Erstens muss ich jeden persönlich kennen lernen, um meine Arbeit sinnvoll zu machen und zweitens, ist es tatsächlich mein Beruf. Oder würdet Ihr auch einem Arzt einfach Eure Symptome und Leiden beschreiben mit der Bitte nach einer seriösen und kostenlosen Ferndiagnose? So, das nur mal am Rande, weil mir heute bei meiner Kundin wieder auffiel, wie schnell ein Farbtyp bei oberflächlicher Betrachtung verwechselt werden kann.

Zuerst dachte ich nämlich, dass Karin aufgrund ihres Haaransatzes ein Sommertyp sei. Aber die Stoffe des Sommertyps passten überhaupt nicht zu ihr und wirkten wie ausgewaschene Lappen. Außerdem war ihre Augenfarbe undefinierbar. Die Frühlingstypfarben überstrahlten Karins Gesicht viel zu schrill, die Wintertypfarben auch und die dunklen Sommer-Winter-Mischtypfarben wirkten tot.

Karins Haare sind gefärbt. Der warme Ton an sich ist nicht schlecht, dürfte aber ein bisschen dunkler sein, damit er etwas mehr Kontrast zu der Haut bildet. Ihr Haaransatz hat ein Weiß, das im Licht etwas warm und gold schimmert. Wenn das Haar mal gleichmäßig ergraut wäre, würde es auch edel zu den dunklen Augen und den Herbstfarben aussehen. Während die kalten Farbtypen mit silbernem oder weißem Haar sehr frisch und edel aussehen, ja sogar oft jugendlicher als mit gefärbtem Haar, wenn sie ihre typgerechten Farben tragen (siehe meine Blogbeiträge mit Fotobeispielen zum Thema!), ist das bei warmen Farbtypen manches Mal ein wenig anders. Deshalb ergrauen sie ja in den seltensten Fällen früh, manches Mal erst richtig, wenn sie weit über 70 Jahre alt sind. Ich bin Jahrgang 1961, Herbsttyp, und habe einzelne graue Haare an den Ansätzen und mitten drin, die ich jedoch nicht überfärben möchte. Ich empfehle auch nur in Ausnahmefällen, wie hier bei Karin, zur Haarfärbung, wenn sich die Kundin mit ihrem ergrauten Haar noch nicht wohl fühlt. Obwohl Karin sich heute ihr weißes Haar sogar vorteilhaft aussehend vorstellen konnte, als sie sich in ihren typgerechten Farben staunend im Spiegel betrachtete.

Karins Augen sind olivgrün. Bei den Herbstfarben gingen zwei strahlende Sonnen im Gesicht an und die Haut passte auch sehr gut dazu, sodass Karin eine ganz besonders tiefe und weiche, weibliche Ausstrahlung bekam. Bei den Sommerfarben war ihre Augenfarbe undefinierbar und müde.

Herbsttypen haben entweder einen warmen weiß-rosa oder einen goldbraunen Hautton. Karins Haut ist eher rosa. 

Ich legte ihr ein natürliches Make-up auf und die Augen schminkte ich in Grün- und Brauntönen. Die Wimperntusche ist schwarz. Die Lippen bekamen einen warmen Nudeton.

Hier zunächst zwei Vorher-Nachher-Fotos. Anschließend seht Ihr Karin in typgerechten Farben gekleidet und in Collagen mit entsprechenden Farben kombiniert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie wunderschön Karin strahlt in ihren Farben! Und sie glaubt, dass sie nicht fotogen sei. Stimmt nicht, denn ich finde, dass sie richtig klasse aussieht! Ihr könnt Euch vorstellen, wie viel Freude es mir macht, meine Kundinnen und Kunden zu fotografieren und anschließend die Bilder mit all ihren passenden Farbtönen zu verarbeiten.

Vielen Dank auch Dir, liebe Karin, dass ich Deine Fotos veröffentlichen durfte!

Wer nun interessiert ist, seine passenden Farben kennen zu lernen und damit auch ein bisschen mehr sich selbst, der schaut einfach auf meine Webseite www.farben-reich.com und erkundigt sich nach meinen Angeboten.

Viel Spaß und bunte Herzensgrüße

Sabina Boddem

Herbsttyp vor und nach der Farbberatung

Heute darf ich wieder einen Herbsttyp vorstellen. Karin (55 J.) ist in jungen Jahren zum Sommertyp analysiert worden. Sie merkte im Laufe der Jahre immer mehr, dass irgendetwas nicht stimmte, da die Pastelltöne ihr nicht standen und wollte aber unbedingt zum kalten Farbtyp gehören. Aufgrund ihrer dunklen Haare, die nicht gefärbt sind, hoffte sie ein Sommer-Winter-Mischtyp zu sein. Da sie immer kalte Farben trug, empfand sie ihre Haare aschbraun, was jedoch überhaupt nicht stimmt, gerade in Kombination mit warmen Farben. Zur Beratung trug sie kalte Pink – und Minttöne, die sich krass von dem sehr warmen, sommersprossigen Teint absetzen, so dass Garderobe und Kopf voneinander getrennt zu sein schienen und keine Harmonie bildeten.

Vor dem Analyse-Spiegel erkannte sie von sich aus, obwohl sie ja eigentlich kein Herbsttyp sein wollte, wie sich ihre Ausstrahlung mit den warmen Farben sehr zum Vorteil veränderte. Ihre ganze Weiblichkeit blühte auf, da die Herbstfarben sie optimal unterstützen. Augen, Teint, Lippen und Haare… alles wirkte weich und warm, während die kalten Farben wie Fremdkörper an ihr aussahen.

Da Karin sich erst noch mit ihren natureigenen, warmen Farben vertraut machen möchte, empfahl ich ihr, zunächst mit den kühleren Tönen der Herbsttypfarbpalette zu beginnen. Aufgrund ihrer sehr warmen Pigmentierung im Gesicht, wäre es natürlich wunderbar, wenn sie sich bald auch den wirklich warmen und für den Herbsttyp wesentlichen Farben (wie auf dem Foto die Rostrot- und Rottöne) widmen würde, denn diese stehen ihr am besten.

Obwohl Karin vom Haar her dunkler ist, als manch anderer Herbsttyp, sieht sie in den weichen, hellen Farben sehr schön aus. Sie sollte deshalb harte Kontraste und sehr dunkle Farben, wie ich sie zum Beispiel tragen kann, eher meiden, zumal sie sich auch nicht schminkt.

Nun seht selbst den Unterschied der Ausstrahlung links mit kalten Farben, die Karin mitbrachte und rechts mit warmen Farben aus meiner Herbsttyp-Garderobe.

Die Fotos sind nicht farblich bearbeitet, sondern nur zugeschnitten. Die Haare wirken rechts wärmer und haben einen goldigen Glanz und der goldige, sommersprossige Teint passt zu den Herbstfarben, so dass Karin wesentlich gesünder und strahlender aussieht. Auch die Augen gehen mit den typgerechten Farben in eine leuchtende Korrespondenz. Karin ist nicht geschminkt. Sie trägt nie Make-up.

 

 

 

 

Und hier noch einige Beispiele mit entsprechenden typgerechten Stoffen.

 

 

 

Möchtest Du auch erfahren, welche Farben Deine Ausstrahlung optimal unterstützen, dann erkundige Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com nach meinen Beratungsangeboten!

Dunkler Herbsttyp mit braunem Haar

Heute möchte ich Euch einen Herbsttyp vorstellen, der so wie ich, aufgrund der dunklen Augenbrauen und der je nach Lichteinfall mal kühler und mal wärmer wirkenden Haarfarbe, wahrscheinlich sehr schnell zum Wintertyp gemacht würde oder zum Sommer-Winter-Mischtyp.

Als Nicole (35 J.) mir auf der Treppe entgegenkam, trug sie eine graue Mütze und einen dunkelblauen Schal zu einer grünen Jacke. Deshalb hatte ich zuerst den Eindruck, sie sei ein kalter Farbtyp und steckte sie zunächst in die „Sommer-Winter-Mischtyp-Schublade“. Während unseres Kennenlerngesprächs hatte sie eine sehr dunkle, blau-magenta gemusterte Bluse an und sie erzählte mir, dass das Grün ihrer Augen in Schwarz besonders gut zur Geltung käme. Ich wurde stutzig. Wieso grüne Augen? Ich sah nur graubraune. Hm und dazu die sehr warmen naturfarbenen Haarsträhnen… Je länger ich Nicole wahrnahm, desto mehr dachte ich, dass sie irgendwie müde wirkt und irgendetwas nicht stimmen konnte mit den kalten Farben in Bezug zu ihrem Gesicht. Lange Rede, kurzer Sinn, ich wusste nicht, ob ich da einen warmen oder kalten Farbtyp vor mir hatte. Und wenn warm, dann kam nur der Herbsttyp infrage.

Vor dem Analysespiegel wurde mir schon bei den ersten beiden Tüchern sofort klar: Das ist definitiv ein Herbsttyp. Bei den warmen Farben dieser Palette ging in den Augen das Licht an und das Gesicht strahlte. Ich sah je nach Farbton in dem Braun der Augen Bernstein von Gelbbraun bis Grünbraun. Das Haar sah plötzlich glänzend und warm aus. Die helle Haut wirkte mit den Herbstfarben gesünder. Aus der etwas herb und blass wirkenden Frau wurde eine unglaublich weiche und warme, aber gleichzeitig klar wirkende Schönheit. Ihre volle Weiblichkeit trat buchstäblich in Erscheinung. Wunderschön!

Nicole erkannte das zwar bei den meisten Farben selbst, war jedoch zunächst ziemlich enttäuscht, denn den Herbst verband sie wie viele Menschen mit einem unfein und unedel wirkenden „Ökotyp“ und hielt ihn für nicht tough genug. Dieser Eindruck änderte sich aber ziemlich schnell, als ich „meinen Kleiderschrank ausräumte“, ihr ein Teil nach dem anderen anhielt und sie das anzog, was ihr passte, weil ich viel kleiner bin als sie. Dann machte ich die ersten Fotos, die ich Nicole zeigte. Ja und im Gegensatz zu dem, was sie mir mitbrachte, erkannte sie zu ihrer eigenen Überraschung, dass sie tatsächlich in ihren naturgemäß entsprechenden Farben aufblühte. Die Kleidungsstücke in kalten Farben, die sie mitbrachte, standen ihr wirklich nicht so gut, ganz besonders dann, wenn es sich dabei noch um bunt gemustertes handelte.

Das alles könnt Ihr nun an folgenden Bildbeispielen sehen. Auf den Fotos mit den Herbstfarben ist Nicole von mir dezent geschminkt. Sie selbst brachte mir Make-up zum Zeigen mit. Darunter fand ich beispielsweise Lidschatten in grauen und anderen Töne aus der Sommertyp-Farbpalette und ziemlich kühle Lippentöne. Ich erklärte ihr, warum diese Farben nicht zu ihr passen. Einem Rotkehlchen steht auch kein Taubenblau, Grau und Pink…! Aber nun seht selbst! 🙂

Links sind die Bilder mit unpassenden Farben und rechts die mit typgerechten Herbsttönen.

 

 

 

Und hier noch ein paar Higlights!

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Nicole, diese Beratung hat mir sehr viel Freude gemacht. Außerdem hast Du mich berührt, weil ich so gut nachvollziehen konnte, wie Du Dich gefühlt hast, als Du erkennen konntest, dass Du ein Herbsttyp bist. So viele Erinnerungen an meine ersten Reaktionen aus dem Jahr 1994 kamen hoch. Ich wollte damals schon meine Ausbildung zur ganzheitlichen Farbberaterin abbrechen, weil ich völlig fertig war. Aber ich kann Dir nur aus meinen und anderer Erfahrungen berichten, dass Du Dich finden und annehmen wirst, so wie Du von Natur aus bist. Heute hast Du bereits nach kurzer Zeit damit begonnen. Es wird sich ganz viel entfalten und sichtbar werden… Es tut gut. Lass Dich überraschen!

In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Liebe auf dem Weg, Du schöne Frau! Ich freue mich, wieder von Dir zu hören, zu lesen und vor allem, Dich mal wieder zu sehen.

Herzliche Grüße, auch an alle anderen Blogleser(innen) und eine sich für alle liebevoll und farbenfroh entwickelnde Zeit

Eure Sabina Boddem aus dem Farbenreich

www.farben-reich.com