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Die besondere Schönheit eines Herbsttyps – Frauenportrait

Der Herbsttyp mit seiner warmen Ausstrahlung

und seinen sehr weichen, natürlichen Farben ist in der Gesellschaft, vor allem in der Geschäftswelt, leider nicht so gerne gesehen. Werden die Farben doch nicht mit Wissen, Klarheit und Durchsetzungsvermögen verbunden, so kann ein Herbsttyp gerade das alles auch mit dem Ausdruck seiner individuellen Farben bieten! Ich ermutige immer wieder Frauen und Männer, die zu mir in die Beratung kommen, zu ihrem Farbtyp und ihrer ganz besonderen Ausstrahlung zu stehen und auch wenn sie Kostüm oder Anzug tragen müssen, ihre Ausstrahlung und Kompetenz mit warmen Farben, statt mit dem üblichen Grau, Blau und Schwarz zu unterstützen. Ich persönlich finde es eher traurig, wie Menschen sich farblich verkleiden, um möglichst professionell zu wirken. Auf mich machen falsche Farben an einer Person manchmal keinen besonderen positiven Eindruck. Auch Sie spüren das mehr oder weniger bewusst oder unbewusst, wenn ein Gegenüber nicht stimmig gekleidet ist. Sie legen doch mit Sicherheit auch Wert auf ein stimmiges, kompetentes, respektvoll und einfühlsam vermitteltes Wissen. Wenn das noch zusätzlich verbunden ist mit einer authentischen, harmonischen Ausstrahlung, dann bewirkt die mitteilende Person das, was sie mit einer zu dominanten, streng wirkenden Brille oder einer älter und angeblich reifer machenden falschen Farbe nicht hinbekommt.

Gestern hatte ich einen Auftrag, der mir sehr viel Spaß und Freude machte.

Aber nicht nur mir, sondern auch Sigrid Beckendorf. Die 55-jährige Therapeutin und Heilerin brauchte neue Fotos für Ihre Webseite und für private Zwecke. 2009 hatte ich sie schon fotografiert, nachdem ich sie in meinen Beratungen (Farb-, Stil- und Make-up-Beratung, Einkaufs- und Frisörbegleitung) unterstützte, ihr ganzes Potential (Liebe, Empathie, Weisheit, Wissen, Herzlichkeit, Natürlichkeit, Hellsichtigkeit, Heilkräfte u.v.m.), das sie in sich trägt, nach außen sichtbar zu machen. Das alles kann natürlich ein anderer, beispielsweise sog. kalter oder klarer Farbtyp mit seinen Farben ebenso ausstrahlen. Er wirkt dann auf seine individuelle Weise warm, weiblich oder männlich, mitfühlend u.s.w., wenn er das ist und mitteilen möchte. Sigrid Beckendorf sollte laut der Farbanalyse einer anderen Farbberaterin ein Wintertyp (kalter, klarer Farbtyp) sein was zur Folge hatte, dass Sigrid sich immer mehr verlor und ihre Weiblichkeit und ihr natürlich schönes Wesen weder sehen, noch spüren konnte. Nachdem sie bei mir war, begann die Metamorphose. Diese wird auch in ihrem Bericht auf meiner Webseite unter Kundenstimme spürbar. Die Bilder, die ich damals dazu machte, finden Sie unter Herbsttyp vor und nach der meiner Farbberatung.

Nun möchten Sie natürlich wissen, was gestern bei unserer Fotosession herausgekommen ist.

Ich präsentiere ihnen zunächst mal eine Collage mit einem Vorher-Nachher-Foto, damit Sie erkennen können, was mit ein bisschen natürlichem Make-up, den farbtypgerechten Garderobenfarben, einem farblich passenden Hintergrund und auch dem typgerechten Stil bewirkt werden kann. Selbstverständlich gehört auch Vertrauen und eine gute Chemie zwischen Fotograf(in) und Modell dazu und die entsprechende Atmosphäre, damit das Ergebnis zufriedenstellend wird. Zum Vorher-Foto möchte ich bemerken, dass Sigrid sich so üblicherweise nicht kleidet. Wir haben dieses Bild lediglich für meinen Blog zur Veranschaulichung der untypischen und typischen Farben und des Stilvergleichs gemacht.

Als ganzheitliche Farbberaterin, Therapeutin und Künstlerin (Fotografin) erkenne ich die wesentliche Schönheit eines Menschen und mache sie sichtbar! Hierbei geht es nicht um perfekten, künstlichen Schein, sondern um die natürliche Ausstrahlung und Schönheit eines Menschen. Selbstverständlich darf ich auch Make-up benutzen, aber ich setze es so ein, dass ich das Wesen einer Person heraushole und nicht maskiere oder etwas modelliere, das in Wirklichkeit nicht so existiert. Es ist, als würde ich einen Stein bearbeiten, dessen natürliche Maserungen und Beschaffenheit ich beachte und heraushole. Ich könnte den Stein auch mit Farben völlig zukleistern. Aber ich bevorzuge in meinem künstlerischen Schaffen mit einem Pinsel oder Stift das sichtbar zu machen, was der Natur des Steins entspricht, damit ein harmonisches Ornament entsteht. So verstehe ich auch meine Art und Weise des Schminkens. Ich erkenne den „Rohdiamaten“ einer Person!

Überzeugen Sie sich nun selbst!

Die einzelnen Fotografien sind im Original größer. Sie sehen in den Collagen nur Ausschnitte der Portraits.

 

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Wunderschön, nicht wahr? 🙂 Sigrid Beckendorf würde sich in einem Kostüm oder Anzug völlig verkleidet fühlen. Solch ein Outfit entspricht auch nicht ihrer Berufung. Würde das so sein, dann hätte sie auch in klassischer Businesskleidung in typgerechten Farben eine positive Ausstrahlung. Manches Mal reicht da nur eine Bluse oder ein Schal, wenn das Kleidungsstück gerade nicht in der entsprechenden Farbe vorhanden ist.

Höre ich da etwa ein „Ich bin nicht so schön – egal, was ich anziehe!“? Das stimmt so nicht.

Auch Ihre naturgegebene Schönheit darf sichtbar werden.

Ich bin für Sie da. Informationen zu meiner Arbeit finden Sie auf meiner Webseite www.farben-reich.com. Vielleicht strahlen auch Sie bald aus Ihren persönlichen Fotografien, denn die meisten Menschen sind viel fotogener, als sie denken. Es kommt immer drauf an wie und womit… Das habe ich ihnen ja gerade eben erzählt.

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem

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Herbsttyp vor und nach der Farb- und Stilberatung

Heute stelle ich eine Kundin (31J.) vor, die ich zuerst farbberaten habe.

Herbsttyp vor der Farb- und Stilberatung, Farbenreich
Kundin vor der Farb- und Stilberatung

Dann folgte an einem weiteren Termin eine Frisörbegleitung, ein Besuch beim Optiker, um eine neue Brille auszusuchen und eine Stilberatung während der Modeeinkaufsbegleitung.

Die Kundin ist Herbsttyp, sehr natürlich, schminkt sich nicht und bevorzugt eine natürlich lässige und vegane Kleidung, die fair trade hergestellt wird. Ihr Wunsch war, typgerechte Farben in ihre Garderobe zu bringen, um von dem Grau und Schwarz los zu kommen und einfach mal in alle Richtungen was anderes zu probieren, als sie bisher schon kannte. Vor allem ihre Haare, die sie schon immer lang trug, sollten sich zum ersten Mal grundlegend verändern. Bisher hatte sie nur ihre Spitzen schneiden lassen, Frisörbesuche gemieden und keine Vorstellung, was ihr stehen könnte. Sie wollte sich wirklich überraschen lassen.

Herbsttyp nach dem ersten Haarschnitt, aber noch mit falscher Kleidungsfarbe
Kundin nach dem ersten Haarschnitt

Das Haar wurde in zwei Etappen geschnitten und gestylt, damit sie sich an den Übergang gewöhnen konnte und vor allem entscheiden konnte, ob das Haar wirklich noch kürzer geschnitten werden durfte.

Zuerst wurde das Haar nur in der gesamten Länge gekürzt und an den Seiten angstuft, dann über ein Glätteisen zu leichten Wellen gedreht. Die Deckhaare wurden nicht gestuft, da das Haar dafür zu fein ist.

Nach dem ersten Schritt gefiel die Kundin sich schon besser, aber sie wollte noch mehr Typveränderung.

Nun wurde ihr sehr feines Haar zu einem konturierten, glatten, Bob geschnitten. Anschließend kam eine Tönung hinein, die exakt die Naturfarbe wieder gibt und das Haar wurde über eine Rundbürste nach innen gedreht glatt gefönt. So wirkt es voller, glänzt sehr schön und das Gesicht ist weich umschmeichelt. Vorne etwas länger gelassen, passt die Frisur proportional am besten zur gesamten Erscheinung.

Herbsttyp, Frisur, Bob, StylingHerbsttyp, glatter, angeschrägter Bob,

 

Herbsttyp nach der Farb- und Stilberatung, Farbenreich
Kundin mit neuer Brille beim Optiker

Nach dem Frisör ging es zum Optiker. Vorher kaufte die Kundin einen Schal in einem warmen Herbstrot, damit ihre Haare, Ihre schönen, braunen Augen und ihr Teint auch strahlen und der schwarze Mantel zum Gesicht hin abgedeckt werden konnte. Bei der Brillenauswahl legte die Kundin wert auf eine Brille, die so gut wie es geht nicht auffällt und entschloss sich zu einer randlosen Brille mit einem Gestell in einem warmen Rotton.

Anschließend ging es los zum Modeshoppen. Hierbei drehte es sich nicht nur um das Finden der richtigen Farben, sondern auch darum, wie man die Figur vorteilhaft betont und das, was man nicht so gerne von sich zeigen möchte, mit kreativen Tricks kaschieren kann.

Und hier sind zwei Beispiele:

Herbsttyp, Farbberatung, Stilberatung, Farbenreich
Kundin mit typgerechten Farben
Herbsttyp, Farbberatung, Stilberatung, Farbenreich
Kundin mit typgerechten Farben

Die Kundin hat viel Mut zur Veränderung bewiesen und das Ergebnis hat sich gelohnt! Mit ihrer neuen Frisur und den Herbstfarben wirkt sie frisch und frech. Schwarz und Grau, überhaupt kalte oder pudrige Farben lassen gerade den Herbsttyp müde erscheinen, während typgerechte und warme Farben die natürliche Pigmentierung der Haare, der Haut und der Augen unterstützen und die Person strahlen und aufblühen lassen.

Hier nochmal ein Beispiel vor und nach der Farb- und Stilberatung auf einen Blick:

Herbsttyp vor der Farb- und Stilberatung, Farbenreich
Herbsttyp vor der Farb- und Stilberatung
Herbsttyp nach der Farb- und Stilberatung
Herbsttyp nach der Farb- und Stilberatung

Haben auch Sie Lust auf eine Typveränderung?

Dann informieren Sie sich auf meiner Webseite www.farben-reich.com über meine Angebote.

Ich freue mich auf Sie!

Herzliche und farbenfrohe Grüße

Sabina Boddem

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Vergleichen ist sinnlos, denn DU BIST einzigARTig!

Sabina Boddem, ganzheitliche Farbberaterin, www.farben-reich.com

Fotoquelle https://www.facebook.com/einfach.Chili

Genau so ist es! – Darum schau, wer DU BIST!  Passe Dich nicht der Mode und ihren Farben an, sondern lerne Dich kennen, damit Du DEINE FARBEN sichtbar machen kannst und die MODE sich DIR anPASST. Es gibt dann auch in der Mode Farben, die Dir stehen und ein STIL, der DICH LEBEN LÄSST und nicht den wandelnden Kleiderständer aus Dir macht. Höre auf, ständig Deine Haare zu färben, weil Du beispielsweise dunkelhaarig oder angeblich „straßenköterblond“ oder grau bist und glaubst, damit nicht attraktiv zu sein. Deine Naturhaarfarbe kann wunderschön aussehen, wenn Du Deine Farben trägst! Ein Spatz ist kein Papagei und ein Kanarienvogel kein Schwan und ein Stiefmütterchen keine Tulpe und … Jeder Mensch hat, wie alle Lebewesen, eine INDIVIDUELLE SCHÖNHEIT. Steh dazu und schmücke oder schminke Dich dann PASSEND zu DEINER NATUR. Das ist etwas anderes, als sich ständig zu verfälschen. Hör auf Dich zu vergleichen, denn DU BIST UNVERWECHSELBAR DU und DAS IST WUNDERBAR!

Wenn Sie Begleitung auf Ihrem bunten Weg finden möchten, dann klicken Sie in mein FARBENREICH! Hier finden Sie alle Informationen zu meinen Farb- und Stilberatungen, so wie Frisör- und Einkaufsbegleitungen, Kleiderschrankchecks oder auch unterstützende Gespräche zu Ihrer individuellen Persönlichkeit.

Farbenfrohe Grüße für einen liebevollen und sinnlichen Tag

wünscht Ihnen/ Dir

Sabina (Boddem)

Links zu meinen Artikeln, die für Sie zu dem Thema noch interessant sein könnten:

Der Kleidungsstil ist unabhängig vom Farbtyp

Ganzheitliche Farbberatung – Der Weg zum persönlichen Regenbogen

Ganzheitliche Farbberatung auf dem Weg zu sich selbst, gerade für Frauen in den Wechseljahren …

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung auf dem Weg der Heilung

In der ganzheitlichen Farbberatung Farbe be-kennen lernen

Warum Haare färben zur Sucht werden kann …

Der Farbtyp ist angeboren und verändert sich nicht!

Ich bin die Frau meines Lebens

Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel – lebe als Kind des Lichts

Zeig Dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite 

Mit Ganzheitlicher Farb- und Stilberatung neue Entfaltungsmöglichkeiten entdecken

www.farben-reich.com

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends

Bring Farbe in Dein Leben! :-)

Hallo Ihr Lieben,


die „SALE-Zeit“ ist zum Glück in vielen Geschäften vorbei, was bedeutet, dass ich mit Freuden sehe, wie viele Farben schon überall für jeden Farbtyp von den Kleiderbügeln, Tischen und Regalen winken. 😉 Was nützt es Euch, wenn ich hier nun wieder alles per Foto in den Blog gebe, Ihr aber nicht wisst, was jedem einzelnen von Euch wirklich zu Gesicht steht.


  • Wer also noch keine Farbberatung gemacht hat und nicht von der unglaublichen Vielfalt in den Modeläden erschlagen werden möchte,
  • wer also wissen möchte, was nicht nur gefällt, sondern auch wirklich individuell gut aussieht,
  • wer einen Frühjahrsputz im Kleiderschrank machen, Platz für Neues schaffen und anschließend mal sinnvoll shoppen gehen  und ohne Schrankhüte nach Hause kommen möchte,
  • wer schon seinen Farbtyp kennt, aber mal ein wenig mehr Kreativität oder einen neuen Stil an sich ausprobieren möchte,
  • wer dringend eine neue Brille braucht,
  • wer seine alte Frisur satt hat oder endlich mal wirklich erfahren möchte, welche Haarfarbe zum Typ passt,
  • wer endlich passend typgerecht geschminkt und natürlich aussehen möchte und nicht wie ein Papagei  auf Kriegspfad unterwegs sein will …,
  • wer erkennen möchte, welche Seiten noch im Dunklen schlummern und mal entblättert werden und ans Licht  wollen, um endlich gesehen zu werden,


ja, wer sich mal was Gutes tun will,


ist im www.farben-reich.com an der richtigen Adresse!


Ich freue mich auf Dich und auf Sie!

🙂 🙂 🙂



www.farben-reich.com


EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, Farbtyp Frühling/Herbst, Portraits

Frühling-Herbst-Mischtyp vor und nach der Farbberatung

…  nach dem Brillenkauf und der Frisör-Begleitung

Maria ist Heil-Yoga Lehrerin und Jahrgang 1961, so wie ich. Sie kam zu mir auf Empfehlung von Sigrid Beckendorf, Therapeutin, die ebenso bei mir mehrere Beratungen in Anspruch genommen hatte und auch im gleichen Alter ist. (Bitte klickt hier im Artikel  immer auf das Fettgedruckte, damit Ihr mehr Infos erhaltet!)

Maria war sehr begeistert von Sigrids enormer Veränderung. Da auch Maria sich nicht mehr wohl fühlte in ihrem Outfit, das nicht Schritt hielt mit der Veränderung, die sich bei ihr in dem letzten Jahr vollzogen hatte, kam sie zu zu mir mit dem Wunsch, endlich das nach außen zu strahlen, was sie sie in sich fühlt, und das ist Lebensfreude, Power, Kontaktfreude in ihrem Beruf mit Menschen, Offenheit, Herzlichkeit, Selbstwertgefühl und eine selbstbewusste Weiblichkeit. Maria wollte weg von dem konservativen und steifen Eindruck, den sie bisher vermittelte, zumindest auf den Fotos ihrer Webseite, denn  ich erlebte sie schon, als sie mir auf der Treppe entgegenkam, als sehr lebendig, offen, herzlich und viel jünger aussehend. Schon nach der Begrüßung dachte ich, dass sie mit Sicherheit ein ganz warmer Farbtyp ist, der sich mit den strengen Winterkontrasten alles „kaputt“ macht und sich dahinter versteckt. Ja, und genau das wollte meine Kundin nicht mehr, sich verstecken! Und deshalb erlaubte sie mir auch, dass ich den Bericht schreiben  und auch die Fotos dazu präsentieren darf. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank dafür!

Hier zunächst das Foto mit kühlen Farben und einer schwarz-roten Brille, die wirklich nur den Natur gegebenen Kontrast eines Wintertyps unterstreicht, hier jedoch die warmen, blattgrünen Augen und die warme Hautpigmentierung des Frühling-Herbst-Mischtyps „erschlägt“.

Jeder Farbtyp kann eine auffällige Brille tragen, wenn er möchte. Sie muss nicht zwangsläufig randlos sein, aber wenn schon auffällig, dann ist es meines Empfindens nach ein Muss, dass die Farben stimmen, sonst sieht das ganze zu streng, altbacken oder männlich aus. Klar, wenn das jemand so möchte, ist das ja jedem selbst überlassen. Aber die Kundinnen, die zu mir kommen, wollen ja wissen, was zu ihrem natürlichen Typ passt und sich keine Maske mehr aufsetzen oder sich nicht mehr nach irgendwelchen konservativen Imageklischees richten, so nach dem Motto „schwarz oder weiß steht jedem oder zumindest jedem Dunkelhaarigen“. Das ist völliger Quatsch. Man kann auch in anderen typgerechten Farben sehr edel aussehen oder seriös. Das muss nicht immer schwarz, blau, grau … sein, so wie ich an einem Freitag wieder mal dachte, es gäbe eine Großbeerdigung, als die Leute auf die „Deutsche Oper am Rhein“ zuliefen, während ich dort auf jemanden wartete!

Nach der Farbberatung war mein Eindruck bestätigt. Diese Frau ist ein Frühling-Herbst-Mischtyp. Dieser Farbtyp hat die wärmste Ausstrahlung mit seinen hellen und leuchtenden Herbstfarben. Maria erkannte vor dem Spiegel zum ersten Mal in ihrem Leben bewusst, dass sie leuchtend warme, grüne Augen hat. Bisher in ihren getragenen kalten Farben sahen die Augen oft graustichig aus, und in ihrem Ausweis steht sogar graublau! Auch das erlebte ich nicht zum ersten Mal! Sie wäre nie auf die Idee gekommen, warme Grüntöne zu tragen und war völlig überrascht und fasziniert von der Erkenntnis und Wirkung. Also machten wir Fotos mit meiner Kleidung und mit meiner Brille, die von der Form her natürlich noch nicht optimal ist. Wir wollten einfach nur schon mal den Farbunterschied festhalten. Maria ist auf allen Fotos NICHT geschminkt! Das Grün ist das ihrer Augen. Der orangerote Schal unterstreicht die Farb-Austrahlung ihrer Augen, da diese Farbe im Komplementärkontrast zu  diesem Grün steht und deshalb die Leuchtkraft der Augen unterstreicht! Die Fotos sind nicht bearbeitet oder so manipuliert, dass es passt. Die Haut ist nicht geschminkt, und man erkennt wie ausgeglichen die Hautfarbe ist, weil der pfirsichfarbene Hautunterton optimal unterstützt wird. Man braucht tatsächlich kaum Make-up, wenn man die richtigen Farben trägt!

Dann begleitete ich Maria zum Optiker Ziem in der Düsseldorfer Altstadt. Wir suchten eine randlose Brille aus mit einem warmen grünen Brillengestell. Anschließend ging es zum UNISEX Frisör, wo Mo einen flotten Haarschnitt kreierte. Die Frisur, ein Bob, darf zukünftig vorne noch länger und voller bis zum Kinn wachsen. Wichtig war an dem Tag, dass die harten Stufen, die das dichte Haar zu einer helmartigen, hausbackenen Frisur machten, erst mal weiche Übergänge bekamen, und das ganze auch fransiger und pfiffiger in die Stirn fallen sollte. Seht selbst, was typgerechten Farben, die stimmige  Frisur und die passende Brille in den richtigen Farben eine Person verändern können:

So, und der nächste Schritt ist eine Einkaufsbegleitung mit Stilberatung Ende Februar, wenn die neuen Kollektionen in den Modegeschäften erscheinen. Hier wird es dann darum gehen, alle Seiten, die gelebt und sichtbar werden möchten, zu unterstreichen und kreative Kombinationsmöglichkeiten zu lernen.

FORTSETZUNG HIER!

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Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Herbst, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Portraitfotos

Warum Haare färben zur Sucht werden kann …

… manche Frauen sich nicht mal mehr an ihre Naturhaarfarbe erinnern können und es so schwer ist, sich dem Färbewahn wieder zu entziehen …

HaarfarbenDa ich nun mal beim Thema Haarfarbe angelangt bin, möchte ich an meinem eigenen Beispiel mal verdeutlichen, wie das Haarefärben zur Sucht wird, und warum ich froh bin, dass ich nicht mehr färbe.

Alles begann mit der Dauerwelle in den 70ern: Ich habe von Natur aus glattes Haar und wollte natürlich Locken – so wie die Lockenmenschen sich meist glattes Haar wünschen. 😉 Und da es auch noch Mode war, mit so einem Afrolook herumzulaufen, hatte auch ich mit 16 Jahren meine zweite Dauerwelle und diesen Mopp auf dem Kopf. Ergebnis: Meine dunkelbraunen Haare, die von Natur aus einen sehr schönen Glanz haben und in der Sonne  von haselnuss- bis kastanienfarben schimmern können, wurden immer heller und stumpfer. Damals ließ ich eben alles raus wachsen und abschneiden,  bis das alles wieder gesund aussah. Noch hatte ich meine Naturhaarfarbe, die sehr gut zu den Orange- und Brauntönen der 70ger Jahre passte.

Und dann kamen die 80ger mit Pink, Schwarz, Türkis, Lila … und hinzu die neue deutsche Welle. Nicht nur, dass ich nun sehr lange Haare hatte, die ich nicht einfach abschneiden konnte, nein, diese Haarfarbe, die auch noch von der Dauerwelle ausgeblichen war und viel zu hell wurde, passte nun nicht mehr zu den angesagten Farben. Also färbte ich sie pechschwarz, weil das Braun zu brav und langweilig wirkte zu den harten, kalten und kontrastreichen Farben. Ich sah von da ab aus wie ein Wintertyp. Mit meinen dunklen Augenbrauen und den braunen Augen passte das ja auch. Nur meine Mutter schimpfte, dass ich aussähe, als hätte ich eine Perücke auf und trauerte meiner Naturhaarfarbe nach, die ich als ziemlich spießig und nun auch glanzlos empfand. Immer, wenn der Ansatz oben sichtbar wurde, dann sah das Haar natürlich im Kontrast zu der glänzenden Kunstfarbe aschig aus und mein Eindruck, dass ich von Natur aus immer aschiger zu werden drohte, verstärkte sich nun noch mehr. Ich färbte also munter weiter, denn als „Straßenköter“ wollte ich doch nicht herum laufen.

Dann kam die zweite Ära. Die Dauerwelle machte die Haare immer splissiger, und so wurden die Haare immer kürzer und glatter. Hinzu kam, dass ich mich in dieser Zeit sehr veränderte. Die Frauen Powerzeit begann und ich eiferte Annie Lennox, Graze Jones, Sinead O‘ Connor und Co. nach. 1983 wurde aus der Langhaarmähne ein Bob, 1984 war der dann schon durch gestuft, 1985 wurden die Haare noch kürzer und 1986 trug ich schließlich einen Bürstenschnitt. Die Haare wurden inzwischen schon fünf Jahre lang schwarz gefärbt, weil der Ansatz ja soooo grässlich und aschig aussah! Da ich mittlerweile so kurzes Haar trug, dass  man schon die Kopfhaut sehen konnte, mussten die Haare, um zu wirken, sowieso schwarz gefärbt werden! Die Klamotten waren schrill und bunt. Alles passte perfekt zusammen. Unterstrichen wurde es natürlich noch mit schwarzem Kajal und pinkfarbenem Lippenstift!

Dann wollte ich plötzlich rotes Haar, aber natürlich kein warmes Rot, sondern es sollte auberginefarben sein, wie bei meinen Freundinnen. Ich färbte wie eine „Bekloppte“, aber nach einigem Waschen sah auch die Chemie reichste und härteste Färbung wieder aus wie warmes Henna. Damals wusste ich noch nicht, dass mein natürlicher warmer Grundhaarton immer durchschlug, und bei meinen Freundinnen nicht, weil sie nämlich tatsächlich Wintertypen waren! Also färbte ich immer zuerst mit Blauschwarz und dann mit Aubergine nach! Nun kann man sich ja gut vorstellen, wie oft ich färben musste bei einem Haarschnitt, der alle drei bis maximal vier Wochen rasiert werden musste! Mal abgesehen von den Kosten, denn auch schon damals war das für mich ein Vermögen, denn gute Färbeprodukte kosteten viel Geld. Meine Mutter kriegte regelmäßig die Krise, wenn sie mich sah, hatte sich dann aber dann auch irgendwann mal mit  meiner „Perücke“  angefreundet. Was blieb ihr denn auch anderes übrig, denn ich bin ein „Sturkopf“.

So färbte ich munter weiter, war natürlich immer die Trendsetterin, kreativ, flippig mit Charme und Stil, was dazu führte, dass ich als Textildesignerin und Künstlerin plötzlich den Wunsch hatte Farb- und Stilberaterin zu werden. Inzwischen schrieben wir das Jahr 1993. Ich machte also zuerst eine Kurzausbildung zur Visagistin. Während dieser Zeit musste ich für Herrn Badawi  immer Modell sitzen, weil man mich wohl so gut schminken konnte. Und der „Großmeister“ schminkte mich immer höchst persönlich. Und das immer in Winterfarben, weil er natürlich glaubte, dass ich ein Wintertyp wäre. Nur, damals noch nicht wissend, dass ich ein Herbsttyp bin, fühlte ich mich dermaßen fremd und angemalt, dass mich meine Freundin stets an der KÖ, wo damals die Ausbildung stattfand, abholen musste, weil ich mich nicht traute, so mit dem Zug zu fahren und durch die Öffentlichkeit zu schreiten … Ich hatte zwar vorher schon schwarzen Kajal und pinken Lippenstift getragen, aber ich bin noch nie mit Lidschatten in Eistönen herumgelaufen und mit pinken und rosafarbenen Rougetönen. Irgendwie beschlich mich plötzlich das Gefühl, dass ich bei diesem Mann meine Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin nicht machen sollte, denn irgendetwas stimmte hier nicht. Außerdem schien mir das alles zu oberflächlich. Ich ließ mir Unterlagen von sämtlichen damals anerkannten Ausbildern schicken, aber nichts sagte mir zu. Dann las ich von Karin Hunkel. Und das war es! Hier fühlte ich mich angesprochen. Ganzheitliche Farbberaterin und die Beschreibung, warum diese Art der Farbberatung anders war, als die anderen … es schlug ein wie ein Blitz und ich machte mich auf den Weg nach Frankfurt, um Ganzheitliche Farb- und Stilberaterin zu werden.

Oh weh und gleichzeitig welch ein Glück! Hier saß ich nun vor dem Spiegel, abgeschminkt und mit schwarz gefärbten Haaren. Alle standen um mich herum und stellten fest: Diese Frau ist nie und nimmer ein Wintertyp, wie alle glaubten. Sie riefen nach Karin Hunkel, weil ich mich gegen diese Ent-deckung dermaßen wehrte, dass ich nicht wusste, ob ich zuerst heulen und dann schreien sollte oder umgekehrt! Da Karin sehr wohl wusste, was da bei mir abging und, dass das alles, was hier passierte über die Modefrage hinausging, sie auch ganz ähnlich Erfahrungen durchlebt hatte während ihrer eigenen Farbberatung, konnte sie mich mit sehr viel Feingefühl beruhigen. Sie erarbeitete mit einer unglaublichen Sensibilität mit mir gemeinsam meinen Farbtyp und ihr habe ich auch zu verdanken, dass ich im Laufe der Zeit sehr zu mir selbst zurück fand. Dafür bin ich ihr heute noch dankbar!

Ich fuhr nach dem ersten Ausbildungsmodul nach Hause, ließ alles sacken, und kaufte mir andere Kleidung. Ich hatte ja nichts in meinen Farben.  Abschied nehmen, Loslassen, Neubeginn .. all das passte so sehr und war sehr sehr heilsam für mich damals. Meine Haare bekamen schnell den natürliche Haarton. Plötzlich passte er zu meiner Natur. Ich empfand ihn nicht mehr langweilig. Ich empfand mich nicht mehr langweilig, wenn ich mich nicht mehr verfremdete. Ich konnte mich endlich so annehmen, wie ich wirklich bin. Ich glaube, ich fühlte mich zum ersten Mal in meinem Leben schön, auch ungeschminkt. Auch, wenn ich vorher so wirkte, als wäre mir das bewusst gewesen, denn ich hatte ja schließlich immer einen guten Geschmack und kam sehr selbstbewusst rüber – es (ich) war mir nicht bewusst! Hier begann eine Zeit großer Veränderung beruflich und privat, vor allem meines Selbstbewusstseins. Ich arbeitete sehr viel an mir und auch meine Kindheit auf. Es war nicht leicht, aber das beste, was mir passieren konnte.

Hörte die Sucht mit dem Haare färben nun für immer auf? Nö!! 😉  Irgendwann wollte ich dann den rötlichen Schimmer meiner Haare verstärken, und meine Freundin ahnte schon wieder schlimmes. Meine Mutter war inzwischen gestorben. Nun wetterte meine – noch heute beste Freundin –  ich solle es bloß sein lassen. Sie wusste genau warum, denn sie kannte mich ja schon aus meiner Schwarzfärbephase. Immer, wenn nun der Ansatz meiner Naturfarbe hervorlugte, empfand ich ihn im Gegensatz zur Färbung langweilig. Mein Haar war wieder sehr lang, und ich musste deshalb weiter färben. Im Jahr 1999 kam die „Wolle“ wieder ab. Inzwischen hatte ich den Hennatick und trug kurze Haare. Dann trug ich zwischendurch wieder meine Naturhaarfarbe. Aber es war für mich echt eine Qual vor dem Drogerieregal zu stehen, in dem die vielen Tönungen „winkten“ und nicht zuzugreifen. Und immer wieder wurde ich schwach. Meine Freundinnen konnten das nicht verstehen und selbst mein Frisör meinte, dass ich es nun wirklich nicht nötig hätte, meine Haare zu tönen!

So, und Sie werden es kaum glauben, aber 2007 war endlich Schluss mit der Färberei! Erstens hatte ich Jahre lang unglaubliche Blasenbeschwerden, und ich las, dass diese vom Haarefärben kommen könnten. Dann ertappte ich mich dabei, wie ausgerechnet ich immer meinen Kundinnen erfolgreich dabei half, zu sich und ihrer Naturfarbe zu stehen und ich tönte selbst meine Haare. Zwar meinem Farbtyp entsprechend natürlich, aber es war ja nicht mein wirklicher Naturton. Es war auch eine Zeit, in der wieder ganz viel mit mir passierte und ich seitdem noch mehr bei mir angekommen bin.

Und heute freue ich mich über einzelne, sehr wenige graue Haare, die in der Sonne glitzern! Ich empfinde mein Haar weder aschig,  noch langweilig. Im Gegenteil, ich darf ja wirklich glücklich sein, weil ich in meinem Alter noch nicht richtig ergraue. Aber auch graue Haare können ja sehr schön aussehen. Und falls Sie auf meinen Fotos unterschiedliche Brauntöne sehen, so liegt das ausschließlich an der Belichtung! 😉

Wie oft höre ich in meinen Farbberatungen von Kundinnen, dass sie nicht mehr wissen, wie ihre Naturhaarfarbe aussieht, da sie schon seit Jahrzehnten färben. Auch, dass jede zweite, egal welcher Farbtyp sie ist, glaubt, sie habe von Natur aus „Straßenköterhaare“. Ich finde es mittlerweile sehr traurig, was Frauen aufgrund der Modesuggestionen alles mit sich machen und machen lassen. Es kostet Geld, ist auch gesundheitsschädlich, da die Farbe in die Kopfhaut dringt und das Selbstwertgefühl für die eigene, natürliche, individuelle Schönheit geht so sehr verloren.

Ich kann verstehen, dass Menschen, die nicht so attraktiv ergrauen oder deren Haare vielleicht nicht so glänzen oder sie gerne mal ihren Typ verändern möchten oder … ihre Haare tönen oder färben möchten. Aber, wie in meinem Fall beschrieben, muss das doch nicht so ausarten. Leider bin ich nur ein kleines Beispiel, denn es haben unzählige Frauen wirklich nicht nötig und machen es trotzdem, weil aus diesem Teufelskreis wieder aus zu steigen, nicht leicht ist! Und viele sehen mit ihrer Naturhaarfarbe und den dazu passenden Garderoben-Farben und Typ gerechtem Make-up viel attraktiver und jünger aus, als mit der ständigen Verfremdung.

In diesem Sinne darf ich wieder Werbung für meine Beratungen machen! 😉 Eine ausführliche und individuelle Farbberatung ist vielleicht im ersten Moment teuer. Aber das, was bei dem ein oder anderen vor der Farbberatung passiert ist, hat unter Umständen viel mehr Geld gekostet!

Heute ist die Mode nicht mehr so einseitig wie früher. Auch, wenn in diesem Sommer 2010 beispielsweise die Farben des Sommertyps sehr dominant waren, so ist immer in jeder Saison für alle Farbtypen was dabei. Und auf Dauer gesehen wächst die Garderobe, weil alles miteinander kombinierbar ist! Und Sie sparen auf diese Weise wieder Geld, weil die ewigen Fehlkäufe und unkombinierbaren Einzelteile und Lippenstifte, die nicht passen … Schnee von gestern sind.

Schauen Sie mal rein in www.farben-reich.com! Hier finden Sie alle Informationen zu meinen Beratungen.

Falls Sie mal schauen möchten, wie ich früher aussah, dann gucken Sie einfach mal hier ein:

 

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www.farben-reich.com

Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Frühling, Farbtyp Frühling/Herbst, Farbtyp Herbst, Farbtyp Sommer, Farbtyp Sommer/Winter, Farbtyp Winter

Wem stehen rote, blonde, braune oder schwarze Haare? Welche Haarfarbe passt zu welchem Farbtyp?

Ihr Lieben,

heute greife ich die  Fragen der Überschrift dieses Artikels auf, die häufig in die  Suchmaschinen eingegeben werden. Diese Fragen sind so zu allgemein gestellt.

Es müsste spezieller gefragt werden: Wem steht welches Rot, Blond, Braun oder Schwarz?

Und sofort bin ich wieder in meinem Thema Farbtypberatung, denn hier erkennen Sie, welche Rottöne, Blond- oder auch Braun- und Schwarztönungen zu Ihrem Haar passen!

Leider gehen auch die meisten Kosmetikfirmen zu pauschal mit diesen Begriffen um. Wenn ich vor den Tönungen oder den Lippenstiften stehe und sehe, dass diese oder jene Farbe für Blonde, Brünette oder Schwarzhaarige gedacht sein sollen, dann „kriege ich eine Krise“. Was soll jemand mit solchen Aussagen anfangen? Oder noch schlimmer, wenn eine Haarfarbe für braune, grüne oder blaue Augen gedacht sein soll!

Also grundsätzlich:

  • Es gibt kühle und warme Rot–, Blond-, Braun- und sogar Schwarztöne bei den Farben!
  • Die kühlen stehen den kühlen Farbtypen, wie dem Sommer-, Sommer-Winter-Misch- und Wintertyp,
  • und die warmen dem Frühling-, Frühling-Herbst-Misch- und Herbsttyp.
  • Doch auch bei den Sommertypen können vereinzelt Rotpigmentierungen im Haar vorkommen, siehe auch meinen Artikel unter

Einen kleinen Anhaltspunkt kann ich Ihnen hier geben, nach dem Sie sich richten können.

Die idealen Haarfarben:

Frühlingstyp

  • Goldblond, Flachsblond, Goldbraun, Kupfer. Mittelbraunes Haar ist gut für Strähnen geeigntet. Aschtöne, Platin, Schwarz oder Dunkelrot sind grundsätzlich zu vermeiden.

Frühling-Herbst-Mischtyp

  • Goldblond, Goldbraun, Hellbraun, Kastanienbraun, Karottenrot, Kupfer. Ideale Strähnchenfarbe ist Kupfer.

Herbsttyp

  • Kastanienbraun, Karottenrot, Kupfer, Honigblond, Dunkelbraun, Hellbraun. Ist das Haar ergraut, hat es einen warmen Ton.

Sommertyp

  • Aschblond, Platinblond, Aschbraun, Hell- bis Mittelbraun, Blaugrau, Perlweiß. Das Sommerhaar ist von seiner Farbe her meist gut für Strähnen geeignet. Manchmal sieht auch Mahagoni oder Kirschrot gut aus.

Sommer-Winter-Mischtyp

  • Mittel- bis Dunkelbraun, Schwarz, weiß meliert, Kirschrot

Wintertyp

  • Schwarz, Blauschwarz, Silbergrau, Blaurot, Dunkelbraun, Weiß. Ihnen stehen blonde Strähnen nicht und auch kein Kupferrot. Durch natürliches Ergrauen Sehen Sie sehr attraktiv aus.

Einen weiteren Artikel zu den Haarfarben finden Sie unter

Leider erkennen häufig die Frisöre nicht, welcher Farbtyp Sie sind. Auch die Kosmetikerinnen schminken oft in den falschen Farben. Ich kann ehrlich gesagt so etwas überhaupt nicht verstehen, und ich erlebe hier bei den Kundinnen so manchen Fehlgriff, den sie von sogenannten Profis empfohlen bekamen! Und, wennn ich dann noch erfahren muss, wie beispielsweise goldblonde, sehr warm pigmentierte Frühlingstypen in einer anderen Farbberatung zum Winter „gemacht“ wurden, dann kräuselt sich bei mir alles den Nacken hoch, und es tut schon weh in meinen Augen!

Wenn Sie unsicher sind, welche  Haartönung zu dem Unterton Ihrer natürlichen Pigmentierung passt, ob ein kühles oder warmes Rot, ein kühles oder warmes Braun oder ob Platin- oder Goldblond, empfehle ich Ihnen, sich den Frisör sehr gut auszuwählen oder wirklich vorher eine Farbberatung aufsuchen.

„Tja“, werden Sie jetzt bestimmt sagen, „Wie soll ich denn wissen, ob ich da nicht auch falsch beraten werde? Ich kann doch nicht wissen, ob jemand mich wirklich erkennt … Es gibt da doch eine Menge, die doch nicht so sicher sind …“ Meiner Meinung nach können wir uns nie sicher sein, ob wir wirklich in guten Händen sind, denn in allen Berufen gibt es Qualitätsunterschiede. Unabhängig davon, ob jemand studiert hat oder nicht, finden wir in jeder Branche Menschen, mit denen wir zurecht kommen oder nicht. Es geht leider häufig nur über Versuch und Irrtum. Ich kann Ihnen da einfach keinen guten Tipp geben außer, dass Sie vielleicht auf die Berufserfahrung oder die Ausbildung achten sollten. Aber auch dabei habe ich schon so einiges erlebt, was nicht hätte sein dürfen. Das kennen Sie sicherlich auch.

Nun hoffe ich, dass ich Ihnen hier ein bisschen weiterhelfen konnte.

Nähere Informationen zu meinen Farb- , Stil- und Make-up-beratungen,  so wie zu den Einkaufsbegleitungen oder Kleiderschrankchecks finden Sie auch unter

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Findung der passenden Farben für Ihr äußeres und inneres Wohlbefinden.

Herzlich und farbenfroh

Ihre Sabina Boddem

 

Weitere interessante Links zum Thema:

Frisurenbilder zu Haarfarben für den warmen Farbtyp (Frühlingstyp, Frühling-Herbst-Mischtyp, Herbsttyp)

Frisurenbilder zu Haarfarben für den kalten Farbtyp (Sommertyp, Sommer-Winter-Mischtyp und Wintertyp)

https://farbenreich.wordpress.com/2011/05/28/sonderfalle-unter-den-farbtypen-in-der-farbberatung/

https://farbenreich.wordpress.com/2010/08/11/mut-zu-grauen-haaren-und-stattdessen-mut-zu-bunter-kleidung/

https://farbenreich.wordpress.com/2010/01/31/wintertypen-ergrauen-fruh-sommertypen-fruhlingstypen-und-herbsttypen/

https://farbenreich.wordpress.com/2010/08/10/warum-haare-farben-zur-sucht-werden-kann/