Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

UrVERTRAUEN – Einfach mal alles SEIN LASSEN und eine Pause machen

 

Es erleichtert das Leben im HIER und JETZT, denn manches lässt sich gerade nicht ändern. Aber ich weiß, dass es zunächst gar nicht einfach ist, loszulassen, sein zu lassen und zu vertauen und gerade dann nicht, wenn ich gar keine Pause möchte und mich gar nicht nach Auszeit fühle, sondern voller Tatendrang bin!

Das Leben ist nicht planbar.

Manchmal wandelt sich ein Blatt von heute auf morgen um 100 Grad und ich habe keine Erklärung dafür, habe alles von ganzem Herzen gegeben und wurde bereichert. Aber dann läuft plötzlich alles ganz anders. Es tut sich buchstäblich nichts (mehr) und ich gerate in Panik, weil ich den Grund dafür nicht erkenne und nicht weiß, was ich machen soll.

Dann schaue ich, ob es mir JETZT wirklich schlecht damit geht, was gerade los ist oder ob es mir vielleicht deshalb nicht gut geht, weil ich zuviel in die Zukunft schaue und Angst habe vor den möglichen Konsequenzen dessen, was gerade nicht so rund läuft, wie ich mir das wünsche…

Manchmal ist Abstand nötig von allem und eine Pause SINNvoll. Ein scheinbares Problem erGIBT sich manchmal von selbst und löst sich in Wohlgefallen auf, weil ich buchstäblich angehalten werde, mal nichts zu tun. Oder ich brauche den Abstand, um wieder klar zu sehen und die Lösung wird so erst sichtbar.

Ist nicht immer leicht zu beherzigen, denn ich weiß wovon ich gerade schreibe! Aber es ist wichtig, wirklich alles mal SEIN zu LASSEN! Hat sich immer bewährt und trotzdem ist es immer wieder eine neue Herausforderung, wenn es an der Zeit ist, das zu tun!

Vielleicht geht es dir ja gerade auch so und ich darf dir ein wenig Mut machen zu vertrauen…

Herzlichst

Sabina Boddem aus dem FarbenReich

EIGEN-ART-POESIE, Weihnachts- und Winterträume

Adventszeit – Zeit zum Träumen

 

Nimm dir ZEIT 

für Gemütlichkeit,

für alles, was dich nicht stresst,

für das, was dich zur RUHE kommen lässt,

Zeit für Dinge, die dir wirklich gut tun,

Zeit einfach mal auszuruh’n,

Zeit zum DaSEIN

zum Träumen im warmen Lichterschein…

 

Ich wünsche dir 

eine wundervolle ADVENTSZEIT, Zeit für BeSINNlichkeit

aus dem Farbenreich.

Allgemeines, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, KUNTERBUNTE THEMEN

Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Was bedeutet eigentlich für dich Sinnlichkeit? Wen bezeichnest du als sinnlich? Was macht für dich einen sinnlichen Menschen aus? Welche Wirkung hat jemand, der sinnlich ist, auf dich? Und, falls du dich nicht als sinnlich betrachten solltest oder dich nicht sinnlich empfindest, möchtest du es nicht offen oder insgeheim doch sein?

Also zunächst einmal steckt in dem Wort Sinnlichkeit ein ganz bedeutender Begriff, nämlich Sinn. So habe ich einmal darüber nachgedacht, was das für mich bedeutet und wer oder was für mich sinnlich ist:

Ein sinnlicher Mensch empfindet und betrachtet mit allen Sinnen (sehen, riechen, schmecken, tasten, fühlen) sich und seine Umwelt. Die Voraussetzung ist eine aufmerksame Selbstwahrnehmung und Be-Achtung und die Wahrnehmung und Beachtung der Umwelt. Der Motor dafür ist, Neugier, Freude, Lust, Offenheit, Hingabe, Sensibilität, Vertrauen, Dankbarkeit und Anerkennung. Die Grundlage wiederum dazu ist Zeit, Liebe und Wertschätzung. Wenn ich von etwas den Wert schätze, dann hat dieses Etwas einen SINN und es macht Sinn, etwas zu tun und in Bewegung zu bringen! Ich bewege mich auf etwas oder auf jemanden zu und befasse mich damit. Das macht Lebendigkeit aus.

Wie steht es mit dir selbst und deiner Eigenwahrnehmung? Wie gehst du mit dir, deinem Inneren und deinem Äußeren um? Lässt du deine wahren Gefühle, Bedürfnisse und Herzenswünsche zu? Wie steht es mit deiner Selbstbestimmung? Stimmt sie mit dir überein oder ist sie eher fremdbestimmt?

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung, Persönlichkeitsberatung, Sabina Boddem, FarbenreichEigenliebe, Selbstachtung, Offenheit, Neugier, Lust auf uns selbst, Hingabe, Vertrauen, Sensibilität, Anerkennung, Wertschätzung und damit verbundene Sinn-Findung beginnt erst mal bei uns selbst. Gefühle wertzuschätzen egal, ob sie sich angenehm oder unangenehm anfühlen, sie zuzulassen, das ist schon mal ein wichtiger Schritt, um zu erkennen, was du im Wesentlichen wirklich möchtest, wer du bist und, was dir gut tut. Du findest auf diese Weise bald heraus, dass du ein Schatz bist und es Sinn macht, deinen Wert zu schätzen und dich wahrzunehmen mit allen Sinnen. Gefällt dir das? Nein? Dann schaue und spüre genau hin, warum es dir nicht gefällt. Ist das wirklich deine Meinung und dein Gefühl oder entspricht das eher dem, was von außen kommt und dir sagt, was dir gefallen soll, was du zu tun oder zu lassen hast? Wie gehst du mit etwas um, was du liebst oder wertschätzt? Im entwicklungsfördernden Sinne doch so, dass es sich für dich, den Anderen oder das Andere angenehm anfühlt. Oder?

Wenn ich mich liebe und kenne, sowohl mein Inneres und als auch mein Äußeres und herausgefunden habe, was mir entspricht, meiner Seele, meinem Wesen und mir selbst vertraue, dann entsteht das Bedürfnis, mich zu zeigen, wie ich bin, mich dementsprechend zu präsentieren. Ja, ich mache mich zu einem Präsent = Geschenk des Lebens, dass auch andere Menschen, mich mit allen Sinnen gerne wahrnehmen möchten. Klar mag der eine mich mehr, der andere weniger und manch einer mag mich gar nicht mit meiner Art und Weise, wie ich mich gebe, kleide, schmücke oder wie ich rieche, aber das ist auch nicht das, was ich meine. Es ist vielmehr so, dass wenn ich stimmig mit mir bin, ich Menschen in mein Leben ziehe, die stimmig sind mit mir. Und, wenn sie es mal nicht sind, dann darf ich mich fragen, was das mit mir zu tun hat, anstatt die Verantwortung immer an andere abzugeben und diese zu verurteilen, dass sie mich nicht verstehen oder nicht gut zu mir sind. Ich begreife Zusammenhänge zwischen mir und meiner Umwelt und lerne mich durch die Erfahrungen im Versuchen und auch mich mal ver-irren und mich zu ent-täuschen immer besser kennen. Alles, was mir begegnet macht einen Sinn und oft ist es doch so, dass ich mir genau das, was mich am anderen stört, mir selbst wünsche, verweigere oder auch ablehne. Und niemand kann es allen recht machen, denn was mir gut tut, mag der andere nicht und umgekehrt.

Farben und Wohnen, Farb- und Stilberatung, Sabina Boddem, FarbenreichAlso fängt Sinnlichkeit erst Mal bei mir an. Wichtig ist immer bei allem, dass ich mir die Zeit auch wert bin. Wenn ich mich wertschätze, dann gehe ich noch einen Schritt weiter. Ich möchte auch so leben, dass ich mich wohlfühle und pflege und schmücke nicht nur mein Inneres und Äußeres, sondern auch meine Umgebung. Ich nehme sie mit allen Sinnen wahr und gestalte sie entsprechend sinnlich, dass ich mich dort wohlfühlen kann. Mein Zuhause wird zu einem Ort der Sinnlichkeit und zwar jeder Raum, nicht nur das Wohnzimmer! Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken … alles bekommt Be-Achtung und Be-Deutung. Viele Menschen und ihre Umgebung funktionieren nur. So sehen sie selbst aus und so sieht auch ihr Umfeld aus! Sie leben nicht mit allen Sinnen und sehen auch keinen Sinn darin.

Eine weitere Frage ist, wie gehst du mit alltäglichen Dingen und Situationen um? Zelebrierst du dein Leben? Oder wenn, dann nur für andere?

Beispiele: Machst du dich nur für andere schön oder brauchst immer nur einen besonderen Anlass? Wie deckst du deinen Tisch? Schnell, schnell oder steht da eine Kerze drauf, die du auch schnell mal anzünden kannst?

Ist alles eine Frage der Bewertung und nicht der Zeit, denn machst du es dir auch gemütlich und achtest auf Sinnlichkeit, wenn du Zeit hast? Wenn ich abends Fernsehen gucke, habe ich immer Kerzen an und die Umgebung ist liebevoll gestaltet. Erzähle mir nicht, dass du kleine Kinder hast und es deshalb bei dir nicht gemütlich oder ordentlich sein kann. Das ist eine Ausrede! Ich spreche aus Erfahrung, denn ich hatte meinen Wohn- und Arbeitsplatz auch mit kleinen Kindern immer sinnlich-gemütlich und liebevoll gestaltet. Es ist natürlich ein Mehraufwand, ein Kind zur Wertschätzung seiner Umgebung zu sensibilisieren. Auch da, wo kleine Kinder spielen, muss es nicht zwangsläufig chaotisch aussehen, wie es häufig der Fall ist. Auch hier habe ich in der Zeit, als ich noch als Pädagogin in sozialen Einrichtungen arbeitete, immer mitgestaltet und die Eltern kamen aus dem Staunen nicht heraus, wozu „ihre“ kleinen Kinder fähig waren, (auch mit der Fensterbankdeko = bunte Glasflaschen zu spielen), wenn wir sie zur Sinnlichkeit und Wertschätzung anleiten. Kinder sind sehr sensibel für eine sinnliche Atmosphäre der Wertschätzung und lieben Schönheit. Sie machen nicht zwangsläufig alles kaputt! Im Gegenteil, denn sie spielen kreativ und mit viel Fantasie mit Gegenständen, die ihnen heutzutage sehr oft unnatürlich aus dem Weg geräumt werden. Kinder sind es gar nicht mehr gewöhnt, ihre Umgebung zu begreifen oder diese Umgebung ist oft dermaßen unsinn-lich, dass sie diese gar nicht wertschätzen können und zwangsläufig zum Unsinn machen angeregt werden! Stattdessen bekommen sie künstliche Tastspiele oder Computer zur Sinnesförderung. Und die Schreibschrift stirbt auch aus! Wir Erwachsenen sind ihre Vor-Bilder! Denk ruhig mal drüber nach!

Farb- und Stilberatung - Farbenreich - Sabina BoddemGehe ich noch einen Schritt weiter, so betrachte ich beispielsweise den Balkon, den Garten, den Hausflur, die Straße, den Wegesrand, die Geschäfte, andere Menschen … ganz und gar sinnlich. Das, was ich selbst mitgestalten darf, gestalte ich sinnlich. Und das, was mir begegnet, kann ich mit sinnlichen Augen betrachten und auch mit meinen anderen Sinnen ganz und gar wahrnehmen. Ich bin aufmerksam! Aufgrund dieser offenen Art und Weise durch das Leben zu gehen, bekomme ich ein Gefühl für Details und erhalte An-Regungen, die mich reizen. Auch hier stelle ich aufgrund meiner Selbsterfahrung, Selbstkenntnis und Selbstannahme schnell fest, was mir gut tut und was nicht. Ich sensibilisiere mich für meine Sinne und sehe auch den Sinn und die Zusammenhänge in allem und jedem und ich emp-finde mich in allem und jedem als ein Teil, auf das ich zugehen darf, um es näher zu betrachten oder es zu lassen und mich zu distanzieren. Wenn mir das mal nicht möglich ist, dann gebe ich mir die Chance, auch hier das Positive zu erkennen. Wenn ich beispielsweise mit meiner Kamera unterwegs bin, dann gelingt es mir oft, an einem Klumpen Dreck, einem zerknüllten Papier, einer Wolke, einem Baum etwas zu erkennen, wo die meisten achtlos dran vorbeigehen würden. Und durch diese Augen gesehen und auch mit allen meinen anderen Sinnen empfunden entstehen meine Bilder, mein persönlicher Selbstausdruck und meine ganz individuelle sinnliche Eigen-Art! Jeder hat diese Möglichkeiten! Auch DU!

Oft liegen die schönen Dinge im Detail. Ich muss sie nur erkennen und immer gehört dazu die Offenheit, Neugier, die Hingabe, die Sensibilisierung, die Lust, die Freude… Und das bedeutet LEBENdigkeit und SINNlichkeit, in allem einen Sinn zu erkennen und das Leben mit allen Sinnen nicht nur wahrzunehmen, sondern es zu so gestalten, dass es zu einem SinnesGENUSS wird!

Wann hast du dir zum letzten Mal Zeit für dich genommen? Wann hast du dir zum letzten Mal mit sinnlichen Augen deine Räume betrachtet, in denen du lebst? Funktionierst du noch oder lebst du schon? Was macht für dich Sinn? Bist du sinnlich? Woher beziehst du deine An-Regungen? Denk mal drüber nach?

Ich schreibe das, weil es ein ganz elementares Thema in meinen Beratungen ist. Sinnlichkeit ist oft mit Angst besetzt, gerade bei Frauen. Sinnlichkeit wird oft nur mit Sexualität verbunden und mit Angst vor Verletzung, Angst sich zu zeigen, Angst vor Schönheit, Angst vor Offenheit, Angst vor Missachtung … Angst engt uns aber ein! Es nützt nichts, andere zu bewundern oder gar zu beneiden und sich selbst zu beengen oder zu sagen: „Ach, das werde ich nie sein. Das bin ich nicht. Das sind die anderen. Ich bin nicht schön. Ich bin …“

Hand auf’s Herz, jeder Mensch möchte sinnlich sein, denn ein sinnlicher Mensch hat eine positive Ausstrahlung, geht offen mit allen Sinnen durch das Leben und erkennt in allem den SINN. Er beachtet auch die Schatten und deshalb weiß er das Licht zu schätzen. Er ist auch fähig mit all seinen Sinnen zu verweilen und zu genießen.

Und jetzt bist du dran! Beginne mit kleinen Schritten! Klick auf den Link zu „Sei lieb zu dir und gönn dir mal wieder was!“

Eine wundervolle Nebenwirkung hat die Sinnlichkeit auch noch: Es sind die Glücksgefühle! 🙂

Ich wünsche dir ganz viel Lust und Freude an deiner individuellen Sinnlichkeit!

Herzlichst

Sabina

www.farben-reich.com

ALLERLEI ZUR FARBE, EIGEN-ART-HUMOR, Farbbedeutung, Farbenergie, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Sieben bunte Zutaten für ein glückliches Leben

in einer Glückssuppe,

die Du Dir schnell und schmackhaft einbrocken kannst. 🙂

Ganzheitliche Farb- und Stilberaterin, Sabina Boddem

Hier eines meiner Lebensrezepte für die Glückssuppe, mit der ich mich gesund und mit wenig Kalorien bewusst ernähre. Ich habe diese Art der Zubereitung in der Lebenskochschule gelernt und meine Lehrmeister, Herr Aufundab und Frau Zu-Fall (geborene Fall), haben es mir nicht immer leicht gemacht. Doch das Ergebnis ist doch recht lecker geworden, denn ich hatte seit 1961 genug Zeit zum Üben. Natürlich gelingt mir diese Suppe nicht immer. Manches Mal schmeckt sie ein wenig fad oder sie ist verwürzt, aber mit zunehmendem Alter schleift sich eine positive Routine ein, die das Leben doch ein wenig gelassener gestaltet.

Glückssuppe

Zutaten:

Begeisterung, Lebenslust, Neugier, Liebe, Humor, Respekt, Allverbundenheit

Zubereitung:

Ich koche zuerst meine Lebensenergie mit dynamisch-roter Begeisterung auf und würze sie pikant oder süß, je nach Bedürfnis und Geschmack, mit sinnlich-orangefarbener Lebenslust. Mit einer deftigen Prise gelber Neugier, Offenheit und Kommunikationsbereitschaft gebe ich die Flüssigkeit hinzu und streue eine große Portion herzliche, grüne Liebe darüber. Damit die Masse nicht zu zähflüssig wird, streiche ich noch etwas türkisblauen Humor hinein, um das Leben aufzulockern, damit es leichter wird und rühre ein hohes Maß Respekt in Indigoblau unter. Zuletzt lasse ich die gute Suppe eine Nacht lang ruhen, damit sich das Aroma der violetten Allverbundenheit entfalten kann. Wenn ich nach einem erholsamen Schlaf am nächsten Morgen wohlgenährt aufwache, fühle ich mich fit von diesem feinen Süppchen, das ich mir eingebrockt habe, und habe genug rote Lebensenergie, um mir wieder ein neues zu kochen.

„Wie kann das denn sein, das Süppchen ist doch noch gar nicht ausgelöffelt?“ fragst Du vielleicht gerade. Doch ist es, denn während Du Dir die Suppe kochst, lebst Du und die Art und Weise, wie Du das tust und in welchem Maße, so gestaltet sich Dein Leben, für das es viele unterschiedliche und individuelle Zutaten und Rezepturen gibt. Mir fällt dazu noch eine Menge ein und bin dabei so kreativ, dass ich meine Zutaten sogar farbig sehe – wen wundert es? 🙂

Und wie würzt Du Dein Leben?

Falls Dir noch Farben fehlen, damit Dein Leben pikanter oder süßer wird und (wieder) in den Fluss kommt, hast Du die Möglichkeit, Herrn Aufundab und Frau Zu-Fall ein wenig zu entlasten und mich aufzusuchen. In meinen Beratungen lernst Du zwar nicht, Deine Lebenssuppe zu kochen, aber ich kann Dich dabei begleiten und unterstützen, diese bunter zu gestalten, denn das Auge isst mit und Deine Seele darf und soll sich dabei wohl fühlen.

Ich freue mich, wenn Dir mein farbenreiches „Kochbuch“ gefällt. Du kannst es mit einem Klick auf www.farben-reich.com durchblättern und lesen oder Dir auch hier in meinem Weblog schon einige farbenfrohe und genussvolle Anregungen einholen.

Guten Appetit 😉 wünscht Dir herzlichst

Sabina Boddem

EIGEN-ART-POESIE, EIGEN-ART-SPIRITUELL, Weihnachts- und Winterträume

Gedicht: ADVENTSZEIT – Zeit für Be-SINN-lichkeit

Adventszeit

 

Zeit für Be-SINN-lichkeit

 

Viele jedoch haben selten Zeit,

finden immer wieder Gründe zur Ab-WESEN-heit:

 

Machen sich zu viele Gedanken,

an denen sie dann mit Kopfschmerzen erkranken,

schütten sich mit Aktionen zu

und kommen so nur selten zur Ruh‘,

laufen vor sich selber fort

von diesem und zum nächsten Ort,

brauchen stets das Gefühl der Unersetzlichkeit

und vergessen ihre schöpferische VOLL-KOMMEN-heit:

 

Einfach nur da  SEIN

mit sich selbst mal ganz ALL-ein,

sich endlich mal spüren

und in der Stille alle Sinne berühren,

sich selbst genießen in der langen WEILE

und Kraft tanken dürfen ohne Eile:

 

 

So wie die NATUR es draußen zeigt,

so sind auch WIR Natur, die eben so gedeiht!

Im Jahresrhythmus STIRB und WERDE

leben wir Geschöpfe auf dieser Erde.

Es ist nicht der physische Tod gemeint,

sondern einfach das Sterben, das die ERHOLUNG meint:

 

 

So sei bitte niemals über die Natur er-HABEN,

denn auch DU brauchst den natürlichen Wechsel mit all seinen Auf-GABEN.

Auch, wenn sich die Jahreszeiten in anderen Ländern unterschiedlich zeigen,

so sind überall die gleichen Naturgesetze eigen.

Unser Leben auf der ganzen Welt

uns immer wieder vor die Frage stellt:

 

Ist es wirklich so gesund,

wenn wir erfinden jeden Schund,

der nicht nur die Natur zerstört,

sondern auch nicht mehr zu uns’rem Lebensrhythmus gehört,

in dem wir zum Beispiel Dinge erfinden,

die uns Menschen verdrängen, statt zu ver-BINDEN?

 

Besinne dich, dass du selbst Natur bist

und dies‘  bei all deinem Erfolg niemals vergisst.

So, wie du die Natur im Außen betrACHTEst,

du dich und auch die anderen missachtest.

So komm‘ zur Ruh‘ und setz‘ dich hin

schließ‘ die Augen und spüre hin.

 

 

Nimm dir die Zeit deine Natur zu er-LEBEN.

Diese wird dir niemand anderes geben.

Nur du allein kannst sie und ihre Farben er-KENNEN

und, was deiner Seele ent-SPRICHT, beim Namen nennen.

Du brauchst niemandem etwas zu be-WEISEn,

sondern darfst einfach zu dir selbst verreisen!

Das ist so schön,

du wirst es seh’n!

Und gerade JETZT zur Weihnachtszeit

mach‘ dich auf zu DEINER Be-SINNLICHKEIT!

 

Text und Fotos  2010 © Sabina Boddem

 

Hier das Video zum Gedicht mit Bildern und Musik dazu:

 

Früher im katholischen Religionsunterricht habe ich mal gelernt, dass Advent Ankunft heißt,  die Ankunft des Jesuskindes. Und die Adventszeit ist die Vorbereitungszeit und Besinnung auf diese Ankunft.

In der globalen Spiritualität, die nicht von einer bestimmten Religion abhängig ist, bedeutet das für mich, dass es auch eine Rückbesinnung zu uns selbst ist und eine Ankunft bei uns, denn in uns ist die göttliche Liebe. Das Göttliche wohnt in jedem Lebewesen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir „nur“ achtungs- und liebevoll miteinander umgehen. Wenn wir in diesem Bewusstsein uns selbst lieben, wie unseren Nächsten – nach dem Motto „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, dann könnte in dieser Welt sehr viel Positives bewirkt werden. Vor allem gehört  für mich auch der Glaube dazu, dass alles und jedes miteinander verbunden ist, und keine Energie verloren geht. Diesem höheren Selbst bewusst sein macht Sinn und Sinnlichkeit. Wenn wir uns lieben und achten, uns als  natürliche Schöpfung empfinden, mit offenen Sinnen durch das Leben gehen und jedes natürliche Lebewesen so achten, wie uns selbst, dann sind wir buchstäblich sinnlich. Und wer möchte das nicht sein? Das Leben ist doch Sinnlichkeit pur. Ist das nicht wundervoll?

In diesem SINNE wünsche ich jedem nicht nur zur Adventszeit, sondern zu jeder Zeit immer wieder Zeit zur Besinnlichkeit und zum Selbstbewusstsein.

Herzliche und leuchtend bunte Grüße

Eure Sabina Boddem

 

 

Weiterer Artikel zu dem Thema mit Klick auf

Gedanken zur Weihnachts-ZEIT

www.farben-reich.com

 

Der Fels in der Brandung

Der Fels in der Brandung und das Kieselsteinchen – Teil I

Diese Geschichte, die ich 2007 schrieb, sollte eigentlich nur ein Dialog zwischen einem Felsen und einem Kieselsteinchen werden, die sich über ihre Gemeinsamkeiten, ihre Gegensätzlichkeiten, ihren Daseinswert, ihre Stärken und Schwächen, so wie über ihre Verbundenheit unterhalten, aber es entstand später eine Liebesgeschichte bestehend aus drei Teilen.

Da dieser erste Teil schon in sich abgeschlossen ist und dem Leser offen steht, weiter zu fantasieren oder nicht, weiß ich heute noch nicht,  ob ich die gesamte Geschichte – die eigentliche Handlung nicht mehr „nur“ aus einem Dialog bestehend –  hier zukünftig preisgeben werde.

 

Der Fels in der Brandung und das Kieselsteinchen

Teil I

Die Begegnung – Kennen lernen

 


Ein Fels in der Brandung und ein Kieselsteinchen am Strand diskutierten über den Sinn und Zweck ihres Daseins.

Fels: Ich bin der Fels in der Brandung. Ich bin stark und widerstandsfähig.

Kieselsteinchen: Ich bin ein Steinchen am Strand, das beweglich ist und anschmiegsam.

Fels: Bedenke, liebes Kieselsteinchen, dass dich jeder aufheben, nehmen, aber genau so auch wieder wegwerfen und verlieren kann.

Kieselsteinchen: Dafür bist du unbeweglich und kommst nie von der Stelle.

Fels: Da hast du Recht, aber ich verändere mich, weil die Elemente an mir arbeiten und mir ein neues Bild verleihen, aber im Kern bleibe ich mir treu, weil ich nicht weg schwimme. Du aber kannst fort getragen werden vom Wasser oder von Menschen. Jeder kann mit dir spielen. Sie fragen dich nicht, ob dir das angenehm ist, was mit dir passiert und wohin du kommst. Außerdem schleift dich das Wasser immer kleiner…

Kieselsteinchen: Das ist das Risiko in meinem Leben. Ich habe zwar nicht die Wahl, wohin ich gelange, aber ich glaube daran, dass ich in gute Hände und an gute Orte gelange. Ich habe jedenfalls die Möglichkeit, an einem geschützten Platz zu liegen, an dem sich ein Mensch erfreut. Ich kann zu einem Glücksstein oder Talisman werden oder eine schöne Erinnerung an den Ort, an dem ich lag. Ich kann mich in eine warme Hand schmiegen und selbst zum Handschmeichler werden. Ja vielleicht verändere ich sogar mein Äußeres, weil ich bemalt werde oder komme als Schmuckstein zur Geltung…

Fels: Das stimmt. Auch für mich ist es ein Risiko, wie sich meine äußere Veränderung vollzieht. Ich könnte ausgehöhlt werden, aber auch dabei kann ich eine Höhle bilden zum Schutz für Menschen oder Tiere. Ich bin immer da, wenn ich gebraucht werde. Man darf mich aufsuchen und sich ebenso meines Anblickes erfreuen. Ich bin von Ferne schon sichtbar und kann damit eine ganze Landschaft verzaubern. Ich halte das Wasser ab, damit es keine Überschwemmung gibt…

Kieselsteinchen: Okay, du hast ja Recht, aber dafür bist du unnahbar. Niemand nimmt dich in die Hand. Du kannst dich auch nie verstecken und dich niemals anschmiegen. Du bist an vielen Stellen zwar vom Wasser glatt gespült, aber auch an vielen Teilen sehr, sehr kantig. Ich hingegen bin immer glatt und anschmiegsam.

Fels: Liebes, ich habe es nicht nötig, mich zu verstecken. Ich stehe zu meinen Ecken und Kanten. Und weißt du wie langweilig das sein kann, wenn man immer glatt und manipulierbar ist. Außerdem lebt meine Oberfläche. Darauf wächst Gras und Moos. Und manchmal kommen Menschen, um sich darauf auszuruhen. Sie liegen oder sitzen auf mir. Ich spüre ihre Wärme. Sie genießen die Sonne und haben eine wunderbare Aussicht mit Meerblick auf dem höchsten Punkt meines Seins. Sie fühlen sich befreit und leicht…

Kieselsteinchen: Hm, mir fällt nicht mehr viel ein. Irgendwie können wir jetzt so weitermachen oder damit aufhören? Was meinst du dazu, Fels? Ich fühle mich unwohl.

Da herrschte plötzlich Stille…

Nach einer Weile sprach der Fels: Weißt du liebes Kieselsteinchen, dass ich dich brauche?

Kieselsteinchen: Wie? Du, mächtiger Fels, brauchst mich kleines Steinchen? Das musst du mir jetzt aber mal erklären.

Fels: Das will ich gerne tun. Ich bin seit Jahrtausenden entstanden durch viele kleine Kieselsteinchen, die sich an mich geschmiegt haben. Deine Artgenossen sind ein Teil von mir. Du bist aus der gleichen Substanz wie ich! Ohne ein Steinchen, wie dich, gäbe es mich gar nicht. Außerdem schmiegst du dich gerade auch an mich am Fuße des Strandes. Und ich spüre deine glatte Oberfläche. Das tut so gut.

Kieselsteinchen: Lieber Fels, es tut so gut, dich zu spüren. In deinem Schutz zu liegen. Ja, ich bin gerne bei dir. Doch, wenn ein Mensch kommt und mich mitnimmt oder die Wellen mich fort tragen, dann ist es Zeit loszulassen. Dann sind noch viele andere Steinchen da, die sich mit dir unterhalten. Ich bin austauschbar. Du darfst hier bleiben, wo du hin gehörst. Du hast eine Heimat und trotzdem Abwechslung. Du musst jedoch mit dem Vorlieb nehmen, was auf dich zukommt. Und auch immer wieder von dem Abschied nehmen. Manche verweilen länger, manche streifen dich nur kurz. Dafür darf ich andere Länder sehen oder habe die Möglichkeit, in einem Haus oder Garten zu liegen.

Fels: Was machst du denn, wenn du an einen Ort gerätst, an dem du nicht sein möchtest oder dort unverändert liegen bleibst? Vielleicht sogar ungeachtet von einem Menschen, weil der Reiz, den du anfangs hattest, vorbei ist, der Urlaub zu lange her ist oder der Mensch, der dich als Geschenk erhielt, dich aus Liebeskummer in den Müll wirft? Was machst du, wenn ständig auf einem Gehweg auf dir herum getreten wird?…

Es wurde plötzlich ganz still…

Dann fragte das Kieselsteinchen ärgerlich, weil es mit seinen Ängsten konfrontiert wurde: Was machst du denn, wenn die Brandung so groß wird, dass das Meer dich verschlingt und du nicht weglaufen kannst? Du versinkst im Wasser, und niemand sieht dich mehr. Vielleicht strandet deshalb ein Schiff auf dir und geht unter, weil es dich nicht gesehen hat. Dann ertrinken Hunderte von Menschen deinetwegen!…

Wieder herrschte große Stille….

Nach langem Überlegen sprach der Fels: Liebes Kieselsteinchen. Wir beide sind miteinander verwandt, mehr noch als alles andere. Alles im Universum ist miteinander verbunden. Uns kann gar nichts passieren, wenn wir unsere Gedanken positiv denken. Jeder ist eine Bereicherung für den anderen. Es gibt kein Gut oder Schlecht. Kein Stärker oder Schwächer. Du wirst gebraucht und ich auch. Was auch passiert, es geschieht gemäß eines universellen göttlichen Plans. Alles hat einen Sinn, wenn wir vertrauen können, dass alles im Hier und Jetzt gut ist, so wie es ist und gut wird. Komm, kleines Steinchen, und reibe dich ein bisschen an mir. Es tut mir gut.

Das Kieselsteinchen fühlte sich plötzlich so frei und stark wie der Fels. Es hat den Fels insgeheim immer bewundert und beneidet um seine Standhaftigkeit, seines Mutes, seiner Stärke und Größe. Um sich selbst stark zu fühlen, hat es ihm jedoch Arroganz und Sturheit, Starre und viele negativen Eigenschaften mehr zugeschrieben.

Der Fels fand  Kieselsteinchen zwar wunderschön, aber auch ziemlich wankelmütig und wechselhaft, weil sie sich doch immer nur von einem zum anderen Punkt tragen ließen, ohne sich wehren zu können. Insgeheim wünschte er sich doch auch mal geborgen und geschützt sein zu können und einfach mal Schwäche zeigen zu dürfen.

In diesem Gespräch wurde beiden klar, dass sie ohne einander nicht existieren können und, dass jeder gut so ist wie er ist. Dass alles davon abhängt, im Hier und Jetzt dankbar zu sein, und alles einen Sinn macht. Dass zu allem Lebendigen Licht und Schattenseiten gehören. Das Beste daraus machen, darauf kommt es an. Das Dasein ist ein Abenteuer. Alles bereichert sich gegenseitig und lebt voneinander. Neid ist dumm. Das haben auch die beiden erkannt.

Ob sie heute noch aneinander geschmiegt im Gespräch sind, der Fels und das kleine Kieselsteinchen? Das wissen nur der Wind und das Universum.

Vielleicht liegt das Steinchen in einem dunklen Kästchen und lernt gerade, die Dunkelheit und Stille auszuhalten, weil es zu seinem Lebensplan gehört. Denn es kommt gestärkt irgendwann aus dieser Dunkelheit ans Licht und weiß, wie überlebensfähig es sein kann. Es durfte sich nur ausruhen, weil es diese Ruhe zugelassen hat und weiß, dass es nur zu sein braucht und nichts mehr beweisen muss. Es hat dadurch vielleicht gelernt, sein Glück nicht mehr im Außen zu suchen und in der Bestätigung anderer.

Vielleicht ist der Fels im Meer ertrunken und lernt nun, im Verborgenen, für die Wassertiere und Pflanzen ein zu Hause zu sein…

Wer weiß?

Was bleibt ist nur die Erinnerung an einen Fels in der Brandung und an ein Kieselsteinchen, die sich begegnet sind und voneinander gelernt haben, wie wertvoll sie beide sind… Geschöpfe der universellen Liebe und trotzdem Schöpfer ihres eigenen Lebensplanes. Eben zwei, unzähliger Wunder der Natur…

So, wie DU!!!

…Gerade kommt ein Mensch vorbei und fotografiert Kieselsteinchen am Felsen, weil ihn der Anblick dieser Gegensätze so fasziniert…

 

Text: © Sabina Boddem

 

Glückssteine

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Farbbedeutung, Farbenergie, KUNTERBUNTE THEMEN, Weisheiten, Poetisches

Über den Zweck des Lebens

Über den Zweck des Lebens

 

Dies ist die wahre Freude im Leben,
gebraucht zu werden für einen Zweck,
den Du selbst als einen machtvollen erkennst.

Eine Kraft der Natur zu sein,
anstelle eines fiebrigen, selbstsüchtigen, kleinen
Bündels von Unpässlichkeiten und Beschwerden,
sich beklagend,
dass die Welt sich einfach nicht dem Zweck
verschrieben hat, Dich glücklich zu machen.

Ich bin der Meinung,
dass mein Leben der gesamten Menschheit gehört
und dass es mein Privileg ist, solange ich lebe,
für sie zu tun, was immer ich kann.

Ich will mich vollständig verausgabt haben,
wenn ich sterbe, denn je mehr ich mich eingebe,
desto lebendiger bin ich.

Ich freue mich des Lebens um seiner selbst willen.
Das Leben ist keine spärliche Flamme für mich.
Es ist eine Art leuchtende Fackel,
die ich für diesen Moment ergriffen habe,
und ich will sie so hell wie möglich brennen lassen,
bis ich sie an zukünftige Generationen weiterreiche.”

Text: George Bernhard Shaw

 

Diese Zeilen von George Bernhard Shaw entdeckte ich auf der Webseite von Veit Lindau. Er ist Coach, Trainer und Autor. Zitat aus seiner Vita: „Veit Lindaus Passion besteht darin, Menschen auf ihrem Weg in den authentischen Erfolg zu begleiten.“ 

Ich kann den Text „Über den Zweck des Lebens“ sehr gut nachvollziehen. Hier ist vor einer Verausgabung die Rede, die glücklich macht und nicht aushöhlt, weil alle Bedingungen erfüllt sind, dass die Energien wechselseitig fließen können. Wenn ich mit Lust und Freude etwas weitergeben möchte, was ich gerne und gut kann und voller Verantwortung weiß, wer das, was ich tue, braucht, es freiwillig annehmen will, sich wohl fühlt damit und ich diese Menschen auch erreiche, bekomme ich unendlich viel zurück. Ich gebe alles, und es fließt reichlich aus einer Ur-Quelle, aus der ich schöpfe ohne erschöpft zu sein …

Für mich ist das Feuer des Lebens ein Regenbogen. Die brennende Fackel ist die Sonne, das Farbenlicht, das wir zum Leben brauchen.

Und ich bin glücklich, dass ich die Schönheit, das individuelle Licht in Menschen erkennen kann und sie entsprechend ihrer Bedürfnisse begleiten darf, diese Schönheit selbst zu sehen, zu spüren, zu entdecken und zu entfalten, damit sie in ihrem individuellen Licht strahlen und glänzen – innerlich und äußerlich in Erscheinung treten und sich rundherum wohl fühlen können.

Deshalb ist mein Motto:

 

Finde den Regenbogen in Dir, sieh Dich an wie schön DU BIST!

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