GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wenn du dich selbst liebst

Auszug aus meinem Tagebuch 2007:

Wenn du dich selbst liebst,

kannst du glauben und vor allem annehmen, dass auch du geliebt wirst, so wie du bist. Das befreit dich von jedem Zweifel, dass dein Gegenüber dich nicht lieben könnte.

Wenn du weißt, dass du ganz bist und Fülle in dir spürst, brauchst du im Außen nicht etwas zu suchen, was du selbst schon in dir hast.

Auch, wenn du Leere in dir fühlst und sie von Zeit zu Zeit aushalten und achten gelernt hast, ohne dass du in eine ständige Suche und demzufolge der Sucht verfällst, erfüllt dich das Universum ganz natürlich von selbst.

Du brauchst das Glück nicht im Anderen oder durch etwas anderes zu suchen. Das ist auf Dauer viel zu anstrengend und führt zu nichts.

Und, wenn du dich selbst kennst, erschrickst du auch nicht mehr, wenn dir andere Menschen den Spiegel vorhalten. Du erschreckst dich weder vor der Leere, noch der Trauer, der Hilflosigkeit, der Wut oder Verzweiflung, die du im Anderen erkennst. Nichts kann dich mehr erschüttern, nichts wird von dir verurteilt.

Du muss nicht mehr vor dir selbst davon laufen, denn du kennst ja alles schon, hast es liebevoll angenommen und weißt, dass alles auch zu dir gehört.

Deshalb kannst du alles mit Heiterkeit, Gelassenheit und Selbstbewusstsein annehmen, die Stärken, wie die Schwächen und dich lieben auch mit deinen Schattenseiten.

Ja, sagen zu dir selbst, ganz bedingungslos und nichts unterdrücken!

Es kann sich nur alles verwandeln, wenn du es liebst und akzeptierst wie es ist.

Umarme das Licht und den Schatten in dir und verzeihe. Dann gebe die Kontrolle auf und lasse los.

Vertraue dem Universum, das für dich sorgt! Wenn du dich für die Lösungen der universellen Liebe öffnest, kommt alles wie ein Wunder auf dich zu.

Du brauchst niemanden mehr, der dich erfüllt. Du hast alles in dir, weil du ein ganz natürlicher Teil der universellen Liebe bist, des Universums.

Wenn du offen bist, wirst du zu einem Kanal durch den alle Liebe fließen kann, eben alles, was du brauchst.

Das gibt dir wahre Sicherheit, die von innen heraus nach außen sichtbar wird, wächst, blüht und gedeiht…

Gib alles bedingungslos weiter in Liebe.

In Liebe und Dankbarkeit

Sabina

Viele Texte dieser Art habe ich in schwierigen Lebenssituationen geschrieben, die ich gemeistert habe! Schreiben hat mir immer geholfen zu verarbeiten. Natürlich kann ich das, was ich da so wunderschön formuliert habe, selbst nicht immer exakt so leben. Selbstverständlich habe ich mal mehr oder weniger Zweifel und Ängste. Wenn ich so etwas formuliere habe, dann war das ein Idealzustand, den ich mir vorstellte, der aber auch von mir in diesen Momenten des Schreibens so spürbar war und den ich wie eine positive Affirmation zur Stärkung niederschrieb. Wie gesagt hat das dazu beigetragen, dass es mir anschließend merklich besser ging und ich auch das, was mir zu jener Zeit schwer auf der Seele lag, schrittweise auflösen und wieder durchatmen konnte. 2007 litt ich nämlich noch schwer unter Asthma, weil es mir seelisch ganz schlecht ging nach einer Trennung 2006. 2008 ging es bergauf, ich hatte bereits einiges losgelassen. 2009 konnte ich endlich mich selbst und das Leben wieder genießen. Ich war zufrieden mit allem, so wie es gerade war und da begegnete mir mein Mann, den ich seit 58 Jahren kenne und den ich 2012 heiratete… Aber das ist eine andere Geschichte, die nur das Leben schreiben kann und die bald noch unrealistischer und kitschiger klingt, als der Stoff aus einem Rosamunde Pilcher Film. 😍

Vieles ist möglich, wenn du nur daran glaubst…

Ich wünsche auch dir von ganzem Herzen immer einen befreienden Weg zur Verarbeitung und ein liebevolles Leben mit dir selbst und anderen Menschen! ❤️

Herzlichst

Sabina Boddem

Das Foto zeigt mich im Jahr 2006

 

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Voll kommen mit allem, was zu mir gehört, auch mit dem Gefühl der Leere

Jetzt schreibe ich mir einfach mal das von der Seele, was mich gerade beschäftigt. Ich bin jetzt weder in der „Rolle“ der Therapeutin, noch in der Beraterinnenposition. Ich bin gerade „einfach nur“ Privatmensch.

Kennen Sie auch manchmal das Gefühl, dass Sie leer sind, einfach nichts geben können? Zumindest ist das dann ein Eindruck, der sich buchstäblich ein-drückt in die Gefühls- und Gedankenwelt.

In diesen Momenten, wenn ich das so fühle, dann kommen Zweifel an mir selbst, dann finde ich mich nicht ausreichend, auch für andere und bezweifle dann meine Liebenswürdigkeit. So lege ich alles auf die Goldwaage und bezweifle auch automatisch die Reaktionen der anderen auf mich. Hm … ?? Im Grunde genommen bedeutet das doch nichts anderes als, dass ich mich in diesem Moment mit meinen „Schattengefühlen“ nicht annehme und liebe und mich deshalb auch nicht liebenswert für andere fühle. Daraus folgt natürlich wieder, dass ich nur dann bedingungslos geliebt werden kann, bzw. das zulassen kann, wenn ich mir die Wertschätzung selbst entgegenbringe. Und natürlich auch, dass ich auch den oder die anderen so wertschätze, wie sie sind, sie liebe und nicht an ihrer Liebe zweifle, wenn auch sie sich mal grau und leer fühlen.  Wenn ich das nicht tue, kann das nämlich ganz schnell zu einem Teufelskreislauf werden.

Was dagegen machen oder besser gesagt dafür tun?

Also, mir ist das gerade mal wieder bewusst geworden, was ich da denke, fühle und wie ich reagiere oder reagiert habe, wenn ich mich leer fühle. Das sich bewusst machen, ist schon mal ein wichtiger Schritt. Der nächste ist, sich mit-zu-teilen und den Mut dazu zu haben. Nur so können die anderen mich verstehen.

Und ich habe auch den Mut, mich hier in meinem Blog Ihnen mitzuteilen, obwohl meine Gefühle gerade gar nichts mit Ihnen zu tun haben.

Ich schreibe das hier in der Öffentlichkeit, weil ich Ihnen zeige, dass auch ich, die andere begleite und „eigentlich“ Vorbild sein möchte oder muss, auch „nur“  Mensch bin. Ja, das ist auch wichtig, denn sonst könnte ich mich ja wohl auch nicht in andere hineinversetzen. Also, warum schreibe ich dann hier, wie in meinem Tagebuch?

Ich möchte Ihnen vielleicht auch in meinem Gefühl der Unzulänglichkeit, das ich gerade fühle, immer noch ein Vorbild sein. Denn ich weiß genau, dass das auch wieder vorbei geht – dieses unangenehme Gefühl. Und ich möchte Ihnen einfach nur sagen, wie gut es tut, sich „nur“ mal  ganz offen und ehrlich mitzuteilen, gerade den Menschen, die mir am Herzen liegen, mit denen ich es täglich zu tun habe, und auf diese Weise in offenem Kontakt zu bleiben. Ansonsten kann es leicht passieren, dass die Missverständnisse, gerade im Alltag zu groß werden, weil jeder denkt, dass der andere vielleicht nicht oder doch oder….

Hach, diese Jahreszeit macht mich viel zu nachdenklich und melancholisch. Ich habe vielleicht einen viel zu hohen Anspruch an mich. Und anderen rate ich stets, dass sie sich so lieben und annehmen sollen, wie sie nun mal sind und niemand perfekt ist. Ich schreibe doch stets und ständig von dem Voll-kommen mit allem, was nun mal da ist, auch mit dem Gefühl der Unzulänglichkeit.

Also Ihr Lieben, ich komme heute mal voll und das so richtig mit Un-voll-kommenheitsgefühlen!

Trotz allem oder gerade deshalb einen wunderschönen und ehrlich zu sich selbst gefühlten Tag, egal ob bunt, grau, voll oder leer!

Vielleicht haben Sie ja die „vollkommende“ Lust, hier einen Kommentar zu schreiben und sich ebenso mitzuteilen, wie Sie sich gerade fühlen. Es ist schön, wenn wir uns gemeinsam  gegenseitig bereichern können, begleiten oder auch Mut machen…

Herzlich

Ihre Sabina Boddem,

die  heute die Tiere beneidet, die sich im Winterschlaf befinden 😉