KUNTERBUNTE THEMEN, Wenn ich musiziere

Greensleeves – Harfenklänge zum Entspannen

… für Euch von mir

Diese Melodie konnte ich bisher nie mit Begleitung spielen und schon gar nicht nach Noten. Ich habe sie, wenn überhaupt, nur mit der rechten Hand ohne Noten nach Gehör gezupft. Aber heute kam die Begleitung plötzlich intuitiv, als ich eigentlich etwas völlig anderes spielen wollte. Ich freue mich, denn das ist doch schon mal ein Anfang, der natürlich noch extrem ausbaufähig ist. 😃

Allen eine gesunde und heilende Zeit!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

 

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Wenn ich musiziere

Warum mir als Farb- und Stilberaterin manchmal der Mut fehlt, ein Video von mir zu veröffentlichen

oder „Atlantis“ von Christoph Pampuch

Ein ganz persönlicher Beitrag 

Inhalt:

  1. eigentlich ein Musikvideo von mir, in dem ich Klavier spiele
  2. uneigentlich einer meiner authentischsten Beiträge, in dem ich Euch von meinen unliebsamen Seiten berichte, mit denen ich mit zunehmendem Alter lernen muss umzugehen, vor allem sie lieb zu haben und stolz drauf zu sein…

Zu Punkt I

  • „Atlantis“ ist von Christoph Pampuch für die Harfe komponiert worden. Ich spiele es üblicherweise auch auf meiner Harfe. Aber es reizt mich trotzdem das, was ich mir erarbeite, auch auf dem Klavier zu versuchen. Da ich gerne frei improvisiere, habe ich das Stück spontan erweitert. Ich habe die Improvisation vorher nicht einstudiert, sondern sie ist während des Spielens entstanden. Die Aufnahme ist bereits ein Jahr alt, aber heute bin ich endlich so mutig, sie mit Euch zu teilen! Pampuch‘ s Anliegen ist auch, dass wir uns von seinen Noten lösen und frei weiterspielen. Beispiele dazu findet Ihr in sehr vielen schönen Harfenversionen auf YouTube.

Zu Punkt II

  • Ganz ehrlich, es ging mir bei meinem Mut überhaupt nicht um mein Klavierspiel, sondern darum, mich als Farb- und Stilberaterin so zu zeigen, eben aus einer Perspektive aufgenommen, in der jeder mein ungeliebtes fliehendes Kinn sieht. Ich konnte gerade dieses Video bisher optisch nicht gut ertragen, akustisch schon… Aufgrund meiner schweren Osteoporose und den damit verbundenen Wirbel- und Wirbeldeckplattenbrüchen staucht sich meine Wirbelsäule, was zu dem typischen Witwenbuckel führen kann und ich jetzt schon eine starke Wölbung im Nacken habe. Aufrund dieser veränderten Körperstellung wird auch das Gesamtprofil beeinträchtigt und der Hals und das Kinn sind nicht mehr optimal gestreckt. Dieses fliehende Kinn ist mein wundester Punkt! Wenn ich entsprechend optimal posiere, dann wirke ich wie eine wesentlich jüngere Frau auch, wenn ich nicht geschminkt bin. Doch, wenn ich mich ehrlich bewege und in den Spiegel schaue, muss ich erkennen und annehmen, dass ich nun mal zum Seniorinnenalter gehöre und längst Oma sein könnte.
  • Aber, wenn diese Coronakrise mir gerade eins zeigt, so ist es, dass ich noch authentischer sein möchte. Ich ermutige in jeder Beratung meine Kundinnen und Kunden, sich so lieb zu haben, anzunehmen und zu zeigen wie sie sind. Und sie sind auch noch so mutig und zeigen sich hier völlig ungeschminkt in meinem Blog für das Vorher-Foto (vor der Farb- und Stilberatung)! Und was mache ich? Ich lächle hier meistens „zuckersüß“ aus meiner Lieblingsperspektive heraus, sodass jeder nur meine Schokoladenseiten sehen kann. Ganz schön feige von mir! Aber heute ist Schluss damit. Ich bin ja mit meinen Videos schon wesentlich mutiger geworden. Ich traue mich ja sogar sogar zu sprechen in den Videos. Aber jetzt dürft Ihr auch das hier sehen. Ich bin so wie ich bin und ich darf nach 59 Jahren gelebtes Leben so aussehen! Auch ich bin „nur“ eine Frau und ich traue mich! JETZT!

Viel Freude und Entspannung beim Zuhören!

Übrigens:

Das war ich 1987 im Alter von 26 Jahren und mit fast schwarz gefärbtem Haar! Ich erinnere mich, dass ich damals bei weitem nicht das Selbstwertgefühl hatte, was ich heute habe und ich fand mich damals nie besonders schön. Rückblickend empfinde ich das natürlich völlig anders…

Wenn ich andere Frauen wahrnehme und gerade meine Kundinnen, dann erkenne ich in jeder von ihnen, egal wie alt sie ist, ihre ureigene persönliche Schönheit. Und selbst bin ich so kritisch mit mir.

Ja, das SICH-SCHÖN-FINDEN durchläuft so viele Prozesse. Ich habe gerade das Gefühl, dass ich mich in einem Prozess befinde, in dem ich spüre, dass ich wieder einen Schub Richtung Älteraussehen mache. Auch, wenn du vielleicht denkst, dass ich mich auf hohem Niveau kritisiere. Weißt du, das macht jede Frau, die ich bisher kennen gelernt habe, wenn sie ehrlich ist und besonders diejenige, die wirklich einem klassischen Schönheitsideal entspricht, ist am kritischsten mit sich selbst… So wie ich früher! Frau eben! Aber wir sind doch echt klasse oder???!!!

In diesem Sinne heute mal ganz besonders allen Frauen, die meine Beiträge lesen: Steht zu Euch und habt Euch lieb so wie Ihr eben seid! Und wenn nicht, dann wisst Ihr ja, wer Euch bei Eurer Findung professionell und als lebenserfahrene Frau unterstützen möchte. Ich kann das nämlich sehr gut! Nur mich selbst manchmal nicht… Deshalb kann ich jeden Prozess ja so gut nachempfinden…

Herzlichst und frauenpowerfull

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung, Wenn ich musiziere

Warum intuitives MusikinstrumentenSPIEL so gut tun kann

Ihr Lieben,

in meinem Video möchte ich Euch persönlich dazu ermutigen, das Harfenspiel oder sonstiges MusikinstrumentenSPIEL wirklich mal als Spiel zu verstehen und auszudrücken. Gerade in Zeiten wie in dieser Coronakrise ist es wichtig, Freude an etwas zu haben und abschalten zu können, aber gleichzeitig auch zu sich selbst zu finden und Gefühle ausdrücken zu können…

Das kann jeder, ohne ein Instrument spielen zu können. Es gibt ganz viele Möglichkeiten für dich und auch für deine Kinder. Vielleicht werde ich demnächst darauf hier näher eingehen und konkrete Tipps und Anleitungen dazu geben. Wozu bin ich schließlich Kunst- und Gestaltungssozialtherapeutin, Erzieherin und Dipl. Textil-Designerin? Ich habe in den letzten 15 Jahren ausschließlich als selbstständige ganzheitliche Farb- und Stilberaterin gearbeitet. Aber das andere habe ich noch nicht verlernt. Vielleicht ist ja jetzt die Zeit reif, altes Wissen und Erfahrungen wieder rauszuholen und zu vermitteln. Ihr könnt mir ja mal in den Kommentaren Bescheid geben, ob Ihr in dieser Angelegenheit etwas von mir braucht, bzw. Ihr Euch etwas wünscht, womit ich Euch helfen könnte.

Lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund! ❤️🙏🎶🐝☀️

Eure Sabina aus dem FarbenReich

P.S.: Im Video spiele ich übrigens an meiner kleinen Reiseharfe, „Special Edition Fullsicle“

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Intuitives Spielen an der Harfe von Sabina Boddem – Erinnerung an den Frühling 2019

Ihr Lieben,

heute habe ich in meiner Sammlung ein Video entdeckt, in dem ich an einem Frühlingstag an der Harfe meinem Gefühl freien Lauf ließ. Die Vögel begleiteten mich mit ihrem Gesang.

Manchmal brauche ich einen gewissen Abstand, um etwas, das ich mal kreiert habe, Beachtung und auch Anerkennung zu schenken. Deshalb veröffentliche ich das Video auch erst jetzt und nenne es „Erinnerung an den Frühling 2019“, weil ich es ja da gespielt habe.

Viel Freude beim Zuhören und Träumen vom Frühling.

Herzlichst

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

 

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„Roter Himmel – Blaue Wolken“ von Christoph Pampuch mit Harfe und Klavier

Gemeinsames Musizieren macht so viel Freude besonders, wenn es draußen aus Eimern schüttet und es so richtig fies nasskalt ist wie am Sonntag. Da spiele ich beispielsweise gerne mit meiner Freundin zusammen Harfe oder eine von uns sitzt am Klavier. Da ich meine große Harfe nicht mitgenommen hatte, haben wir mal ausprobiert, wie sich die Komposition „Roter Himmel – Blaue Wolken“ von Christoph Pampuch“ mit Klavierbegleitung anhört. Esther und ich proben ja nie etwas zusammen. Also spielen wir einfach drauflos, wenn wir musizieren und es hat ja auch hier wieder wunderbar geklappt. Schade, dass sie nicht in der Nähe wohnt, dann könnten wir das viel öfter machen.

Viel Freude damit! 😘

www.farben-reich.com

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Entspannung am Feierabend – Freies intuitives Harfenspiel auf der Fullsicle Special Edition Harp

Abends nach einem arbeitsreichen Tag einfach drauf los spielen, um runter zu kommen. Das macht mir Freude. Ich spiele am liebsten ganz frei, was mir gerade buchstäblich einfällt.

Viel Freude beim Zuhören! 😘

www.farben-reich.com

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Von meiner neuen Harfe, meinen anderen Musikinstrumenten und meiner Liebe zum Improvisieren

Ihr Lieben,

Harfejetzt mache ich es doch und zwar Euch erzählen, welchen Wunschtraum ich mir vor Kurzem erfüllt habe. Ich war in Wehl, das ist in den Niederlanden, bei De Troubardours Harpen und habe mir eine keltische Harfe aus Kirschbaumholz gekauft. Sie ist 90 cm hoch, hat 26 Seiten, Klappen um die Töne zu erhöhen, damit ich in unterschiedlichen Tonarten spielen kann und sie ist mit etwas mehr als 2 kg. ziemlich leicht zu tragen. Ich kann und darf aus gesundheitlichen Gründen nichts Schweres heben und transportieren, deshalb ist Letzteres sehr wichtig für mich. Außerdem möchte ich mit meinem Instrument auch draußen spielen können und wenn ich ein bisschen mehr gelernt habe, es natürlich auch auf die Mittelaltermärkte mitnehmen.

HarfeIhr glaubt gar nicht, wie glücklich ich mit meiner bezaubernden Jeannie bin. So habe ich sie genannt, weil sie mich mit ihrem Klang, ihrer Form und ihrem warmen Holz verzaubert hat.

Ich bin eher der Improvisationstyp und lese nicht gerne etwas vom Notenblatt ab. Das hemmt mich in meinem Gefühlsausdruck. Ich weiß meistens intuitiv, wo die Töne liegen, spiele Melodien nach durch Zuhören oder Abschauen, sodass ich jetzt schon nach 1,5 Wochen einiges mit der rechten und linken Hand gleichzeitig auf der Harfe spielen kann, was sich sogar schon recht stimmig anhört.

Es gibt sehr schöne Videos zum Lernen auf YouTube zum Beispiel von Caroline Nobles, die auf eine sehr herzerfrischende Art und Weise in vielen ihrer Videos Freude an der Harfe vermittelt, und das ohne Noten. Und so jemanden suche ich noch hier in Düsseldorf, denn ich möchte mich nicht mit meinem Halbwissen im Kreis drehen und wünsche mir auch, dass jemand auf meine Sitzposition achtet und auf die richtige Finger-, Hand- und Armhaltung, denn meinen Rücken strengt das Spielen schon ziemlich an. Ich möchte mal wieder von der Pike auf ein Instrument richtig lernen.

Ich kenne Tonleitern und habe Notenkenntnisse, weil ich im Alter von 14 bis 16 Jahren Klavierunterricht hatte. Ich konnte schon vor den ersten Unterrichtsstunden bereits Klassiker wie „Für Elise“ (Originalversion von Beethoven, also keine vereinfachte), aber nur den ersten Teil davon, den ich mir bei anderen Klavierspielerinnen im Internat abgeguckt hatte. Heute improvisiere ich immer noch am liebsten und meine Stücke entstehen währenddessen aus dem Bauch heraus. Ich bin dabei nie perfekt. Für mich stehen, so wie beim Malen und Tanzen, Freude und Gefühle immer im Vordergrund.

Früher, als ich noch mit Kindern arbeitete, habe ich viel Liedbegleitung mit der Gitarre gemacht. Das Foto ist von 1997. Inzwischen bin ich seit ca. 13 Jahren aus der Übung. Mir tun die Seiten an den Fingern weh und ich kenne kaum noch Griffe. Für mich ist die Zeit mit meiner Gitarre vorbei. Ich habe keinen Spaß mehr daran.

Kalebassen

 

In den 80er-Jahren war ich in einer afrikanischen Percussiongruppe und spielte die Bass-Conga. Zum Repertoire gehörten dazu natürlich die Kalebassen (siehe Foto!) und weitere diverse Small-Percussion-Instrumente.

Dann gibt es noch Mundharmonikas, Blockflöten und meine Melodica, wovon ich die ersten Instrumente schon mit vier Jahren bekam. Eine Streichpsalter für Linkshänder gehört zu meiner Sammlung. Maultrommeln, eine Kalimba, auch Lamellophon genannt (siehe Foto!) und noch so einige kleine Instrumente sind dabei.

All das konnte in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einsetzen, auch später als Sozialtherapeutin für Kunst und Gestaltung. Da arbeitete ich ja nicht nur mit Malutensilien oder Ton, sondern auch mit anderen kreativen Medien. Ich bezog auch Tanz, Rollen- und Puppenspiel mit ein. Das war eben das, was mir damals Freude machte. Heute bin ich ganzheitliche Farbberaterin, die in ihrer Freizeit Harfe spielen lernen möchte. 🙂

KalimbaCongaIch habe alle Instrumente noch, möchte mich aber von der großen Conga (siehe Foto von der Trommel!) trennen. Wer sie haben möchte, fragt bitte bei mir nach. Natürlich nur für Selbstabholer und Preis nach Vereinbarung. In den 90er-Jahren war ich ca. ein Jahr lang in einer Sambagruppe, fällt mir gerade noch ein…

Meine Streichpsalter sieht übrigens so aus (siehe letztes Foto!). Das, was Ihr darauf seht, ist der Staub des Harzes, das man für den Bogen verwendet, damit er über die Seiten gleiten kann. Sie sieht, wenn sie gebraucht wird, also meist ziemlich schmutzig aus. 🙂 Inzwischen fehlen zwei Seiten, die ich unbedingt noch besorgen muss.

Streichpsalter

So, das war heute mal wieder ein kleiner Einblick in mein Leben. Dieses Mal mit Schwerpunkt auf Musik. Ich werde jetzt gaaaanz viel Harfe üben und hoffentlich eine gute Lehrerin oder einen Lehrer finden. Vielleicht hört Ihr ja dann auch irgendwann mal was von mir.

Bis dahin, lasst es Euch gut gehen!     ♥  

Eure Sabina Boddem