ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Lust auf Farb- und Stilveränderung im Frühling?

Du bist bestimmt, so wie ich, auch schon dabei, die dicken Winterjacken, Pullis und dergleichen in die hinteren Reihen zu sortieren und die leichteren Sachen hervor zu holen. Dabei gehen dir möglicherweise so manche Gedanken durch den Kopf.

Ich erzähle dir mal, wie es mir ging und was ich dachte, als ich in den letzten Tagen begann, den Inhalt meines Kleiderschrankes umzuräumen und währenddessen so manches an- und ausprobierte:

„Oh, das habe ich ja immer noch! Ob das wohl in diesem Jahr mit meinen längeren Haaren aussieht? Ah nää, das geht gar nicht mehr! 😦 Mit kurzen Haaren sah mein Bohostil flippig aus, aber jetzt fühle ich mich darin total altbacken. Hm, was mache ich bloß? Ich liebe doch diese Sachen. Sie sind so sorgfältig und liebevoll zusammengesammelt.“  Schöne Erinnerungen werden wach! „Das kann ich nicht weggeben. Also stecke ich es in die zweite Reihe, bis ich mich wieder besser drin fühle. Vielleicht liegt es auch an den zwei Kilos, die ich noch abnehmen will. – Das Teil hier könnte ich noch tragen, wenn ich etwas hätte, was unten rausguckt und den Schritt bedeckt, wenn ich eine Jeans trage. So sieht es aus wie rausgewachsen. Das bin ich nicht mehr. Bin schließlich schon Mitte fünfzig. Mal schauen, es gibt ja genug Longshirts und Tops, auch in meinen Herbstfarben. Senf- und warme Olivtöne sind gerade besonders aktuell. Ich weiß auch schon, wo ich da am besten hingehe. Gut, dass ich immer Altes mit Neuem kombinieren kann, weil ja die Farben immer zusammenpassen. – Was habe ich denn hier noch? Nee, das geht gar nicht. Boah, was eine neue Frisur schon ausmacht, dass manches völlig anders wirkt. Okay, Zeit für einen neuen Stil zu den langen Haaren oder eine andere Kombi? Ein bisschen sportiver darf es werden im Kontrast zu dem „braveren“ Aussehen mit den längeren Haaren. Och Menno! Ich mag aber meine orientalischen Pumphosen und Flatterröcke. Ich ziehe das jetzt mal an und gucke, was ich mit meinen Haaren dazu mache. – Wahnsinn, mit Hochsteckfrisuren sehen die verspielten und die klassischen oder sportlichen Kleidungsstücke sehr schön aus und mit offenem Haar die sportiven Schnitte. Jippiii, mir stehen immer noch beide Stilrichtungen! 🙂 – Was habe ich denn hier noch? Nee, das alte Ding mag ich nun wirklich nicht mehr sehen. Wegschmeißen? Geht gar nicht! Es ist ja noch wunderschön erhalten und sieht aus, wie neu. Beim nächsten Kleidertausch freut sich bestimmt eine Herbsttypfrau drüber. Ich hebe es mal auf.“

Sommermodetrend 2015: Top im Boho-Stil - Farben für den Herbsttyp
Boho-Stil

Inzwischen war ich in der Stadt und habe einige Tops und Shirts in meinen Farben gefunden, mit denen ich alte Kleidungsstücke wieder aufpeppen kann. Das hat auch gar nicht lange gedauert, weil ich gezielt bestimmte Läden angestrebt habe, von denen ich weiß, dass sie meistens auch die selteneren Herbstfarben führen. Ich habe auch noch ein neues wunderschönes, buntes Viskosetop (siehe Foto!) in meinen Farben gefunden, sogar in meinem geliebten Bohostil. Aber das ist ganz anders geschnitten, als die bisherigen Tops, die ich habe und passt wunderbar zu meinen Hosen und Röcken. So ist der „alte“ Look trotzdem „neu“ und passt auch zur neuen Frisur. Und eine Bluse (siehe Foto!) ist mir auch noch über den Weg gelaufen. Die musste einfach mit. Es ist so eine, die man vorne in die Hose stecken kann und die hinten über der Hose getragen wird. Dazu einen meiner schönen alten Ledergürtel und perfekt ist das neue Outfit. Viel Geld ausgegeben? Nein! Und die alte Garderobe ist wie beschrieben wieder neu aufgepeppt! 🙂

Frühjahrsmodetrends 2015: Sportiv lässige Bluse in Herbstfarben
Sportlich lässiger Stil

Der Kontrast oder Gegensatz von der Frisur zum Garderobenoutfit ist bei mir ab und an wichtig, damit ein bestimmter Stil nicht überbetont wird und zu streng oder zu brav aussieht. Beispiel: Zu meinem alten megakurzen Pixie Haarschnitt sah mein romantischer Boho Look (lange Röcke, Pumphosen, breite Ledermiedergürtel, Oberteile mit Kapuzen und sich nach unten weit öffnenden Tulpenärmeln, große Ohrringe …) viel flippiger aus im Kontrast zu dem verspielten Kleidungsstil. Das liegt momentan aber daran, dass sich meine Haare in einer Übergangslänge befinden und das sieht einfach offen getragen noch nicht so aus, wie ich es gerne hätte und die Frisuren, die ich in Zukunft noch stecken oder flechten möchte, klappen mit dieser Länge auch noch nicht alle. Deshalb ist gerade Improvisieren und „Mich-neu-Finden“ angesagt.

Zeit für einen Garderobencheck und Mut zur VeränderungSo, und nun wieder zu dir! Wie geht es dir, wenn du in den Kleiderschrank schaust? Alles immer das gleiche triste Trauerspiel, weil dir einfach immer die gleichen oder ähnliche Farbtöne müde entgegen winken, da du dich nicht traust, mal was anderes zu probieren? Du weißt ja schließlich nicht, was dir steht und bevor du was falsch machst, nimmst du lieber alt Bewährtes und das ist meist mit Schwarz und Grau oder Beige kombiniert, denn damit kann „man“ ja nichts falsch machen? Aber eigentlich geht dir das auf den Keks? Oder hast du einfach keinen Nerv, stundenlang durch die Läden zu laufen, weil du ja nicht weißt, wo du anfangen sollst zu suchen? Oder ist dir im Grunde bewusst, was vorteilhaft für dich ist, aber du brauchst einfach ein bisschen mehr Auswahl und Kreativität oder gar eine Veränderung und Neufindung? Wie gesagt, ein neuer Haarschnitt kann schon alles wieder in Frage stellen, was einem vorher doch gut stand?

Wie geht es dir, wenn du das alles hier liest? Kannst du dich damit identifizieren? Vielleicht kommen dir ja noch weitere Gedanken und Beweggründe zu Garderoben- oder Veränderungsfragen, die ich hier gar nicht berücksichtigt habe, denn sonst würde der Artikel zu lang.

Wenn du deine persönliche und ganz individuelle Unterstützung brauchst, dann helfe ich dir gerne dabei. Schau einfach mal auf meine Webseite www.farben-reich.com. Dort findest du alle Informationen zu meinen Angeboten. Aber auch diejenigen, die schon eine Beratung bei mir hatten, sind angesprochen, denn Veränderungen sind immer wieder mal angesagt und der Wunsch kommt häufig im Frühling, wenn alles neu beginnt.

Ich freue mich, DICH hier bald in meinem Farbenreich begrüßen zu dürfen! 🙂

Herzlich und farbenfroh

Sabina Boddem

EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, EIGEN-ART-POESIE, Entwicklung, Gruß- und Sprüchekarten

Mutmachaffirmation für einen Neubeginn

Meine Affirmation heute und für die nächste Zeit:

Ich bin FREI für den Flugweg und zur LANDung,

auch wenn ich den WEG

und den LandeORT noch nicht kenne.

 

Mutmachaffirmation für einen Neubeginn: Ich bin FREI...

 

www.farben-reich.com

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Gedanken zum Jahreswechsel entsprechend des Naturkreislaufs (Jahreskreisfeste)

Ihr Lieben,

als ich heute morgen aufwachte, dachte ich sofort: „Oh Schreck. Jetzt sind die Feiertage rum. Das neue Jahr hat begonnen. Die Schonzeit zwischen den Festtagen ist vorbei. Ich muss meinen AB abrufen, in die Mails schauen, mich um Geschäftliches kümmern, das auf dem Schreibtisch liegt und noch abgearbeitet werden muss, ich muss…“ Dabei fiel mir noch ein, dass ja Neustart angesagt ist, weil ja ein neues Jahr angefangen hat. Man muss doch jetzt buchstäblich starten. Ich schaute aus dem Fenster und sah, dass die Natur da draußen ganz anders tickt und zwar natürlich!

Eigentlich ist es völlig unnatürlich, dass der Januar der erste Monat im neuen Jahr ist, dass überhaupt der Jahreswechsel mit Dezember mitten im Winter stattfindet. Naturgemäß und auch dem Jahreskreis entsprechend endet und beginnt das Jahr im März! Mit dem Sternzeichen Fische wird Tod und Wiedergeburt verbunden. Darauf folgt der feurige  Widder, mit dem die Natur ausbricht und ruft: „Hier bin ich!“ Auch der Tod von Jesus Christus und seine Auferstehung fällt in diese Jahreszeit. Natürlich ist das Datum auch schon sehr verschoben, wenn ich bedenke, dass Ostern manchmal sehr spät fällt. Ostern ist mit dem Symbol des Hühnereis, das wir bunt anmalen, ein Fest des neuen Lebens, des Neustarts, der Wiedergeburt der Natur, so wie der Fisch das Symbol des Christentums war, das noch viel älter ist als das Christentum selbst. Die Feste der Weltreligionen, wie zum Beispiel das Christentum, sind sowieso von ursprünglichen Naturreligionen und Bräuchen des Heidentums abgeleitet.

Warum schreibe ich das? Für mich ist es wichtig, dass ich mich in dieser Jahreszeit des Mittwinters nicht unter Druck setze, so nach dem Motto „Achtung fertig los, jetzt muss direkt mit Vollgas losgelegt werden“. Nein, ich lasse alles ruhig angehen. Ich bin noch im „Winterschlaf“, brauche kleine Schritte und beginne jetzt erst zu überdenken, was war, und was zukünftig anstehen könnte. Ich mache auch nicht automatisch schon im Dezember einen Jahresrückblick und überlege, was ich im neuen Jahr alles besser machen könnte oder anders. Ich nehme mir nicht die typischen guten Vorsätze zu Herzen. Das alles entwickelt sich bei mir ganz allmählich im Januar und Februar. Das sind ohnehin meine ruhigsten Monate im Jahr mit dem größten Rückzugsfaktor. Am liebsten hätte ich nicht im Januar, sondern im Mai Geburtstag. Ich spüre nämlich, dass es auch manch anderen so geht. Sie haben im Januar auch keine große Lust zu feiern, was natürlich nicht bedeutet, dass zu meinem Jubiläumsgeburtstag in diesem Jahr keine große Party steigen wird, auf die ich mich jetzt schon sehr freue. Ja, in diesem Jahr habe ich natürlich Lust zum Feiern. Meine geladenen Gäste freuen sich auch schon. In diesem Sinne habe ich in diesem Jahr noch mehr zu bedenken. Mein Neujahr fängt gefühlsmäßig  sowieso frühestens erst an meinem Geburtstag an. Bis dahin könnte ich sowieso in den Winterschlaf gehen! 😉 Und in diesem Jahr läutet dieser Tag auch noch eine neue Jahrhunderthälfte an. Puh … ich habe schon viel darüber nachgedacht. Was habe ich bisher erreicht? Was kommt nun? Die Zeit läuft immer schneller … Was ist wenn? … Aber das bringt mich nicht weiter, denn das versetzt mich in Stress und ehrlich gesagt auch ab und an in Angst. Ich halte mich dann buchstäblich an, im Hier und Jetzt dankbar und glücklich zu sein mit dem, was gerade da ist. Egal, wie ich mich in meinem Leben entschieden hätte, so wären immer Licht und Schatten da gewesen. Es gibt kein richtig und kein falsch! Deshalb ist es immer gut, zu dem zu stehen, was war und was ist! Vor allem möchte ich mich nicht umschauen und mich nicht mit anderen vergleichen oder das mitmachen, was angesagt ist. Für mich ist immer noch Ruhe angesagt. Und so langsam ab Februar, wenn das alte Jahreskreisfest „Lichtmess“ stattfindet, an dem altes abgestreift und neues bedacht wird, brauche ich, Natur, noch viel Ruhe. Das alles ging mir heute Morgen durch den Kopf, als ich in diesen Gedanken versunken im Bett liegend aus dem Fenster schaute.

Nachdem ich heute morgen meine Mails geöffnet hatte, las ich sofort einen ganz lieben Gästebucheintrag von einer ehemaligen Kundin und nicht nur ihre Neubuchung für ihre Mutter, sondern gleich noch zwei weitere Beratungsanfragen. Sofort war ich putzmunter und freute mich wieder riesig auf den Alltag! Aber ich darf es zum Glück langsam angehen lassen. Das ist der Vorteil der Freiberuflichkeit. Ich habe keinerlei Sicherheiten, auch nicht finanziell, aber ich bin frei in meinen Entscheidungen und in meiner Planung, so wie es mir naturgemäß entspricht. So hoffe ich und glaube, dass ich noch lange gesund bleibe, um immer arbeiten zu dürfen, weil das, was ich mache mir entspricht und ich mir die Zeit dafür auch entsprechend einteile. Diesen Sprung in die Freiheit zu wagen, war vor 10 Jahren nicht leicht, aber es hat sich gelohnt. Ob sich das mal zum Negativen rächt oder nicht, weil ich im Alter nicht abgesichert bin, das weiß ich nicht. Aber wer weiß schon, was morgen ist? NIEMAND! Nur Gott allein!

Jeder Mensch wird das, was ich hier schreibe, wohl unterschiedlich nachempfinden, und das ist auch in Ordnung so!

Ich wünsche allen einen schönen Winter und den Jahresbeginn, den jeder ganz persönlich entsprechend seiner Natur braucht und sich wünscht mit dem Zeitpunkt, dem jedem ganz individuell gut tut!

Herzlichst

Sabina 

www.farben-reich.com