Warum Haare färben zur Sucht werden kann …

… manche Frauen sich nicht mal mehr an ihre Naturhaarfarbe erinnern können und es so schwer ist, sich dem Färbewahn wieder zu entziehen …

HaarfarbenDa ich nun mal beim Thema Haarfarbe angelangt bin, möchte ich an meinem eigenen Beispiel mal verdeutlichen, wie das Haarefärben zur Sucht wird, und warum ich froh bin, dass ich nicht mehr färbe.

Alles begann mit der Dauerwelle in den 70ern: Ich habe von Natur aus glattes Haar und wollte natürlich Locken – so wie die Lockenmenschen sich meist glattes Haar wünschen. 😉 Und da es auch noch Mode war, mit so einem Afrolook herumzulaufen, hatte auch ich mit 16 Jahren meine zweite Dauerwelle und diesen Mopp auf dem Kopf. Ergebnis: Meine dunkelbraunen Haare, die von Natur aus einen sehr schönen Glanz haben und in der Sonne  von haselnuss- bis kastanienfarben schimmern können, wurden immer heller und stumpfer. Damals ließ ich eben alles raus wachsen und abschneiden,  bis das alles wieder gesund aussah. Noch hatte ich meine Naturhaarfarbe, die sehr gut zu den Orange- und Brauntönen der 70ger Jahre passte.

Und dann kamen die 80ger mit Pink, Schwarz, Türkis, Lila … und hinzu die neue deutsche Welle. Nicht nur, dass ich nun sehr lange Haare hatte, die ich nicht einfach abschneiden konnte, nein, diese Haarfarbe, die auch noch von der Dauerwelle ausgeblichen war und viel zu hell wurde, passte nun nicht mehr zu den angesagten Farben. Also färbte ich sie pechschwarz, weil das Braun zu brav und langweilig wirkte zu den harten, kalten und kontrastreichen Farben. Ich sah von da ab aus wie ein Wintertyp. Mit meinen dunklen Augenbrauen und den braunen Augen passte das ja auch. Nur meine Mutter schimpfte, dass ich aussähe, als hätte ich eine Perücke auf und trauerte meiner Naturhaarfarbe nach, die ich als ziemlich spießig und nun auch glanzlos empfand. Immer, wenn der Ansatz oben sichtbar wurde, dann sah das Haar natürlich im Kontrast zu der glänzenden Kunstfarbe aschig aus und mein Eindruck, dass ich von Natur aus immer aschiger zu werden drohte, verstärkte sich nun noch mehr. Ich färbte also munter weiter, denn als „Straßenköter“ wollte ich doch nicht herum laufen.

Dann kam die zweite Ära. Die Dauerwelle machte die Haare immer splissiger, und so wurden die Haare immer kürzer und glatter. Hinzu kam, dass ich mich in dieser Zeit sehr veränderte. Die Frauen Powerzeit begann und ich eiferte Annie Lennox, Graze Jones, Sinead O‘ Connor und Co. nach. 1983 wurde aus der Langhaarmähne ein Bob, 1984 war der dann schon durch gestuft, 1985 wurden die Haare noch kürzer und 1986 trug ich schließlich einen Bürstenschnitt. Die Haare wurden inzwischen schon fünf Jahre lang schwarz gefärbt, weil der Ansatz ja soooo grässlich und aschig aussah! Da ich mittlerweile so kurzes Haar trug, dass  man schon die Kopfhaut sehen konnte, mussten die Haare, um zu wirken, sowieso schwarz gefärbt werden! Die Klamotten waren schrill und bunt. Alles passte perfekt zusammen. Unterstrichen wurde es natürlich noch mit schwarzem Kajal und pinkfarbenem Lippenstift!

Dann wollte ich plötzlich rotes Haar, aber natürlich kein warmes Rot, sondern es sollte auberginefarben sein, wie bei meinen Freundinnen. Ich färbte wie eine „Bekloppte“, aber nach einigem Waschen sah auch die Chemie reichste und härteste Färbung wieder aus wie warmes Henna. Damals wusste ich noch nicht, dass mein natürlicher warmer Grundhaarton immer durchschlug, und bei meinen Freundinnen nicht, weil sie nämlich tatsächlich Wintertypen waren! Also färbte ich immer zuerst mit Blauschwarz und dann mit Aubergine nach! Nun kann man sich ja gut vorstellen, wie oft ich färben musste bei einem Haarschnitt, der alle drei bis maximal vier Wochen rasiert werden musste! Mal abgesehen von den Kosten, denn auch schon damals war das für mich ein Vermögen, denn gute Färbeprodukte kosteten viel Geld. Meine Mutter kriegte regelmäßig die Krise, wenn sie mich sah, hatte sich dann aber dann auch irgendwann mal mit  meiner „Perücke“  angefreundet. Was blieb ihr denn auch anderes übrig, denn ich bin ein „Sturkopf“.

So färbte ich munter weiter, war natürlich immer die Trendsetterin, kreativ, flippig mit Charme und Stil, was dazu führte, dass ich als Textildesignerin und Künstlerin plötzlich den Wunsch hatte Farb- und Stilberaterin zu werden. Inzwischen schrieben wir das Jahr 1993. Ich machte also zuerst eine Kurzausbildung zur Visagistin. Während dieser Zeit musste ich für Herrn Badawi  immer Modell sitzen, weil man mich wohl so gut schminken konnte. Und der „Großmeister“ schminkte mich immer höchst persönlich. Und das immer in Winterfarben, weil er natürlich glaubte, dass ich ein Wintertyp wäre. Nur, damals noch nicht wissend, dass ich ein Herbsttyp bin, fühlte ich mich dermaßen fremd und angemalt, dass mich meine Freundin stets an der KÖ, wo damals die Ausbildung stattfand, abholen musste, weil ich mich nicht traute, so mit dem Zug zu fahren und durch die Öffentlichkeit zu schreiten … Ich hatte zwar vorher schon schwarzen Kajal und pinken Lippenstift getragen, aber ich bin noch nie mit Lidschatten in Eistönen herumgelaufen und mit pinken und rosafarbenen Rougetönen. Irgendwie beschlich mich plötzlich das Gefühl, dass ich bei diesem Mann meine Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin nicht machen sollte, denn irgendetwas stimmte hier nicht. Außerdem schien mir das alles zu oberflächlich. Ich ließ mir Unterlagen von sämtlichen damals anerkannten Ausbildern schicken, aber nichts sagte mir zu. Dann las ich von Karin Hunkel. Und das war es! Hier fühlte ich mich angesprochen. Ganzheitliche Farbberaterin und die Beschreibung, warum diese Art der Farbberatung anders war, als die anderen … es schlug ein wie ein Blitz und ich machte mich auf den Weg nach Frankfurt, um Ganzheitliche Farb- und Stilberaterin zu werden.

Oh weh und gleichzeitig welch ein Glück! Hier saß ich nun vor dem Spiegel, abgeschminkt und mit schwarz gefärbten Haaren. Alle standen um mich herum und stellten fest: Diese Frau ist nie und nimmer ein Wintertyp, wie alle glaubten. Sie riefen nach Karin Hunkel, weil ich mich gegen diese Ent-deckung dermaßen wehrte, dass ich nicht wusste, ob ich zuerst heulen und dann schreien sollte oder umgekehrt! Da Karin sehr wohl wusste, was da bei mir abging und, dass das alles, was hier passierte über die Modefrage hinausging, sie auch ganz ähnlich Erfahrungen durchlebt hatte während ihrer eigenen Farbberatung, konnte sie mich mit sehr viel Feingefühl beruhigen. Sie erarbeitete mit einer unglaublichen Sensibilität mit mir gemeinsam meinen Farbtyp und ihr habe ich auch zu verdanken, dass ich im Laufe der Zeit sehr zu mir selbst zurück fand. Dafür bin ich ihr heute noch dankbar!

Ich fuhr nach dem ersten Ausbildungsmodul nach Hause, ließ alles sacken, und kaufte mir andere Kleidung. Ich hatte ja nichts in meinen Farben.  Abschied nehmen, Loslassen, Neubeginn .. all das passte so sehr und war sehr sehr heilsam für mich damals. Meine Haare bekamen schnell den natürliche Haarton. Plötzlich passte er zu meiner Natur. Ich empfand ihn nicht mehr langweilig. Ich empfand mich nicht mehr langweilig, wenn ich mich nicht mehr verfremdete. Ich konnte mich endlich so annehmen, wie ich wirklich bin. Ich glaube, ich fühlte mich zum ersten Mal in meinem Leben schön, auch ungeschminkt. Auch, wenn ich vorher so wirkte, als wäre mir das bewusst gewesen, denn ich hatte ja schließlich immer einen guten Geschmack und kam sehr selbstbewusst rüber – es (ich) war mir nicht bewusst! Hier begann eine Zeit großer Veränderung beruflich und privat, vor allem meines Selbstbewusstseins. Ich arbeitete sehr viel an mir und auch meine Kindheit auf. Es war nicht leicht, aber das beste, was mir passieren konnte.

Hörte die Sucht mit dem Haare färben nun für immer auf? Nö!! 😉  Irgendwann wollte ich dann den rötlichen Schimmer meiner Haare verstärken, und meine Freundin ahnte schon wieder schlimmes. Meine Mutter war inzwischen gestorben. Nun wetterte meine – noch heute beste Freundin –  ich solle es bloß sein lassen. Sie wusste genau warum, denn sie kannte mich ja schon aus meiner Schwarzfärbephase. Immer, wenn nun der Ansatz meiner Naturfarbe hervorlugte, empfand ich ihn im Gegensatz zur Färbung langweilig. Mein Haar war wieder sehr lang, und ich musste deshalb weiter färben. Im Jahr 1999 kam die „Wolle“ wieder ab. Inzwischen hatte ich den Hennatick und trug kurze Haare. Dann trug ich zwischendurch wieder meine Naturhaarfarbe. Aber es war für mich echt eine Qual vor dem Drogerieregal zu stehen, in dem die vielen Tönungen „winkten“ und nicht zuzugreifen. Und immer wieder wurde ich schwach. Meine Freundinnen konnten das nicht verstehen und selbst mein Frisör meinte, dass ich es nun wirklich nicht nötig hätte, meine Haare zu tönen!

So, und Sie werden es kaum glauben, aber 2007 war endlich Schluss mit der Färberei! Erstens hatte ich Jahre lang unglaubliche Blasenbeschwerden, und ich las, dass diese vom Haarefärben kommen könnten. Dann ertappte ich mich dabei, wie ausgerechnet ich immer meinen Kundinnen erfolgreich dabei half, zu sich und ihrer Naturfarbe zu stehen und ich tönte selbst meine Haare. Zwar meinem Farbtyp entsprechend natürlich, aber es war ja nicht mein wirklicher Naturton. Es war auch eine Zeit, in der wieder ganz viel mit mir passierte und ich seitdem noch mehr bei mir angekommen bin.

Und heute freue ich mich über einzelne, sehr wenige graue Haare, die in der Sonne glitzern! Ich empfinde mein Haar weder aschig,  noch langweilig. Im Gegenteil, ich darf ja wirklich glücklich sein, weil ich in meinem Alter noch nicht richtig ergraue. Aber auch graue Haare können ja sehr schön aussehen. Und falls Sie auf meinen Fotos unterschiedliche Brauntöne sehen, so liegt das ausschließlich an der Belichtung! 😉

Wie oft höre ich in meinen Farbberatungen von Kundinnen, dass sie nicht mehr wissen, wie ihre Naturhaarfarbe aussieht, da sie schon seit Jahrzehnten färben. Auch, dass jede zweite, egal welcher Farbtyp sie ist, glaubt, sie habe von Natur aus „Straßenköterhaare“. Ich finde es mittlerweile sehr traurig, was Frauen aufgrund der Modesuggestionen alles mit sich machen und machen lassen. Es kostet Geld, ist auch gesundheitsschädlich, da die Farbe in die Kopfhaut dringt und das Selbstwertgefühl für die eigene, natürliche, individuelle Schönheit geht so sehr verloren.

Ich kann verstehen, dass Menschen, die nicht so attraktiv ergrauen oder deren Haare vielleicht nicht so glänzen oder sie gerne mal ihren Typ verändern möchten oder … ihre Haare tönen oder färben möchten. Aber, wie in meinem Fall beschrieben, muss das doch nicht so ausarten. Leider bin ich nur ein kleines Beispiel, denn es haben unzählige Frauen wirklich nicht nötig und machen es trotzdem, weil aus diesem Teufelskreis wieder aus zu steigen, nicht leicht ist! Und viele sehen mit ihrer Naturhaarfarbe und den dazu passenden Garderoben-Farben und Typ gerechtem Make-up viel attraktiver und jünger aus, als mit der ständigen Verfremdung.

In diesem Sinne darf ich wieder Werbung für meine Beratungen machen! 😉 Eine ausführliche und individuelle Farbberatung ist vielleicht im ersten Moment teuer. Aber das, was bei dem ein oder anderen vor der Farbberatung passiert ist, hat unter Umständen viel mehr Geld gekostet!

Heute ist die Mode nicht mehr so einseitig wie früher. Auch, wenn in diesem Sommer 2010 beispielsweise die Farben des Sommertyps sehr dominant waren, so ist immer in jeder Saison für alle Farbtypen was dabei. Und auf Dauer gesehen wächst die Garderobe, weil alles miteinander kombinierbar ist! Und Sie sparen auf diese Weise wieder Geld, weil die ewigen Fehlkäufe und unkombinierbaren Einzelteile und Lippenstifte, die nicht passen … Schnee von gestern sind.

Schauen Sie mal rein in www.farben-reich.com! Hier finden Sie alle Informationen zu meinen Beratungen.

Falls Sie mal schauen möchten, wie ich früher aussah, dann gucken Sie einfach mal hier ein:

 

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www.farben-reich.com

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38 Kommentare

  1. Bin jetzt erst auf diese Seite gestossen. Finde diesen Beitrag ganz toll und erinnert mich sehr stark an mein Problem. Ich habe auch sehr intensive blaue Augen und meine Naturhaarfarbe war als Kind goldblond und im erwachsenen Alter dann eher dunkel mausbraun und ich wurde als erstes als Sommer getestet ( ich habe dadurch staendig Straehnchen aller Farbmoeglichkeiten gemacht sogar rot getragen, weil die naechste Farbberatung meinte ich sei ein Herbst durch meine dunklen Haare und einer Haut die Sonne ueberhaupt nicht vertraegt und sofort Sonnenbrand bekommt.) Bis ich vor 15 Jahren als Fruehling getestet wurde und ich glaub das stimmt auch. Wobei manche zu intensive Farben mein Gesicht auch schlucken koennen. jetzt mit 66 sind schon viele grauen Haare dabei, und eigentlich will ich sie gerne auswachsen lassen, hab mich aber vor drei Monaten zu blonden und goldigen straehnchen ueberreden lassen bin damit aber nicht sehr gluecklich.
    Also ich finde gerade die Fruehlingstypen mit intensiven blauen Augen sind nicht ganz leicht zu testen.
    Ich finde die Farbvorschlaege und Stoffe auch so schoen. Wo sieht man sowas, in Wien kommt mir das kaum unter ausser das was die grossen ketten halt so liefern. Es gibt ja kaum mehr Einzelhandeslsgeschaefte mit einer anderen Mode als dem was so von H&M. Peek und cloppenburg, Zara mango und so weiter kommt. Und wenn es was Aussergewohnliches ist, ist das in einer Preisklasse die fuer mich nicht leistbar ist. Schade das ein Grossteil der Mode zu so einem Einheitsbrei verkommen ist. ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo es soviele unterschiedliche Moderichtungen und Stile gab.
    Einen schoenen Abend noch mit lieben Gruessen aus Wien. Eva

    1. Liebe Eva,

      zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Offenheit.

      Man kann keinen Farbtyp daran erkennen, ob er Sonne verträgt oder nicht, hellhäutig, dunkelhäutig… ist. Bei jedem Farbtyp gibt es Menschen, die mehr oder weniger gut bräunen, von Natur aus helle Haut haben oder dunkle oder helle Haut haben, die aber trotzdem bräunt… So haben auch viele Menschen Sommersprossen, also nicht nur der Herbst, vor allem die Pigmentflecken an den Armen kommen bei vielen Farbtypen vor.
      Ja, es ist schon schwierig und braucht sehr viel Erfahrung, einen Farbtyp richtig einzuordnen, besonders wenn ein warmer Farbtyp eine kühle Augenfarbe hat oder ein kalter Farbtyp eine warme. Auch das wird leider oft nicht berücksichtigt, dass die Augenfarben alleine betrachtet noch nichts aussagen, weil sie sich oft nicht unterscheiden. So kann ein Sommertyp beispielsweise die gleiche Augenfarbe haben, wie ein Frühlingstyp und trotzdem sieht man im Wechsel der Tücher in der Analyse oder überhaupt beim Umlegen von Stoffen, Farben und Accessoires genau die Unterschiede in der Ausstrahlung im GESAMTBILD betrachtet. Auch Haarfarben spielen, wenn man sie alleine betrachtet oft einen Streich. Die Menschen haben eben nicht nur warme oder kalte Pigmente, sonst würden ja kalte Farbtypen mit blauer Haut und blauen Haaren geboren… 🙂

      Bitte sprechen Sie niemals von Mausfarben oder Straßenköterfarben, wenn Sie Ihre Haare bezeichnen. Es ist lediglich ein kühler Braun- oder Blondton. All diese Bezeichnungen schätzen nicht den Wert der Natur und das macht mich traurig, denn im Laufe meiner Berufsjahre, ich berate schon seit 1994, erhalte ich zu viele Negativinformationen. Die Menschen, besonders FRAUEN! sollten wieder lernen, ihren Wert und ihre natürliche Schönheit zu schätzen. Und das ist das, was ich in den Farbberatungen auch vermittle und mein Schwerpunkt in meiner Arbeit ist!

      Die Stoffbeispiele finde ich im Internet. Aber auch in den Läden gibt es jede Menge schöne Dinge. Es ist alles eine Frage des Blickwinkels und der Aufmerksamkeit. Wie viele Kundinnen meinen, dass es für sie nichts gäbe und wenn ich ihnen das zeige in den Geschäften, dann staunen sie nicht schlecht, weil sie immer dran vorbei gelaufen sind!!! So ist das auch mit vielem anderen…
      Schauen Sie doch mal auf meine Seite im Pinterest. Da finden Sie jede Menge Anregungen. Den Link finden Sie in meinem Blog unter meinen Netzwerken.

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein bisschen weiterhelfen.

      Alles Liebe und eine farbenfrohe Zeit
      mit bunten und herzlichen Grüßen

      Sabina Boddem

      1. Danke fuer Ihre aufbauenden und lange Antwort. Schade, dass sie so weit weg sind. Ja ich glaube es braucht wirklich sehr viel Erfahrung um jemanden richtig auszutesten und zuordnen zu koennen. Ich werde jetzt einfach die Haare auswachsen lassen, da ich besonders am Oberkopf die weissen Haare bekomme und nicht an den Schlaefen und das schaut bald nicht schoen aus wenn der Nachwuchs zu sehen ist. Im Prinzip bin ich auch nie mit dem Farbergebnis zufrieden und es nervt mich schon der Aufwand sowohl finanziell als auch zeitmaessig, da ich ja immer Straehnchen machen lasse, den eine komplette Faerbung wollte ich nie, wegen der Chemie. Ausser meine rote Phase da wurde mit reinen Pflanzenfarben von meiner Friseurin gefaerbt. Danke nochmals mit lieben Gruessen aus dem derzeit heissen Wien. Eva Kiermayr.

      2. Liebe Frau Kiermayr,

        am Donnerstag kommt eine Kundin aus Wien!
        Vielleicht haben ja auch Sie mal die Gelegenheit, einen Ausflug nach Düsseldorf zu machen.

        Alles Liebe und herzliche Grüße

        Sabina Boddem

  2. was für ein spannender und auch persönlicher Artikel! Und passt gerade zu meinen eigenen Überlegungen … Mir geht es nämlich gerade so wie dir: Das intensive Rot wird nach ein paar Waschungen zu einem warmen Ton … sodass ich mich frage, wozu ich eigentlich fürs Färben zahle und meinem Körper die Chemie antue…ähm … Das mit der Blase finde ich hochspannend! Denn ich wurde (aufgrund meiner Bereitstellung zum Friseurmodell für Lehrling) noch nie so viel gefärbt wie in den letzten Monaten .. und habe eine eigenartige Veränderung bzgl. Blase festgestellt, die ich mir nicht erklären konnte.. DANK DIR kann ich das jetzt!!!!! DANKE! Und es hat meinen anfangs noch langsam eintrudelnden Entschluss nun fixiert, dass ich nun wieder auf mein heißgeliebtes Henna Natur (rötlich) umsteige, was ich jahrelang getragen habe und meinem Haar einen gesunden und seinen ursprünglichen Glanz verliehen hat … Für komplett eigene Naturfarbe bin ich noch nicht wieder bereit … da reden wir dann drüber, wenn ich meine kleine Reise antrete … 😉
    Danke, Sabina, dieser Artikel hat mir heute mehrere Augen geöffnet und mich sehr bestärkt! ♥

    1. Liebe Susanne,

      es freut mich, dass ich Dir helfen konnte.
      Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Standhaftbleiben bezüglich des Färbens. 😉

      Herzliche und natürlich farbenfrohe Grüße

      Sabina

  3. Wow, fast als würde ich meine eigene Geschichte lesen 😉 als Kind war ich hellblond, das wurde langsam dunkler und für eine Friseurmodenschau bekam ich dann mit 13 Strähnen blondiert. Ab da fing es an und ging dann über lila und petrolfarbene Strähnen zu schwarz über (was grauenvoll aussah), dann blondiert, rot, orangerot (grauenvoll!!!), dunkles kirschrot (einzig schöne Farbe im nachhinein), brauntöne, honigblond, etc.pp… Und der Ansatz war immer soooo grau! Aufgehört zu färben habe ich erst letzten Herbst – mit 26. Bis zum Kinn sind sie nun wieder naturfarben. Erst war ich seeehr skeptisch – Jetzt fühl ich mich wohl wie lange nicht mehr und die Haare sehen so viel gesünder aus, ich freu mich schon, wenn ich bei Schulterlänge die letzten gefärbten (jetzt noch leicht kupferstichig) abschneiden darf!
    Eine Farbtypberatung hätte ich auch gerne mal, bin derzeit aber leider noch zu geizig dazu (steht noch so viel anderes an). Der Blog ist aber echt toll zu lesen! Danke!

    1. Na, dann lernen wir uns vielleicht doch irgendwann mal persönlich kennen. Auf jeden Fall weiterhin viel Freude an meinem Blog und ich freu mich, dass Ihnen meine Artikel gefallen.

      Farbenfrohe Grüße
      Sabina Boddem

  4. Liebe Frau Sabina Boddem

    dieser Blog macht wirklich Spaß!

    Ich selbst habe eine lange Zeit meine Haare schwarz gefärbt. Das ist jetzt zum Glück vorbei. Laut einer Farbberatung bin ich ein Sommertyp.
    Ich habe grau-blau-güne Augen, werde kaum braun (ich vertrage die Sonne auch nicht gut) und habe einen dezenten rotschimmer in meinen Haaren, der aber noch eindeutig aschig ist.
    Meine Haarfarbe würde ich als mittel- bis dunkel braun bezeichnen. Ich habe mit mitte 30 vereinzelt graue Haare. Meine Augenbraun sind eher ausgeprägt und dunkel.

    Sie kennen es ja selbst. Meine Naturhaarfarbe wurde mir auf die Dauer zu langweilig und ausserdem: meine langen Haare hatten schon ewig keine Schere mehr zu Gesicht bekommen.
    Ich wurde gut beim Friseur beraten. Die Haare wurden gekürzt, jetzt springt meine Naturwelle wieder, und hellere Stänchen bekamm ich auch noch.

    Meine Frage an sie:
    Nun sollte ich wieder den Ansatz nach färben. Die Friseurin meinte das letzte mal sie könne sich mir auch noch heller vorstellen.
    Passt das den überhaupt zu meinem Sommertyp? Lust hätte ich schon. Aber die Angst ist da, dass ich dann einen gold Schimmer in den Haaren habe. Schließlich sind meine Haare von natur aus etwas rötlich (nur sehr leicht).

    ->Haare (leicht) blondieren ohne goldenen schimmer? Ist das für eine von brünette Sommerfrau tragbar?

    Ich würde mich wirklich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Katharina W.

    1. Liebe Katharina,

      zunächst einmal herzlichen Dank für Ihr schönes Feedback zu meinem Blog und für Ihr Vertrauen.

      An Ihrer Stelle würde ich nicht blondieren. Zu viel Frauen laufen mit blonden Haaren herum, weil sie als Kind oder in ihrer Jugend mal blond waren! Wenn Sie brünett sind, dann sind Sie nicht blond. Und wenn das Haar bei den Sommertypen dunkler wird beim Älterwerden, braucht das Gesicht diesen Kontrast (aber kein Schwarz!!!) und wenn Sie zu hell werden, fehlt der natürliche Kontrast einfach und alles wird wieder zu einem Einheitsbrei! So laufen viel zu viele rum. Oder Menschen, die durch das Ergrauen von Natur aus heller werden und sich das Haar wieder Schwarz färben, wie in ihrer Jugend – auch das sieht dann oft sehr unnatürlich aus, weil diese Menschen den Kontrast nicht mehr brauchen, sondern eher eine weichere Haarfarbe. Leider sehen viele Frisöre nur ihren Vorteil in dem sie immer wieder zu Färben oder falschen Haarfarben, die gerade „in“ sind, raten. Lassen Sie doch einfach mal Ihre Naturhaarfarbe zu und schauen dann weiter. Wenn Sie Ihre Farbtyp gerechten Farben tragen, dann sehen Sie auch nicht langweilig aus! Schade, dass Sie nicht zu mir in die Beratung kommen können. Wahrscheinlich wohnen Sie zu weit weg.
      Ich kenne Sie nicht und ich darf mir eigentlich gar kein Urteil erlauben. Ich weiß noch nicht Mal ob Ihre Sommertypeinschätzung stimmt oder ob Sie richtig beraten wurden. Sie könnten genau so gut ein Herbsttyp oder Sommer-Winter-Mischtyp sein … Es gibt innerhalb der einzelnen Farbtypen so unterschiedliche Menschen, dass es unseriös wäre, Sie nach Ihrer Beschreibung in einen Farbtyp „zu pressen“. Deshalb bin ich sehr gegen Onlineberatungen! Das schreibe ich auch wiederholt in meinen Artikeln – so wie auch hier:
      https://farbenreich.wordpress.com/2010/09/16/warum-die-farbtypen-haufig-verwechselt-werden/

      https://farbenreich.wordpress.com/2013/04/02/ganzheitliche-farb-und-stilberatung-befreit-von-einengenden-schemen-und-klischees-und-unterstutzt-damit-die-entwicklung-und-entfaltung-der-individuellen-personlichkeit/

      https://farbenreich.wordpress.com/category/allerlei-zur-farbe/farbberatung-stilberatung-tipps-und-trends/farbtyp-sommer/

      https://farbenreich.wordpress.com/2011/05/28/sonderfalle-unter-den-farbtypen-in-der-farbberatung/

      In diesem Sinne kann ich Ihnen nichts Genaues raten. Dafür müsste ich Sie wirklich persönlich kennen lernen!

      Trotz allem ganz liebe und farbenfrohe Grüße und ein schönes Wochenende
      herzlichst

      Sabina Boddem

      1. Hallo Frau Boddern,

        vielen lieben Dank für ihre Antwort.
        Ich hatte schon immer dunkle Haare und bin selbst als Kind nicht blond gewesen. Danke für ihre klaren aber sympatischen Worte.
        Meine Naturhaarfarbe habe ich eine ganze weile konsekvent mit den Sommerfarben getragen. Aber mit den Stänchen habe ich ein viel besseres feedback bekommen. Ich muss zugeben die Sommerfarben langweilen mich ein bisschen, und komplimente bekomme ich wenn ich reines weiß trage, was auch nicht zu meinem Sommertyp passt. Das gibt mir natürlich etwas zu denken,…
        Leider trennen uns über 400Km, aber ich könnte mir nun tatsächlich vorstellen NOCHMALSeine Farbberatung zu machen. Kommt das häufig vor?
        Vielen Dank für diesen Anstoß
        (Diesmal nicht bei einem VHS Kurs. Auch wenn die Beraterin geschuld gewesen ist, langjährige Erfahrung hatte und uns jeden einzelnen geprüft hatte.)

        Ich wünsche ihnen auch noch weiterhin viel Erfolg. Es ist wunderschön wie Sie anderen Frauen zu mehr selbsbewustsein helfen.

        Viele liebe Grüße
        Katharina W.

  5. Liebe Bina,

    da hast Du richtig schöne Fotos von Dir ausgesucht. Eine gute Idee!

    Ja, ich finde auch, dass man nicht unbedingt färben muss. Bevor Du mich vor 17 Jahren zum Sommertyp beraten hast, ließ ich mir immer blonde Strähnchen in mein sehr aschig nachgedunkeltes Haar machen. Dazu trug ich oft Herbstfarben und eine olivegrüne Brille. Oh je, wenn ich mir heute die Bilder davon anschaue. Echt gruselig. 😦

    Seit ich weiß, dass ich ein Sommertyp bin, stehe ich zu meiner Naturfarbe. Mittlerweile sind da schon viele silberne Haare in dem dunklen Aschbraun. Zu meinem flotten Kurzhaarschnitt passt das sehr gut. Die Sommertypfarben in Kombination runden das Gesamtbild ab.

    Die Farbberatung bei Dir war mit das Beste, was mir im Leben passieren konnte. Es hat sich wirklich gelohnt!!! Ich kann jedem solch eine Beratung nur empfehlen. Ich spare eine Menge Geld, denn Fehlkäufe und Fehlexperimente gibt es bei mir kaum noch. Außerdem bin ich nicht so eingeschränkt in den Farben, wie vor der Farbberatung, als ich aus Unsicherheit viel eingeschränkter in meiner Farbwahl war. 🙂

    Dein Artikel „Mut zu grauen Haaren …“ gefällt mir ebenso!

    Liebe Grüße
    Moni aus Mönchengladbach

    1. Hi Moni,

      danke für Dein offenes und schönes Feedback und für Deine Weiterempfehlung. Du bist ein Schatz, aber das weißt Du ja bereits. 😉 Da ich Dich kenne und Dich öfter sehe, kann ich das ja auch nur befürworten, was Du da schreibst.
      Du siehst für Dein Alter echt klasse aus in jeder Hinsicht!! Da erhältst Du auch von mir ein großes Kompliment! 🙂

      Ganz lieben und bunten Gruß
      Bina

  6. … eine schöne Frisuren-Zeitreise. Sahst aber (fast) immer gut aus 🙂

    Von mir gibt es viel schlimmere Fehlgriffe, oh man … die Bilder schaue ich mir nur sehr ungern an. Gruselig 😉

    LG
    Heidrun

    1. Zuerst mal Dankeschön! 😉

      Das ist ja genau das, was ich meine. Ich habe mich zwar verfremdet, aber ich hätte damals auch keine Naturtöne zu dem schwarzen Haar getragen, eben keine Herbstfarben, die ich ja hätte eigentlich von Natur aus tragen können. Ich war komplett in kühle Töne gehüllt, deshalb passte das auch wieder alles zu mir. Ein Herbsttyp zu sein, wäre für mich damals undenkbar gewesen. Ein braves braunes Ökomädchen … das war meine Vorstellung davon. Und das war auch gut so, denn ich brauchte diese Phase des Andersseins zur Selbstfindung. So kann ich gut verstehen, wenn fast alle in jungen Jahren experimentieren wie wild, auch wenn es „daneben ist und gruselig“.
      Nur, die Frauen, die dann oft in der Beratung sitzen, wissen ja manchmal gar nicht mehr, wie sie wirklich aussehen und sind in einem Alter, wo sie zu sich zurück kommen möchten. Und von dort aus kann man sich dann immer noch bewusst „verfremden“ im Wissen, was einem am besten steht. Auch ich trage manchmal Farben, die ich einfach brauche, auch wenn sie nicht im Farbpass sind.

      LG
      Bina

  7. Ich habe auch alles mögliche ausprobiert, doch seit einigen Jahren töne ich meine Haare regelmäßig im Naturhaarfarbton, damit die lieben Grauen abgedeckt sind.
    Anfangs war es ein wenig schwierig, da meine Haare relativ lang sind, doch inzwischen geht es wunderbar.

    LG Bärbel

    1. Oh weh, dann magst Du meinen neuen Artikel bestimmt nicht gerne, weil da schreibe ich nämlich, dass die grauen Haare wirklich lieb sein können. 😉

      Doch, wie ich das immer wieder betone, ich bin ja nicht ausschließlich gegen Färben oder Tönen. Meine Artikel entstehen ja „nur“ aus den Erfahrungen, die ich in den letzten 17 Jahren und noch länger gesammelt habe.

      Lieben Gruß
      Bina

  8. Ich hab auch alle möglichen und unmöglichen Farben durch. Von Haus aus dunkelbraun, waren meine Haare in den letzten 35 Jahren rot in allen Schattierungen … schwarz … braun mit blonden Strähnen … und sind jetzt kurz und abwechselnd grau (wenn ich keinen Bock zum Färben habe), braun, rötlich und schwarz.

    Ob’s eine Sucht ist, weiß ich nicht. Ich hab halt gern öfter mal was Neues, ob das nun die Haarlänge oder die Haarfarbe betrifft. Und grau lassen möchte ich sie noch nicht. Es ist kein schönes Grau, es schaut eher so aus wie dreckiges Putzwasser.

    Was ich auch erst spät kapiert habe: Warum manche Farben bei mir so affenscheußlich rauskommen. Zum Beispiel diese Aubergine-Tönung, die zu meiner Studentenzeit so aktuell war. Ich hab von Mutters Seite her einen leicht asiatischen Einschlag und eine sehr gelbliche Haut. Dazu diese lila Haarfarbe! Das sah so schrecklich aus, dass ich froh war, als es sich endlich wieder auswusch. Ich glaub, in den 80-er Jahren hat man noch nicht von Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertypen geredet, aber genau das war der Knackpunkt: Das Lila wär was für einen kühlen Farbtyp, aber nix für Frauen wie mich.

    1. Das stimmt, denn Du hörst dich nach einem warmen Farbtyp an. Ich schaue mir später mal Dein Foto genauer an. Obwohl ich vorsichtig bin, was Fotos betrifft, denn die können auch nicht alles hundertprozentig richtig darstellen, weil die Belichtungen ja oft so unterschiedlich sind.

  9. Hallo Frau Boddem,

    ich bin beim Googlen auf Ihren Beitrag gestoßen, den ich wirklich sehr aufschlussreich finde. Großes Kompliment und vielen Dank! Sie sind mutig und offen. Das gefällt mir. Vor allem machen Sie Mut durch ihre eigenen Erfahrungen. Schade, dass Sie nicht in meiner Nähe arbeiten. Ich würde Sie gerne für eine Beratung aufsuchen. Die Bilder sind wunderbar. Schön, diesen Beitrag auch anschaulich dokumentiert zu sehen. Machen Sie sich bloß keinen Kopf, dass jemand das in den falschen Hals bekommen könnte.

    Weiterhin ganz viel Erfolg mit Ihrer Arbeit. Ich spüre richtig, wie sehr Sie damit verbunden sind. Das ist so natürlich und echt.

    Viele liebe Grüße und einen schönen Tag
    Sandra Klein

    1. Liebe Frau Klein,

      herzlichen Dank für Ihr anerkennendes und schönes Feedback. Natürlich freue ich mich, wenn meine Artikel Mut machen und verstanden werden.

      Vielleicht kommen Sie ja mal nach Düsseldorf oder in die Nähe und können die Beratung doch noch erhalten. Ich würde mich natürlich freuen, wenn das klappt.

      Auch für Sie liebe und bunte Grüße und einen sonnigen Tag!

      Sabina Boddem

  10. Durchprobiert habe ich längst auch schon alles, Dauerwelle, Strähnen, Färben, Kurzhaar, Langhaar. So und jetzt reichts mir. Ich akzeptiere jedes einzelne graue Haar, ich habe es mir redlich verdient. Wem`s nicht gefällt, der soll wegschauen 🙂

  11. Eine bunte Palette Deiner Vergangenheit, liebe Sabina. Du bist jermand der alle Längen tragen kann. Doch am besten gefällst du mir mit einem frechen Kurzhaarschnitt.

    Die Dauerwellenphase haben wir sicher alle mal ausprobiert. Ich habe ein typisches Straßenköterblond, bisher nur einige wenige graue Haare und frische manchmal mit blonden Strähnchen auf.

    Hab einen bunten Tag!

    Herzlich
    Anna-Lena

    1. Danke für das Kompliment! 😉 Ich fühle mich mit kurzen Haaren immer noch am wohlsten, weil auch das Styling sehr unkompliziert ist und nicht lange dauert.

      Ich glaube, dass Du ein Sommertyp bist.

      Auch Dir einen bunten und schönen Tag!
      Lieben Gute-Laune-Gruß

      Bina

  12. Mensch Mädel, was bist du hübsch! Ehrlich! Und trotzdem so natürlich, nicht gekünstelt. Ich habe das Bild im bunten Sommerkleid mit Nackenträger mit den leicht strubbeligen Haaren zum Lieblingsbild erkoren.
    Entschuldige, wenn ich nicht alles gelesen habe, aber Bilder ja.
    Einmal Daurewelle – nie mehr Dauerwelle – bei mir. Alle sagten oder fragten: „Sag mal, wolltest du soooooooooooo aussehen?“
    Haare fast bis zur Glatze geschnitten, damit alles raus ist.
    Fast schon alle Rot-Töne in Haaren ausprobiert, auch blaue und grüne Strähnen, aber momentan geht es auch ohne.
    Ich muss los!

    1. Danke! Du bist echt süß! *Rot werd*

      Glaub mir, ich habe mir da nie was drauf eingebildet. Im Gegenteil, ich lernte erst durch viel Arbeit an mir selbst mit und ohne professionelle Hilfe und natürlich auch aufgrund meiner Arbeit mit Menschen, meinen Wert zu schätzen, ob äußerlich oder innerlich.

      Das ist das Schöne am Älterwerden, zumindest bei mir. Ich muss mich weder verstecken, noch was hinter dem Berg halten. Und ich habe viel ausprobiert. Ich glaube, dass es auch wichtig ist, durch Versuch und Irrtum zu gehen und einiges auszuprobieren, damit wir uns dann schließlich selbst erkennen und uns bewusst werden, wer wir sind. Das beziehe ich jetzt nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild … Obwohl wir uns ja mit dem Äußeren aus- drücken.

      Ich habe lange überlegt, ob ich meine Fotos hier rein setzen soll, weil ich befürchtete, dass man mir das vielleicht falsch auslegen würde … so nach dem Motto „Selbstdarstellungstrieb“ oder so. Aber, mir ist das egal. Ich hatte da einfach heute Morgen Lust zu, und ich muss mich wie gesagt auch nicht verstecken. Ich würde mich genau so über Fotos von anderen Frauen freuen. Ich mag es einfach andere Menschen kennen zu lernen und zu sehen. Und, deshalb wage ich es auch, mich hier darzustellen.

      Ganz lieben, bunten und sonnigen Gruß
      Bina

      1. Schade, dass du nur das „obere Ende“ gezeigt hast, denn sonst hätte ich gleich angefangen zu singen:
        „Wenn man aussieht wie du, dann hat man’s leicht, weil man alles viel eher dann erreicht! …. (Lügen)Mädchen haben hübsche Beine, so wie deine …“
        Die gehören automatisch für mich bei dir dazu. – Meine sind immer noch passabel.
        Ich vergesse nie die Episode, wie ich vor langen Jahren im Minirock zur Arbeit ging. Ein Bauarbeiter wollte eine Schubkarre eine schräge Ebene zum Lastwagen hinauffahren, guckte mir aber fasziniert hinterher. – Ich habe ihn dann bedauert, als die Schubkarre runterfiel – Pech für ihn!
        Gruß von mir für dich!

      2. Liebe Clara,

        das ist ganz und gar nicht so, dass ich es leichter hatte, b.z.w. dass es attraktive Frauen leichter haben. Da irrst Du Dich sehr!! Aber das hier zu erklären würde nun wirklich zu persönlich. Ich war nicht ohne Grund in den 80gern sehr engagiert in der Frauenpolitik und Frauenbewegung tätig. Mit solchen Behauptungen sei bitte etwas vorsichtig. Ist nicht böse gemeint, denn ich kenne ja mittlerweile Deinen etwas anderen Clarahumor. 😉

        Lieben Gruß
        Bina

      3. Danke, dass du mich nicht missverstanden hast, denn ich wollte nie und nimmer sagen, dass du dich irgendwie durch dein Aussehen nach oben oder sonstwohin gemogelt hast.
        Frauen müssen zusammenhalten – und das mache ich bei dir auf jeden Fall, trotzdem ist es schön, dass du zusätzlich noch so gut aussiehst!
        Ich gehe ja schon ganz schnell weg, falls ich wieder einen falschen Zungenschlag drin gehabt haben soll, sollte nicht sein!
        Clara, ganz lieb heute!

      4. Das ist lieb von Dir Clara, dass Du mir das schreibst! Es war für mich wichtig!

        Muss jetzt wirklich ganz schnell los.

        Lieben Knuddel.Gruß
        Bina, die Dir nicht böse ist!

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