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Klischees in der Mode und warum sie nicht stimmen

Es gibt unzählige Klischees in Modefragen, mit denen ich mich immer wieder in meinen Beratungen auseinandersetzen muss. Im Grunde sollte jeder das machen, womit er sich wohl fühlt. Warum ich hier aber so vehement auf diese Vorurteile hinweise, hat folgende Gründe:

So viele Menschen, und das gilt ja nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer, halten sich an die pauschalen Aussagen in der Mode, auch wenn sie überhaupt nicht glücklich damit sind, weil sie ja merken, dass das eine oder andere für sie gar nicht stimmig ist. Sie richten sich aber trotzdem nach den Mode-Klischees, weil es alle so machen. Sie möchten nicht aus der Reihe tanzen und nicht auffallen, weil sie befürchten, dass sie vielleicht doch falsch liegen mit ihrer Wahrnehmung, denn sie sehen und hören von allen Seiten diese Klischees.

In den Frauen- oder Modemagazinen liest du beispielsweise, dass Schwarz ein Muss im Kleiderschrank ist oder ein leuchtendes Rot, weil es gerade angesagt ist, die riesengroße schwarze Brille jedem ein interessantes Aussehen verleiht und überall im Fernsehen werden dir naturrothaarige Frauen mit pinkfarbenem Lippenstift und schwarzen Oberteilen präsentiert und fast alle Frauen ab einem gewissen Alter haben gelb-blonde oder rotbraun gefärbte Haare. Also macht fast jeder das nach. Denn „Die“ im Fernsehen oder in den Magazinen haben ja Stylisten. Die müssen es ja wissen, auch dann, wenn einem vielleicht auffällt, dass das ja eigentlich gar nicht so gut aussieht oder bei sich selbst auch nicht stimmig anfühlt.

Deshalb beschreibe ich hier das, was mir immer wieder besonders auffällt und ich kläre auf über die VORURTEILE, die in den Farb- und Stilberatungen immer wieder im Vordergrund stehen.

Farben:

„Schwarz macht schlank.“

  • Stimmt nicht, denn bei Menschen, denen es einfach nicht steht, trägt es auf und unterstreicht die Problemzonen noch mehr. Die typgerechten Farben und figurgerechten Schnittformen lassen den Gesamteindruck einer Person positiv erscheinen.
  • Also kannst du auch alle weiteren Klischees wie „Schwarz steht jedem“, „Schwarz ist immer elegant“, „Schwarz ist ein Muss im Kleiderschrank“, „Schwarz ist sexy“ getrost in die Tonne kloppen! Ich trage als Herbsttyp „mein kleines Dunkelbraunes“, weil das viel eleganter und sinnlicher an mir aussieht, als das harte Schwarz, das nur zum Wintertyp wirklich gut passt.
  • Blogartikel zum Thema: Warum Schwarz nicht automatisch schlank, elegant, interessant und reif macht

Genau das gleiche gilt auch für Weiß!

  • Es steht nicht jedem und sieht auch nicht an jedem frisch aus! Außer für den Wintertyp ist ein leicht gebrochenes Weiß für die meisten Menschen vorteilhafter.

„Braun ist konservativ und macht alt.“

  • Stimmt nicht! Bis auf den Wintertyp, dem diese Farbe nicht gut zu Gesicht steht, hat jeder Farbtyp bestimmt Brauntöne in seiner Palette. Es gibt warme und kalte, so wie helle und dunkle Brauntöne bis hin zum Schwarzbraun.
  • Blogartikel zum Thema: Warme und kühle Blau- und Brauntöne typgerecht kombiniert

„Herbstfarben sind Omafarben.“

  • Ja, für alle Farbtypen, denen die Herbstfarben nicht zu Gesicht stehen, besonders den Sommer- und Wintertypen! Ansonsten sehen diese Farben entsprechend zum Farbtyp passend wunderschön aus.
  • Blogartikel zum Thema: Farbtyp Herbst

„Herbstfarben trägt man nicht im Frühling und im Sommer.“

  • Ich bin ein Herbsttyp und trage das, was mir steht, also meine Farben auch in den warmen Jahreszeiten, eben entsprechend heller und frisch kombiniert.

„Rosa und Pinks sind Kleinmädchenfarben.“

  • So ein Blödsinn, denn kalte Farbtypen wirken sehr elegant in ihren typgerechten Rosa- und Pinktönen. Ich als Herbsttyp zum Beispiel würde darin kitschig oder krank aussehen.

„Rosa und Pink ist eine weibliche Farbe und nichts für Jungen und Männer.“

  • Dieses Klischee gehört wirklich in die Steinzeit, denn wie gesagt ist alles eine Frage des Farbtyps und wenn einem Mann diese Farbe gut steht, dann soll er sie auch tragen!

„Blau steht jedem“

  • ist der größte Blödsinn, weil diese Aussage viel zu pauschal ist. Jeder Farbtyp hat ganz bestimmte Blautöne, die ihm gut zu Gesicht stehen. Die warmen Farbtypen haben diesbezüglich die geringere Auswahl. Der Frühlingstyp hat das Türkis in seiner Palette und der Herbsttyp ein Petrolblau. Der Sommertyp sollte aufpassen, dass seine Blautöne nicht zu grell oder zu dunkel sind und der Wintertyp kann kräftige, leuchtende, kalte Blautöne, ein helles leuchtendes Blau, so wie Türkis tragen. Das gilt im übrigen immer für die Farben, die du am Oberkörper trägst, die also in das Gesicht reflektieren!

„Blau, Grau, Weiß und Schwarz gehören zum Business und die Business Mode soll farblich entsprechend sein.“

  • Mich stört es, wenn die Business-Menschen ständig in ihren Uniformen herumlaufen. Manche sehen in den Farben aus, wie „Leiche auf Urlaub“ und wirken alles andere als elegant, kompetent und seriös. Sie sollten viel mehr mal auf ihren Stil achten. Eine schwarze Polyesterhose oder manch ein viel zu enger Blazer oder Sakko, in die einige Personen wie reingeschossen wirken, sieht nicht automatisch fein aus, auch wenn er noch so schwarz, grau oder blau ist. Ich könnte hier noch unzählige Beispiele aufführen, aber das würde das Kopfkino sprengen. 🙂

„Orange und Gelb trägt auf.“

  • Stimmt nicht, denn wenn diese Farben zum Typ passen und stattdessen die entsprechenden Schnitte beachtet werden, welche die Problemzonen der Figur kaschieren können, dann tragen diese Farben nicht auf.

„Wenn ich alt bin, dann kann ich immer noch Braun und Beige tragen.“

  • Oh je, welch ein Blödsinn! Mir stehen diese Farben auch bis in das hohe Alter, weil ich ein Herbsttyp bin. Machen mich also nicht älter als ich bin. Alles ist eine Frage des Farbtyps! Und warum soll man im Alter nicht mehr auf seinen Farbtyp achten und automatisch Braun und Beige tragen. Solch eine Aussage hört sich nicht nach Wertschätzung an.

Blogartikel passend zu allen Farbthemen: 

Haare:

„Grau und Weiß machen immer alt.“

  • Das ist so ein überholtes Klischee, über das ich wirklich schon hinreichend und ausführlich berichtet habe! Da hängt mir nicht nur der Mund in Fransen vom vielen Erklären, sondern auch meine Finger sind schon wund vom vielen Schreiben meiner Blogbeiträge. 🙂

„Im Alter muss sich eine Frau die Haare färben.“

„Aschblond ist eine hässliche und schmutzige Straßenköterfarbe.“

„Rothaarige dürfen kein Orange tragen.“

„Naturrothaarige sollen Blau tragen, damit das Haar mehr zur Geltung kommt.“

  • Ja, aber bitte kein kaltes Blau, denn das lässt den Teint eines jeden Rothaarigen blass und müde aussehen. Je nach Farbtyp ob Frühling-, Frühling-Herbst-Misch- oder Herbsttyp sind Türkis, helles oder dunkles Petrol-Blau wesentlich vorteilhafter zum Haar, zu den Augen und zur Haut!

„Frauen ab 40 sollen kurzes Haar tragen.“

  •  Also, wenn ich solche Sätze höre oder lese, dann rollt sich bei mir alles zusammen. Ob kurze oder lange Haare, beides hat überhaupt nichts mit dem Alter zu tun. Manchen Frauen steht das eine, manchen das andere besser und einige, so wie ich auch, können beides gut tragen. Es ist alles nur eine Frage des Typs und auch der Haarstruktur. Es gibt Haare, die sehen einfach nicht gut aus, wenn sie eine gewisse Länge überschritten haben. So einfach ist das!

„Langes Haar macht alt.“

  • Vorurteil wird hinfällig, wenn du gelesen hast, was ich gerade geschrieben habe.

„Im Alter macht dunkles Haar zu streng.“

  • Quatsch! Die Natur denkt sich schon etwas dabei, wenn blondes Haar im Alter nachdunkelt, denn das sieht mit den entsprechend typgerechten, hellen und leichten Garderobenfarben sehr edel aus. Das Gesicht braucht den Kontrast und sieht in dem meist viel zu gelb blondierten Haar oft blass aus. Das wird dann unvorteilhafterweise mit viel zu viel Make-up oder viel zu kontrastreichen Farben in den Garderobenoberteilen wieder ausgeglichen. Macht aber nicht unbedingt jünger!

„Helle Haare sehen weicher aus und machen jung.“

  • Nein! Das ergibt sich aus meinen vorangegangenen Aussagen. Wenn du von Natur aus dunkelhaarig bist oder im Alter wirst, dann passt das zu dir. Bist du jedoch hellhaarig oder wirst durch das Ergrauen heller, dann gehört das stimmig zu dir!

Brillen:

„Schwarze und besonders große auffällige Brillen stehen jedem.“

  • Die Optiker gehen davon aus, dass alles andere langweilig ist. Damit meinen sie doch im Grunde genommen „DU“ bist langweilig und erst, wenn du bestimmte Brillen trägst, hebt das deine Ausstrahlung. Nur beachten die meisten nicht, welcher Farbtyp du bist und dann geht die Brille im Gesicht alleine und getrennt von dir spazieren, weil sie dich völlig dominiert. Wenn jemand eine auffällige Brille trägt, dann sollte er meiner Meinung nach darauf achten, dass die Farbe der Brille wirklich zum Farbtyp passt. Die Form muss natürlich auch zum Gesicht passen.
  • So sähe manch ein warmer Farbtyp mit einer modischen, braunen Brille vorteilhafter aus, als mit einer viel zu harten schwarzen oder eisblauen. Warum nehmen sich so viele Frauen damit ihre weiche Ausstrahlung und sehen so unglaublich streng aus? Ist das wirklich so erstrebenswert?
  • Dann gibt es Brillen, das ist gerade der neuste Schrei, die haben riesige Gläser in dicken Gestellen, die tropfenförmig nach unten gehen und manche Personen wie Hush Puppies aussehen lassen, gerade dann, wenn die Nasolabialfalten sehr stark ausgeprägt sind. Die Optiker reden den Betroffenen ein, wie toll das alles sei, weil „man“ das jetzt so trägt! Ihr glaubt gar nicht, was ich alles schon erlebt und gesehen habe diesbezüglich!….

Stil:

„Frauen sollen mit der Mode gehen und sich nach den Modefarben richten und entsprechend schminken und färben, damit ihnen die Farben stehen.“

  • Das ist sehr traurig, denn viele Frauen verlieren sich dadurch völlig! Außerdem geht jede Individualität verloren, so wie das Annehmen und Wertschätzen der eigenen natürlichen Schönheit. Einer Taube steht keine Papageienfeder als Schmuck! Und einer Elster keine Rotkehlchenfeder!… Wenn schon den Typ verfremden, dann muss das schon gekonnt sein, damit es wirklich gut aussieht.

„Ich bin zu alt für diesen oder jenen Stil.“

„Ein Kostüm oder Anzug ist immer elegant!“

  • Nein, es gibt Menschen zu denen passt das einfach nicht. Es gibt auch elegante Alternativen.

„Frauen ab 50 sollen die Knie bedeckt tragen.“

  • Oh je, dann müsste ich mich, Jahrgang 1961, schon in einen Sack hüllen. Ich denke gar nicht daran. Zugegeben, auch ich trage keine extrem kurzen Röche mehr, sondern eine Hand breit über dem Knie und finde das ganz Kurze bei älteren Frauen zum Teil wirklich nicht mehr vorteilhaft. Ich muss dann schon grinsen, wenn mir beispielsweise eine von vorne sehr alt aussehende Frau mit einem hautengen Rock, der knapp über dem Po aufhört, mit High Heels entgegen“wackelt“, auch wenn sie von hinten noch so tolle Beine hat. Das kann dann schon ein wenig billig wirken. Vielleicht liegt das dann auch nicht am Alter der betreffenden Person, sondern daran, dass ihr das einfach nicht steht, was sie da trägt.
  • Alles hängt doch auch hier vom Typ ab. Die eine sieht toll aus mit einem kurzen Rock und die andere sollte besser einen längeren tragen, ähnlich wie bei der Frage der typgerechten Frisur und Haarlänge.

„Wenn ich füllig bin, muss ich meine Kurven verstecken.“

  • Okay, ich finde es auch nicht besonders schön anzusehen, wenn sich manche in hautenge Leggins schießen und dann noch T-Shirts dazu tragen, die über dem Schritt aufhören… Hier geht es viel mehr darum, dass die Schnittformen einfach nicht gut gewählt sind. Genau so unvorteilhaft sehen sehr schmale Menschen aus, wenn sie ihre Figur überbetonen.
  • Und hier liegt der springende Punkt. Es geht nicht um Verstecken, sondern um die harmonische Betonung einer Figur. Ich nenne es immer Blickfang verlagern, was so viel bedeutet, wie von dem ablenken, was nicht gezeigt werden möchte. Das hat immer etwas mit dem Schnitt und der Kombination der Kleidungsstücke zu tun und natürlich den Farben und das gilt für jede Figur.
  • Und was den Körper betrifft, so hilft da ein gutes Selbstwertgefühl. Ich mache oft den Frauen in der Beratung Mut, zu ihrer Figur und zu ihren Kurven zu stehen. Ich zeige ihnen wie sie das, was besonders schön ist, vorteilhaft betonen können und anderes, was sie nicht gerne zeigen möchten, zu kaschieren. Manches wird sogar erst in der Beratung als schön wertgeschätzt, was vorher verborgen wurde. So lernen meine Kunden gegebenenfalls, sich von ihren viel zu weiten Kleidungsstücken zu verabschieden.
  • Blogartikel zum Thema Stilfindung: Was macht einen guten KLEIDUNGSSTIL aus, DER WIRKLICH ZU DIR PASST?
  • Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Also egal, was ich hier schreibe, im Grunde genommen ist jeder Punkt, zu dem ich hier etwas bemerkt habe, fast auch schon wieder von mir mit gewissen Klischees beantwortet worden, denn ALLES ist INDIVIDUELL zu betrACHTEN. Deshalb berate ich auch nie Online oder via Fotografien. Es gibt keine allgemeingültigen Aussagen! „Ausnahmen bestätigen immer wieder die Regel“, besagt ein gängiges Sprichwort.

Wenn Du jetzt neugierig auf mehr bist und möchtest meine Beschreibungen genauer erklärt haben und vor allem mit Bildmaterial veranschaulicht sehen, klicke in folgende Kategorien:

Blogartikel und Bildbeispiele zu allen Themen rund um Farben, Stil, Schönheit und Farbtypen

Informationen zu meinen Beratungsangeboten findest du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

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Herbsttyp vor und nach der Farb- und Stilberatung

Heute stelle ich eine Kundin (31J.) vor, die ich zuerst farbberaten habe.

Herbsttyp vor der Farb- und Stilberatung, Farbenreich

Kundin vor der Farb- und Stilberatung

Dann folgte an einem weiteren Termin eine Frisörbegleitung, ein Besuch beim Optiker, um eine neue Brille auszusuchen und eine Stilberatung während der Modeeinkaufsbegleitung.

Die Kundin ist Herbsttyp, sehr natürlich, schminkt sich nicht und bevorzugt eine natürlich lässige und vegane Kleidung, die fair trade hergestellt wird. Ihr Wunsch war, typgerechte Farben in ihre Garderobe zu bringen, um von dem Grau und Schwarz los zu kommen und einfach mal in alle Richtungen was anderes zu probieren, als sie bisher schon kannte. Vor allem ihre Haare, die sie schon immer lang trug, sollten sich zum ersten Mal grundlegend verändern. Bisher hatte sie nur ihre Spitzen schneiden lassen, Frisörbesuche gemieden und keine Vorstellung, was ihr stehen könnte. Sie wollte sich wirklich überraschen lassen.

Herbsttyp nach dem ersten Haarschnitt, aber noch mit falscher Kleidungsfarbe

Kundin nach dem ersten Haarschnitt

Das Haar wurde in zwei Etappen geschnitten und gestylt, damit sie sich an den Übergang gewöhnen konnte und vor allem entscheiden konnte, ob das Haar wirklich noch kürzer geschnitten werden durfte.

Zuerst wurde das Haar nur in der gesamten Länge gekürzt und an den Seiten angstuft, dann über ein Glätteisen zu leichten Wellen gedreht. Die Deckhaare wurden nicht gestuft, da das Haar dafür zu fein ist.

Nach dem ersten Schritt gefiel die Kundin sich schon besser, aber sie wollte noch mehr Typveränderung.

Nun wurde ihr sehr feines Haar zu einem konturierten, glatten, Bob geschnitten. Anschließend kam eine Tönung hinein, die exakt die Naturfarbe wieder gibt und das Haar wurde über eine Rundbürste nach innen gedreht glatt gefönt. So wirkt es voller, glänzt sehr schön und das Gesicht ist weich umschmeichelt. Vorne etwas länger gelassen, passt die Frisur proportional am besten zur gesamten Erscheinung.

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Herbsttyp nach der Farb- und Stilberatung, Farbenreich

Kundin mit neuer Brille beim Optiker

Nach dem Frisör ging es zum Optiker. Vorher kaufte die Kundin einen Schal in einem warmen Herbstrot, damit ihre Haare, Ihre schönen, braunen Augen und ihr Teint auch strahlen und der schwarze Mantel zum Gesicht hin abgedeckt werden konnte. Bei der Brillenauswahl legte die Kundin wert auf eine Brille, die so gut wie es geht nicht auffällt und entschloss sich zu einer randlosen Brille mit einem Gestell in einem warmen Rotton.

Anschließend ging es los zum Modeshoppen. Hierbei drehte es sich nicht nur um das Finden der richtigen Farben, sondern auch darum, wie man die Figur vorteilhaft betont und das, was man nicht so gerne von sich zeigen möchte, mit kreativen Tricks kaschieren kann.

Und hier sind zwei Beispiele:

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Kundin mit typgerechten Farben

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Kundin mit typgerechten Farben

Die Kundin hat viel Mut zur Veränderung bewiesen und das Ergebnis hat sich gelohnt! Mit ihrer neuen Frisur und den Herbstfarben wirkt sie frisch und frech. Schwarz und Grau, überhaupt kalte oder pudrige Farben lassen gerade den Herbsttyp müde erscheinen, während typgerechte und warme Farben die natürliche Pigmentierung der Haare, der Haut und der Augen unterstützen und die Person strahlen und aufblühen lassen.

Hier nochmal ein Beispiel vor und nach der Farb- und Stilberatung auf einen Blick:

Herbsttyp vor der Farb- und Stilberatung, Farbenreich

Herbsttyp vor der Farb- und Stilberatung

Herbsttyp nach der Farb- und Stilberatung

Herbsttyp nach der Farb- und Stilberatung

Haben auch Sie Lust auf eine Typveränderung?

Dann informieren Sie sich auf meiner Webseite www.farben-reich.com über meine Angebote.

Ich freue mich auf Sie!

Herzliche und farbenfrohe Grüße

Sabina Boddem

Geschenk-Gutschein für Farb- und Stilberatung

Liebe Farbenfreunde,

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die Zeit vergeht im Nu und plötzlich steht Weihnachten vor der Tür, vielleicht auch ein Geburtstag. Sie wissen noch nicht, was Sie einem Menschen, den Sie sehr schätzen, schenken sollen? Vielleicht hat jemand in Ihrem Umfeld ja auch schon mal den Wunsch nach einer Farb- und Stilberatung geäußert.

Ein Gutschein für eine Farb- und Stilberatung ist eine prima Geschenkidee!

  • In meinen Räumen können Sie vom Alltagsstress abschalten, sich Zeit für sich selbst nehmen und ganz viel Schönes sehen, erfahren, entdecken, erleben, sehen, spüren …

 Es geht immer um Sie und um Ihr individuelles Wohlbefinden!

  • Sie erkennen die gesamte Bandbreite Ihrer Farben für Ihre äußere und innere Schönheit,  lernen wie Sie sich Ihrem Typ gerecht und natürlich schminken können, erhalten Tipps zum Stil, zu Ihrer Frisur oder Brille und vieles mehr …

Die Stunden gehören wirklich nur Ihnen!

Selbstverständlich können Sie auch eine Begleitung mitbringen zur persönlichen Unterstützung – eben ganz nach Ihrem Wunsch.

 

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Erkundigen Sie sich auf meiner Webseite www.farben-reich.com nach meinem Angebot. Falls dann noch Fragen offen sind, rufen Sie mich an unter  Tel.: +49 211 1579390 oder senden mir eine Mail an s.boddem@farben-reich.com. Ich bin gerne für Sie da oder rufe Sie auf Wunsch zurück!

Farbenfrohe und herzliche Grüße

Ihre Sabina Boddem

 

Hilfe, ich habe nichts anzuziehen … Das muss nicht sein!

Geht es Ihnen auch oft so, auch wenn Ihr Kleiderschrank prall gefüllt ist?

Das kann viele unterschiedliche Gründe haben. Wir können diese gemeinsam in einer ganzheitlichen Farbberatung herausfinden. Außerdem biete ich Ihnen, wenn Sie möchten, nach der Farbberatung auch einen Kleiderschrankcheck an, damit Sie zukünftig wissen, was geht und was nicht und vor allem woran das liegt. Anschließend haben Sie wieder Freiraum für Neues. Dafür gehe ich mit Ihnen einkaufen. Wir besuchen Modegeschäfte, die für Sie passend sind und Sie lernen in meiner Stilberatung anschaulich, Kleidungsstücke und Accessoires kreativ, modisch und Ihrer persönlichen Individualität entsprechend zu kombinieren und ihren Stil zu vertiefen, zu ergänzen oder, wenn Sie das wünschen, auch zu verändern.

Schauen Sie auf meine Webseite www.farben-reich.com. Hier finden Sie die Informationen zu meinen Angeboten, den Preisen und zu meiner Arbeitsweise.

Ich freue mich, wenn ich Sie bald in meinem Farbenreich in Düsseldorf begrüßen darf!

Herzliche und farbenfrohe Grüße

Ihre Sabina Boddem

 

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Warum in den Wechseljahren die typgerechten Farb-Töne heilsam klingen

Farbenreich - Sabina Boddem - Ganzheitliche Farb- und Stilberatung - Persönlichkeitsberatung

Bildquelle: https://www.facebook.com/jando.autor

 

Heute widme ich meine Aufmerksamkeit wieder den Wechseljahren. Ich möchte zunächst etwas über diverse Empfindsamkeiten und Prozesse berichten, von denen Frauen in meinen Beratungen erzählen und, die ich natürlich zum Teil selbst kenne, denn ich stecke mitten drin in dem spannenden Prozess des Wechselns mit allen seinen sich abwechselnden Höhen und Tiefen.

In den Wechseljahren, aber auch schon davor ab ca. 40 J., erfahren Frauen fühlbare Veränderungen auf allen drei Ebenen – körperlich, seelisch und geistig. Natürlich jede individuell stärker oder schwächer ausgeprägt. Frauen beginnen allmählich, sich völlig anders zu fühlen, zu sehen, zu begreifen, zu bedenken und all das, was sie da spüren auch anders zu be-achten. Mit anders meine ich, dass ihnen ihre Individualität bewusster wird, oft sogar durch Situationen in ihrem Alltag, welche Frauen dann manches Mal unsanft dazu zwingen, damit  sie aufwachen und etwas ver-ändern.

Haben Frauen in jüngeren Jahren noch eher darauf geachtet, was andere von ihnen halten oder denken könnten oder wie sie sich für andere darstellen können, ihren Blick nach außen gerichtet, so richtet sich in den Wechseljahren der Blick eher auf ihr Inneres. Sie betrachten sich mit den Fragen ob das, was war, noch stimmig ist mit dem, was sie jetzt wirklich sind. Frauen werden empfindsamer und spüren, dass sie nicht mehr alles ver-tragen können und auch nicht mehr möchten. Der Verzehr von manchen Lebensmitteln wird plötzlich unerträglich und ihr Körper wehrt sich dagegen. Sie reagieren auf Ernährung, auf Geräusche, auf Stimmungen, auf Menschen, eben auf alles, was an Reizen von außen an sie herantritt oft gereizter – eben viel empfindsamer und spüren damit auch, dass Änderungen not-wendig sind, damit die äußeren und inneren Reize wieder in Balance aufeinander abgestimmt werden und harmonieren können.

Bei vielen Frauen reagiert der Körper mit Hitzewellen, der Schlaf wird häufig unterbrochen, die Unruhe nimmt zu. Die Hormone verändern sich, das ist die eine Seite der Betrachtung, aber auch unsere Bedürfnisse ändern sich. Wenn wir uns nicht hinterfragen und damit beginnen, uns als Individuum zu lieben, dann drängeln beispielsweise Körper und Seele mit unangenehmen Äußerungen – sie äußern sich „endlich“ sichtbar mit körperlichen Beschwerden und seelischen Ver-Stimmungen. Eigentlich dürfen wir dann froh sein, wenn Miss-Stimmungen nun raus kommen. Der Körper und die Seele machen Frau aufmerksam auf das, was ihr nicht „mehr“ gut tut. Auch der Geist rebelliert und äußert sich mit Grübeleien, ängstlichen Gedanken an die Zukunft und der gleichen mehr. Oft gerät das Ur-Vertrauen völlig aus der Bahn. Das muss nicht bei jeder Frau so sein, es ist aber bei vielen in den Wechseljahren so. Wichtig ist, dass sie sich in diesen Jahren mit Geduld und Liebe annimmt und sich die Zeit nimmt und gibt, ihren Wechsel in den weisen und reifen Lebensabschnitt bewusst zu vollziehen und ihn nicht einfach nur aus Bequemlichkeitsgründen mit Medikamenten verdrängt.

Das bietet eine große Chance, die eigenen Stimm(ung)en zu hören und jeden einzelnen Ton kennen zu lernen. Das ermöglicht im besten Fall, die Fähigkeiten, Bedürfnisse zu erkennen und die Umwelt aktiv und verantwortungsbewusst derart zu gestalten, dass sie zur individuellen Wesensart passt, damit sich die Frau wohlfühlt. Nicht mehr die Frau passt sich an, verbiegt und verrenkt sich, sondern sie schaut und hört auf sich, was sie braucht und was ihr gut tut. Danach richtet sie sich aus und kreiert ihr Umfeld, ihre Ernährung und auch ihr äußeres Erscheinungsbild, das nun zum Ausdruck bringen soll, was sie ist und wie sie sich zeigen möchte, unabhängig davon, wie andere sie sehen wollen.

Das setzt Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl voraus. Und gerade die Wechseljahre helfen, ja drängen mit der Hormonumstellung und allen Begleiterscheinungen die Frau schon fast dazu, sich ganz bewusst wahrzunehmen, sich anzunehmen und ihren Wert neu zu definieren. Ja, die älter werdende Frau bekommt einen neuen Stellen-WERT der weisen Frau. Auch, wenn sie an sich zweifelt und ihre möglichen Fehlentscheidungen im Leben beklagt oder ihre Zukunft in frage stellt … Ja, das alles kann passieren und fühlt sich nicht immer angenehm an – ich kenne das nämlich auch zu genüge – aber es ist auch eine Chance! Frau wird wachgerüttelt und darf JA zu sich sagen, stolz auf sich sein, egal, was sie gelebt hat, denn es geht nicht mehr um Richtig oder Falsch, sondern um das Jetzt! Die Vergangenheit ist eh nicht mehr zu ändern. Frau hat es auch nicht nötig, sich mit anderen zu vergleichen, sondern darf ihren Blickwinkel wechseln, der nun darauf gerichtet ist, was sie selbst tief in ihrem Inneren spürt, sein und leben möchte.

Das ist auch der Grund, warum die meisten Frauen im Alter von 40 bis 65 Jahren zu mir in die Beratungen kommen. Ab dem Alter von 40 J. beginnen viele Frauen plötzlich, sich nicht nur mit dem äußeren Auge, sondern auch mit dem inneren Auge zu betrachten. Das Innere muss mit dem Äußeren übereinstimmen, so wie das Äußere mit dem Inneren. So lassen sich die Frauen auch buchstäblich nicht mehr irgendetwas auf‘ s Auge drücken, sondern sie suchen und finden das, was individuell zu ihrer Wesensart passt und ihnen ent-spricht.

Die Mode, die Farben, die Schnitte, der Stil … all diese Dinge erzählen auch etwas über eine Person und die ist es ab 40 J. aufwärts leid, sich zu verstecken, sondern möchte sich zeigen in ihrer wahren Natur, so wie sie ist und nicht mehr so, wie andere sie sehen wollen. Zurück zum Ursprung und zur eigenen inneren Wahrheit-  das ist dann das Motto und das begleitet Frauen während der gesamten Wechseljahre.

Frauen haben viele Möglichkeiten, ganz individuell ihren persönlichen Wechsel zu vollziehen. Ich war erst in der letzten Woche im Stern-Verlag und habe in unzähligen Büchern über Wechseljahre, Älter werden … gestöbert, weil auch ich schon mal Tipps brauche. Ich habe mir die Zeit dafür genommen und das tat mal so richtig gut. Sie müssen nicht denken, dass bei mir in meinen Wechseljahren alles so reibungslos und leicht wechselt, nur weil ich meine Farben kenne oder auch sonst mich ganz gut kennen und wahrnehmen gelernt habe und andere Menschen ja auch professionell berate, begleite und unterstütze. Puh, diese Wechseljahre haben es ganz schön in sich. Ja, ich schreibe bewusst SCHÖN, denn es ist ja nicht nur schlimm und hässlich schon mal gar nicht. Ich liebe jedes einzelne graue Haar, das ich an mir entdecke. 🙂 Es kann ja auch schön sein, wenn wir das Schöne sehen möchten, was mit uns geschieht in diesen Jahren. Vor allem dürfen wir uns schön finden, so wie wir sind!

Und bei letzterem unterstütze und begleite ich Sie gerne mit all meinem gelebten Fach-Wissen und Erkenntnissen und mit ganzem Herzen – egal, was gerade im Wechsel ist oder ob Sie eine Frau oder ein Mann sind. Sie glauben gar nicht wie wohltuend es ist, wenn Sie zumindest schon mal Ihre Farben kennen und diese Farb-Töne mit Ihren natürlichen Tönen harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Den Klang möchten Sie nie wieder missen. Ich spreche seit 1994 aus Erfahrung. Mir haben meine, auf meinen Typ abgestimmten Farben, geholfen, einen Teil von mir, der verschütt gegangen war, wieder ans Licht zu holen.

Darum ist mein Motto:

Finde deinen REGENBOGEN –  sieh dich an, wie schön DU BIST!

Weitere Artikel zum Thema:

Ganzheitliche Farbberatung auf dem Weg zu sich selbst, gerade für Frauen in den Wechseljahren …
Ganzheitliche Farb- und Stilberatung für wahre, alterlose und natürliche Schönheit und Weiblichkeit
Mut zu grauen Haaren und stattdessen Mut zu bunter Kleidung
Vergleichen ist sinnlos, denn DU BIST einzigARTig!

Unter den einzelnen Artikeln werden Sie immer weitere Links finden zu Beiträgen, die Sie vielleicht zusätzlich interessieren.

Informationen zu meinen Beratungen finden Sie auf:

www.farben-reich.com

Der Kleidungsstil ist unabhängig vom Farbtyp

Ich finde unter den Suchbegriffen, nach denen mein Blog abgerufen wird, immer wieder Tags wie „Kleidungsstil für den Herbsttyp?“ oder „Stiltipps für den Sommertyp?“ u.s.w.. Wiederholt möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Art und Weise, wie ein Mensch (Farbtyp) sich kleidet, von seinem Lebensgefühl, von seinem persönlichen Geschmack und ganz klar auch von seiner ganz natürlichen figürlichen Beschaffenheit abhängt – eben von seinem ganz individuellen Menschentyp. Und das ist völlig unabhängig von seiner natürlichen Haut-, Haar- und Augenfarbe, wonach der Farbtyp bestimmt wird.

Das ist doch auch logisch. Beispiel: Ich bin ein Herbsttyp und mag keine Anzüge oder Kostüme. Ich kenne jedoch Herbsttypen, die sich darin sehr wohl fühlen und zu denen das auch passt. Es würde mir zwar in einem für mich passenden Schnitt und in entsprechenden Herbsttypfarben gut stehen, aber es passt nicht zu mir, weil ich mich darin nicht gerne beWEGe! Es wäre also nicht die Typ gerechte Kleidung für meinen WEG! Das ist ein Unterschied!

Eine Frage wie oben genannt zu stellen, bringt also nicht viel. Die Antwort darauf kann nur oberflächlich sein, denn es geht um viel mehr, als nur um chices Aussehen oder darum, was gerade angesagt ist (betrifft auch die Farben und Farb-Kombinationen in der Mode), sondern es ist viel wichtiger herauszufinden, was die eigene Persönlichkeit möchte. Was möchten SIE darstellen? Wie möchten SIE gekleidet sein, damit SIE sich wohlfühlen und das nach außen sichtbar machen können, was IHNEN entspricht – aus Ihnen heraus spricht! Das ist dann die individuelle Mode, die auf SIE abgestimmt und nicht von Modemachern über Sie gestülpt wird. In übergestülpten Kleidungsstücken sehen wir schnell aus wie wandelnde Kleiderständer oder wie Massenmenschen im Einheitslook.

Falls Sie also wirklich erfahren möchte, was zu Ihrem ganz persönlichen Typ passt und Sie aber noch gar nicht wissen, was Sie eigentlich genau möchten, was Sie gerne ausdrücken wollen mit Ihrer Kleidung, weil Sie sich unsicher sind, dann begleite ich Sie gerne auf Ihrem Weg.  Gemeinsam finden wir Ihren Farbtyp und Ihren ganz persönlichen Stil heraus, damit Sie sich auch in Ihrer zweiten Haut = Kleidung rundherum sicher und leicht bewegen können!

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte meiner Webseite www.farben-reich.com.

 

Mit einer Farb- und Stilberatung erfolgreich und sicher in den Herbst starten

 

 

Der Herbst steht vor der Tür und die neue Mode hält schon überall in den Läden Einzug. Herrliche Farben! Für jeden Farbtyp ist wieder etwas dabei. Es gibt beispielsweise Modefarben für den Herbsttyp: Curry, Rost, Senf, Olivegrün … Auch, wenn das gerade sehr modisch ist, muss Ihnen das nicht automatisch auch gut zu Gesicht  stehen! Bevor Sie shoppen gehen, empfehle ich Ihnen eine Farbberatung, damit Sie keine Schrankhüter kaufen, nur weil Ihnen die Farbe oder der Stil gefällt oder weil bestimmte Farbkombis zur Zeit „in“ sind. Schauen Sie vielmehr, was wirklich IHREN natürlichen (Farb)-Typ unterstreicht und SIE vorteilhaft betont. Bei mir lernen Sie auch, Farben, die Sie mögen oder die gerade trendy sind, aber die nicht zu Ihrem Farbtyp gehören, so zu kombinieren, dass sie auch zu Ihnen passen!

Ich würde mich freuen, SIE hier bald in meinem Farbenreich begrüßen zu dürfen!

www.farben-reich.com