GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wie ich meine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit bewusst trainieren kann

und welche Auswirkungen das auf Heilung und Gesundheit hat

Ihr Lieben,

heute bin ich besonders sensibel, denn meine Wahrnehmung ist sehr präsent, was ich jedoch nicht unangenehm, sondern sehr lebendig und spannend finde. Das begann schon morgens in der Bahn. Ich schaue gerne aus dem Fenster und entdecke täglich etwas Neues, so heute, dass ein Geschäftshaus eine schöne Dachterrasse hat. Das ist mir nur aufgefallen, weil sich an einer bestimmten Stelle ein rauchender Mann bewegt hat. Ich sah wie er hoch oben seine Zigarette ausdrückte und dann hinter einer Tür verschwand, die ich ansonsten nicht gesehen hätte. Die Bahn stand an einer Ampel, deshalb konnte ich das so lange beobachten. Dann bemerkte ich, dass sich in eine Allee neu gepflanzte Bäume eingereiht haben. Da wurde mir wieder mal bewusst, wie viele dem Sturm „Ela“ 2014 zum Opfer gefallen waren. Um mich herum saßen die meisten Fahrgäste mit gesenktem Blick, weil sie auf ihre Handys schauten. „Diese Personen wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass an bestimmten Straßen überhaupt Bäume stehen,“ dachte ich kurz und schenkte jedoch meine Aufmerksamkeit lieber den vorbeiziehenden Wolken…

Später in der Funktionstrainingsgruppe, die von einem Osteopath geleitet wird, erlebte ich auch etwas, das mit einer besonderen Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu tun hat. Ich lag auf meiner Matte heute mal ausnahmsweise ganz außen am Rand und nicht zwischen den anderen wie seit 2,5 Jahren. Der Osteopath hatte uns schon mal geraten, uns von unseren Stammplätzen zu lösen, um zu spüren, ob sich irgendetwas verändert. Ich hielt das für überflüssig. Auch die anderen aus der Gruppe veränderten nicht bedeutend ihren Platz. Manchmal verschiebt er sich mal um eine Matte, aber niemand hatte bisher seine Matte an eine völlig andere Stelle gelegt. Mir blieb heute nichts anderes übrig, da ich eine Bahn später gekommen war, alle anderen Plätze schon besetzt waren und eine Frau unbedingt an der Stelle liegen wollte, an der ich normalerweise trainiere.

Wir beginnen unser Training immer mit einer geleiteten Ruhemeditation im Liegen und abgedeckten Augen. Irgendwie überkam mich eine Unruhe. Ich konnte mich heute nicht besonders gut fallen lassen. Kurz bevor ich mein Tuch von den Augen nehmen sollte, bemerkte ich, dass ich mich genau so fühlte wie in einigen Situationen aus meiner Kindheit und ich sah auch den Raum dazu, konnte ihn sogar riechen. Ich hatte ein paar Tränen in den Augen. Dieses Gefühl des Verlorenseins begleitete mich auch im Anschluss während wir unsere Übungen durchführten. Mir tat gut, dass unser Trainingsleiter öfter in der Nähe stand. Ich hätte nie gedacht, dass mir das so viel ausmachen würde, am Rand der Gruppe zu liegen. Vom logischen Verstand her war mir das natürlich völlig egal, wo ich lag, aber mein Gefühl erzählte mir etwas ganz anderes über meine Lage. Ich habe natürlich im Anschluss mit den Osteopath darüber gesprochen. Der Mann ist sehr sensibel, sodass es mir nicht schwer fällt, ihm meine Befindlichkeiten mitzuteilen. Er meinte, ich sollte das beim nächsten Mal ansprechen, falls mein Platz nochmal belegt sei, denn ich müsste mich nicht in eine Situation begeben, in der ich mich nicht wohlfühle. Es war trotzdem eine besondere Erfahrung, die eigentlich ihren Zweck erfüllt hat, nämlich zu erleben, wie scheinbar kleine Veränderungen im Alltag, die wir gar nicht „mehr“ bewusst wahrnehmen, so große (Aus)Wirkungen haben können. Das war ja auch der Grund, warum unser Trainer uns vor einigen Monaten schon mal empfahl, unseren Platz zu wechseln.

Bei unserem Training, an dem überwiegend Frauen wie ich mit Osteoporose teilnehmen, geht es nicht nur um die Stärkung der Muskulatur, um das Lockern und Dehnen verklebter Faszien, um die Streckung der Wirbelsäule, um das Spüren von Spannung und Entspannung, um bewusstes Atmen und vieles mehr. Wir lernen auch, unseren Körper und die Gefühle, die er auslöst, mit ganz bewusster Achtsamkeit wahrzunehmen und all das in unseren Alltag zu integrieren. Wir schenken in dieser Trainingsstunde unserem Körper unsere volle Aufmerksamkeit und jeder noch so selbstverständlich gewordenen Bewegung Beachtung! Mir ist in der Zeit, in der ich an diesem Training teilnehme, so vieles bewusst geworden. Vor allem wie selbstverständlich wir uns bewegen und funktionieren „wollen“, statt aufzupassen, hinzuspüren, wahrzunehmen, zu hinterfragen, warum und wieso dies oder jenes sich angenehm oder schmerzvoll anfühlt und wie alles in unserem Körper zusammenhängt. Es ist unglaublich, welche Auswirkungen kleinste Bewegungen auf unseren Organismus haben. Ich habe buchstäblich eine andere Haltung zu mir selbst eingenommen, gerate nicht mehr so schnell in Panik, wenn mir etwas weh tut und kann mir mit dem, was ich gelernt habe, selbst helfen. So freue mich jedes Mal, wenn unser Trainer uns sehr lebendig und bildhaft das Zusammenspiel von allem, was wir in und an unserem Körper besitzen, erklärt.

Wann warst du zuletzt ganz bewusst mit deiner Aufmerksamkeit dort, wo du gerade bist und bei dem, was dich wirklich real umgibt? Wann hast du das letzte Mal ganz bewusst deine alltäglichen Bewegungsabläufe wahrgenommen? Wann hast du ganz bewusst im Hier und Jetzt eine einzige Handlung und nicht drei Dinge gleichzeitig ausgeführt und ihr die volle Aufmerksamkeit geschenkt?

Meistens sind wir schon in Gedanken an mehreren Orten gleichzeitig, schießen viel zu schnell kopfüber nach vorne gebeugt los und hechten von einem zum nächsten. Okay, manches Mal haben wir keine andere Wahl. Aber je stressiger sich dein Leben vollzieht, um so wichtiger ist es, dass du dir Auszeiten nimmst und damit meine ich nicht Urlaub, in dem du wohl möglich in ein ähnliches Muster fällst. Nein, ich meine kleine Zeiten, denen du bewusst deine volle Aufmerksamkeit widmest, in denen du nicht abgelenkt bist, sondern Kleinigkeiten wahrnimmst, die dir selbstverständlich geworden sind. Hast du schon mal beobachtet und gespürt wie du dir die Zähne putzt, welche Körperhaltung du dabei einnimmst, wie du stehst? Verändere sie und du fühlst wahrscheinlich ganz schnell einen Unterschied. Das tust du wahrscheinlich erst dann, wenn du dir als Rechtshänder die rechte Hand gebrochen hast. Uns wird doch oft erst dann bewusst wie wichtig etwas ist, wenn wir es verloren haben und etwas nicht mehr wie gewohnt funktioniert.

Indem wir uns und unserer Umwelt Aufmerksamkeit und Beachtung schenken, übernehmen wir die Verantwortung für uns selbst. Wir lernen die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung und begreifen Abläufe. Das hilft, uns selbst zu verstehen und zu begreifen. Es gibt so viele Hobbytüftler, die kennen Geräte, Autos und einiges mehr in und auswendig, können dir stolz alles darüber erzählen, sie reparieren und fühlen sich gut, wenn sie es geschafft haben, etwas selbst in die Hand zu nehmen. Ich fühle mich auch im positiven Sinne mächtig, wenn ich eigenmächtig etwas selbst machen kann. Das ist das Gegenteil von Ohnmacht. Wie aber ist es mit unserem Körper? Der muss buchstäblich auf Biegen und Brechen funktionieren und wenn er das nicht tut, dann wird die Verantwortung abgegeben, in dem wir irgendjemanden aufsuchen, der lediglich die Symptome bekämpft oder wir überlassen die Verantwortung der Chemie und sonstigen Mittelchen, die wir uns einverleiben. Wir geben unsere positive Macht an andere ab. Und wenn andere in unseren Augen einen Fehler gemacht haben, dann haben wir ganz schnell den Schuldigen gefunden. Vorsicht! Ich habe nicht gesagt, dass du bei Beschwerden nicht zum Arzt gehen sollst. Aber auch dieser sollte im besten Falle wirklich die Ursachen entdecken, behandeln, vor allem die Zusammenhänge im Körper erkennen und erklären. Jeder, der anderen wirklich helfen kann und möchte, sollte dich in der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen, damit du nicht ohnmächtig in Panik verfällst, wenn etwas außer Kontrolle zu geraten scheint und nicht rund läuft, damit du selbst etwas bewirken kannst, das dir gut tut.

So ist Heilung möglich!

Und wenn alle so (be)handeln würden, dann wären weniger Menschen ohnmächtig, panisch und dermaßen instrumentalisiert, dass sie es in Krisenzeiten nicht mehr nötig hätten, sich kopflos in Aktionen zu verrennen, die mehr schaden als heilen. Ein wenig mehr Besonnenheit, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme wäre sehr heilsam. Rücksicht bedeutet, mal zurückzuschauen, was unser Handeln für Konsequenzen und Auswirkungen hat. Diese Bemerkung konnte ich mir gerade anlässlich der Coronahysterie nicht verkneifen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine aufmerksame und achtsame Zeit.

Herzlichst

Sabina Boddem aus dem FarbenReich

Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN

Aus gegebenem Anlass zum Coronavirus mal aufbauende Worte!

Für alle, die sich wegen Panikmache verunsichert fühlen:

Wir leben jeden Tag in Gefahr! Jeden Tag kann uns etwas zustoßen! Einmal nicht aufgepasst, zack vom Auto überfahren… Plötzlich umkippen und das war es… Grübelst du auch deswegen ständig nach und gehst nicht mehr vor die Tür, weil dir was passieren KÖNNTE??? Machst du deshalb Hamsterkäufe, weil du morgen mit Grippe oder sonstigem krank im Bett liegen und nicht mehr einkaufen könntest?… Also lass los und mach dich nicht bekloppt wegen dieses C-Wortes. Denk an was Schönes und mach etwas, das Dir gut tut! Damit ist dir und deiner Umwelt mehr geholfen, denn wenn wir energetisch stark sind, springt uns so ein C nicht gerne an. Diese Viren mögen keine energetisch gut geschützten, gestärkten, glücklichen Körper und Seelen. Und dein Geist muss auch glücklich und positiv denken…

Lasst uns positiven Energien Aufmerksamkeit schenken und diese verbreiten!

So können wir nämlich auch einen hilfreichen Beitrag gegen alle Erkrankungen leisten, wenn wir trotzdem positiv bleiben. Händewaschen, niemanden Anhusten oder Anniesen und dergleichen ist eh selbstverständlich. Natürlich muss darauf aufmerksam gemacht werden, aber es sollte wirklich nicht zu Massenpanik führen. Und wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, kann nun mal keine Menschenmassen meiden. Das wurde auch schon während der letzten Jahre empfohlen, als es die ständigen Anschläge gab. Da wollten auch einige panisch alles gleich ganz abschaffen. Denn: Wir sollten keine Weihnachtsmärkte mehr besuchen, keine Konzerte und möglichst auf alles verzichten, was Freude macht! Es brach zu der Zeit in Medien wie Facebook und Co eine regelrechte Hysterie aus. Und Letzteres führt zu nichts Gutem, auch wenn die Angst groß ist. Angst haben ist ja generell nichts Schlechtes, aber Ängstlichkeit kann übertrieben ausgelebt auch sehr schaden.

Bitte nicht falsch verstehen! Damit meine ich nicht, dass wir alles ignorieren dürfen! WIRKUNGSVOLLE AUFMERKSAMKEIT und BEACHTUNG ist angebracht, aber keine sinnlosen und panischen Aktionen!

Mein Fazit:

Sei dankbar für jeden Tag, denn er ist immer ein Geschenk! 

Verbringe ihn mit guten Energien!

DIESEN BEITRAG BITTE TEILEN! DAS IST HEILSAM! ☀️🌈❤️🍀

 

P.S.: Zu einem Kommentar, den ich dazu erhalten habe! Nein, ich verharmlose diese Erkrankung nicht und ziehe sie weder in‘ s Lächerliche, noch verhöhne ich Menschen, die daran erkrankt oder gestorben sind. Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass niemandem mit irrationalem Handeln, panischen Aktionen und mit dieser Art unnötiger Angstverbreitung geholfen ist, wie übrigens bei allem anderen auch, was auf der Welt passiert! Was mir alles berichtet wurde bisher und was ich zum Teil im Social Media lese, ist nicht zum Aushalten! – Ich glaube schon, dass meine Worte richtig verstanden werden können, wenn man sie verstehen möchte und mich schon länger „kennt“!

Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN

Neujahrswünsche aus dem FarbenReich – Liebe für einen heilsamen, friedlichen und rücksichtsvollen Umgang miteinander

Ihr Lieben,

an dieser Stelle möchte ich Euch von Herzen einen guten Rutsch und alles Liebe und Gute für das neue Jahr wünschen!

Wenn wir alle auf der Welt wirklich mit Liebe erfüllt wären und mit dieser Liebe allem und jedem begegnen würden, dann könnte (das) ALLes um uns herum heilen und gesund werden.

Die Liebe ist die Grundlage

für ein gesundes Miteinander auf einem gesunden Planeten und überhaupt für das gesamte Universum (All). In der Liebe ist Heilung, Harmonie, Frieden, Glück, Fröhlichkeit, Leichtigkeit, Achtung, Respekt, Toleranz, Akzeptanz, Freiheit, Freundlichkeit, Sinnlichkeit, Erfolg und alles, was wir in unserem Leben erstrebenswert finden, enthalten. Welch eine Fülle und ein Reichtum! Letzteres wünschen wir uns doch auch so sehr.

Wenn aber der Nährboden nicht mit Liebe gedüngt ist, dann kann darauf nur eine Scheinwelt gedeihen, die ganz schnell brüchig zusammenfallen kann, denn Gier, Geiz, Hass, Neid, Missgunst, grenzenlose Habgier, Rücksichtslosigkeit, Machtstreben und Ichbezogenheit machen alles kaputt und richten dementsprechendes Unheil an: Das genaue Gegenteil von Heilung und Gesundheit! All das Negative ist von Angst geprägt. Angst ist da die Grundlage. Angst macht eng(herzig) und nicht großzügig und frei…

Lasst uns bitte im neuen Jahr mehr Rücksicht nehmen!

Rücksicht kommt von zurück blicken, ob da noch jemand ist, dem wir helfen könnten oder zumindest nicht schaden. Und wenn es nur in der Nacht ist! Einfach mal leise aus dem Auto steigen, nicht den Motor endlos laufen lassen. Sich nicht auf der Straße oder im Hausflur laut unterhalten, sondern die Nachtruhe wahren, weil andere Menschen schlafen und wach werden könnten. Mal die Tür aufhalten, wenn hinter dir jemand den gleichen Weg hat. Oder nicht deinen Müll irgendwo achtlos dorthin werfen oder stehen lassen, wo du dich gerade befindest. Den Rucksack in öffentlichen Verkehrsmitteln abnehmen, bevor du ihn dem Sitzenden in‘ s Gesicht drückst und ihm die Brille von der Nase haust. Deine Endlosmonologe per Handy etwas leiser gestalten, besonders nachts auf der Straße oder in Bus und Bahn. Das sind nur ganz wenige Beispiele von rücksichtslosen Verhaltensweisen im Alltag, die mir täglich auffallen und das nicht ausschließlich bei jüngeren Leuten, sondern leider auch schon bei der älteren Generation, die doch Vorbild sein sollte. Heilsam ist einfach mal mitzudenken, dass neben, über oder unter dir auch noch Menschen existieren. Wann hast du eigentlich das letzte Mal etwas Liebes zu ihnen gesagt oder sie überhaupt bemerkt? Weißt du eigentlich überhaupt, wer deine Nachbarn sind?

Es könnte alles so schön sein, wenn nicht ständig jeder um sich selbst kreisen und voller Misstrauen und Missgunst auf den anderen blicken würde. Wir könnten gemeinsam reden, lachen, singen, musizieren, feiern, uns Trost spenden, helfen und uns damit in jeder Hinsicht Aufmerksamkeit schenken. Damit meine ich nicht, sich gegenseitig ständig unerwünscht auf der Pelle hocken. Manchmal reicht einfach nur eine liebe Geste. Aber selbst in Häusern, in denen nur wenige Menschen wohnen, die eigentlich wunderbar zusammenpassen und sich ergänzen würden, ist das in manchen Fällen kaum möglich, wenn niemand mehr in der Lage ist, auf den anderen zuzugehen. Und das Schlimme ist, dass wenn einer den Mut hat es zu tun, er Gefahr läuft vom anderen dafür missachtet zu werden. So etwas tut weh, macht traurig und fördert kein Vertrauen. Das muss doch alles nicht sein. Jeder Mensch hat mal eine schlechte Phase oder ist nicht gut drauf. Alles ist menschlich und Disharmonie zwischen Personen resultiert oft aus ungeklärten Missverständnissen. Wenn diese nie aus dem Weg geräumt werden, dann wird das Misstrauen nicht verschwinden, sondern sich eher verschlimmern. Aber darüber kann man reden! Wir sollten es versuchen, auch wenn wir befürchten abgewiesen oder ignoriert zu werden.

Geht das denn heute noch? Miteinander reden? Und sich gar Zeit füreinander zu nehmen? Heute ist es doch eher Mode, schnelle, einseitige Sprachnachrichten zu versenden oder irgendwelche Emoticons, statt sich Zeit zu nehmen, sich in die Augen zu sehen, sich zuzuhören, sich ausreden zu lassen, sich real in die Arme zu schließen, statt ein Knuddelzeichen zu versenden und einfach mal den Mut haben, wirklich echte Gefühle zu zeigen! Die Angst vor real gelebter Nähe resultiert aus Angst vor Ablehnung oder Ignoranz. Also wieder eine negative Kettenreaktion. Heute wird man sogar schon mit einem Knopfklick aus dem sogenannten sozialen Netzwerk entfernt, wenn etwas nicht passt. Also, einfach mal sich in den anderen versetzen, wie er sich fühlt, wenn er von dir genau so behandelt wird, wie du es dir für dich selbst verbitten würdest. Wir möchten doch eigentlich alle liebevoll behandelt werden oder etwa nicht?

Und bei allem, was ich hier schreibe, schließe ich mich nicht aus. Auch ich verhalte mich nicht immer so, wie ich es mir von mir und anderen wünsche, wenn ich selbst nicht gut behandelt wurde. Dann schleichen sich auch schon mal Gedanken ein, es dem anderen „heimzuzahlen“ oder gleich zu tun. Jemanden mit Liebe zu begegnen, der einen immer wieder verletzt, ist schon ziemlich schwer. Ich meine damit nicht, dass wir uns alles gefallen lassen sollen. Es geht hier vielmehr um Loslassen von negativen Gedanken oder Gefühlen und so zu handeln, dass wir nicht noch mehr Schaden anrichten (Beispiel: Rache). Und es geht um Loslassen, wenn wir erleben, dass der andere nicht in der Lage ist, uns mit Liebe zu begegnen, besonders dann, wenn wir uns vergeblich darum bemüht haben.

Etwas sein zu lassen und darauf zu vertrauen, dass sie sich alles entwickeln und lösen wird, macht frei. Wenn wir wirklich dem Anderen vergeben können, seine Grenzen respektieren, die er mit seinem Verhalten zeigt und die energetische Ver-Bindung an den Menschen loslassen, sind wir offen für etwas, das uns wirklich gut tut und das auch frei(und)willig zu uns kommen möchte. Schwierige Aufgabe, ich weiß, gerade bei den Menschen von denen wir uns Liebe wünschen.

So können wir also überall im Kleinen beginnen, uns, andere Personen und unsere Umgebung wert zu schätzen. Es ist als würden wir einen Stein ins Wasser werfen. Der hinterlässt Kreise, die sich ausweiten… Das ist doch mal eine liebevolle Kettenreaktion, die viel Frieden, Heilung und Gesundheit auslöst. Herrliche Vorstellung oder?

In diesem Sinne ganz viel Liebe und Verständnis für- und miteinander.

Und auch dieser Stelle nochmal DANKE für jede Begegnung!

♥ ♥ ♥ 

Kommt gut ins Neue Jahr 2019!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, Gruß- und Sprüchekarten

Ein glückliches neues Jahr 2018!

 

Ich wünsche jedem, der das liest,

ein liebevolles und gesundes neues Jahr. 

Genieße jeden Tag in Dankbarkeit und in vollen Zügen!

Herzlichst

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

ALLERLEI ZUR FARBE, Allgemeines, Farbbedeutung, Farbenergie, KUNTERBUNTE THEMEN

Fastenzeit – violette Zeit

Über die Farbe Violett habe ich hier im Blog bereits ausführlich berichtet. Heute betrachte ich die Bedeutung dieser Farbe im Zusammenhang mit der Fastenzeit. Die Fastenzeit beginnt im Christentum mit dem Aschermittwoch und endet an Ostern mit der Wiederauferstehung Christi. Die Symbolfarbe der christlichen Kirche ist dazu Violett.

Wenn wir uns vorstellen, dass Rot für Neubeginn im Sinne von Geburt, Fleisch und Blut und Materie steht und Blau für unsere Innenschau zum Wesentlichen, unsere Wahrnehmung des Wahren, für die Erkenntnis der Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele, dann ergibt sich mit Rot und Blau die violette Farbmischung, in der alles buchstäblich eine Überordnung erfährt und das ist im Christentum Gott Vater, Sohn und heiliger Geist vereint oder einfach unabhängig von einer Religion ausgedrückt = die Schöpferkraft und ursprüngliche Liebe, die unabhängig von der Materie = (einem materiellen, sichtbaren Grund zum Lieben) einfach „nur“ liebt. Glauben und Lieben ohne Besitzanspruch, aber auch ohne abzuheben (= bodenständig sein und be-halten, gleichzeitig aber angemessen und rechtzeitig loslassen und im Fluss bleiben) bedeutet also, dass wir unsere Wurzeln mit der roten Stärke zur Erde spüren und gleichzeitig Leichtigkeit in Verbindung zum blauen Himmel = (Symbol für das Geistige) herstellen, um uns der göttlichen Liebe ganz hingeben, vertrauen und buchstäblich über-lassen zu können.

In diesem Sinne vertrauen wir sogleich auf unsere Schöpferkraft, denn diese Liebe tragen wir auch in uns selbst.

Unabhängig vom Christentum passt die FASTENZEIT natürlich auch zur Vorbereitung auf den Frühling. Wir reinigen und entgiften uns, befreien unseren Körper von Unnötigem, konzentrieren uns durch Abstinenz von den greifbaren Gelüsten auf das Wesentliche. Wir schaffen FREIraum für eine neue Saat im Frühjahr buchstäblich in unserem KÖRPER, in unserem GEIST und in unserer SEELE. Jeder, der beispielsweise schon mal ein HEILfasten mitgemacht oder auch eine längere Zeit in anderen Bereichen Verzicht geübt hat (ich beziehe fasten nicht nur auf das Essen) weiß auch, dass während und nach der Fastenzeit alle Sinne eine viel höhere WAHRnehmung bekommen als vorher. ALLes lernt, sich auf das WESENtliche zu konzentrieren und WERT zu schätzen.

 www.farben-reich.com

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Gedanken zu meinem ganz persönlich Erlebten im Jahr 2016

ich-darf-immer-das-beste-aus-dem-machen-was-ist

Ihr Lieben,

draußen ist es dunkel und regnerisch. Ich habe gerade etwas Zeit meine Gedanken in Erinnerungen schweifen zu lassen. Puh, das war ein hartes Jahr voller Herausforderungen! Ich möchte Euch ein bisschen davon erzählen, ohne dabei im Jammern zu versumpfen. Schließlich habe ich meinen Weg so gewählt, obgleich ich schon manches Mal denke:

Das habe ich so bestimmt nicht gewollt. Dafür kann ich nichts! Und wenn ich schon selbst daran beteiligt bin aufgrund meiner Gedankenmuster oder sonstiges, was ich zu meinem Sein beigetragen haben könnte, soll ich mich dann ständig schuldig fühlen und wehklagen, dass ich es hätte besser machen können? Bestimmt nicht, denn zu allen Zeiten, war ich authentisch und ehrlich zu mir und anderen und wenn etwas nicht geklappt hat oder etwas passiert ist, was ich nicht wollte, dann ist das eben so. Ich habe zwar meine Verantwortung zu tragen, aber nicht zu beklagen. Ich darf immer das Beste aus dem machen, was gerade ist.

Weise Worte nicht wahr? Aber wie sieht es in der Realität aus? Oh, was habe ich schon geweint und geschimpft über Auftraggeber, Ärzte und sonstige Menschen, die mir in diesem Jahr begegnet sind und die ich einfach nicht verstehen konnte… Sie mir nicht gut taten, weil sie mir Informationen vor enthielten, nicht von sich aus nach Ursachen forschten, sondern direkt Rezepte ausstellen wollten mit Chemiekeulen, die ich bisher nicht einnahm, jeder etwas anders als Allheilmittel anpries… Ich mir alles selbst erarbeiten musste, alles Mögliche unternahm, was nicht weiter half, immer noch Schmerzen und noch keine wirkungsvolle Heilmethode gefunden habe… Aber irgendwann reicht das, denn das bringt mich ja nicht weiter. Was ich mal wieder bei allem wirklich lernen musste, war und ist Geduld! Immer dran bleiben, weiter suchen, forschen und finden, was mir gut tut, in kleinen Schritten und wenn sich noch so viele Steine in den Weg stellen und die Zeit mir davon zu laufen scheint. Ich warte gerade schon wieder auf Blutwerte und das schon seit sieben Wochen!… Nicht aufgeben, auf meine innere Stimme hören und immer wieder meiner Wahrnehmung vertrauen! Letzteres war stark angeknackst, denn ich fühlte mich immer so jung geblieben und gesund und habe dabei nicht bemerkt, was in meinem Körper vor sich ging. Das war hart für mich und hat mir Angst gemacht. Macht es manches Mal immer noch. Doch irgendwie komme ich mir durch das, was ich in diesem Jahr erlebt habe, auch wieder näher. Ich muss einige vertraute Gewohnheiten aufgeben, andere Ansätze finden, neue Wege gehen, bin ja auch aus alten Bahnen buchstäblich herausgebrochen worden… Ich habe dabei sehr liebe Menschen kennengelernt und neue Sichtweisen. Ist schon alles ganz schön spannend.

Manches Mal breche ich in Tränen aus und verzweifle, weil ich nur noch Angst habe, dass… Dann gibt es wieder Zeiten, in denen ich völlig zuversichtlich bin. Stabil bin ich noch nicht, doch von Natur aus ja ein fröhlicher und quirliger Mensch, so dass ich zumindest nach außen meist den Eindruck erwecke, dass mein Leben voller Genuss, Freude und Leichtigkeit ist, weil ich auf allen Fotos immer so strahle. Zum Glück, denn wenn ich mich mit etwas beschäftige, das mir am Herzen liegt und mir Freude macht, vergesse ich alle Last. Sie fällt dann regelrecht ab und ich fühle mich wirklich leicht. Gott sei Dank habe ich einen Beruf, der mir das ermöglicht, denn andere zum Strahlen zu bringen und glücklich zu machen, macht mich eben auch glücklich. Das ist mehr wert, als alle Sicherheiten der Welt, weshalb ich auch die sichere und feste Arbeitsstelle Anfang des Jahres nach zwei Monaten wieder gekündigt habe. Ich muss hundertprozentig hinter dem stehen, was ich tue, sonst hat niemand etwas davon. Das war die erste Lektion, die ich in diesem Jahr mal wieder erkennen musste.

Und dann folgten eine Kieferoperation, massive Darmbeschwerden nach Medikamenten und aufgrund von allen möglichen, plötzlich auftretenden Lebensmittelunverträglichkeiten, die Diagnose einer schon sehr fortgeschrittene Osteoporose und mein Wirbelbruch, mit dem am Ostersamstag alles begann. Es war schon der zweite, der zunächst nicht erkannt wurde. Was dieser zu meinem Seelenweg beitragen möchte plus die Ursachen für dieses Zerbrechen, weiß ich noch nicht. Aber ich werde es noch herausfinden, medizinisch und seelisch bin ich noch auf der Suche und auch schon etwas auf der Findung. Und glaube mal, so bald ich Lösungen weiß und positiv gelebte Erfahrungen mit meinen Erkenntnissen gemacht habe, dann teile ich sie mit! Ich erzähle hier nie etwas, was ich selbst nicht erfahren habe. Alle meine Tipps und Gedankenanregungen sind nicht aus irgendwelchen Büchern, wobei diese mir schon mal auf die Sprünge helfen, etwas auszuprobieren. Wenn das dann funktioniert, weiß ich, dass es für mich das Richtige war. Manches lese ich und wandle es für mich ab. Ich höre dabei auf mich. Bücher sind oft „nur“ gute Anreger. Und ich möchte das für dich sein. Heute vielleicht noch nicht zum Thema, Heilung von dem, was ich gerade heilen möchte, aber das kommt noch…

Was ganz wichtig ist, sind die Gedanken! Ich kontrolliere sie wieder sehr verstärkt. Das habe ich nämlich ganz schön vernachlässigt. Wenn ich die Terrassentür morgens aufmache und wieder laut klage:

Bah, was für ein widerliches Ekelswetter,

sage ich anschließend laut:

Stopp! Es ist nass und kalt, nicht mehr und nicht weniger!

Geh mal so vor! Du wirst ganz schnell bemerken, wie viele Wertungen und die sind nicht immer positiv, du vielem gleich anhängst. All das manifestiert sich und wirkt sich entsprechend auf dein Leben aus. Also, ich bin oft richtig geschockt, was mir da alles so in meiner Gedankenwelt auffällt. Es schleifen sich wirklich Muster ein, die wir gar nicht mehr beachten, weil sie so selbstverständlich geworden sind. Gedankenhygiene ist also wirklich wichtig und macht sogar Spaß, denn ich muss manchmal echt schmunzeln, wenn ich mich stoppe.

Es gibt da ein Buch „Ein neues Ich“, das ich gerade lese von Dr. Joe DispenzaDas ist nicht so leicht zu lesen, wie es versprochen wird, aber trotzdem habe ich gute Anregungen erhalten. Ich weiß noch nicht, ob ich diese Meditationen, die dort am Ende beschrieben werden, wirklich mache und vor allem auch durchhalte, aber reizen tun sie mich schon. Die Disziplin dafür muss ich noch aufbringen. Der Autor beschreibt in dem Buch sehr anschaulich, dass physikalisch (Quantenphysik) nachgewiesen ist, wie sich unsere Gedanken in unserem Leben manifestieren, wie wir alte Muster loslassen können und uns im Hier und jetzt unsere Zukunft gedanklich selbst kreieren können und zwar positiv!

Vom Überlebensmodus in den Schöpfermodus gehen,

so nennt Dr. Dispenza das. Interessant nicht wahr? Ich habe in meinem Leben schon so viele Bücher über positives Denken, Wünsche manifestieren und dergleichen mehr gelesen. Doch immer wieder scheine ich wohl in alte Muster zu verfallen, denn vieles wiederholt sich, was ich nicht mehr möchte. Ich mache es also jetzt anders und das richtig gut! Ich versuche es zumindest und glaube an Wunder!

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wundervollen Tag! Lasst es Euch gut gehen und denkt positiv! 😘

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Heilung der natürlichen Harmonie im Inneren und Äußeren

macht GESUNDHEIT möglich

In einem Zeitalter der Zerstörung hat die HARMONIE kaum eine Chance.

Ich spreche noch nicht von großen Kriegen irgendwo da draußen, sondern das Zerstörerische ist leider überall sichtbar und spürbar. Es gibt so viele Menschen, die Harmonie ja gar nicht mehr aushalten können und versuchen alles, um einem naturgemäßen, harmonischen Einklang entgegen zu wirken, entweder aus Furcht sie oder das, was sie erleben, könnte langweilig werden bei zu viel Gleichklang oder weil sie ihre angestauten Agressionen (=innerer Unfrieden) an allem und jedem auslassen müssen. Gleichklang bedeutet jedoch keine Eintönigkeit, sondern ein heiles (gesundes) aufeinander Abgestimmtsein aller miteinander verbundenen Organismen in unserem Körper, unserer Seele und unserer Umwelt. Darunter verstehe ich eine aufeinander bezogene Mehrstimmigkeit, die sich auch beim Singen angenehm anhört, harmonisch erzeugte Schwingungen und eine natürliche All-Verbundenheit. Das ist alles andere als Monotonie und die ist leider gängiger, als die Harmonie und die HEILUNG!

Wir brauchen auch die Stille.

Viele ertragen sie nicht mehr, weil sie nicht im Stande sind, ihrer eigenen inneren Stimme zu lauschen. Sie wollen ihr gar nicht mehr zuhören oder haben Angst vor dem, was sie sagen könnte. Ungesunde Lärmpegel werden nicht mehr körperlich wahrgenommen, sondern selbstverständlich ausgehalten und ertragen. Menschen, die ich draußen sehe, laufen oft eh nur noch mit Stöpsel in den Ohren herum, schotten sich ab, um sich wiederum geräuschvoll berieseln zu lassen. Reizüberflutung in Form von Lautstärke überall! Das stumpft ab. So gibt es auch kaum noch eine Nachtruhe, zumindest hier in der Großstadt nicht, auch nicht am Stadtrand. Stille ist unmodern geworden, so wie natürliche, individuelle Schönheit und Harmonie, empfunden für sich selbst und für die Umwelt.

Überall wirkt zwar der Hygienewahn, aber was ist mit der tatsächlichen Reinhaltung und natürlichen Sauberkeit?

Chemie wird einfach unbedacht geschluckt, gespritzt, inhaliert und überall gleichmäßig verteilt. Müll wird achtungslos irgendwo hingeschmissen. Im Gegensatz dazu wird unter den Teppich gekehrt, geschrubbt, blitzblank gescheuert und verdrängt, aber die Achtung vor sich selbst und anderer Natur bleibt auf der Strecke, mal abgesehen von der mangelnden Seelenhygiene. Die meisten Toiletten sind so gebaut, dass wir unseren Dreck nicht mehr sehen müssen, was aber sehr hilfreich sein kann, denn daran können wir viel über unsere Befindlichkeit und mögliche Heilung erkennen. Tampons halten alles zurück, was abfließen soll, bis die Frauen Zysten bekommen, in denen sich Watte, Blut, Haare, Schleimhaut und anderes verkapselt. Wunder der Natur, unser Körper, wie er doch schützt, sonst würden wir an dem Gift, das nicht abfließen kann, sterben! Und zum Schluss wird dann operiert, damit die Schmerzen erzeugenden Zysten raus können. Bei manchen Menschen habe ich den Eindruck, dass sie permanent ihren eigenen Dreck, den sie sehen und nicht ertragen können, von sich weg kehren oder wischen wollen, aber es trotzdem nicht schaffen, sich wirksam davon zu befreien. Das kann dann schon mal zwanghaft werden. Alles muss funktionieren, schnell weg sein, vor allem nach außen hin perfekt dargestellt und das Image poliert werden, aber das bedeutet nicht gleich sauber und rein zu leben und das, was da so blank geschrubbt wird, auch tatsächlich zu lieben.

Ja, wo bleibt bei allem eigentlich die Liebe, die Hingabe, das Verzeihen und das Verständnis für Zusammenhänge?

Wir lieben uns selbst nicht, dann hören wir uns und einander nicht zu, schlagen um uns herum und glauben trotz allem, alles besser zu wissen? Wer in dem Kampf nicht mithalten kann oder will, der ist raus und unmodern…? Ich bin erschrocken, was ich um mich herum so alles beobachte. Mich macht das traurig. Was bilden sich Menschen ein? Niemand ist frei von Fehlern. Aber so viele Leute meinen die Weisheit gepachtet zu haben. Diese ewige Angst vor Harmonie, denn sobald sie da ist, muss doch etwas gefunden werden, womit man sie zerstören kann. An Wiederherstellung ist kaum jemand interessiert, denn das wäre ja ein Eingeständnis der eigenen Unfehlbarkeit… Oder einfach zerstören und weglaufen, bevor der andere verletzt = Angst vor Nähe?…

Puuuuh, manches Mal ist es wirklich anstrengend, inmitten solcher Energien zu leben und diese abzuschirmen. Es ist ein Kraftakt, gerade dann wenn wir selbst erkrankt sind. Ich frage mich natürlich warum krank, denn diese Erkrankungen sind ja auch Warnsignale. Bevor ich mir irgendwelche Chemie reinziehe, was ja leider manches Mal nicht zu vermeiden ist, schaue ich nach alternativen Wegen, mein natürliches Gleichgewicht wieder herzustellen und versuche Menschen zu finden, die mich dabei unterstützen, statt zu vergiften. Ich möchte weder von zu viel unnötiger Chemie, noch von negativen Energien vergiftet werden. Auch dann nicht, wenn ich mich stabil fühle und ganz viel Freude in mir ist. Energievergifter können das nämlich nicht ertragen. Ihre Verbitterung geht so weit, dass sie alles dran setzen, um andere runter zu ziehen. Und das lasse ich nicht zu!

Ich liebe das Leben so sehr, auch wenn ich es nicht immer so spüre wie gerade jetzt, dass ich mir meine Sonne in und um mich herum von nichts und niemandem verdunkeln lassen möchte. Natürlich kenne ich auch meine dunklen Schatten und auch das gehört zu einer natürlichen Ordnung und Harmonie, denn Licht und Schatten gehören nun mal zusammen. Darum stehe ich auch zu allem und bin nicht harmoniesüchtig, denn Harmoniesucht bedeutet, Konflikten gerne aus dem Weg zu gehen oder zu verdrängen, um des „lieben Friedens Willen“. Das ist kein guter Nährboden, den Heilung benötigt. Ich muss nicht nach außen ein perfektes Image „pflegen“ so nach dem Motto: „Alles gut! Ich bin ja immer so positiv! Und immer so dankbar, das Leben ist so schön, wir streiten uns nie und alle haben sich immer nur lieb…!“ Ich kenne ganz natürliche und menschliche Phasen, in denen es mir auch mal sehr mies geht und ich gar nichts mehr verstehe, das Unviversum mich sonst was kann, ich undankbar bin, alles zum Kotzen finde und überhaupt. Wenn gerade dann oder deshalb auch noch Krankheiten ausbrechen, ist wirklich Schluss mit lustig. Aber all das darf niemals so weit führen, dass ich andere Menschen oder meine Umwelt vergifte. Klar könnte ich einigen manches Mal sonst was wünschen, was nicht gerade liebevoll wäre, aber wenn ich spüre, dass mich diese Gedanken nicht mehr loslassen, suche und finde ich wieder zu meinem inneren Frieden und wünsche mir diesen auch für diejenigen, die mir buchstäblich nicht wohl gesonnen sind und nicht gut tun. Alles andere nützt niemandem etwas. Das ist weder sinnvoll und konstruktiv, noch schön und harmonisch. Eben nicht heilsam!

Schönheit und Harmonie sind also ganz eng mit dem Frieden befreundet.

Wo das Ziel der Frieden ist, da ist auch die Liebe Zuhause, das Verständnis, das Bemühen um Gleichklang unterschiedlicher und mehrere Stimmen. Da werden Kanon und Mehrstimmigkeit geübt und möglich. Es kann sich stimmig anhören, anfühlen und aussehen. Das wiederum wirkt harmonisch. Und im einander Zuhören und sich miteinander Befassen kann es möglich werden, sich zu finden oder sich dann auch zu lassen, wenn diese Werte zu unterschiedlich empfunden und gelebt werden möchten. Aber das darf nicht dazu führen, dass wir diese erniedrigen oder zerstören, wenn sie nicht passen. Das ist glaube ich das Schwerste, was wir alle immer wieder auf‘ s Neue beachten und lernen müssen: Menschen und Nischen zu finden, wo das gelebt wird, was harmonisch zu uns passt und wenn das nicht möglich ist, in der Gemeinschaft und in der Natur so zu leben, dass wir uns nicht gegenseitig (zer)stören, sondern einen gemeinsamen Nenner finden. Und immer wieder ist die Heilung der Harmonie im Inneren und Äußeren = GESUNDHEIT gefordert, damit der FRIEDEN, wenn er mal gerade nicht da ist, wieder Einzug halten kann. Das geht immer nur mit LIEBE und zu der gehört dann wieder die Achtung, der Respekt, das Verständnis, die Hingabe und die Zeit, denn die ist ganz wichtig!

Zeit für sich und andere haben,

ZEIT für die Heilung, Zeit sich mit allen Höhen, aber auch mit den Tiefen und mit dem eigenen Dreck zu befassen und das alles nicht verdrängen, irgendwohin kehren, die Verantwortung an andere abgeben oder davor weg laufen. Erst dann kann wirksame REINIGUNG stattfinden und ein gesunder Nährboden entstehen für Frieden und Liebe! Und dort wo es sauber ist, fühlt sich das LICHT wohl und so kann auch die SCHÖNHEIT (wieder) sichtbar werden und darf sich zeigen!

Heilung- aus dem Schatten an' s Licht -

Lasst uns gemeinsam diesen Weg gehen und uns darin gegenseitig unterstützen!

NAMASTÉ

Eure Sabina Boddem

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