Artikel, EIGEN-ART-PapierCOLLAGEN, Kreative Selbsterfahrung, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Sonstiges

Wünsche und Träume kreativ ausdrücken mit Collagen

Wisst Ihr, was Spaß macht und auch sehr gut tut gerade, wenn das Wetter draußen so richtig trist und es drinnen viel gemütlicher ist? Sich ein bisschen Zeit für sich nehmen, abschalten und sich seiner Sehnsüchte, Wünsche und Träume bewusst werden. Am schönsten ist es, wenn du diese sichtbar machst. Dafür brauchst du keine Künstlerin oder kein Künstler zu sein, noch sonstige meisterhaften, kreativen Fähigkeiten zu besitzen. Nimm dir einfach ein paar alte Zeitschriften, Prospekte oder Kataloge, ein Blatt Papier, einen Klebestift und eine Schere. Dann stellst du dir vielleicht noch Musik ein, die dich entspannt, sorgst für schönen Raumduft und zündest ein paar Kerzen an. Zumindest mag ich das so.

Collage als Deko für einen BuchdeckelUnd dann blätterst du rum und bemerkst, wie dich plötzlich Bilder, Überschriften oder einzelne Worte buchstäblich anspringen. Schneide sie einfach aus und leg los. Was dabei rauskommen kann, zeige ich Euch an meinem Beispiel. Ich habe kurzerhand meinen Tagebucheinband, der mir nicht gefiel, beklebt. Das heißt, du kannst auch einfach etwas ausschneiden, was dir gefällt, unabhängig von deinen Wünschen und Träumen und klebst eine dekorative Collage zusammen. So habe ich meine Tagebuchrückseite gestaltet. Du wirst dich wundern, wie schön deine Collage wird.

Egal, was du da zusammenklebst, schau einfach mal am Ende, was da sichtbar wird. Wem oder was du da Ausdruck Collage als Deko für einen Buchdeckelverleihst, denn selbst, wenn du dir kein Thema vorher gestellt hast, so wirst du vielleicht feststellen, wie dein Unterbewusstsein dir geholfen hat, das auszudrücken, worüber du bewusst gar nicht nachgedacht hast. Ist echt spannend!

Ich habe als Pädagogin und Therapeutin sehr viel mit dieser kreativen Methode in den unterschiedlichsten Gruppen gearbeitet. Kinder, Jugendliche und Erwachsene bekommen mit Collagen einen schnellen Zugang zu bestimmten Themen und entdecken ihr Unterbewusstsein. Außerdem ist ein Erfolgserlebnis garantiert, denn es kommt immer etwas dabei heraus, was ansprechend ist und niemand braucht dafür besondere kreativen Talente.

Du wirst auch staunen, wie schnell die Zeit rum geht. Ich zum Beispiel kann wunderbar abschalten dabei und es ist ein super Ausgleich zum PC. Und ich bin am Ende stolz, etwas zum Anfassen selbst kreiert zu haben. Ich habe schon oft mit ganz einfachen Collagen aus dem Inneren geschöpft und das, was dort geschlummert hat, nach außen sichtbar dargestellt.

So und jetzt verrate ich Euch noch das Allerbeste! Am Neujahrstag 2009 habe ich in meinem Tagebuch eine Wunschcollage zusammengestellt. So eine Art Wunschzettel für das neue Jahr. Überall wurde sichtbar, wie sehr ich mir noch die große Liebe wünschte, obwohl ich immer behauptete, dass ich glücklich und zufrieden auch als Single wäre. Mir ging es auch gut und das war ja auch die Voraussetzung für das, was in diesem besagten Jahr geschah. Ich traf genau am heutigen Tag vor fünf Jahren meinen Schatz und nun sind wir schon seit 2012 verheiratet.

Also, hier ein kleiner, aber feiner Tipp: Je mehr du dir dessen bewusst wirst, was du dir wünschst, wonach dein Herz sich sehnt und deine Seele ruft und du einfach diesen Gefühlen spielerisch freien Lauf lässt, in dem du sie kreativ visualisierst, aufschreibst, malst, formst oder als Collage zusammenstellst und aufklebst, desto intensiver befasst du dich mit diesen schönen und guten Energien. Deine Vorstellungskraft setzt sich zuerst in Bilder und irgendwann auch in reale Materie um. Dein Wunsch wird wahr. Du darfst dir natürlich nicht in einem totalen Mangelzustand verbittert unbedingt etwas herbei zwingen wollen. Das klappt meist auf diese Art und Weise nicht. Wer mal die Bücher von Bärbel Mohr gelesen hat, der weiß, was ich meine. Die Voraussetzung ist immer die Dankbarkeit für das Hier und Jetzt. Geduld gehört auch dazu. Ich weiß wovon ich schreibe, denn ich bin ja auch nur ein Mensch. 🙂

Es gibt so viele schöne und einfache Methoden, sich etwas kreativ bewusst zu machen. Zum Beispiel: Negative Leitsätze über sich und das Leben aufschreiben und sofort daneben in positive verwandeln, auch wenn du das erst mal nicht glauben kannst. Wenn du es immer wieder tust, dann wird sich etwas zum Positiven verändern. Ich habe vor dem letzten Umzug so ein Büchlein von mir gefunden. Boah, was da alles drin stand. Da wurde mir erst mal bewusst, was ich alles schon bearbeitet habe. Viele negativen Leitsätze kämen mir heute gar nicht mehr in den Sinn. Ist das nicht klasse? So was kannst du übrigens auch mit Collagen machen!

So, jetzt höre ich mal auf und wünsche dir viel Freude am kreativen Werkeln!

Herzliche und farbenfrohe Grüße

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

EIGEN-ART-GEMÄLDE, EIGEN-ART-POESIE, Expressionen, Farben

Farben sind Spiegel der Seele

Farben sind Spiegel der Seele.

© Sabina Boddem

 

www.farben-reich.com

 

EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, Fotodokumentation, Gruß- und Sprüchekarten, Kreative Selbsterfahrung

Male die Farben Deines Herzens …

Das tut so gut!

 

Male die Farben Deines Herzens

 

Male die Farben Deines Herzens!

Gib Deine(n) Emotionen 😦 🙂 😀 😛 …

Frei-Raum zum Ausdruck!

༻༺

 

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Innere Bilder sichtbar machen…

Gestalte

mit dem Herzen

 

was du siehst, fühlst, hörst, spürst…

 

Stell` dir vor dein inneres Kind

steht neben dir

und bewundert

jede sichtbare Spur von dir.

 

Das Kind kennt keine Kritik.

Es will einfach „nur“ Spaß

und möchte von dir beachtet werden.

 

Du freust dich über das Lob

deines inneren Kindes.

Und das Kind freut sich

über deinen Mut.

 

Allmählich wirst du frei,

lässt los und versinkst

in

deine Welt der Farben und Formen.

Deine inneren Bilder sprechen mit dir

und werden sichtbar

weil du ganz bei dir bist…

 

Lass´ dich überraschen!

Text: (c) Sabina Boddem

 

www.farben-reich.com

 

Der Fels in der Brandung

Der Fels in der Brandung und das Kieselsteinchen – Teil I

Diese Geschichte, die ich 2007 schrieb, sollte eigentlich nur ein Dialog zwischen einem Felsen und einem Kieselsteinchen werden, die sich über ihre Gemeinsamkeiten, ihre Gegensätzlichkeiten, ihren Daseinswert, ihre Stärken und Schwächen, so wie über ihre Verbundenheit unterhalten, aber es entstand später eine Liebesgeschichte bestehend aus drei Teilen.

Da dieser erste Teil schon in sich abgeschlossen ist und dem Leser offen steht, weiter zu fantasieren oder nicht, weiß ich heute noch nicht,  ob ich die gesamte Geschichte – die eigentliche Handlung nicht mehr „nur“ aus einem Dialog bestehend –  hier zukünftig preisgeben werde.

 

Der Fels in der Brandung und das Kieselsteinchen

Teil I

Die Begegnung – Kennen lernen

 


Ein Fels in der Brandung und ein Kieselsteinchen am Strand diskutierten über den Sinn und Zweck ihres Daseins.

Fels: Ich bin der Fels in der Brandung. Ich bin stark und widerstandsfähig.

Kieselsteinchen: Ich bin ein Steinchen am Strand, das beweglich ist und anschmiegsam.

Fels: Bedenke, liebes Kieselsteinchen, dass dich jeder aufheben, nehmen, aber genau so auch wieder wegwerfen und verlieren kann.

Kieselsteinchen: Dafür bist du unbeweglich und kommst nie von der Stelle.

Fels: Da hast du Recht, aber ich verändere mich, weil die Elemente an mir arbeiten und mir ein neues Bild verleihen, aber im Kern bleibe ich mir treu, weil ich nicht weg schwimme. Du aber kannst fort getragen werden vom Wasser oder von Menschen. Jeder kann mit dir spielen. Sie fragen dich nicht, ob dir das angenehm ist, was mit dir passiert und wohin du kommst. Außerdem schleift dich das Wasser immer kleiner…

Kieselsteinchen: Das ist das Risiko in meinem Leben. Ich habe zwar nicht die Wahl, wohin ich gelange, aber ich glaube daran, dass ich in gute Hände und an gute Orte gelange. Ich habe jedenfalls die Möglichkeit, an einem geschützten Platz zu liegen, an dem sich ein Mensch erfreut. Ich kann zu einem Glücksstein oder Talisman werden oder eine schöne Erinnerung an den Ort, an dem ich lag. Ich kann mich in eine warme Hand schmiegen und selbst zum Handschmeichler werden. Ja vielleicht verändere ich sogar mein Äußeres, weil ich bemalt werde oder komme als Schmuckstein zur Geltung…

Fels: Das stimmt. Auch für mich ist es ein Risiko, wie sich meine äußere Veränderung vollzieht. Ich könnte ausgehöhlt werden, aber auch dabei kann ich eine Höhle bilden zum Schutz für Menschen oder Tiere. Ich bin immer da, wenn ich gebraucht werde. Man darf mich aufsuchen und sich ebenso meines Anblickes erfreuen. Ich bin von Ferne schon sichtbar und kann damit eine ganze Landschaft verzaubern. Ich halte das Wasser ab, damit es keine Überschwemmung gibt…

Kieselsteinchen: Okay, du hast ja Recht, aber dafür bist du unnahbar. Niemand nimmt dich in die Hand. Du kannst dich auch nie verstecken und dich niemals anschmiegen. Du bist an vielen Stellen zwar vom Wasser glatt gespült, aber auch an vielen Teilen sehr, sehr kantig. Ich hingegen bin immer glatt und anschmiegsam.

Fels: Liebes, ich habe es nicht nötig, mich zu verstecken. Ich stehe zu meinen Ecken und Kanten. Und weißt du wie langweilig das sein kann, wenn man immer glatt und manipulierbar ist. Außerdem lebt meine Oberfläche. Darauf wächst Gras und Moos. Und manchmal kommen Menschen, um sich darauf auszuruhen. Sie liegen oder sitzen auf mir. Ich spüre ihre Wärme. Sie genießen die Sonne und haben eine wunderbare Aussicht mit Meerblick auf dem höchsten Punkt meines Seins. Sie fühlen sich befreit und leicht…

Kieselsteinchen: Hm, mir fällt nicht mehr viel ein. Irgendwie können wir jetzt so weitermachen oder damit aufhören? Was meinst du dazu, Fels? Ich fühle mich unwohl.

Da herrschte plötzlich Stille…

Nach einer Weile sprach der Fels: Weißt du liebes Kieselsteinchen, dass ich dich brauche?

Kieselsteinchen: Wie? Du, mächtiger Fels, brauchst mich kleines Steinchen? Das musst du mir jetzt aber mal erklären.

Fels: Das will ich gerne tun. Ich bin seit Jahrtausenden entstanden durch viele kleine Kieselsteinchen, die sich an mich geschmiegt haben. Deine Artgenossen sind ein Teil von mir. Du bist aus der gleichen Substanz wie ich! Ohne ein Steinchen, wie dich, gäbe es mich gar nicht. Außerdem schmiegst du dich gerade auch an mich am Fuße des Strandes. Und ich spüre deine glatte Oberfläche. Das tut so gut.

Kieselsteinchen: Lieber Fels, es tut so gut, dich zu spüren. In deinem Schutz zu liegen. Ja, ich bin gerne bei dir. Doch, wenn ein Mensch kommt und mich mitnimmt oder die Wellen mich fort tragen, dann ist es Zeit loszulassen. Dann sind noch viele andere Steinchen da, die sich mit dir unterhalten. Ich bin austauschbar. Du darfst hier bleiben, wo du hin gehörst. Du hast eine Heimat und trotzdem Abwechslung. Du musst jedoch mit dem Vorlieb nehmen, was auf dich zukommt. Und auch immer wieder von dem Abschied nehmen. Manche verweilen länger, manche streifen dich nur kurz. Dafür darf ich andere Länder sehen oder habe die Möglichkeit, in einem Haus oder Garten zu liegen.

Fels: Was machst du denn, wenn du an einen Ort gerätst, an dem du nicht sein möchtest oder dort unverändert liegen bleibst? Vielleicht sogar ungeachtet von einem Menschen, weil der Reiz, den du anfangs hattest, vorbei ist, der Urlaub zu lange her ist oder der Mensch, der dich als Geschenk erhielt, dich aus Liebeskummer in den Müll wirft? Was machst du, wenn ständig auf einem Gehweg auf dir herum getreten wird?…

Es wurde plötzlich ganz still…

Dann fragte das Kieselsteinchen ärgerlich, weil es mit seinen Ängsten konfrontiert wurde: Was machst du denn, wenn die Brandung so groß wird, dass das Meer dich verschlingt und du nicht weglaufen kannst? Du versinkst im Wasser, und niemand sieht dich mehr. Vielleicht strandet deshalb ein Schiff auf dir und geht unter, weil es dich nicht gesehen hat. Dann ertrinken Hunderte von Menschen deinetwegen!…

Wieder herrschte große Stille….

Nach langem Überlegen sprach der Fels: Liebes Kieselsteinchen. Wir beide sind miteinander verwandt, mehr noch als alles andere. Alles im Universum ist miteinander verbunden. Uns kann gar nichts passieren, wenn wir unsere Gedanken positiv denken. Jeder ist eine Bereicherung für den anderen. Es gibt kein Gut oder Schlecht. Kein Stärker oder Schwächer. Du wirst gebraucht und ich auch. Was auch passiert, es geschieht gemäß eines universellen göttlichen Plans. Alles hat einen Sinn, wenn wir vertrauen können, dass alles im Hier und Jetzt gut ist, so wie es ist und gut wird. Komm, kleines Steinchen, und reibe dich ein bisschen an mir. Es tut mir gut.

Das Kieselsteinchen fühlte sich plötzlich so frei und stark wie der Fels. Es hat den Fels insgeheim immer bewundert und beneidet um seine Standhaftigkeit, seines Mutes, seiner Stärke und Größe. Um sich selbst stark zu fühlen, hat es ihm jedoch Arroganz und Sturheit, Starre und viele negativen Eigenschaften mehr zugeschrieben.

Der Fels fand  Kieselsteinchen zwar wunderschön, aber auch ziemlich wankelmütig und wechselhaft, weil sie sich doch immer nur von einem zum anderen Punkt tragen ließen, ohne sich wehren zu können. Insgeheim wünschte er sich doch auch mal geborgen und geschützt sein zu können und einfach mal Schwäche zeigen zu dürfen.

In diesem Gespräch wurde beiden klar, dass sie ohne einander nicht existieren können und, dass jeder gut so ist wie er ist. Dass alles davon abhängt, im Hier und Jetzt dankbar zu sein, und alles einen Sinn macht. Dass zu allem Lebendigen Licht und Schattenseiten gehören. Das Beste daraus machen, darauf kommt es an. Das Dasein ist ein Abenteuer. Alles bereichert sich gegenseitig und lebt voneinander. Neid ist dumm. Das haben auch die beiden erkannt.

Ob sie heute noch aneinander geschmiegt im Gespräch sind, der Fels und das kleine Kieselsteinchen? Das wissen nur der Wind und das Universum.

Vielleicht liegt das Steinchen in einem dunklen Kästchen und lernt gerade, die Dunkelheit und Stille auszuhalten, weil es zu seinem Lebensplan gehört. Denn es kommt gestärkt irgendwann aus dieser Dunkelheit ans Licht und weiß, wie überlebensfähig es sein kann. Es durfte sich nur ausruhen, weil es diese Ruhe zugelassen hat und weiß, dass es nur zu sein braucht und nichts mehr beweisen muss. Es hat dadurch vielleicht gelernt, sein Glück nicht mehr im Außen zu suchen und in der Bestätigung anderer.

Vielleicht ist der Fels im Meer ertrunken und lernt nun, im Verborgenen, für die Wassertiere und Pflanzen ein zu Hause zu sein…

Wer weiß?

Was bleibt ist nur die Erinnerung an einen Fels in der Brandung und an ein Kieselsteinchen, die sich begegnet sind und voneinander gelernt haben, wie wertvoll sie beide sind… Geschöpfe der universellen Liebe und trotzdem Schöpfer ihres eigenen Lebensplanes. Eben zwei, unzähliger Wunder der Natur…

So, wie DU!!!

…Gerade kommt ein Mensch vorbei und fotografiert Kieselsteinchen am Felsen, weil ihn der Anblick dieser Gegensätze so fasziniert…

 

Text: © Sabina Boddem

 

Glückssteine

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Artikel, Kreative Selbsterfahrung

Wenn Kinder schwarz malen …

Der folgende Artikel, der Themen bezogen auch Lesern meines Weblogs interessieren könnte, ist von Sabine Feickert. Da ich als  Pädagogin und Kunst- und Gestaltungssozialtherapeutin bis 2004 ähnlich arbeitete, kann ich das, was Sabine mit Kindern und Erwachsenen erlebt, bestätigen. Sabine Feickert‘ s Arbeit ist sehr wertvoll. Der Besuch auf ihrem Blog lohnt sich!

„Mein Kind malt immer mit so traurigen Farben

Farbspuren,spuren hinterlassen

farbige Farb-Spuren

Viele Eltern, aber auch Erzieherinnen, machen sich Sorgen, wenn (speziell kleine) Kinder bevorzugt zu schwarz und braun greifen. In unserem Kulturkreis wird diesen Farben traditionelle eine eher negative Bedeutung zugemessen. Schwarz gilt als die Farbe der Trauer und auch dunkelbraun wird mit Ähnlichem assoziiert. Gerade kleine Kinder haben diese Deutung der Farben noch nicht verinnerlicht und viele greifen sehr gern zu den ganz dunklen Farben. Warum? Schwarz auf weißem Papier gibt den größtmöglichen Kontrast. Mit keiner anderen Farbe sieht man so gut, was man gemalt hat, die Spuren sind in schwarz am deutlichsten. Was für ein tolles Gefühl – ich hinterlasse deutlich sichtbare Spuren!!! Wenn wir es schaffen, uns von unserem ‘Erwachsenenweltbild’ zu lösen und Farbe schwarz wertfrei zu betrachten, dann können wir das erkennen und annehmen. :-) In anderen Kulturen, wie beispielsweise in Indien, gilt weiß als Farbe der Trauer. Kinderbilder müssen nicht knallbunt sein – zumeist werden sie es ab einem gewissen Alter (so etwa späte Kindergartenzeit und Grundschulzeit). Oft kehrt das Schwarz dann in der Pubertät wieder zurück, in Form von grafischen Elementen und sehr reduzierten, plakativen Darstellungen. Doch auch hier gilt: Kein Grund zur Besorgnis. In der ‘nicht Fisch nicht Fleisch’ Phase ist das zunächst ganz normal und altersentsprechend, und wenn keine sonstigen Auffälligkeiten vorliegen kein Alarmsignal, sondern eher das Ausdruck des Lebensgefühls “Wie soll ich mich für Farben entscheiden, wenn ich doch selbst so gar nicht weiß wer und was ich bin?”. Gern spiegelt sich das auch in der Kleidung wieder und drückt hier oft auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppierung aus.

Gönnen wir den kleinen und größeren Kindern ihre Schwarz-Weiß-Malerei!“

Quellenangabe: http://malen-befreit.de/2011/03/14/mein-kind-malt-immer-mit-so-traurigen-farben/

Mein Kommentar noch ergänzend zu Sabine‘ s Beitrag: Wenn natürlich ein Kind zu gar nichts anderem zu motivieren ist, als zur Schwarzmalerei, kann das natürlich auch darauf hinweisen, dass bei ihm ein seelischer Konflikt zum Ausdruck kommt. Deshalb sollten Pädagogen und Eltern schon aufmerksam werden, wenn ein Kind zu sehr in einer Variante verharrt oder plötzlich permanent dazu umschwenkt, wenn es vorher bunt gemalt hat. Ich denke, was Sabine Feickert hier ausdrücken möchte ist, dass Eltern oder Pädagogen nicht zu schnell urteilen sollten, aber trotzdem aufpassen und achtsam sein müssen.

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EIGEN-ART-POESIE, EIGEN-ART-SPIRITUELL, Entwicklung, Mantras/ Affirmationen/ Gebete

Vom Los-lassen, Zu-lassen, Ein-lassen, Über-lassen, Be-lassen, Hinein-lassen, Heraus-lassen …

Über dieses Lassen habe ich am 01. Dezember 2006 geschrieben, als ich ich einen Verlust erlitt, der mich damals über zwei Jahre lang in eine tiefe Krise stürzte. Solche Gebete, die ich für mich selbst schrieb, gaben mir Kraft. Ich konnte das, was ich da ausdrückte, selbst zu der Zeit noch gar nicht so leben und lassen, aber es ist alles so gekommen, wie ich mir das vorstellte. Ich habe immer wieder daran geglaubt, auch wenn ich unzählige Male  an meinen eigenen Worten und Empfindungen, die ich zwischendurch so positiv niederschrieb, zweifelte! Und heute bin ich glücklich, weil ich all das hinter mir gelassen habe  und endlich alles so lassen kann, wie es gerade ist!

 

Lassen

wir es geschehen …

und

glauben an die Liebe,

 

werden wir

Ängste und Zweifel los-lassen,

können Hoffnung zu-lassen,

bitten um Schutz,

damit

wir uns vertrauensvoll öffnen,

und

uns auf die Liebe ein-lassen

und

sie zu-lassen können,

um

uns dann dieser Liebe zu über-lassen,

die uns erfüllt

und

es ohne Anstrengung dabei be-lassen,

dass alles zu unserem Besten geschieht.

 

So werden wir zum Kanal

für das Hinein-lassen und Heraus-lassen der Liebe,

was Geben und Nehmen bedeutet,

im Bewusstsein des Erfüllt-Seins,

nicht des Mangels,

 

denn

wir sind erfüllt

von der Liebe des göttlichen Universums

und in Frieden mit uns

und allen Wesen dieser Welten.

 

Text (c) Sabina Boddem

 

Das Foto ist von mir, aber nicht der Text darin!

 

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