lebenswerte

Macht positiv und konstruktiv

Immer wieder lese ich im Facebook, dass Menschen, besonders Frauen, Macht ausschließlich schlecht finden, weil sie diese nur mit dem Tun von Bösem in Verbindung bringen. Das stimmt meiner Meinung nach nicht!

Macht ist nur böse, wie alles andere auch, wenn du sie missbrauchst!

Ich bin mächtig und nicht ohnmächtig, weil ich verantwortungsbewusst mache und nicht das Machen und somit die Macht anderen überlasse und meine Verantwortung nicht abgebe. Jeder Mensch sollte sich sogar seiner Macht in Liebe bewusst sein, damit er nicht blind hinter einem Guru her läuft. Auch Liebe kann wie die Macht schädlich sein, wenn sie falsch verstanden wird und sie missbraucht wird. ALLES hat zwei Seiten. Es ist einfach nur so, dass wir uns bewusst werden müssen, wie wir was machen = anwenden, leben, brauchen… Missbrauch kann überall ausgeübt werden, nicht nur bei der Macht! Macht kommt von Machen und das ist gut! Das sollte jeder Mensch stolz in sich fühlen, besonders Frauen! Sein Leben in die eigene Hand nehmen und Verantwortung zu übernehmen in liebevoller Absicht, ohne zu schaden, das ist Macht, die sogar sein muss. Alles geht Hand in Hand. Nichts ist voneinander getrennt zu sehen.

Ich habe eben ein altes Buch aus dem Regal genommen von Renate Schilling mit dem Titel Die Stimme der Göttin – Weibliche Weisheit neu entdeckten und erfahren. Als ich es aufschlug, boten sich mir folgende Zeilen, die mich darin bestätigen, was ich über konstruktive Macht denke und im positiven Sinne mit Macht verbinde.

Ich zitiere:

Wissen kann man lehren- doch Weisheit muss erfahren werden, Erfahren mit allen Sinnen, vom ganzen Menschen, in seiner ganzen Tiefe.

Nur wer zur eigenen inneren Quelle vorgestoßen ist, wer sich in seiner ursprünglichen Ganzheit wiedergefunden hat, wer nichts mehr verdrängt, nichts mehr ausschließt, nichts mehr unter den Teppich kehrt, kann Weisheit entdecken und erfahren.

Die Macht, die daraus entsteht, ist keine „Macht über“, sondern eine „Kraft von innen“, die im Augenblick entsteht, die jeden Moment neu gefunden wird, die durch einen immerwährenden Prozess ständig neu geboren wird, niemals alt, niemals verbraucht, immer im Jetzt, immer neu, immer frisch und lebendig…

Immer geht es in erster Linie um die Fähigkeit, mit dem innersten Wesenskern in Verbindung zu treten und aus der Quelle die Weisheit des Augenblicks zu schöpfen…“

Das sind weise Worte, die ich sehr stimmig finde.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen machtvollen Tag!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

Siehe auch! Ich erkenne meine Schönheit und Größe – Affirmation zur Stärkung

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Sag JA zu dir!

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Bild © SonJa Ziemann www.sonja-ziemann.de

 

Tanze DEINE FARBEN

und nicht die anderer Frauen.

 

Erkenne DEINE TÖNE

und pfeife nicht nach anderen.

Schaue, was DEINER NATUR entspricht

und vergleiche dich nicht mit anderen.

Denn

DU BIST EINZIGARTIG!

 

Deshalb

sag JA ZU DIR!

 

Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

Alles eine Frage des Blickwinkels

 und deshalb der

Betrachtungs- und SichtWEISE,

etwas oder jemanden SCHÖN ZU FINDEN!

 

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Wer ist der WICHTIGSTE MENSCH in Deinem Leben?

 

Wer ist der wichtigste Mensch in Deinem Leben?

 

Natürlicherweise erst Mal ich selbst, weil ich jede Sekunde mit mir verbringen muss und wenn ich mich nicht wertschätze und liebe, kann ich das natürlich auch nicht von anderen erwarten.

Ich bin immer ein Vorbild.

Aber so kann, bzw. möchte ich auch nicht immer antworten, indem ich mich an die erste Stelle setze, obwohl das ja notwendig ist. Üblicherweise denke ich nämlich sofort als ersten Impuls an meinen Mann, weil ich ihn liebe und er mich so liebt, wie ich bin. Wir sind Lebens- und Seelengefährten. Dann kommt meine beste und ältere Freundin, die gleichzeitig auch so etwas wie eine Mutter für mich ist und seit 23 Jahren (m)eine Lebensgefährtin. Das ist auch eine Form von Liebe. Meine eigene Mutter habe ich früh verloren.

Doch im Grunde meines Herzens weiß ich, dass meine Liebe zu mir selbst und die damit verbundene Wertschätzung und Selbstachtung die Grundlage für alles ist, was mir im Leben begegnet.

Sobald mich eine Person verunsichert oder wütend macht, dann bin ich in mir selbst zutiefst verunsichert und begegne manchmal auch anderen Menschen so. Wir spiegeln uns ja oft wechselseitig. Es ist völlig natürlich, dass ich mich auch mal abgrenze und auf etwas, das mir nicht gut tut, mit einem scharfen Ton reagiere. Aber letztendlich befriedigt mich es nicht, weil ich dann aus dem Grübeln nicht herauskomme und nicht im Reinen bin. Es wäre auch nicht ehrlich, nur zum Schein Süßholz zu raspeln, wenn mir nicht danach ist. Deshalb ist es sehr wichtig, immer die richtigen Worte zu finden oder die richtige Art sich mitzuteilen, dass einerseits die eigene Betroffenheit zum Ausdruck kommt, aber andererseits auch klar verständlich wird, was ich mir vom anderen wünsche. Manches Mal versteht der Mitmensch mich trotzdem nicht, auch wenn ich alles richtig gemacht zu haben scheine, aber dann ist es nicht mehr meine Aufgabe zu überzeugen, denn ich habe mein Bestes gegeben. Oh, oh, das ist aber manches Mal sehr schwierig, gerade für einen Menschen wie mich, der auch schon mal aus dem Impuls heraus mit Gefühl und ohne Kopf reagiert. Die beiden sollten sich schon absprechen vorher. 😉 Aber auch Schwächen, die jeder Mensch hat, gehören zu mir und darf ich liebevoll annehmen und reflektieren, wenn ich bereit dazu bin. Auch das gehört zur Wichtigkeit und fällt nicht immer leicht.

Mich selbst wichtig zu nehmen mit allem, was ich bin und tue, bedeutet nicht egoistisches Selbstkreisen um die eigene Person, sondern fordert viel Eigenarbeit und Reflexion.

Das bedeutet für mich Selbsterfahrung und Heilung von alten Wunden. Das ist lebenslange Arbeit! Ich kenne keinen Menschen, der nicht in irgendeiner Form seelisch verwundet wurde. Im schlimmsten Fall meldet sich der Körper mit Krankheiten vor allem, wenn diese chronisch werden. Den meisten Menschen ist das gar nicht bewusst. Und es gibt auch genug, die sich sogar schämen, wenn sie sich mit sich selbst auseinandersetzen oder sich gar etwas gönnen. Sie entschuldigen sich dann mit den Worten: „Dem anderen geht es doch viel schlechter als mir. Ich muss doch dankbar sein und ich darf mich nicht so anstellen…“ Dankbar sein ja, aber deshalb darf ich mich trotzdem auch um mich kümmern und nicht nur um andere. Den anderen nützt es wenig, wenn ich selbst auf dem Zahnfleisch gehe. Wenn ich mir ständig über Grenzen gehen lasse, dann bin ich auch anderen kein Vorbild, denn das Gegenüber lernt auch nicht, mit Grenzen angemessen umzugehen – nicht mit meinen und auch nicht mit den eigenen.

Ich könnte jetzt noch viel mehr erzählen, aber das wird dann wieder zu lang und nimmt Dir vielleicht zu viel Zeit. Aber das muss ich doch noch erwähnen: Eine Kundin, die Jahrzehnte lang mit ihrem Vater die Mutter gepflegt hat, zusätzlich selbst ein schwieriges Pflegekind angenommen hat und sich, nachdem die Mutter schon einige Zeit nicht mehr lebt, endlich mit einer Beratung bei mir etwas Gutes gönnen wollte, erzählte mir, dass sie im Auto ein dermaßen schlechtes Gewissen deswegen bekommen hätte und beinahe wieder umgekehrt wäre. Menschen, die als Kind viel Verantwortung und damit eine Schuld aufgebürdet bekamen, sind sehr belastet. Das passiert ja alles im Unterbewusstsein und auch das kennt fast jeder, aber es ist nicht jedem bewusst. Die Kundin war nach der Beratung um einige Schuldbrocken erleichtert…

Übrigens können sich solche seelischen Belastungen später folgendermaßen äußern: Rückenbeschwerden = Last tragen „müssen“; Magen- und Darmprobleme = etwas nicht verdauen „dürfen“; Hautexeme = sich nicht äußern „dürfen“; Bewegungsbeeinträchtigungen jeglicher Art = nicht den eigenen Weg gehen „dürfen“; Unterleibs- und Genitalprobleme = sich selbst verachten „müssen“ und sich und das Leben nicht genießen „dürfen“… So könnte ich noch viele Beispiele aus meiner Praxis schildern. Bei den mit Gänsefüßchen gekennzeichneten Begriffen, handelt es sich übrigens um negative Vorstellungen, die im Unterbewusstsein verankert sind. Diese bedürfen einer heilenden Umkehrung in‘ s Positive wie beispielsweise: „Ja, ich darf mich und mein Leben lieben, respektieren, genießen, erforschen, beachten, beschenken, bereisen, bewegen…, indem ich aktiv dazu beitrage, dass ich meiner Natur (Körper, Geist und Seele) gut tue und damit auch allem anderen…

Erkennst du, wie wichtig die eigene Person und die Liebe zu sich selbst ist, damit wir auch unserer Umwelt mit Liebe und Respekt behandeln können. Wenn das mal nicht gelingt, ist das menschlich, so lange wir in der Reflexion und Auseinandersetzung bleiben. Denn schließlich sind wir vollkommen und nicht perfekt und Vollkommenheit bedeutet, mit allem voll anwesend zu sein – mit unseren Licht- und Schattenseiten!

So und bevor ich es vergesse! Mein besonderer Dank gilt Jürgen Tesch, der mich mit seinen Lebensfragen auf seiner Facebookseite immer wieder inspiriert, auch wenn ich mich schon seit frühester Jugend mit diesen Themen auseinandersetze. Von ihm ist auch die Grafik.

Ganz liebe Grüße

Sabina Boddem

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Lasse Dich nicht verbiegen,

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Lebe natürlich

 

Lebe natürlich, denn Du bist ein Teil der Natur #Leben #Natur #Mensch #Sprüche #Ztate

 

Deshalb sind wir Menschen

so vollkommen, wie die Natur

und nicht so perfekt, wie die Architektur.

 

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