ruine

Fotostillleben – Vom Charme längst vergangener Zeiten

Es gibt Momente beim Fotografieren, da trifft beispielsweise Sonnenlicht auf ein Motiv und verleiht ihm einen ganz besonderen Zauber, einen melancholischen Charme und passt genau zu dem, was das Motiv mir erzählen möchte. Eine Ruine, ein verfallenes Haus, ein altes Schloss oder eine rostige Tür… So kann manches plötzlich zum Träumen einladen, an dem wir normalerweise achtlos vorbei gehen würden, nur weil ein Sonnenstrahl es in’s rechte Licht rückt. Oder ein uralter Baumstumpf, in dem noch Leben ist, sieht aus wie eine Skulptur und ich sehe Personen und Gesichter darin. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt… Diese besonderen Momente einzufangen, macht mir unglaubliche Freude. 

Die Fotos entstanden auf unserer Wanderung durch das Siebengebirge.

 

 

 

 

 

Madeira Impressionen VII: Ruine in Canico de Baixo …

und ein dazu passender Wolkenhimmel mit dem entsprechenden Licht unterstreicht noch diese mystische Stimmung.

In solchen Momenten freue ich mich immer, wenn ich gerade dann eine Kamera zur Hand habe.


 

Ich wünschte mir manchmal


ich wäre eine Mauer

so undurchsichtig,

stark,

widerstandskräftig.

Aber:

Mauern werden im Alter

rissig,

durchlässig,

unbelastbar,

zurück bleibt eine Ruine.


Also,

möchte ich doch lieber

keine Mauer sein,

sondern im Alter

stärker werden,

widerstandsfähiger

und so reizvoll sein

wie ein altes Gemäuer.


Klick auf:

… aus meinem poetischen Tagebuch der 80ger

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