ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Herbst, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Portraitfotos

Darf „Frau“ nur einen Stil tragen?

„Du muss deinen Stil finden. Ab 40 oder… trägt man. Man ist entweder klassisch sportiv oder… Wenn du dieser oder jener Farbtyp bist, solltest du dich so… kleiden.“

Kennst Du auch solche „Man-Phrasen“, die Dich verunsichern? Mit Sicherheit, denn diese Verunsicherung ist ein elementares Thema in meinen Beratungen. Aufgrund der Klischees in den Medien sind viele Menschen irritiert. Gerade Frauen wird einsuggeriert, dass sie ab einem bestimmten Alter aufpassen müssen, was sie tragen.

Meine Meinung dazu ist: Der Stil ist abhängig von unserer individuellen Persönlichkeit und unserem Lebensgefühl.

Je unterschiedlicher unsere Facetten sind, desto mehr haben wir vielleicht das Bedürfnis, diese nach außen sichtbar zu machen. Menschen können viele Persönlichkeitsseiten haben, die gelebt und gezeigt werden möchten. So geht es oft nicht nur um einen einzigen Stil, sondern wir können auch viele verschiedene Stilrichtungen tragen. Doch oft sind Menschen sich gar nicht bewusst, was sie eigentlich leben möchten.

Wer bin ich? Was möchte ich zeigen? Wie kann ich das tun, damit es mir persönlich steht und ich nicht lächerlich aussehe?

Die Grundvoraussetzung für den Stil, der uns steht, sind die Farben. Wenn die Farben nicht zu uns passen, kann es passieren, dass uns das Kleidungsstück dominiert und man uns weniger sieht, als die Farbe oder das Muster. Oder es ist zu fade, wenn die Farben an uns untergehen. Farben sollten eine Ergänzung unserer natürlichen Pigmentierung sein, dann kommen wir mit der Kleidung zur Geltung und nichts wirkt getrennt voneinander. Siehe Vorher-Nachher-Fotos! Also, ohne die passenden Farben, nützt uns der beste Stil nicht viel.

Warum das alles so ist, lernst Du für Dich individuell in meiner Farb- und Stilberatung. Es geht dabei nicht darum, einen anderen Typ aus Dir zu machen, sondern zu erkennen, wie Du Deinen Typ noch schöner herausstellen könntest, mit welchen kleinen Tipps und Tricks Du dabei Deine Figur vorteilhaft betonen kannst. Und Du erhältst Anregungen zu weiteren Sichtweisen, die Dir vielleicht helfen, etwas mutiger zu werden, falls Du auch mal einen anderen Stil ausprobieren möchtest, eine Seite von Dir zeigen willst, die bisher noch verborgen war. Schau Dir meine Webseite www.farben-reich.com an und erkundige Dich nach meinen Angeboten.

Und hier stelle ich einige meiner unterschiedlichen Stilrichtungen vor, die ich je nach Bedürfnis oder auch Angelegenheit trage. Es sind auch ältere Bilder dabei mit kurzem Haarschnitt und die neueren mit langem Haar. Auch die Haarlänge repräsentiert, wie der persönliche Modestil, ein Lebensgefühl, das sich verändern kann. Manchmal trage ich dazu eine randlose Brille, dann wiederum andere mit auffälligem Brillengestell. Zugegeben, dass ich tendenziell bei meiner Kleidung alternativ, ethno, feminin verspielt mit großen runden Ausschnitten oder weiten Tulpenärmeln, lässig, bequem, natürlich, sportiv und bunt bevorzuge. Ich trage fast immer große Ohrringe, Anhänger an Lederbändern, viele Armbänder und auffällige Ringe. Pumps und dunkelbraunes, klassisches Etuikleid wie auf unserer standesamtlichen Hochzeit oder einen Business-Anzug trage ich eher selten.

2010 – 2015

 

2015 – 2017

 

2015 – 2018

Nun viel Freude an DIR! Genieße DICH und mache das sichtbar!

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Attraktiv mit grauen Haaren! – Eine Frau beschreibt ihre innere und äußere Wandlung

Eine Kundin (57J.) schickte mir heute eine Mail mit Fotografien, um Frauen Mut zu machen, zu sich selbst zu stehen. Besonders diejenigen, die sich vielleicht auch gerne zu ihren grauen Haaren bekennen würden, es sich aber nicht trauen, weil die Umwelt leider immer noch suggeriert, dass graue oder weiße Haare bei Männern attraktiv sind, aber bei Frauen nicht, werden durch diese Zeilen spüren, wie erleichternd es sein kann, sich endlich wert zu schätzen und so zu lieben, wie die eigene Natur es vorgesehen hat.

Nicht nur ihre Zeilen sind sehr berührend, sondern auch die beiden wunderschönen Fotografien.

„Hallo Sabina,

als ich nach Deiner Beratung zu Hause ankam, habe ich eine ganze Weile vor meinem Kleiderschrank gestanden.

Mir wurde nun langsam klar, warum ich mich in einigen Klamotten wohl, in anderen Klamotten gar nicht wohl gefühlt habe.

Ich habe mir kurzerhand einen großen grauen Sack geschnappt und alle Klamotten, in denen ich mich gar nicht wohl fühlte, sofort entsorgt. Das war eine Riesenerleichterung.

Seither habe ich mich nur noch in zu mir passende Farben gekleidet und meine Haarfarbe von goldblond auf meinen Naturton mit silberfarbenen Strähnen geändert. Das Ergebnis ist einfach klasse.

Meine Lieben, meine Kollegen und viele Bekannte haben mich immer wieder angeschaut und mir gesagt, dass ich mich verändert hätte, aber sie nicht wüssten wie. Ich sähe irgendwie anders, besser aus.

Ich hatte zu Anfang nicht erzählt, dass ich bei Dir war. Dies habe ich erst später gemacht. Ich wollte einfach mal sehen, ob meine Veränderung bemerkt wurde.

Natürlich haben die Bekannten, die auch schon bei Dir waren, das sofort erkannt und gesagt: „Du warst bei Sabina! Du siehst klasse aus.“

 

Sabina, ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Dir bedanken. Du hast mir Mut gemacht und mir mit den zu mir passenden Farben die Möglichkeit gegeben, mich in mich selbst zu verlieben.

Ich habe endlich den Mut gefunden, zum Fotografen zu gehen und die Fotos von mir machen zu lassen, die ich schon immer mal machen wollte.

Und, soll ich Dir was sagen, ich finde mich endlich schön auf diesen Fotos.

 

Ganz viele liebe Grüße von

Marion“

 

Wer erfahren möchte, wie die Farbberatung von Marion abgelaufen ist und wie sie zuvor aussah, klickt auf folgenden Link => Warum eine Sommertyp-Frau bereits während der Farbberatung ihren weißen Haaransatz schön findet

Informationen zu meinen Beratungen gibt es auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

EIGEN-ART-POESIE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Lebensphilosophien

Sieh dich liebend an und sei stolz auf dich!

Hallo DU SCHÖNE, hallo DU SCHÖNER! Breite deine Flügel aus und SEI STOLZ AUF DICH. Niemand ist so wie du! DU BIST SCHÖN, so wie DU BIST. Einer Ente steht keine Papageienfeder zum Schmuck und einem Papagei keine Entenfeder. Also BLEIB DIR TREU! Du hast deine ganz BESONDERE EigenART und Ausstrahlung. Stelle sie raus! Hebe sie hervor, in dem du Deine Besonderheit erKENNST, anNIMMST und SCHMÜCKEnd akzentuierst, wie ein interessanter Stein, dessen schöne Seiten durch das ErKENNEn und BeARBEITEn seiner EIGENart heraus kristallisiert wird! Hebe dich ab von anderen in deinem SEIN. Dann wirst DU geSEHEn und nicht dein schmückendes Beiwerk, WEIL DU SCHÖN BIST!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderschönen Tag mit vielen bunten Farben und Humor. Denn auch mal über dich selbst lachen können, über das Speckröllchen, das Schlupflid, das neue graue Haar und was dir sonst wieder mal an dir auffällt, macht dich leichter schön, wenn du das nicht so ernst nimmst. Nimm lieber deine Augen wahr, nimm deine Farben wahr, nimm DEINe WESENtlichen MERKmalE wahr, die dich WERTVOLL machen! Lerne dich zu SEHEn, dich aus zu HALTEn, zu BEACHTEn, zu RESPEKTRIEREn und zu LIEBEn, so wie du bist! Von diesem STANDpunkt aus, gehe weiter in dich und aus dir heraus und weiter… Wenn du dich dann wirklich in und mit deinem Körper oder deiner Art nicht wohl fühlst, schaue dir auf die beschriebene, liebevolle ART und WEISE die Ursachen an und handle wissend und erkennend! So verlierst du dich nicht aus den Augen und aus dem Sinn…

Was dir auch gut tun könnte… Klick einfach mal rein in das, was dich anzieht!

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Frauen, steht zu Eurer Natürlichkeit!

Besonders, wenn Ihr älter werdet oder seid! Es lohnt sich, denn Ihr seht in der Regel schöner und jünger aus, als Ihr glaubt! Schönheit nur sehen reicht nicht. Sie möchte beachtet, gefühlt und geliebt werden!

Vorab, damit es nicht zu Missverständnissen kommt! Ich bin nicht gegen Schminken, Schmücken oder Färben! Aber ich finde es schade wie kontraproduktiv meist von Profis gegen die Natur gearbeitet und beraten wird, wenn es natürlich aussehen soll und das von den Kundinnen auch erwünscht ist! Die Kunden verlassen sich auf diese Beratungen, nicht weil sie wenig Selbstwertgefühl haben, sondern weil sie sich es selbst wert sind und schön aussehen möchten, aber keine Frisöre sind und nicht wissen können, welcher Ton gefärbt werden muss. Das kann bedeuten: Wenn jemand aschblondes Haar hat und möchte frischer aussehen und das Haar aufhellen, dann sollte er darauf achten, dass das Blond ein kühler Ton ist. Stattdessen sehen Frisöre vielleicht grüne oder braune Augen und schon wird das Haar goldgelb gesträhnt und passt nicht zur Haut. Es gibt auch kühle Farbtypen mit diesen Augenfarben! Oder wenn Grau von Natur aus perlweiß und oder gelblich ist, dann sollte es nicht blaustichig gemacht werden oder umgekehrt. Das sind nur wenige Beispiele von vielen. Es geht nicht darum, dass ich hier jeden verteufle, der Haare färbt. Von mir aus könnt Ihr grün-gelb-gepunktet und kariert herumlaufen, wenn Ihr Euch geschmückt, schön und toll findet. Das hat ja auch was mit der Liebe zu sich selbst zu tun und Mut, wenn jemand sich kreativ und wild ausdrücken möchte. Hier in meinem Artikel geht es ausschließlich darum, dass viele Frauen sich färben, weil ihnen schon klischeehaft eingeredet wird, dass Grau automatisch alt macht oder ein dunkler Aschton ab einem bestimmten Alter automatisch unvorteilhaft sei. Das stimmt ja auch vereinzelt, aber doch nicht immer und bei jeder Frau! Selbstverständlich darf und soll jede machen, was sie für richtig hält und ich gehe bestimmt nicht in meinem Privatleben herum und verurteile oder beurteile Menschen nach ihrem Geschmack. Auch berate ich nicht mit solch einer Einstellung. Bitte versteht mich richtig, denn ich hatte im Facebook schon heftige Diskussionen darüber, weil Frauen sich angegriffen fühlten, die sich die Haare gerne färben.

Ich erlebe es seit 22 Jahren meiner Beratungstätigkeit und ich bin immer wieder traurig, wie sehr sich Frauen zum Teil verbiegen und manches Mal sogar buchstäblich unnatürlich und sehr unvorteilhaft zurechtmachen lassen oder selbst machen. Wenn jemand sich wirklich sicher ist mit dem, wie er sich nach seinem persönlichen Empfinden färbt, schminkt oder kleidet und sich richtig wohl fühlt, dann ist alles okay! Es geht hier in erster Linie um Frauen, die sich eigentlich gar nicht färben möchten und mit ihrer natürlichen Haarfarbe gut aussehen, aber sich permanent unter Druck gesetzt fühlen bis sie irgendwann nachgeben! So viele machen das doch nur, weil ihre Umwelt ihnen einredet, sie hätten es nötig, zu färben oder sonstiges an sich zu retuschieren. Hört doch endlich auf damit, Eure Freundinnen, Kolleginnen, Mütter oder… zu überreden, die Haare zu färben, wenn sie grau oder dunkler geworden sind. Es liegt in den meisten Fällen nur an den falschen Garderoben- oder Make-up-Farben, wenn eine Haarfarbe unvorteilhaft aussieht. Grau, Weiß, Silber macht nicht zwangsläufig alt und Aschblond oder Aschbraun auch nicht im Alter. Das Blond in der Jugend wird oft dunkel und das ist oft schön so. Mensch, Frauen FRAUEN WACHT endlich AUF und hört auf, Euch einzureden Ihr wärt nicht attraktiv genug, so wie Ihr seid!

Hier seht Ihr meine Kundinnen, die den Mut haben, endlich zu ihrer individuellen und naturgegeben Schönheit zu stehen und diese mit den richtigen, typgerechten Garderobenfarben akzentuieren. Es nützt nichts eine Haarfarbe um das Gesicht herum zu tragen, die nicht zum Hauttyp passt und dazu noch die Kleidungs- und Make-up-Farben, die auch nicht passen. Das macht weder jünger, noch schöner. Ich habe es gerade gestern auf einem Event erlebt, als ich Farbberatungen durchführte, wie viele Frauen ab Mitte 40 aufwärts zu ihrer rötlichen und rosa Haut gelb-goldene Haare oder Brauntöne mit Gelb- oder Rotstich färben. Das sieht dermaßen unvorteilhaft aus. Dann suchen diese Frauen verzweifelt Kleidungsfarben, die zum Haar passen, aber dann sehen sie noch unstimmiger aus. Viele haben so schöne graue, glitzernde Haare im Ansatz oder auch dunkle, aschblonde. Das würde so toll aussehen und fein mit entsprechenden Garderobenfarben. Warum in aller Welt reden die meisten Frisöre und überhaupt viele Menschen den Frauen ein, dass dunkles, graues oder aschblondes Haar immer alt, hart oder langweilig aussähe? Warum werden Frauen immer erst hässlich geredet, um sie dann künstlich schön zu machen? Die Natur muss nicht erst zerstört werden, um daran zu wieder Geld zu verdienen. Sie ist in aller Regel heil, wenn wir sie lassen! Männer dürfen auch ihr Haar tragen, wie es von Natur aus ist. Da macht niemand diesen „Steip“ ‚drum. Männer dürften aber auch mal in die Farbberatungen kommen, damit sie die vorteilhaften Töne zu ihrem Teint und ihren Haaren finden. Und selbst das stört die Gesellschaft nicht, wenn sie rumlaufen, wie sie wollen. Nur die Frauen machen sich dermaßen verrückt oder werden verunsichert durch Medien oder ihr nahes Umfeld.

Mensch, die Natur ist nicht langweilig, die falsche Mode zum Menschen kann sehr langweilig wirken! Schaut Euch an und was zu Euch wirkungsvoll passt. Die Farben und die Mode sollte sich Eurer Natur anpassen und die ist schön! Und nicht umgekehrt! Auch die Haarfarbe, die Ihr färbt oder das Make-up sollte entsprechend Eurer Natur gewählt werden, damit die Frisur nicht wie eine Perücke wirkt und das Gesicht nicht angemalt aussieht. Mehr möchte ich doch gar nicht vermitteln.

Ich liebe meine Berufung und meine Kundinnen! 🙂

Bitte liebt Euch und schätzt Eure Natur mehr wert! Hört nicht auf jedes Klischee!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem, die nach dem Event ziemlich erschrocken ist, wie sehr Frauen sich negativ beeinflussen lassen und zutiefst verunsichert sind…

www.farben-reich.com

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Wirkungsvolle, natürliche Gründe jung und gesund zu bleiben, besonders ab 50 J.

Da ich, Jahrgang 1961, stets erheblich jünger eingeschätzt werde als ich bin, muss ich ja irgendetwas richtig machen. 😉 Ich werde oft gefragt: „Wie machst Du das nur? Verrätst Du mir Dein Geheimnis?“ Ich denke normalerweise gar nicht darüber nach, denn ich kriege das selbst gar nicht so mit, weil ich mich an mich gewöhnt habe, so wie ich bin. Wie muss Frau denn mit 54 Jahren aussehen oder sein? Ich finde, dass viele Menschen heutzutage jünger wirken, als die Generation meiner Eltern. Wenn ich mir nur die Stellung der Frau anschaue, wie diese noch bis in die 70er Jahre hinein war. Wir haben da heute mehr Möglichkeiten, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und lassen uns nicht mehr so fremd bestimmen, wie die Frauen früher. Obwohl, meine Schwestern werden auch Zeit ihres Lebens immer viel jünger eingeschätzt und sie sind beide über 70 J. Also doch „nur“ gute Gene?

Es gibt also kein Geheimnis, sondern einfach ein paar Dinge, die für mich wichtig sind und im Grunde genommen schon immer wichtig waren:

Gefühle zulassen und zeigen ist für mich eine Grundvoraussetzung.

Natürlich kann ich nicht jedem gleich in den „Allerwertesten“ treten oder losheulen, auch wenn mir noch so danach ist und auch im positiven Sinne nicht allen um den Hals fallen. Trotzdem kann ich egal, wo ich mich befinde, in Respekt und Achtung vor dem anderen mich authentisch zeigen.

  • Lachen ist ganz wichtig. Also, wenn ich dafür in den Keller gehen müsste, dann würde ich krank. Egal, wie schlimm das Leben manches mal sein kann, meinen Humor habe ich zum Glück nie verloren. Dazu gehört auch, Erlebnisse zu verarbeiten, los zu lassen und sich und anderen zu verzeihen.
  • Ich habe mir auch meine kindliche Freude bewahrt und die Begeisterung, gemeinsam mit Kindern zu spielen. Wie oft saß ich gerade früher, als ich noch mit Kindern arbeitete, mitten im Gewühl und war das erwachsene Kind in der Runde. Es hat mir Spaß gemacht. Kind sein unter Kindern bedeutet nicht gleichzeitig Respektverlust der Kinder dem Erwachsenen gegenüber. Im Gegenteil, die Kinder merken, wenn etwas echt ist und das respektieren sie eher, als wenn sie einen Erwachsenen vor sich haben, der keine Fehler oder keine Schwächen zugeben kann und vor allem verlernt hat, selbst ein Kind zu sein.

 

Eigenverantwortung erkennen

und spüren, was mir wichtig ist, was mir gut tut und mich nicht verrückt machen lassen, weil fast jeder etwas macht, was ich aber nicht möchte, gehört für mich auch zum jung Bleiben.

  • Wenn ich jeden Mist annehmen würde, den die Umwelt versucht Menschen, gerade Frauen, einzureden, dann hätte ich zig Cremetöpfchen, Pillendöschen, Haarfärbemittelpackungen, Spezialslipeinlagen, Schlankheitskuren, Kochbücher mit Rezepten herum stehen. Das alles natürlich speziell für die alternde und „bedürftige“ Frau in den Wechseljahren und ein Pilates-Programm am Sofa liegen, ganz zu schweigen vom Hormon-Yoga-Buch. Klar spüre ich, dass sich seit den letzten Jahren so einiges in mir und an mir verändert und das war bisher auch nicht immer sehr angenehm. Körper, Geist und Seele erwarten, nein verlangen sogar mehr Disziplin und sie wünschen sich das Besten vom Besten. Höre ich nicht drauf, dann gehen die „Zipperlein“ los. Oft sind es Schwachpunkte, die sich immer schon in gewissen Zeiten meldeten, aber die nun besonders viel Aufmerksamkeit benötigen. Ich finde es faszinierend, dass mein Körper mein Instrument ist, das gerne positiv gestimmt sein möchte.

 

Aber was ist das Beste vom Besten?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich bedeutete das:

  • Ich mache Fitnesstraining, jogge bei schönem Wetter, liebe Spaziergänge in der Natur tanze und bewege mich einfach gerne, weil mir das gut tut und alles in und an mir, gerade seit ich in den Wechseljahren bin, verstärkt nach Bewegung ruft. Ich fahre nicht mit dem Auto von Tür zu Tür, sondern gehe noch zu Fuß, fahre Rad und benutze öffentliche Verkehrsmittel, in denen ich lieber Menschen und meine Umgebung beobachte, als ausschließlich auf mein Handy zu schauen.
  • Ich liebe seit Monaten meine Wiesenblumen- und Zimtseife, weil diese Düfte meine Sinne berühren (für dich können es andere Düfte sein). Ich lasse seitdem keine chemischen Duschgels mehr an mich ran, denn diese Seifen sind aus naturreinen, pflanzlichen und ätherischen Ölen hergestellt. So habe ich keine schuppige und trockene Haut mehr, denn vom Wasser trinken alleine bekam ich das nicht weg. Ich bin eh nicht so eine Vieltrinkerin.
  • Mein Gesicht fühlt sich an wie ein Kinderpopo, weil ich eine hausgemachte, natürliche Aloe-Ölpaste benutze, die ohne nachzufetten direkt einzieht. Sie ist ohne Konservierungsstoffe, hält sich im Kühlschrank sehr lange und wird portionsweise für das Bad zur Benutzung abgefüllt. Ich komme ewig damit aus und alles ist überhaupt nicht teuer! Auch früher habe ich nie etwas gegen Falten benutzt, sondern mich immer sehr natürlich behandelt. Ich brauche keine teuren Cremes und schon gar nichts zum Vorbeugen, damit ich nicht altere. Das wäre für mich absoluter Blödsinn.
  • So und noch etwas, was ganz wichtig ist, wo ich gerade mal bei der Hautpflege bin. Etwas, das unter die Haut geht und diese richtig erkranken lassen kann, sollte sowieso nicht nur von außen bemerkt und behandelt werden, denn die Seele hat da auch noch ein Wörtchen mit zureden. Also, nicht nur zum Arzt gehen, sondern mir ganz gezielt und liebevoll jemanden aussuchen, der liebevoll mit mir und meiner Seele umgeht. Das tut so gut! Und schwuppdiwupp bin ich wieder beim Thema Gefühle und Eigenverantwortung. Es ist so bedeutsam, auf den Körper und die Gefühle zu lauschen, denn die verraten alle gemeinsam mehr über mich, als andere erkennen können.

Mein Motto:

Lerne dich selbst kennen und tue dir Gutes!

 

Zeit intensivieren für all das, was mir gut tut, ist extrem wichtig.

Jetzt zähle du nicht alle Gründe auf, die du gerade im Kopf hast, warum du keine Zeit hast. Es liegt in deiner Hand. Mache nichts und niemanden dafür verantwortlich. Wenn ich bedenke wie viel Zeit verschwendet wird oder das Auto wichtiger ist als der Mensch …

  • Alles hat etwas mit Grenzen setzen zu tun, sich angemessen abzugrenzen, ohne sich gleichzeitig zu blockieren. Abgrenzen heißt nicht, dass ich nichts mehr an mich heranlassen oder nichts mehr rauslassen kann. Grenzen setzen heißt, meinem Gegenüber zu zeigen, was mir gut tut und was nicht, denn nur damit kann ich mich und andere auf Dauer glücklich machen. Ich meine jetzt nicht auf dem „Egotripp reiten“ oder „ein schlechtes Gewissen machen“ und damit andere im Stich lassen, sondern ganz einfach im gegenseitigen Vermitteln von meinen Bedürfnissen und Gefühlen mich anderen näher bringen und ihnen damit gegebenenfalls auch zur Eigenverantwortlichkeit verhelfen. Wenn ich weiß, wo meine Grenzen sind, dann werde ich auch nicht so schnell krank vom Verausgaben meiner Ressourcen, denn ich habe die Fürsorgepflicht für mich selbst und dazu gehört die Liebe zu mir selbst. Wenn ich glücklich bin, kann ich anderen sowieso besser helfen und meine Liebe weitergeben.

 

Wer schön sein will, muss sich freuen und glücklich sein

und nicht „Wer schön sein will muss leiden“! Diesen Spruch habe ich schon als Kind nicht gemocht.

  • Also, wenn ich auf Highheels nicht laufen will, weil es unbequem ist, dann lasse ich das sein. Als die bauchfreie Mode war, wo alle Mädels mit nacktem Rücken bei Minustemperaturen sich ein potentielles Nierenleiden züchteten, aber den Schal und die Mütze bald bis zu den Füßen hängen hatten und im Winter Röcke trugen, die knapp unter dem Slip endeten, habe ich das auch nicht mitgemacht, weil ich gefroren hätte. Ich wollte mir auch nie das Rauchen angewöhnen, nur weil alle das so machten, weil es mir weh tat.
  • Ich habe gute Gründe, auf mich aufzupassen und muss deshalb auf nichts verzichten. Ich bin weder altmodisch, noch eine Spaßbremse und lege Wert auf das Zusammensein mit wenigen echten Freunde, statt auf viele oberflächliche Begegnungen.
  • Ich muss nicht etwas tun, was mir nicht gut tut, um dazuzugehören oder anderen zu gefallen. Davon würde ich krank oder sähe vor lauter Gram schon älter aus. Ich hatte trotz allem, dass ich eigentlich ganz gut auf mich aufpassen kann, genug Leid und Schicksalsschläge zu verkraften. Da muss ich mir nicht auch noch zusätzlich etwas selbst antun, was ich willentlich und wissentlich verhindern kann. In all das andere, was ich bisher noch nicht gelernt hatte, bin ich eh rein geschlittert, wie jeder Mensch das wohl mehr oder weniger tut. Das reicht doch oder?  Also, ganz wichtig, mich immer liebevoll zu beachten gerade dann, wenn ich mich eigentlich am wenigsten leiden und ertragen kann.

Mein Motto:

Sei bloß lieb zu dir! Und denk dran, du bist vollkommen und nicht perfekt.

 

Die Ernährung ist auch ein Thema, das mich mehr denn je beschäftigt.

Ich vertrage einfach nicht mehr buchstäblich jeden Scheiß, wie in jüngeren Jahren. Nicht nur, dass manches, was ich esse, seit einigen Jahren die Speckröllchen fleißiger fördert, sondern es löst Unverträglichkeiten aus. Ich ernähre mich bewusster, ohne mich zu kasteien.

  • Ich vertrage längst nicht mehr so viel Alkohol als in jüngeren Jahren. Aber das ist auch eine Chance, denn auf meinen Körper kann ich mich hundertprozentig verlassen, weil er mir immer wieder sagt, was gut oder falsch für mich ist. Da ich aber nicht für den Rest meines Lebens auf gewisse Genüsse verzichten möchte und ein sinnlicher Mensch bin, versuche ich herauszufinden, warum ich beispielsweise oft auf Wein reagiere, obwohl ich keine Allergikerin bin. Auch wenn ich Allergikerin wäre, würde ich auch nicht ausschließlich die Symptome bekämpfen, sondern schauen wo die Ur-sache des Übels steckt. Also, bei mir ist es also Asthma und da ist nicht der Wein dran schuld. Der Grund, warum meine Atemnot gerade im letzten Jahr verschärft zum Beispiel nach Wein auftritt, liegt viel tiefer. Darüber habe ich bereits einen Artikel geschrieben (siehe unten angegebener Link).
  • Außerdem braucht der Körper ja Nahrungs- und Lebensmittel und nicht bloß geschmackvolle Füllstoffe, die mit wirkungsvoller Ernährung wenig zu tun haben. Tja, so wollen auch die Mittel zum Nähren und Leben besser zu uns passen und der Körper bittet um Beachtung, weil er vieles einfach nicht mehr selber produzieren kann. Er hat über 50 Jahre einiges geduldig aufgenommen und nun bin ich dran, ihm dafür zu danken und mal auszusuchen, was er am liebsten mag und vor allem gut vertagen kann. Ist doch fair oder?

 

Ich ziehe das an, was mich natürlich anziehend macht und schmücke mich gerne.

Hier an der Stelle kommt jetzt natürlich ganz viel Eigenwerbung. 😉

  • Mal ohne Scherz, wenn ich mich in einem Stil mit für mich falschen Farben kleiden würde, der überhaupt nicht meine persönlichen Seiten unterstreicht und ich mir die Haare hellblond oder in einer anderen, für mich unmöglichen Farbe, tönen würde und dazu käme noch eine Frisur und eine Brille, die überhaupt nicht zu meinem Gesicht passt, dann sähe ich in meinem Alter aus wie Jahrgang 1950 abwärts.
  • Ich schaue zuerst mich selbst an und dann wähle ich das schöne Kleidungsstück zu mir passend. Ein Schnitt oder eine Farbe kann noch so schön sein, aber das nützt mir nichts, wenn beides nicht zu mir passt. Dann ist es nicht schön genug für mich, denn ich möchte gut aussehen. Die Kleidung darf mein Aussehen und meine Persönlichkeit akzentuieren und hervorheben und nicht zuerst und ausschließlich alleine in Erscheinung treten! Ich möchte nicht aussehen, wie ein „wandelnder Kleiderständer“. Das, was ich anziehe muss mich zur Geltung bringen und darf mich weder überstrahlen, noch dominieren. Das setzt eine gesunde Eigenliebe und Wertschätzung voraus, was nicht zu verwechseln ist mit Geltungssucht und einer Profilneurose.
  • Die schönsten Komplimente sind doch: „Du siehst schön aus in dem Kleid. Es steht dir gut. Es passt zu dir. Du strahlst darin und blühst auf.“ Ich würde nicht gerne hören: „Du hast „aber“ ein schönes Kleid an. Als du den Raum betratst, erblickte ich sofort das interessante Muster und die Farben auf dem hinreißenden Kleid.“ Stimmt‘ s? 😉 Leider geht mir das sehr oft so, wenn ich Menschen im Fernsehen betrachte und ich schon fast genötigt werde, ausschließlich auf die Brille, den Lippenstift, den Lidschatten, auf die Rougebalken, die Farben, die Muster oder auf Beine, die nicht attraktiv sind zu starren, weil die Person, auf die es eigentlich ankommt und der ich gerne zuhören würde, hinterherläuft und mir es somit schwer macht, mich auf ihre Worte zu konzentrieren…
  • Das gilt also auch für das Make-up. Ich benutze nicht viel und wenn, dann immer Farben, die zu meiner Natur passen. Das unterstützt und unterstreicht mich und lenkt nicht von mir ab.
  • Auch meine Haare lasse ich so, wie sie sind, denn meine Kleidung, mein Make-up und mein Schmuck sind auf meine Naturfarben abgestimmt. Mit Naturfarben meine ich meine natürlichen Farben der Haut, der Augen, der Haare u.s.w., so wie ein Baum, eine Blume oder ein Tier bestimmte Farben hat. Da färben wir ja auch nichts um. Also passt meine Haarfarbe und alles andere auch zu mir. Und mein erstes graues Haar, das ich 2005 an mir entdeckte, fand ich toll und war richtig sauer, als mir das mein damaliger Freund einfach herausriss. Ich fände es ganz schlimm, wenn ich nicht mehr mitbekommen dürfte, wie ich mich natürlich verändere, also töne ich auch mein Haar nicht mehr seit 2007.
  • Es ist doch so interessant älter zu werden. Ich habe etwas zu sagen, Mann und Frau nehmen mich ernst und ich sehe trotzdem nicht alt aus. Viele Frauen sähen mit ihren grauen Haaren und mit ihrer Naturhaarfarbe bedeutend jünger aus, als mit ihren Kunstfarben, wenn diese nicht zur Gesichtsfarbe passen. Dann schminken sie das Gesicht eben wieder passend zur falschen Haarfarbe und wundern sich, dass ich mit 54 Jahren noch so jung aussehe. 😉
  • Außerdem gelten für mich nicht solche Sprüche wie „Das kann ich anziehen, wenn ich mal alt bin oder für dies oder jenes bin ich zu alt.“ Nichts soll mich entstellen, also ziehe ich mich bestimmt nicht im Alter unvorteilhaft an. Ich bin es mir in jedem Alter wert, gut auszusehen und mich schön zu fühlen! Außerdem, was an dem einen jung und frisch aussieht, sieht an dem anderen uralt aus. Was an dem einen skurril aussieht, lässt einen anderen im positiven Sinne sehr reif und  trotzdem jugendlich wirken. Da gibt es keine Pauschalregeln.
  • Ich bin ein kreativer Gefühlsmensch, eine Frau, die nicht in eine Schublade passt. Also habe ich auch nicht nur einen einzigen Kleidungsstil. „Man muss“ auch nicht im Alter einen bestimmten Kleidungsstil tragen und schon gar nicht „einen für alle im Alter von“.
  • Das, was ich gerne trage und das, was zu mir passt, hat generell weniger mit zu alt oder zu jung zu tun, sondern mit dem Gefühl, das ich zum mir habe. Ich höre dabei auf mich und nicht auf das, was andere erzählen. So ist eine bunte oder kreative Garderobe nicht automatisch nur etwas für junge Leute. Ich kann mir auch vorstellen, dass ich noch ärmellose Kleidung anziehe, wenn meine Arme mal runzelig sind. Vielleicht auch nicht, wenn es nicht mehr meinem Gefühl entspricht. Ich weiß es heute noch nicht. Auf alle Fälle werde ich immer das tun, womit ich mich wohlfühle und mich nicht nach dem Massenverhalten orientieren.
  • Ich muss das Alter nicht verbergen, denn ich darf stolz darauf sein. Es ist auch nicht unästhetisch Falten zu haben. Klar, finde ich mich selbst auch nicht immer schön und auch mich stört manches an meinem Alterungsprozess. Es ist immer eine Art und Weise, wie ich mich gerade betrachte.

Mein Motto:

Je mehr du dich und auch andere mit liebevollen Augen betrachtest,

um so schöner empfindest du dich und alles um dich herum.

 

So, meine Lieben, ich weiß nicht, ob das alles Gründe dafür sind, dass ich für mein Alter relativ jung aussehe und wirke. Früher hat es mich gestört, weil ich dachte, ich würde nicht ernst genommen. Heute freut mich das natürlich. Vielleicht habe ich wirklich einfach nur gute Gene. Ich habe kein wirkliches Rezept, sondern kann lediglich sagen, was für mich zum Wohlfühlen wichtig ist. Für dich kann das natürlich ganz anders sein und du füllst die einzelnen Punkte mit deinen persönlichen Inhalten und hast dafür von mir nur das Grobraster erhalten. Ich würde mich freuen, wenn ich dir ein paar Anregungen mitgeben konnte, die du dann wie gesagt mit dem ausschmücken kannst, was dir zu deinem Wohlbefinden einfällt, damit du dich in jedem Lebensalter, besonders ab der Lebensmitte, rundherum lebendig, gesund und jung fühlst und das auch ausstrahlst.

Ich wünsche dir Liebe, Freude, Kraft und Zeit mit dir denn:

 

Ab 50 geht die Post ab :-)(gilt auch für die „Jungs“ 🙂 )

Herzlichst

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

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Was macht einen guten KLEIDUNGSSTIL aus, DER WIRKLICH ZU DIR PASST?

Bist du anziehend?

Wenn ja, was ziehst du an? Und was kommt aufgrund dessen im Leben auf dich zu? …

Kennst du das? Du siehst eine Person, die völlig stimmig und authentisch gekleidet ist. Du schaust sie gerne an, weil nichts von ihr ablenkt. Ja, du fühlst dich sogar magisch zu ihr hingezogen und wohl in ihrer Nähe, wo kein unbewusster oder dir bewusster Stressmoment vorhanden ist, der dich durch unstimmige Äußerlichkeiten irritiert … Es kann sogar sein, dass diese Person unterschiedliche Arten und Weisen hat, sich in ihrer Kleidung zu zeigen, was bedeutet, dass sie nicht einen einzigen Stil verkörpert. Sie ist mal klassisch elegant, mal bunt und verspielt oder mal sportlich lässig … all das drückt vielleicht diese Person aus und es steht ihr sehr gut. Es macht ihren Typ aus. Es kann sogar sein, dass du wütend und neidisch wirst und dich sehr unwohl fühlst in ihrer Nähe, weil du dich mit ihr messen möchtest, es aber nicht kannst. Du glaubst unbewusst oder bewusst vielleicht, du wärst nicht schön genug, weil dir das, was die Person trägt, nicht stehen würde. Vielleicht ja doch und wenn nicht, denke immer daran:

Du bist ein Individuum und du hast völlig individuelle Anziehungspunkte, die beachtet und entsprechend angezogen werden möchten!

 Vergleichen ist sinnlos! Du bist einzigartig! #Farbberatung, #Stilberatung Quelle: www.karin-hoffmeister.vpweb.de

Sich ständig zu vergleichen kann so sinnlos sein. – Finde deine eigene Schönheit und deinen eigenen Stil!

Du kennst bestimmt auch, dass du dir in manchen Kleidungsstücken vorkommst, wie in einer fremden Haut oder in einem unbequemen Korsett, auch wenn andere das vielleicht sogar loben an dir und sagen: „Du hast aber ein tolles … an!“ Bewege dich mal bewusst in einem Stil, der überhaupt nicht zu dir gehört! Das kann sich sehr hölzern anfühlen beim Tanzen, genau so wie in einem wichtigen Gespräch. Die gesamte Körpersprache ist beeinträchtigt, weil du dich völlig angespannt und unsicher fühlst. In diesem Moment erlebst du dich auch nicht authentisch und in manchen Situationen kommst du auch nicht authentisch an.

So kannst du vielleicht beispielsweise in einer preiswerten, einfachen Jeans und einer für dich vorteilhaften Bluse schöner aussehen und dich darin harmonischer bewegen, als in einem eleganten, teuren Designerkleid, das weder farblich zu dir passt, noch deinem Gefühl entspricht, dich zu zeigen. Oder das Kleid passt einfach nicht zu deiner Figur, deinem Typ oder deiner Frisur. Mal abgesehen davon, dass ein teures Designerstück nie gut aussieht, wenn es dir nicht steht. Dann kann unter Umständen ein wesentlich preiswerteres „No-Name-Kleid“, das aber zu dir passt, dafür um so eleganter wirken! Also teuer ist nicht gleich chic und elegant.

Wichtig ist, dass du dich er-kennst und weißt, wie ich du dich, zu welcher Gelegenheit gerne zeigen möchtest. Dann kannst du schauen, mit welchen Schnitten und Kombinationen das möglich ist, weil du ja deine äußerlichen Proportionen (Figur, Gesichtsform …) wertschätzt und berücksichtigst.

Wenn dir das klar ist, bist du schon ein ganzes Stück weiter. Aber es ist noch nicht selbstverständlich, dass die Sicherheit vorhanden ist, mit welchen Schuhen oder anderen Accessoires du ein Kleidungsstück mal elegant oder mal sportlich aussehen lassen und wie du überhaupt etwas kreativ und für dich vorteilhaft kombinieren kannst. Dafür hast du die Möglichkeiten, dir Tipps von Personen geben zu lassen, denen du vertraust oder dir einfach mal die Zeit zu nehmen, dich überall umzuschauen, im Netz oder in deiner Umgebung, um Eindrücke zu sammeln und abzuwägen …

Auch solltest du wissen, wo und zu welchen Gelegenheiten, du dich entsprechend deiner persönlichen Art und Weise so zeigen kannst, dass es bei aller Berücksichtigung deiner Individualität angebracht ist.

Es ist ja völlig logisch, dass du beispielsweise als Banker oder in einer Bewerbung um eine leitende Position nicht in kurzer Hose, lässigem Shirt und Flipflops auftrittst, auch wenn dir dieses Outfit extrem gut stehen würde. Aber dir sollte auch bewusst sein, dass ein Anzug oder ein Kostüm auch nicht immer ein Muss ist im Berufsleben, sondern manches Mal eine sportliche oder klassische Alternative, wie Jeans, Bluse und Blazer oder eine Stoffhose und ein Rock kombiniert mit einem entsprechenden Shirt und einer Stoff- oder Strickjacke vielleicht für dich viel passender wäre und dich viel mehr zum Ausdruck bringen würde. Beispiel: Manche wählen aus Unsicherheit immer die schwarze Hose und den grauen Blazer aus Angst etwas falsch zu machen und fühlen sich eigentlich gar nicht wohl darin, weil weder die Art, noch die Farbe, noch die Form der Kleidungsstücke wirklich zum Typ passt. Aber, weil alle das so tragen, passt „man“ sich an.

In meinen Beratungen

erlebe ich immer wieder, dass Kunden meinen, sie müssten sich in irgendetwas hineinpressen oder sich der Allgemeinheit anpassen, weil das eben so gemacht wird. Und wenn ich dann frage, ob das denn Vorschrift sei, dann höre ich zu meinem Erstaunen meistens ein klares Nein. Aber manche kennen keine Alternative, die zu ihnen wirklich passt, weder ihre Ausdrucksmöglichkeit oder die Art und Weise, wie sie ihre Figur vorteilhaft betonen können, noch ihre Farben. Sie wissen nur, was nicht „mehr“ zu ihnen passt und wünschen sich Veränderungen.

Manche kennen sich sehr gut, fühlen sich mit ihrer Stilrichtung auch sehr sicher und wohl und wünschen sich nur eine sichere und passende Farbauswahl (Farbtyp erkennen) oder eine Erweiterung ihrer bisherigen Möglichkeiten = kreative Farb- und Stilkombinationen. Einige haben nur einen Stil, in dem sie sich am liebsten zeigen. So kann ein sportlicher oder klassischer Stil alle Lebensbereiche prägen, wie Freizeit und Beruf. Beispiel dazu: Im Beruf  = Anzug oder Kostüm, in der Freizeit = Jeans, Poloshirt und Perlenkette und wenn es elegant sein soll = Etuikleid mit Pumps.

Andere wiederum haben viele Ausdrucksmöglichkeiten, ihre Persönlichkeitsseiten zu zeigen und bewegen sich entsprechend in unterschiedlichen Stil-Richtungen. Dazu gehöre ich. Ich bin, was das betrifft, in überhaupt keine Schublade zu stecken. Ich trage beispielsweise klassische Pumps zum Etuikleid genau so gut, wie orientalische Sandalen zum bunten Rock oder zur Pumphose im Boho-Stil. Auch im Fitnessstudio erscheine ich niemals in den typischen Sportkleidungsfarben, die mir überhaupt nicht stehen, sondern ich trage gemusterte Leggings in warmen und fröhlichen Herbstfarben mit farblich passenden Shirts oder Tops dazu.

Sei selbstbesusst! #Farbberatung, #Stilberatung, #FarbenreichQuelle: www.grafikdesignbykiss.com

Mein stilsichere Ausdrucksweise ergibt sich aus meinem Selbstbewusstsein

denn

  • alles, was ich anziehe, zeigt mich und begegnet mir im Leben aufgrund meiner Anziehung: mein Lebensgefühl, meine Stimmung, meine Gesinnung, eben meine ganz authentische Art …
  • mein Stil ist immer bequem und oft außergewöhnlich, aber trotzdem chic und ich bin auch trotzdem entsprechend zur Gelegenheit oder Situation passend angezogen, weil mein Styling zu mir passt und mir steht unabhängig davon, ob es einem anderen subjektiv gefällt und ich seinen Geschmack treffe.
  • ich mache auf diese Weise häufig die Erfahrung, dass preiswerte Kleidung an mir für teure Designer Outfits gehalten werden.
  • ich würde nie High Heels tragen oder sonst eine Moderichtung, die für mein subjektives Lebensgefühl nicht gesund erscheint und in der ich mich nicht wohlfühle.
  • ein Verbiegen für irgendetwas oder irgendjemand kommt für mich nicht infrage.
  • ich bin sehr modisch und auch modern, aber trotzdem keine Frau, die nur etwas trägt, weil „man“ das so trägt oder weil es gerade „in“ ist.
  • ich weiß geschickt, wie ich Altes mit Neuem kombinieren kann, so dass mein Stil immer mit der Zeit geht, nicht „altmodisch“ ist und auf diese Weise individuell ist – eben mein ganz persönlicher Stil.
  • meine Art und Weise, mich vielseitig durch das Leben zu bewegen, hat viele unterschiedliche (Stil)Richtungen: Sie ist mal bunt, mal einfarbig, mal dunkel, mal hell, mal leuchtend, mal zurückhaltend, mal sehr kreativ und vielseitig, mal einfach …
  • all das drücke ich in Farbe und Form aus, sodass es zueinander (Kombinationen) und zu mir passt.
  • meine Garderobenfarben entsprechen meinen Farben, die ich von Natur aus mitbringe. Sie passen zu mir, sodass ich in der Kleidung wirke und nicht die Kleidung zuerst erscheint und dann ich.
  • ich würde nie eine Farbe wählen, die mich überstrahlt und mich dann dazu passend machen, in dem ich zum Beispiel meine Haare schwarz oder blond färbe und mich dann dazu passend schminke.
  • so etwas habe ich in jungen Jahren auch gemacht, denn auch das kann zum Selbstfindungs- und Reifeprozess gehören, mich zu probieren, maskieren, verkleiden, verstecken, spielen, entfremden …, um mich irgendwann wieder zu nähern und mich dann endlich schön zu finden, so wie ich wirklich bin und tatsächlich aufgrund der vielen Erfahrungen zu wissen, wie ich mich am liebsten und am sichersten zeigen und bewegen kann, dass ich mich wohlfühle.
  • laut Resonanzgesetz ziehe ich auf diese Art und Weise auch die Menschen und Situationen in mein Leben, die zu mir passen und stimmig sind …

Stehe zu deiner Individualität! #Farbberatung, #Stilberatung #FarbenreichQuelle: www.grafikdesignbykiss.com

Die Voraussetzungen für einen passenden und guten Stil ist Selbst(betr)achtung …

  • dass du dich ansiehst, dich beachtest, dich betrachtest, dich fühlst, dich erkennst
  • und das, was du erkennst annehmen, lieben, schmücken, verwöhnen, respektieren, zeigen, akzentuieren … möchtest
  • und dir auf diese Weise bewusst machst, welcher Typ du bist (Beispiel: nicht jedem stehen lange oder kurze Haare, ein Pony oder die Haare aus der Stirn gekämmt; manche Frauen sehen verkleidet aus, wenn sie einen Rock tragen, manche in hohen andere in flachen Schuhen; einigen würde alles gut stehen, aber sie würden sich nicht in allem auch gut fühlen …)
  • oder dich einfühlst, wer du „noch“ sein könntest und was zu dir passen könnte,
  • weil du dir bewusst machst, wie du dich gerne durch das Leben bewegen möchtest
  • und welche Seiten zu dir gehören, eben was du mit deiner „zweiten Haut“ = Kleidung ausdrücken und von dir zeigen möchtest
  • und wie du deine Seiten gerne zeigen möchtest,
  • aber auch, wie du deine Seiten mal gekonnt verstecken und schützen kannst, um dich nicht zu sehr zu präsentieren und du dich nicht gleichzeitig verstecken oder dich von dir entfernen musst,
  • wenn du deine Farben kennst, damit die Garderobe nicht „alleine“ wirkt, sondern du in ihr,
  • du deine körperlichen Proportionen und Vorzüge erkennst,
  • aber auch das, was du nicht betonen möchtest,
  • damit du den Stil, den du magst und in dem du dich wohlfühlst (die Art und Weise dich zu zeigen) auch zu deiner Figur und zu deinem Gesicht passt.
  • denn was du anziehst, zieht buchstäblich das an, was zu dir passt im Negativen, wie im Positiven …

  • Du darfst dich für dich entscheiden und bewirken, was Wirklichkeit wird …

Sei kreativ! #Farbberatung, #Stilberatung #FarbenreichQuelle: Susanne Weihs

Wenn du neugierig auf dich geworden bist und dich etwas bewegt oder berührt hat aus diesem Artikel, habe ich ein paar kreative Tipps für dich, wie du dich den Themen annähern kannst.

  • Nimm dir Schritt für Schritt mal jeden Punkt vor schreibe ganz spontan aus dem Bauch heraus etwas dazu.
  • Am besten du nimmst dir wirklich Papier und Stift. Das hat eine andere Qualität, als auf Tasten zu drücken. Werde dabei ruhig kreativ. Nimm dir ein großes Blatt Papier und Buntstifte.
  • Vielleicht hast du alte Zeitschriften oder Kataloge. Schneide dir Bilder oder Schriftzüge aus und klebe sie auf. Vielleicht hast du am Ende eine große, bunte Collage vor dir liegen oder aber auch ein leeres Blatt mit vielen Fragezeichen. Aber auch ein leeres Blatt sagt ganz viel aus.
  • Lass es zu! Werte nicht, sondern lass das einfach mal wirken, so wie es gerade ist.
  • Besorge dir ein Buch, in das du etwas reinschreiben kannst, eine Art Tagebuch. Du kannst es bekleben und gestalten FÜR DICH. Es wird dein ganz persönliches ICH-FINDE-MICH-SCHÖN-BUCH, in dem du dich tatsächlich finden kannst, weil du beginnst, dich kreativ mit dir auseinander zu setzen. Es gibst so viele Möglichkeiten …

Nimm dir täglich wenigstens 10 Minuten Zeit nur für dich! Besser wäre, wenn es mehr sein könnte. Die Zeit ist da. Es liegt an dir. Es hat etwas mit Liebe zu tun. Mit der Liebe zu dir, denn:

Guter Stil hat etwas mit der Liebe zu dir selbst zu tun! #Farbberatung, #Stilberatung #FarbenreichQuelle: www.grafikdesignbykiss.com

Ein guter Stil ist der Ausdruck deiner Liebe zu dir, die du nach außen sichtbar machst.

  • Das alles gilt auch für deinen Umgangsstil oder Lebensstil – die Art und Weise, wie du dich benimmst, dich in deiner Umwelt verhältst, dich darin bewegst und mit ihr umgehst
  • und für deinen Einrichtungsstil –  die Art und Weise, wie du entsprechend deiner individuellen Möglichkeiten deine Räumlichkeiten in deinem Zuhause oder deinen Arbeitsplatz gestaltest und dich ausdrückst.

Nun wünsche ich dir viel Freude an dir und deiner Art und Weise, dich zu finden und dich auszudrücken. Und bei allem, was du tust, hab Geduld mit dir und Vertrauen! Es ist nicht jedem in die Wiege gelegt, das alles, was ich hier beschrieben habe, zu beherzigen oder in kürzester Zeit zu lernen. Denke immer daran, dass jeder seine persönlichen Begabungen hat! Vielleicht kannst du viel besser rechnen als ich. Mir ist es zum Beispiel peinlich, in einer Bank etwas nicht zu verstehen, was mir dort erklärt wird … 🙂 Außerdem geht es hier nicht um Perfektion, sondern um deine, mit dir selbst zufriedenen Ausstrahlung und den Stil, in dem du Zuhause bist!

Mein Motto ist: „Ich bin nicht perfekt, aber dafür natürlich und die Natur ist nie perfekt, aber immer vollkommen(d), so wie sie ist!“

Sei geduldig mit dir und habe Vertrauen! #Farbberatung, #Stilberatung #FarbenreichQuelle: www.grafikdesignbykiss.com

Und wenn du dir gerne eine Begleitung auf deinem Weg zu dir wünschst und du das Gefühl hast, ich könnte dazu passen, dann schau doch mal auf meine Webseite www.farben-reich.com. Dort findest du alle Informationen zu meinen Beratungsangeboten.

Ich freue mich auf DICH! 🙂

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