KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Wenn ich musiziere

Warum mir als Farb- und Stilberaterin manchmal der Mut fehlt, ein Video von mir zu veröffentlichen

oder „Atlantis“ von Christoph Pampuch

Ein ganz persönlicher Beitrag 

Inhalt:

  1. eigentlich ein Musikvideo von mir, in dem ich Klavier spiele
  2. uneigentlich einer meiner authentischsten Beiträge, in dem ich Euch von meinen unliebsamen Seiten berichte, mit denen ich mit zunehmendem Alter lernen muss umzugehen, vor allem sie lieb zu haben und stolz drauf zu sein…

Zu Punkt I

  • „Atlantis“ ist von Christoph Pampuch für die Harfe komponiert worden. Ich spiele es üblicherweise auch auf meiner Harfe. Aber es reizt mich trotzdem das, was ich mir erarbeite, auch auf dem Klavier zu versuchen. Da ich gerne frei improvisiere, habe ich das Stück spontan erweitert. Ich habe die Improvisation vorher nicht einstudiert, sondern sie ist während des Spielens entstanden. Die Aufnahme ist bereits ein Jahr alt, aber heute bin ich endlich so mutig, sie mit Euch zu teilen! Pampuch‘ s Anliegen ist auch, dass wir uns von seinen Noten lösen und frei weiterspielen. Beispiele dazu findet Ihr in sehr vielen schönen Harfenversionen auf YouTube.

Zu Punkt II

  • Ganz ehrlich, es ging mir bei meinem Mut überhaupt nicht um mein Klavierspiel, sondern darum, mich als Farb- und Stilberaterin so zu zeigen, eben aus einer Perspektive aufgenommen, in der jeder mein ungeliebtes fliehendes Kinn sieht. Ich konnte gerade dieses Video bisher optisch nicht gut ertragen, akustisch schon… Aufgrund meiner schweren Osteoporose und den damit verbundenen Wirbel- und Wirbeldeckplattenbrüchen staucht sich meine Wirbelsäule, was zu dem typischen Witwenbuckel führen kann und ich jetzt schon eine starke Wölbung im Nacken habe. Aufrund dieser veränderten Körperstellung wird auch das Gesamtprofil beeinträchtigt und der Hals und das Kinn sind nicht mehr optimal gestreckt. Dieses fliehende Kinn ist mein wundester Punkt! Wenn ich entsprechend optimal posiere, dann wirke ich wie eine wesentlich jüngere Frau auch, wenn ich nicht geschminkt bin. Doch, wenn ich mich ehrlich bewege und in den Spiegel schaue, muss ich erkennen und annehmen, dass ich nun mal zum Seniorinnenalter gehöre und längst Oma sein könnte.
  • Aber, wenn diese Coronakrise mir gerade eins zeigt, so ist es, dass ich noch authentischer sein möchte. Ich ermutige in jeder Beratung meine Kundinnen und Kunden, sich so lieb zu haben, anzunehmen und zu zeigen wie sie sind. Und sie sind auch noch so mutig und zeigen sich hier völlig ungeschminkt in meinem Blog für das Vorher-Foto (vor der Farb- und Stilberatung)! Und was mache ich? Ich lächle hier meistens „zuckersüß“ aus meiner Lieblingsperspektive heraus, sodass jeder nur meine Schokoladenseiten sehen kann. Ganz schön feige von mir! Aber heute ist Schluss damit. Ich bin ja mit meinen Videos schon wesentlich mutiger geworden. Ich traue mich ja sogar sogar zu sprechen in den Videos. Aber jetzt dürft Ihr auch das hier sehen. Ich bin so wie ich bin und ich darf nach 59 Jahren gelebtes Leben so aussehen! Auch ich bin „nur“ eine Frau und ich traue mich! JETZT!

Viel Freude und Entspannung beim Zuhören!

Übrigens:

Das war ich 1987 im Alter von 26 Jahren und mit fast schwarz gefärbtem Haar! Ich erinnere mich, dass ich damals bei weitem nicht das Selbstwertgefühl hatte, was ich heute habe und ich fand mich damals nie besonders schön. Rückblickend empfinde ich das natürlich völlig anders…

Wenn ich andere Frauen wahrnehme und gerade meine Kundinnen, dann erkenne ich in jeder von ihnen, egal wie alt sie ist, ihre ureigene persönliche Schönheit. Und selbst bin ich so kritisch mit mir.

Ja, das SICH-SCHÖN-FINDEN durchläuft so viele Prozesse. Ich habe gerade das Gefühl, dass ich mich in einem Prozess befinde, in dem ich spüre, dass ich wieder einen Schub Richtung Älteraussehen mache. Auch, wenn du vielleicht denkst, dass ich mich auf hohem Niveau kritisiere. Weißt du, das macht jede Frau, die ich bisher kennen gelernt habe, wenn sie ehrlich ist und besonders diejenige, die wirklich einem klassischen Schönheitsideal entspricht, ist am kritischsten mit sich selbst… So wie ich früher! Frau eben! Aber wir sind doch echt klasse oder???!!!

In diesem Sinne heute mal ganz besonders allen Frauen, die meine Beiträge lesen: Steht zu Euch und habt Euch lieb so wie Ihr eben seid! Und wenn nicht, dann wisst Ihr ja, wer Euch bei Eurer Findung professionell und als lebenserfahrene Frau unterstützen möchte. Ich kann das nämlich sehr gut! Nur mich selbst manchmal nicht… Deshalb kann ich jeden Prozess ja so gut nachempfinden…

Herzlichst und frauenpowerfull

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wie du ein ehrliches Lächeln in dein Gesicht zauberst

Von allen Dingen, die du trägst, ist Lächeln das modischste.

Diesen schönen Satz fand ich auf Englisch in meiner Zeitschrift Happi-Soul Nr.1/2020. Ich habe ihn ins Deutsche übersetzt und er motiviert mich zu folgenden Gedanken.

Wenn ich meine Kundinnen und Kunden nach einer Beratung fotografiere (Fotos siehe oben oder mit Klick auf den Link!), kommt sehr häufig vorher die Bemerkung: „Ich bin nicht fotogen.“ Ich glaube das nie und stelle das ja auch immer unter Beweis wie Ihr seht. Warum ist das so, dass Personen, die von sich selbst behaupten, sie würden sich nicht gut fotografieren lassen, aber hier so strahlen? Das liegt zum einen an den richtigen Farben. Aber was ganz wichtig ist: Ich schaffe eine Atmosphäre, in der sie sich wohlfühlen und loslassen können. Sie finden sich im besten Falle nach der Beratung schöner und schätzen sich mehr wert. Manchmal mache ich auch Faxen zum Enthemmen. Ein anderes Mal motiviere ich die Personen mit Worten zu einem Lächeln, indem ich sie anrege, sich in bestimmte Situationen zu versetzen. Ja und letztendlich liebe ich es, das Besondere eines Menschen wahrzunehmen und im rechten Moment festzuhalten.

Vor einigen Tagen habe ich mit dem Urenkel meiner Freundin gespielt. Ich bin jedes Mal hin und weg, wenn der Kleine lächelt. Dieses Leuchten in den Augen, diese „Bäckchen“ und der Mund. Das ist sooo süß! Er freut sich und zeigt es ganz offen. Im nächsten Moment kann das Schnütchen nach unten gehen, wenn ihm etwas nicht gefällt, aber danach ist meistens ganz schnell das Strahlen wieder da.

So ein Kind denkt einfach nicht darüber nach. Es ist alles ganz pur und natürlich so wie es gerade ist. Ihr könnt das Lächeln dieses Kindes erahnen, denn ich möchte und darf es hier nicht zeigen.

Es gibt Momente, da wünsche ich ein schönes Foto von mir, aber mein Lächeln wirkt künstlich, weil meine Augen nicht mitlachen und dann sind da Momente, in denen ich einfach gar nicht groß drüber nachdenke und zack ist meine Ausstrahlung lebendig. Was sehr helfen kann, wenn du auf einem Foto unverkrampft aussehen möchtest, ist Geräusche zu machen. Ich lache denjenigen, der mich fotografiert, oft laut an. Das geht natürlich am besten, wenn du zur „Fotografin“ oder zum „Fotografen“ ein vertrauensvolles Gefühl hast und die- oder derjenige dich in eine gute Stimmung versetzen kann. Letzteres brauche ich gar nicht mehr. Ich kann meine schönen Gefühle schnell „abrufen“, auch wenn es mir im Moment nicht gut geht.  Das ist auch eine Sache des Trainings. Damit meine ich kein künstliches Einstudieren, sondern vielmehr ein lebenslanges Arbeiten an mir selbst, immer wieder in positive Schwingungen zu kommen und nicht im Negativen hängen zu bleiben. Und es ist eine Frage des Selbstwerts und des Annehmens. Ich kann mich ganz authentisch zeigen, auch meine Traurigkeit und meinen Schmerz. Ich habe wenig Hemmungen im positiven Sinne, was bedeutet, dass ich nicht mehr so viel Mut für all das aufbringen muss.

Ich war bin zum meinem 18. Lebensjahr dermaßen ernst und abwesend auf Fotos, dass ich heute dieses Kind und junge Mädchen in Gedanken aus meinen Bildern nehme und es ganz liebevoll an mich drücke. Ich habe mich früher sehr minderwertig gefühlt und fand mich entsprechend gruselig auf Bildern. All das hatte natürlich Gründe. Nachdem ich damals das Internat verlassen und die Schule gewechselt hatte, entwickelten sich erste positive Veränderungen. Ein neues Leben, das mir mehr entsprach, begann. Ich traute mich plötzlich zu lächeln und auch andere verschüttete Seiten von mir, wieder aufleben zu lassen und zu zeigen. Dass da noch ein langer Weg vor mir lag, um die zu werden, die ich heute bin, wusste ich damals nicht, aber es war ein guter Auftakt…

Wenn ich nicht nur meinen Mund verziehe, sondern mit meinem ganzen Gesicht lächle, gebe ich mich offen preis. Dafür muss ich mich wertschätzen.

Hier zusammengefasst ein paar Tipps, wie du ein Lächeln in dein Gesicht zaubern kannst.

  • Die Grundvoraussetzung ist die positive Wertschätzung deiner eigenen Person und eine positive Grundhaltung.
  • Unterstütze dein Lächeln mit deinen Augen, denn erst wenn sie mitlächeln, ist es lebendig!
    Lasse deine Augen strahlen von innen mit Zuversicht, Freude, Lust, Humor und Vertrauen.
  • Denk an was Schönes, was dich zum Lächeln bringt.
  • Schmücke dein Lächeln mit den richtigen Farben, die es unterstützen.
    Deine Farben lassen deine Augen strahlen, deine Haut lebendig wirken und deinen Mund weich werden.
  • Trau dich dein Lächeln anderen zu zeigen und mit anderen zu teilen.
    Denk nicht zu viel darüber nach, wie es bei anderen ankommt.
  • Lächle laut und lache dabei über dich selbst.
    Schneide Fratzen dabei und sei albern.
  • Lächle vor dem Spiegel dich selbst an und erfreu dich an dir.
    Nimm dich dabei nicht immer so ernst.
  • Mach es einfach wie ein kleines Kind, das lächelt und nicht darüber nachdenkt, warum es lächelt. Ein kleines Kind achtet dabei nicht darauf wie es wirken könnte und bewertet sich nicht…

Lächle und teile damit dein Licht!

www.farben-reich.com

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Ich bin. Das sollte doch nun reichen.

Wir Menschen neigen dazu, uns über alles Mögliche zu definieren. Erst wenn…, dann bin ich gut genug um oder für…

In Zeiten meiner Sinnkrisen, in denen ich keine Freude mehr in mir spürte und der Lebensmut mich verlassen wollte, war ich angehalten, einfach nur mich auszuhalten. Ich wusste weder, was ich kann, noch was ich will und schätzte nichts mehr wert, was ich bis dahin war und schon gar nicht, was ich schon alles geleistet und gemeistert hatte. In mir war einfach nur eine grenzenlose Leere. Ich habe mich ihr gestellt. Diesen Prozess möchte ich hier und heute nicht im Detail erzählen. Ich kann nur eine Erkenntnis sicher und ehrlich mitteilen und diese Erkenntnis hat mich am Leben gehalten und mich weiter FINDEN LASSEN und zwar MICH SELBST. Egal, wo ich mich in meinem Leben befinde, egal ob ich Leistung bringen kann oder nicht, egal, was ich äußerlich sichtbar besitze:

Der Sinn des Lebens bin ich selbst! Der Sinn ist, einfach auf dieser Welt zu sein.

Als ich das zum ersten Mal spürte und begriff, ging es wieder bergauf. Ich empfand eine innige DANKBARKEIT für mich und für das LEBEN an sich. Da hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit einer tiefen EHRFURCHT vor dem Leben. Wenn ich mich bedingungslos wertschätze und liebe, kann ich auch andere SEIN LASSEN und RESPEKTIEREN. Natürlich habe ich immer noch mal mehr und mal weniger Selbstzweifel. Aber die Art und Weise damit umzugehen, ist bedeutend. Die Selbstzweifel möchten nämlich angeschaut, beachtet, respektiert und angenommen werden. Ja, ich habe Zweifel, ich habe ein Recht an mir zu ver-zweifeln. Das bin ich und deshalb darf ich mich trotzdem oder gerade deswegen lieb haben. Was kann ich dafür und nicht dagegen tun? Was kann ich für mich tun, damit es mir wieder gut geht? Was muss heilen? Woher kommen meine Zweifel? Merkst du, auf was ich hinaus möchte? Verdrängen, Blockieren und Abwerten ist nämlich das Gegenteil von allem.

Ich hatte vor einigen Tagen ein interessantes Gespräch in der Straßenbahn über das rücksichtslose Verhalten mancher Menschen. Meine Gesprächspartnerin glaubte, es läge daran, weil überall propagiert würde, dass das Ich an erster Stelle stehen sollte. Ich weiß, was die Frau meinte, wenn sie mir Beispiele aus der Werbung nannte. Ja, da wird häufig ein Egoismus gezeigt, der wirklich unverschämt ist. Ohne Scham und Würde! Kinder brüllen in der Werbung so lange rum und schreien ihre Eltern an, bis sie ihren Willen bekommen und die Eltern sich beispielsweise ein neues Auto kaufen und so weiter und so fort… Diese Respektlosigkeit, die so selbstverständlich gezeigt wird, auch in Filmen, wird also öffentlich in den Medien vorgelebt. Aber da möchte ich mich jetzt nicht dran festbeißen, denn eigentlich wollte ich nicht auf den Egoismus aufmerksam machen, sondern auf die Stabilisierung des Selbstwerts und damit meine ich:

Selbstwert ist Respekt und Achtung vor mir selbst und eine heilsame Liebe zu meinem SEIN, das ich liebevoll zulasse, spüre und lebe.

Darum bitte ich gerade Frauen, sich endlich so anzunehmen wie sie sind, sich nicht mehr ständig infrage zustellen und versuchen etwas zu sein, was sie nicht sind, so auszusehen wie… Themen, die ich seit Jahrzehnten mit meinen Kundinnen und Klientinnen liebevoll behandle. Das gilt genau so für Männer. Ich glaube nur, dass sie diese Themen anders verarbeiten. Sie kommen dafür nicht so oft in meine ganzheitlichen Farbberatungen. Aber wenn sie sich trauen, dann sind auch diese Gespräche sehr berührend. „Endlich darf ich zu meiner rosa Seite stehen, endlich darf ich diese oder jene Eigenschaften sichtbar machen und leben…“ Und auch Männer lassen in solch intensiven Momenten Tränen zu. So viel dazu, dass es in einer ganzheitlichen Beratung nicht ausschließlich darum geht, was mir gut zu Gesicht steht, sondern darum, wie ich meine Natur mir allen Facetten sichtbar zur Geltung bringe und vor allem ausleben kann. Dazu gehört an erster Stelle die Selbstannahme, damit ich nicht weiterhin in etwas erscheine, was ich gar nicht bin, weil ich denke, dass ich nicht gut genug bin, nicht schön genug, nicht… genug und ich mich deshalb verkleide und maskiere.

Ich bin schön so wie ich bin. Ich stelle das in den Vordergrund und nichts anderes. Ich habe alles, was ich brauche in mir, auch wenn ich es nicht immer spüre. Ich habe den Mut, auch meine Leere und Unwissenheit oder Hilflosigkeit auszuhalten und lenke mich und andere nicht von mir ab, denn ICH BIN und ICH BIN REICHhaltig und deshalb kann ich andere beREICHern!

Ja, ich spreche oft von Mut, denn Verkleidung und Maskerade bedeutet Schutz. Eine meiner Kundinnen sagte vor einer Woche in der Beratung: „Ich fühle mich in den Herbstfarben so ungeschützt.“ Diese Farben sind ihre Naturfarben und stellen ihre Person und nicht die Kleidung völlig ins Licht. Das ist oft so, das kenne ich, denn ich hätte 1994 beinahe meine Ausbildung als ganzheitliche Farb- und Stilberaterin abgebrochen, weil ich es nicht aushielt, ein Herbsttyp zu sein. Von da da ab kam eine Veränderung meiner Persönlichkeit ins Rollen, von der ich heute noch zehre!

Es geht nicht nur Herbsttypen so, auch vielen anderen, wenn sie ihre Farben erkennnen und sich nach der Beratung mit ihren Farben an sich selbst herantasten. „Oh je!“, wirst du vielleicht rufen, „in diese Beratung will ich nicht, das liest sich ja dramatisch!“ Nein, so ist es natürlich nicht. Warum? In dem Moment, wo du bei mir angekommen bist, weißt du zumindest schon unbewusst, dass eine Veränderung heilsam ist, auch wenn du zunächst nicht damit rechnest, dass da etwas rauskommst, was du eigentlich nicht sein möchtest. Dein Unterbewusstsein hat es dir längst mitgeteilt, sonst würdest du ja so weitermachen wie zuvor…

Meine Aufgabe ist es, dich dabei zu unterstützen, dass du dich erkennst und du die Herausforderung annehmen kannst. Ich begleite dich auf dem Weg zu dir. Wenn du das nicht möchtest, dann machst du sowieso so weiter wie zuvor. Das ist auch in Ordnung, denn dann ist das so, dann brauchst du das so, weil die Zeit noch nicht reif ist für… Das gilt für jeden Bereich, nicht nur in Bezug auf meine Beratungen. Dafür gibt es keine Bewertung, denn dafür steht ab heute das Motto von Beatrice Hinder, einer Künstlerin aus der Schweiz, die ich sehr schätze und die auch dieses Bild oben kreiert hat:

Ich bin. Das sollte doch nun reichen.

Die Sätze, die ich herausgestellt habe, sind positive Affirmationen. Du kannst sie dir an den Kühlschrank hängen, an den Spiegel kleben oder sonst was damit machen! Viel Freude und Erfolg dabei! ❤️

EIGEN-ART-POESIE, Liebe

Zum Valentinstag – Sei für dich selbst ein(e) Valentin(a) und das JEDEN TAG!

 

Darum liebe dich, so wie du bist und nimm dich dankbar an.

 
Von diesem Standpunkt aus gehe weiter, entwickle und entfalte dich.
 
Unterstütze dich, indem du liebevoll mit dir umgehst und habe Geduld mit dir.
 
Diese Art der Veränderung wird dir gut tun, wenn du unzufrieden mit dir sein solltest.
 
Und immer daran denken:
 
Wir sind VOLLKOMMEN, aber zum Glück nie perfekt.
 
Das ist unsere NATUR!
 
In diesem Sinne allen einen wunderschönen und liebevollen Tag!

❤️🧡💛💚💙💜🖤
Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN, Weisheiten, Poetisches

Du bist schön

Ihr Lieben,

nachdem ich gestern meinen Blogbeitrag, Von der Aufmerksamkeit, die (deine) Schönheit wahrnimmt und das zu jeder Zeit, veröffentlicht hatte, erhielt ich sehr berührende Reaktionen darauf. Eine Blogleserin sendete mir dieses wundervolle Lied, das ich noch nicht kannte. Ich finde es so treffend zu den Themen, über die ich so oft schreibe, dass ich es hier auch für Euch zugänglich machen möchte.

 

 

DU BIST SCHÖN

TEXT UND MUSIK: Reinhard FENDRICH

MANCHMAL SEH ICH SIE,
WIE SIE NACH GRAUEN HAAREN SUCHT
UND LEISE IN SICH FLUCHT.

MANCHMAL SEH ICH SIE,
WIE SIE ZU ENGE KLEIDER IN DIE ECKE WIRFT.

MANCHMAL STARRT SIE IN IHR SPIEGEL BILD
DANN KOMMEN TRÄNEN.

HAT SIE ANGST, DASS SIE MIR NICHT GEFÄLLT?
SIE HAT NIE GEFRAGT
ICH HAB’S NIE GESAGT

DU BIST SCHÖN,
WEIL MAN SIEHT DU HAST GELEBT
OHNE “WENN“ UND OHNE “ABER“
DU BIST SCHÖN,
WEIL DIESER ZAUBER DICH UMGIBT
DER ERST MIT DEN JAHREN KOMMT

DU BIST SCHÖN,
WEIL MAN JEDE NORM VERGISST
IN DER TIEFE DEINER AUGEN
DU BIST SCHÖN
WENN DU DICH LÄCHELND NOCH MAL UMDREHST
BEVOR DU GEHST.

MANCHMAL SCHAUT SIE
HEIMLICH JUNGEN FRAUEN NACH,
SO WIE ICH’S FRÜHER TAT.

MANCHMAL SAGT SIE EINFACH NUR GANZ KALT:
“ICH GLAUB ICH WERDE ALT.

“HAT SIE ANGST, SIE WIRD NICHT MEHR GELIEBT
SIE HAT NIE GEFRAGT
ICH HAB’S NIE GESAGT

DU BIST SCHÖN…

MANCHMAL STREIFT
IHR SCHLAFENDES GESICHT
DER ERSTE SONNENSCHEIN

MANCHMAL DENK ICH MIR
DAS LEBEN SCHLIFF AUS IHR
EINEN EDELSTEIN.

Quelle: https://www.fendrich.at/musik/texte/d/du-bist-schoen/

 

MENSCHEN, LASST UNS ALLE SCHÖN SEIN!

 

Herzlichen Dank an dieser Stelle, liebe Monika, für DEINE AUFMERKSAMKEIT! Ich habe mich riesig über das Lied gefreut!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

 

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Von der Aufmerksamkeit, die (deine) Schönheit wahrnimmt und das zu jeder Zeit

Es ist die Aufmerksamkeit,

die das Schöne wahrnimmt,
den Reiz der Veränderung sieht und erkennt,
die vergangene Geschichten hört
und die Gegenwärtigkeit achtet und wertschätzt.

Hadere nicht mit deinem Alter,
halte nicht an deiner Vergangenheit fest
und an ihren äußeren Erscheinungsbildern.
Du bist heute das, was du siehst
und das ist anders schön und besonders liebenswert.

Denn du hast gelebt und du darfst stolz darauf sein,
denn jede Veränderung erzählt deine individuellen Geschichten.

Wer aufmerksam ist,
wird diese besondere Schönheit

sehen,
erkennen,
hören,
spüren,
wahrnehmen,
achten,

LIEBEN!

Besonders du selbst, denn DU BIST EINE SEHENSWÜRDIGKEIT!

Text © Sabina Boddem

„Schönheit ist allgegenwärtig, wenn wir sie sehen! Lerne nicht nur zu schauen, sondern zu sehen! Schönheit hat viele Erscheinungsformen! Was immer dir als schön erscheint, ist schön – und damit eine Energiequelle für dich. Du erhältst die Energie, indem du dich auf die Schönheit konzentrierst. Stelle dir vor, du würdest die Schönheit einatmen, und du spürst sofort, wie es dir besser geht…“

(Zitat aus: Alles was du willst – die Universellen Erwerbsregeln für ein erfülltes Leben; Michael H. Buchholz; Omega 2003)

Und ich gehe noch einen Schritt weiter und sage:

Nimm die Schönheit wahr! Lerne nicht nur zu sehen, sondern auch wahr-zu-nehmen, was bedeutet, dass das, was du siehst, auch wahrhaftig so ist. Die Schönheit entspricht deiner Wahrheit! Und das kann sie nur, wenn du sie an-nimmst, auf-nimmst, akzeptierst, zeigst

und DU sie er-LEBST.

Siehe auch:

Hommage an das Alter

Vom Reiz des Vergänglichen

SICH schön FINDEN

Die Geschichte von der fremden Frau im Spiegel

und vieles Mehr, wenn du dich hier in meinem Blog umschaust…

www.farben-reich.com

GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Meine vielen unterschiedlichen Betrachtungsweisen und Empfindungen vor dem Spiegel

Ihr Lieben,

heute plaudere ich mal wieder aus dem „Nähkästchen“ und zwar darüber, wie ich als Farb- und Stilberaterin mit meinem Äußeren umgehe. Warum? Immer wieder sind meine Kundinnen erstaunt, aber erleichtert, dass ich, obwohl ich doch genau weiß, was mir steht und was nicht, auch so wie sie selbst, mal mehr und mal weniger verunsichert bin in Bezug auf meine Erscheinung. Ich kann also zuweilen auch sehr unzufrieden sein. Letzteres ist meiner Erfahrung nach „typisch Frau“ und ich bin nun mal eine völlig natürliche Frau, die eben folgendermaßen tickt.

Dabei gibt es drei Stufen, die nicht immer so extrem sind, denn es gibt auch Mischformen.

  1. Die ideale = Hochstimmung – kommt nicht täglich vor: Ich komme morgens in‘ s Bad, ein kurzer Blick in den Spiegel und ich bin begeistert! Meine Haare sehen fantastisch aus, meine Augen sind über Nacht größer geworden, die Schlupflider sind verschwunden. Ich habe im Traum ein Fitnessprogramm absolviert und mindestens zwei bis drei Kilo abgenommen. Kurzum, ich bin sehr zufrieden mit mir und finde mich ziemlich hübsch oder sogar sehr schön für mein Alter. Später vor dem Kleiderschrank fällt mir die Wahl ganz leicht, alles scheint mir wunderbar zu stehen. Ich brauche gar nicht lange nachzudenken, greife mit genauer Treffsicherheit nach meinen Kleidungsstücken oder experimentiere und probiere neue Kombinationen aus, wenn ich Lust und Zeit habe. Und alles passt! Ich gehe wieder in‘ s Bad, wo ich überlege, ob Wimperntusche und Kajal überhaupt nötig sind. Auch meine Augenbrauen kommen mir gar nicht mehr so hell vor. Ich freue mich, dass sich meine Haare mit einem Handgriff in Sekundenschnelle zu meiner Standardfrisur formen lassen oder zu neuen kreativen Varianten. Jepp, der Tag ist perfekt! ðŸ˜
  2. Die normale = alltägliche Stimmung – regelmäßig und manchmal mit einigen Schwankungen nach siehe oben oder siehe gleich unten: Das ein oder andere an mir könnte vielleicht besser aussehen, aber ich bin zufrieden und dankbar, so wie es ist und ziehe das an, was ich je nach Termin, Wetter oder… gerade am liebsten trage. Im Bad brauche ich eh nicht so lange, denn ich bin nicht der Schminktyp, der täglich Make-up, Lidschatten und Rouge benutzt, sondern nur Wimperntusche, Augenbrauenstift, Kajal und Lippenstift. Letzteres auch nicht ständig, sondern eher, wenn ich Kunden empfange oder sonstigen Termin habe. Meine Haare sehen mal mehr oder weniger kräftig aus, lassen sich aber letztendlich so stylen, dass ich mich okay fühle oder auch nicht. Ich nehme alles gelassen und hab mich lieb. 😘
  3. Die schreckliche = Weltuntergangsstimmung – immer mal wieder zwischendurch mit Tendenz zur normalen oder abgrundtief miesen Stufe, was sich aber innerhalb einer Stunde sehr schnell ändern kann und ich wieder stabil bin, also im üblichen „Normalmodus“: Der Blick in den Spiegel nach dem Trott in‘ s Bad erschüttert mich! Wie sehe ich denn heute aus???  Meine Augen sind Schlitze, besonders mein linkes, denn das Schlupflid ist in der Nacht um gefühlte Zentimeter gewachsen! Meine Augenbrauen sind fast gar nicht mehr zu sehen, da sie über Nacht noch grauer geworden sind oder ausgefallen. Ich habe Hängelefzen wie ein Hush Puppy und mein Kinn möchte gar nicht mehr aufhören zu wachsen. Es wird buchstäblich vor dem Spiegel nach unten länger! Von den vermehrten Altersflecken im Gesicht mal abgesehen! Und dann die Haare!!! Ich muss das jetzt hier nicht beschreiben oder? Ich überlasse das mal Eurem Kopfkino… Ich sage nur: Schlapp, glanzlos, splissig und viel zu fein! Irgendwer scheint mir über Nacht einige Haare rausgezogen und an Stellen im Gesicht, wo sie nun mal gar nicht hingehören, wieder eingepflanzt zu haben! So und nun zu meiner Figur! Speckrollen um die Hüften?? Nein, es sind gefühlte Speckwalzen, die perfekt zu meinem „Teigmantelgesicht“ passen. Ich bin schockiert, auch nachdem ich zig Sachen anprobiert habe, in denen ich mich fühle wie eine Presswurst auf jugendlich getrimmt mit einem uralten Kopf, der oben aus dem Ausschnitt rauskommt und ich sehe, dass mir gar nichts mehr steht. Ein Albtraum, sage ich Euch! 😱 So wie vor Aschermittwoch, als ich beschloss dieses Jahr die Fastenzeit durchzuhalten.

Wir haben nur noch zwei Wochen bis Ostern und ich fühle mich in den letzten Tagen schon eher in einem stabilen Wohlfühlzustand zwischen Stufe eins und zwei, der in der Sommerzeit eher üblich ist, weil ich mich einfach insgesamt besser fühle, wenn die Sonne scheint, ich braun geworden bin und das Leben sich für mich leichter anfühlt. Es ist doch ein Hochgenuss, wenn ich nur drei Kleidungsstücke tragen muss und entweder barfuß oder mit Flipflops rumlaufe und das morgens in aller Frühe, weil es schon schön warm ist! Vorausgesetzt natürlich, dass ich mich auch gesundheitlich gut fühle, denn wenn ich da an 2016 und 2017 denke, als meine Wirbel und Deckplatten ständig gebrochen waren und ich mich uralt fühlte… Aber auch in diesen schweren Zeiten sah mich meine Umwelt positiver, als ich mich selbst. Ihr wisst, wie subjektiv die eigene Betrachtungsweise sein kann. Gerade wir Frauen gehen oft viel zu kritisch mit uns um!

Beispiel: Bei der Weltuntergangsstimmung steht mein Mann schmunzelnd und/ oder kopfschüttelnd neben mir, findet mich bildschön und macht mich darauf aufmerksam, dass ich am Tag zuvor noch bei Stufe 1 war und ich mich da auch schön fand. ER kann natürlich keinen Unterschied feststellen. Ihr merkt also wie irrational die eigene Sichtweise sein kann. Er selbst macht sich viel weniger Gedanken um sein Äußeres. Er steht morgens mit seinen ebenso erkennbaren Alterserscheinungen völlig ausgeglichen vor dem Spiegel und ist bei seiner Morgentoilette mit seinen Gedanken meist bei seiner Arbeit, die ihm bevorsteht. 🤪

Also, Ihr Lieben, ich weiß zwar, was mir steht und kann objektiv betrachtet immer treffsicher in den Kleiderschrank greifen, was ein Vorteil ist, wenn du weißt, was dir steht. Aber, ob ich das subjektiv auch so empfinde und sehe, hängt bei mir von der Tagesform ab. Manches Mal habe ich sogar überhaupt keine Lust, gut auszusehen, dann ist es mir gleichgültig und ich möchte an dem Tag auch gar kein Vorbild sein, was ich jedoch sein muss, wenn ein Kundentermin ansteht… Ich bin also auch „nur“ eine Frau, die mal mehr und mal weniger zufrieden ist mit sich selbst. Aber, ich bin sehr dankbar, dass ich so bin wie ich bin. Ich finde, dass ich ein gutes Selbstwertgefühl besitze und auch gesundes Selbstbewusstsein. Alles ist möglich und ich darf mich so lieb haben wie ich bin, auch wenn ich mich mal wie eine „Sausocke“ fühle oder benehme. Ich muss nicht perfekt sein, sondern bin lieber natürlich! Die Natur ist nie perfekt, sondern vollkommen, und das ist gut so! Und dazu gehören Licht- und Schattenseiten, aber auch, dass ich einfach mal laut über mich selbst lachen kann und nicht alles so bierernst nehme. 🥳

In diesem Sinne, gehe liebevoll mit DIR um!

Und, wenn DU es gar nicht mehr aushältst, dann komm zu mir. In meinem Farbenreich hast du viele Möglichkeiten zu erkennen, zu sehen und zu erleben, dass auch du schön und in Ordnung bist, so wie DU BIST und wie du das betonen und vorteilhaft sichtbar machen kannst. Ich verspreche dir keine immerwährenden Glückseligkeiten, denn die Unsicherheiten können auch nach der Farbberatung noch entstehen, gerade dann, wenn die Wahrnehmung für die eigene Schönheit noch nicht geschult ist und es noch der Entwöhnung alter Sichtweisen bedarf. Alles ist Übungssache! Wie Ihr seht, bin auch ich nicht immer nur zufrieden mit mir. Natürlich ist es von Vorteil, wenn ich weiß, was zu mir passt unabhängig von meiner Tagesform. Das kann jeder lernen, wenn er es möchte. Auch DU! 🥰

Neugierig geworden? Auf meiner Webseite www.farben-reich.com gibt es alle Informationen über Inhalt, Ablauf und Preise meiner Beratungen.

Kommt SCHÖN durch den Tag und

Herzlichst

Eure Sabina Boddem