Der Fels in der Brandung, EIGEN-ART-GESCHICHTEN

Der Fels in der Brandung und das Kieselsteinchen – Eine märchenhafte Erzählung von Sabina Boddem

 über die Allverbundenheit

und den Sinn und Zweck des Seins

 

Ein Fels in der Brandung und ein Kieselsteinchen am Strand diskutierten über den Sinn und Zweck ihres Daseins.

Fels: Ich bin der Fels in der Brandung. Ich bin stark und widerstandsfähig.

Kieselsteinchen: Ich bin ein Steinchen am Strand, das beweglich ist und anschmiegsam.

Fels: Bedenke, liebes Kieselsteinchen, dass dich jeder aufheben, nehmen, aber genau so auch wieder wegwerfen und verlieren kann.

Kieselsteinchen: Dafür bist du unbeweglich und kommst nie von der Stelle.

Fels: Da hast du Recht, aber ich verändere mich, weil die Elemente an mir arbeiten und mir ein neues Bild verleihen, aber im Kern bleibe ich mir treu, weil ich nicht weg schwimme. Du aber kannst fort getragen werden vom Wasser oder von Menschen. Jeder kann mit dir spielen. Sie fragen dich nicht, ob dir das angenehm ist, was mit dir passiert und wohin du kommst. Außerdem schleift dich das Wasser immer kleiner…

Kieselsteinchen: Das ist das Risiko in meinem Leben. Ich habe zwar nicht die Wahl, wohin ich gelange, aber ich glaube daran, dass ich in gute Hände und an gute Orte gelange. Ich habe jedenfalls die Möglichkeit, an einem geschützten Platz zu liegen, an dem sich ein Mensch erfreut. Ich kann zu einem Glücksstein oder Talisman werden oder eine schöne Erinnerung an den Ort, an dem ich lag. Ich kann mich in eine warme Hand schmiegen und selbst zum Handschmeichler werden. Ja vielleicht verändere ich sogar mein Äußeres, weil ich bemalt werde oder komme als Schmuckstein zur Geltung…

Fels: Das stimmt. Auch für mich ist es ein Risiko, wie sich meine äußere Veränderung vollzieht. Ich könnte ausgehöhlt werden, aber auch dabei kann ich eine Höhle bilden zum Schutz für Menschen oder Tiere. Ich bin immer da, wenn ich gebraucht werde. Man darf mich aufsuchen und sich ebenso meines Anblickes erfreuen. Ich bin von Ferne schon sichtbar und kann damit eine ganze Landschaft verzaubern. Ich halte das Wasser ab, damit es keine Überschwemmung gibt…

Kieselsteinchen: Okay, du hast ja Recht, aber dafür bist du unnahbar. Niemand nimmt dich in die Hand. Du kannst dich auch nie verstecken und dich niemals anschmiegen. Du bist an vielen Stellen zwar vom Wasser glatt gespült, aber auch an vielen Teilen sehr, sehr kantig. Ich hingegen bin immer glatt und anschmiegsam.

Fels: Liebes, ich habe es nicht nötig, mich zu verstecken. Ich stehe zu meinen Ecken und Kanten. Und weißt du wie langweilig das sein kann, wenn man immer glatt und manipulierbar ist. Außerdem lebt meine Oberfläche. Darauf wächst Gras und Moos. Und manchmal kommen Menschen, um sich darauf auszuruhen. Sie liegen oder sitzen auf mir. Ich spüre ihre Wärme. Sie genießen die Sonne und haben eine wunderbare Aussicht mit Meerblick auf dem höchsten Punkt meines Seins. Sie fühlen sich befreit und leicht…

Kieselsteinchen: Hm, mir fällt nicht mehr viel ein. Irgendwie können wir jetzt so weitermachen oder damit aufhören? Was meinst du dazu, Fels? Ich fühle mich unwohl.

Da herrschte plötzlich Stille…

Nach einer Weile sprach der Fels: Weißt du liebes Kieselsteinchen, dass ich dich brauche?

Kieselsteinchen: Wie? Du, mächtiger Fels, brauchst mich kleines Steinchen? Das musst du mir jetzt aber mal erklären.

Fels: Das will ich gerne tun. Ich bin seit Jahrtausenden entstanden durch viele kleine Kieselsteinchen, die sich an mich geschmiegt haben. Deine Artgenossen sind ein Teil von mir. Du bist aus der gleichen Substanz wie ich! Ohne ein Steinchen, wie dich, gäbe es mich gar nicht. Außerdem schmiegst du dich gerade auch an mich am Fuße des Strandes. Und ich spüre deine glatte Oberfläche. Das tut so gut.

Kieselsteinchen: Lieber Fels, es tut so gut, dich zu spüren. In deinem Schutz zu liegen. Ja, ich bin gerne bei dir. Doch, wenn ein Mensch kommt und mich mitnimmt oder die Wellen mich fort tragen, dann ist es Zeit loszulassen. Dann sind noch viele andere Steinchen da, die sich mit dir unterhalten. Ich bin austauschbar. Du darfst hier bleiben, wo du hin gehörst. Du hast eine Heimat und trotzdem Abwechslung. Du musst jedoch mit dem Vorlieb nehmen, was auf dich zukommt. Und auch immer wieder von dem Abschied nehmen. Manche verweilen länger, manche streifen dich nur kurz. Dafür darf ich andere Länder sehen oder habe die Möglichkeit, in einem Haus oder Garten zu liegen.

Fels: Was machst du denn, wenn du an einen Ort gerätst, an dem du nicht sein möchtest oder dort unverändert liegen bleibst? Vielleicht sogar ungeachtet von einem Menschen, weil der Reiz, den du anfangs hattest, vorbei ist, der Urlaub zu lange her ist oder der Mensch, der dich als Geschenk erhielt, dich aus Liebeskummer in den Müll wirft? Was machst du, wenn ständig auf einem Gehweg auf dir herum getreten wird?…

Es wurde plötzlich ganz still…

Dann fragte das Kieselsteinchen ärgerlich, weil es mit seinen Ängsten konfrontiert wurde: Was machst du denn, wenn die Brandung so groß wird, dass das Meer dich verschlingt und du nicht weglaufen kannst? Du versinkst im Wasser, und niemand sieht dich mehr. Vielleicht strandet deshalb ein Schiff auf dir und geht unter, weil es dich nicht gesehen hat. Dann ertrinken Hunderte von Menschen deinetwegen!…

Wieder herrschte große Stille….

Nach langem Überlegen sprach der Fels: Liebes Kieselsteinchen. Wir beide sind miteinander verwandt, mehr noch als alles andere. Alles im Universum ist miteinander verbunden. Uns kann gar nichts passieren, wenn wir unsere Gedanken positiv denken. Jeder ist eine Bereicherung für den anderen. Es gibt kein Gut oder Schlecht. Kein Stärker oder Schwächer. Du wirst gebraucht und ich auch. Was auch passiert, es geschieht gemäß eines universellen göttlichen Plans. Alles hat einen Sinn, wenn wir vertrauen können, dass alles im Hier und Jetzt gut ist, so wie es ist und gut wird. Komm, kleines Steinchen, und reibe dich ein bisschen an mir. Es tut mir gut.

Das Kieselsteinchen fühlte sich plötzlich so frei und stark wie der Fels. Es hat den Fels insgeheim immer bewundert und beneidet um seine Standhaftigkeit, seines Mutes, seiner Stärke und Größe. Um sich selbst stark zu fühlen, hat es ihm jedoch Arroganz und Sturheit, Starre und viele negativen Eigenschaften mehr zugeschrieben.

Der Fels fand  Kieselsteinchen zwar wunderschön, aber auch ziemlich wankelmütig und wechselhaft, weil sie sich doch immer nur von einem zum anderen Punkt tragen ließen, ohne sich wehren zu können. Insgeheim wünschte er sich doch auch mal geborgen und geschützt sein zu können und einfach mal Schwäche zeigen zu dürfen.

In diesem Gespräch wurde beiden klar, dass sie ohne einander nicht existieren können und, dass jeder gut so ist wie er ist. Dass alles davon abhängt, im Hier und Jetzt dankbar zu sein, und alles einen Sinn macht. Dass zu allem Lebendigen Licht und Schattenseiten gehören. Das Beste daraus machen, darauf kommt es an. Das Dasein ist ein Abenteuer. Alles bereichert sich gegenseitig und lebt voneinander. Neid ist dumm. Das haben auch die beiden erkannt.

Ob sie heute noch aneinander geschmiegt im Gespräch sind, der Fels und das kleine Kieselsteinchen? Das wissen nur der Wind und das Universum.

Vielleicht liegt das Steinchen in einem dunklen Kästchen und lernt gerade, die Dunkelheit und Stille auszuhalten, weil es zu seinem Lebensplan gehört. Denn es kommt gestärkt irgendwann aus dieser Dunkelheit ans Licht und weiß, wie überlebensfähig es sein kann. Es durfte sich nur ausruhen, weil es diese Ruhe zugelassen hat und weiß, dass es nur zu sein braucht und nichts mehr beweisen muss. Es hat dadurch vielleicht gelernt, sein Glück nicht mehr im Außen zu suchen und in der Bestätigung anderer.

Vielleicht ist der Fels im Meer ertrunken und lernt nun, im Verborgenen, für die Wassertiere und Pflanzen ein zu Hause zu sein…

Wer weiß?

Was bleibt ist nur die Erinnerung an einen Fels in der Brandung und an ein Kieselsteinchen, die sich begegnet sind und voneinander gelernt haben, wie wertvoll sie beide sind… Geschöpfe der universellen Liebe und trotzdem Schöpfer ihres eigenen Lebensplanes. Eben zwei, unzähliger Wunder der Natur…

So, wie DU!!!

…Gerade kommt ein Mensch vorbei und fotografiert Kieselsteinchen am Felsen, weil ihn der Anblick dieser Gegensätze so fasziniert…

 Text 2007 © Sabina Boddem

 

Und hier nochmal zum Träumen mit Bildern und Musik

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EIGEN-ART-POESIE, Farben

Frühlingserwachen der Farben

 

Ist das herrlich, wenn die Natur erwacht
und sich zeigt in bunter Pracht.

Mit leuchtenden Farben und frischer Blüte,
zeigt sich des Schöpfers volle Güte.

Genieße mit allen Sinnen diese Anmut,
denn die Natur ist der Schöpfung reiches Gut.

Genieße auch dich im schönsten Licht!
Du bist das Meisterwerk, vergiss das nicht!

Du darfst dich zeigen in deiner ganzen Schönheit
und dich daran erfreuen in tiefer Dankbarkeit.

Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, EIGEN-ART-POESIE, Lebensphilosophien, Liebe

Deine Träume können die Welt verändern…

 

Bitte träume weiter… 

Deine TRÄUME können die Welt verändern…

Eines Tages schaffen wir eine neue Welt.

Eines Tages hören wir auf, zu kämpfen und alles perfekt machen zu wollen.

Eines Tages genießen wir unsere EinzigARTigkeit.

Eines Tages spüren, sehen, erleben wir in Dankbarkeit unsere schöpferische, von Gott gegebene Vollkommenheit

und erkennen sie achtsam in jedem LEBEWESEN. 

Eines Tages wollen wir alle das Gleiche.

Eines Tages LIEBEN wir einander endlich…

Deine Träume sind wichtig.

Nur du kannst deine Träume träumen.

Lass dich von deinen Träumen leiten,

lass dich von deinen Träumen einhüllen…

Das Leben braucht unsere Träume!

…Lass deine Träume ins Freie…

© Sabina Boddem

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EIGEN-ART-POESIE, Entwicklung

BeSINNe dich DEINER NATUR

Vollkommene Natürlichkeit, Natur, Mensch, SEIN, Schöpfung

 

Die Natur ist vollkommen(d).

Das Unnatürlich kann perfekt sein.

Der Perfektionismus ist starr.

Die Vollkommenheit lebendig und frei!

BeSINNe dich DEINER NATUR!

Möchtest du wirklich perfekt sein oder nur funktionieren?

Das würde dich krank machen, 

denn du bist ein, Deiner Natur entsprechendes,

natürliches und vollkommenes LEBEWESEN.

Hab den Mut, dich selbst zu sehen und zu berühren

mit all dem, was du äußerlich siehst und innerlich spürst.

Lass alles zu, was du bemerkst –

egal, ob es zu dir passt oder nicht.

Tue das regelmäßig und gib dir die Zeit,

bei dir selbst einzukehren und dich zu besuchen.

Du wirst dich finden und auch enttäuschen.

Das, was dich getäuscht hat, darfst du loslassen.

Was möchtest du behalten, was darf gehen?

Womit möchtest du dich er-füllen?

Was darf sich  entwickeln und entfalten? …

Was tut dir gut?

Das, was wirklich deiner Seele und deinem Herzen entspricht,

darf wirken und gibt dir Macht,

dich und andere ohne Verurteilung zu lieben und zu achten.

Du machst dich nicht einfach,

auch nicht zu einem perfekten Menschen,

wohl aber zu einem natürlichen und liebenswerten Schatz,

der vollkommen(d) und heil(end) ist.

¸¸✿¸¸.•*´¯`✿Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ✿´¯`*•.¸¸✿¸¸

Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

EIGEN-ART-POESIE, Lebensphilosophien

Ich wünsche Dir eine besinnliche Adventszeit!


Weitere Beiträge zum Thema unter: Winterträume

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EIGEN-ART-POESIE, EIGEN-ART-SPIRITUELL, Liebe, Mantras/ Affirmationen/ Gebete

ICH BIN ein wunderbarer Mensch – Mantra

Hiermit möchte ich EUCH meine DANKBARKEIT ausdrücken

  FÜR ALLES, was mir mit-geteilt wurde!

Diesen Text schrieb ich vor Jahren, als es mir sehr schlecht ging. Mein Glaube hat mich hochgehalten und heute strahle ich vor Glück, wenn ich das, was mir Mut gemacht hat, weitergeben darf!

♥ ♥ ♥

Wer den Text noch mal in Ruhe nachlesen möchte, klickt bitte hier!

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EIGEN-ART-POESIE, Lebensphilosophien

Spüre Deine Wurzeln …

 

Spüre heute Deine Wurzeln!

Auch dann, wenn der Boden schon mal wegrutscht:

Vertraue Deinem GRUND!

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