KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Ge-DANKEN und An-REGUNGEN auf meinem WEG durch die Corona-LEBENSZEIT

Hallo Ihr Lieben,

heute schreibe ich zunächst mal, wer mich aufrecht hält und wofür ich sehr dankbar bin.

Ich bin sehr dankbar

für zwei Menschen, die wirklich aktiv an meinem Leben teilnehmen und es zulassen, dass auch ich das darf und zwar meinen wunderbaren Mann, mit dem ich seit 2012 verheiratet bin und meine 75 jährige Freundin aus Mönchengladbach, die mit den Jahren mehr zu einer Mutter für mich geworden ist mit bedingungsloser Liebe auf beiden Seiten. Wir haben uns 1993 kennen gelernt. Es sind inzwischen „nur“ diese beiden mir sehr vertrauten und geliebten Personen als Wahlfamilienmitglieder geblieben, und sie bedeuten mir alles. Das ist so viel wert!

Ich bin sehr dankbar für die Menschen, die ich persönlich kenne, mit denen ich jedoch weniger Kontakt habe aus den unterschiedlichsten Gründen. Es sind Personen, die ich mag, die mir am Herzen liegen, von denen ich weiß, dass auch sie mich schätzen, auch wenn wir uns seltener sehen oder hören. Meine Klassenkameradin aus Kiel gehört beispielsweise dazu. Wir haben seit den 70er Jahren unsere Freundschaft aufrechterhalten.

Ich bin sehr dankbar für meine Kundinnen und Kunden, die sich mir in den Beratungen anvertraut haben. Mit einigen stehe ich noch in Kontakt. Sie schreiben mir oder wir telefonieren, und darüber ergeben sich manchmal sehr private Gespräche, die nichts mit den Beratungen zu tun haben. Gerade in diesen Zeiten suchen und finden sich gerne gleichgesinnte Menschen, weil jeder sich mal die Seele frei sprechen möchte. Ich höre immer wieder, dass Verbindungen gerissen sind, weil die Haltung zu den Maßnahmen sehr unterschiedlich ist. Das habe ich übrigens selbst auch erlebt.

Ich bin sehr dankbar für alle Menschen, die ich nicht persönlich kenne, die mir aber fast täglich im Internet in meinen Netzwerken begegnen. Dazu gehören auch treue Blogleser und Leserinnen. Einige Leute im Facebook sind mir inzwischen vertrauter, als Personen, denen ich im Alltag nicht virtuell, sondern real begegne. Da ich hier in Düsseldorf mit meinem Mann ziemlich isoliert lebe, denn auch die Nachbarschaft legt keinen Wert auf Kontakte (auch schon vor Corona), ist Facebook inzwischen sehr wichtig für mich. Ich sehne mich zwar oft nach Menschen zum Anfassen und schimpfe auf das Internet, aber letztendlich bin ich auch froh, dass ich dadurch Herzensmenschen kennen lernen durfte, einige davon sogar persönlich zum Anfassen.

Ich bin ein kontaktfreudiger Mensch, doch meine persönlichen, nicht virtuellen Sozialkontakte sind sehr überschaubar. Das war in jüngeren Jahren anders. Da gab es noch Cliquen, spontane Begegnungen oder Telefonate und auch mehr Zulassen von Nähe. Im Laufe der zunehmenden Internetnutzung ist alles unglaublich geschrumpft. Manchmal wünsche ich mir natürlich mehr Lebendigkeit und eine bunte Familie. Ich kann es nicht erzwingen und darf dankbar sein, denn auf die Menschen, die wirklich gelebte Nähe zulassen können, kann ich mich hundertprozentig verlassen! Diese Verbundenheit kann auch Corona nicht zerstören, denn ich lasse mir von niemandem auf der Welt vorschreiben, wen ich umarmen darf und wen nicht, außer von der betreffenden Person selbst!

In diesem Sinne lasst Nähe zu!

Viele Menschen brauchen sie und trauen sich nicht, das zuzugeben, und gerade jetzt ist es mehr denn je wichtig, füreinander da zu sein. Ganz ehrlich? Wenn ich meinen Mann nicht hätte und müsste hier alleine und isoliert leben und das auch noch als 60 jährige Freiberuflerin ohne jegliche Einnahmen, ich würde seelisch und finanziell komplett verarmen und weiß nicht wie lange ich das durchhalten würde! Ich bin mit Sicherheit eine starke Frau, aber alles hat seine Grenzen. Denkt also mal drüber nach wie es vielen Menschen gerade geht und ob das tatsächlich im Verhältnis steht zu dem, was durch Corona passieren „könnte“! Das, was gerade überall gesunden Menschen geschieht, ist wirklich gruselig! Und das alles im Namen von „Bleibt gesund!“ Dieser Gruß im Zusammenhang mit Corona kommt mir zu allen Öffnungen raus, besonders dann, wenn ich mitbekomme, dass eine Person damit verabschiedet wird, die schwer krank ist und gar kein Corona hat! Er ist inzwischen zu einer Floskel geworden, über die niemand mehr nachdenkt oder so tut als gäbe es nichts Fürchterlicheres als Corona! Ich benutze den Ausspruch überhaupt nicht, und ich will ihn auch nicht hören oder lesen! Wenn schon Kinder Selbstmordgedanken hegen, dann ist einiges in unserer Gesellschaft wirklich schief gelaufen. Das ist erbärmlich. Vielleicht zeigt sich jetzt nur das wahre Gesicht, weil es sich hinter Masken verstecken darf. Ich bin erschrocken wie sehr sich Menschen so an diese Maulkörbe gewöhnen, dass sie noch nicht mal mehr merken, wenn sie nicht mehr richtig ein- und ausatmen können und dabei vergessen, sie aus dem Gesicht zu entfernen! Diesen überall zu sehenden, hängenden Lappen unter dem Kinn finde ich schon übel genug. Ganz schlimm finde ich, wenn Eltern es zulassen, dass ihre zum Teil noch sehr jungen Kinder im Freien, wo sonst niemand drum herum ist, Masken tragen! Heilsam zum Gesundbleiben ist das alles jedenfalls nicht. So kann niemand ein starkes, gesundes Immunsystem aufbauen und durch Überbehütung schon gar nicht.

Vorsicht, Achtsamkeit und Rücksicht sind immer gut, und das zu jeder Zeit!

Aber das darf nicht dermaßen ausarten wie es vorgeschrieben und praktiziert wird! Das steht doch in keinem Verhältnis mehr zu dem, was das Virus anrichten könnte! Wenn du gerade denkst, dass sich noch nicht genug an die Regeln gehalten wird und wir deshalb immer noch in diesem Zustand sind, dann liegst du meiner Meinung nach nicht richtig, denn wir können sonst was machen, dieser Terror nimmt kein Ende so lange das Virus da ist. Es verschwindet nicht. Es wird sich höchstens weiterentwickeln und verändern, und wir werden an den Folgen der Maßnahmen zugrunde gehen, nicht an dem Virus. Die Impfung ist kein Allheilmittel, das uns rettet, damit wir endlich wieder natürlich leben dürfen! Außerdem können Geimpfte immer noch andere anstecken. Wir brauchen eine Herdenimmunität wie zu allen Lebzeiten und eine gesunde, heilsame Lebensführung und Lebenseinstellung ohne Helikopterverhalten, blinder Angst und Massenhysterie. Ansonsten darfst du deine Maske bis in alle Ewigkeiten tragen und dich weiterhin vom Leben, vor Nähe abschirmen oder ausgrenzen lassen und zusehen wie immer mehr Unheil passiert. Dabei „könnte“ dir jedoch ein Dachziegel auf den Kopf fallen und…

Du hast keine Garantie auf dein Leben, deshalb LEBE es JETZT in einer Qualität, die heilsam ist und nicht krank macht! Finde die wirklichen Ur-Sachen allen Übels, nicht die scheinbaren, die dir vorgegaukelt werden und bekämpfe nicht weiter deren Symptome! Sei für das Leben und nicht gegen den Tod!

Ich wünsche mir schönere Aussichten und heilsamere Wege!

Heute aufmüpfig, aber dennoch oder gerade deswegen von Herzen, weil mir das Thema eben am Herzen liegt,

Sabina Boddem aus dem FarbenReich

Allgemeines, EIGEN-ART-POESIE, GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Lebensphilosophien, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Er-LEBEN statt ÜBER-leben in Eigen-VERANTWORTUNG

Ein Menschen-Leben

des Lebewesens Mensch hat im positiven Fall

  • Lebendigkeit
  • Lebenswerte
  • Lebensweisheit
  • Lebensräume
  • Lebensqualität
  • Lebensmittel
  • Lebenszyklen
  • Lebenserhaltung
  • Lebenserfahrung
  • Lebensträume
  • Lebenszeichen
  • Lebensfreude
  • Lebenslust
  • Lebenssinn
  • Lebensmut
  • Lebensziele
  • Lebenserwartung
  • Lebenswerk
  • Lebensgefährten
  • Lebensgemeinschaft
  • Lebenskunst
  • Lebensmotivation
  • Lebensmöglichkeiten
  • Lebensenergie
  • Lebensfülle
  • Lebensgenuss
  • Lebensereignisse
  • Lebensgeschichten
  • Lebensphilosophien
  • Lebenshaltung
  • Lebenseinstellung
  • Lebensbedingungen
  • Lebensgestaltung
  • Lebensweg
  • Lebensumfeld
  • Lebensführung
  • Lebensquelle
  • Lebensfluss
  • Lebensdauer
  • Lebenskreislauf
  • Lebensliebe
  • Lebenstreue
  • Lebensreise
  • Lebensmitte
  • Lebensabschnitte
  • Lebensspuren
  • Lebensende, wenn der Mensch stirbt, denn der Tod gehört zum Leben, auch wenn der Verlust des Lebens schmerzhaft sein kann…

Eine natürliche Lebensversicherung und Kontrolle gibt es nicht und auch keine Sicherheiten.

Es gibt jedoch natürliche Regeln, Strukturen, Regelmäßigkeiten, Naturgesetze und Gesetzmäßigkeiten, damit jedes einzelne Lebewesen sich im Leben zurechtfinden kann und mit der Unterschiedlichkeit der Lebewesen, ihren dazugehörigen natürlichen Lebensbedingungen und Lebensräumen in Respekt und Achtsamkeit zusammenleben kann.

Denn was lebt?

Die Natur

Das Mensch, der zur Natur gehört, lässt zu, dass er und alles um ihn herum funktioniert. Oder er begrüßt es sogar, dass etwas nicht funktioniert, wenn er daraus Nutzen ziehen und sich Vorteile verschaffen kann. Er bevorzugt

  • Funktionsräume
  • Funktionszweck
  • Funktionsgründe
  • Funktionswert
  • Funktionsmittel
  • Funktionstüchigkeit
  • Funktionsfreude
  • Funktionslust
  • Funktionsgarantien
  • Funktionsschutz
  • Funktionssicherheiten
  • Funktionsqualität
  • Funktionszeichen
  • Funktionsmanagement
  • Funktionsmaschinen
  • Funktionskontrollen
  • Funktionsberichte
  • Funktionsüberwachungen
  • Funktionssinn
  • Funktionsenergien
  • Funktionserhaltungen
  • Funktionstraining
  • Funktionserwartungen
  • Funktionsdauer
  • Funktionsfluss
  • Funktionsnutzen
  • Funktionskosten
  • Funktionsbestimmungen
  • Funktionseinstellungen
  • Funktionswege
  • Funktionsabsicherungen
  • Funktionsanleitungen
  • Funktionszyklen
  • Funktionskreislauf
  • Funktionsmöglichkeiten
  • Funktionstreue
  • Funktionsbedingungen
  • Funktionsfelder
  • Funktionswartung
  • Funktionsfehler
  • Funktionsverlust
  • Funktionsstörung
  • Funktionszerstörung
  • Funktionsboykott
  • Funktionssabotage
  • Funktionsstopp
  • Funktionsabriss
  • Funktionsende, wenn eine Maschine, ein Gerät, Ding… kaputt ist.

Das nimmt der Mensch alles hin, denn er will immer Neues erfinden, besitzen, etwas, was gerade erst auf den Markt gekommen ist, konsumieren und daran verdienen um jeden Preis, ohne Rücksicht und Achtung vor den Konsequenzen… Seine Gier nach Macht(missbrauch) über jedes Lebewesen ist unersättlich.

Es wird zerstört und entsorgt oder geforscht, ausprobiert, gewartet, repariert, unterdrückt und vor allem bekämpft, aber nicht wirklich (aus)geheilt. Der Mensch gibt seine positive, natürliche, schöpferische, heilende, selbstverantwortliche und selbstbewusste, selbstbestimmte Macht ab und überlässt das Machen dem, was er gemacht und erschaffen hat, dem Künstlichen, das funktionieren muss. Stellt dies über die Natur und damit über sich selbst und es verschiebt sich der Stellen-WERT der NATUR. Der Mensch geht inzwischen selbst mit sich um wie mit einer Maschine, lässt sich von Künstlichem behandeln, verleibt sich Künstliches ein und umgibt sich mit Künstlichem, damit er schnell und effizient (wieder) funktionieren und noch stärker seine Macht missbrauchen kann. Er stellt sich selbst über alles und nimmt dafür Zerstörung in allen Lebensbereichen hin. Er will um jeden Preis die Funktionskontrolle über alles.

Die Brücke muss sicher und perfekt funktionieren!

Ich bevorzuge meine „un“sichere und vollkommene Natur und die um mich herum,

damit ich mit allen Sinnen und den damit verbundenen Erfahrungen

  • spüren
  • fühlen
  • berühren
  • schmecken
  • riechen
  • tasten
  • sehen
  • erkennen
  • lachen
  • bewegen
  • kommunizieren
  • wahrnehmen
  • handeln
  • machen
  • schöpfen
  • finden
  • heilen
  • lieben

eigen-ver-ANTWORT-lich er-LEBEN kann. 

Die Natur lebt und ist vergänglich. Sie kommt und geht, sie verwandelt und verändert sich. Sie hat die Macht zu „über“leben.

Alles andere wäre meiner Empfindung nach eine Lebenslüge und Überlebenskunst, statt Lebenskunst und die ist bunt und nicht schwarz…

Ich bin weder Veganerin oder Vegetarierin, noch bin ich in und mit allem, wo ich mir wünsche natürlicher zu leben, konsequent. Ich kaufe einiges noch in Plastikverpackungen und gucke auch nicht immer, woher die Lebensmittel oder Kleidungsstücke kommen. So könnte ich zig Beispiele aufzählen. Ich bin deshalb sicherlich ein bequemer Mensch, der zwar gut schreiben und erkennen kann, aber das, was er schreibt nicht immer einhalten möchte, will, mag, kann… Ich sehe auch mal schwarz, wenn mich vieles nervt, ich mich ohnmächtig fühle oder schwarz-weiß, wenn ich zu missionarisch drauf bin und die Welt retten möchte, dann vielleicht eine Blogpause ankündige, die ich nicht lange einhalte.😉… Ich habe also jede Menge Fehler und Entschuldigungen für mein Verhalten oder gar Rechtfertigungen, wenn mir etwas oder jemand zu nahe tritt und ich kann mich auch manchmal selbst nicht leiden… Meine Nächstenliebe hält sich in Grenzen und meine Geduld auch, wenn ich mich wieder über etwas oder jemanden aufrege und nicht verstehen kann, warum der andere sich nicht so verhält, nicht so denkt oder… wie ich das als richtig oder als natürlich empfinde und komme mit Sicherheit ab und zu rüber wie eine Oberlehrerin…

Tja, ich bin kein perfekter, aber vollkommener Mensch, denn ich komme voll mit allem, was ich bin. Mit meinen Licht- und mit meinen Schattenseiten. Mir ist das sehr bewusst. Das macht mein Leben nicht unbedingt einfacher. Aber ich denke über all das nach, verarbeite, reflektiere, gehe in die Tiefe, schaue mir die Schatten an, nehme sie wahr, nehme sie an, damit ich sie behandeln und an‘ s Licht holen kann. Das gelingt mir nicht immer gleich gut und vor allem nicht in allen Bereichen.

Auf jeden Fall bemühe mich darum, das Leben und seine Zusammenhänge zu verstehen, zu begreifen, entsprechend (eigen)verantwortungsbewusst zu handeln und damit einen Beitrag zu leisten, es liebenswert, warm, bunt und somit lebendig zu gestalten und zu erhalten. 

LASST UNS GEMEINSAM HANDELN (MACHEN) für das LEBEN in LIEBE!

Nicht ohnmächtig bleiben oder werden, nicht die Macht blind und bequem an andere abgeben oder für den eigenen Vorteil missbrauchen, sondern eigenmächtig und liebevoll sein – das wünsche ich mir für uns alle!

In diesem Sinne herzliche und farbenfrohe Grüße aus dem FarbenReich

Eure Sabina Boddem, ganzheitliche Farbberaterin, Freigeist, Individualistin, Macherin und Liebende der Natur und des genussvollen, spielerischen, bunten, sinnlichen, lebendigen, weisen, freien… Kindes in mir, das zum Glück nie erwachsen werden muss, sondern sein darf wie es ist

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Wie du ein Lebenskünstler werden kannst

und du zumindest ansatzweise beginnen darfst, deine Sinnlichkeit, Fantasie und Kreativität zu entfalten, um deine Handlungen damit sinnvoll zu unterstützen.

Hallo Ihr Lieben,

da auch ich zwischen durch trotz meines Farbenreichtums dazu neige, öfter mal schwarz zu sehen, weiß ich wie wichtig es ist, trotzdem bunt zu denken und danach zu handeln. Zum BUNTDENKEN gehört natürlich auch das Schwarzsehen zwischendurch, das Erkennen von Schatten(seiten) innerlich und äußerlich. Verdrängen hilft nämlich auch nicht weiter. Alle Facetten sind erlaubt und dürfen zugelassen werden.

Die Kunst ist, nicht im schwarzen Loch so lange zu verweilen bis es so dunkel ist, dass ich nicht mehr herauskomme, weil ich nichts mehr sehe. Versuche dich mal im Dunkeln vorzutasten, dann weißt du, wovon ich spreche. Du holst dir garantiert Beulen oder blaue Flecken. Aber Letzteres ist trotz der Farbe nicht gerade angenehm. Vielleicht auch deswegen, weil du selbst die blauen Flecken im Dunkeln nicht mehr sehen kannst. Du spürst sie zwar, aber du kannst (sie) nicht (be)HANDELN, weil du die MÖGLICHKEITEN um dich herum nicht erkennst…

Natürlich gibt es auch Menschen, die nicht sehen können und trotzdem ihr Leben in FÜLLE genießen. Sie haben gelernt, auch im Schwarzen bunt zu sehen, weil sie das LEBEN mit all seinen bunten Farben FÜHLEN, SPÜREN, HÖREN und beGREIFEN trotz des SchwarzSEHENs. Verstehst du, dass alles zwei Sichtweisen beinhaltet? Welcher SICHTweise gibst du RAUM? In welchen BlickWINKEL möchtest du dich verkriechen und welcher Winkel ist deines Blickes würdig? Und wie ist deine Art WEISE mit deinem BLICKwinkel umzugehen. Ich liebe unsere Sprache. Du merkst es bestimmt schon, denn ich spiele gerne mit Worten und deren Inhalten.

Schwarz sehen ist auch aus künstlerischer Sicht gar nicht mal so verkehrt. Setze mal eine klare Farbe gegen Schwarz. Das sieht richtig gut aus! Aber du kannst Farben auch so miteinander kombinieren, dass sie leuchten ohne, dass du Schwarz hinzufügen musst. Okay, ich habe Ahnung von Farbkontrasten, einen davon nennt man Komplementär-Kontrast. Als Künstlerin weiß ich wie man Farben gezielt einsetzt. Aber ich denke da auch gar nicht groß drüber nach. Bei mir liegt das, wie man so schön sagt, im Blut. Auch ohne theoretische Kenntnisse von Farbenlehre habe ich schon als Kind Farben optimal eingesetzt, egal ob ich ein Bild gemalt oder meinen Vater beraten habe, welche Krawatte zu seinem Anzug passt oder mein Kinderzimmer gestaltet habe…

Oh, wirst du bestimmt jetzt vielleicht schwarz oder grau denken, sie hat ja die Begabung, aber ich kann das nicht! Doch,

Du kannst das auch!

Alles ist eine Sache des Trainings. Klar, wenn mich etwas interessiert, dann trainiere oder übe ich das automatisch, indem ich mich viel damit beschäftige und auch VERSUCH und IRRTUM zulasse. Das bedeutet, dass ich durch HANDELN und AusPROBIEREN mir vieles selbst erarbeiten kann und weiß wie es anschließend läuft, zumindest für mich und im besten Falle für meine Umwelt.

Was möchte ich damit sagen?

In diesen Zeiten haben wir alle nur die Möglichkeit, (uns) auszuprobieren, neue Sichtweisen auszuloten, KREATIV zu WERDEN. Damit meine ich nicht unbedingt künstlerisch kreativ, denn du wirst bestimmt wieder den schwarzen Einwand bemerken, dass du gar nicht kreativ bist. Das ist nicht so!

  • Kreativität hat nur bedingt, also nicht ausschließlich etwas mit Musikalität, Malerei, Bildhauerei, Schauspielerei und dergleichen zu tun.
  • Kreativität ist die Kunst, Zusammenhänge zu begreifen, zu spüren und zu sehen und so zu handeln, dass etwas (Neues) daraus entsteht, das dich weiterhandeln, dich entfalten und dich entwickeln lässt.

Im besten Falle wirst du nicht nur dich bereichern, sondern auch deine Umwelt.

Deshalb ermutige ich dich hiermit, in dich zu gehen, SEHEN und FÜHLEN zu LERNEN. Lasse dabei alles zu! Gibt dir und deinen Gedanken RAUM und ZEIT für FANTASIE. Wenn du Kinder hast, dann verführe sie dazu, dies dir gleich zu tun. Kinder sind für Fantasie und Kreativität sehr empfänglich. Ob es das Basteln mit Klopapierrollen ist oder einen spielerischen Weg zu finden, mit der Situation ohne Klopapier umzugehen… Ich bringe dieses Beispiel, weil es gerade das Thema Nr. 1 ist in Deutschland!

Beschäftige dich mit dir, deinen Kindern, deinen…! Und gehe auch durch den Frust, wenn es anfangs nicht klappt!

Bleibe spielerisch!

Alles hat etwas mit SPIEL zu tun. Kinder erproben sich im Spiel. Sie denken nicht nach, gehen durch Versuch und Irrtum und holen sich dabei auch schon mal blaue Flecken, wenn du sie lässt…. Lasse sie diese ERFAHRUNGEN machen. Mache sie selbst und habe nicht so viel Angst vor den blauen Flecken. Zu viel Behütung verhindert nämlich, wichtige Erfahrungen für das Leben zu machen! Gebe dir und deinen Kindern wieder den FREI-RAUM dazu und vor allem LASSE IHN ZU!

Werde ein Lebenskünstler!

Denn:

Und all das erreichst du nur durch den sinnlichen Kontakt zu deiner Umwelt, der gerade sehr eingeschränkt ist. Du bist dazu aufgefordert, diesen Kontakt mit dir selbst zu suchen und zu finden, um ihn mit dir und/ oder mit anderen in deinem Zuhause zu teilen. All das kann dir die digitale Welt nicht ersetzen. Sie darf dir ANREGUNGEN geben, so wie ich sie dir gerade zu vermitteln versuche. Aber sie darf niemals deine realen Kontakte zum ANFASSEN ersetzen!

Sinnlichkeit ist nicht durch die digitale Welt ersetzbar, sondern ist das Wahrnehmen mit allen Sinnesorganen!

In diesem Sinne bleibt gesund und sinnlich und seid kreativ!

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina aus dem FarbenReich