ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends

Warum viele Tipps zu Mode- und Styling-Fragen oft überholte und unbrauchbare Klischees sind

Sie sind einfach zu allgemein gehalten und nicht individuell auf einen Typ abgestimmt. Deshalb mein Begriff „Klischees“ dazu!

Es gibt unzählige Klischees in Modefragen, mit denen ich mich immer wieder in meinen Beratungen auseinandersetzen muss. Im Grunde sollte jeder das machen, womit er sich wohl fühlt. Warum ich hier aber so vehement auf diese Vorurteile hinweise, hat folgende Gründe:

So viele Menschen und das gilt ja nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer, halten sich an die pauschalen Aussagen in der Mode, auch wenn sie überhaupt nicht glücklich damit sind, weil sie ja merken, dass das eine oder andere für sie gar nicht stimmig ist. Sie richten sich aber trotzdem nach den Mode-Klischees, weil es alle so machen. Sie möchten nicht aus der Reihe tanzen und nicht auffallen, weil sie befürchten, dass sie vielleicht doch falsch liegen mit ihrer Wahrnehmung, denn sie sehen und hören von allen Seiten diese Klischees.

In den Frauen- oder Modemagazinen liest du beispielsweise, dass Schwarz ein Muss im Kleiderschrank ist oder ein leuchtendes Rot, weil es gerade angesagt ist, die riesengroße schwarze Brille jedem ein interessantes Aussehen verleiht und überall im Fernsehen werden dir naturrothaarige Frauen mit pinkfarbenem Lippenstift und schwarzen Oberteilen präsentiert und fast alle Frauen ab einem gewissen Alter haben gelb-blonde oder rot-braun gefärbte Haare. Also macht fast jeder das nach. Denn „Die“ im Fernsehen oder in den Magazinen haben ja Stylisten. Die müssen es ja wissen, auch dann, wenn einem vielleicht auffällt, dass das ja eigentlich gar nicht so gut aussieht oder bei sich selbst auch nicht stimmig anfühlt.

Und Verkäuferinnen und Friseure, die dich beraten, möchten Geld verdienen und schauen deshalb nicht immer, ob das, was sie verkaufen möchten oder müssen, auch wirklich zu dir passt. So werden naturgraue oder weiße Haare überfärbt, weil diese angeblich alt machen und junge Leute bekommen graue oder weiße Haare verpasst, weil das gerade angesagt ist…

Modekataloge halten sich gar nicht an Farbtypen, was zur Folge hat, dass manche Models aussehen, als hätten sie einen Kittel an oder der Kopf und die Garderobe gehen getrennt voneinander spazieren. Vorteilhaft ist oft leider anders. Wonach sollen sich bitteschön denn dann die Leute halten?

Um mal ein wenig Licht in’s Dunkle zu bringen, beschreibe hier das, was mir immer wieder besonders auffällt und ich kläre über die VORURTEILE auf, die in den Farb- und Stilberatungen bei meinen Kundinnen und Kunden immer wieder im Vordergrund stehen.

Farben

„Schwarz macht schlank.“

  • Stimmt nicht, denn bei Menschen, denen es einfach nicht steht, trägt es auf und unterstreicht die Problemzonen noch mehr. Die typgerechten Farben und figurgerechten Schnittformen lassen den Gesamteindruck einer Person positiv erscheinen.
  • Also kannst du auch alle weiteren Klischees wie „Schwarz steht jedem“, „Schwarz ist immer elegant“, „Schwarz ist ein Muss im Kleiderschrank“, „Schwarz ist sexy“ getrost in die Tonne kloppen! Ich trage als Herbsttyp „mein kleines Dunkelbraunes“, weil das viel eleganter und sinnlicher an mir aussieht, als das harte Schwarz, das nur zum Wintertyp wirklich gut passt.
  • Blogartikel zum Thema: Warum Schwarz nicht automatisch schlank, elegant, interessant und reif macht

Genau das gleiche gilt auch für Weiß!

  • Es steht nicht jedem und sieht auch nicht an jedem frisch aus! Außer für den Wintertyp ist ein leicht gebrochenes Weiß für die meisten Menschen vorteilhafter.

„Braun ist konservativ und macht alt.“

  • Stimmt nicht! Bis auf den Wintertyp, dem diese Farbe nicht gut zu Gesicht steht, hat jeder Farbtyp bestimmt Brauntöne in seiner Palette. Es gibt warme und kalte, so wie helle und dunkle Brauntöne bis hin zum Schwarzbraun.

„Herbstfarben sind Omafarben.“

  • Ja, für alle Farbtypen, denen die Herbstfarben nicht zu Gesicht stehen, besonders den Sommer- und Wintertypen! Ansonsten sehen diese Farben entsprechend zum Farbtyp passend wunderschön aus.
  • Blogartikel zum Thema: Farbtyp Herbst

„Herbstfarben trägt man nicht im Frühling und im Sommer.“

  • Ich bin ein Herbsttyp und trage das, was mir steht, also meine Farben auch in den warmen Jahreszeiten, eben entsprechend heller und frisch kombiniert.

„Rosa und Pink sind Kleinmädchenfarben.“

  • So ein Blödsinn, denn kalte Farbtypen wirken sehr elegant in ihren typgerechten Rosa- und Pinktönen. Ich als Herbsttyp zum Beispiel würde darin kitschig oder krank aussehen.

„Rosa und Pink ist eine weibliche Farbe und nichts für Jungen und Männer.“

  • Dieses Klischee gehört wirklich in die Steinzeit, denn wie gesagt ist alles eine Frage des Farbtyps und wenn einem Mann diese Farbe gut steht, dann soll er sie auch tragen!

„Blau steht jedem“

  • ist der größte Blödsinn, weil diese Aussage viel zu pauschal ist. Jeder Farbtyp hat ganz bestimmte Blautöne, die ihm gut zu Gesicht stehen. Die warmen Farbtypen haben diesbezüglich die geringere Auswahl. Der Frühlingstyp hat das Türkis in seiner Palette und der Herbsttyp ein Petrolblau. Der Sommertyp sollte aufpassen, dass seine Farben nicht zu grell oder zu dunkel sind und der Wintertyp kann kräftige, leuchtende, kalte Blautöne, ein helles leuchtendes Blau, so wie Türkis tragen. Das gilt im übrigen immer für die Farben, die du am Oberkörper trägst, die also in das Gesicht reflektieren!

„Blau, Grau, Weiß und Schwarz gehören zum Business und die Business Mode soll farblich entsprechend sein.“

  • Mich stört es, wenn die Business-Menschen ständig in ihren Uniformen herumlaufen. Manche sehen in den Farben aus, wie „Leiche auf Urlaub“ und wirken alles andere als elegant, kompetent und seriös. Sie sollten viel mehr mal auf ihren Stil achten. Eine schwarze Polyesterhose oder manch ein viel zu enger Blazer oder Sakko, in die einige Personen wie reingeschossen wirken, sieht nicht automatisch fein aus, auch wenn er noch so schwarz, grau oder blau ist. Ich könnte hier noch unzählige Beispiele aufführen, aber das würde das Kopfkino sprengen. 🙂

„Orange und Gelb trägt auf.“

  • Stimmt nicht, denn wenn diese Farben zum Typ passen und stattdessen die entsprechenden Schnitte beachtet werden, welche die Problemzonen der Figur kaschieren können, dann tragen diese Farben nicht auf.

„Wenn ich alt bin, dann kann ich immer noch Braun und Beige tragen.“

  • Oh je, welch ein Blödsinn! Mir stehen diese Farben auch bis in das hohe Alter, weil ich ein Herbsttyp bin. Machen mich also nicht älter als ich bin. Alles ist eine Frage des Farbtyps! Und warum soll man im Alter nicht mehr auf seinen Farbtyp achten und automatisch Braun und Beige tragen. Solch eine Aussage hört sich nicht nach Wertschätzung an.

Blogartikel passend zu allen Farbthemen: 

Haare:

„Grau und Weiß machen immer alt.“

  • Das ist so ein überholtes Klischee, über das ich wirklich schon hinreichend und ausführlich berichtet habe! Da hängt mir nicht nur der Mund in Fransen vom vielen Erklären, sondern auch meine Finger sind schon wund vom vielen Schreiben meiner Blogbeiträge. 🙂

„Im Alter muss sich eine Frau die Haare färben.“

„Aschblond ist eine hässliche und schmutzige Straßenköterfarbe.“

„Rothaarige dürfen kein Orange tragen.“

„Naturrothaarige sollen Blau tragen, damit das Haar mehr zur Geltung kommt.“

  • Ja, aber bitte kein kaltes Blau, denn das lässt den Teint eines jeden Rothaarigen blass und müde aussehen. Je nach Farbtyp ob Frühling-, Frühling-Herbst-Misch- oder Herbsttyp sind Türkis, helles oder dunkles Petrol-Blau wesentlich vorteilhafter zum Haar, zu den Augen und zur Haut und bilden deshalb einen vorteilhaften Komplementär-Kontrast!

„Frauen ab 40 sollen kurzes Haar tragen.“

  • Also, wenn ich solche Sätze höre oder lese, dann rollt sich bei mir alles zusammen. Ob kurze oder lange Haare, beides hat überhaupt nichts mit dem Alter zu tun. Manchen Frauen steht das eine, manchen das andere besser und einige, so wie ich auch, können beides gut tragen. Es ist alles nur eine Frage des Typs und auch der Haarstruktur. Es gibt Haare, die sehen einfach nicht gut aus, wenn sie eine gewisse Länge überschritten haben. So einfach ist das!

„Langes Haar macht alt.“

  • Vorurteil wird hinfällig, wenn du gelesen hast, was ich gerade geschrieben habe. Außerdem bin ich auch schon 59 Jahre alt und trage langes Haar.

„Im Alter macht dunkles Haar zu streng.“

  • Quatsch! Die Natur denkt sich schon etwas dabei, wenn blondes Haar im Alter nachdunkelt, denn das sieht mit den entsprechend typgerechten, hellen und leichten Garderobenfarben sehr edel aus. Das Gesicht braucht den Kontrast und sieht in dem meist viel zu gelb blondierten Haar oft blass aus. Das wird dann unvorteilhafterweise mit viel zu viel Make-up oder viel zu kontrastreichen Farben in den Garderobenoberteilen wieder ausgeglichen. Macht aber nicht unbedingt jünger!

„Helle Haare sehen weicher aus und machen jung.“

  • Nein! Das ergibt sich aus meinen vorangegangenen Aussagen. Wenn du von Natur aus dunkelhaarig bist oder im Alter wirst, dann passt das zu dir. Bist du jedoch hellhaarig oder wirst durch das Ergrauen heller, dann gehört das stimmig zu dir!

Brillen:

„Schwarze und besonders große auffällige Brillen stehen jedem.“

  • Die Optiker gehen davon aus, dass alles andere langweilig ist. Damit meinen sie doch im Grunde genommen „DU“ bist langweilig und erst, wenn du bestimmte Brillen trägst, hebt das deine Ausstrahlung. Nur beachten die meisten nicht, welcher Farbtyp du bist und dann geht die Brille im Gesicht alleine und getrennt von dir spazieren, weil sie dich völlig dominiert. Wenn jemand eine auffällige Brille trägt, dann sollte er meiner Meinung nach darauf achten, dass die Farbe der Brille wirklich zum Farbtyp passt. Die Form muss natürlich auch zum Gesicht passen.
  • So sähe manch ein warmer Farbtyp mit einer modischen, braunen Brille vorteilhafter aus, als mit einer viel zu harten schwarzen oder eisblauen. Warum nehmen sich so viele Frauen damit ihre weiche Ausstrahlung und sehen so unglaublich streng aus? Ist das wirklich so erstrebenswert?
  • Dann gibt es Brillen, das ist gerade der neuste Schrei, die haben riesige Gläser in dicken Gestellen, die tropfenförmig nach unten gehen und manche Personen wie Hush Puppies aussehen lassen, gerade dann, wenn die Nasolabialfalten sehr stark ausgeprägt sind. Die Optiker reden den Betroffenen ein, wie toll das alles sei, weil „man“ das jetzt so trägt! Ihr glaubt gar nicht, was ich alles schon erlebt und gesehen habe diesbezüglich!….

Stil:

„Frauen sollen mit der Mode gehen und sich nach den Modefarben richten und entsprechend schminken und färben, damit ihnen die Farben stehen.“

  • Das ist sehr traurig, denn viele Frauen verlieren sich dadurch völlig! Außerdem geht jede Individualität verloren, so wie das Annehmen und Wertschätzen der eigenen natürlichen Schönheit. Einer Taube steht keine Papageienfeder als Schmuck! Und einer Elster keine Rotkehlchenfeder!… Wenn schon den Typ verfremden, dann muss das schon gekonnt sein, damit es wirklich gut aussieht.

„Ich bin zu alt für diesen oder jenen Stil.“

„Ein Kostüm oder Anzug ist immer elegant!“

  • Nein, es gibt Menschen zu denen passt das einfach nicht. Es gibt auch elegante Alternativen.

„Frauen ab 50 sollen die Knie bedeckt tragen.“

  • Oh je, dann müsste ich mich, Jahrgang 1961, schon in einen Sack hüllen. Ich denke gar nicht daran. Zugegeben, auch ich trage keine extrem kurzen Röche mehr, sondern eine Hand breit über dem Knie und finde das ganz Kurze bei älteren Frauen zum Teil wirklich nicht mehr vorteilhaft. Ich muss dann schon grinsen, wenn mir beispielsweise eine von vorne sehr alt aussehende Frau mit einem hautengen Rock, der knapp über dem Po aufhört, mit High Heels entgegen“wackelt“, auch wenn sie von hinten noch so tolle Beine hat. Das kann dann schon ein wenig billig wirken. Vielleicht liegt das dann auch nicht am Alter der betreffenden Person, sondern daran, dass ihr das einfach nicht steht, was sie da trägt.
  • Alles hängt doch auch hier vom Typ ab. Die eine sieht toll aus mit einem kurzen Rock und die andere sollte besser einen längeren tragen, ähnlich wie bei der Frage der typgerechten Frisur und Haarlänge.

„Wenn ich füllig bin, muss ich meine Kurven verstecken.“

  • Okay, ich finde es auch nicht besonders schön anzusehen, wenn sich manche in hautenge Leggins schießen und dann noch T-Shirts dazu tragen, die über dem Schritt aufhören… Hier geht es viel mehr darum, dass die Schnittformen einfach nicht gut gewählt sind. Genau so unvorteilhaft sehen sehr schmale Menschen aus, wenn sie ihre Figur überbetonen.
  • Und hier liegt der springende Punkt. Es geht nicht um Verstecken, sondern um die harmonische Betonung einer Figur. Ich nenne es immer Blickfang verlagern, was so viel bedeutet, wie von dem ablenken, was nicht gezeigt werden möchte. Das hat immer etwas mit dem Schnitt und der Kombination der Kleidungsstücke zu tun und natürlich den Farben und das gilt für jede Figur.
  • Und was den Körper betrifft, so hilft da ein gutes Selbstwertgefühl. Ich mache oft den Frauen in der Beratung Mut, zu ihrer Figur und zu ihren Kurven zu stehen. Ich zeige ihnen wie sie das, was besonders schön ist, vorteilhaft betonen können und anderes, was sie nicht gerne zeigen möchten, zu kaschieren. Manches wird sogar erst in der Beratung als schön wertgeschätzt, was vorher verborgen wurde. So lernen meine Kunden gegebenenfalls, sich von ihren viel zu weiten Kleidungsstücken zu verabschieden.
  • Blogartikel zum Thema Stilfindung: Was macht einen guten KLEIDUNGSSTIL aus, DER WIRKLICH ZU DIR PASST?
  • Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Make-up:

„Man sollte immer in Komplementär-Kontrasten schminken“

  • Weil das so viele Kosmetikerinnen und Visagistinnen beherzigen, fühlen sich auch so viele Frauen nach einer Make-up-Beratung extrem unnatürlich und angemalt. Zumindest berichten mir das meine Kundinnen, weil sie das Geschminkte vor meiner Beratung so empfunden haben. Wenn ich mir einige Frauen (Nachrichtensprecherinnen, Moderatorinnen, Promis…) im Fernsehen anschaue, kann ich manchmal nicht glauben, dass da Profis am Werk sind und kann die Vorerfahrungen meiner Kundinnen gut nachvollziehen. Ich habe das während meiner Visagistenausbildung auch erlebt. Der Profi wollte in mir damals (1993) einen Wintertyp sehen und hat mich dementsprechend geschminkt. Ich traute mich anschließend nicht mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu fahren und ließ mich von meiner Freundin mit dem Auto abholen.
  • Ich habe also meine eigenen seit 1993 bewährten Regeln. Da ich zu faul bin, diese nun auch noch hier zu erklären, empfehle ich dir meinen Blogartikel Dekoratives, farbtypgerechtes Make-up akzentuiert die natürliche Schönheit meiner Kundinnen.

Also egal, was ich hier schreibe, im Grunde genommen ist jeder Punkt, zu dem ich hier etwas bemerkt habe, fast auch schon wieder von mir mit gewissen Klischees beantwortet worden, denn ALLES ist INDIVIDUELL zu betrACHTEN. Deshalb berate ich auch nie Online oder via Fotografien. Es gibt keine allgemein gültigen oder endgültigen Aussagen! „Ausnahmen bestätigen immer wieder die Regel“, besagt ein gängiges Sprichwort.

Wenn du jetzt neugierig auf mehr bist und möchtest meine Beschreibungen noch genauer erklärt haben und vor allem mit Bildmaterial veranschaulicht sehen, klicke in folgende Kategorien:

Blogartikel und Bildbeispiele zu allen Themen rund um Farben, Stil, Schönheit und Farbtypen

Informationen zu meinen Beratungsangeboten findest du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

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Dekoratives, farbtypgerechtes Make-up akzentuiert die natürliche Schönheit meiner Kundinnen

Das lernst und erfährst Du in meiner Make-up-Beratung

Heute möchte ich etwas zur dekorativen Kosmetik schreiben, die ich im Übrigen nach der Corona-Pause wieder durchführen darf.

Viele meiner Kundinnen befürchten, nach dem Schminken angemalt auszusehen. Sie erzählen mir, dass sie eigentlich gar kein Make-up-Typ sind und trotzdem mal sehen und lernen möchten wie es aussehen kann, wenn sie komplett geschminkt sind, aber dann wirklich natürlich. Einige von ihnen wurden bereits mal professionell geschminkt und fühlten sich danach furchtbar zugekleistert und fremd. Sie sind beruhigt, wenn ich ihnen folgendes erkläre:

  • Ein natürlich aussehendes Make-up erreiche ich, wenn ich farbtypgerecht schminke.
  • Deshalb macht meine Make-up-Beratung nur Sinn, wenn die betreffende Person vorher von mir farbberaten wurde.
  • Ich wähle also Farben, die ein Mensch von Natur aus mitbringt.
  • Damit akzentuiere ich die individuelle Schönheit, ohne sie zu übertünchen und kreiere keinen anderen Menschen.
  • Aus diesem Grund teile ich die Meinung vieler Kosmetikerinnen und Visagisten*innen nicht, Akzente mit Gegensätzen und zu harten Kontrasten zu setzen und wenn, dann wähle ich ausschließlich Töne innerhalb der Farbpalette des betreffenden Farbtyps. Ich würde niemals einen orangen Lidschatten für die blauen Augen eines Sommertyps verwenden, sondern nur für einen Frühlingstyp, so wie ich eine rothaarige Person niemals mit kühlen Farben schminken würde. Das wirkt meiner Meinung nach angemalt und künstlich.
  • Die Make-up-Farbe für die Haut muss exakt dem natürlichen Hauttyp entsprechen, so dass keine Ränder zu sehen sind. Der Hals wird deshalb nicht mit einbezogen.
  • Auch das Rouge und die Lippenfarbe entsprechen immer dem Farbtyp. Oranger Lippenstift oder ein terrakotta-farbenes Rouge für Sommertypen sind für mich genau so tabu, wie Pink oder Altrosa für einen warmen Farbtyp wie beispielsweise einem rothaarigen Menschen.
  • Wenn ich von jemandem nur noch Rouge und Lippen sehe und der Rest verschwindet oder ich unterhalte mich mit Kajalbalken unter den Augen, die überhaupt nichts mit den Augen zu tun haben oder mit viel zu grellem Rouge, dann liegt es meistens nicht daran, dass die geschminkte Person zu viel Make-up aufgelegt hat, sondern an den falschen Farben, die sich von der Person abheben, statt sie in ihrer Schönheit und Ausstrahlung zu unterstützen.
  • Wenn ich die gleiche Menge Lidschatten oder Rouge auf einen Handrücken streiche, dann sehen meine Kundinnen exakt den Unterschied zwischen typgerechten oder den Typ nicht unterstützenden Farben.
  • Zum Thema, wo ich das Make-up zum Ausprobieren auftrage: Niemals auf dem Unterarm, denn das Gesicht ist selten so hell wie die Stelle, an die kaum Sonne kommt. Ich weiß nicht, wer mal so etwas in die Welt gesetzt hat, aber das mit dem Unterarm ist für mich völliger Blödsinn. Ich benutze grundsätzlich den Handrücken und das schon seit 1993 als ich zur Visagistin ausgebildet wurde.

Hier siehst Du zum Beispiel wie natürlich geschminkt ein dunkler und klarer Sommertyp (mit Tendenz zum Sommer-Winter-Mischtyp) aussehen kann. Artikel zur Beratung und Vorher-Nachher-Fotos der Kundin siehe hier! Klarer Sommertyp mit dunkelbraunen Augen und braunem Haar

Also nochmal zusammengefasst:

Bei mir geht es darum, die persönlichen Merkmale herauszustellen und zu akzentuieren und nicht um das völlige Verändern des natürlichen Typs.

Selbstverständlich sehen meine Kundinnen vor und nach dem Make-up oft sehr verändert aus und jeder sieht einen deutlichen Unterschied. Das Faszinierende daran ist, dass die Personen nicht angemalt wirken und sich auch nicht so fühlen. Die Augen sind nach dem Schminken strahlend groß und betont und die Lippen kommen mehr zur Geltung, um mal zwei Beispiele zu nennen, aber die Kundinnen sehen weder maskenhaft, noch zugekleistert aus. Bei vielen muss man zwei Mal hinschauen, um zu bemerken, dass sie geschminkt sind, obwohl der Unterschied zwischen Vorher und Nachher ziemlich deutlich ist, siehe Vorher-Nachher-Fotos oder Farbtypen und ihre individuelle Ausstrahlung!

Ich freue mich also, wenn ich auch Dich bald hier im Farbenreich begrüßen darf und vielleicht hast Du ja auch Interesse und Freude daran, Dich von mir schminken zu lassen. Falls nicht, dann zeige ich Dir, wenn Du möchtest, nach der Farbberatung die Farben, die Du für Deinen Typ wählen solltest.

Informationen zu Inhalt, Ablauf, Dauer und Preisen findest Du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

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Hier bekommt Ihr meine Antwort aus langjähriger Berufserfahrung.

Jedes Mal, bevor ich meine Kundinnen schminke, muss ich ja vorher testen, welchen Farbton ich für die Foundation (Grundlage) benutzen muss, damit diese zum Hautton passt. Ich habe das kaum ausgesprochen, schon wird mir die Innenseite des Unterarms hingehalten. Wer hat bitte jemals so einen Tipp in die Welt gesetzt?

Ich arbeite seit 1994 als ausgebildete Visagistin und mir ist selten jemand begegnet, der im Gesicht so hell ist, wie an der Stelle das Arms, die üblicherweise weniger dem Licht ausgesetzt ist, als das Gesicht.

Also

  • Testet das Make-up (flüssiges, Creme oder Puder) immer auf dem Handrücken, da diese Körperstelle genau wie Euer Gesicht, am meisten dem Tageslicht ausgesetzt ist!
  • Die Farbe muss sich beim Auftragen so in die Haut einreiben lassen, dass Ihr sie nicht mehr seht, damit sie auch im Gesicht sehr natürlich aussieht.
  • Egal, wie hell Ihr seid, schminkt Euch nicht dunkler, als Eure Hautfarbe ist. Das wirkt maskenhaft.
  • Deshalb braucht Ihr auch den Hals nicht mit zu schminken.
  • Die Lebendigkeit in Eurem Gesicht, erreicht Ihr durch das Auftragen von Rouge, das aussehen sollte, wie Eure natürliche Hautrötung im Gesicht. Weniger ist oft mehr. Und wenn Ihr den richtigen Ton für Eure Hautfarbe kennt, dann sieht die Farbe auch natürlich aus und macht keine Rougebalken oder rote Äpfel in Eurer Gesicht.

Und wenn Ihr meint, dass das alles nicht wahr sein kann, dann überzeugt Euch selbst, indem Ihr Euch einige Gesichter meiner zufriedenen Kundinnen anschaut, wie sie vor und nach der Farb- und Make-up-Beratung aussehen. Die meisten hatten in ihrem Leben mehr als eine Make-up-Beratung hinter sich und fühlten sich anschließend oft sehr angemalt. Alle hatten den Wunsch, natürlich auszusehen.

Kalte Farbtypen

 

 

Wintertyp links mit unvorteilhaften farben, rechts mit typgerechten Farben

 

 

 

 

Warme Farbtypen

 

 

 

 

 

 

Mehr Vorher-Nachher-Fotos findet Ihr mit Klick auf https://farbenreich.wordpress.com/bilder-vor-und-nach-farb-und-stilberatung/Oder klicke unter Blogthemen und Artikel auf die Portraitfotos zu den einzelnen Farbtypen. Dort beschreibe ich auch meistens, wie ich die Kundinnen geschminkt habe.

Wenn Du auch wissen möchtest in welchen Farben du am meisten strahlst und wie Du Deine natürliche Schönheit betonen kannst, dann erkundige Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com über meine Angebote!