selbsterkenntnis

Anmut, Schönheit, Natürlichkeit

Wo liebevolle Selbstannahme auf geistiger und seelischer Ebene fließt und dieser Fluss durch die Sprache des Körpers ausgedrückt wird, entsteht Anmut und Schönheit, die berührt und bewegt. Anmut bringe ich auch mit Reinheit in Verbindung, also mit einem Ausdruck unverfälschter, harmonischer Natürlichkeit.

Eine meiner Kundinnen schrieb mir nach ihrer Farbberatung: „Unser Innerstes tritt nach Außen, wenn wir uns nicht mehr mit unpassenden Farben verstecken… Es ist viel mehr als „nur“ eine Farbberatung gewesen – ein sich selbst mehr erkennen und lieben lernen. Echt spannend und ein irres Gefühl, wenn man sich selbst auf einmal erkennt.“  

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Sieh dich liebend an und sei stolz auf dich!

Hallo DU SCHÖNE, hallo DU SCHÖNER! Breite deine Flügel aus und SEI STOLZ AUF DICH. Niemand ist so wie du! DU BIST SCHÖN, so wie DU BIST. Einer Ente steht keine Papageienfeder zum Schmuck und einem Papagei keine Entenfeder. Also BLEIB DIR TREU! Du hast deine ganz BESONDERE EigenART und Ausstrahlung. Stelle sie raus! Hebe sie hervor, in dem du Deine Besonderheit erKENNST, anNIMMST und SCHMÜCKEnd akzentuierst, wie ein interessanter Stein, dessen schöne Seiten durch das ErKENNEn und BeARBEITEn seiner EIGENart heraus kristallisiert wird! Hebe dich ab von anderen in deinem SEIN. Dann wirst DU geSEHEn und nicht dein schmückendes Beiwerk, WEIL DU SCHÖN BIST!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderschönen Tag mit vielen bunten Farben und Humor. Denn auch mal über dich selbst lachen können, über das Speckröllchen, das Schlupflid, das neue graue Haar und was dir sonst wieder mal an dir auffällt, macht dich leichter schön, wenn du das nicht so ernst nimmst. Nimm lieber deine Augen wahr, nimm deine Farben wahr, nimm DEINe WESENtlichen MERKmalE wahr, die dich WERTVOLL machen! Lerne dich zu SEHEn, dich aus zu HALTEn, zu BEACHTEn, zu RESPEKTRIEREn und zu LIEBEn, so wie du bist! Von diesem STANDpunkt aus, gehe weiter in dich und aus dir heraus und weiter… Wenn du dich dann wirklich in und mit deinem Körper oder deiner Art nicht wohl fühlst, schaue dir auf die beschriebene, liebevolle ART und WEISE die Ursachen an und handle wissend und erkennend! So verlierst du dich nicht aus den Augen und aus dem Sinn…

Was dir auch gut tun könnte… Klick einfach mal rein in das, was dich anzieht!

Vergleichen ist sinnlos, denn DU BIST einzigARTig!

Lebe DEINE EinzigARTIGkeit

DU bist NATUR!

Du bist wundervoll! – Fantasiereise für Kinder und Erwachsene

Sag JA zu dir!

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Zeig Dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite

Innere oder äußere Schönheit – Wer oder was ist schön?

Das Märchen vom Löwenzahn

Wenn die FARB-TÖNE stimmen, strahlt die SEELE!

Die Entfaltung von SCHÖNheit und FARBENlicht ist ein NATURbedürfnis

Frauen, steht zu Eurer Natürlichkeit!

Wie schön wir uns verändern, wenn jemand uns schön findet

Einfach mal ungeschminkt anders sein oder etwas anderes tun…

Finde deinen REGENBOGEN! Auch DU BIST SCHÖN!

Ich wage es, anders zu sein und meinen natürlichen Farbtyp zu leben

Finde DEINE FARBEN, die zu DEINER NATÜRLICHEN SCHÖNHEIT passen

Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist …

Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel – lebe als Kind des Lichts

Hommage an das Alter

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Die Göttin lebt in dir – von SonJa Ziemann

Wir Frauen brauchen ab und zu nur mal einen Anstupser, damit wir uns daran erinnern, wie farbenreich (=facettenreich) wir sind. SonJa Ziemann hat dafür ein wunderbares Kartendeck kreiert, das 44 GÖTTINNEN, die in uns mehr oder weniger schlummern oder auch schon sichtbar gelebt werden, präsentiert. Jede Göttin teilt eine Botschaft mit, eine Art Mantra, mit dem wir spielerisch umgehen können. Der Fantasie ist dabei keine Grenze gesetzt.

Ich habe diese Karten heute von Dir als wundervolles Geschenk erhalten und möchte mich auch an dieser Stelle, liebe SonJa, ganz herzlich bei Dir bedanken. Die Bilder sind wunderschön und sprechen mich sehr an. Meine Göttin, die ich heute gezogen habe, möchte, dass ich mir und anderen vergebe… DANKESCHÖN! 

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ZuFRIEDEN, FREI und WERTvoll LEBEN

löst Liebe und Heilung aus

 

Weisheit, Frieden, Freiheit, Würde, Fülle leben in Liebe

 

Ihr Lieben,

wir werden wie in einer „Gebetsmühle“ immer wieder mit politischen Ereignissen geradezu überflutet. Die Probleme werden hintereinander mit vielen großen Worten ausgeschlachtet, aber nicht mit sinnvollen Taten gelöst. Das einzige, was ausgelöst wird, ist noch mehr Angst und sie wächst nur, weil ihr Raum gegeben wird und viele Menschen sich darauf konzentrieren. Es fehlt einfach überall der gesunde Nährboden für die Heilung der Ursachen. Stattdessen wird immer mehr bekämpft und gehasst, so dass sich noch größeres Leid, aber keine Liebe ausbreiten kann.

Wir haben nun aber nichts davon, wenn wir nur klagen und mit Schuldzuweisungen irgendeinen Übeltäter richten. Mal sollen es die Politiker, mal die Flüchtlinge, mal… sein.

Natürlich dürfen wir nicht wegsehen oder auch unsere Ängste nicht verdrängen. Aber es ist keinem einzelnen von uns geholfen, wenn wir nur noch jammern, uns ängstigen und dabei vergessen, zu leben und Verantwortung für unser Wohlergehen zu übernehmen!

Wir müssen mit dem Positiven im Fluss bleiben und eine Spirale entstehen lassen, die Sinnvolles entfaltet,

denn in einem negativen und einem sich immer schneller drehenden Kreislauf sind wir gefangen. Wir brauchen jedoch die freie Entfaltung und Entwicklung!

Mein Aufruf an alle,

die eigenverantwortlich ihr Leben in die Hand nehmen und den Ursachen ihrer Probleme auf den Grund gehen möchten

und sie nicht nur bekämpfen, unterdrücken oder die Lösungen von anderen erwarten wollen:

Hört auf, in eine Schockstarre der Angst und Passivität zu verfallen

und glaubt nicht daran, dass wenn morgen Krieg sein könnte, Ihr beispielsweise Euer Geld (ist auch eine Form von Energie) mehr benötigen würdet. Ihr macht vor lauter Sicherheitsdenken genau das, was die Angst erreichen will eben, dass wir keine Lebensfreude mehr haben sollen! Reicht es denn nicht schon, dass wir eingeschüchtert werden sollen, indem der Aufenthalt an Veranstaltungen und dergleichen, was Freude bringt, madig gemacht wird? Müssen wir uns jetzt auch noch das verkneifen, was uns unabhängig von dem Leben an öffentlichen Orten, ganz persönlich gesund und glücklich macht?

Wenn aber jeder Zweite in eine Starre fällt und Angst hat, etwas zu tun, das ihn heilt und glücklich macht, dann ist der Teufelskreis bald so in seinem Tanz, dass in seinem Wirbel immer mehr mitgerissen werden. Ist das nicht verrückt? Ich finde ja!

Übernehmt selbst die Verantwortung für Euer Wohlergehen,

indem Ihr an die Ursachen Eurer Ängste geht und lernt wieder Ur-Vertauen zu haben! Lasst nicht ausschließlich Symptombehandlungen zu! Energien zurückhalten und anstauen führt zur Lähmung, Starre, Verhärtungen und Verstopfung. Und sich zu schnell unter das Messer zu legen, sich auszuliefern oder ausschließlich Medikamente zu nehmen, weil es scheinbar die schnellste „Lösung“ ist, hat Ähnlichkeit mit dem Bombardieren der Gegner, weil es uns zerstört und nicht heilt! Seid also nicht gegen Euch und Euren Körper, Euren Geist und Eure Seele, sondern für und mit Euch!

Was jeder von uns braucht, auch ich, ist eine liebevolle Stärkung und die können wir nur erreichen, wenn wir uns wechselseitig unterstützen und uns die Lebensfreude nicht nehmen lassen.

Fast jeder kann etwas, was der andere nicht kann. Tauscht Eure Begabungen, Talente und Fähigkeiten aus und nehmt Euch Zeit füreinander! Lasst Euch nicht am langen Arm verhungern und schiebt nicht länger das Übel auf Euren scheinbaren Mangel, auf die Umstände in der Politik oder auf…! Hört auf zu jammern und helft Euch lieber gegenseitig! Wenn wir uns alle darauf besinnen, was wirklich liebevoll und heilend wirkt und uns darin unterstützen, ist die Energie dazu auch da, weil sie gestärkt und vermehrt wird.

Hört auf zu konsumieren oder nur noch auf Eure Handys, Tablets, Laptops und dergleichen zu starren und Euch ununterbrochen virtuell zu begegnen, sondern befasst (kommt von Anfassen) Euch wieder real mit Euren Mitmenschen, damit Ihr sie begreifen könnt und vor allem lasst es zu, dass Ihr begriffen werdet! Vermittelt nicht nur Facebookgrüße, sondern ruft Euren „Freund“ oder Eure „Freundin“ an und bietet Eure Hilfe an, statt nur noch Smiley und Herzchen zu posten! Das haben wir früher ohne Internet auch so gemacht! Lasst tatsächliche Nähe zu und hört auf, nur noch ausschließlich virtuell beraten zu werden, befreundet zu sein oder etwas zu erwerben!

In Passivität zu verfallen ist genau das, was Euch ohnmächtig macht. Ich bin lieber eigenmächtig. Das Wort Macht wird oft nur negativ gesehen, dabei kommt es doch darauf an, wie wir unsere Macht benutzen. Macht = etwas machen, etwas selbst in die Hand nehmen = handeln. Wir dürfen diesen Begriff nicht automatisch mit Dominanz, Manipulation, Gewalt und daraus resultierender Ohnmacht gleichsetzen. Ich spreche nicht von Machtmissbrauch, wenn ich zur Eigenmächtigkeit aufrufe. Ich glaube, dass einige Angst vor ihrer eigenen Macht haben, weil sie die Verantwortung und Nähe scheuen oder nicht gelernt haben mit ihrer Macht umzugehen oder sie positiv heilend und fördernd einzusetzen.

Gebt Eurer Liebe und Eurem Wohlergehen die Macht und teilt sie in liebevoller Unterstützung und Respekt

und verhindert damit, dass nicht alles Positive zum Erliegen kommt und die Menschen, die noch mit Kraft, Glauben, Liebe, Hoffnung und Mut eigenverantwortlich denken, handeln, fühlen und ihre Gaben liebevoll mitteilen, auch bald mürbe werden!

Spart nicht an dem, was glücklich macht, heilt und nährt! Wenn Ihr morgen krank werdet oder gar plötzlich aus dem Leben scheidet, so wie ein sehr guter Freund von mir am Freitag, den 13.11.15, dann nützt Euch Euer ängstliches Mangeldenken nichts mehr! Dann ist es doch sinnvoller, vorher wenigstens zuFRIEDEN gelebt zu haben! Oder?

Seid es Euch wert, in Liebe aus dem Vollen zu schöpfen, als Euch den Mangel und die Leere mit Euren Angstgedanken selbst zu kreieren!

Denn das, was die Regierung tut, spiegelt den einzelnen von uns. Wir müssen alle liebevolle Verantwortung für unsere Ur-Sachen übernehmen und nicht länger die Hände aufhalten und erwarten, das andere unsere Aufgaben lösen. Das schaffen auf Dauer weder Politiker, Behörden, Ärzte, noch Waffen, Medikamente, Antifaltencremes, irgendwelche Pülverchen, Nahrungsergänzungsmittel oder sonst etwas, was ausschließlich Symptome bekämpft, statt wirklich und tatsächlich unser seelisches Wohlbefinden und unsere Welt zu heilen,

Die Seele ist unsere Wurzel und unser Körper ist der Nährboden. Der Geist entscheidet… Alles möchte heilen und gesund sein, damit die Liebe Raum einnehmen kann. Denn Liebe fühlt sich dort wohl, wo alles ganz und gesund ist. Dort kann sie sich FREI entfalten. In der Enge = Angst geht das nicht! Und in diesen Zeiten sollten wir uns erst Recht auf die LIEBE konzentrieren und nicht auf Angst und Hass!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und mir selbst Mut und Vertrauen zu eigenverantwortlichem und liebevollen Denken und Handeln!

Danke für Eure Aufmerksamkeit!

Sabina Boddem

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Verplante Zeiten

Es gibt Menschen, die können einfach kaum alleine sein. Sie sind unentwegt beschäftigt und geben vor Stress zu haben. Manche haben ihn tatsächlich. Andere wiederum glauben nur im Stress zu sein, weil sie äußerlich gar nicht verplant, aber innerlich gehetzt sind. Erst, wenn sie mit Terminen und den damit verbundenen Verpflichtungen überfrachtet sind, fühlen sie sich lebendig und gebraucht. Sind sie aber mal alleine, dann fallen sie in ein „scheinbar leeres Loch“ und das ist ihnen sehr unangenehm. Sie wissen nichts mit sich anzufangen oder tun Dinge, die schon so stumpfsinnig sind, dass es sie selbst anödet – „sie öden sich selbst an“.

Sie fühlen sich für alles und jeden verantwortlich, denken die Welt könnte sich nicht ohne sie drehen und sehen sich nicht in der Lage zu delegieren. Sie vertrauen auch nicht darauf, dass sich etwas ohne ihr Zutun entwickeln kann und zweifeln zwangsläufig am Können der anderen. Damit geben sie anderen auch nicht die Chance, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sondern sind eher zufrieden, wenn andere von ihnen abhängig sind. Das wiederum bestätigt ihre Meinung, dass sie alles besser machen.

Dann gibt es Spezies, die geben vor im Stress zu sein, um sich interessant zu machen und in der Realität ist der Terminkalender leer. Wäre ja auch nicht schlimm, aber es ist ja in der heutigen Zeit schon Mode, bis zum Umfallen beschäftigt und verausgabt zu sein. „Erst dann ist man hipp.“

Alles schön und gut, wenn die verplanten Menschen sich auch wohl und glücklich fühlen würden. Nein, weit gefehlt, denn sie beklagen ohne Ende die mangelnde Zeit für sich oder für Freunde, laden sich immer mehr Verpflichtungen auf, für die sie ja nichts können, „denn wer soll es denn sonst tun“ und fühlen sich permanent überfordert oder krank.

Dann gibt es auch noch die Artgenossen, die sich im größten Stress, den sie bejammern, zusätzlich Haustiere anschaffen, obwohl ein Angehöriger vorher schon pflegebedürftig war, sie ihrem selbstständigen Partner im Büro helfen, obwohl er sich längst einen Angestellten leisten könnte, die eigenen Kinder, die Enkel, die alte Nachbarin oder der Job schon total stressen und sie vorher schon wussten, was mit dem Hund zusätzlich auf sie zukommt… Puh, allein schon das Lesen dieser Aufzählung löst Stress aus! Aber dann haben diese Unersetzlichen wenigstens nicht nur die Familie oder den Job als Gründe für ihre mangelnde Zeit, denn jetzt können sie auch den Hund nicht mitnehmen oder alleine zu Hause lassen. Sobald jedoch die Kinder flügge werden und die Pflege des Angehörigen auch wegfällt und sie endlich die Zeit für sich haben, deren Mangel sie stets und ständig betonen, werden wieder neue Stressfaktoren geschaffen. Und sie stöhnen dabei ganz fürchterlich, wie ausgepowert sie doch sind, aber sie hätten ja keine andere Wahl, „denn wer soll es denn sonst erledigen“… Diese Menschen sind auch als Mütter permanent gestresst, denn sie lassen ihre Kinder auch nicht mithelfen. Hotel Mama ist angesagt. Wenn ich da an meine Kindheit denke, wo noch fünf Personen am Tisch saßen, da mussten wir alle ran. Jeder hatte seine Aufgaben und wir mussten im Haushalt helfen. Heute lassen die Kinder alles stehen und liegen und Mama räumt ihnen hinterher, wäscht, fährt und macht… Eigenverantwortung lernen? Was ist denn das schon wieder? Und wehe die Kinder haben dann mal eine eigene Wohnung… Ja und von den Männern, die nicht delegieren können und ihre Familie vernachlässigen, könnte ich hier auch eine Menge Beispiele erzählen. Mal abgesehen von den Workaholics beider Geschlechter, ob mit oder ohne Familienanhang, die gehören nämlich auch zu den „Ich-habe-keine-Zeit-Menschen“ und Burnoutkandidaten.

Ich nehme das Gejammer nicht mehr ernst, zumindest bei denen, die den Stress brauchen und sich ihn selbst schaffen. Sie wollen mit ihren Klagen nur zeigen, wie wichtig sie sind und erhalten dann auch noch den Mitleids- und Gutmenschbonus der Umwelt besonders, wenn sie mal schlapp machen und krank werden, was sie aber auch kaum davon abhält, endlich kürzer zu treten. Sei denn sie werden dazu gezwungen, denn die Seele lässt sich das irgendwann nicht mehr gefallen und sendet Botschaften! Die sind leider nicht immer angenehm. Noch nie war Burnout so in aller Munde wie heutzutage. Es ist ja schon beinahe ein Modetrend der Zeit, immer nur in Bewegung und verplant sein zu müssen. Kinder dürfen ja auch schon nicht mehr frei und eigenverantwortlich spielen. Sie erhalten von den Erwachsenen gar keine Gelegenheit mehr dazu, aber nicht weil sie mithelfen müssen, sondern weil die Verantwortlichen alles möglich er-finden, damit der Heranwachsene sich nicht mehr mit sich und seinen Mitmenschen auseinandersetzen kann und auch nicht mehr möchte. Mich wundert das gar nicht, denn der Erwachsene ist, wie schon geschildert, kein Vorbild mehr!

Das Helfersyndrom zeigt sich auch bei den Leuten, die für sich und dafür, ihrer Seele gut zu tun, kein Geld haben, aber für andere Dinge oder für andere Menschen ganz viel ausgeben. Und immer steckt diese Furcht dahinter, mit sich selbst alleine sein, sich mit sich selbst beschäftigen und sich selbst kennen lernen zu müssen. Für mich ist das alles kein Müssen, sondern ein Dürfen!

Natürlich gibt es Zeiten im Leben, da ist der Druck von allen Seiten dermaßen groß, dass es wirklich nicht anders geht, als Augen zu und durch. Das kenne ich selbst nur all zu gut! Da wächst dir die Arbeit über den Kopf und da ist niemand, an den du delegieren könntest. Keiner hilft und du fühlst dich nicht nur alleine gelassen, sondern du bist es auch. Wenn du Glück und Vertrauen hast und offen bist, findet sich dann auch eine Lösung von Seiten, von denen du es am wenigsten erwartet hättest.

Ich spreche jedoch im Artikel nicht von Personen, die gerade wirklich eine sehr stressige Phase im Leben haben, sondern von denjenigen, die sich den Stress unaufhörlich selbst machen und vor sich selbst weglaufen. Und davon gibt es leider immer mehr. Dabei gibt es auch welche, denen es schon zu viel ist, jemanden anrufen zu müssen oder sich gar nicht die Zeit nehmen, auf den AB zu sprechen. Alles muss schnell gehen. Wenn sie mal telefonieren wollen, dann verabreden sie sich vorher dazu. Das geht nicht mehr spontan nach Gefühl, Muße und Lust, sondern nach Plan! Und im Zeitalter von zig Möglichkeiten, sich zu verständigen oder zu verabreden, haben sie entweder keine Zeit dazu oder schaffen das nicht mehr, sobald das Handy nicht vorhanden ist. „Mein Handy war kaputt, deshalb konnte ich mich wochenlang nicht melden…“ „Es gibt sonst ja auch überhaupt keine anderen Möglichkeiten in der heutigen Zeit.“ Also eine blödere Ausrede konnte demjenigen wohl nicht einfallen, obwohl ich glaube, dass so manchem Jugendlichen das tatsächlich ernst ist, denn die Kids sind schon dermaßen abhängig von allem, dass sie völlig überfordert sind, wenn mal etwas nicht so funktioniert wie gewohnt. Mein Gott, was waren wir früher fantasievoll, denn es ging immer irgendwie und das mit nur einem einzigen, feststehenden Telefon weit und breit! Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen.

Weg aus der Verplanung in deine FreiZEIT

Wie steht es mit deiner Zeit?

Was könnte schlimmsten Falls passieren, wenn du mal plötzlich nicht mehr verplant und wirklich eine Zeitlang alleine wärst? Ich meine nicht einsam, denn das ist eine ganz andere Baustelle. Es geht wirklich darum, dass du dir Gedanken machst, was wäre, wenn du dich mal einige Wochen oder Monate nur mit dir selbst beschäftigen müsstest? Horror? Okay, dann beginne doch erst mal mit einer Stunde in der Woche und stocke langsam deine Freizeit auf. Mit Freizeit meine ich nicht die nächsten Terminplanungen, sondern wirklich freie Zeit mit dir alleine! Hast du überhaupt schon mal alleine gelebt oder warst so ganz ohne Beziehung? Nein? Du hast Angst? Dir ist langweilig?… Wie kannst du die Lücken, die du vielleicht schon beinahe süchtig ausgefüllt hast, bloß schließen? Nützt es dir hier etwas, wenn ich dir eine Liste mit Dingen aufzähle, die dich vielleicht erfüllen könnten? Dinge, von denen du es niemals für möglich gehalten hättest, dass sie dich befriedigen könnten im Sinne von „dich zufrieden machen“, dir inneren Frieden schaffen und keine Ersatzbefriedigung, denn die kennst du ja schon zu genüge. Du glaubst gar nicht, was Kleinigkeiten schon bewirken können, dass du Seiten spürst, erlebst und entdeckst, die du vielleicht nicht für möglich gehalten hättest. Gehe mal in der Natur spazieren und betrachte, wie die Sonne die Blätter und Blüten aufleuchten lässt und nehme dabei bewusst die Geräusche und den Geruch um dich herum wahr! Das alleine ist schon ein sinnliches Erlebnis, das viele gar nicht „mehr“ kennen. Dafür gibt es sogar schon teure Workshops, in denen Erwachsene das wieder erlernen. So etwas müsste doch eigentlich selbstverständlich sein oder? Erwachsene müssten dafür den Kindern und Jugendlichen als Vorbild dienen.

Neue Möglichkeiten deiner Erfüllung

Du hast also sehr viele Möglichkeiten, Dich wieder zu entdecken! Finde das alleine heraus, denn ich werde dir absichtlich keine weiteren Vorschläge machen, denn du bist für dich verantwortlich. Du bist nämlich sehr wichtig! Das, was du bist, kann dir nichts und niemand ersetzten. Es ist wunderbar, wenn du eine Familie, gute Freunde und einen tollen Job hast, wenn du gebraucht wirst und du dadurch das Gefühl hast, dass das Leben einen Sinn hat. Das ist alles gesund, wenn du und dein Leben in Balance ist. Zu viel alleine sein und gar nicht gebraucht werden kann sich sehr sinnlos anfühlen und tut natürlich auch nicht gut. Ich empfehle jedoch immer wieder, „stopp“ zu sagen und inne zu halten, egal in welcher Situation du dich befindest. Wenn du dich nicht selbst wertschätzt, sondern deinen Wert immer abhängig von anderen machst, wie sie dich beurteilen, verurteilen, brauchen, lieben, hassen, ablehnen, finden, u. v. m. und dich ausschließlich über diese Reaktionen oder über deine Leistungen und Handlungen in Bezug auf andere Menschen definierst, dann verlierst du dich und deinen Wert aus den Augen.

Vergleiche dich nicht so oft mit anderen. Du darfst dir selbst vertrauen, eigene Interessen und Vorlieben, eine eigene Gefühlswelt, einen eigenen Geschmack, ein eigenes Tempo und Maß, eine eigene Sichtweise und einen individuellen Ausdruck für all das haben. Aber was ist all das? Du hattest bisher ja kaum Zeit darüber nachzudenken? Keine Zeit dich zu beachten? Kennst du dich denn wirklich? Was hat dich davon bisher abgehalten, dich so wie du wirklich bist kennen zu lernen? Denke ruhig mal drüber nach und schreibe das auf. Am besten wie früher mit der Hand auf Papier, denn damit berührst du deine Sinne und das, was du von dir gibst, fließt natürlicher und sichtbarer aus dir heraus, als über technische Geräte. Okay, wenn du es mit Tasten besser kannst, dann mache es so, wie es für dich angenehmer ist. Ich muss zugeben, mein Tagebuch verkümmert auch, weil ich ständig am Laptop schreibe. Aber das, was ich dir hier empfehle, habe ich schon Jahrzehnte lang erprobt und brauche es deshalb kaum noch. Trotzdem kann es gerade für dich, eine interessante Erfahrung sein, mal wieder mit dem Stift zu schreiben, denn hier hast du die Möglichkeit, alles aus dir heraus zu schreien. Groß, klein, krakelig, fest, zart, weich, zackig… All deine Stimmungen werden mit dem Stift auf dem Papier sichtbar, was du mit PC-Tasten nicht erreichen kannst. Macht Spaß, echt!

Gefühle zulassen und bei dir ankommen

Je näher du dir selbst kommst, begegnest du auch Gefühlen, die du unterdrückt und mehr oder weniger verdrängt hast. Tränen können fließen. Aber was kann passieren? Lass es zu und raus! Vielleicht sind es sogar ausschließlich Freudentränen. Wann hast du eigentlich das letzte Mal geweint? Kannst du überhaupt weinen? Das sind alles Gefühle, die für mich so selbstverständlich sind und ich bin immer wieder erstaunt, dass das für andere oft gar nicht so ist. So fallen mir noch mehr Gefühle ein, die hochkommen könnten, wenn du ihnen die Chance zum Ausdruck geben würdest. Du wirst dich wundern, wie viel in dir steckt und das ist großartig, wundervoll und unvergleichbar! Sei es dir wert! Wenn du bemerkst, dass sich in dir schon einiges bewegt hat und du aber nicht weißt, wohin mit all dem, was du da plötzlich zugelassen hast, dann gehe den nächsten Schritt und vertraue. Du wirst Menschen finden, die dir wirklich aktiv zuhören, die dich begleiten und unterstützen. Du wirst vielleicht auch von einigen Abschied nehmen, weil du merkst, dass du dich verändert hast. Das, was vorher noch gepasst hat, trennt sich vielleicht von deinem individuellen Weg. Es macht dich nicht einsam, auch wenn du anfangs das Gefühl hast, dass es so ist. Vertraue, denn du wirst Neues in dein Leben ziehen, das echt und innig ist, das dir mehr entspricht, deiner inneren Wirklichkeit und nicht dem, wovon du bisher geglaubt hast, dass es deine Bestimmung war. In dem Moment, in dem du dir innerlich nahe bist und dich wirklich kennst und liebst, weil du dich reich fühlst, ziehst du auch echte Liebe, Nähe und Reichtum (der muss nicht materiell sein) von außen an und das hat nichts mit Abhängigkeit zu tun. Wenn du dich ganz und komplett fühlst so wie du bist, reich und erfüllt, dann brauchst du auch weniger Ersatz von außen.

Meine Kunden erzählen mir nicht selten von völligen Zusammenbrüchen, die sie buchstäblich in die Knie zwingen. Plötzlich ist alles anders und sie müssen einiges in ihrem Leben neu sortieren. Das ist meist mit Verlusten auf allen Ebenen verbunden. Krankheit, Job-, Geld-, Partnerverlust und das manches Mal in Folge. Die ganze Existenz steht Kopf. Das Schicksal fordert sie heraus, alles nacheinander los zu lassen. Sie gestehen sich mit der Zeit ein, dass sie zu lange mit dem Alleinsein gewartet haben. Und jetzt dürfen sie sich mit sich selbst auseinander setzen. Einige haben eine Therapie angefangen oder waren schon in einer Kur. Aber von allen, die bei mir in der Beratung sitzen, kann ich berichten, dass sie im Grunde genommen dankbar sind für ihre Veränderung und positive Weiterentwicklung, weil sie das als Chance genutzt und sich vor allem Hilfe gesucht haben. Sie sitzen auch bei mir und sagen strahlend: „So und jetzt bin ich wichtig! Jetzt bin ich dran! Über meine innere Schönheit habe in der Therapie oder in der Kur einiges erfahren und bei Ihnen möchte ich lernen, diese sichtbar zu machen und zu leben!“

Es gab schlimme Zeiten in meinem Leben, in denen ich wirklich gezwungen wurde, mir einen Sinn zu geben, indem ich einfach nur wusste, dass ich lebe. Ich war so tief unten in der Sinnkrise, dass es nur noch diesen einen Grund geben konnte. Die Dankbarkeit dafür und alles, was darauf noch an positivem Empfinden und Bewusstsein folgte, musste ich auch erst begreifen lernen.

Das Leben macht einen Sinn, weil ich lebe! Das ist der eigentliche Sinn und Ausgangspunkt für meinen Weg durch mein Dasein. Ich bin auch ein Mensch mit Verlustängsten und dergleichen. Aber wie ich damit umgehe und ob ich diesen ausgeliefert bin, ist abhängig davon, wie stabil meine Wurzeln sind, also mein Ur-Vertauen. Für dessen Stärkung führt gar kein Weg daran vorbei, dass ich wirklich bei mir ankomme und heile, denn ich möchte dauerhaft gesund sein und bleiben. Dieser Weg ist spannend und lohnt sich!

In diesem Sinne alles Liebe auf deinem Weg zu deiner Zeit!

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Warum ich als Herbsttyp harmonisch in meinen natürlichen Tönen schwinge

Ich liebe den Sommer über alles und fühle mich in dieser Jahreszeit am wohlsten, weil ich viel Wärme und Sonne brauche.

Meine Farben jedoch, in denen ich mich draußen und auch drinnen am sichersten bewege, entsprechen den warmen Herbstfarbtönen. Sie passen zu meinen angeborenen Naturpigmenten und zu meinem Kleidungsstil. Ich trage ungern Businesskleidung, wie zum Beispiel den Anzug auf dem dritten Foto. Am liebsten mag ich ein natürliches und romantisches Outfit. Meine Einrichtung ist in warmen Farben gehalten. Ich schwinge sowohl in der Natur, als auch an ländlichen oder mittelalterlichen Orten in dieser warmen, erdigen Stimmung mit. Dort fühle ich mich wirklich Zuhause.

In den Herbstfarben bin ich in meinem Element. Ich verbinde meine Farben mit Sinnlichkeit, Natürlichkeit, Weiblichkeit, Geborgenheit, Gemütlichkeit und Romantik. Sogar mein Sternzeichen ist dem Element Erde zugeordnet.

Als ich 1994 zum Herbsttyp analysiert wurde, habe ich mich zuerst gegen diese Farben gewehrt. Ich wollte weder zum „Öko“ abgestempelt werden, noch wie ein braves Mädchen wirken. Meine Erscheinung sollte doch modern, flott, unkonventionell, revolutionär, kämpferisch und kreativ sein. Das war ich auch zu dieser Zeit. Da passten meine Vorurteile gegen den Herbsttyp so gar nicht in mein Konzept und ich hätte beinahe meine Ausbildung zur ganzheitlichen Farb- und Stilberaterin abgebrochen. Mit Wintertyp-Make-up-Farben fühlte ich mich jedoch auch nicht wohl und extrem künstlich angemalt. Ich hatte nämlich vorher eine Ausbildung zur Visagistin und Stylistin absolviert, wurde dort zum Wintertyp gemacht und auch entsprechend geschminkt. Das Grelle und Kalte war nicht mein Ding! Deshalb wollte ich damals auch nicht bei diesem Stylist meine Ausbildung zur Farbberaterin anhängen, sondern fand zum Glück Karin Hunkel, die meine wahre Natur erkannte und unterstützte.

Ich konnte mir damals mit 34 Jahren schon kurz nach der Ausbildung ein Leben ohne Herbstfarben nicht mehr vorstellen. Je intensiver ich mich zunächst gegen meinen Farbtyp wehrte, obwohl ich sofort sah, dass mir die Farben gut standen, desto stärker setzte ich mich mit mir auseinander. Alles ging plötzlich so rasend schnell. Ich veränderte mich unaufhörlich. Meine optische Verwandlung war nur ein weiterer Auslöser zu meiner innerlichen Veränderung, die schon vor der Ausbildung zur Stylistin und ganzheitlichen Farbberaterin im Gange war. Es stellten sich die Weichen in neue private und berufliche Richtungen. Wie gut, dass ich da noch nicht wusste, was noch alles auf mich zukommen würde. Aber das geht uns ja bestimmt fast allen so.

Ich habe gelernt zu erkennen, zu begreifen und zu fühlen, warum ich meine Anteile, die mich als Herbsttyp ausmachen, anfänglich so sehr ablehnte. Vor allem habe ich es zugelassen. Das geht nämlich über das „nur“ vorteilhafte Aussehen in den typgerechten Farben weit hinaus! Die ganzheitliche Farbberatung und meine Ausbildung waren ein bedeutender Schritt auf meinem Weg zur Selbstfindung und Selbstannahme, auf dem ich mich immer be-finde. Heute geht es jedoch um ganz andere Aspekte dieses Themas und um das Vordringen auf den Grund in viel tiefere Ebenen meines Seins.

Ich bin glücklich, dass ich immer konsequent und authentisch meinen Weg gegangen bin und immer noch gehe, auch wenn das wirklich nicht einfach ist vor allem, wenn andere Menschen versuchen, Steine in den Weg zu legen. Aber mit Steinen kann man ja bekanntlich auch bauen, absichern, kreativ dekorieren und vieles mehr machen. Ich habe sie früher gesammelt, bearbeitet oder bemalt. 🙂

Auch als Herbsttyp war und bin ich modern, flott, unkonventionell, revolutionär, kämpferisch und kreativ. Meine gesamte Erscheinung ist jedoch weicher als früher, weil ich diesen weichen Anteil nicht mehr verstecke. Ich präsentiere das, was ich alles bin, mit meinen unterschiedlichen Stilrichtungen. Die Herbstfarben bleiben gleich. Ich trage beispielsweise kein Schwarz, Schneeweiß, Altrosa, Pink, Zitronengelb, Eisblau oder sonstige Farben, die mir nicht zu Gesicht stehen, aber dafür ist mein Kleidungsstil sehr abwechslungsreich. So passt alles immer vorteilhaft zu mir und zu dem, wie ich mich gerade fühle oder zu der Gelegenheit für die ich mich anziehen möchte oder muss.

Mein Leben ist ganz schön bunt und ich liebe nicht nur meine Farben! …

 

Herbsttyp, Herbstfarben, Sabina Boddem

 

Herbsttyp, Herbstfarben, Sabina Boddem

 

Herbsttyp, Herbstfarben, Sabina Boddem

 

Herbsttyp, Herbstfarben, Sabina Boddem

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Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist …

Ich schenke mir heute ganz viel Liebe

 Bildquelle Karin Hoffmeister

 

Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist,

kannst du dich so verändern,

wie es dir entspricht und nicht, wie es anderen gefällt.

  

Wenn du Lust hast, dich zu schminken oder zu schmücken,

so werde zuerst deiner natürlichen Schönheit bewusst,

denn was du dann siehst, wirst du akzentuieren und herausheben,

weil du es liebst,

statt es zu übermalen, und zu verhüllen, dass niemand mehr sehen kann,

wie du wirklich aussiehst und wer du bist.

 

 Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist,

dann bist du dir deiner Individualität sicher und magst dich zeigen.

Du brauchst keine Maskierung zum Schutz.

Wenn du dich kennst und so liebst, wie du bist,

dann kannst du auch mal bewusst und gewollt in andere Rollen schlüpfen,

um zu probieren, welche Seiten noch in dir stecken

und du wirst deine Verwandlung genießen.

 

Aber vergiss dabei niemals, wer du wirklich bist

und verliere dich nicht im Spiel,

denn was du suchst, kann zur Sucht werden!

Probiere dich, damit du dich findest mit all deinen unterschiedlichen Facetten,

 damit du ganz werden, sein und bleiben kannst!

 

 Das bedeutet Heilung und die dauert oft ein Leben lang …

 

Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

Das Lied TRY von Colbie Caillat hat mich dazu bewegt, meine Zeilen „Wenn du dich liebst und beachtest“ zu schreiben. In dem YouTube Video ist der Text des Liedes auf Deutsch übersetzt eingeblendet und die Bilder dazu finde ich echt klasse!