ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Frühling/Herbst, Portraits

Sehenswerte Verwandlung – Meine Kundin, Herbsttyp, zwei Monate nach der Farbberatung

Ihr Lieben,

vielleicht erinnert Ihr Euch noch an Sandra. Nachdem sie bei mir in der Farbberatung war, schrieb ich folgenden Blogbeitrag.

Herbsttyp-Frau mit Tipps wie sie ihre warme Ausstrahlung vorteilhaft betonen kann

Sandra im August 2020

Ich hatte ihr empfohlen, ihr Haar wieder dunkler zu tragen. Sie hat von Natur aus eine ähnliche Haarfarbe wie ich. Außerdem riet ich ihr, den Pony rauswachsen zu lassen. Inzwischen hat meine zufriedene und mit ihrer neuen Selbstwahrnehmung glückliche Kundin einiges abgenommen und mir gestern ein Selfie von sich geschickt, das ich hier verwenden darf! „Danke an dieser Stelle dafür, Du Liebe!“

Und jetzt seht mal hier! Das ist doch der Hammer oder? Ich habe auf Sandras Wunsch hin das Foto in Herbstfarben gebettet.

 

 

 

 

 

 

Sandra schreibt mir manchmal wie sehr sie es liebt, sich nun mit völlig anderen Augen wahrzunehmen, wie wohl sie sich jetzt fühlt und sie gar nicht mehr verstehen könnte, was sie vor der Farbberatung alles getragen hätte… Außerdem meinte sie gestern noch: „Wenn ich draußen Leute sehe, denke ich oft: „Mensch geht mal zu Sabina.“

Im Frühjahr wollen wir gemeinsam einkaufen gehen. Ich freue mich schon drauf.

Wenn auch Du Interesse an einer Beratung hast, dann informiere Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com über Inhalt, Ablauf und Preise.

Vielleicht wünschst Du Dir das ja auch zu Weihnachten. Übernächsten Monat steht es wieder vor der Tür. 🙂 Ich habe schöne Geschenkgutscheine!

Nun wünsche ich allen eine gesunde und auch heilsame Zeit.

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina Boddem aus Düsseldorf

Allgemeines, GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wie du ein Lebenskünstler werden kannst

und du zumindest ansatzweise beginnen darfst, deine Sinnlichkeit, Fantasie und Kreativität zu entfalten, um deine Handlungen damit sinnvoll zu unterstützen.

Hallo Ihr Lieben,

da auch ich zwischen durch trotz meines Farbenreichtums dazu neige, öfter mal schwarz zu sehen, weiß ich wie wichtig es ist, trotzdem bunt zu denken und danach zu handeln. Zum BUNTDENKEN gehört natürlich auch das Schwarzsehen zwischendurch, das Erkennen von Schatten(seiten) innerlich und äußerlich. Verdrängen hilft nämlich auch nicht weiter. Alle Facetten sind erlaubt und dürfen zugelassen werden.

Die Kunst ist, nicht im schwarzen Loch so lange zu verweilen bis es so dunkel ist, dass ich nicht mehr herauskomme, weil ich nichts mehr sehe. Versuche dich mal im Dunkeln vorzutasten, dann weißt du, wovon ich spreche. Du holst dir garantiert Beulen oder blaue Flecken. Aber Letzteres ist trotz der Farbe nicht gerade angenehm. Vielleicht auch deswegen, weil du selbst die blauen Flecken im Dunkeln nicht mehr sehen kannst. Du spürst sie zwar, aber du kannst (sie) nicht (be)HANDELN, weil du die MÖGLICHKEITEN um dich herum nicht erkennst…

Natürlich gibt es auch Menschen, die nicht sehen können und trotzdem ihr Leben in FÜLLE genießen. Sie haben gelernt, auch im Schwarzen bunt zu sehen, weil sie das LEBEN mit all seinen bunten Farben FÜHLEN, SPÜREN, HÖREN und beGREIFEN trotz des SchwarzSEHENs. Verstehst du, dass alles zwei Sichtweisen beinhaltet? Welcher SICHTweise gibst du RAUM? In welchen BlickWINKEL möchtest du dich verkriechen und welcher Winkel ist deines Blickes würdig? Und wie ist deine Art WEISE mit deinem BLICKwinkel umzugehen. Ich liebe unsere Sprache. Du merkst es bestimmt schon, denn ich spiele gerne mit Worten und deren Inhalten.

Schwarz sehen ist auch aus künstlerischer Sicht gar nicht mal so verkehrt. Setze mal eine klare Farbe gegen Schwarz. Das sieht richtig gut aus! Aber du kannst Farben auch so miteinander kombinieren, dass sie leuchten ohne, dass du Schwarz hinzufügen musst. Okay, ich habe Ahnung von Farbkontrasten, einen davon nennt man Komplementär-Kontrast. Als Künstlerin weiß ich wie man Farben gezielt einsetzt. Aber ich denke da auch gar nicht groß drüber nach. Bei mir liegt das, wie man so schön sagt, im Blut. Auch ohne theoretische Kenntnisse von Farbenlehre habe ich schon als Kind Farben optimal eingesetzt, egal ob ich ein Bild gemalt oder meinen Vater beraten habe, welche Krawatte zu seinem Anzug passt oder mein Kinderzimmer gestaltet habe…

Oh, wirst du bestimmt jetzt vielleicht schwarz oder grau denken, sie hat ja die Begabung, aber ich kann das nicht! Doch,

Du kannst das auch!

Alles ist eine Sache des Trainings. Klar, wenn mich etwas interessiert, dann trainiere oder übe ich das automatisch, indem ich mich viel damit beschäftige und auch VERSUCH und IRRTUM zulasse. Das bedeutet, dass ich durch HANDELN und AusPROBIEREN mir vieles selbst erarbeiten kann und weiß wie es anschließend läuft, zumindest für mich und im besten Falle für meine Umwelt.

Was möchte ich damit sagen?

In diesen Zeiten haben wir alle nur die Möglichkeit, (uns) auszuprobieren, neue Sichtweisen auszuloten, KREATIV zu WERDEN. Damit meine ich nicht unbedingt künstlerisch kreativ, denn du wirst bestimmt wieder den schwarzen Einwand bemerken, dass du gar nicht kreativ bist. Das ist nicht so!

  • Kreativität hat nur bedingt, also nicht ausschließlich etwas mit Musikalität, Malerei, Bildhauerei, Schauspielerei und dergleichen zu tun.
  • Kreativität ist die Kunst, Zusammenhänge zu begreifen, zu spüren und zu sehen und so zu handeln, dass etwas (Neues) daraus entsteht, das dich weiterhandeln, dich entfalten und dich entwickeln lässt.

Im besten Falle wirst du nicht nur dich bereichern, sondern auch deine Umwelt.

Deshalb ermutige ich dich hiermit, in dich zu gehen, SEHEN und FÜHLEN zu LERNEN. Lasse dabei alles zu! Gibt dir und deinen Gedanken RAUM und ZEIT für FANTASIE. Wenn du Kinder hast, dann verführe sie dazu, dies dir gleich zu tun. Kinder sind für Fantasie und Kreativität sehr empfänglich. Ob es das Basteln mit Klopapierrollen ist oder einen spielerischen Weg zu finden, mit der Situation ohne Klopapier umzugehen… Ich bringe dieses Beispiel, weil es gerade das Thema Nr. 1 ist in Deutschland!

Beschäftige dich mit dir, deinen Kindern, deinen…! Und gehe auch durch den Frust, wenn es anfangs nicht klappt!

Bleibe spielerisch!

Alles hat etwas mit SPIEL zu tun. Kinder erproben sich im Spiel. Sie denken nicht nach, gehen durch Versuch und Irrtum und holen sich dabei auch schon mal blaue Flecken, wenn du sie lässt…. Lasse sie diese ERFAHRUNGEN machen. Mache sie selbst und habe nicht so viel Angst vor den blauen Flecken. Zu viel Behütung verhindert nämlich, wichtige Erfahrungen für das Leben zu machen! Gebe dir und deinen Kindern wieder den FREI-RAUM dazu und vor allem LASSE IHN ZU!

Werde ein Lebenskünstler!

Denn:

Und all das erreichst du nur durch den sinnlichen Kontakt zu deiner Umwelt, der gerade sehr eingeschränkt ist. Du bist dazu aufgefordert, diesen Kontakt mit dir selbst zu suchen und zu finden, um ihn mit dir und/ oder mit anderen in deinem Zuhause zu teilen. All das kann dir die digitale Welt nicht ersetzen. Sie darf dir ANREGUNGEN geben, so wie ich sie dir gerade zu vermitteln versuche. Aber sie darf niemals deine realen Kontakte zum ANFASSEN ersetzen!

Sinnlichkeit ist nicht durch die digitale Welt ersetzbar, sondern ist das Wahrnehmen mit allen Sinnesorganen!

In diesem Sinne bleibt gesund und sinnlich und seid kreativ!

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina aus dem FarbenReich

Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Was nützt mir der schönste Frisurentrend, wenn er nicht zu mir passt?

In ist, welche Frisur mir gut steht und mich positiv unterstützt und nicht, was gerade als Trend vorgeschrieben wird

Ich musste ja mal wieder den Kopf schütteln, als ich heute im Google nachschaute, wie 2020 der Haardutt getragen werden soll.

  • So habe ich gelesen, dass es out ist, den Dutt oben auf dem Kopf zu tragen, stattdessen ein Nackendutt voll im Trend liegt.
Januar 1996 mit 35 Jahren

Sorry, wisst Ihr wie ich aussehe, wenn ich meine Haare nach unten kämme und hinten zusammenstecke??? Das geht gar nicht! Allein schon, weil ich erstens von der Seite gesehen die Linie meines fliehenden Kinns nach unten betonen würde, was meinem Profil wirklich nicht schmeichelt und zweitens meine jetzige Gesichtsform und die kleine Stirn dazu eine Frisur verlangen, die oben Volumen haben muss. Auch, wenn ich mein Haar offen trage, toupiere ich am Oberkopf den Haaransatz ein wenig. Als ich die Haare vor sieben Jahren noch kurz geschnitten hatte, mussten diese am Hinterkopf stehen oder wenn sie länger gewachsen waren, wieder leicht toupiert werden. Okay, als ich noch jung war, stand mir auch ein Nackenknoten. Da hatte mein Gesicht auch noch proportional ideale Konturen für fast jede Frisur (siehe Foto!).

Ich kriege auch jedes mal Hörner, wenn ich Diskussionen im Internet lese, was für Frauen besser sei. Kurzes oder langes Haar? Und, dass ältere Frauen keine langen Haare tragen sollen. Ich finde diese Verallgemeinerungen so lächerlich.

Es gibt Frauen,

  • denen steht kurzes Haar einfach besser und sie sehen damit sogar femininer aus als mit langem Haar,
  • die beides gut tragen können,
  • deren Haare sich gar nicht für bestimmte Haarlängen, Frisuren oder Schnitte eignen,
  • die einfach mit ihrer Haarlänge das ausdrücken, was sie empfinden und die Seite ihrer Persönlichkeit zeigen, die gerade präsent ist. Das kann burschikos sein, sportiv, romantisch, verspielt, klassisch, exotisch… Und all das kann und darf sich im Leben zig mal verändern, so wie bei mir.

Letzteres ist doch eine ganz persönliche Wohlfühlentscheidung!

1989 mit 28 Jahren

Ich hatte Phasen in meinem Leben, da trug ich extrem kurze Pixieschnitte (siehe Foto!) und zur Zeit fühle ich mich wieder mit langem Haar wohler. Ich konnte immer beides gut tragen und der Rest ist Geschmacksache, denn natürlich dürfen andere da geteilter Meinung sein.

Einige finden an mir kurzes Haar besser, weil ich angeblich damit pfiffiger wirken soll und andere mögen die langen Haare lieber. Manche finden mich weicher, wenn ich die Haare hochstecke, andere wiederum sehen an mir genau das, wenn meine Haar offen ist.

Ich bin wohl bemerkt Jahrgang 1961 und habe lange Haare! So viel zu „ältere Frauen sollen keine langen Haare tragen“. Das wollte mir ein Friseur schon einreden, als ich erst Ende dreißig war. Das ist doch reine Typsache und keine Frage des Alters!

Wichtig ist, dass ich sicher weiß, was mir wirklich steht, sowohl von den Gesichts-Proportionen her als auch, was mich in meinem derzeitigen persönlichen Lebensgefühl unterstützt und welche Seite meines Seins ich gerade am liebsten nach außen sichtbar machen möchte. Dann kann ich auch den Anderen ihren persönlichen Geschmack und ihre Vorlieben lassen, ohne unsicher zu werden oder mich beeinflussen zu lassen.

Januar 2012 mit 51 Jahren

Frauen, mal ganz ehrlich: Wenn graues Haar in ist, färben sich junge Mädels die Haare grau, wenn sie von Natur aus gar keine haben und alle anderen, die schon jung grau sind (oft Wintertypen) und denen das Grau oder Weiß wirklich gut zu Gesicht stehen würde, kreischen: Uaaaahhhh, ich sehe alt aus!“ Doch Letzteres nur, weil es ein Vorurteil ist, das so gar nicht auf jeden zutrifft, der grau oder weiß ist.

September 2019 mit 58 Jahren

Genau so sieht nicht jede ältere Frau mit langem Haar unvorteilhaft aus. Also, wenn heutzutage meine Haare so kurz wären wie in den 80ern oder noch vor einigen Jahren, dann würde das zu meinem älter gewordenen Gesicht und der Brille, die ich früher nicht tragen musste, nicht mehr so attraktiv aussehen. Oder mal positiver ausgedrückt. Es würde heute ganz anders aussehen und wirken. Also, wenn Leute zu mir sagen, wenn sie alte Bilder von mir sehen: „Oh die kurzen Haare stehen Dir aber auch gut,“ wohl möglich noch mit der Bemerkung, dass ich da ja sooo kess, frisch oder sonstwas wirke, dann antworte ich immer: „Da war ich 10, 20 oder 30 Jahre jünger. Ich habe mich verändert. Ich fühle mich nicht mehr wie damals! Vergleiche meine alten Fotos bitte nicht mit mir heute.“

Das gilt für Frisuren wie für alles andere auch!

So könnte ich mit bestimmten Modefarben weitermachen bis hin zu Rocklängen, Kleidungsstilrichtungen und so weiter und sofort…

Ist es nicht viel wichtiger, zu sich selbst zu stehen und ein Individuum zu bleiben, als immer dem Mainstream hinterherzujagen? 🤩

Und da bin ich schon beim nächsten Punkt. Ich kann aus eigener Erfahrung verstehen, dass da manches Mal Mut zugehört, anders zu sein, als andere in meinem sozialen Umfeld. Nicht jeder ist so eine unbeugsame Individualistin, die wie ich sehr extrem ihren Lebensweg gegangen ist, ohne sich drum zu scheren, was der Norm entspricht, auch wenn das nicht der einfache Weg war. Schließlich hat verständlicher Weise nicht jeder Lust aufzufallen und befürchtet dadurch vielleicht Zielscheibe für Mobbing werden zu können. Dazu zu gehören und akzeptiert zu werden, fühlt sich doch viel besser an. Aber, wenn mich Menschen nicht so akzeptieren wie ich bin oder besser gesagt wie ich mich wirklich wohlfühle, dann überlege ich mir, ob ich überhaupt zu ihnen passe oder ob diese Personen, die mich beeinflussen wollen, mir wirklich wohlgesonnen sind. Okay, ist auch nicht immer einfach, denn wer kann sich sein Umfeld immer aussuchen?

Wichtig ist, über all das mal nachzudenken und zu überlegen wie du dein Selbstwertgefühl und dein dazugehöriges Selbstbewusstsein (zurück)gewinnen kannst,

  • damit du in der Masse nicht nur überlebst
  • sondern, damit du so sein kannst wie du wirklich sein möchtest oder bist und du nicht nur trotzdem, sondern gerade deswegen respektiert und geachtet wirst.

Das Bedürfnis des Angenommenseins und des Wir-Gefühls, der Zugehörigkeit können wir erreichen, indem wir

  • wieder mehr miteinander in realen, fühlbaren Kontakt gehen, also nicht via digitaler Medien.

Dazu sind wir alle aufgefordert!

  • sich vorurteilsfrei zuhören, sich austauchen, sich offen und ehrlich mitteilen und versuchen, sich gegenseitig zu verstehen…

Zu einem ganzheitlichen Mitteilen und einer damit verbundenen, ganzheitlichen Wahrnehmung gehört,

  • dass wir uns in die Augen sehen, die Mimik und die Körpersprache des anderen miterleben,
  • das heißt auch, dass wir uns energetisch spüren und entsprechend aufeinander reagieren
  • und auf diese Weise das Gegenüber mit all seinen echten Gefühlen und Bedürfnissen kennen, respektieren, achten und sehen (=wahr-nehmen) lernen.

Diese ganzheitlich gelebte Art und Weise des Kennenlernens kann uns weder eine Plattform wie Facebook, eine anonyme Internetberatung, noch eine Kommunikation ersetzen, die ausschließlich auf WhatsApps und Emoticons oder auf einseitige Sprachnachrichten basiert. Das ist unter anderem ein ganz entscheidender Grund, warum ich niemals Online-Beratungen durchführe.

All das ist meiner Meinung nach viel wichtiger, als einem Trend hinterherzujagen und alles mitzumachen, was mir im Internet oder in anderen Medien vorgegaukelt wird! Oder?

Ich bin lieber unnormal und bleibe mir treu, weil ich lieber aus der Norm falle, als unnatürlich zu sein, denn ich möchte mich nicht von meiner Natur abgetrennt fühlen und mich für einen Trend verbiegen!

In diesem Sinne

herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina Boddem, die ihren Dutt trotzdem oben tragen wird, weil es ihr heute mit 59 Jahren am besten steht… 😄

www.farben-reich.com