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Wanderung durch das Rotthäuser Bachtal

Heute sind mein Mann und ich vier Stunden gewandert und das in Düsseldorf. Düsseldorf? fragt Ihr Euch. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Düsseldorf hat ein wunderschönes Umland. Wir sind von Zuhause los Richtung Gerresheim und von dort aus durch das Rotthäuser Bachtal wieder zurück nach Gerresheim. Die Strecke war echt abenteuerlich. Die Wege waren an einigen Stellen nicht nur ziemlich steil, sondern extrem matschig. Und es konnte passieren, dass wir plötzlich vor entwurzelten, umgefallenen Bäumen standen. Beim ersten konnten wir ja noch drunter herklettern. Aber beim zweiten mussten wir eine Böschung hochklettern und auch wieder runter. Boah, das war nicht ohne! Aber es hat auch Spaß gemacht, weil es eine Herausforderung für uns war. In Gerresheim angekommen haben wir uns im Cafè Italiano niedergelassen und erst mal ein Weizen getrunken. Das tat so gut. Anschließend habe ich noch genüsslich einen Aperol Spritz gesüppelt. Hach, war das ein schöner Tag! Also, Ihr Lieben, wenn Ihr den Weg mal gehen solltet, dann zieht Euch, wie wir es gemacht haben, gute Wanderschuhe an, denn die braucht man für den Weg wirklich, besonders dann, wenn er versperrt und sehr matschig ist. Und nun seht selbst, wie schön die Landschaft ist und auch die Häuser sind, die wir gesehen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wanderung durch den Waldbröler Waldmythenweg 23

Das war eine schöne und sehr abwechslungsreiche Tour durch das Bergische Land. Wir sind an der Vierbuchermühle gestartet. Es ging durch Wiesen und Wälder, mal durch hohe Tannen, mal durch Laubwald, hier und da plätscherte ein Bach. Dann hinter der nächsten Biegung konnte es passieren, dass wir plötzlich steil rauf mussten und uns oben angekommen in einem zauberhaften, kleinen Ort mit Fachwerkhäusern befanden, vor deren Türen der Herbstschmuck liebevoll dekoriert war.

Der Weg 23 beträgt 12,8 km und ist kräftemäßig nicht zu unterschätzen. Aber wir wurden nach der Anstrengung immer wieder mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Und was ich nicht vergessen darf zu erwähnen! Es handelt sich ja um einen Waldmythenweg mit 11 Stationen. Man hat sich damit sehr viel Mühe gegeben, denn an jeder Station befand sich eine Kurbel an einem Lautsprecher und wenn wir genug gekurbelt hatten, wurden wir von einer Elfe, einer Hexe, einem Wolf, Einhorn, Zwerg und vielen anderen Märchengestalten begrüßt, die etwas über sich erzählten. Das war insofern echt klasse, da wir uns wie kleine Kinder immer auf die nächste freuten und neugierig waren, wer dort auf uns wartete. Und wir konnten immer sehen, wo wir uns gerade befanden. Der Weg ist bis auf zwei Stellen gut ausgeschildert. Beim Druiden (Klick auf Foto zum Vergrößern!) muss man etwas aufpassen, dass man sich nicht verläuft. Als, wenn man es extra gemacht hätte, fanden wir nach dem kurzen Umweg den Hinweis: „Jetzt bist du wieder richtig!“ Ja und ein anders Mal halfen uns die Leute in einem Ort weiter, die das Dilemma schon kannten. Aber, keine Bange, verlaufen kann man sich eigentlich nicht, denn die Nr. 23 verfolgt den Wanderer überall, so dass mein Mann schon befürchtete, nachts von der Zahl zu träumen. Ich lachte und war diejenige, die einen Tag später von in den Wolken hängenden Zahlen träumte. Eine davon war die 23! 🙂 Doch nun seht selbst, denn ich habe hier einige von ganz vielen Fotos ausgesucht, die den Charakter der Landschaft wiedergeben. Viel Freude an den Impressionen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Urlaubsfotos von der Höllentalklamm und Höllentalangerhütte

Diese Wanderung war eine echte Herausforderung für mich! Erst einmal mussten wir den Berg ziemlich lang und hoch wandern bis wir am Eingang der Höllentalklamm ankamen. Hier auf dem ersten Bild sind wir noch am Parkplatz mit Blick auf die Berge, die uns nach einigen Stunden umgeben werden.

Vor der Höllentalklamm wurden die Regensachen angezogen, darunter kam noch eine Sommerjacke über mein Top und die Kamera wanderte in den Rucksack. Ich konnte in der Klamm selbst nicht so viel fotografieren, weil es richtig nass und kalt wurde, denn von allen Seiten kam das Wasser die Felsen herunter. Die Steine waren sehr rutschig und das erschwerte besonders den Rückweg. Es war sehr mühsam zu gehen, gerade für mich, die ja sehr vorsichtig sein muss, aber es hat sich so gelohnt!!! Wer also mal dort durch möchte, sollte wirklich gutes Schuhwerk zum Wandern anhaben und eine Regenjacke mitnehmen, auch wenn es außerhalb der Klamm warm und trocken ist.

Nachdem wir die Klamm hinter uns hatten, folgte nochmal ein sehr steiler, aber trockener Weg bis hoch zur Höllentalangerhütte, von der man eine wunderschöne Aussicht auf das Wettersteingebirge hat. Ich hätte nie gedacht, dass ich das alles schaffen würde. Wenn mir das jemand vor einigen Wochen noch erzählt hätte, den hätte ich für verrückt erklärt. Deshalb bin ich auf diese Tour besonders stolz und glücklich, denn sie hat mir viel zurückgegeben, was ich verloren hatte nach meinen erneuten Wirbeldeckplattenbrüchen in den vergangenen Monaten und das ist Selbst-Vertrauen und Heilung! 😀

P.S.: Noch einen Grund wirklich Regensachen mitzunehmen! Wir sind auf dem Rückweg in‘ s Tal in ein Gewitter mit heftigem Regen gekommen. Es war abenteuerlich! Zum Glück war es warm dabei! 😉

 

 

 

 

Im folgenden Beitrag zeige ich Euch Fotos von Schloss Linderhof.

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Wanderung durch das Siebengebirge

An Karfreitag sind mein Mann und ich mit Freunden durch das Siebengebirge gewandert. Es ging von Oberdollendorf los, vom Rheinsteig aus hoch zum Kloster Heisterbach, dann zum Petersberg. Von dort aus hatten wir einen herrlichen Blick auf den Rhein, auf den Drachenfels und auf Schloss Drachenburg. Weiter ging es dann zum Drachenfels. Zwischendurch haben wir uns mit Cappuccino und diversen anderen Köstlichkeiten gestärkt, denn unsere reichhaltige Wegzehrung, die wir mitgenommen hatten, war schon größtenteils aufgefuttert. Vom Drachenfels aus sind wir dann zum Schloss Drachenburg gewandert. Von dort aus nahmen wir den direkten Weg nach Königswinter und sind dann mit dem Zug nach Hause gefahren. Insgesamt waren wir 15 km zu Fuß unterwegs, allerdings mit 550 Höhenmeter. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Es kam immer wieder die Sonne heraus und dann war es schön warm. Die Temperatur war zum Wandern genau richtig. Es war ein rundherum schöner Tag mit viel Freude und Genuss für alle Sinne. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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