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Befreiung unserer menschlichen Natur vor dem Unnatürlichen gerade nach der Coronakrise!

Diesen Text habe ich heute Morgen auf Facebook gepostet:

„Guten Morgen Ihr Lieben, mich macht etwas stutzig.

Da wir uns ja alle die Hände waschen müssen, weil ja überall das Virus kleben könnte und jetzt auch schon Tipps genannt werden, wie wir offene Lebensmittel behandeln sollen… Fällt Euch was auf?
Wenn dieses Virus tatsächlich so übertragen würde, dann dürften wir eigentlich nur noch in Ganzkörperkondomen rumlaufen, die wir vor der Haustür auf der Straße ausziehen sollten und müssten auch vor der Haustür alles, was wir eingekauft haben, steril machen! Habt Ihr Euch schon mal überlegt, wieviel wir anfassen müssen, bevor wir überhaupt in der Wohnung sind? Wenn wir uns dort die Hände waschen, müssten wir anschließend den ganzen Weg wieder zurücklegen, um alles zu desinfizieren, was wir angefasst haben. Türklinken, Teppengeländer… Dann packen wir in der Wohnung unsere „verseuchten Sachen“ aus… Den Kreislauf muss ich Euch ja nicht mehr beschreiben! Selbst wenn wir die Schuhe vor der Wohnung ausziehen, müssen wir diese anfassen und wir fassen unsere Jacken an und auch die sind mit noch so viel Abstandhalten mit einer Sitzbank oder sonstigem in Berührung gekommen! Wenn das so weitergeht, dann können wir alles wegschmeißen, was uns im Leben umgibt und tatsächlich im Ganzkörperkondom leben! Das ist ja schlimmer als in einem Sciencefictionfilm! Wohin bitte sollen die Maßnahmen denn noch führen??? Und dann in zwei Wochen oder drei oder vier oder fünf oder… Monaten spazieren wir fröhlich aus dem Haus und alles ist wieder sauber und vor allem wie vorher? Nein, noch viel schöner! Denn Mutter Natur hat endlich aufgeatmet und sich entfaltet, Oma und Opa können endlich auch skypen, überhaupt alle sind ja jetzt so digital aufgeschlossen wie man ja jetzt schon stolz in den Medien berichtet… Es muss ja gar nichts mehr sein wie früher, denn wir brauchen ja jetzt keine Berührungen mehr. Und da ja inzwischen längst alle unsere Bewegungen registriert werden, sind wir dann in der Neuen Welt auch rundherum sicher bewacht und es gibt keine Kriminalität mehr. Wozu auch? Die Oma wird auch nicht mehr wegen ein paar Kröten in der Tasche auf der Parkbank überfallen, es gibt ja gar kein Bargeld mehr und die Oma sitzt jetzt auch viel lieber in der virtuellen Sonne. Die macht auch keinen Hautkrebs und sie kann gleichzeitig ihren Enkeln zuwinken! Herrliche Neue Welt! Was für eine Chance das alles doch birgt!… Sorry Leute für meine Ironie! Aber die musste ich gerade mal rauslassen, sonst ersticke ich noch an dieser ganzen Sch… ! Zur Krisenverarbeitung gehört für mich diese Art „Schönfärberei“ einfach dazu!

Also seid mir nit bös! Gehabt Euch wohl und bleibt gesund! Ich wäre ab und zu gerne Kabarettistin. Vielleicht in der Neuen Welt! Meine Berufung zählt da eh nicht mehr! Kann ich ja nicht virtuell ausüben…

P.S. Ich habe schon in den 90er Jahren Jahren gesagt, als ich als Pädagogin und Kreativtherapeutin gegen die Ängste der Eltern ankämpfte, weil Kinder sich nicht mehr schmutzig machen und nicht mehr barfuß laufen durften, dass die Kids zukünftig nicht nur mit Helmen Dreirad fahren würden, sondern demnächst beim Spielen einen Schutzpanzer tragen müssten… Ist alles eingetroffen, zumindest das mit den Helmen! Und, wenn die Kids Läuse haben, dann dürfen sie in den öffentlichen Einrichtungen auch nicht mehr Roller fahren, denn dann dürfen keine Helme mehr ausgegeben werde! Habe ich alles selbst erlebt! In der Neuen Welt wird der Ganzkörperpanzer dann wohl für alle Pflicht, somit ist das Problem mit der Modefrage auch gelöst, denn wir tragen alle das Gleiche. Einziger Unterschied: Die Schutzkleidung hat je nach Alter eine andere äußerliche Kennzeichnung!“…

Warum bin ich heute so ironisch, ja schon sarkastisch unterwegs?

Was nützt das Aufatmen der Natur, wenn sich die Menschen immer weiter von ihr entfernen???

Mein Text, den ich zuvor geschrieben habe, sollte mal ein Denkanstoß sein und keine Schwarzseherei!

Natürlich ist es toll, dass sich die Natur gerade erholen kann! Aber anscheinend möchte sich kaum jemand mal mit der Realität seiner eigenen Natur auseinandersetzen.

Warum auch? Fragt doch mal nach oder vielleicht erlebt Ihr das ja selbst, unter welchen sterilen Bedingungen Kinder seit zig Jahren spielen müssen! Das nimmt ja auch fast jeder als selbstverständlich und sogar für gut befunden hin! Ich habe nicht umsonst 2016 nach 1,5 Monaten meine sichere Anstellung an einer Grundschule wieder an den Nagel gehängt! Die Kinder durften nicht mal mehr in ihrem Klassenraum oder beim Verkleiden in einen Spiegel schauen, denn Spiegel waren gesetzlich wegen Verletzungsgefahr verboten und Verkleidungssachen, Stoffe, Kuscheltiere… auch! Wegen der Hygiene und des Brandschutzes…!!! Sagt mal, haben viele Menschen eigentlich den Schuss nicht mehr vor dem Knall gehört??? Was meint Ihr denn, was zukünftig geschehen könnte, falls einige noch ängstlicher würden, noch bequemer, noch…??? Klar, die Natur atmet auf, aber

Menschen sind auch Natur und sie wurden bisher schon von Kleinkindesbeinen an keineswegs so behandelt!

ICH bin auch groß geworden und unsere Eltern und Großeltern und sie haben noch ganz anderes überlebt… Aber wir haben beim Fahrradfahren den Wind um die Ohren gespürt, uns blaue Flecken, Schrammen und Schürfwunden zugezogen, sind auf Bäume geklettert, haben im Bach gespielt trotz Wasserratten, die mehr Angst vor uns hatten und… WIR WAREN FREI und haben die Welt und die Natur mit allen Sinnen begriffen und gespürt!!!! Klar war früher nicht alles toll. Es gab auch da keine heile Welt, aber ich beziehe meine Erfahrung ja auch nur auf ein spezielles Problem!

Willkommen also in der zukünftigen, gerade auch nach der Coronakrise, NEUEN, STERILEN, DIGITLAEN, BARGELDLOSEN ONLINEWELT??? Ist ja alles so einfach, so schön bequem und vor allem sehr steril und die Natur da draußen darf aufatmen???

Nach diesem Beitrag wird mich vielleicht der ein oder andere nicht mehr abonnieren oder bei manch einem der Wunsch nach einer Beratung von mir nachlassen. Da muss ich jetzt durch. Ich war immer schon eine Polarisiererin und habe das ausgesprochen, was ich wirklich denke. Hat mich manches Mal sogar meine beruflichen und damit existentiellen Sicherheiten gekostet. Aber so bin ich nun mal und ich werde mich auch in diesen Zeiten und zukünftig nicht verbiegen!

In diesem Sinne seid vorsichtig, aber passt auf, dass Ihr Euch nicht noch mehr von Eurer Natur abtrennt.

Es war vorher schon viel zu viel „des Guten“, deshalb schreibe ich das alles! Nicht falsch verstehen! Ich weiß ja auch nicht wie „man“ es zur Zeit besser machen könnte! Aber mein Appell für die Zukunft, wenn der Spuk vorbei sein sollte:

Bitte vergesst nicht, dass die NEUE WELT EINE NATÜRLICHERE WELT SEIN MUSS! Wenn das die Konsequenz ist, die aus dem ganzen Dilemma hervorgeht, dann wird alles gut und ich atme auch (wieder) auf!

Herzlichst und trotz allem oder gerade deswegen farbenfroh

Eure Sabina Boddem

Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Hoffnung auf ein LIEBEvolles MITeinander und auf entsprechendes NATUR-BEWUSST-SEIN

Die Natur stört sich nicht an Viren und breitet sich gerade mit voller Farbenpracht aus. Die Pflanzen, Insekten, Vögel und andere Wunder der Schöpfung treten gerade im Frühling in liebevollen Kontakt zueinander. Sie vermehren sich und haben nun viel mehr Zeit und Ruhe das zu tun. Sie dürfen genießen.

Wir Menschen müssen uns gerade leider vor ihr und voreinander verschließen. Wir müssen uns vor Kontakten schützen. Vielleicht begreifen einige bald, dass sie auch Naturwesen sind, Wunder der Schöpfung und spüren dann, wie sehr sie diesen Glauben und diese Tatsache vernachlässigt haben. Menschen fühlen sich so erhaben und mächtig…

Und was passiert jetzt? Die Natur da draußen stört sich nicht daran. Sie lebt einfach weiter wie immer. Sie ist nicht von uns abhängig. Wir jedoch von ihr und voneinander.

Wir Menschen bekommen gerade auf sehr drastische Weise zu spüren, wie sehr wir voneinander abhängig sind und wie sehr wir ein Teil der Natur sind, die viele mit ihrem Müll verdrecken und zerstören. Ich sehe ihn täglich im Wald, an den Wegen, an den Bahnhaltestellen und überall sonst auf der Welt. Oft stehen Jugendliche vor mir und lassen ihre leere Zigarettenschachtel einfach auf den Boden fallen, obwohl sich der Mülleimer einen Meter von ihnen entfernt befindet. Wenn ich sie anschaue, erhalte ich aggressive Blicke zurück, wenn ich sie anspreche, aggressive Beschimpfungen! Ich sehe so viel Zerstörung von Schönem und Heilem und wenn es nur wieder die Scheibe an der Bahnhaltestelle ist oder die frisch gestrichene Wand unserer Nachbarn, die mit Sprühfarbe verunstaltet wurde. Und Nachtruhe? Tja die gibt es schon lange nicht mehr! Überall nur Zerstörungswut, Achtungslosigkeit, Respektlosigkeit… Sogar jetzt zeigt sich das wieder an leer gekauften Regalen. In den Krankenhäusern wurden Desinfektionsmittel, Toilettenpapier, Seife und Mundschutz gestohlen und nicht nur dort!

Es ist schade, dass viele achtsame und liebevolle Menschen darunter leiden und nun auch an den Folgen dieses Virus, sowohl gesundheitlich, als auch finanziell… Und trotzdem habe ich die ganz große Hoffnung, dass das alles etwas Gutes nach sich zieht…

Respekt, Achtsamkeit, Wertschätzung

und NATURzugehörigkeitsgefühl aller Lebewesen

dieser SCHÖPFUNG = LIEBEvolles MITEINANDERumgehen!

Hier ein paar Impressionen von meiner „kleinen heilen Welt“ vor der Tür da draußen, an der ich mich jeden Tag erfreue und worüber ich sehr dankbar bin, denn auch ich weiß nicht, wie lange ich das noch genießen darf…

„Aber es wird immer etwas Schönes folgen… Du bist geschützt! Du wirst geliebt…!“ muntern mich gerade meine Freundinnen, die Hoffnung und die Zuversicht, auf und mein Kumpel Urvertauen schmunzelt mich dabei an. Auch er hat es oft nicht leicht, zu mir durchzudringen. Danke meine Lieben! Ohne Euch hätte ich schon einige Male in meinem Leben den Löffel abgegeben!

 

 

 

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Der Fels in der Brandung, EIGEN-ART-GESCHICHTEN

Der Fels in der Brandung und das Kieselsteinchen – Eine märchenhafte Erzählung von Sabina Boddem

 über die Allverbundenheit

und den Sinn und Zweck des Seins

 

Ein Fels in der Brandung und ein Kieselsteinchen am Strand diskutierten über den Sinn und Zweck ihres Daseins.

Fels: Ich bin der Fels in der Brandung. Ich bin stark und widerstandsfähig.

Kieselsteinchen: Ich bin ein Steinchen am Strand, das beweglich ist und anschmiegsam.

Fels: Bedenke, liebes Kieselsteinchen, dass dich jeder aufheben, nehmen, aber genau so auch wieder wegwerfen und verlieren kann.

Kieselsteinchen: Dafür bist du unbeweglich und kommst nie von der Stelle.

Fels: Da hast du Recht, aber ich verändere mich, weil die Elemente an mir arbeiten und mir ein neues Bild verleihen, aber im Kern bleibe ich mir treu, weil ich nicht weg schwimme. Du aber kannst fort getragen werden vom Wasser oder von Menschen. Jeder kann mit dir spielen. Sie fragen dich nicht, ob dir das angenehm ist, was mit dir passiert und wohin du kommst. Außerdem schleift dich das Wasser immer kleiner…

Kieselsteinchen: Das ist das Risiko in meinem Leben. Ich habe zwar nicht die Wahl, wohin ich gelange, aber ich glaube daran, dass ich in gute Hände und an gute Orte gelange. Ich habe jedenfalls die Möglichkeit, an einem geschützten Platz zu liegen, an dem sich ein Mensch erfreut. Ich kann zu einem Glücksstein oder Talisman werden oder eine schöne Erinnerung an den Ort, an dem ich lag. Ich kann mich in eine warme Hand schmiegen und selbst zum Handschmeichler werden. Ja vielleicht verändere ich sogar mein Äußeres, weil ich bemalt werde oder komme als Schmuckstein zur Geltung…

Fels: Das stimmt. Auch für mich ist es ein Risiko, wie sich meine äußere Veränderung vollzieht. Ich könnte ausgehöhlt werden, aber auch dabei kann ich eine Höhle bilden zum Schutz für Menschen oder Tiere. Ich bin immer da, wenn ich gebraucht werde. Man darf mich aufsuchen und sich ebenso meines Anblickes erfreuen. Ich bin von Ferne schon sichtbar und kann damit eine ganze Landschaft verzaubern. Ich halte das Wasser ab, damit es keine Überschwemmung gibt…

Kieselsteinchen: Okay, du hast ja Recht, aber dafür bist du unnahbar. Niemand nimmt dich in die Hand. Du kannst dich auch nie verstecken und dich niemals anschmiegen. Du bist an vielen Stellen zwar vom Wasser glatt gespült, aber auch an vielen Teilen sehr, sehr kantig. Ich hingegen bin immer glatt und anschmiegsam.

Fels: Liebes, ich habe es nicht nötig, mich zu verstecken. Ich stehe zu meinen Ecken und Kanten. Und weißt du wie langweilig das sein kann, wenn man immer glatt und manipulierbar ist. Außerdem lebt meine Oberfläche. Darauf wächst Gras und Moos. Und manchmal kommen Menschen, um sich darauf auszuruhen. Sie liegen oder sitzen auf mir. Ich spüre ihre Wärme. Sie genießen die Sonne und haben eine wunderbare Aussicht mit Meerblick auf dem höchsten Punkt meines Seins. Sie fühlen sich befreit und leicht…

Kieselsteinchen: Hm, mir fällt nicht mehr viel ein. Irgendwie können wir jetzt so weitermachen oder damit aufhören? Was meinst du dazu, Fels? Ich fühle mich unwohl.

Da herrschte plötzlich Stille…

Nach einer Weile sprach der Fels: Weißt du liebes Kieselsteinchen, dass ich dich brauche?

Kieselsteinchen: Wie? Du, mächtiger Fels, brauchst mich kleines Steinchen? Das musst du mir jetzt aber mal erklären.

Fels: Das will ich gerne tun. Ich bin seit Jahrtausenden entstanden durch viele kleine Kieselsteinchen, die sich an mich geschmiegt haben. Deine Artgenossen sind ein Teil von mir. Du bist aus der gleichen Substanz wie ich! Ohne ein Steinchen, wie dich, gäbe es mich gar nicht. Außerdem schmiegst du dich gerade auch an mich am Fuße des Strandes. Und ich spüre deine glatte Oberfläche. Das tut so gut.

Kieselsteinchen: Lieber Fels, es tut so gut, dich zu spüren. In deinem Schutz zu liegen. Ja, ich bin gerne bei dir. Doch, wenn ein Mensch kommt und mich mitnimmt oder die Wellen mich fort tragen, dann ist es Zeit loszulassen. Dann sind noch viele andere Steinchen da, die sich mit dir unterhalten. Ich bin austauschbar. Du darfst hier bleiben, wo du hin gehörst. Du hast eine Heimat und trotzdem Abwechslung. Du musst jedoch mit dem Vorlieb nehmen, was auf dich zukommt. Und auch immer wieder von dem Abschied nehmen. Manche verweilen länger, manche streifen dich nur kurz. Dafür darf ich andere Länder sehen oder habe die Möglichkeit, in einem Haus oder Garten zu liegen.

Fels: Was machst du denn, wenn du an einen Ort gerätst, an dem du nicht sein möchtest oder dort unverändert liegen bleibst? Vielleicht sogar ungeachtet von einem Menschen, weil der Reiz, den du anfangs hattest, vorbei ist, der Urlaub zu lange her ist oder der Mensch, der dich als Geschenk erhielt, dich aus Liebeskummer in den Müll wirft? Was machst du, wenn ständig auf einem Gehweg auf dir herum getreten wird?…

Es wurde plötzlich ganz still…

Dann fragte das Kieselsteinchen ärgerlich, weil es mit seinen Ängsten konfrontiert wurde: Was machst du denn, wenn die Brandung so groß wird, dass das Meer dich verschlingt und du nicht weglaufen kannst? Du versinkst im Wasser, und niemand sieht dich mehr. Vielleicht strandet deshalb ein Schiff auf dir und geht unter, weil es dich nicht gesehen hat. Dann ertrinken Hunderte von Menschen deinetwegen!…

Wieder herrschte große Stille….

Nach langem Überlegen sprach der Fels: Liebes Kieselsteinchen. Wir beide sind miteinander verwandt, mehr noch als alles andere. Alles im Universum ist miteinander verbunden. Uns kann gar nichts passieren, wenn wir unsere Gedanken positiv denken. Jeder ist eine Bereicherung für den anderen. Es gibt kein Gut oder Schlecht. Kein Stärker oder Schwächer. Du wirst gebraucht und ich auch. Was auch passiert, es geschieht gemäß eines universellen göttlichen Plans. Alles hat einen Sinn, wenn wir vertrauen können, dass alles im Hier und Jetzt gut ist, so wie es ist und gut wird. Komm, kleines Steinchen, und reibe dich ein bisschen an mir. Es tut mir gut.

Das Kieselsteinchen fühlte sich plötzlich so frei und stark wie der Fels. Es hat den Fels insgeheim immer bewundert und beneidet um seine Standhaftigkeit, seines Mutes, seiner Stärke und Größe. Um sich selbst stark zu fühlen, hat es ihm jedoch Arroganz und Sturheit, Starre und viele negativen Eigenschaften mehr zugeschrieben.

Der Fels fand  Kieselsteinchen zwar wunderschön, aber auch ziemlich wankelmütig und wechselhaft, weil sie sich doch immer nur von einem zum anderen Punkt tragen ließen, ohne sich wehren zu können. Insgeheim wünschte er sich doch auch mal geborgen und geschützt sein zu können und einfach mal Schwäche zeigen zu dürfen.

In diesem Gespräch wurde beiden klar, dass sie ohne einander nicht existieren können und, dass jeder gut so ist wie er ist. Dass alles davon abhängt, im Hier und Jetzt dankbar zu sein, und alles einen Sinn macht. Dass zu allem Lebendigen Licht und Schattenseiten gehören. Das Beste daraus machen, darauf kommt es an. Das Dasein ist ein Abenteuer. Alles bereichert sich gegenseitig und lebt voneinander. Neid ist dumm. Das haben auch die beiden erkannt.

Ob sie heute noch aneinander geschmiegt im Gespräch sind, der Fels und das kleine Kieselsteinchen? Das wissen nur der Wind und das Universum.

Vielleicht liegt das Steinchen in einem dunklen Kästchen und lernt gerade, die Dunkelheit und Stille auszuhalten, weil es zu seinem Lebensplan gehört. Denn es kommt gestärkt irgendwann aus dieser Dunkelheit ans Licht und weiß, wie überlebensfähig es sein kann. Es durfte sich nur ausruhen, weil es diese Ruhe zugelassen hat und weiß, dass es nur zu sein braucht und nichts mehr beweisen muss. Es hat dadurch vielleicht gelernt, sein Glück nicht mehr im Außen zu suchen und in der Bestätigung anderer.

Vielleicht ist der Fels im Meer ertrunken und lernt nun, im Verborgenen, für die Wassertiere und Pflanzen ein zu Hause zu sein…

Wer weiß?

Was bleibt ist nur die Erinnerung an einen Fels in der Brandung und an ein Kieselsteinchen, die sich begegnet sind und voneinander gelernt haben, wie wertvoll sie beide sind… Geschöpfe der universellen Liebe und trotzdem Schöpfer ihres eigenen Lebensplanes. Eben zwei, unzähliger Wunder der Natur…

So, wie DU!!!

…Gerade kommt ein Mensch vorbei und fotografiert Kieselsteinchen am Felsen, weil ihn der Anblick dieser Gegensätze so fasziniert…

 Text 2007 © Sabina Boddem

 

Und hier nochmal zum Träumen mit Bildern und Musik

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EIGEN-ART-POESIE, Farben

Frühlingserwachen der Farben

 

Ist das herrlich, wenn die Natur erwacht
und sich zeigt in bunter Pracht.

Mit leuchtenden Farben und frischer Blüte,
zeigt sich des Schöpfers volle Güte.

Genieße mit allen Sinnen diese Anmut,
denn die Natur ist der Schöpfung reiches Gut.

Genieße auch dich im schönsten Licht!
Du bist das Meisterwerk, vergiss das nicht!

Du darfst dich zeigen in deiner ganzen Schönheit
und dich daran erfreuen in tiefer Dankbarkeit.

Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, EIGEN-ART-POESIE, Lebensphilosophien, Liebe

Deine Träume können die Welt verändern…

Bitte träume weiter…
Deine TRÄUME können die Welt verändern…

Eines Tages schaffen wir eine neue Welt.
Eines Tages hören wir auf, zu kämpfen und alles perfekt machen zu wollen.
Eines Tages genießen wir unsere EinzigARTigkeit.
Eines Tages spüren, sehen, erleben wir in Dankbarkeit unsere schöpferische, von Gott gegebene Vollkommenheit
und erkennen sie achtsam in jedem LEBEWESEN.

Eines Tages wollen wir alle das Gleiche.
Eines Tages LIEBEN wir einander endlich…
Deine Träume sind wichtig.
Nur du kannst deine Träume träumen.
Lass dich von deinen Träumen leiten,
lass dich von deinen Träumen einhüllen…
Das Leben braucht unsere Träume!
…Lass deine Träume ins Freie…

© Sabina Boddem

www.farben-reich.com

EIGEN-ART-POESIE, Entwicklung

BeSINNe dich DEINER NATUR

Vollkommene Natürlichkeit, Natur, Mensch, SEIN, Schöpfung

 

Die Natur ist vollkommen(d).

Das Unnatürlich kann perfekt sein.

Der Perfektionismus ist starr.

Die Vollkommenheit lebendig und frei!

BeSINNe dich DEINER NATUR!

Möchtest du wirklich perfekt sein oder nur funktionieren?

Das würde dich krank machen, 

denn du bist ein, Deiner Natur entsprechendes,

natürliches und vollkommenes LEBEWESEN.

Hab den Mut, dich selbst zu sehen und zu berühren

mit all dem, was du äußerlich siehst und innerlich spürst.

Lass alles zu, was du bemerkst –

egal, ob es zu dir passt oder nicht.

Tue das regelmäßig und gib dir die Zeit,

bei dir selbst einzukehren und dich zu besuchen.

Du wirst dich finden und auch enttäuschen.

Das, was dich getäuscht hat, darfst du loslassen.

Was möchtest du behalten, was darf gehen?

Womit möchtest du dich er-füllen?

Was darf sich  entwickeln und entfalten? …

Was tut dir gut?

Das, was wirklich deiner Seele und deinem Herzen entspricht,

darf wirken und gibt dir Macht,

dich und andere ohne Verurteilung zu lieben und zu achten.

Du machst dich nicht einfach,

auch nicht zu einem perfekten Menschen,

wohl aber zu einem natürlichen und liebenswerten Schatz,

der vollkommen(d) und heil(end) ist.

¸¸✿¸¸.•*´¯`✿Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ✿´¯`*•.¸¸✿¸¸

Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

EIGEN-ART-POESIE, Lebensphilosophien

Ich wünsche Dir eine besinnliche Adventszeit!


Weitere Beiträge zum Thema unter: Winterträume

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