KUNTERBUNTE THEMEN, Wenn ich musiziere

Wenn der Sommer langsam in den Herbst tanzt – Walzer für kleine Harfen von Sabina Boddem

Ihr Lieben,

ich habe mich eben spontan mit meiner kleinen Reiseharfe rausgesetzt, in den Wind hineingelauscht und drauflos gespielt, was mir gerade einfiel. Dabei ist dieser langsame Walzer entstanden. Viel Freude beim Zuhören!

Genießt den Spätsommer und lasst es Euch gut gehen! ☀️🌻🍂🍁

Herzlichst

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

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Gemeinsam mit anderen Musik machen ist für mich etwas Wundervolles

Ihr Lieben,

was freue ich mich, dass mir endlich eine Gelegenheit geboten wird, gemeinsam mit anderen Musik zu machen. Wenn mir vor zwei Jahren, als ich gerade anfing Harfe zu spielen, jemand gesagt hätte, ich würde heute zusammen mit Kontrabass, Cello, Bratsche, Geige, Gitarren, Glockenspiel und einigen Percussion musizieren, dann hätte ich demjenigen mal am Puls gefühlt. Das ist ja schon ein richtig kleines Orchester, das meine Harfenlehrerin in einem Kurs im ASG-Bildungsforum Düsseldorf leitet. Wenn die Blasinstrumente wieder mitmachen dürfen, dann sind da noch Querflöten und andere Flöten dabei. Herrlich! Bei so etwas blühe ich voll auf. Das ist genau das, was ich mir immer gewünscht habe und die kleine Harfe reicht dabei völlig aus. Die große ist mit ihrem 13-kg-Gewicht zum ständigen Transportieren viel zu schwer.

Im August fahren wir nach Wehl zu De Troubadour Harpen, um die kleine Harfe, die ich dort 2018 gekauft habe, warten zu lassen. Darauf freue ich mich sehr, denn da kann ich mit meiner heutigen Erfahrung die vielen schönen Traumharfen ausprobieren. Mein Mann kriegt schon die Krise, weil er befürchtet, dass wir „Familienzuwachs“ bekommen könnten, weil die meisten Harfen wahrscheinlich ganz laut nach der verliebten Mama Bina rufen würden und meint, dass wir wirklich keinen Platz mehr hätten… Mal abgesehen davon, dass das alles eine Kostenfrage ist, träume ich ja schooon von…😍 und ich weiß auch, wo SIE stehen könnte.

Ich wünsche auch Euch viele schöne Träume! Träumen darf und soll „man“ ja.😉 Lasst es Euch gut gehen!

Herzlichst Eure Sabina aus dem FarbenReich

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Von meiner neuen Harfe, meinen anderen Musikinstrumenten und meiner Liebe zum Improvisieren

Ihr Lieben,

Harfejetzt mache ich es doch und zwar Euch erzählen, welchen Wunschtraum ich mir vor Kurzem erfüllt habe. Ich war in Wehl, das ist in den Niederlanden, bei De Troubardours Harpen und habe mir eine kleine Hakenharfe aus Kirschbaumholz gekauft. Diese Harpsicle Harfe -Fullsicle Special Edition- von Rees ist 90 cm hoch, hat 26 Seiten, Klappen um die Töne zu erhöhen, damit ich in unterschiedlichen Tonarten spielen kann und sie ist mit etwas mehr als 2 kg. ziemlich leicht zu tragen. Ich kann und darf aus gesundheitlichen Gründen nichts Schweres heben und transportieren, deshalb ist Letzteres sehr wichtig für mich. Außerdem möchte ich mit meinem Instrument auch draußen spielen können und wenn ich ein bisschen mehr gelernt habe, es natürlich auch auf die Mittelaltermärkte mitnehmen.

HarfeIhr glaubt gar nicht, wie glücklich ich mit meiner bezaubernden Jeannie bin. So habe ich sie genannt, weil sie mich mit ihrem Klang, ihrer Form und ihrem warmen Holz verzaubert hat.

Ich bin eher der Improvisationstyp und lese nicht gerne etwas vom Notenblatt ab. Das hemmt mich in meinem Gefühlsausdruck. Ich weiß meistens intuitiv, wo die Töne liegen, spiele Melodien nach durch Zuhören oder Abschauen, sodass ich jetzt schon nach 1,5 Wochen einiges mit der rechten und linken Hand gleichzeitig auf der Harfe spielen kann, was sich sogar schon recht stimmig anhört.

Es gibt sehr schöne Videos zum Lernen auf YouTube zum Beispiel von Caroline Nobles, die auf eine sehr herzerfrischende Art und Weise in vielen ihrer Videos Freude an der Harfe vermittelt, und das ohne Noten. Und so jemanden suche ich noch hier in Düsseldorf, denn ich möchte mich nicht mit meinem Halbwissen im Kreis drehen und wünsche mir auch, dass jemand auf meine Sitzposition achtet und auf die richtige Finger-, Hand- und Armhaltung, denn meinen Rücken strengt das Spielen schon ziemlich an. Ich möchte mal wieder von der Pike auf ein Instrument richtig lernen.

Ich kenne Tonleitern und habe Notenkenntnisse, weil ich im Alter von 14 bis 16 Jahren Klavierunterricht hatte. Ich konnte schon vor den ersten Unterrichtsstunden bereits Klassiker wie „Für Elise“ (Originalversion von Beethoven, also keine vereinfachte), aber nur den ersten Teil davon, den ich mir bei anderen Klavierspielerinnen im Internat abgeguckt hatte. Heute improvisiere ich immer noch am liebsten und meine Stücke entstehen währenddessen aus dem Bauch heraus. Ich bin dabei nie perfekt. Für mich stehen, so wie beim Malen und Tanzen, Freude und Gefühle immer im Vordergrund.

Früher, als ich noch mit Kindern arbeitete, habe ich viel Liedbegleitung mit der Gitarre gemacht. Das Foto ist von 1997. Inzwischen bin ich seit ca. 13 Jahren aus der Übung. Mir tun die Seiten an den Fingern weh und ich kenne kaum noch Griffe. Für mich ist die Zeit mit meiner Gitarre vorbei. Ich habe keinen Spaß mehr daran.

Kalebassen

 

In den 80er-Jahren war ich in einer afrikanischen Percussiongruppe und spielte die Bass-Conga. Zum Repertoire gehörten dazu natürlich die Kalebassen (siehe Foto!) und weitere diverse Small-Percussion-Instrumente.

Dann gibt es noch Mundharmonikas, Blockflöten und meine Melodica, wovon ich die ersten Instrumente schon mit vier Jahren bekam. Eine Streichpsalter für Linkshänder gehört zu meiner Sammlung. Maultrommeln, eine Kalimba, auch Lamellophon genannt (siehe Foto!) und noch so einige kleine Instrumente sind dabei.

All das konnte in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einsetzen, auch später als Sozialtherapeutin für Kunst und Gestaltung. Da arbeitete ich ja nicht nur mit Malutensilien oder Ton, sondern auch mit anderen kreativen Medien. Ich bezog auch Tanz, Rollen- und Puppenspiel mit ein. Das war eben das, was mir damals Freude machte. Heute bin ich ganzheitliche Farbberaterin, die in ihrer Freizeit Harfe spielen lernen möchte. 🙂

KalimbaCongaIch habe alle Instrumente noch, möchte mich aber von der großen Conga (siehe Foto von der Trommel!) trennen. Wer sie haben möchte, fragt bitte bei mir nach. Natürlich nur für Selbstabholer und Preis nach Vereinbarung. In den 90er-Jahren war ich ca. ein Jahr lang in einer Sambagruppe, fällt mir gerade noch ein…

Meine Streichpsalter sieht übrigens so aus (siehe letztes Foto!). Das, was Ihr darauf seht, ist der Staub des Harzes, das man für den Bogen verwendet, damit er über die Seiten gleiten kann. Sie sieht, wenn sie gebraucht wird, also meist ziemlich schmutzig aus. 🙂 Inzwischen fehlen zwei Seiten, die ich unbedingt noch besorgen muss.

Streichpsalter

So, das war heute mal wieder ein kleiner Einblick in mein Leben. Dieses Mal mit Schwerpunkt auf Musik. Ich werde jetzt gaaaanz viel Harfe üben und hoffentlich eine gute Lehrerin oder einen Lehrer finden. Vielleicht hört Ihr ja dann auch irgendwann mal was von mir.

Bis dahin, lasst es Euch gut gehen!     ♥  

Eure Sabina Boddem