urvertrauen

Jeder Tag ist ein Geschenk!

 

Deshalb riskiere ihn mit Abenteuerlust!

Ich wünsche dir einen Tag voller Dankbarkeit!

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Sag JA zu dir!

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Bild © SonJa Ziemann www.sonja-ziemann.de

 

Tanze DEINE FARBEN

und nicht die anderer Frauen.

 

Erkenne DEINE TÖNE

und pfeife nicht nach anderen.

Schaue, was DEINER NATUR entspricht

und vergleiche dich nicht mit anderen.

Denn

DU BIST EINZIGARTIG!

 

Deshalb

sag JA ZU DIR!

 

Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

Teile Deinen TAG, teile Dein GESCHENK!

Suche Dir hier Dein ganz persönliches GESCHENK und teile diesen TAG mit anderen in Deinen sozialen Netzwerken! Wenn Du auf ein Bild klickst, liest Du eine Botschaft. Vielleicht möchtest Du auch mehrere Geschenke verteilen. Das bleibt ganz Dir überlassen. 😀 Ich wünsche Dir von Herzen viel Freude und einen ganz besonderen Tag! 

 

Wir sind alle aus einem Holz geschnitzt...

Wir sind alle aus einem Holz geschnitzt…

 

Was die Kugel bedeutet, kannst Du unter Zauberhaftes Rhodt unter Rietburg nachlesen!

#JederTagIstEinGeschenk

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Affirmation zur Leichtigkeit

Ich wünsche Dir Leichtigkeit, in dem Du Dich von schweren Gedanken befreist und in Dein Urvertrauen kommst. Dann haben die Farbtöne Deiner Seele und Deines Herzens die Chance, gehört zu werden und sich zu zeigen, damit Du in Freude und mit Lust lächelnd Dir und Deiner Umwelt begegnest.

 

#Affirmation für #Leichtigkeit

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Von der mangelnden Zeit zur erFÜLLEnden FreiZEIT

und zu deinem sinnlichen DaSEIN

 

Ich gönne mit Zeit für mein DaSein

 

Verplante Zeiten

Es gibt Menschen, die können einfach kaum alleine sein. Sie sind unentwegt beschäftigt und geben vor Stress zu haben. Manche haben ihn tatsächlich. Andere wiederum glauben nur im Stress zu sein, weil sie äußerlich gar nicht verplant, aber innerlich gehetzt sind. Erst, wenn sie mit Terminen und den damit verbundenen Verpflichtungen überfrachtet sind, fühlen sie sich lebendig und gebraucht. Sind sie aber mal alleine, dann fallen sie in ein „scheinbar leeres Loch“ und das ist ihnen sehr unangenehm. Sie wissen nichts mit sich anzufangen oder tun Dinge, die schon so stumpfsinnig sind, dass es sie selbst anödet – „sie öden sich selbst an“.

Sie fühlen sich für alles und jeden verantwortlich, denken die Welt könnte sich nicht ohne sie drehen und sehen sich nicht in der Lage zu delegieren. Sie vertrauen auch nicht darauf, dass sich etwas ohne ihr Zutun entwickeln kann und zweifeln zwangsläufig am Können der anderen. Damit geben sie anderen auch nicht die Chance, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sondern sind eher zufrieden, wenn andere von ihnen abhängig sind. Das wiederum bestätigt ihre Meinung, dass sie alles besser machen.

Dann gibt es Spezies, die geben vor im Stress zu sein, um sich interessant zu machen und in der Realität ist der Terminkalender leer. Wäre ja auch nicht schlimm, aber es ist ja in der heutigen Zeit schon Mode, bis zum Umfallen beschäftigt und verausgabt zu sein. „Erst dann ist man hipp.“

Alles schön und gut, wenn die verplanten Menschen sich auch wohl und glücklich fühlen würden. Nein, weit gefehlt, denn sie beklagen ohne Ende die mangelnde Zeit für sich oder für Freunde, laden sich immer mehr Verpflichtungen auf, für die sie ja nichts können, „denn wer soll es denn sonst tun“ und fühlen sich permanent überfordert oder krank.

Dann gibt es auch noch die Artgenossen, die sich im größten Stress, den sie bejammern, zusätzlich Haustiere anschaffen, obwohl ein Angehöriger vorher schon pflegebedürftig war, sie ihrem selbstständigen Partner im Büro helfen, obwohl er sich längst einen Angestellten leisten könnte, die eigenen Kinder, die Enkel, die alte Nachbarin oder der Job schon total stressen und sie vorher schon wussten, was mit dem Hund zusätzlich auf sie zukommt… Puh, allein schon das Lesen dieser Aufzählung löst Stress aus! Aber dann haben diese Unersetzlichen wenigstens nicht nur die Familie oder den Job als Gründe für ihre mangelnde Zeit, denn jetzt können sie auch den Hund nicht mitnehmen oder alleine zu Hause lassen. Sobald jedoch die Kinder flügge werden und die Pflege des Angehörigen auch wegfällt und sie endlich die Zeit für sich haben, deren Mangel sie stets und ständig betonen, werden wieder neue Stressfaktoren geschaffen. Und sie stöhnen dabei ganz fürchterlich, wie ausgepowert sie doch sind, aber sie hätten ja keine andere Wahl, „denn wer soll es denn sonst erledigen“… Diese Menschen sind auch als Mütter permanent gestresst, denn sie lassen ihre Kinder auch nicht mithelfen. Hotel Mama ist angesagt. Wenn ich da an meine Kindheit denke, wo noch fünf Personen am Tisch saßen, da mussten wir alle ran. Jeder hatte seine Aufgaben und wir mussten im Haushalt helfen. Heute lassen die Kinder alles stehen und liegen und Mama räumt ihnen hinterher, wäscht, fährt und macht… Eigenverantwortung lernen? Was ist denn das schon wieder? Und wehe die Kinder haben dann mal eine eigene Wohnung… Ja und von den Männern, die nicht delegieren können und ihre Familie vernachlässigen, könnte ich hier auch eine Menge Beispiele erzählen. Mal abgesehen von den Workaholics beider Geschlechter, ob mit oder ohne Familienanhang, die gehören nämlich auch zu den „Ich-habe-keine-Zeit-Menschen“ und Burnoutkandidaten.

Ich nehme das Gejammer nicht mehr ernst, zumindest bei denen, die den Stress brauchen und sich ihn selbst schaffen. Sie wollen mit ihren Klagen nur zeigen, wie wichtig sie sind und erhalten dann auch noch den Mitleids- und Gutmenschbonus der Umwelt besonders, wenn sie mal schlapp machen und krank werden, was sie aber auch kaum davon abhält, endlich kürzer zu treten. Sei denn sie werden dazu gezwungen, denn die Seele lässt sich das irgendwann nicht mehr gefallen und sendet Botschaften! Die sind leider nicht immer angenehm. Noch nie war Burnout so in aller Munde wie heutzutage. Es ist ja schon beinahe ein Modetrend der Zeit, immer nur in Bewegung und verplant sein zu müssen. Kinder dürfen ja auch schon nicht mehr frei und eigenverantwortlich spielen. Sie erhalten von den Erwachsenen gar keine Gelegenheit mehr dazu, aber nicht weil sie mithelfen müssen, sondern weil die Verantwortlichen alles möglich er-finden, damit der Heranwachsene sich nicht mehr mit sich und seinen Mitmenschen auseinandersetzen kann und auch nicht mehr möchte. Mich wundert das gar nicht, denn der Erwachsene ist, wie schon geschildert, kein Vorbild mehr!

Das Helfersyndrom zeigt sich auch bei den Leuten, die für sich und dafür, ihrer Seele gut zu tun, kein Geld haben, aber für andere Dinge oder für andere Menschen ganz viel ausgeben. Und immer steckt diese Furcht dahinter, mit sich selbst alleine sein, sich mit sich selbst beschäftigen und sich selbst kennen lernen zu müssen. Für mich ist das alles kein Müssen, sondern ein Dürfen!

Natürlich gibt es Zeiten im Leben, da ist der Druck von allen Seiten dermaßen groß, dass es wirklich nicht anders geht, als Augen zu und durch. Das kenne ich selbst nur all zu gut! Da wächst dir die Arbeit über den Kopf und da ist niemand, an den du delegieren könntest. Keiner hilft und du fühlst dich nicht nur alleine gelassen, sondern du bist es auch. Wenn du Glück und Vertrauen hast und offen bist, findet sich dann auch eine Lösung von Seiten, von denen du es am wenigsten erwartet hättest.

Ich spreche jedoch im Artikel nicht von Personen, die gerade wirklich eine sehr stressige Phase im Leben haben, sondern von denjenigen, die sich den Stress unaufhörlich selbst machen und vor sich selbst weglaufen. Und davon gibt es leider immer mehr. Dabei gibt es auch welche, denen es schon zu viel ist, jemanden anrufen zu müssen oder sich gar nicht die Zeit nehmen, auf den AB zu sprechen. Alles muss schnell gehen. Wenn sie mal telefonieren wollen, dann verabreden sie sich vorher dazu. Das geht nicht mehr spontan nach Gefühl, Muße und Lust, sondern nach Plan! Und im Zeitalter von zig Möglichkeiten, sich zu verständigen oder zu verabreden, haben sie entweder keine Zeit dazu oder schaffen das nicht mehr, sobald das Handy nicht vorhanden ist. „Mein Handy war kaputt, deshalb konnte ich mich wochenlang nicht melden…“ „Es gibt sonst ja auch überhaupt keine anderen Möglichkeiten in der heutigen Zeit.“ Also eine blödere Ausrede konnte demjenigen wohl nicht einfallen, obwohl ich glaube, dass so manchem Jugendlichen das tatsächlich ernst ist, denn die Kids sind schon dermaßen abhängig von allem, dass sie völlig überfordert sind, wenn mal etwas nicht so funktioniert wie gewohnt. Mein Gott, was waren wir früher fantasievoll, denn es ging immer irgendwie und das mit nur einem einzigen, feststehenden Telefon weit und breit! Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen.

Weg aus der Verplanung in deine FreiZEIT

Wie steht es mit deiner Zeit?

Was könnte schlimmsten Falls passieren, wenn du mal plötzlich nicht mehr verplant und wirklich eine Zeitlang alleine wärst? Ich meine nicht einsam, denn das ist eine ganz andere Baustelle. Es geht wirklich darum, dass du dir Gedanken machst, was wäre, wenn du dich mal einige Wochen oder Monate nur mit dir selbst beschäftigen müsstest? Horror? Okay, dann beginne doch erst mal mit einer Stunde in der Woche und stocke langsam deine Freizeit auf. Mit Freizeit meine ich nicht die nächsten Terminplanungen, sondern wirklich freie Zeit mit dir alleine! Hast du überhaupt schon mal alleine gelebt oder warst so ganz ohne Beziehung? Nein? Du hast Angst? Dir ist langweilig?… Wie kannst du die Lücken, die du vielleicht schon beinahe süchtig ausgefüllt hast, bloß schließen? Nützt es dir hier etwas, wenn ich dir eine Liste mit Dingen aufzähle, die dich vielleicht erfüllen könnten? Dinge, von denen du es niemals für möglich gehalten hättest, dass sie dich befriedigen könnten im Sinne von „dich zufrieden machen“, dir inneren Frieden schaffen und keine Ersatzbefriedigung, denn die kennst du ja schon zu genüge. Du glaubst gar nicht, was Kleinigkeiten schon bewirken können, dass du Seiten spürst, erlebst und entdeckst, die du vielleicht nicht für möglich gehalten hättest. Gehe mal in der Natur spazieren und betrachte, wie die Sonne die Blätter und Blüten aufleuchten lässt und nehme dabei bewusst die Geräusche und den Geruch um dich herum wahr! Das alleine ist schon ein sinnliches Erlebnis, das viele gar nicht „mehr“ kennen. Dafür gibt es sogar schon teure Workshops, in denen Erwachsene das wieder erlernen. So etwas müsste doch eigentlich selbstverständlich sein oder? Erwachsene müssten dafür den Kindern und Jugendlichen als Vorbild dienen.

Neue Möglichkeiten deiner Erfüllung

Du hast also sehr viele Möglichkeiten, Dich wieder zu entdecken! Finde das alleine heraus, denn ich werde dir absichtlich keine weiteren Vorschläge machen, denn du bist für dich verantwortlich. Du bist nämlich sehr wichtig! Das, was du bist, kann dir nichts und niemand ersetzten. Es ist wunderbar, wenn du eine Familie, gute Freunde und einen tollen Job hast, wenn du gebraucht wirst und du dadurch das Gefühl hast, dass das Leben einen Sinn hat. Das ist alles gesund, wenn du und dein Leben in Balance ist. Zu viel alleine sein und gar nicht gebraucht werden kann sich sehr sinnlos anfühlen und tut natürlich auch nicht gut. Ich empfehle jedoch immer wieder, „stopp“ zu sagen und inne zu halten, egal in welcher Situation du dich befindest. Wenn du dich nicht selbst wertschätzt, sondern deinen Wert immer abhängig von anderen machst, wie sie dich beurteilen, verurteilen, brauchen, lieben, hassen, ablehnen, finden, u. v. m. und dich ausschließlich über diese Reaktionen oder über deine Leistungen und Handlungen in Bezug auf andere Menschen definierst, dann verlierst du dich und deinen Wert aus den Augen.

Vergleiche dich nicht so oft mit anderen. Du darfst dir selbst vertrauen, eigene Interessen und Vorlieben, eine eigene Gefühlswelt, einen eigenen Geschmack, ein eigenes Tempo und Maß, eine eigene Sichtweise und einen individuellen Ausdruck für all das haben. Aber was ist all das? Du hattest bisher ja kaum Zeit darüber nachzudenken? Keine Zeit dich zu beachten? Kennst du dich denn wirklich? Was hat dich davon bisher abgehalten, dich so wie du wirklich bist kennen zu lernen? Denke ruhig mal drüber nach und schreibe das auf. Am besten wie früher mit der Hand auf Papier, denn damit berührst du deine Sinne und das, was du von dir gibst, fließt natürlicher und sichtbarer aus dir heraus, als über technische Geräte. Okay, wenn du es mit Tasten besser kannst, dann mache es so, wie es für dich angenehmer ist. Ich muss zugeben, mein Tagebuch verkümmert auch, weil ich ständig am Laptop schreibe. Aber das, was ich dir hier empfehle, habe ich schon Jahrzehnte lang erprobt und brauche es deshalb kaum noch. Trotzdem kann es gerade für dich, eine interessante Erfahrung sein, mal wieder mit dem Stift zu schreiben, denn hier hast du die Möglichkeit, alles aus dir heraus zu schreien. Groß, klein, krakelig, fest, zart, weich, zackig… All deine Stimmungen werden mit dem Stift auf dem Papier sichtbar, was du mit PC-Tasten nicht erreichen kannst. Macht Spaß, echt!

Gefühle zulassen und bei dir ankommen

Je näher du dir selbst kommst, begegnest du auch Gefühlen, die du unterdrückt und mehr oder weniger verdrängt hast. Tränen können fließen. Aber was kann passieren? Lass es zu und raus! Vielleicht sind es sogar ausschließlich Freudentränen. Wann hast du eigentlich das letzte Mal geweint? Kannst du überhaupt weinen? Das sind alles Gefühle, die für mich so selbstverständlich sind und ich bin immer wieder erstaunt, dass das für andere oft gar nicht so ist. So fallen mir noch mehr Gefühle ein, die hochkommen könnten, wenn du ihnen die Chance zum Ausdruck geben würdest. Du wirst dich wundern, wie viel in dir steckt und das ist großartig, wundervoll und unvergleichbar! Sei es dir wert! Wenn du bemerkst, dass sich in dir schon einiges bewegt hat und du aber nicht weißt, wohin mit all dem, was du da plötzlich zugelassen hast, dann gehe den nächsten Schritt und vertraue. Du wirst Menschen finden, die dir wirklich aktiv zuhören, die dich begleiten und unterstützen. Du wirst vielleicht auch von einigen Abschied nehmen, weil du merkst, dass du dich verändert hast. Das, was vorher noch gepasst hat, trennt sich vielleicht von deinem individuellen Weg. Es macht dich nicht einsam, auch wenn du anfangs das Gefühl hast, dass es so ist. Vertraue, denn du wirst Neues in dein Leben ziehen, das echt und innig ist, das dir mehr entspricht, deiner inneren Wirklichkeit und nicht dem, wovon du bisher geglaubt hast, dass es deine Bestimmung war. In dem Moment, in dem du dir innerlich nahe bist und dich wirklich kennst und liebst, weil du dich reich fühlst, ziehst du auch echte Liebe, Nähe und Reichtum (der muss nicht materiell sein) von außen an und das hat nichts mit Abhängigkeit zu tun. Wenn du dich ganz und komplett fühlst so wie du bist, reich und erfüllt, dann brauchst du auch weniger Ersatz von außen.

Meine Kunden erzählen mir nicht selten von völligen Zusammenbrüchen, die sie buchstäblich in die Knie zwingen. Plötzlich ist alles anders und sie müssen einiges in ihrem Leben neu sortieren. Das ist meist mit Verlusten auf allen Ebenen verbunden. Krankheit, Job-, Geld-, Partnerverlust und das manches Mal in Folge. Die ganze Existenz steht Kopf. Das Schicksal fordert sie heraus, alles nacheinander los zu lassen. Sie gestehen sich mit der Zeit ein, dass sie zu lange mit dem Alleinsein gewartet haben. Und jetzt dürfen sie sich mit sich selbst auseinander setzen. Einige haben eine Therapie angefangen oder waren schon in einer Kur. Aber von allen, die bei mir in der Beratung sitzen, kann ich berichten, dass sie im Grunde genommen dankbar sind für ihre Veränderung und positive Weiterentwicklung, weil sie das als Chance genutzt und sich vor allem Hilfe gesucht haben. Sie sitzen auch bei mir und sagen strahlend: „So und jetzt bin ich wichtig! Jetzt bin ich dran! Über meine innere Schönheit habe in der Therapie oder in der Kur einiges erfahren und bei Ihnen möchte ich lernen, diese sichtbar zu machen und zu leben!“

Es gab schlimme Zeiten in meinem Leben, in denen ich wirklich gezwungen wurde, mir einen Sinn zu geben, indem ich einfach nur wusste, dass ich lebe. Ich war so tief unten in der Sinnkrise, dass es nur noch diesen einen Grund geben konnte. Die Dankbarkeit dafür und alles, was darauf noch an positivem Empfinden und Bewusstsein folgte, musste ich auch erst begreifen lernen.

Das Leben macht einen Sinn, weil ich lebe! Das ist der eigentliche Sinn und Ausgangspunkt für meinen Weg durch mein Dasein. Ich bin auch ein Mensch mit Verlustängsten und dergleichen. Aber wie ich damit umgehe und ob ich diesen ausgeliefert bin, ist abhängig davon, wie stabil meine Wurzeln sind, also mein Ur-Vertauen. Für dessen Stärkung führt gar kein Weg daran vorbei, dass ich wirklich bei mir ankomme und heile, denn ich möchte dauerhaft gesund sein und bleiben. Dieser Weg ist spannend und lohnt sich!

In diesem Sinne alles Liebe auf deinem Weg zu deiner Zeit!

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#Affirmation #Freiraum für #Gedanken #Farben #Licht

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Warum in den Wechseljahren die typgerechten Farb-Töne heilsam klingen

Farbenreich - Sabina Boddem - Ganzheitliche Farb- und Stilberatung - Persönlichkeitsberatung

Bildquelle: https://www.facebook.com/jando.autor

 

Heute widme ich meine Aufmerksamkeit wieder den Wechseljahren. Ich möchte zunächst etwas über diverse Empfindsamkeiten und Prozesse berichten, von denen Frauen in meinen Beratungen erzählen und, die ich natürlich zum Teil selbst kenne, denn ich stecke mitten drin in dem spannenden Prozess des Wechselns mit allen seinen sich abwechselnden Höhen und Tiefen.

In den Wechseljahren, aber auch schon davor ab ca. 40 J., erfahren Frauen fühlbare Veränderungen auf allen drei Ebenen – körperlich, seelisch und geistig. Natürlich jede individuell stärker oder schwächer ausgeprägt. Frauen beginnen allmählich, sich völlig anders zu fühlen, zu sehen, zu begreifen, zu bedenken und all das, was sie da spüren auch anders zu be-achten. Mit anders meine ich, dass ihnen ihre Individualität bewusster wird, oft sogar durch Situationen in ihrem Alltag, welche Frauen dann manches Mal unsanft dazu zwingen, damit  sie aufwachen und etwas ver-ändern.

Haben Frauen in jüngeren Jahren noch eher darauf geachtet, was andere von ihnen halten oder denken könnten oder wie sie sich für andere darstellen können, ihren Blick nach außen gerichtet, so richtet sich in den Wechseljahren der Blick eher auf ihr Inneres. Sie betrachten sich mit den Fragen ob das, was war, noch stimmig ist mit dem, was sie jetzt wirklich sind. Frauen werden empfindsamer und spüren, dass sie nicht mehr alles ver-tragen können und auch nicht mehr möchten. Der Verzehr von manchen Lebensmitteln wird plötzlich unerträglich und ihr Körper wehrt sich dagegen. Sie reagieren auf Ernährung, auf Geräusche, auf Stimmungen, auf Menschen, eben auf alles, was an Reizen von außen an sie herantritt oft gereizter – eben viel empfindsamer und spüren damit auch, dass Änderungen not-wendig sind, damit die äußeren und inneren Reize wieder in Balance aufeinander abgestimmt werden und harmonieren können.

Bei vielen Frauen reagiert der Körper mit Hitzewellen, der Schlaf wird häufig unterbrochen, die Unruhe nimmt zu. Die Hormone verändern sich, das ist die eine Seite der Betrachtung, aber auch unsere Bedürfnisse ändern sich. Wenn wir uns nicht hinterfragen und damit beginnen, uns als Individuum zu lieben, dann drängeln beispielsweise Körper und Seele mit unangenehmen Äußerungen – sie äußern sich „endlich“ sichtbar mit körperlichen Beschwerden und seelischen Ver-Stimmungen. Eigentlich dürfen wir dann froh sein, wenn Miss-Stimmungen nun raus kommen. Der Körper und die Seele machen Frau aufmerksam auf das, was ihr nicht „mehr“ gut tut. Auch der Geist rebelliert und äußert sich mit Grübeleien, ängstlichen Gedanken an die Zukunft und der gleichen mehr. Oft gerät das Ur-Vertrauen völlig aus der Bahn. Das muss nicht bei jeder Frau so sein, es ist aber bei vielen in den Wechseljahren so. Wichtig ist, dass sie sich in diesen Jahren mit Geduld und Liebe annimmt und sich die Zeit nimmt und gibt, ihren Wechsel in den weisen und reifen Lebensabschnitt bewusst zu vollziehen und ihn nicht einfach nur aus Bequemlichkeitsgründen mit Medikamenten verdrängt.

Das bietet eine große Chance, die eigenen Stimm(ung)en zu hören und jeden einzelnen Ton kennen zu lernen. Das ermöglicht im besten Fall, die Fähigkeiten, Bedürfnisse zu erkennen und die Umwelt aktiv und verantwortungsbewusst derart zu gestalten, dass sie zur individuellen Wesensart passt, damit sich die Frau wohlfühlt. Nicht mehr die Frau passt sich an, verbiegt und verrenkt sich, sondern sie schaut und hört auf sich, was sie braucht und was ihr gut tut. Danach richtet sie sich aus und kreiert ihr Umfeld, ihre Ernährung und auch ihr äußeres Erscheinungsbild, das nun zum Ausdruck bringen soll, was sie ist und wie sie sich zeigen möchte, unabhängig davon, wie andere sie sehen wollen.

Das setzt Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl voraus. Und gerade die Wechseljahre helfen, ja drängen mit der Hormonumstellung und allen Begleiterscheinungen die Frau schon fast dazu, sich ganz bewusst wahrzunehmen, sich anzunehmen und ihren Wert neu zu definieren. Ja, die älter werdende Frau bekommt einen neuen Stellen-WERT der weisen Frau. Auch, wenn sie an sich zweifelt und ihre möglichen Fehlentscheidungen im Leben beklagt oder ihre Zukunft in frage stellt … Ja, das alles kann passieren und fühlt sich nicht immer angenehm an – ich kenne das nämlich auch zu genüge – aber es ist auch eine Chance! Frau wird wachgerüttelt und darf JA zu sich sagen, stolz auf sich sein, egal, was sie gelebt hat, denn es geht nicht mehr um Richtig oder Falsch, sondern um das Jetzt! Die Vergangenheit ist eh nicht mehr zu ändern. Frau hat es auch nicht nötig, sich mit anderen zu vergleichen, sondern darf ihren Blickwinkel wechseln, der nun darauf gerichtet ist, was sie selbst tief in ihrem Inneren spürt, sein und leben möchte.

Das ist auch der Grund, warum die meisten Frauen im Alter von 40 bis 65 Jahren zu mir in die Beratungen kommen. Ab dem Alter von 40 J. beginnen viele Frauen plötzlich, sich nicht nur mit dem äußeren Auge, sondern auch mit dem inneren Auge zu betrachten. Das Innere muss mit dem Äußeren übereinstimmen, so wie das Äußere mit dem Inneren. So lassen sich die Frauen auch buchstäblich nicht mehr irgendetwas auf‘ s Auge drücken, sondern sie suchen und finden das, was individuell zu ihrer Wesensart passt und ihnen ent-spricht.

Die Mode, die Farben, die Schnitte, der Stil … all diese Dinge erzählen auch etwas über eine Person und die ist es ab 40 J. aufwärts leid, sich zu verstecken, sondern möchte sich zeigen in ihrer wahren Natur, so wie sie ist und nicht mehr so, wie andere sie sehen wollen. Zurück zum Ursprung und zur eigenen inneren Wahrheit-  das ist dann das Motto und das begleitet Frauen während der gesamten Wechseljahre.

Frauen haben viele Möglichkeiten, ganz individuell ihren persönlichen Wechsel zu vollziehen. Ich war erst in der letzten Woche im Stern-Verlag und habe in unzähligen Büchern über Wechseljahre, Älter werden … gestöbert, weil auch ich schon mal Tipps brauche. Ich habe mir die Zeit dafür genommen und das tat mal so richtig gut. Sie müssen nicht denken, dass bei mir in meinen Wechseljahren alles so reibungslos und leicht wechselt, nur weil ich meine Farben kenne oder auch sonst mich ganz gut kennen und wahrnehmen gelernt habe und andere Menschen ja auch professionell berate, begleite und unterstütze. Puh, diese Wechseljahre haben es ganz schön in sich. Ja, ich schreibe bewusst SCHÖN, denn es ist ja nicht nur schlimm und hässlich schon mal gar nicht. Ich liebe jedes einzelne graue Haar, das ich an mir entdecke. 🙂 Es kann ja auch schön sein, wenn wir das Schöne sehen möchten, was mit uns geschieht in diesen Jahren. Vor allem dürfen wir uns schön finden, so wie wir sind!

Und bei letzterem unterstütze und begleite ich Sie gerne mit all meinem gelebten Fach-Wissen und Erkenntnissen und mit ganzem Herzen – egal, was gerade im Wechsel ist oder ob Sie eine Frau oder ein Mann sind. Sie glauben gar nicht wie wohltuend es ist, wenn Sie zumindest schon mal Ihre Farben kennen und diese Farb-Töne mit Ihren natürlichen Tönen harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Den Klang möchten Sie nie wieder missen. Ich spreche seit 1994 aus Erfahrung. Mir haben meine, auf meinen Typ abgestimmten Farben, geholfen, einen Teil von mir, der verschütt gegangen war, wieder ans Licht zu holen.

Darum ist mein Motto:

Finde deinen REGENBOGEN –  sieh dich an, wie schön DU BIST!

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