urvertrauen

Von der Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen

 

 

In diesem Artikel geht es darum, warum ich es so erstrebenswert finde

  1. zu wissen, wer ich bin,
  2. dazu ehrlich und offen zu stehen,
  3. genauso ehrlich zu handeln und mein Leben zu gestalten
  4. und das natürlich mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein,
  5. mit Achtung, Respekt und Liebe
  6. damit ich mir selbst und anderen keinen Schaden zufüge.

Dabei erzähle ich unter anderem aus meinem persönlichen Leben.

 

Hebe dich von der grauen Masse ab und habe Mut, ein einzigartiges Individuum zu sein!

Das ist so wichtig! Wenn du aus Angst, nicht dazuzugehören zum Jasager der Masse wirst, obwohl du dich damit eigentlich gar nicht wohlfühlst, wird das auf Dauer dazu führen, dass du dich verlierst. Dieser ungesunde Verlust tut jedoch weder dir, noch anderen gut. Mal abgesehen, dass du dadurch ernsthaft krank werden könntest. Aufrichtige Nähe und Ehrlichkeit mit dir selbst und mit dem Anderen wird nur möglich, wenn du dich selbst in gesundem Maße, davon gehe ich hier mal aus, liebst und annimmst und JA ZU DIR sagst. Ich spreche hier nicht von Selbstsucht, Narzissmus usw. Wenn du zu dir stehst, erfährst du vielleicht einige Verluste, die dir Scheinsicherheit gegeben haben, aber was du dann erhältst, ist das, was dir wirklich entspricht und zu dir passt. Alles andere, was nicht deinem wahren Selbst entspricht, darf sich ablösen. Und ist es nicht besser du löst dich frei-willig, bevor das Schicksal dich radikal und unerwartet von etwas trennt, weil du zu lange gewartet hast und das Fass zum Überlaufen voll geworden ist?…

So viele Menschen haben Angst, ihre Arbeit zu verlieren und lassen sich dazu hinreißen, bei Mobbing mitzumachen oder anderen Machenschaften, die viel Übel anrichten können. Alles, nur um die eigene Haut zu retten. Sie entschuldigen ihre Lügen und Intrigen damit, dass sie ihren Job nicht verlieren dürfen, weil sie doch ihre Kinder ernähren müssten oder… Aber wen oder was retten und nähren sie damit eigentlich wirklich?… All das schafft nur eine ungesunde Abhängigkeit voneinander. Oder Menschen stehen nicht zu ihren Gefühlen, erzählen beispielsweise als Mann, dass die Scheinpartnerin Petra heißt, die in Wirklichkeit ein Peter ist und umgekehrt verleugnen Frauen ihre Lebensgefährtinnen. Menschen kleiden sich so, wie andere es von ihnen erwarten, auch wenn sie sich damit nicht wohl fühlen. Frauen färben sich die Haare, obwohl sie es eigentlich gar nicht möchten. All das nur aus Furcht, als Individuum aufzufallen und eine Angriffsfläche zu bieten oder ein Außenseiter zu sein. Frauen verstecken sogar ihre besondere Ausstrahlung, weil sie befürchten, mit ihrem Intellekt nicht ernst genommen und auf ihr Äußeres reduziert zu werden. Missbrauch oder häusliche Gewalt in den Familien wird aus Angst vor den Konsequenzen stillschweigend geduldet. Ob dabei die Seele eines Kindes zugrunde gerichtet wird, ist dabei für die Weggucker unwichtiger, als ihre eigene Scheinwelt und Scheinsicherheit aufzugeben! Ehrliche Gefühle und auch mal zuzugeben, etwas NICHT zu schaffen, auch das wird in dieser ach so coolen Schwarzbrillenträgergesellschaft als Schwäche ausgelegt. Das Alter wird verleugnet und nicht mehr geachtet und beachtet… Das alles ist wirklich übel. Und so könnte ich unzählige kleine und große Lügen aufzeigen, die entstehen, wenn Menschen nicht ehrlich mit sich und anderen umgehen.

Was kann denn wirklich passieren, wenn du ehrlich mit dir und deinem sozialen Umfeld bist? Ja, du könntest entlassen, verlassen und nicht verstanden werden. Es könnte ein Verlust nach sich ziehen. Solch eine Erlösung macht aber gleichzeitig Platz für den heilsamen Gewinn, wenn du dir die Chance gibst, dich und dein Leben so aus- und einzurichten, dass das, was dann ist, auch tatsächlich dir entspricht!

Oft ist die Angst vor dem, was in deiner Fantasie herumspukt, größer, als das, was du in der Realität wirklich erleben, ja geschenkt bekommen würdest, wenn du diese Angst ablegen könntest. Die Angst entsteht nur durch deine negativen Gedanken, Vorstellungen und Erwartungen, die dich in deinem Zwangskorsett einengen. Sie wird vielleicht noch von deinem Umfeld geschürt. Aber vielleicht ist dein Gegenüber, dein Umfeld sogar dankbar für deine Offenheit und Ehrlichkeit und kommt nun endlich auch aus sich heraus. Es ist plötzlich ehrlich zu dir. Es trennt sich oder bleibt. Das was bleibt, schätzt dich um deiner Selbst willen. Du kannst ein Vorbild sein! Ich weiß, wovon ich spreche. Das ist doch viel wertvoller oder?

Ich habe mein Leben lang mit zunehmender Reife immer stärker und ehrlicher zu dem gestanden, was ich bin und was ich fühle. Vor allem habe ich nicht weggeschaut, wenn ich schädlichen, zerstörenden Missständen begegnet bin, mit denen sich niemand auseinandersetzen wollte. Dazu gehörte auch Missbrauch von Kindern! Das entsprach oft nicht dem, was die breite Masse um mich herum von mir erwartete oder mir vorlebte. Ich stand beruflich mehrmals vor dem scheinbaren Aus, weil ich meinen Mund aufgemacht habe und musste von vorne beginnen! In meiner Familie bin ich eine Außenseiterin und mein Freundeskreis war und ist immer überschaubar. Früher war der Kreis größer. Im Alter schrumpft er immer mehr zusammen, weil ich mich auf’s echte Wesentliche konzentriere. Meine Kunden und Klienten standen viele Jahre meiner Freiberuflichkeit nicht in Massen vor der Tür. Doch es werden im Gegensatz zu meinem Freundenskreis, je älter ich werde, zunehmend immer mehr! Diejenigen, die hier ankommen und das sind nicht wenige, darf ich glücklich machen, weil die Chemie stimmt und ich das Klientel anziehe, das zu mir passt. Umgekehrt passe ich zu denen, die sich mir anvertrauen. Das kann passieren, wenn du immer mehr zu dir selbst findest und JA zu dir sagst. Kein leichter Weg für mich, aber mit einem sehr erstrebenswerten und glücklichen Ziel!

Klar war dieser ehrliche Weg mitunter sehr anstrengend: Ich habe viel Lehrgeld bezahlt, bin immer wieder durch Versuch und Irrtum gegangen. Ich lebte in meiner Kinder- und Teenagerzeit in den 60er und 70er Jahren zunächst ziemlich angepasst und ließ mich unterdrücken, war aber im Inneren schon sehr revolutionär. In der Zeit war ich sehr oft krank. In meinen wilden Jahren der 80er und 90er war ich manches Mal vielleicht zu radikal und konsequent und musste meine und anderer Grenzen ausloten, um meine Stärken und Schwächen zu fühlen. Ich habe viele Leben gelebt und zugelassen, mich immer offen dazu bekannt, was und wer ich gerade war, auch wenn das manches Mal zunächst harte Konsequenzen anzog. Und das alles aus Überzeugung mit viel Leidenschaft und viel Herzblut und nicht, weil irgendetwas gerade „in“ war. Ich eigne mich nicht zum Massenmitläufer, sondern war und bin eher eine Frau, die polarisiert. Klar habe ich andere enttäuscht und verletzt, denn ich kann schließlich niemals allen Erwartungen, die an mich gestellt werden, gerecht werden. Wenn ich beispielsweise einen Menschen verlassen möchte, dieser aber nicht mich und darunter leidet, dann lässt mich das natürlich nicht kalt. Aber ich würde weder diesem Menschen, noch mir, noch Kindern, dauerhaft Glück bringen, wenn ich mich selbst und meine Empfindungen verleugnen würde. Das bedeutet nicht, leichtfertig mit sich und anderen umzugehen. Im Gegenteil, dazu gehört eine große Portion ehrliche Verantwortung für sich und andere. Und so zu leben, lohnt sich, denn diese Echtheit im sozialen Miteinander fühlt sich geborgen, vertraut, verständnisvoll, intensiv, lebendig, warm und liebevoll an! Das ist das genaue Gegenteil von Oberflächlichkeit, die ich nicht ertragen kann, weil ich weiß, wie sich die Intensität anfühlt.

Ich konnte in jüngeren Jahren auch ein Biest sein, das schon mal absichtlich jemanden gepiesackt hat. Wenn ich heute darüber nachdenke, dann schüttele ich nur noch den Kopf. Hass oder Rache schadet wirklich nur einem selbst. Ich bin wirklich heute im Frieden mit allem und würde mich so wie damals wirklich nicht mehr verhalten. Zum Glück bleiben bei mir immer die schönen Erinnerungen und das Negative wird nach bewusster Verarbeitung (habe mir dabei auch professionelle Hilfe gegönnt) wirklich gleichgültig. Ich könnte heute jeden umarmen, der mich mal verletzt hat. Außerdem habe ich mit den Betreffenden meist auch Gutes erlebt.

Ich bin einfach nur ich, ein Individuum, wie jedes Lebewesen und ich bin jetzt stolz darauf. Das war ich auch nicht immer, denn ein Selbstwertgefühl aufzubauen, ist ja ein Entwicklungs -und Reifeprozess. Ich würde heute für keine materielle Sicherheit der Welt Wege der Unehrlichkeit und Selbstverleugnung gehen. Das würde mich nicht glücklich machen, auch wenn mir Sicherheit noch so wichtig ist! Natürlich war ich nicht glücklich, wenn ich mal arbeitslos war und mich unverstanden oder einsam fühlte. Aber diese Zustände waren vergänglich, weil ich um Neues gekämpft habe, was besser zu mir passte, als das Alte und so ging es Schritt für Schritt weiter auf meinem Seelenweg…

Vor einigen Tagen schrieb mir eine Blogleserin, ob sie als Herbsttyp zu einer bevorstehenden Beerdigung auch Dunkelbraun tragen könnte. Da beginnt es schon. Falle ich negativ auf? Was denken die anderen über mich? Halten sie mich für pietätlos?… Also, ich sage dazu folgendes: Die Kleidung trauert nicht, sondern die Person. Natürlich nehme ich Rücksicht auf die Trauernden, wenn ich das Gefühl habe, dass sie in ihrem Gefühlszustand keine lebendige Farbenfreude ertragen. Aber, ob ich mit Schwarz, Braun oder einer anderen zurückhaltenden Farbe trauere oder zu einer Beerdigung gehen möchte, sollte schon mir überlassen bleiben. Ich habe weder zu der Beerdigung meiner Eltern, noch zu den Beerdigungen bester Freunde Schwarz getragen, nicht, weil ich sie nicht geliebt habe, sondern weil ich grundsätzlich (und das schon bevor ich wusste, dass ich ein Herbsttyp bin) kein Schwarz trage und die Intensität oder Echtheit meiner Trauer davon nicht abhängt. Mir ist es egal, was der ein oder andere darüber denkt. Jeder sollte in dieser Hinsicht doch das tun, womit er selbst klar kommt und womit er persönlich das am ehrlichsten ausdrücken kann, was er gerade fühlt oder? Zu meiner Beerdigung könnte ich mir orange Blumen auf einem fröhlich bunt bemalten Sarg vorstellen. Jeder darf, wenn er möchte, in seinen farbtypgerechten Garderobenfarben erscheinen, damit alle wirklich schön aussehen, wenn sie sich von mir verabschieden. Ganz so, wie ich es auch jetzt zu Lebzeiten liebe! Oder ich werde einfach verbrannt und habe kein Grab. Das ist mir so was von. Das sollen die Hinterbliebenen entscheiden, denn sie hätten schließlich die Arbeit oder auch nicht! Oh, ich bin vom Thema abgekommen…

Ich habe mir manchmal mehr Leichtigkeit und materielle Sicherheit gewünscht und mich nach einen klaren Lebensweg gesehnt. Und gerade die Sicherheit, auch die emotionale, die für mich sehr wichtig ist, sollte ich zu manchen Zeiten im Außen nicht erhalten. Ich war und bin immer noch dazu angehalten, sie wirklich in mir zu finden, obwohl ich seit 2012 glücklich verheiratet bin. Mein Mann, der seit acht Jahren an meiner Seite ist, gibt mir wirklich Geborgenheit und ich darf mich bei ihm sicher fühlen. Doch ich muss diese Sicherheit in mir selbst spüren. Erst dann finde ich meinen Halt. Da ich „nur“ ein Mensch bin klappt das mal mehr, mal weniger. Gerade jetzt, wo ich schon auf die 60 zugehe, setze ich mich natürlich mit Themen auseinander, die für mich als junger Mensch unwesentlich waren. Jetzt erhält das Thema Sicherheit ein anderes Gewicht. Dann denke ich schon mal darüber nach, was würde, wenn…, und Ängste und Zweifel kommen auf. Je mehr ich bei mir bin und in meinem Ur-Vertauen, desto mehr weichen meine Selbstzweifel dem Gefühl der Dankbarkeit an das Leben und das Sein. Ich fühle mich geliebt, geborgen und getragen im Vertauen, dass ich niemals wirklich allein sein werde, weil immer alles zur rechten Zeit da ist, so wie JETZT und das ist wundervoll!

Du musst natürlich nicht so einen extremen Lebensweg haben, wie ich, wenn du ehrlich mit dir und anderen umgehst und JA zu dir sagst! Du gehst ihn vielleicht leichter und direkter und nicht mit vielen Umwegen. Ich will dir hier keine Angst machen, denn jeder Mensch hat einen eigenen, individuellen Seelenweg, eine andere für ihn stimmige Lebensweise und eine völlig andere Art mit sich und seinem Umfeld umzugehen. Da gibt es keine Patentlösung. Du hast ganz andere Aufgaben zu lösen als ich und du bringst eine vollkommen andere Grundvoraussetzung mit. Sie könnte auch ähnlich sein und trotzdem wirst du etwas anderes daraus machen. Es gibt da kein Besser und Schlechter.

Meine Kindheit hat mich geprägt und ich bin wahrscheinlich eine Scanner-Persönlichkeit, deshalb sowieso nicht einfach gestrickt. Wenn du auf den Link klickst, kannst du lesen, was das ist. Nur früher kannte man das noch nicht. Es gab auch kein Internet und nicht so eine Bandbreite an Möglichkeiten, sich zu informieren, unterstützen und helfen zu lassen. Trotzdem hatte diese Zeit auch wundervolle Vorzüge, die ich heute vermisse. Doch das würde nun wieder das Thema sprengen. So hat nicht nur jeder Mensch unterschiedliche Herausforderungen zu meistern, sondern jedes Zeitalter fordert uns auf seine besondere Weise. Es gibt also in dem Sinne keine gute alte Zeit…

Ich höre jetzt auch mal auf. Es ist alles gesagt. Also, trau dich, ein einzigartiges Individuum zu sein! Und wenn du es nicht kannst, dann steh dazu und lass auch mal Hilfe zu. Schwäche zu zeigen, ist eine Stärke! Du musst nicht alles alleine schaffen! Auch so ein Thema! Das kann ich auch nicht immer und zu jeder Zeit. Auch als Therapeutin brauche ich ab und zu meine Seelenmassagen. Wir sind alle „nur“ Menschen. Wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst sind. Wir sind keine perfekten Maschinen, sondern vollkommen(d) mit all unseren Stärken und Schwächen, für die wir uns nicht schämen brauchen. Wir können uns wechselseitig und füreinander bereichern, denn was der eine nicht kann, kann der andere…

Warum ich das alles mitteile? Weil das Thema „Sag JA zu dir und steh zu dir selbst“ einen sehr hohen Stellenwert in meinen Beratungen einnimmt, sowohl bei Frauen und als auch inzwischen zunehmend bei Männern, die leider immer noch weniger Selbsterfahrung zulassen. Männer, die meine Beratung aufsuchen, erkennen, dass auch sie sich zeigen dürfen, auch mit ihren Schwächen und das sogar müssen, um nicht zu erkranken und sich selbst zu zerstören! Sie möchten, so wie meine weiblichen Kunden und Klienten, im wahrsten Sinne des Wortes Farbe bekennen!

Es gehört zu meinem Beruf, Menschen auf dem Weg, ihre wahre Natur sichtbar zu machen, zu unterstützen und vor allem, ihnen MUT zu MACHEN, authentisch zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen kraftvollen, zugleich leichten und farben-licht-reichen Tag!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

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Jeder Tag ist ein Geschenk!

 

Deshalb riskiere ihn mit Abenteuerlust!

Ich wünsche dir einen Tag voller Dankbarkeit!

www.farben-reich.com

Sag JA zu dir!

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Bild © SonJa Ziemann www.sonja-ziemann.de

 

Tanze DEINE FARBEN

und nicht die anderer Frauen.

 

Erkenne DEINE TÖNE

und pfeife nicht nach anderen.

Schaue, was DEINER NATUR entspricht

und vergleiche dich nicht mit anderen.

Denn

DU BIST EINZIGARTIG!

 

Deshalb

sag JA ZU DIR!

 

Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

Teile Deinen TAG, teile Dein GESCHENK!

Suche Dir hier Dein ganz persönliches GESCHENK und teile diesen TAG mit anderen in Deinen sozialen Netzwerken! Wenn Du auf ein Bild klickst, liest Du eine Botschaft. Vielleicht möchtest Du auch mehrere Geschenke verteilen. Das bleibt ganz Dir überlassen. 😀 Ich wünsche Dir von Herzen viel Freude und einen ganz besonderen Tag! 

 

Wir sind alle aus einem Holz geschnitzt...

Wir sind alle aus einem Holz geschnitzt…

 

Was die Kugel bedeutet, kannst Du unter Zauberhaftes Rhodt unter Rietburg nachlesen!

#JederTagIstEinGeschenk

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Affirmation zur Leichtigkeit

Ich wünsche Dir Leichtigkeit, in dem Du Dich von schweren Gedanken befreist und in Dein Urvertrauen kommst. Dann haben die Farbtöne Deiner Seele und Deines Herzens die Chance, gehört zu werden und sich zu zeigen, damit Du in Freude und mit Lust lächelnd Dir und Deiner Umwelt begegnest.

 

#Affirmation für #Leichtigkeit

www.farben-reich.com

 

Von der mangelnden Zeit zur erFÜLLEnden FreiZEIT

und zu deinem sinnlichen DaSEIN

 

Ich gönne mit Zeit für mein DaSein

 

Verplante Zeiten

Es gibt Menschen, die können einfach kaum alleine sein. Sie sind unentwegt beschäftigt und geben vor Stress zu haben. Manche haben ihn tatsächlich. Andere wiederum glauben nur im Stress zu sein, weil sie äußerlich gar nicht verplant, aber innerlich gehetzt sind. Erst, wenn sie mit Terminen und den damit verbundenen Verpflichtungen überfrachtet sind, fühlen sie sich lebendig und gebraucht. Sind sie aber mal alleine, dann fallen sie in ein „scheinbar leeres Loch“ und das ist ihnen sehr unangenehm. Sie wissen nichts mit sich anzufangen oder tun Dinge, die schon so stumpfsinnig sind, dass es sie selbst anödet – „sie öden sich selbst an“.

Sie fühlen sich für alles und jeden verantwortlich, denken die Welt könnte sich nicht ohne sie drehen und sehen sich nicht in der Lage zu delegieren. Sie vertrauen auch nicht darauf, dass sich etwas ohne ihr Zutun entwickeln kann und zweifeln zwangsläufig am Können der anderen. Damit geben sie anderen auch nicht die Chance, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sondern sind eher zufrieden, wenn andere von ihnen abhängig sind. Das wiederum bestätigt ihre Meinung, dass sie alles besser machen.

Dann gibt es Spezies, die geben vor im Stress zu sein, um sich interessant zu machen und in der Realität ist der Terminkalender leer. Wäre ja auch nicht schlimm, aber es ist ja in der heutigen Zeit schon Mode, bis zum Umfallen beschäftigt und verausgabt zu sein. „Erst dann ist man hipp.“

Alles schön und gut, wenn die verplanten Menschen sich auch wohl und glücklich fühlen würden. Nein, weit gefehlt, denn sie beklagen ohne Ende die mangelnde Zeit für sich oder für Freunde, laden sich immer mehr Verpflichtungen auf, für die sie ja nichts können, „denn wer soll es denn sonst tun“ und fühlen sich permanent überfordert oder krank.

Dann gibt es auch noch die Artgenossen, die sich im größten Stress, den sie bejammern, zusätzlich Haustiere anschaffen, obwohl ein Angehöriger vorher schon pflegebedürftig war, sie ihrem selbstständigen Partner im Büro helfen, obwohl er sich längst einen Angestellten leisten könnte, die eigenen Kinder, die Enkel, die alte Nachbarin oder der Job schon total stressen und sie vorher schon wussten, was mit dem Hund zusätzlich auf sie zukommt… Puh, allein schon das Lesen dieser Aufzählung löst Stress aus! Aber dann haben diese Unersetzlichen wenigstens nicht nur die Familie oder den Job als Gründe für ihre mangelnde Zeit, denn jetzt können sie auch den Hund nicht mitnehmen oder alleine zu Hause lassen. Sobald jedoch die Kinder flügge werden und die Pflege des Angehörigen auch wegfällt und sie endlich die Zeit für sich haben, deren Mangel sie stets und ständig betonen, werden wieder neue Stressfaktoren geschaffen. Und sie stöhnen dabei ganz fürchterlich, wie ausgepowert sie doch sind, aber sie hätten ja keine andere Wahl, „denn wer soll es denn sonst erledigen“… Diese Menschen sind auch als Mütter permanent gestresst, denn sie lassen ihre Kinder auch nicht mithelfen. Hotel Mama ist angesagt. Wenn ich da an meine Kindheit denke, wo noch fünf Personen am Tisch saßen, da mussten wir alle ran. Jeder hatte seine Aufgaben und wir mussten im Haushalt helfen. Heute lassen die Kinder alles stehen und liegen und Mama räumt ihnen hinterher, wäscht, fährt und macht… Eigenverantwortung lernen? Was ist denn das schon wieder? Und wehe die Kinder haben dann mal eine eigene Wohnung… Ja und von den Männern, die nicht delegieren können und ihre Familie vernachlässigen, könnte ich hier auch eine Menge Beispiele erzählen. Mal abgesehen von den Workaholics beider Geschlechter, ob mit oder ohne Familienanhang, die gehören nämlich auch zu den „Ich-habe-keine-Zeit-Menschen“ und Burnoutkandidaten.

Ich nehme das Gejammer nicht mehr ernst, zumindest bei denen, die den Stress brauchen und sich ihn selbst schaffen. Sie wollen mit ihren Klagen nur zeigen, wie wichtig sie sind und erhalten dann auch noch den Mitleids- und Gutmenschbonus der Umwelt besonders, wenn sie mal schlapp machen und krank werden, was sie aber auch kaum davon abhält, endlich kürzer zu treten. Sei denn sie werden dazu gezwungen, denn die Seele lässt sich das irgendwann nicht mehr gefallen und sendet Botschaften! Die sind leider nicht immer angenehm. Noch nie war Burnout so in aller Munde wie heutzutage. Es ist ja schon beinahe ein Modetrend der Zeit, immer nur in Bewegung und verplant sein zu müssen. Kinder dürfen ja auch schon nicht mehr frei und eigenverantwortlich spielen. Sie erhalten von den Erwachsenen gar keine Gelegenheit mehr dazu, aber nicht weil sie mithelfen müssen, sondern weil die Verantwortlichen alles möglich er-finden, damit der Heranwachsene sich nicht mehr mit sich und seinen Mitmenschen auseinandersetzen kann und auch nicht mehr möchte. Mich wundert das gar nicht, denn der Erwachsene ist, wie schon geschildert, kein Vorbild mehr!

Das Helfersyndrom zeigt sich auch bei den Leuten, die für sich und dafür, ihrer Seele gut zu tun, kein Geld haben, aber für andere Dinge oder für andere Menschen ganz viel ausgeben. Und immer steckt diese Furcht dahinter, mit sich selbst alleine sein, sich mit sich selbst beschäftigen und sich selbst kennen lernen zu müssen. Für mich ist das alles kein Müssen, sondern ein Dürfen!

Natürlich gibt es Zeiten im Leben, da ist der Druck von allen Seiten dermaßen groß, dass es wirklich nicht anders geht, als Augen zu und durch. Das kenne ich selbst nur all zu gut! Da wächst dir die Arbeit über den Kopf und da ist niemand, an den du delegieren könntest. Keiner hilft und du fühlst dich nicht nur alleine gelassen, sondern du bist es auch. Wenn du Glück und Vertrauen hast und offen bist, findet sich dann auch eine Lösung von Seiten, von denen du es am wenigsten erwartet hättest.

Ich spreche jedoch im Artikel nicht von Personen, die gerade wirklich eine sehr stressige Phase im Leben haben, sondern von denjenigen, die sich den Stress unaufhörlich selbst machen und vor sich selbst weglaufen. Und davon gibt es leider immer mehr. Dabei gibt es auch welche, denen es schon zu viel ist, jemanden anrufen zu müssen oder sich gar nicht die Zeit nehmen, auf den AB zu sprechen. Alles muss schnell gehen. Wenn sie mal telefonieren wollen, dann verabreden sie sich vorher dazu. Das geht nicht mehr spontan nach Gefühl, Muße und Lust, sondern nach Plan! Und im Zeitalter von zig Möglichkeiten, sich zu verständigen oder zu verabreden, haben sie entweder keine Zeit dazu oder schaffen das nicht mehr, sobald das Handy nicht vorhanden ist. „Mein Handy war kaputt, deshalb konnte ich mich wochenlang nicht melden…“ „Es gibt sonst ja auch überhaupt keine anderen Möglichkeiten in der heutigen Zeit.“ Also eine blödere Ausrede konnte demjenigen wohl nicht einfallen, obwohl ich glaube, dass so manchem Jugendlichen das tatsächlich ernst ist, denn die Kids sind schon dermaßen abhängig von allem, dass sie völlig überfordert sind, wenn mal etwas nicht so funktioniert wie gewohnt. Mein Gott, was waren wir früher fantasievoll, denn es ging immer irgendwie und das mit nur einem einzigen, feststehenden Telefon weit und breit! Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen.

Weg aus der Verplanung in deine FreiZEIT

Wie steht es mit deiner Zeit?

Was könnte schlimmsten Falls passieren, wenn du mal plötzlich nicht mehr verplant und wirklich eine Zeitlang alleine wärst? Ich meine nicht einsam, denn das ist eine ganz andere Baustelle. Es geht wirklich darum, dass du dir Gedanken machst, was wäre, wenn du dich mal einige Wochen oder Monate nur mit dir selbst beschäftigen müsstest? Horror? Okay, dann beginne doch erst mal mit einer Stunde in der Woche und stocke langsam deine Freizeit auf. Mit Freizeit meine ich nicht die nächsten Terminplanungen, sondern wirklich freie Zeit mit dir alleine! Hast du überhaupt schon mal alleine gelebt oder warst so ganz ohne Beziehung? Nein? Du hast Angst? Dir ist langweilig?… Wie kannst du die Lücken, die du vielleicht schon beinahe süchtig ausgefüllt hast, bloß schließen? Nützt es dir hier etwas, wenn ich dir eine Liste mit Dingen aufzähle, die dich vielleicht erfüllen könnten? Dinge, von denen du es niemals für möglich gehalten hättest, dass sie dich befriedigen könnten im Sinne von „dich zufrieden machen“, dir inneren Frieden schaffen und keine Ersatzbefriedigung, denn die kennst du ja schon zu genüge. Du glaubst gar nicht, was Kleinigkeiten schon bewirken können, dass du Seiten spürst, erlebst und entdeckst, die du vielleicht nicht für möglich gehalten hättest. Gehe mal in der Natur spazieren und betrachte, wie die Sonne die Blätter und Blüten aufleuchten lässt und nehme dabei bewusst die Geräusche und den Geruch um dich herum wahr! Das alleine ist schon ein sinnliches Erlebnis, das viele gar nicht „mehr“ kennen. Dafür gibt es sogar schon teure Workshops, in denen Erwachsene das wieder erlernen. So etwas müsste doch eigentlich selbstverständlich sein oder? Erwachsene müssten dafür den Kindern und Jugendlichen als Vorbild dienen.

Neue Möglichkeiten deiner Erfüllung

Du hast also sehr viele Möglichkeiten, Dich wieder zu entdecken! Finde das alleine heraus, denn ich werde dir absichtlich keine weiteren Vorschläge machen, denn du bist für dich verantwortlich. Du bist nämlich sehr wichtig! Das, was du bist, kann dir nichts und niemand ersetzten. Es ist wunderbar, wenn du eine Familie, gute Freunde und einen tollen Job hast, wenn du gebraucht wirst und du dadurch das Gefühl hast, dass das Leben einen Sinn hat. Das ist alles gesund, wenn du und dein Leben in Balance ist. Zu viel alleine sein und gar nicht gebraucht werden kann sich sehr sinnlos anfühlen und tut natürlich auch nicht gut. Ich empfehle jedoch immer wieder, „stopp“ zu sagen und inne zu halten, egal in welcher Situation du dich befindest. Wenn du dich nicht selbst wertschätzt, sondern deinen Wert immer abhängig von anderen machst, wie sie dich beurteilen, verurteilen, brauchen, lieben, hassen, ablehnen, finden, u. v. m. und dich ausschließlich über diese Reaktionen oder über deine Leistungen und Handlungen in Bezug auf andere Menschen definierst, dann verlierst du dich und deinen Wert aus den Augen.

Vergleiche dich nicht so oft mit anderen. Du darfst dir selbst vertrauen, eigene Interessen und Vorlieben, eine eigene Gefühlswelt, einen eigenen Geschmack, ein eigenes Tempo und Maß, eine eigene Sichtweise und einen individuellen Ausdruck für all das haben. Aber was ist all das? Du hattest bisher ja kaum Zeit darüber nachzudenken? Keine Zeit dich zu beachten? Kennst du dich denn wirklich? Was hat dich davon bisher abgehalten, dich so wie du wirklich bist kennen zu lernen? Denke ruhig mal drüber nach und schreibe das auf. Am besten wie früher mit der Hand auf Papier, denn damit berührst du deine Sinne und das, was du von dir gibst, fließt natürlicher und sichtbarer aus dir heraus, als über technische Geräte. Okay, wenn du es mit Tasten besser kannst, dann mache es so, wie es für dich angenehmer ist. Ich muss zugeben, mein Tagebuch verkümmert auch, weil ich ständig am Laptop schreibe. Aber das, was ich dir hier empfehle, habe ich schon Jahrzehnte lang erprobt und brauche es deshalb kaum noch. Trotzdem kann es gerade für dich, eine interessante Erfahrung sein, mal wieder mit dem Stift zu schreiben, denn hier hast du die Möglichkeit, alles aus dir heraus zu schreien. Groß, klein, krakelig, fest, zart, weich, zackig… All deine Stimmungen werden mit dem Stift auf dem Papier sichtbar, was du mit PC-Tasten nicht erreichen kannst. Macht Spaß, echt!

Gefühle zulassen und bei dir ankommen

Je näher du dir selbst kommst, begegnest du auch Gefühlen, die du unterdrückt und mehr oder weniger verdrängt hast. Tränen können fließen. Aber was kann passieren? Lass es zu und raus! Vielleicht sind es sogar ausschließlich Freudentränen. Wann hast du eigentlich das letzte Mal geweint? Kannst du überhaupt weinen? Das sind alles Gefühle, die für mich so selbstverständlich sind und ich bin immer wieder erstaunt, dass das für andere oft gar nicht so ist. So fallen mir noch mehr Gefühle ein, die hochkommen könnten, wenn du ihnen die Chance zum Ausdruck geben würdest. Du wirst dich wundern, wie viel in dir steckt und das ist großartig, wundervoll und unvergleichbar! Sei es dir wert! Wenn du bemerkst, dass sich in dir schon einiges bewegt hat und du aber nicht weißt, wohin mit all dem, was du da plötzlich zugelassen hast, dann gehe den nächsten Schritt und vertraue. Du wirst Menschen finden, die dir wirklich aktiv zuhören, die dich begleiten und unterstützen. Du wirst vielleicht auch von einigen Abschied nehmen, weil du merkst, dass du dich verändert hast. Das, was vorher noch gepasst hat, trennt sich vielleicht von deinem individuellen Weg. Es macht dich nicht einsam, auch wenn du anfangs das Gefühl hast, dass es so ist. Vertraue, denn du wirst Neues in dein Leben ziehen, das echt und innig ist, das dir mehr entspricht, deiner inneren Wirklichkeit und nicht dem, wovon du bisher geglaubt hast, dass es deine Bestimmung war. In dem Moment, in dem du dir innerlich nahe bist und dich wirklich kennst und liebst, weil du dich reich fühlst, ziehst du auch echte Liebe, Nähe und Reichtum (der muss nicht materiell sein) von außen an und das hat nichts mit Abhängigkeit zu tun. Wenn du dich ganz und komplett fühlst so wie du bist, reich und erfüllt, dann brauchst du auch weniger Ersatz von außen.

Meine Kunden erzählen mir nicht selten von völligen Zusammenbrüchen, die sie buchstäblich in die Knie zwingen. Plötzlich ist alles anders und sie müssen einiges in ihrem Leben neu sortieren. Das ist meist mit Verlusten auf allen Ebenen verbunden. Krankheit, Job-, Geld-, Partnerverlust und das manches Mal in Folge. Die ganze Existenz steht Kopf. Das Schicksal fordert sie heraus, alles nacheinander los zu lassen. Sie gestehen sich mit der Zeit ein, dass sie zu lange mit dem Alleinsein gewartet haben. Und jetzt dürfen sie sich mit sich selbst auseinander setzen. Einige haben eine Therapie angefangen oder waren schon in einer Kur. Aber von allen, die bei mir in der Beratung sitzen, kann ich berichten, dass sie im Grunde genommen dankbar sind für ihre Veränderung und positive Weiterentwicklung, weil sie das als Chance genutzt und sich vor allem Hilfe gesucht haben. Sie sitzen auch bei mir und sagen strahlend: „So und jetzt bin ich wichtig! Jetzt bin ich dran! Über meine innere Schönheit habe in der Therapie oder in der Kur einiges erfahren und bei Ihnen möchte ich lernen, diese sichtbar zu machen und zu leben!“

Es gab schlimme Zeiten in meinem Leben, in denen ich wirklich gezwungen wurde, mir einen Sinn zu geben, indem ich einfach nur wusste, dass ich lebe. Ich war so tief unten in der Sinnkrise, dass es nur noch diesen einen Grund geben konnte. Die Dankbarkeit dafür und alles, was darauf noch an positivem Empfinden und Bewusstsein folgte, musste ich auch erst begreifen lernen.

Das Leben macht einen Sinn, weil ich lebe! Das ist der eigentliche Sinn und Ausgangspunkt für meinen Weg durch mein Dasein. Ich bin auch ein Mensch mit Verlustängsten und dergleichen. Aber wie ich damit umgehe und ob ich diesen ausgeliefert bin, ist abhängig davon, wie stabil meine Wurzeln sind, also mein Ur-Vertauen. Für dessen Stärkung führt gar kein Weg daran vorbei, dass ich wirklich bei mir ankomme und heile, denn ich möchte dauerhaft gesund sein und bleiben. Dieser Weg ist spannend und lohnt sich!

In diesem Sinne alles Liebe auf deinem Weg zu deiner Zeit!

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