mut zum individuellen stil im alter

Attraktiv mit grauen Haaren! – Eine Frau beschreibt ihre innere und äußere Wandlung

Eine Kundin (57J.) schickte mir heute eine Mail mit Fotografien, um Frauen Mut zu machen, zu sich selbst zu stehen. Besonders diejenigen, die sich vielleicht auch gerne zu ihren grauen Haaren bekennen würden, es sich aber nicht trauen, weil die Umwelt leider immer noch suggeriert, dass graue oder weiße Haare bei Männern attraktiv sind, aber bei Frauen nicht, werden durch diese Zeilen spüren, wie erleichternd es sein kann, sich endlich wert zu schätzen und so zu lieben, wie die eigene Natur es vorgesehen hat.

Nicht nur ihre Zeilen sind sehr berührend, sondern auch die beiden wunderschönen Fotografien.

„Hallo Sabina,

als ich nach Deiner Beratung zu Hause ankam, habe ich eine ganze Weile vor meinem Kleiderschrank gestanden.

Mir wurde nun langsam klar, warum ich mich in einigen Klamotten wohl, in anderen Klamotten gar nicht wohl gefühlt habe.

Ich habe mir kurzerhand einen großen grauen Sack geschnappt und alle Klamotten, in denen ich mich gar nicht wohl fühlte, sofort entsorgt. Das war eine Riesenerleichterung.

Seither habe ich mich nur noch in zu mir passende Farben gekleidet und meine Haarfarbe von goldblond auf meinen Naturton mit silberfarbenen Strähnen geändert. Das Ergebnis ist einfach klasse.

Meine Lieben, meine Kollegen und viele Bekannte haben mich immer wieder angeschaut und mir gesagt, dass ich mich verändert hätte, aber sie nicht wüssten wie. Ich sähe irgendwie anders, besser aus.

Ich hatte zu Anfang nicht erzählt, dass ich bei Dir war. Dies habe ich erst später gemacht. Ich wollte einfach mal sehen, ob meine Veränderung bemerkt wurde.

Natürlich haben die Bekannten, die auch schon bei Dir waren, das sofort erkannt und gesagt: „Du warst bei Sabina! Du siehst klasse aus.“

 

Sabina, ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Dir bedanken. Du hast mir Mut gemacht und mir mit den zu mir passenden Farben die Möglichkeit gegeben, mich in mich selbst zu verlieben.

Ich habe endlich den Mut gefunden, zum Fotografen zu gehen und die Fotos von mir machen zu lassen, die ich schon immer mal machen wollte.

Und, soll ich Dir was sagen, ich finde mich endlich schön auf diesen Fotos.

 

Ganz viele liebe Grüße von

Marion“

 

Wer erfahren möchte, wie die Farbberatung von Marion abgelaufen ist und wie sie zuvor aussah, klickt auf folgenden Link => Warum eine Sommertyp-Frau bereits während der Farbberatung ihren weißen Haaransatz schön findet

Informationen zu meinen Beratungen gibt es auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

Advertisements

Sieh dich liebend an und sei stolz auf dich!

Hallo DU SCHÖNE, hallo DU SCHÖNER! Breite deine Flügel aus und SEI STOLZ AUF DICH. Niemand ist so wie du! DU BIST SCHÖN, so wie DU BIST. Einer Ente steht keine Papageienfeder zum Schmuck und einem Papagei keine Entenfeder. Also BLEIB DIR TREU! Du hast deine ganz BESONDERE EigenART und Ausstrahlung. Stelle sie raus! Hebe sie hervor, in dem du Deine Besonderheit erKENNST, anNIMMST und SCHMÜCKEnd akzentuierst, wie ein interessanter Stein, dessen schöne Seiten durch das ErKENNEn und BeARBEITEn seiner EIGENart heraus kristallisiert wird! Hebe dich ab von anderen in deinem SEIN. Dann wirst DU geSEHEn und nicht dein schmückendes Beiwerk, WEIL DU SCHÖN BIST!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderschönen Tag mit vielen bunten Farben und Humor. Denn auch mal über dich selbst lachen können, über das Speckröllchen, das Schlupflid, das neue graue Haar und was dir sonst wieder mal an dir auffällt, macht dich leichter schön, wenn du das nicht so ernst nimmst. Nimm lieber deine Augen wahr, nimm deine Farben wahr, nimm DEINe WESENtlichen MERKmalE wahr, die dich WERTVOLL machen! Lerne dich zu SEHEn, dich aus zu HALTEn, zu BEACHTEn, zu RESPEKTRIEREn und zu LIEBEn, so wie du bist! Von diesem STANDpunkt aus, gehe weiter in dich und aus dir heraus und weiter… Wenn du dich dann wirklich in und mit deinem Körper oder deiner Art nicht wohl fühlst, schaue dir auf die beschriebene, liebevolle ART und WEISE die Ursachen an und handle wissend und erkennend! So verlierst du dich nicht aus den Augen und aus dem Sinn…

Was dir auch gut tun könnte… Klick einfach mal rein in das, was dich anzieht!

Vergleichen ist sinnlos, denn DU BIST einzigARTig!

Lebe DEINE EinzigARTIGkeit

DU bist NATUR!

Du bist wundervoll! – Fantasiereise für Kinder und Erwachsene

Sag JA zu dir!

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Zeig Dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite

Innere oder äußere Schönheit – Wer oder was ist schön?

Das Märchen vom Löwenzahn

Wenn die FARB-TÖNE stimmen, strahlt die SEELE!

Die Entfaltung von SCHÖNheit und FARBENlicht ist ein NATURbedürfnis

Frauen, steht zu Eurer Natürlichkeit!

Wie schön wir uns verändern, wenn jemand uns schön findet

Einfach mal ungeschminkt anders sein oder etwas anderes tun…

Finde deinen REGENBOGEN! Auch DU BIST SCHÖN!

Ich wage es, anders zu sein und meinen natürlichen Farbtyp zu leben

Finde DEINE FARBEN, die zu DEINER NATÜRLICHEN SCHÖNHEIT passen

Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist …

Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel – lebe als Kind des Lichts

Hommage an das Alter

www.farben-reich.com

 

Trau Dich anders zu sein!

 

Farbenreich - Sabina Boddem: Trau Dich anders zu sein! Tanze aus der Reihe!

www.farben-reich.com

 

Frauen, steht zu Eurer Natürlichkeit!

Besonders, wenn Ihr älter werdet oder seid! Es lohnt sich, denn Ihr seht in der Regel schöner und jünger aus, als Ihr glaubt! Schönheit nur sehen reicht nicht. Sie möchte beachtet, gefühlt und geliebt werden!

Vorab, damit es nicht zu Missverständnissen kommt! Ich bin nicht gegen Schminken, Schmücken oder Färben! Aber ich finde es schade wie kontraproduktiv meist von Profis gegen die Natur gearbeitet und beraten wird, wenn es natürlich aussehen soll und das von den Kundinnen auch erwünscht ist! Die Kunden verlassen sich auf diese Beratungen, nicht weil sie wenig Selbstwertgefühl haben, sondern weil sie sich es selbst wert sind und schön aussehen möchten, aber keine Frisöre sind und nicht wissen können, welcher Ton gefärbt werden muss. Das kann bedeuten: Wenn jemand aschblondes Haar hat und möchte frischer aussehen und das Haar aufhellen, dann sollte er darauf achten, dass das Blond ein kühler Ton ist. Stattdessen sehen Frisöre vielleicht grüne oder braune Augen und schon wird das Haar goldgelb gesträhnt und passt nicht zur Haut. Es gibt auch kühle Farbtypen mit diesen Augenfarben! Oder wenn Grau von Natur aus perlweiß und oder gelblich ist, dann sollte es nicht blaustichig gemacht werden oder umgekehrt. Das sind nur wenige Beispiele von vielen. Es geht nicht darum, dass ich hier jeden verteufle, der Haare färbt. Von mir aus könnt Ihr grün-gelb-gepunktet und kariert herumlaufen, wenn Ihr Euch geschmückt, schön und toll findet. Das hat ja auch was mit der Liebe zu sich selbst zu tun und Mut, wenn jemand sich kreativ und wild ausdrücken möchte. Hier in meinem Artikel geht es ausschließlich darum, dass viele Frauen sich färben, weil ihnen schon klischeehaft eingeredet wird, dass Grau automatisch alt macht oder ein dunkler Aschton ab einem bestimmten Alter automatisch unvorteilhaft sei. Das stimmt ja auch vereinzelt, aber doch nicht immer und bei jeder Frau! Selbstverständlich darf und soll jede machen, was sie für richtig hält und ich gehe bestimmt nicht in meinem Privatleben herum und verurteile oder beurteile Menschen nach ihrem Geschmack. Auch berate ich nicht mit solch einer Einstellung. Bitte versteht mich richtig, denn ich hatte im Facebook schon heftige Diskussionen darüber, weil Frauen sich angegriffen fühlten, die sich die Haare gerne färben.

Ich erlebe es seit 22 Jahren meiner Beratungstätigkeit und ich bin immer wieder traurig, wie sehr sich Frauen zum Teil verbiegen und manches Mal sogar buchstäblich unnatürlich und sehr unvorteilhaft zurechtmachen lassen oder selbst machen. Wenn jemand sich wirklich sicher ist mit dem, wie er sich nach seinem persönlichen Empfinden färbt, schminkt oder kleidet und sich richtig wohl fühlt, dann ist alles okay! Es geht hier in erster Linie um Frauen, die sich eigentlich gar nicht färben möchten und mit ihrer natürlichen Haarfarbe gut aussehen, aber sich permanent unter Druck gesetzt fühlen bis sie irgendwann nachgeben! So viele machen das doch nur, weil ihre Umwelt ihnen einredet, sie hätten es nötig, zu färben oder sonstiges an sich zu retuschieren. Hört doch endlich auf damit, Eure Freundinnen, Kolleginnen, Mütter oder… zu überreden, die Haare zu färben, wenn sie grau oder dunkler geworden sind. Es liegt in den meisten Fällen nur an den falschen Garderoben- oder Make-up-Farben, wenn eine Haarfarbe unvorteilhaft aussieht. Grau, Weiß, Silber macht nicht zwangsläufig alt und Aschblond oder Aschbraun auch nicht im Alter. Das Blond in der Jugend wird oft dunkel und das ist oft schön so. Mensch, Frauen FRAUEN WACHT endlich AUF und hört auf, Euch einzureden Ihr wärt nicht attraktiv genug, so wie Ihr seid!

Natürlichkeit der Frau im Alter #GraueHaare #Aschblond #Aschbraun #Farbberatung #Stilberatung #FarbenreichHier seht Ihr meine Kundinnen, die nach der Farbberatung den Mut hatten, endlich zu ihrer individuellen und naturgegeben Schönheit zu stehen und diese mit den richtigen, typgerechten Garderobenfarben akzentuieren. Es nützt nichts eine Haarfarbe um das Gesicht herum zu tragen, die nicht zum Hauttyp passt und dazu noch die Kleidungs- und Make-up-Farben, die auch nicht passen. Das macht weder jünger, noch schöner. Ich habe es gerade gestern auf einem Event erlebt, als ich Farbberatungen durchführte, wie viele Frauen ab Mitte 40 aufwärts zu ihrer rötlichen und rosa Haut gelb-goldene Haare oder Brauntöne mit Gelb- oder Rotstich färben. Das sieht dermaßen unvorteilhaft aus. Dann suchen diese Frauen verzweifelt Kleidungsfarben, die zum Haar passen, aber dann sehen sie noch unstimmiger aus. Viele haben so schöne graue, glitzernde Haare im Ansatz oder auch dunkle, aschblonde. Das würde so toll aussehen und fein mit entsprechenden Garderobenfarben. Warum in aller Welt reden die meisten Frisöre und überhaupt viele Menschen den Frauen ein, dass dunkles, graues oder aschblondes Haar immer alt, hart oder langweilig aussähe? Warum werden Frauen immer erst hässlich geredet, um sie dann künstlich schön zu machen? Die Natur muss nicht erst zerstört werden, um daran zu wieder Geld zu verdienen. Sie ist in aller Regel heil, wenn wir sie lassen! Männer dürfen auch ihr Haar tragen, wie es von Natur aus ist. Da macht niemand diesen „Steip“ ‚drum. Männer dürften aber auch mal in die Farbberatungen kommen, damit sie die vorteilhaften Töne zu ihrem Teint und ihren Haaren finden. Und selbst das stört die Gesellschaft nicht, wenn sie rumlaufen, wie sie wollen. Nur die Frauen machen sich dermaßen verrückt oder werden verunsichert durch Medien oder ihr nahes Umfeld.

Mensch, die Natur ist nicht langweilig, die falsche Mode zum Menschen kann sehr langweilig wirken! Schaut Euch an und was zu Euch wirkungsvoll passt. Die Farben und die Mode sollte sich Eurer Natur anpassen und die ist schön! Und nicht umgekehrt! Auch die Haarfarbe, die Ihr färbt oder das Make-up sollte entsprechend Eurer Natur gewählt werden, damit die Frisur nicht wie eine Perücke wirkt und das Gesicht nicht angemalt aussieht. Mehr möchte ich doch gar nicht vermitteln.

Ich liebe meine Berufung und meine Kundinnen! 🙂

Bitte liebt Euch doch auch und schätzt Euch mehr wert, so wie Ihr seid und hört nicht auf jedes Klischee!

Herzlichst Eure

Sabina Boddem, die nach dem Event ziemlich erschrocken ist, wie sehr Frauen sich negativ beeinflussen lassen und zutiefst verunsichert sind…

www.farben-reich.com

Weitere Artikel, die interessant sein könnten zum Thema Natürlichkeit und Schönheit gerade dann, wenn wir älter werden:

Graues oder weißes Haar macht nicht automatisch alt, sondern kann sehr attraktiv aussehen!

Die Frau mit dem silbernen Haar …

Mut zur Farbe und zum individuellen Stil gerade im Alter!

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung befreit von einengenden Schemen und Klischees und unterstützt damit die Entwicklung und Entfaltung der individuellen Persönlichkeit

Ich wage es, anders zu sein und meinen natürlichen Farbtyp zu leben

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung für wahre, alterlose und natürliche Schönheit und Weiblichkeit

Finde DEINE FARBEN, die zu DEINER NATÜRLICHEN SCHÖNHEIT passen

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Siehst DU wirklich gut aus oder „nur“ deine Kleidung?

Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist …

Hommage an das Alter

Ganzheitliche Farbberatung auf dem Weg zu sich selbst, gerade für Frauen in den Wechseljahren …

Warum in den Wechseljahren die typgerechten Farb-Töne heilsam klingen

Zeig Dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite

Für eine Farb- und Stilberatung ist man nie zu alt

 

Wirkungsvolle, natürliche Gründe jung und gesund zu bleiben, besonders ab 50 J.

Da ich, Jahrgang 1961, stets erheblich jünger eingeschätzt werde als ich bin, muss ich ja irgendetwas richtig machen. 😉 Ich werde oft gefragt: „Wie machst Du das nur? Verrätst Du mir Dein Geheimnis?“ Ich denke normalerweise gar nicht darüber nach, denn ich kriege das selbst gar nicht so mit, weil ich mich an mich gewöhnt habe, so wie ich bin. Wie muss Frau denn mit 54 Jahren aussehen oder sein? Ich finde, dass viele Menschen heutzutage jünger wirken, als die Generation meiner Eltern. Wenn ich mir nur die Stellung der Frau anschaue, wie diese noch bis in die 70er Jahre hinein war. Wir haben da heute mehr Möglichkeiten, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und lassen uns nicht mehr so fremd bestimmen, wie die Frauen früher. Obwohl, meine Schwestern werden auch Zeit ihres Lebens immer viel jünger eingeschätzt und sie sind beide über 70 J. Also doch „nur“ gute Gene?

Es gibt also kein Geheimnis, sondern einfach ein paar Dinge, die für mich wichtig sind und im Grunde genommen schon immer wichtig waren:

Gefühle zulassen und zeigen ist für mich eine Grundvoraussetzung.

Natürlich kann ich nicht jedem gleich in den „Allerwertesten“ treten oder losheulen, auch wenn mir noch so danach ist und auch im positiven Sinne nicht allen um den Hals fallen. Trotzdem kann ich egal, wo ich mich befinde, in Respekt und Achtung vor dem anderen mich authentisch zeigen.

  • Lachen ist ganz wichtig. Also, wenn ich dafür in den Keller gehen müsste, dann würde ich krank. Egal, wie schlimm das Leben manches mal sein kann, meinen Humor habe ich zum Glück nie verloren. Dazu gehört auch, Erlebnisse zu verarbeiten, los zu lassen und sich und anderen zu verzeihen.
  • Ich habe mir auch meine kindliche Freude bewahrt und die Begeisterung, gemeinsam mit Kindern zu spielen. Wie oft saß ich gerade früher, als ich noch mit Kindern arbeitete, mitten im Gewühl und war das erwachsene Kind in der Runde. Es hat mir Spaß gemacht. Kind sein unter Kindern bedeutet nicht gleichzeitig Respektverlust der Kinder dem Erwachsenen gegenüber. Im Gegenteil, die Kinder merken, wenn etwas echt ist und das respektieren sie eher, als wenn sie einen Erwachsenen vor sich haben, der keine Fehler oder keine Schwächen zugeben kann und vor allem verlernt hat, selbst ein Kind zu sein.

 

Eigenverantwortung erkennen

und spüren, was mir wichtig ist, was mir gut tut und mich nicht verrückt machen lassen, weil fast jeder etwas macht, was ich aber nicht möchte, gehört für mich auch zum jung Bleiben.

  • Wenn ich jeden Mist annehmen würde, den die Umwelt versucht Menschen, gerade Frauen, einzureden, dann hätte ich zig Cremetöpfchen, Pillendöschen, Haarfärbemittelpackungen, Spezialslipeinlagen, Schlankheitskuren, Kochbücher mit Rezepten herum stehen. Das alles natürlich speziell für die alternde und „bedürftige“ Frau in den Wechseljahren und ein Pilates-Programm am Sofa liegen, ganz zu schweigen vom Hormon-Yoga-Buch. Klar spüre ich, dass sich seit den letzten Jahren so einiges in mir und an mir verändert und das war bisher auch nicht immer sehr angenehm. Körper, Geist und Seele erwarten, nein verlangen sogar mehr Disziplin und sie wünschen sich das Besten vom Besten. Höre ich nicht drauf, dann gehen die „Zipperlein“ los. Oft sind es Schwachpunkte, die sich immer schon in gewissen Zeiten meldeten, aber die nun besonders viel Aufmerksamkeit benötigen. Ich finde es faszinierend, dass mein Körper mein Instrument ist, das gerne positiv gestimmt sein möchte.

 

Aber was ist das Beste vom Besten?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich bedeutete das:

  • Ich mache Fitnesstraining, jogge bei schönem Wetter, liebe Spaziergänge in der Natur tanze und bewege mich einfach gerne, weil mir das gut tut und alles in und an mir, gerade seit ich in den Wechseljahren bin, verstärkt nach Bewegung ruft. Ich fahre nicht mit dem Auto von Tür zu Tür, sondern gehe noch zu Fuß, fahre Rad und benutze öffentliche Verkehrsmittel, in denen ich lieber Menschen und meine Umgebung beobachte, als ausschließlich auf mein Handy zu schauen.
  • Ich liebe seit Monaten meine Wiesenblumen- und Zimtseife, weil diese Düfte meine Sinne berühren (für dich können es andere Düfte sein). Ich lasse seitdem keine chemischen Duschgels mehr an mich ran, denn diese Seifen sind aus naturreinen, pflanzlichen und ätherischen Ölen hergestellt. So habe ich keine schuppige und trockene Haut mehr, denn vom Wasser trinken alleine bekam ich das nicht weg. Ich bin eh nicht so eine Vieltrinkerin.
  • Mein Gesicht fühlt sich an wie ein Kinderpopo, weil ich eine hausgemachte, natürliche Aloe-Ölpaste benutze, die ohne nachzufetten direkt einzieht. Sie ist ohne Konservierungsstoffe, hält sich im Kühlschrank sehr lange und wird portionsweise für das Bad zur Benutzung abgefüllt. Ich komme ewig damit aus und alles ist überhaupt nicht teuer! Auch früher habe ich nie etwas gegen Falten benutzt, sondern mich immer sehr natürlich behandelt. Ich brauche keine teuren Cremes und schon gar nichts zum Vorbeugen, damit ich nicht altere. Das wäre für mich absoluter Blödsinn.
  • So und noch etwas, was ganz wichtig ist, wo ich gerade mal bei der Hautpflege bin. Etwas, das unter die Haut geht und diese richtig erkranken lassen kann, sollte sowieso nicht nur von außen bemerkt und behandelt werden, denn die Seele hat da auch noch ein Wörtchen mit zureden. Also, nicht nur zum Arzt gehen, sondern mir ganz gezielt und liebevoll jemanden aussuchen, der liebevoll mit mir und meiner Seele umgeht. Das tut so gut! Und schwuppdiwupp bin ich wieder beim Thema Gefühle und Eigenverantwortung. Es ist so bedeutsam, auf den Körper und die Gefühle zu lauschen, denn die verraten alle gemeinsam mehr über mich, als andere erkennen können.

Mein Motto:

Lerne dich selbst kennen und tue dir Gutes!

 

Zeit intensivieren für all das, was mir gut tut, ist extrem wichtig.

Jetzt zähle du nicht alle Gründe auf, die du gerade im Kopf hast, warum du keine Zeit hast. Es liegt in deiner Hand. Mache nichts und niemanden dafür verantwortlich. Wenn ich bedenke wie viel Zeit verschwendet wird oder das Auto wichtiger ist als der Mensch …

  • Alles hat etwas mit Grenzen setzen zu tun, sich angemessen abzugrenzen, ohne sich gleichzeitig zu blockieren. Abgrenzen heißt nicht, dass ich nichts mehr an mich heranlassen oder nichts mehr rauslassen kann. Grenzen setzen heißt, meinem Gegenüber zu zeigen, was mir gut tut und was nicht, denn nur damit kann ich mich und andere auf Dauer glücklich machen. Ich meine jetzt nicht auf dem „Egotripp reiten“ oder „ein schlechtes Gewissen machen“ und damit andere im Stich lassen, sondern ganz einfach im gegenseitigen Vermitteln von meinen Bedürfnissen und Gefühlen mich anderen näher bringen und ihnen damit gegebenenfalls auch zur Eigenverantwortlichkeit verhelfen. Wenn ich weiß, wo meine Grenzen sind, dann werde ich auch nicht so schnell krank vom Verausgaben meiner Ressourcen, denn ich habe die Fürsorgepflicht für mich selbst und dazu gehört die Liebe zu mir selbst. Wenn ich glücklich bin, kann ich anderen sowieso besser helfen und meine Liebe weitergeben.

 

Wer schön sein will, muss sich freuen und glücklich sein

und nicht „Wer schön sein will muss leiden“! Diesen Spruch habe ich schon als Kind nicht gemocht.

  • Also, wenn ich auf Highheels nicht laufen will, weil es unbequem ist, dann lasse ich das sein. Als die bauchfreie Mode war, wo alle Mädels mit nacktem Rücken bei Minustemperaturen sich ein potentielles Nierenleiden züchteten, aber den Schal und die Mütze bald bis zu den Füßen hängen hatten und im Winter Röcke trugen, die knapp unter dem Slip endeten, habe ich das auch nicht mitgemacht, weil ich gefroren hätte. Ich wollte mir auch nie das Rauchen angewöhnen, nur weil alle das so machten, weil es mir weh tat.
  • Ich habe gute Gründe, auf mich aufzupassen und muss deshalb auf nichts verzichten. Ich bin weder altmodisch, noch eine Spaßbremse und lege Wert auf das Zusammensein mit wenigen echten Freunde, statt auf viele oberflächliche Begegnungen.
  • Ich muss nicht etwas tun, was mir nicht gut tut, um dazuzugehören oder anderen zu gefallen. Davon würde ich krank oder sähe vor lauter Gram schon älter aus. Ich hatte trotz allem, dass ich eigentlich ganz gut auf mich aufpassen kann, genug Leid und Schicksalsschläge zu verkraften. Da muss ich mir nicht auch noch zusätzlich etwas selbst antun, was ich willentlich und wissentlich verhindern kann. In all das andere, was ich bisher noch nicht gelernt hatte, bin ich eh rein geschlittert, wie jeder Mensch das wohl mehr oder weniger tut. Das reicht doch oder?  Also, ganz wichtig, mich immer liebevoll zu beachten gerade dann, wenn ich mich eigentlich am wenigsten leiden und ertragen kann.

Mein Motto:

Sei bloß lieb zu dir! Und denk dran, du bist vollkommen und nicht perfekt.

 

Die Ernährung ist auch ein Thema, das mich mehr denn je beschäftigt.

Ich vertrage einfach nicht mehr buchstäblich jeden Scheiß, wie in jüngeren Jahren. Nicht nur, dass manches, was ich esse, seit einigen Jahren die Speckröllchen fleißiger fördert, sondern es löst Unverträglichkeiten aus. Ich ernähre mich bewusster, ohne mich zu kasteien.

  • Ich vertrage längst nicht mehr so viel Alkohol als in jüngeren Jahren. Aber das ist auch eine Chance, denn auf meinen Körper kann ich mich hundertprozentig verlassen, weil er mir immer wieder sagt, was gut oder falsch für mich ist. Da ich aber nicht für den Rest meines Lebens auf gewisse Genüsse verzichten möchte und ein sinnlicher Mensch bin, versuche ich herauszufinden, warum ich beispielsweise oft auf Wein reagiere, obwohl ich keine Allergikerin bin. Auch wenn ich Allergikerin wäre, würde ich auch nicht ausschließlich die Symptome bekämpfen, sondern schauen wo die Ur-sache des Übels steckt. Also, bei mir ist es also Asthma und da ist nicht der Wein dran schuld. Der Grund, warum meine Atemnot gerade im letzten Jahr verschärft zum Beispiel nach Wein auftritt, liegt viel tiefer. Darüber habe ich bereits einen Artikel geschrieben (siehe unten angegebener Link).
  • Außerdem braucht der Körper ja Nahrungs- und Lebensmittel und nicht bloß geschmackvolle Füllstoffe, die mit wirkungsvoller Ernährung wenig zu tun haben. Tja, so wollen auch die Mittel zum Nähren und Leben besser zu uns passen und der Körper bittet um Beachtung, weil er vieles einfach nicht mehr selber produzieren kann. Er hat über 50 Jahre einiges geduldig aufgenommen und nun bin ich dran, ihm dafür zu danken und mal auszusuchen, was er am liebsten mag und vor allem gut vertagen kann. Ist doch fair oder?

 

Ich ziehe das an, was mich natürlich anziehend macht und schmücke mich gerne.

Hier an der Stelle kommt jetzt natürlich ganz viel Eigenwerbung. 😉

  • Mal ohne Scherz, wenn ich mich in einem Stil mit für mich falschen Farben kleiden würde, der überhaupt nicht meine persönlichen Seiten unterstreicht und ich mir die Haare hellblond oder in einer anderen, für mich unmöglichen Farbe, tönen würde und dazu käme noch eine Frisur und eine Brille, die überhaupt nicht zu meinem Gesicht passt, dann sähe ich in meinem Alter aus wie Jahrgang 1950 abwärts.
  • Ich schaue zuerst mich selbst an und dann wähle ich das schöne Kleidungsstück zu mir passend. Ein Schnitt oder eine Farbe kann noch so schön sein, aber das nützt mir nichts, wenn beides nicht zu mir passt. Dann ist es nicht schön genug für mich, denn ich möchte gut aussehen. Die Kleidung darf mein Aussehen und meine Persönlichkeit akzentuieren und hervorheben und nicht zuerst und ausschließlich alleine in Erscheinung treten! Ich möchte nicht aussehen, wie ein „wandelnder Kleiderständer“. Das, was ich anziehe muss mich zur Geltung bringen und darf mich weder überstrahlen, noch dominieren. Das setzt eine gesunde Eigenliebe und Wertschätzung voraus, was nicht zu verwechseln ist mit Geltungssucht und einer Profilneurose.
  • Die schönsten Komplimente sind doch: „Du siehst schön aus in dem Kleid. Es steht dir gut. Es passt zu dir. Du strahlst darin und blühst auf.“ Ich würde nicht gerne hören: „Du hast „aber“ ein schönes Kleid an. Als du den Raum betratst, erblickte ich sofort das interessante Muster und die Farben auf dem hinreißenden Kleid.“ Stimmt‘ s? 😉 Leider geht mir das sehr oft so, wenn ich Menschen im Fernsehen betrachte und ich schon fast genötigt werde, ausschließlich auf die Brille, den Lippenstift, den Lidschatten, auf die Rougebalken, die Farben, die Muster oder auf Beine, die nicht attraktiv sind zu starren, weil die Person, auf die es eigentlich ankommt und der ich gerne zuhören würde, hinterherläuft und mir es somit schwer macht, mich auf ihre Worte zu konzentrieren…
  • Das gilt also auch für das Make-up. Ich benutze nicht viel und wenn, dann immer Farben, die zu meiner Natur passen. Das unterstützt und unterstreicht mich und lenkt nicht von mir ab.
  • Auch meine Haare lasse ich so, wie sie sind, denn meine Kleidung, mein Make-up und mein Schmuck sind auf meine Naturfarben abgestimmt. Mit Naturfarben meine ich meine natürlichen Farben der Haut, der Augen, der Haare u.s.w., so wie ein Baum, eine Blume oder ein Tier bestimmte Farben hat. Da färben wir ja auch nichts um. Also passt meine Haarfarbe und alles andere auch zu mir. Und mein erstes graues Haar, das ich 2005 an mir entdeckte, fand ich toll und war richtig sauer, als mir das mein damaliger Freund einfach herausriss. Ich fände es ganz schlimm, wenn ich nicht mehr mitbekommen dürfte, wie ich mich natürlich verändere, also töne ich auch mein Haar nicht mehr seit 2007.
  • Es ist doch so interessant älter zu werden. Ich habe etwas zu sagen, Mann und Frau nehmen mich ernst und ich sehe trotzdem nicht alt aus. Viele Frauen sähen mit ihren grauen Haaren und mit ihrer Naturhaarfarbe bedeutend jünger aus, als mit ihren Kunstfarben, wenn diese nicht zur Gesichtsfarbe passen. Dann schminken sie das Gesicht eben wieder passend zur falschen Haarfarbe und wundern sich, dass ich mit 54 Jahren noch so jung aussehe. 😉
  • Außerdem gelten für mich nicht solche Sprüche wie „Das kann ich anziehen, wenn ich mal alt bin oder für dies oder jenes bin ich zu alt.“ Nichts soll mich entstellen, also ziehe ich mich bestimmt nicht im Alter unvorteilhaft an. Ich bin es mir in jedem Alter wert, gut auszusehen und mich schön zu fühlen! Außerdem, was an dem einen jung und frisch aussieht, sieht an dem anderen uralt aus. Was an dem einen skurril aussieht, lässt einen anderen im positiven Sinne sehr reif und  trotzdem jugendlich wirken. Da gibt es keine Pauschalregeln.
  • Ich bin ein kreativer Gefühlsmensch, eine Frau, die nicht in eine Schublade passt. Also habe ich auch nicht nur einen einzigen Kleidungsstil. „Man muss“ auch nicht im Alter einen bestimmten Kleidungsstil tragen und schon gar nicht „einen für alle im Alter von“.
  • Das, was ich gerne trage und das, was zu mir passt, hat generell weniger mit zu alt oder zu jung zu tun, sondern mit dem Gefühl, das ich zum mir habe. Ich höre dabei auf mich und nicht auf das, was andere erzählen. So ist eine bunte oder kreative Garderobe nicht automatisch nur etwas für junge Leute. Ich kann mir auch vorstellen, dass ich noch ärmellose Kleidung anziehe, wenn meine Arme mal runzelig sind. Vielleicht auch nicht, wenn es nicht mehr meinem Gefühl entspricht. Ich weiß es heute noch nicht. Auf alle Fälle werde ich immer das tun, womit ich mich wohlfühle und mich nicht nach dem Massenverhalten orientieren.
  • Ich muss das Alter nicht verbergen, denn ich darf stolz darauf sein. Es ist auch nicht unästhetisch Falten zu haben. Klar, finde ich mich selbst auch nicht immer schön und auch mich stört manches an meinem Alterungsprozess. Es ist immer eine Art und Weise, wie ich mich gerade betrachte.

Mein Motto:

Je mehr du dich und auch andere mit liebevollen Augen betrachtest,

um so schöner empfindest du dich und alles um dich herum.

 

So, meine Lieben, ich weiß nicht, ob das alles Gründe dafür sind, dass ich für mein Alter relativ jung aussehe und wirke. Früher hat es mich gestört, weil ich dachte, ich würde nicht ernst genommen. Heute freut mich das natürlich. Vielleicht habe ich wirklich einfach nur gute Gene. Ich habe kein wirkliches Rezept, sondern kann lediglich sagen, was für mich zum Wohlfühlen wichtig ist. Für dich kann das natürlich ganz anders sein und du füllst die einzelnen Punkte mit deinen persönlichen Inhalten und hast dafür von mir nur das Grobraster erhalten. Ich würde mich freuen, wenn ich dir ein paar Anregungen mitgeben konnte, die du dann wie gesagt mit dem ausschmücken kannst, was dir zu deinem Wohlbefinden einfällt, damit du dich in jedem Lebensalter, besonders ab der Lebensmitte, rundherum lebendig, gesund und jung fühlst und das auch ausstrahlst.

Ich wünsche dir Liebe, Freude, Kraft und Zeit mit dir denn:

 

Ab 50 geht die Post ab :-)(gilt auch für die „Jungs“ 🙂 )

Herzlichst

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Link zum Artikel, der dich auch interessieren könnte:

BeFREIung von den belastenden Ur-Sachen, die unsere Seele bedrücken bis der Körper erkrankt

Was macht einen guten KLEIDUNGSSTIL aus, DER WIRKLICH ZU DIR PASST?

Bist du anziehend?

Wenn ja, was ziehst du an? Und was kommt aufgrund dessen im Leben auf dich zu? …

Kennst du das? Du siehst eine Person, die völlig stimmig und authentisch gekleidet ist. Du schaust sie gerne an, weil nichts von ihr ablenkt. Ja, du fühlst dich sogar magisch zu ihr hingezogen und wohl in ihrer Nähe, wo kein unbewusster oder dir bewusster Stressmoment vorhanden ist, der dich durch unstimmige Äußerlichkeiten irritiert … Es kann sogar sein, dass diese Person unterschiedliche Arten und Weisen hat, sich in ihrer Kleidung zu zeigen, was bedeutet, dass sie nicht einen einzigen Stil verkörpert. Sie ist mal klassisch elegant, mal bunt und verspielt oder mal sportlich lässig … all das drückt vielleicht diese Person aus und es steht ihr sehr gut. Es macht ihren Typ aus. Es kann sogar sein, dass du wütend und neidisch wirst und dich sehr unwohl fühlst in ihrer Nähe, weil du dich mit ihr messen möchtest, es aber nicht kannst. Du glaubst unbewusst oder bewusst vielleicht, du wärst nicht schön genug, weil dir das, was die Person trägt, nicht stehen würde. Vielleicht ja doch und wenn nicht, denke immer daran:

Du bist ein Individuum und du hast völlig individuelle Anziehungspunkte, die beachtet und entsprechend angezogen werden möchten!

 Vergleichen ist sinnlos! Du bist einzigartig! #Farbberatung, #Stilberatung Quelle: www.karin-hoffmeister.vpweb.de

Sich ständig zu vergleichen kann so sinnlos sein. – Finde deine eigene Schönheit und deinen eigenen Stil!

Du kennst bestimmt auch, dass du dir in manchen Kleidungsstücken vorkommst, wie in einer fremden Haut oder in einem unbequemen Korsett, auch wenn andere das vielleicht sogar loben an dir und sagen: „Du hast aber ein tolles … an!“ Bewege dich mal bewusst in einem Stil, der überhaupt nicht zu dir gehört! Das kann sich sehr hölzern anfühlen beim Tanzen, genau so wie in einem wichtigen Gespräch. Die gesamte Körpersprache ist beeinträchtigt, weil du dich völlig angespannt und unsicher fühlst. In diesem Moment erlebst du dich auch nicht authentisch und in manchen Situationen kommst du auch nicht authentisch an.

So kannst du vielleicht beispielsweise in einer preiswerten, einfachen Jeans und einer für dich vorteilhaften Bluse schöner aussehen und dich darin harmonischer bewegen, als in einem eleganten, teuren Designerkleid, das weder farblich zu dir passt, noch deinem Gefühl entspricht, dich zu zeigen. Oder das Kleid passt einfach nicht zu deiner Figur, deinem Typ oder deiner Frisur. Mal abgesehen davon, dass ein teures Designerstück nie gut aussieht, wenn es dir nicht steht. Dann kann unter Umständen ein wesentlich preiswerteres „No-Name-Kleid“, das aber zu dir passt, dafür um so eleganter wirken! Also teuer ist nicht gleich chic und elegant.

Wichtig ist, dass du dich er-kennst und weißt, wie ich du dich, zu welcher Gelegenheit gerne zeigen möchtest. Dann kannst du schauen, mit welchen Schnitten und Kombinationen das möglich ist, weil du ja deine äußerlichen Proportionen (Figur, Gesichtsform …) wertschätzt und berücksichtigst.

Wenn dir das klar ist, bist du schon ein ganzes Stück weiter. Aber es ist noch nicht selbstverständlich, dass die Sicherheit vorhanden ist, mit welchen Schuhen oder anderen Accessoires du ein Kleidungsstück mal elegant oder mal sportlich aussehen lassen und wie du überhaupt etwas kreativ und für dich vorteilhaft kombinieren kannst. Dafür hast du die Möglichkeiten, dir Tipps von Personen geben zu lassen, denen du vertraust oder dir einfach mal die Zeit zu nehmen, dich überall umzuschauen, im Netz oder in deiner Umgebung, um Eindrücke zu sammeln und abzuwägen …

Auch solltest du wissen, wo und zu welchen Gelegenheiten, du dich entsprechend deiner persönlichen Art und Weise so zeigen kannst, dass es bei aller Berücksichtigung deiner Individualität angebracht ist.

Es ist ja völlig logisch, dass du beispielsweise als Banker oder in einer Bewerbung um eine leitende Position nicht in kurzer Hose, lässigem Shirt und Flipflops auftrittst, auch wenn dir dieses Outfit extrem gut stehen würde. Aber dir sollte auch bewusst sein, dass ein Anzug oder ein Kostüm auch nicht immer ein Muss ist im Berufsleben, sondern manches Mal eine sportliche oder klassische Alternative, wie Jeans, Bluse und Blazer oder eine Stoffhose und ein Rock kombiniert mit einem entsprechenden Shirt und einer Stoff- oder Strickjacke vielleicht für dich viel passender wäre und dich viel mehr zum Ausdruck bringen würde. Beispiel: Manche wählen aus Unsicherheit immer die schwarze Hose und den grauen Blazer aus Angst etwas falsch zu machen und fühlen sich eigentlich gar nicht wohl darin, weil weder die Art, noch die Farbe, noch die Form der Kleidungsstücke wirklich zum Typ passt. Aber, weil alle das so tragen, passt „man“ sich an.

In meinen Beratungen

erlebe ich immer wieder, dass Kunden meinen, sie müssten sich in irgendetwas hineinpressen oder sich der Allgemeinheit anpassen, weil das eben so gemacht wird. Und wenn ich dann frage, ob das denn Vorschrift sei, dann höre ich zu meinem Erstaunen meistens ein klares Nein. Aber manche kennen keine Alternative, die zu ihnen wirklich passt, weder ihre Ausdrucksmöglichkeit oder die Art und Weise, wie sie ihre Figur vorteilhaft betonen können, noch ihre Farben. Sie wissen nur, was nicht „mehr“ zu ihnen passt und wünschen sich Veränderungen.

Manche kennen sich sehr gut, fühlen sich mit ihrer Stilrichtung auch sehr sicher und wohl und wünschen sich nur eine sichere und passende Farbauswahl (Farbtyp erkennen) oder eine Erweiterung ihrer bisherigen Möglichkeiten = kreative Farb- und Stilkombinationen. Einige haben nur einen Stil, in dem sie sich am liebsten zeigen. So kann ein sportlicher oder klassischer Stil alle Lebensbereiche prägen, wie Freizeit und Beruf. Beispiel dazu: Im Beruf  = Anzug oder Kostüm, in der Freizeit = Jeans, Poloshirt und Perlenkette und wenn es elegant sein soll = Etuikleid mit Pumps.

Andere wiederum haben viele Ausdrucksmöglichkeiten, ihre Persönlichkeitsseiten zu zeigen und bewegen sich entsprechend in unterschiedlichen Stil-Richtungen. Dazu gehöre ich. Ich bin, was das betrifft, in überhaupt keine Schublade zu stecken. Ich trage beispielsweise klassische Pumps zum Etuikleid genau so gut, wie orientalische Sandalen zum bunten Rock oder zur Pumphose im Boho-Stil. Auch im Fitnessstudio erscheine ich niemals in den typischen Sportkleidungsfarben, die mir überhaupt nicht stehen, sondern ich trage gemusterte Leggings in warmen und fröhlichen Herbstfarben mit farblich passenden Shirts oder Tops dazu.

Sei selbstbesusst! #Farbberatung, #Stilberatung, #FarbenreichQuelle: www.grafikdesignbykiss.com

Mein stilsichere Ausdrucksweise ergibt sich aus meinem Selbstbewusstsein

denn

  • alles, was ich anziehe, zeigt mich und begegnet mir im Leben aufgrund meiner Anziehung: mein Lebensgefühl, meine Stimmung, meine Gesinnung, eben meine ganz authentische Art …
  • mein Stil ist immer bequem und oft außergewöhnlich, aber trotzdem chic und ich bin auch trotzdem entsprechend zur Gelegenheit oder Situation passend angezogen, weil mein Styling zu mir passt und mir steht unabhängig davon, ob es einem anderen subjektiv gefällt und ich seinen Geschmack treffe.
  • ich mache auf diese Weise häufig die Erfahrung, dass preiswerte Kleidung an mir für teure Designer Outfits gehalten werden.
  • ich würde nie High Heels tragen oder sonst eine Moderichtung, die für mein subjektives Lebensgefühl nicht gesund erscheint und in der ich mich nicht wohlfühle.
  • ein Verbiegen für irgendetwas oder irgendjemand kommt für mich nicht infrage.
  • ich bin sehr modisch und auch modern, aber trotzdem keine Frau, die nur etwas trägt, weil „man“ das so trägt oder weil es gerade „in“ ist.
  • ich weiß geschickt, wie ich Altes mit Neuem kombinieren kann, so dass mein Stil immer mit der Zeit geht, nicht „altmodisch“ ist und auf diese Weise individuell ist – eben mein ganz persönlicher Stil.
  • meine Art und Weise, mich vielseitig durch das Leben zu bewegen, hat viele unterschiedliche (Stil)Richtungen: Sie ist mal bunt, mal einfarbig, mal dunkel, mal hell, mal leuchtend, mal zurückhaltend, mal sehr kreativ und vielseitig, mal einfach …
  • all das drücke ich in Farbe und Form aus, sodass es zueinander (Kombinationen) und zu mir passt.
  • meine Garderobenfarben entsprechen meinen Farben, die ich von Natur aus mitbringe. Sie passen zu mir, sodass ich in der Kleidung wirke und nicht die Kleidung zuerst erscheint und dann ich.
  • ich würde nie eine Farbe wählen, die mich überstrahlt und mich dann dazu passend machen, in dem ich zum Beispiel meine Haare schwarz oder blond färbe und mich dann dazu passend schminke.
  • so etwas habe ich in jungen Jahren auch gemacht, denn auch das kann zum Selbstfindungs- und Reifeprozess gehören, mich zu probieren, maskieren, verkleiden, verstecken, spielen, entfremden …, um mich irgendwann wieder zu nähern und mich dann endlich schön zu finden, so wie ich wirklich bin und tatsächlich aufgrund der vielen Erfahrungen zu wissen, wie ich mich am liebsten und am sichersten zeigen und bewegen kann, dass ich mich wohlfühle.
  • laut Resonanzgesetz ziehe ich auf diese Art und Weise auch die Menschen und Situationen in mein Leben, die zu mir passen und stimmig sind …

Stehe zu deiner Individualität! #Farbberatung, #Stilberatung #FarbenreichQuelle: www.grafikdesignbykiss.com

Die Voraussetzungen für einen passenden und guten Stil ist Selbst(betr)achtung …

  • dass du dich ansiehst, dich beachtest, dich betrachtest, dich fühlst, dich erkennst
  • und das, was du erkennst annehmen, lieben, schmücken, verwöhnen, respektieren, zeigen, akzentuieren … möchtest
  • und dir auf diese Weise bewusst machst, welcher Typ du bist (Beispiel: nicht jedem stehen lange oder kurze Haare, ein Pony oder die Haare aus der Stirn gekämmt; manche Frauen sehen verkleidet aus, wenn sie einen Rock tragen, manche in hohen andere in flachen Schuhen; einigen würde alles gut stehen, aber sie würden sich nicht in allem auch gut fühlen …)
  • oder dich einfühlst, wer du „noch“ sein könntest und was zu dir passen könnte,
  • weil du dir bewusst machst, wie du dich gerne durch das Leben bewegen möchtest
  • und welche Seiten zu dir gehören, eben was du mit deiner „zweiten Haut“ = Kleidung ausdrücken und von dir zeigen möchtest
  • und wie du deine Seiten gerne zeigen möchtest,
  • aber auch, wie du deine Seiten mal gekonnt verstecken und schützen kannst, um dich nicht zu sehr zu präsentieren und du dich nicht gleichzeitig verstecken oder dich von dir entfernen musst,
  • wenn du deine Farben kennst, damit die Garderobe nicht „alleine“ wirkt, sondern du in ihr,
  • du deine körperlichen Proportionen und Vorzüge erkennst,
  • aber auch das, was du nicht betonen möchtest,
  • damit du den Stil, den du magst und in dem du dich wohlfühlst (die Art und Weise dich zu zeigen) auch zu deiner Figur und zu deinem Gesicht passt.
  • denn was du anziehst, zieht buchstäblich das an, was zu dir passt im Negativen, wie im Positiven …

  • Du darfst dich für dich entscheiden und bewirken, was Wirklichkeit wird …

Sei kreativ! #Farbberatung, #Stilberatung #FarbenreichQuelle: Susanne Weihs

Wenn du neugierig auf dich geworden bist und dich etwas bewegt oder berührt hat aus diesem Artikel, habe ich ein paar kreative Tipps für dich, wie du dich den Themen annähern kannst.

  • Nimm dir Schritt für Schritt mal jeden Punkt vor schreibe ganz spontan aus dem Bauch heraus etwas dazu.
  • Am besten du nimmst dir wirklich Papier und Stift. Das hat eine andere Qualität, als auf Tasten zu drücken. Werde dabei ruhig kreativ. Nimm dir ein großes Blatt Papier und Buntstifte.
  • Vielleicht hast du alte Zeitschriften oder Kataloge. Schneide dir Bilder oder Schriftzüge aus und klebe sie auf. Vielleicht hast du am Ende eine große, bunte Collage vor dir liegen oder aber auch ein leeres Blatt mit vielen Fragezeichen. Aber auch ein leeres Blatt sagt ganz viel aus.
  • Lass es zu! Werte nicht, sondern lass das einfach mal wirken, so wie es gerade ist.
  • Besorge dir ein Buch, in das du etwas reinschreiben kannst, eine Art Tagebuch. Du kannst es bekleben und gestalten FÜR DICH. Es wird dein ganz persönliches ICH-FINDE-MICH-SCHÖN-BUCH, in dem du dich tatsächlich finden kannst, weil du beginnst, dich kreativ mit dir auseinander zu setzen. Es gibst so viele Möglichkeiten …

Nimm dir täglich wenigstens 10 Minuten Zeit nur für dich! Besser wäre, wenn es mehr sein könnte. Die Zeit ist da. Es liegt an dir. Es hat etwas mit Liebe zu tun. Mit der Liebe zu dir, denn:

Guter Stil hat etwas mit der Liebe zu dir selbst zu tun! #Farbberatung, #Stilberatung #FarbenreichQuelle: www.grafikdesignbykiss.com

Ein guter Stil ist der Ausdruck deiner Liebe zu dir, die du nach außen sichtbar machst.

  • Das alles gilt auch für deinen Umgangsstil oder Lebensstil – die Art und Weise, wie du dich benimmst, dich in deiner Umwelt verhältst, dich darin bewegst und mit ihr umgehst
  • und für deinen Einrichtungsstil –  die Art und Weise, wie du entsprechend deiner individuellen Möglichkeiten deine Räumlichkeiten in deinem Zuhause oder deinen Arbeitsplatz gestaltest und dich ausdrückst.

Nun wünsche ich dir viel Freude an dir und deiner Art und Weise, dich zu finden und dich auszudrücken. Und bei allem, was du tust, hab Geduld mit dir und Vertrauen! Es ist nicht jedem in die Wiege gelegt, das alles, was ich hier beschrieben habe, zu beherzigen oder in kürzester Zeit zu lernen. Denke immer daran, dass jeder seine persönlichen Begabungen hat! Vielleicht kannst du viel besser rechnen als ich. Mir ist es zum Beispiel peinlich, in einer Bank etwas nicht zu verstehen, was mir dort erklärt wird … 🙂 Außerdem geht es hier nicht um Perfektion, sondern um deine, mit dir selbst zufriedenen Ausstrahlung und den Stil, in dem du Zuhause bist!

Mein Motto ist: „Ich bin nicht perfekt, aber dafür natürlich und die Natur ist nie perfekt, aber immer vollkommen(d), so wie sie ist!“

Sei geduldig mit dir und habe Vertrauen! #Farbberatung, #Stilberatung #FarbenreichQuelle: www.grafikdesignbykiss.com

Und wenn du dir gerne eine Begleitung auf deinem Weg zu dir wünschst und du das Gefühl hast, ich könnte dazu passen, dann schau doch mal auf meine Webseite www.farben-reich.com. Dort findest du alle Informationen zu meinen Beratungsangeboten.

Ich freue mich auf DICH! 🙂

Hat Dir der Artikel gefallen, so könnte Dich auch folgendes Thema interessieren: Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Siehst DU wirklich gut aus oder „nur“ deine Kleidung?

Das, was ich hier beschreibe, sind nicht nur meine Erfahrungen oder Sichtweisen, sondern ich teile Ihnen mit, was mir meine Kunden und Kundinnen in meinen Farb- und Stilberatungen immer wieder berichten. Sie erzählen mir von Ihren Wünschen und Hoffnungen, aber auch von ihren Befürchtungen, von ihren positiven und negativen Erfahrungen aus ihrem beruflichen und privaten Umfeld und von dem, was aus ihrer Kindheit hängengeblieben ist. All das verarbeite ich hier in meinen Eindrücken und möchte Ihnen Mut machen, das zu hinterfragen, was Ihnen einfach buchstäblich nicht (mehr) passt und dann (auf die innere Stimme) zu hören, was noch oder wieder stimmig ist.

Manches Mal frage ich mich wirklich, warum Menschen sich unbedingt unvorteilhaft kleiden müssen, nur weil irgend eine Farbkombination in ist oder ein bestimmter Stil, weil bestimmte Designer festlegen, dass „man“ das jetzt so trägt! Ich kann mir kaum noch Fernsehansagen, Moderationen, Talkshows … anschauen, ohne die Krise zu bekommen, denn die Menschen, die ich dort sehe, können nicht das Argument benutzen, dass sie ja kein Geld oder keine Hilfe hätten, um sich beraten zu lassen, was wirkungsvoll zu ihnen passt oder nicht.

Gut, alles ist Geschmackssache, könnten Sie jetzt behaupten und die Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich. Stimmt! Trotzdem sehe ich zu oft Make-up, Haarfarben, Brillen, Farben und Kontraste, die „alleine spazieren gehen“ und dahinter agiert die Person! Ist das alles nur Maskerade und Schutz, um von sich selbst abzulenken? Muss denn beispielsweise immer alles schwarz sein, um elegant auszusehen? Muss „man“ immer in der Masse untergehen oder alles mitmachen, weil viele das so sehen wollen?

Da bin ich schon direkt bei meinem „Lieblingsreizthema“ -Schwarz in der Garderobe-: Gehen Sie mal kurz vor Weihnachten und vor Silvester shoppen. Alles, was Sie an Bekleidung sehen, ist schwarz! Aber, wem steht es wirkungsvoll = wirklich? Es steht wirklich nur den Wintertypen. Oder den Sommertypen und Sommer-Winter-Mischtypen, wenn sie sich gekonnt dazu schminken, um dem harten Kontrast standhalten zu können. Mal abgesehen davon, dass doch nicht jeder feierliche oder festliche Anlass einer Beerdigung gleichen muss! Oder? Ich als Herbsttypfrau ziehe zu sehr festlichen Anlässen beispielsweise dunkelbraun, weinrot oder andere dunkle Farben an. Das ist auch sehr elegant. Auch Farbtypen, wie der Frühlingstyp, dem überwiegend helle und strahlende Farben stehen, können dezente Farben tragen oder die dunklen aus der verwandten Herbsttyppalette, wenn sie im Business oder zu Anlässen, bei denen sehr dunkle Garderobe getragen wird, nicht auffallen möchten!

Der Schnitt und der Stoff ist für die Eleganz verantwortlich und dass, das Kleidungsstück farblich zu mir passt. Ansonsten würde ich wie ein wandelnder Kleiderständer aussehen. Und wenn ich mich dann noch passend zu meinen falschen Farben schminken würde, dann hätte ich wohlmöglich eine falsche Lippenfarbe in rot mit pinkem Unterton und blauen Lidschatten, eine schwarze Brille auf und damit das dann alles nicht alleine spazieren geht, müsste ich mir noch mein Haar blondieren oder schwarz färben. Das alles nur, um der jeweiligen Modefarbe oder schwarz gerecht zu werden? Gruselig! Machen aber die meisten so! Leider!

Manches Mal habe ich das Gefühl, die Menschen fürchten sich immer mehr davor, schön zu sein – individuell zu sein. Das betrifft nicht nur Frauen, sondern auch Männer!  Wie schön sähen die Menschen dann in Büros, Banken, Behörden, Kanzleien und dergleichen aus! Was haben kalte Farben und schwarze, blaue und graue „Uniformen“ mit Krawatten in schrillen Farben bitteschön mit Fachwissen zu tun? Ein Bänker, der besser warme Farben tragen sollte, statt grau-weiß oder schwarz, berät mich in diesen kalten Farben bestimmt nicht kompetenter und seriöser. Im Gegenteil, denn ich unterhalte mich nicht gerne mit Krawatten, sondern sehe Menschen lieber in die Augen, die in typgerechten Farben mehr strahlen!

Es kann doch nicht sein, dass mit Sicherheit 85 bis 90 % aller Frauen keine natürliche Haarfarbe mehr tragen, sondern getönt oder gefärbt sind, nur damit ihr Haar zu den Modefarben passen!!! So viele langweilige Haarfarben der Schöpfung gibt es gar nicht, wie die Frauen ihre Naturfarbe selbst definieren! Die Haarfarbe wirkt nur deshalb langweilig, weil sie nicht zu den Bekleidungsfarben und dem Make-up passt, wenn diese nicht der natürliche Haarfarbe entsprechen! Also passen die Frauen sich den Modefarben an, anstatt die Modefarben, ihrer natürliche Haut- und Haarfarbe anzupassen.

Frauen bräuchten sich auch weniger zu schminken und wenn, dann natürlicher, wenn sie ihrer Natur entsprechendes Make-up wählen würden, denn die meisten Menschen sind auch nicht so blass, wie sie sich stets und ständig empfinden! Nicht die Natur ist langweilig, nicht der Mensch ist unscheinbar, sondern es sind die Farben, die nicht zu dem Menschen passen und ihn so erscheinen lassen! Ich spreche aus eigener gelebter Erfahrung und natürlich aus der Erfahrung mit anderen Menschen, denn ich arbeite seit 1994 als ganzheitliche Farb- und Stilberaterin und Visagistin!

Ein anderes Thema sind die Brillen! Darf Mann und Frau in Brillen nicht mehr gut aussehen oder schön sein? Muss die Brille unbedingt ihr Eigenleben führen? Natürlich darf eine Brille auffällig sein und schmücken, aber schmücken heißt doch nicht, dass das Gesicht und die Haarfarbe hinter der Brille verschwinden soll! Warum muss unbedingt ein Mensch mit hellroten Haaren und pfirsischfarbenem Hautteint, eine stahlblaue oder eine schwarze dickrandige Brille tragen? Warum darf das dann in solch einem Falle nicht eine Brille sein, die dem warmen Farbton der Natur gerecht wird und dann immer noch auffällig genug ist, wenn das Gestell sehr dominant ist?  Warum darf die Form der Brille nicht mehr zum Gesicht passen? Warum beraten Optiker und Modeverkäuferinnen selten typgerecht und sind selbst auch kein Vorbild? Haben denn so viele Menschen keinen Mut mehr, mit ihrer eigenen, individuellen und natürlichen Schönheit aufzufallen, sondern ausschließlich das Bedürfnis, entweder das zu tragen, was alle tragen oder aufzufallen, weil es schräg ist, egal ob es passt oder nicht? Das bedeutet ja, dass sich kaum jemand noch seiner individuellen Schönheit bewusst ist!

Leider war das zu allen Zeiten so, dass der Zeitgeist, der sich in der Mode ausdrückt, vorschreibt, was tragbar ist und was nicht. Die Frauen pressten sich in Korsagen buchstäblich bis zum Umfallen, Männer und Frauen trugen Perücken, egal wie heiß es war, Mann und Frau trug Kleidung, die alles andere als bequem war und wenig zum Individuum passte. Menschen tragen heute noch Schuhe, die dermaßen Natur feindlich sind und nur bei Ausnahmen wirklich sexy wirken, da die meisten Frauen lächerlich darin gehen. Ob das Spätfolgen hat, weil der Rücken nicht mehr mitmacht oder nicht – egal, die Hauptsache man geht mit der Mode!

Immer wieder dreht sich alles um das Thema Mode, dass man sich anpasst und nicht mit der eigenen Natürlichkeit schön sein und sich selbst zeigen soll.

Das extreme Gegenteil davon ist, dass mach einer dann ins andere Extrem fällt. Wenn ich in der Bahn sitze oder auf der Straße mich umsehe, denke ich, dass der Großteil der Menschen überhaupt keinen Wert darauf legt, überhaupt schön zu sein. Irgendwie sich anziehen, irgendwie die Haare zusammenbinden, irgendwelche Schuhe zu irgendwelchen Klamotten, irgendwelche Farben … egal ob das nach was aussieht, ob das zusammen passt, ob das zu der betreffenden Person passt, ob das Mode ist oder nicht! So laufen die meisten doch rum! Und ich frage mich jedes Mal: „Hast du keinen Spiegel? Wenn ja, warum schaust du dich nicht mal an? Auch du bist schön, aber warum lässt du es nicht zu?“

Argumente der betreffenden Personen: Keine Zeit, kein Geld, kein Interesse an Mode, ist mir nicht so wichtig, keine passenden Artikel in den Läden gefunden, ich will mich nicht in den Vordergrund stellen, ich will nicht auffallen, ich möchte den anderen nicht durch mich in den Schatten drängen, ich will so aussehen, wie alle anderen …. Fazit: Ich darf nicht schön sein, ich bin nicht schön, ich darf nicht positiv auffallen, ich bin lieber insgeheim neidisch auf diejenigen, die es sich erlauben und schiebe doch im stillen Kämmerlein Frust, dass ich nicht so aussehe, wie, weil ….  ALLES AUSREDEN!!!!! 😉 Ich muss an dieser Stelle einfach mal einen Smiley setzen, denn es ist schon bald zum Schmunzeln, wenn es eigentlich nicht so traurig wäre.

Diesen Kreislauf unterbrechen diejenigen, die plötzlich beginnen, sich mit sich selbst zu beschäftigen, die sich mit sich auseinandersetzen, die lernen, sich selbst wert zu schätzen, die ihre Individualität, ihre EinzigARTigkeit erkennen, entdecken, entfalten, spüren, erleben und sehen möchten, die das alles innerlich wahrnehmen und äußerlich sichtbar machen wollen, die aufhören, immer Argumente zu suchen, warum sie sich nichts gönnen können und wenn sie es tuen, dann nicht mehr, wie ihnen das von außen vorgeschrieben wird, sondern wie es sich wirklich gut anfühlt und dem eigenen Wesen und der eigenen Natur entspricht. Wenn jemand beispielsweise lieber in flachen Schuhen läuft und sich darin wohler fühlt, sieht nicht automatisch reizvoller aus, wenn er Highheels trägt und das unabhängig vom Alter. Ich kenne Frauen und Mädchen, zu deren Beine und Figuren wirklich gut extrem hohe Absätze passen würden. Diese Frauen möchten aber trotzdem nicht in solchen Schuhen gehen, weil sie unbequem sind. Warum sollten sie sich das Gehen mit den hohen Dingern antrainieren und anschließend Rückenprobleme bekommen? Diese Mädels oder Frauen sehen auch reizvoll und modisch aus, sofern sie das möchten, wenn sie elegante und bequemere Schuhe mit niedrigeren Absätzen tragen. So sieht Mann und Frau nicht automatisch in schwarzer Garderobe elegant, seriös, schlank … aus! Im Gegenteil, denn schwarze Kleidung oder Kombinationen mit schwarz können sehr konservativ, steif und massiv wirken, wenn sie nicht zum natürlichen Farbtyp passen! Auch diese Vorurteile, dass schwarz in jeden Kleiderschrank gehört, verlieren Menschen, die sich tatsächlich mal ungeschminkt vor den Spiegel stellen und den Mut haben zu sagen: Schluss jetzt mit alle dem! Ich schaue jetzt wirklich endlich hin, wer ich bin und was meinen (Seelen)Tönen entspricht! Und von da aus gehe ich weiter. Denn ich habe Lust, mich zu schmücken. Ich habe Freude daran, schön zu sein. Ich darf positiv auffallen. Ich darf aus der Masse heraustreten, weil ich es mir wert bin und weil ich ein Recht darauf habe, gesehen zu werden, so ich wirklich bin und nicht, wie man es von mir erwartet, weil …

Dazu gehört Mut! Und der ist immer wieder Thema in meinem Beratungen – besonders bei Frauen, denn sie sind viel stärker als Männer in der Gesellschaft dem Druck ausgesetzt, so oder so aussehen zu müssen, damit sie anerkannt und akzeptiert werden. Mobbing unter Frauen an den Arbeitsplätzen oder das Bedürfnis von Frauen aufgrund ihres Wissens und nicht wegen ihres Äußeren in der Arbeitswelt akzeptiert zu werden, veranlasst die Frauen leider dazu, sich zu verkleiden und damit zu schützen. Es gehört schon eine gute Portion Selbstwertgefühl dazu, seine innerliche Größe, auch nach außen sichtbar zu machen und vor allem dazu zu stehen! Und den anderen kann ich mit meinem eigenen Wissen und der eigenen Schönheit nur in den Schatten stellen, in dem ich ihn klein halte oder mich mit in den Schatten stelle, aber nicht damit, dass ich mich selbst liebe und dem anderen damit ein Vorbild bin, dies gleich zu tun! Wie wundervoll, wenn jeder die Stärke und Individualität bei sich und damit auch bei anderen erkennen würde und sich und all das, was ich hier beschrieben habe, auf diese Weise mit-teilen würde.

Individualität, Freude, Schönheit, Stärke, Mut, Kraft, Anerkennung Lob, Achtung, Vertrauen … all das hat nicht viel mit Massendenken und Einheitslook zu tun oder mit Verkleidung und Maskerade.

Noch etwas zum Jugendwahn, dem Unsinn keine Falten haben zu dürfen und dem Vorurteil zu grauen Haaren (die im übrigen Wintertypen schon in den 20ern haben können, hat also nicht immer was mit altern zu tun!): Alter ist ein Privileg für jeden von uns, denn wir dürfen heute sehr alt werden. Also lasst uns gemeinsam in Würde älter werden! Und, wenn jeder sich seiner natürlichen Pigmentierung entsprechend farblich kleiden, schminken, tönen oder färben würde, dann kämen die Falten oder anderes, das man nicht so gerne sieht im Gesicht, auch nicht so zum Vorschein! Das gilt auch für den passenden typgerechten Stil, denn das beste Facelifting nützt nichts, wenn der Stil altbacken ist. 😉 Und dann tragen Menschen doch tatsächlich absichtlich Brillen, die ihnen nicht stehen, damit sie älter aussehen und im Fachwissen vermitteln kompetent rüber kommen wollen! Das habe ich sogar von einem Optiker gehört, den ich fragte, warum er eine schwarze Brille tragen würde, die ihn total streng aussehen lässt, weil ihm das Schwarz nicht steht! Fachleute, habt mehr Selbstvertrauen! Ich gehöre beispielsweise „noch“ zu den Personen, die nicht auf solche Äußerlichkeiten reinfallen und eine Fachkompetenz nicht danach beurteilen, ob sie alt oder streng wirkt, sondern danach, ob sie authentisch ist, Wissen hat und dieses auch mitzuteilen vermag! Aber, wer hat (lernt) heute noch Menschenkenntnis?

So, nun aber genug des „Lästerns“. Ich musste mir das heute mal von der Seele schreiben. Ob ich mich damit beliebt mache oder nicht, das ist mir egal, denn jeder kann im Grunde alles so halten wie er möchte. Der Text ist für diejenigen gedacht, die sich entweder etwas vormachen oder die genau so denken, wie ich, aber sich noch nicht trauen, etwas zu ändern oder für diejenigen, die sich schon getraut haben und die ich in ihren Ansichten bestärke. Ich meine damit, sich trauen, endlich aus der Masse raus zu treten und beginnen, sich selbst schön zu finden und sich entsprechend dazu schmücken und nicht mehr darauf  hören, was die Mode oder das Umfeld vorschreibt! Damit meine ich nicht, dass man nicht modisch gekleidet sein sollte, sondern sich das aus der Mode aussucht, was individuell zu einem passt und nicht das kauft, nur weil es der Kollege, die Freundin oder irgendein Promi so trägt!

Und noch was ganz Wichtiges, Ihr Lieben, denn bitte nicht falsch verstehen! Wenn jemand für meine Begriffe total schräg rumläuft und auf diese Art und Weise auffallen und seine Individualität zeigen möchte und sich so wohlfühlt, ist das völlig okay! Das muss mir und keinem anderen gefallen. Wichtig ist, dass Menschen lernen, sich selbst Be-Achtung zu schenken und sich mit sich auseinander setzen, zufrieden mit sich werden und sich trauen, das zu leben, was sie fühlen und was in ihnen ist. Dann muss das nicht zwangsläufig dem Farbtyp entsprechen! Nur, die meisten meinen, sie sähen schön aus mit irgendwelchen Farben, weil andere es ihnen so erzählen und weil die Mode das vorschreibt, sind aber im Grunde ihres Herzens unglücklich damit. Für diejenigen ist es wichtig, heraus zu finden, wer sie sind, welcher Farbtyp ihnen von Natur aus entspricht, um sich dann nach Vorliebe und Anlass ganz bewusst verfremden zu können mit Farben, die auch mal nicht zum Typ passen aber, die man auch mal braucht. Die Farben also bewusst einsetzen können, um auf eine bestimmte Art zu wirken, sein Image zu verändern, sich zu verwandeln und damit zu spielen … all das kann man in einer ganzheitlichen Farbberatung nämlich auch lernen! Das bedeutet, alle Farben zu tragen zu können, aber gewusst wie und warum! Das gleiche gilt auch für den Stil!🙂

Haben Sie Lust und Freude daran, heraus zu finden, was zu Ihnen passt, damit Sie nicht nur zu jeder Gelegenheit passend angezogen sind, sondern sich auch damit wohlfühlen? Dann informieren Sie sich über meine Farb- und Stilberatungen

auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

Ich freue mich, Sie in meinem Farbenreich zu einer Beratung begrüßen zu dürfen!

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem