EIGEN-ART-POESIE, Entwicklung, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

„Coronafeeling“ oder „Achterbahn der Gefühle“

 

Coronafeeling

Die Gefühle fahren Achterbahn,

aber eine normale Achterbahnfahrt hat ein Ende. 

Die der Gefühle sieht kein Ende:
Rauf… runter…
schräg in die Kurven…
ruhig… gleichmäßig… entspannt…
rüttelnd… schüttelnd…
abrupt um die Ecke…
rauf… runter…
immer im Kreis…
Ausfahrt ungewiss…

Ende nicht abzusehen…

Ich bin einmal in meinem Leben Achterbahn gefahren, dann nie wieder. Bei mir lösen sie keine Glücksgefühle aus. Ich finde diese Fuhrwerke scheußlich. Und auf die meiner Gefühle kann ich auch verzichten. Diese Corona-Krise geht nicht nur mir buchstäblich auf die Nerven!!! Ende leider nicht abzusehen!!!

Ich wünsche allen gerade deswegen eine entspannte Woche. 🍀

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

 

GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Negative Glaubenssätze positiv und konstruktiv umwandeln

Da diese Themen manchmal Bestandteile meiner Beratungen sind, habe ich hier einiges dazu kurz zusammengefasst:

Wenn du dich in einer Lebenskrise befindest, aus dem du keinen Ausweg mehr weißt, versuche all das, was du befürchtest oder, was du an dir nicht magst, aufzuschreiben.

Es ist sehr wichtig, alles erst einmal ungefiltert rauszulassen. Dann nimm dir Satz für Satz vor und formuliere ihn positiv! In jedem NEIN und in jedem GEGEN, steckt auch ein JA und ein FÜR! Du kannst dich ablehnen oder Ja zu dir sagen! Jede Medaille hat zwei Seiten.

Wenn du das immer wieder tust, wirst du merken, wie sich etwas in dir verändert. Das ganze ist ein Trainingsprogramm für dich, deine negativen Gedanken in eine positive und konstruktive Richtung zu lenken, wodurch sich auf Dauer nicht nur dein Handeln verändert, sondern auch deine Situation. Du ziehst Positives und Konstruktives in dein Leben!

Beispiele

Negativ

  • Ich bin viel zu sensibel und zu nahe am Wasser gebaut.
  • Immer werde ich ausgenutzt, weil alle von mir Hilfe erwarten.
  • Ich kann nicht NEIN sagen oder ich bin viel zu abweisend.

 

Positiv

  • Ich habe die Stärke, meine Verletzlichkeit und meine Tränen zu zeigen und diese auch von anderen aufzufangen.
  • Ich bin sehr empathisch. Man sucht mich deshalb gerne auf.
  • Ich achte auf meine Grenzen und bin in der Lage diese anderen zu vermitteln.

 

Negativ

  • Nein, ich traue mich nicht, mich von… zu trennen, weil ich wirtschaftlich abhängig bin von… und nicht weiß, wie alles weitergehen soll. Ich werde in ein leeres Loch fallen und alle (zum Beispiel die Kinder) mitreißen. Es ist ein Teufelskreis, aus dem ich keinen Ausweg finde. Ich hab doch Verantwortung für… Vielleicht ändert… sich ja doch, wenn ich nur alles tue, damit… das einsieht und auch etwas für sich tut. Ich werde von… sehr verletzt und gedemütigt, aber das ist alles nicht so schlimm, wie die Vorstellung, alleine zu sein und nicht zu wissen wie es weitergehen soll. Ich liebe… doch. Ich weiß doch um… Seelennot. Alles, was ich gemacht habe, war und ist umsonst. Ich bin ein Versager…

Positiv

  • Ja, ich gebe zu, dass ich mich vor einer not-wendigen Trennung fürchte, denn ich habe bisher wenig oder kein eigenes Geld verdient und bin es auch nicht gewöhnt alleine zu leben. Ich akzeptiere, dass ich mich ändern und mich lösen muss, damit ich und… die Chance haben zu heilen. Wenn ich… liebe, dann muss ich… frei geben, auch wenn es mir und… schwer fällt. Ich habe alles getan, was in meiner Macht steht, aber nun habe ich das Recht, Grenzen zu setzen und auch meine Müdigkeit, meine Verzweiflung, meine Ohnmacht und meine Hilflosigkeit zuzugeben. Damit helfe ich nicht nur mir und meinen Kindern, sondern auch… Ich gebe aus Liebe auch… die Chance zur Unabhängigkeit und den eigenen Weg zu finden. Ich mache… auch nicht mehr abhängig von mir, denn mit meinem Helfersyndrom, helfe ich… nicht, sondern schade uns auf Dauer nur. Ich möchte nicht länger coabhängig sein. Ich bin es wert geliebt zu werden, statt gedemütigt. Ich finde Hilfe. Ich bin aufgehoben und nicht alleine. Alles entwickelt sich zum Guten unabhängig von… Ich werde Wege und Lösungen finden, mich von meiner Abhängigkeit, Hilflosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung zu befreien und auf eigenen Beinen zu stehen. Freude statt Traurigkeit darf von nun an mein Leben bestimmen, denn nur wenn ich glücklich bin und mich liebe, kann ich andere glücklich machen und lieben! Ich übernehme die Verantwortung für mein Lebensglück…

Und so könnte ich noch unzählige Beispiele aufschreiben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass nicht leicht ist zu beherzigen und noch weniger leicht, die entsprechenden Entscheidungen zu treffen und diese auch in die Tat umzusetzen, denn Loslassen kann mit sehr viel Angst besetzt sein. Aber in der Vergangenheit hat mir zumindest die Methode des Aufschreibens von Negativ in Positiv geholfen, klarer zu sehen und konstruktiv zu werden.

 

Nun wünsche ich dir von ganzem Herzen alles Liebe und Gute!

Du wirst deinen Weg finden und gehen. Davon bin ich ganz fest überzeugt!

      

GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wenn du dich selbst liebst

Auszug aus meinem Tagebuch 2007:

Wenn du dich selbst liebst,

kannst du glauben und vor allem annehmen, dass auch du geliebt wirst, so wie du bist. Das befreit dich von jedem Zweifel, dass dein Gegenüber dich nicht lieben könnte.

Wenn du weißt, dass du ganz bist und Fülle in dir spürst, brauchst du im Außen nicht etwas zu suchen, was du selbst schon in dir hast.

Auch, wenn du Leere in dir fühlst und sie von Zeit zu Zeit aushalten und achten gelernt hast, ohne dass du in eine ständige Suche und demzufolge der Sucht verfällst, erfüllt dich das Universum ganz natürlich von selbst.

Du brauchst das Glück nicht im Anderen oder durch etwas anderes zu suchen. Das ist auf Dauer viel zu anstrengend und führt zu nichts.

Und, wenn du dich selbst kennst, erschrickst du auch nicht mehr, wenn dir andere Menschen den Spiegel vorhalten. Du erschreckst dich weder vor der Leere, noch der Trauer, der Hilflosigkeit, der Wut oder Verzweiflung, die du im Anderen erkennst. Nichts kann dich mehr erschüttern, nichts wird von dir verurteilt.

Du muss nicht mehr vor dir selbst davon laufen, denn du kennst ja alles schon, hast es liebevoll angenommen und weißt, dass alles auch zu dir gehört.

Deshalb kannst du alles mit Heiterkeit, Gelassenheit und Selbstbewusstsein annehmen, die Stärken, wie die Schwächen und dich lieben auch mit deinen Schattenseiten.

Ja, sagen zu dir selbst, ganz bedingungslos und nichts unterdrücken!

Es kann sich nur alles verwandeln, wenn du es liebst und akzeptierst wie es ist.

Umarme das Licht und den Schatten in dir und verzeihe. Dann gebe die Kontrolle auf und lasse los.

Vertraue dem Universum, das für dich sorgt! Wenn du dich für die Lösungen der universellen Liebe öffnest, kommt alles wie ein Wunder auf dich zu.

Du brauchst niemanden mehr, der dich erfüllt. Du hast alles in dir, weil du ein ganz natürlicher Teil der universellen Liebe bist, des Universums.

Wenn du offen bist, wirst du zu einem Kanal durch den alle Liebe fließen kann, eben alles, was du brauchst.

Das gibt dir wahre Sicherheit, die von innen heraus nach außen sichtbar wird, wächst, blüht und gedeiht…

Gib alles bedingungslos weiter in Liebe.

In Liebe und Dankbarkeit

Sabina

Viele Texte dieser Art habe ich in schwierigen Lebenssituationen geschrieben, die ich gemeistert habe! Schreiben hat mir immer geholfen zu verarbeiten. Natürlich kann ich das, was ich da so wunderschön formuliert habe, selbst nicht immer exakt so leben. Selbstverständlich habe ich mal mehr oder weniger Zweifel und Ängste. Wenn ich so etwas formuliere habe, dann war das ein Idealzustand, den ich mir vorstellte, der aber auch von mir in diesen Momenten des Schreibens so spürbar war und den ich wie eine positive Affirmation zur Stärkung niederschrieb. Wie gesagt hat das dazu beigetragen, dass es mir anschließend merklich besser ging und ich auch das, was mir zu jener Zeit schwer auf der Seele lag, schrittweise auflösen und wieder durchatmen konnte. 2007 litt ich nämlich noch schwer unter Asthma, weil es mir seelisch ganz schlecht ging nach einer Trennung 2006. 2008 ging es bergauf, ich hatte bereits einiges losgelassen. 2009 konnte ich endlich mich selbst und das Leben wieder genießen. Ich war zufrieden mit allem, so wie es gerade war und da begegnete mir mein Mann, den ich seit 58 Jahren kenne und den ich 2012 heiratete… Aber das ist eine andere Geschichte, die nur das Leben schreiben kann und die bald noch unrealistischer und kitschiger klingt, als der Stoff aus einem Rosamunde Pilcher Film. 😍

Vieles ist möglich, wenn du nur daran glaubst…

Ich wünsche auch dir von ganzem Herzen immer einen befreienden Weg zur Verarbeitung und ein liebevolles Leben mit dir selbst und anderen Menschen! ❤️

Herzlichst

Sabina Boddem

Das Foto zeigt mich im Jahr 2006

 

GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wirkungsvolle Tipps, wie du die dunkle Jahreszeit aufhellen kannst

Ihr Lieben,

bald werden die Uhren umgestellt, es wird früher dunkel und die hellen Tage werden kürzer. Die Natur transformiert sich und stellt sich auf Winterschlaf ein, damit sie im Frühjahr genug Kraft zum Erwachen und für den Neubeginn hat.

Wir sind ja Natur, deshalb tut es auch uns gut, uns in dieser Jahreszeit ein wenig mehr Zeit für uns selbst zu schenken und für Dinge, die buchstäblich auch nach innen gehen. Wir dürfen uns mit uns selbst beschäftigen. Aber wie?

Rückzug oder Fortschritt

Für die einen ist es wohltuend und stimmig, sich zurück zu ziehen, gerade nach beruflichem Stress, um in ihrer Freizeit, etwas mehr alleine zu sein, andere wünschen sich eher Geselligkeit. Manch einem hilft eine gezielte Beschäftigung, um nicht in ein Tief zu fallen, denn das mangelnde Sonnenlicht fördert nicht unbedingt unsere Glückshormone. Wenn du zu depressiven Verstimmungen neigst, solltest du dich mit etwas beschäftigen, das dich munter macht, das dir genug Energie schenkt ohne, dass du dich verausgaben musst, denn ein wenig mehr Ruhe tut ja in den kalten Jahreszeiten trotzdem gut.

Wenn du aus deiner inneren Quelle schöpfst, bist du anschließend nicht erschöpft, sondern wohlig genährt!

#TippsGegenWinterblues www.farben-reich.com

Kreativität regt alle Sinne an und wirkt meditativ

Du hast zum Beispiel die Möglichkeit, dich mit Farben zu beschäftigen. Überlege dir, ob du nicht mal deine Dekoration veränderst. Statt blasse Farben, mal etwas kräftigere wählen. Im Bad helfen rote und weinrote (falls dir Rot zu leuchtend ist) oder orange Kuschelhandtücher. Rot und Orange regen nicht nur den Bewegungs- und Tatendrang an an, sondern geben gleichzeitig auch ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit und sinnlichem Genuss. Kissen, Kerzen, eine neue bunte Kuscheldecke oder ein paar schöne farbige Dekogläser am Fenster können in deinem Zuhause schon kleine Wunder bewirken.

Und die gemütlichen Socken nicht vergessen, wenn du Zuhause bist. Rote sind besonders wärmend!

Beschäftige dich mit leichten Basteleien, die jeder kann, der sich für unkreativ hält. Es gibt sogar welche, die machen nicht nur Freude, weil du dabei die Zeit um dich herum vergisst, sondern die bringen dich auch ein bisschen deinen Wünschen und Träumen näher, denn welche Jahreszeiten sind besser geeignet zum Träumen, als der gemütliche Herbst und Winter. Besorge oder bastle dir ein kleines Tagebuch, in das du alles unzensiert reinschreibst. Du kannst es bekleben oder auch etwas hinein malen oder Collagen anfertigen. Ja, Collagen mit deinen Wünschen und Träumen oder mit einem Jahresrückblick sind tolle Methoden, um sich bunt und kreativ über sich selbst klarer zu werden. Oder einfach bunte Papierfetzen ohne große Überlegung auf ein weißes Blatt kleben. Du wirst staunen, was dabei alles entstehen kann. Lasse dabei deinen inneren Kritiker mal draußen vor der Tür und hole dir dein inneres Kind an deine Seite, umarme es in Gedanken ganz innig und dann leg los. Genau so machst du es, wenn du Lust hast zu malen.

Singen macht glücklich. Auch das kann fast jeder, so wie ich behaupte, dass jeder Mensch eine ureigene Kreativität in sich trägt. Das habe ich gerade noch am eigenen Leib erfahren dürfen, als ich am Wochenende in Hamburg war und bei „Deutschland singt“ mitmachen durfte. Vielleicht hast du ja wie ich Lust, dich in einem Chor anzumelden. Ich finde, dass diese Jahreszeit richtig gut geeignet ist, mit dem Singen zu beginnen.

Bewegung regt die Hormone an

Spaziergänge sind natürlich zu jeder Jahreszeit positiv für Körper, Geist und Seele, obwohl ich auch kein Freund regennasser Kälte bin, wenn die Sonne nicht scheint. Aber dafür habe ich jedenfalls keine Ausrede, dass es zu warm ist, um in das Fitnessstudie zu gehen. Also ein paar Gymnastikübungen bekommst du auch als „Sportmuffel“ noch hin oder? Und wie steht es mit Tanzen? Ich liebe es ja. Es gibt so schöne Workshops und Kurse.

Körper, Geist und Seele nähren

Neue Kochrezepte ausprobieren oder so wie ich das gerne mache „frei nach Schnauze“ kochen, vor allem etwas, das du noch nicht zubereitet hast. Gerade in der Jahreszeit, in der du dich vielleicht nicht so viel oder gerne bewegen möchtest, solltest du darauf achten, weniger kohlehydrathaltiges Essen zu dir zu nehmen. Das mangelnde Sonnenlicht sorgt leider auch dafür, dass du eher Heißhunger darauf hast, besonders auf Süßes. Ich weiß das leider auch, denn ich bin normalerweise gar nicht so eine Süßigkeitennaschkatze. Aber je dunkler es draußen wird, um so genussvoller schmecken diese ganzen Lebkuchen, Plätzchen und sonstige Leckerlies, vom Glühwein auf den Weihnachtsmärkten mal ganz zu schweigen. Irgendwie gehört das alles ja auch dazu und tut gut. Zu viele ungesättigte Kohlehydrate jedoch fördern auch depressive Verstimmungen. Einen Kochkurs für ausgewogene, Jahreszeiten gerechte Ernährung zu besuchen, wäre auch noch eine Idee und da bin ich schon beim nächsten Punkt.

Den Geist können wir nähren, indem wir mal was Neues lernen. Wie wäre es mit Kochen oder einer Sprache? Oder neue Bücher finden? Da gibt es bestimmt Themen, die dich immer schon interessiert haben. Nimm dir Zeit und lies! Es darf auch eine leichte, unterhaltende Lektüre einfach mal zum Abschalten. sein. Dir fallen bestimmt noch mehr Sachen dazu ein oder?

Für die Seele ist eigentlich alles schön, was ich bisher schon aufgezählt habe. Trotzdem darfst du dich gerade jetzt mal ganz besonders damit beschäftigen, indem du dir etwas Besonderes gönnst. Wie wäre es mit einer Massage oder einer Beratung, die dir ganzheitlich gut tun würde und dich vielleicht auch noch wunderschön macht, so wie du es gar nicht für möglich gehalten hättest. Vielleicht eine ganzheitliche Farb- und Stilberatung bei mir. Klar, da muss ich doch glatt wieder mal Werbung für mich machen. Aber es ist doch auch wirklich fein. Schau dich ruhig in meinem Blog oder auf meiner Webseite um. Vielleicht hast du ja Lust, dich von einer anderen Seite kennen und sehen zu lernen. Dann bist du bei mir genau richtig. Außerdem bringt das Farbe in dein  Leben. Diese wiederum regen deine Sinne an und helfen dir gegen den Herbst- und Winterblues.

Ich hoffe, ich konnte dir richtig Lust und Vorfreude auf den Spätherbst und den Winter machen. Und egal wofür du dich entscheidest, wähle eine für dich heilsame Variante und Balance, deine Natur typgerecht zu leben, denn wichtig ist, dass du dich wohl fühlst und es dir gut geht.

In diesem Sinne wünsche ich dir ganz viel Licht und alles Liebe für die dunkle, aber auch sehr kuschelige Jahreszeit.

Herzliche und farbenfrohe Grüße

Sabina Boddem

P.S.: Klicke auf die orangefarbenen Begriffe für weitere Anregungen und Tipps dazu!

EIGEN-ART-POESIE, EIGEN-ART-SPIRITUELL, Weihnachts- und Winterträume

Gedicht: ADVENTSZEIT – Zeit für Be-SINN-lichkeit

Adventszeit

 

Zeit für Be-SINN-lichkeit

 

Viele jedoch haben selten Zeit,

finden immer wieder Gründe zur AbWESEN-heit:

 

Machen sich zu viele Gedanken,

an denen sie dann mit Kopfschmerzen erkranken,

schütten sich mit Aktionen zu

und kommen so nur selten zur Ruh‘,

laufen vor sich selber fort

von diesem und zum nächsten Ort,

brauchen stets das Gefühl der Unersetzlichkeit

und vergessen ihre schöpferische VOLL-KOMMEN-heit:

 

Einfach nur da  SEIN

mit sich selbst mal ganz ALL-ein,

sich endlich mal spüren

und in der Stille alle Sinne berühren,

sich selbst genießen in der langen WEILE

und Kraft tanken dürfen ohne Eile:

 

 

So wie die NATUR es draußen zeigt,

so sind auch WIR Natur, die eben so gedeiht!

Im Jahresrhythmus STIRB und WERDE

leben wir Geschöpfe auf dieser Erde.

Es ist nicht der physische Tod gemeint,

sondern einfach das Sterben, das die ERHOLUNG meint:

 

 

So sei bitte niemals über die Natur er-HABEN,

denn auch DU brauchst den natürlichen Wechsel mit all seinen Auf-GABEN.

Auch, wenn sich die Jahreszeiten in anderen Ländern unterschiedlich zeigen,

so sind überall die gleichen Naturgesetze eigen.

Unser Leben auf der ganzen Welt

uns immer wieder vor die Frage stellt:

 

Ist es wirklich so gesund,

wenn wir erfinden jeden Schund,

der nicht nur die Natur zerstört,

sondern auch nicht mehr zu uns’rem Lebensrhythmus gehört,

in dem wir zum Beispiel Dinge erfinden,

die uns Menschen verdrängen, statt zu ver-BINDEN?

 

Besinne dich, dass du selbst Natur bist

und dies‘  bei all deinem Erfolg niemals vergisst.

So, wie du die Natur im Außen betrACHTEst,

du dich und auch die anderen missachtest.

So komm‘ zur Ruh‘ und setz‘ dich hin

schließ‘ die Augen und spüre hin.

 

 

Nimm dir die Zeit deine Natur zu er-LEBEN.

Diese wird dir niemand anderes geben.

Nur du allein kannst sie und ihre Farben er-KENNEN

und, was deiner Seele ent-SPRICHT, beim Namen nennen.

Du brauchst niemandem etwas zu be-WEISEn,

sondern darfst einfach zu dir selbst verreisen!

Das ist so schön,

du wirst es seh’n!

Und gerade JETZT zur Weihnachtszeit

mach‘ dich auf zu DEINER Be-SINNLICHKEIT!

 

Text und Fotos  2010 © Sabina Boddem

 

Hier das Video zum Gedicht mit Bildern und Musik dazu:

 

Früher im katholischen Religionsunterricht habe ich mal gelernt, dass Advent Ankunft heißt,  die Ankunft des Jesuskindes. Und die Adventszeit ist die Vorbereitungszeit und Besinnung auf diese Ankunft.

In der globalen Spiritualität, die nicht von einer bestimmten Religion abhängig ist, bedeutet das für mich, dass es auch eine Rückbesinnung zu uns selbst ist und eine Ankunft bei uns, denn in uns ist die göttliche Liebe. Das Göttliche wohnt in jedem Lebewesen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir „nur“ achtungs- und liebevoll miteinander umgehen. Wenn wir in diesem Bewusstsein uns selbst lieben, wie unseren Nächsten – nach dem Motto „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, dann könnte in dieser Welt sehr viel Positives bewirkt werden. Vor allem gehört  für mich auch der Glaube dazu, dass alles und jedes miteinander verbunden ist, und keine Energie verloren geht. Diesem höheren Selbst bewusst sein macht Sinn und Sinnlichkeit. Wenn wir uns lieben und achten, uns als  natürliche Schöpfung empfinden, mit offenen Sinnen durch das Leben gehen und jedes natürliche Lebewesen so achten, wie uns selbst, dann sind wir buchstäblich sinnlich. Und wer möchte das nicht sein? Das Leben ist doch Sinnlichkeit pur. Ist das nicht wundervoll?

In diesem SINNE wünsche ich jedem nicht nur zur Adventszeit, sondern zu jeder Zeit immer wieder Zeit zur Besinnlichkeit und zum Selbstbewusstsein.

Herzliche und leuchtend bunte Grüße

Eure Sabina Boddem

 

 

Weiterer Artikel zu dem Thema mit Klick auf

Gedanken zur Weihnachts-ZEIT

www.farben-reich.com

 

Der Fels in der Brandung

Der Fels in der Brandung und das Kieselsteinchen – Teil I

Diese Geschichte, die ich 2007 schrieb, sollte eigentlich nur ein Dialog zwischen einem Felsen und einem Kieselsteinchen werden, die sich über ihre Gemeinsamkeiten, ihre Gegensätzlichkeiten, ihren Daseinswert, ihre Stärken und Schwächen, so wie über ihre Verbundenheit unterhalten, aber es entstand später eine Liebesgeschichte bestehend aus drei Teilen.

Da dieser erste Teil schon in sich abgeschlossen ist und dem Leser offen steht, weiter zu fantasieren oder nicht, weiß ich heute noch nicht,  ob ich die gesamte Geschichte – die eigentliche Handlung nicht mehr „nur“ aus einem Dialog bestehend –  hier zukünftig preisgeben werde.

 

Der Fels in der Brandung und das Kieselsteinchen

Teil I

Die Begegnung – Kennen lernen

 


Ein Fels in der Brandung und ein Kieselsteinchen am Strand diskutierten über den Sinn und Zweck ihres Daseins.

Fels: Ich bin der Fels in der Brandung. Ich bin stark und widerstandsfähig.

Kieselsteinchen: Ich bin ein Steinchen am Strand, das beweglich ist und anschmiegsam.

Fels: Bedenke, liebes Kieselsteinchen, dass dich jeder aufheben, nehmen, aber genau so auch wieder wegwerfen und verlieren kann.

Kieselsteinchen: Dafür bist du unbeweglich und kommst nie von der Stelle.

Fels: Da hast du Recht, aber ich verändere mich, weil die Elemente an mir arbeiten und mir ein neues Bild verleihen, aber im Kern bleibe ich mir treu, weil ich nicht weg schwimme. Du aber kannst fort getragen werden vom Wasser oder von Menschen. Jeder kann mit dir spielen. Sie fragen dich nicht, ob dir das angenehm ist, was mit dir passiert und wohin du kommst. Außerdem schleift dich das Wasser immer kleiner…

Kieselsteinchen: Das ist das Risiko in meinem Leben. Ich habe zwar nicht die Wahl, wohin ich gelange, aber ich glaube daran, dass ich in gute Hände und an gute Orte gelange. Ich habe jedenfalls die Möglichkeit, an einem geschützten Platz zu liegen, an dem sich ein Mensch erfreut. Ich kann zu einem Glücksstein oder Talisman werden oder eine schöne Erinnerung an den Ort, an dem ich lag. Ich kann mich in eine warme Hand schmiegen und selbst zum Handschmeichler werden. Ja vielleicht verändere ich sogar mein Äußeres, weil ich bemalt werde oder komme als Schmuckstein zur Geltung…

Fels: Das stimmt. Auch für mich ist es ein Risiko, wie sich meine äußere Veränderung vollzieht. Ich könnte ausgehöhlt werden, aber auch dabei kann ich eine Höhle bilden zum Schutz für Menschen oder Tiere. Ich bin immer da, wenn ich gebraucht werde. Man darf mich aufsuchen und sich ebenso meines Anblickes erfreuen. Ich bin von Ferne schon sichtbar und kann damit eine ganze Landschaft verzaubern. Ich halte das Wasser ab, damit es keine Überschwemmung gibt…

Kieselsteinchen: Okay, du hast ja Recht, aber dafür bist du unnahbar. Niemand nimmt dich in die Hand. Du kannst dich auch nie verstecken und dich niemals anschmiegen. Du bist an vielen Stellen zwar vom Wasser glatt gespült, aber auch an vielen Teilen sehr, sehr kantig. Ich hingegen bin immer glatt und anschmiegsam.

Fels: Liebes, ich habe es nicht nötig, mich zu verstecken. Ich stehe zu meinen Ecken und Kanten. Und weißt du wie langweilig das sein kann, wenn man immer glatt und manipulierbar ist. Außerdem lebt meine Oberfläche. Darauf wächst Gras und Moos. Und manchmal kommen Menschen, um sich darauf auszuruhen. Sie liegen oder sitzen auf mir. Ich spüre ihre Wärme. Sie genießen die Sonne und haben eine wunderbare Aussicht mit Meerblick auf dem höchsten Punkt meines Seins. Sie fühlen sich befreit und leicht…

Kieselsteinchen: Hm, mir fällt nicht mehr viel ein. Irgendwie können wir jetzt so weitermachen oder damit aufhören? Was meinst du dazu, Fels? Ich fühle mich unwohl.

Da herrschte plötzlich Stille…

Nach einer Weile sprach der Fels: Weißt du liebes Kieselsteinchen, dass ich dich brauche?

Kieselsteinchen: Wie? Du, mächtiger Fels, brauchst mich kleines Steinchen? Das musst du mir jetzt aber mal erklären.

Fels: Das will ich gerne tun. Ich bin seit Jahrtausenden entstanden durch viele kleine Kieselsteinchen, die sich an mich geschmiegt haben. Deine Artgenossen sind ein Teil von mir. Du bist aus der gleichen Substanz wie ich! Ohne ein Steinchen, wie dich, gäbe es mich gar nicht. Außerdem schmiegst du dich gerade auch an mich am Fuße des Strandes. Und ich spüre deine glatte Oberfläche. Das tut so gut.

Kieselsteinchen: Lieber Fels, es tut so gut, dich zu spüren. In deinem Schutz zu liegen. Ja, ich bin gerne bei dir. Doch, wenn ein Mensch kommt und mich mitnimmt oder die Wellen mich fort tragen, dann ist es Zeit loszulassen. Dann sind noch viele andere Steinchen da, die sich mit dir unterhalten. Ich bin austauschbar. Du darfst hier bleiben, wo du hin gehörst. Du hast eine Heimat und trotzdem Abwechslung. Du musst jedoch mit dem Vorlieb nehmen, was auf dich zukommt. Und auch immer wieder von dem Abschied nehmen. Manche verweilen länger, manche streifen dich nur kurz. Dafür darf ich andere Länder sehen oder habe die Möglichkeit, in einem Haus oder Garten zu liegen.

Fels: Was machst du denn, wenn du an einen Ort gerätst, an dem du nicht sein möchtest oder dort unverändert liegen bleibst? Vielleicht sogar ungeachtet von einem Menschen, weil der Reiz, den du anfangs hattest, vorbei ist, der Urlaub zu lange her ist oder der Mensch, der dich als Geschenk erhielt, dich aus Liebeskummer in den Müll wirft? Was machst du, wenn ständig auf einem Gehweg auf dir herum getreten wird?…

Es wurde plötzlich ganz still…

Dann fragte das Kieselsteinchen ärgerlich, weil es mit seinen Ängsten konfrontiert wurde: Was machst du denn, wenn die Brandung so groß wird, dass das Meer dich verschlingt und du nicht weglaufen kannst? Du versinkst im Wasser, und niemand sieht dich mehr. Vielleicht strandet deshalb ein Schiff auf dir und geht unter, weil es dich nicht gesehen hat. Dann ertrinken Hunderte von Menschen deinetwegen!…

Wieder herrschte große Stille….

Nach langem Überlegen sprach der Fels: Liebes Kieselsteinchen. Wir beide sind miteinander verwandt, mehr noch als alles andere. Alles im Universum ist miteinander verbunden. Uns kann gar nichts passieren, wenn wir unsere Gedanken positiv denken. Jeder ist eine Bereicherung für den anderen. Es gibt kein Gut oder Schlecht. Kein Stärker oder Schwächer. Du wirst gebraucht und ich auch. Was auch passiert, es geschieht gemäß eines universellen göttlichen Plans. Alles hat einen Sinn, wenn wir vertrauen können, dass alles im Hier und Jetzt gut ist, so wie es ist und gut wird. Komm, kleines Steinchen, und reibe dich ein bisschen an mir. Es tut mir gut.

Das Kieselsteinchen fühlte sich plötzlich so frei und stark wie der Fels. Es hat den Fels insgeheim immer bewundert und beneidet um seine Standhaftigkeit, seines Mutes, seiner Stärke und Größe. Um sich selbst stark zu fühlen, hat es ihm jedoch Arroganz und Sturheit, Starre und viele negativen Eigenschaften mehr zugeschrieben.

Der Fels fand  Kieselsteinchen zwar wunderschön, aber auch ziemlich wankelmütig und wechselhaft, weil sie sich doch immer nur von einem zum anderen Punkt tragen ließen, ohne sich wehren zu können. Insgeheim wünschte er sich doch auch mal geborgen und geschützt sein zu können und einfach mal Schwäche zeigen zu dürfen.

In diesem Gespräch wurde beiden klar, dass sie ohne einander nicht existieren können und, dass jeder gut so ist wie er ist. Dass alles davon abhängt, im Hier und Jetzt dankbar zu sein, und alles einen Sinn macht. Dass zu allem Lebendigen Licht und Schattenseiten gehören. Das Beste daraus machen, darauf kommt es an. Das Dasein ist ein Abenteuer. Alles bereichert sich gegenseitig und lebt voneinander. Neid ist dumm. Das haben auch die beiden erkannt.

Ob sie heute noch aneinander geschmiegt im Gespräch sind, der Fels und das kleine Kieselsteinchen? Das wissen nur der Wind und das Universum.

Vielleicht liegt das Steinchen in einem dunklen Kästchen und lernt gerade, die Dunkelheit und Stille auszuhalten, weil es zu seinem Lebensplan gehört. Denn es kommt gestärkt irgendwann aus dieser Dunkelheit ans Licht und weiß, wie überlebensfähig es sein kann. Es durfte sich nur ausruhen, weil es diese Ruhe zugelassen hat und weiß, dass es nur zu sein braucht und nichts mehr beweisen muss. Es hat dadurch vielleicht gelernt, sein Glück nicht mehr im Außen zu suchen und in der Bestätigung anderer.

Vielleicht ist der Fels im Meer ertrunken und lernt nun, im Verborgenen, für die Wassertiere und Pflanzen ein zu Hause zu sein…

Wer weiß?

Was bleibt ist nur die Erinnerung an einen Fels in der Brandung und an ein Kieselsteinchen, die sich begegnet sind und voneinander gelernt haben, wie wertvoll sie beide sind… Geschöpfe der universellen Liebe und trotzdem Schöpfer ihres eigenen Lebensplanes. Eben zwei, unzähliger Wunder der Natur…

So, wie DU!!!

…Gerade kommt ein Mensch vorbei und fotografiert Kieselsteinchen am Felsen, weil ihn der Anblick dieser Gegensätze so fasziniert…

 

Text: © Sabina Boddem

 

Glückssteine

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