innere schönheit

Von aufrichtiger Liebe und Wertschätzung der eigenen Natur

und wie die unterschiedlichsten Menschentypen mit sich umgehen

 

Das, was auf dem Herz steht, sollte die elementarste Grundregel eines jeden Menschen sein, auch wenn ich hier wahrscheinlich wieder viele Frauen anspreche. Das Geschlecht, das sich immer wieder manipulieren lässt, sich nicht ganz und vollkommen zu finden, zu sehen, zu fühlen und zu spüren.

Während Männer über ihren Bauchansatz müde grinsen und Frauen sie anhimmeln, weil ihre Schläfen ergraut sind, winken aus sämtlichen Werbeanzeigen und Artikeln, wie Frauen auszusehen haben, vor allem wenn sie älter werden. Früher schnürten sie sich in Korsagen, quetschten sich die Organe bis sie in Ohnmacht fielen und nahmen lieber Totgeburten hin, nur um dem Schönheitsideal zu entsprechen. Und was machen sie heute noch? Wenn man mal von Kulturen absieht, in denen Frauen immer noch verstümmelt werden, kleine Mädchen verheiratet und sich sich die Frauen vermummen müssen, dann sind die „High Heels“, die das Skelett verbiegen, die Tonnen Chemie, die durch die Kopfhaut in den Körper und in die Umwelt dringen und die Diäten, die Mädchen zur Magersucht führen ja noch „harmlos“. Auch wenn Letzteres ganz und gar nicht harmlos ist, aber Ihr wisst worauf ich hinaus will.

Frauen lieben und begehren ältere Männer, egal ob sie Bauch haben, eine Glatze oder graue und weiße Haare und selbst, stehen sie neben ihnen, vor allem die Prominenz im Blitzlichtgewitter und sind verunstaltet vom vielen Liften und Schnibbeln. Von wegen Schönheitschirurgen, da sind oft Monstermacher am Werk! Die Damen sind aufgespritzt, blondiert und haben Tonnen an sich baumeln, die sie Brüste nennen und wenn sie keine Lust mehr darauf haben, neues Geld und wieder Aufmerksamkeit brauchen, wird der Monstermacher eben verklagt, weil er Schrott verarbeitet und eingebaut hat. Ist das nicht gruselig? Aber soweit muss ich ja gar nicht ausholen. Der Wahnsinn läuft doch schon überall, wo Frauen sind, also nicht nur bei diesen Promis. Entweder sie meinen, sie müssten sich vernachlässigen und gar nichts für sich tun, weil sie ja keine Zeit für sich haben oder sie legen sich eine Maskerade aus Schminke und falscher Haarpracht zu und verhüllen sich in Kleidungen, die ihre Natur verstecken, aber nicht emporheben.

Es gibt unterschiedliche, destruktive Gedanken und Einstellungen, die Menschen dazu veranlassen, sich auf irgendeine Weise zu verstecken oder extrem herauszustellen.

Sie sind geprägt von der Kultur und dem sozialen Umfeld eines Menschen und seiner Erziehung. Es ist nicht so, dass das jedem so bewusst ist, wie ich das hier aufzeige unter den einzelnen Typen, die ich noch beschreiben werde. Das bedeutet, dass nicht jeder dieser Menschen vorsätzlich sich und anderen damit schaden möchte. Vieles läuft im Unterbewusstsein ab. Der Mensch verhält sich seiner Überzeugung nach völlig in Ordnung, hält sein Verhalten für angebracht, vielleicht sogar nach bestem Gewissen und das Leben passiert dann dieser Grundhaltung entsprechend, sodass diese Glaubenssätze sich manchmal so verstärken können, dass ein prägendes Muster entsteht, was nach außen hin als völlig normal und sogar positiv bewertet wird. Auch das ist ja wieder vom Umfeld abhängig, in dem jemand lebt. Erst, wenn ein Leidensdruck entsteht, versucht ein Mensch das Muster zu erkennen, sich seiner Ursachen bewusst zu werden und auszubrechen, um andere Wege zu gehen.

Typ I – der Unsichere

hat mehr oder weniger Selbstwertgefühl und kann das je nach Ausprägung auch mehr oder weniger gut verstecken.

Sein Gedankenmuster liegt einer Vielzahl von Menschen zugrunde. Dieser Typ kommt deshalb damit scheinbar ziemlich einfach durch, fällt nicht auf und bietet wenig Angriffsfläche, indem er mit der Masse schwimmt. Er hat es dadurch eigentlich nicht so schwer in der Gesellschaft, denn es sind ja einige, die so denken und leben um ihn herum. Aber irgendwann merkt er, dass er sich gar nicht richtig selbst lebt. Er wird unzufrieden, strebt nach Veränderung und Selbstentfaltung. Er möchte sich weiterentwickeln. Dann ist eine Beratung fällig. Es sind bevorzugt Frauen, kenne ich aber auch von Männern, die in meine Beratung kommen und unter Typ II leiden.

  • Ich bin von Natur aus langweilig, also muss ich mich verändern.
  • Wenn man blaue Augen nicht mag, dann trage ich eben grüne Kontaktlinsen.
  • Es lohnt sich nicht, mich zu erkennen, also verkleide ich mich und mache etwas anderes aus mir.
  • Ich bin nicht so wichtig, also ist es mir (bin ich) egal, wie ich aussehe oder wirke.
  • Man muss für andere da sein und nicht für sich selbst.
  • Ich mag mich nicht.
  • Ich kann es nicht ertragen aufzufallen.
  • Ich habe Angst gesehen zu werden, also muss ich mich schützen.
  • Ich bin genau, in dem, was ich wirklich bin, sehr verletzt worden, also möchte ich mich nicht mehr zeigen.
  • Ich befürchte nicht geliebt zu werden, wenn man mich erkennt.
  • Schminke und auffällige Brillen und Garderobe helfen mir dabei, denn sie lenken von mir (meinem Seelenspiegel) ab.
  • Ich liebe mich nicht, denn das schickt sich nicht.
  • Andere sind mehr wert, weil sie mehr können oder reicher sind.
  • Ich darf nicht glücklich oder schön sein, wenn es der andere nicht ist.
  • Ich bin zu nichts zu gebrauchen, also entwickle ich ein Helfersyndrom, das mir das Gefühl gibt, zu etwas nützlich zu sein.
  • Jeder darf mich in Anspruch nehmen und mir über meine Grenzen gehen, denn daran sieht man doch wie liebenswert und gefällig ich bin.
  • Ich tue alles, um geliebt zu werden und anderen zu gefallen.
  • Ich möchte dazugehören und kein Außenseiter sein.
  • Ich könnte als eingebildet abgestempelt werden, wenn ich mich mag, liebe oder schön bin.
  • Es tut mir weh, wenn andere schön, erfolgreich und liebenswert sind.
  • Verantwortung gebe ich gerne ab, weil ich ja eh keine Ahnung habe und andere das besser können als ich.
  • Ich Angst habe, Fehler zu machen und erwischt zu werden.
  • Ich darf keine Fehler machen, denn ich möchte gerne oder muss perfekt sein.
  • Insgeheim bin ich oft neidisch, weil ich das Glück der anderen nicht ertrage.
  • Ich wäre gerne so wie…

Typ II – der scheinbar Sichere

bevorzugt von dominanten Männern, aber auch Frauen, die jedoch grundlegend das gleiche Problem haben können, wie Typ I: Mangelnde Selbstliebe und das verletzte innere Kind.

Nur zeigen und leben diese Menschen ihren mangelnden Selbstwert und die Folgen ihrer Verletzungen völlig anders aus und werden jedoch oft für sehr selbstbewusst gehalten und beneidet. Er nimmt sich, was er braucht und versteht es, wenn er es geschickt anstellt, sogar sehr beliebt und bewundert zu werden. Wie gesagt, auch Erziehung und kultureller Hintergrund spielen eine wichtige Rolle. Wenn Typ I und Typ II sich begegnen, kann eine Beziehung  zur Co-Abhängigkeit führen. Typ II ist meist beratungsresistent oder kommt nach einer Lebenskrise (nach beruflichen oder privaten Zusammenbruch) zur Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann.

  • Ich ertrage es nicht, wenn andere schön(er), erfolgreich(er) und beliebt(er) sind, denn ich bin der Alphamensch.
  • Also muss ich immer erfolgreich sein.
  • Ich definiere mich überwiegend oder nur über Leistung und Materielles und mache andere von meiner Bedürftigkeit abhängig.
  • Ich muss mich überlegen fühlen und bin nur stark, wenn andere schwächer sind.
  • Deshalb unterdrücke ich sie, denn das gibt mir Macht.
  • Missbrauch und Manipulation gehören zu dem Spiel dazu.
  • Ich bin autoritär und setze alles durch.
  • Ich brauche Kontrolle, sonst verliere ich meinen Halt und meine Sicherheit. Das gleiche gilt auch für materiellen Besitz.
  • Ich muss auffallen auf Biegen und Brechen, um respektiert und bewundert zu werden.
  • Vor allem muss ich alles mitmachen, was angesagt ist, weil man ja mit der Zeit gehen muss und ich will zu denen gehören, die reich und schön sind.
  • Wenn blaue Augen und blonde Haare Mode sind, dann färbe ich mein naturschwarzes Haar und trage blaue Kontaktlinsen.
  • Wenn große Brüste „in“ sind, dann werden sie eben operiert, wenn kleine Mode sind, dann lege ich mich eben wieder unter’s Messer.
  • Ich bin schließlich kein Looser und kann mir alles leisten. Das will ich auch zeigen.
  • Außerdem geht es nicht darum, mit meinem Äußeren Seelen-Striptease zu machen.
  • Ein gute Tarnung und Maskerade ist der Weg zum Erfolg. Das macht mich unberechenbar.
  • Wer ich wirklich bin, das geht niemanden was an.
  • Oder, ich bin so toll, wie ich wirklich bin, dass ich nichts an mir tun muss, egal, ob ich stinke oder abstoßend wirke. Das bin nun mal ich und andere müssen sich damit abfinden.
  • Deshalb benehme ich mich auch so, wie ich das für richtig halte, ohne Rücksicht auf irgendetwas oder irgendjemandem.
  • Es ärgert mich, wenn andere schön, erfolgreich und liebenswert sind. Mein Neid spornt mich an, noch mehr zu sein, noch dicker aufzutragen.
  • Man muss sich nicht lieben, aber ich bin wer, kann alles und weiß alles besser.
  • Verantwortung übernehme ich gerne, wenn ich mit Erfolg prahlen kann, aber wenn etwas schief läuft, dann sind die anderen dran.
  • Besser viele Leute und viel Prestige, als Alleinsein.
  • Äußerlichkeiten sind wichtig, weil jeder sofort sehen kann, was ich ein für ein toller Mensch bin.
  • Ich bin perfekt in allem und Fehler machen die anderen.

Typ III – der Selbstwertlose

hat sich aufgegeben und leidet schwer,

auch wenn er vorgibt, dass ihm alles egal ist oder er spürt wirklich gar nichts mehr, weil er an seine Gefühle nicht mehr herankommt. Depressionen, Süchte und andere Krankheiten sind Dauerbegleiter.

  • Was soll ich denn noch tun, ist doch alles ganz egal.
  • Wie ich lebe oder aussehe, interessiert doch sowieso niemanden.
  • Scheiß doch auf alles, ich mach, was ich will und deshalb gar nichts mehr.
  • Sollen sich doch die anderen abrackern und anstrengen. Ist doch eh alles scheißegal.
  • Ich will nicht so sein wie die anderen. Die sind mir sowieso alle egal. Sollen die doch malochen.
  • Was? Ich stinke und bin verwahrlost? Was geht dich das denn an. Ich bin so wie ich bin. Wenn dir das nicht passt, dann guck doch weg.

Und jetzt komme ich zu den Menschen mit Grundgedankenmuster und Lebensweisen, die sich für mich eher danach anfühlen, dass sie von Liebe und Achtung geprägt sind.

Typ IV – der Selbstbewusste,

dem seine Stärken und Schwächen bewusst sind. Er kommt auch gerne in eine Beratung, weil er es sich wert ist, etwas Gutes für sich zu tun und sich stets weiterentwickeln möchte.

Er reflektiert, hinterfragt und ist offen, sich und anderen wirklich zu begegnen, lässt gelebte Nähe zu, kennt seine Schattenseiten und hat auch vielleicht einiges von Typ I, II oder III schon gelebt oder wird ganz natürlich auch immer mal wieder von ihnen eingeholt, weil er ja Fehler macht und „nur“ ein Mensch ist. Er besinnt sich aber überwiegend auf das Liebevolle und Eigenverantwortliche. Diese Menschen scheuen sich in der Regel nicht, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Sie bekommen aber häufig das Leben schwer gemacht von den anderen, weil sie von ihnen beneidet werden und fallen aufgrund dessen ab und zu in einige Muster von Typ I zurück. Er hat nicht immer viele Freunde, wenn er sich selbst treu bleibt und setzt sich deshalb in einigen Lebensabschnitten oft mit der Einsamkeit oder dem AllEINSein auseinander, was auch ihm nicht immer leicht fällt. Stärke und ein Zuhause in sich selbst finden, Urvertrauen und Allverbundenheit, immer getragen zu werden, können seine zentralen Themen sein, die sich wie ein roter Faden durch das Leben ziehen. Das dieser Typ sehr sensibel ist und nur wahrhaftig leben und nicht mit der Masse schwimmen kann, muss er sich seine Stärken immer wieder bewusst machen, auch wenn andere ihn gerne schwächen oder ihn für schwach halten wollen.

Seine Grundgedanken sind:

  • Ich unterstütze mich und meine Natur innerlich und äußerlich, indem ich mir gut tue und mich für mein Wohlbefinden (Heilung) verantwortungsbewusst einsetze.
  • Ich bringe mich also gerne zur Geltung und das innerlich und äußerlich!
  • Ich bin es wert, natürlich zu sein wie ich bin und erkannt und gesehen zu werden – sowohl in meinem Charakter, meinen Einstellungen, meinem Äußeren und meinen Fähigkeiten unabhängig davon, was die Werbung oder die Masse (von mir) denkt.
  • Ich erarbeite mir meinen Schutz, indem ich an meinem Selbstwertgefühl arbeite und lerne innerlich stark zu sein, um keine äußere Maskerade mehr nötig zu haben.
  • Oder: Maskerade macht mir Freude, weil ich mich bewusst verwandeln möchte, in andere Rollen schlüpfen will, um mich zu amüsieren, zu schützen oder um jemand anderes zu sein, weil es mir damit wirklich gut geht, weil es zu meinem Beruf gehört oder zu meiner kreativen Art und Weise mich und mein Leben auszudrücken.
  • Ich bin ein liebenswertes, einzigartiges Individuum, das sich freut, wenn andere sich auch so empfinden.
  • Ich muss deshalb auch nicht in der Masse untergehen und auch nicht jedem gefallen.
  • Es ist meine Wahrheit, die ich lebe und verantwortungsbewusst mitteile und freue mich natürlich, wenn ich Gleichgesinnte treffe, die auf meiner Wellenlänge sind.
  • Deshalb lege ich auch wert dort zu sein, wo ich hinpasse, auch wenn dieser Weg nicht immer einfach ist.
  • Letztendlich ist mir mein Seelenwohl lieber als Reichtum und Sicherheit, was mich jedoch nicht davon abhält mit dem, was ich gerne mache, erfolgreich zu werden, zu sein und zu bleiben und damit sowohl inneren und als auch materiellen Reichtum zu verdienen.
  • Ich kann andere so sein lassen wie sie sind, achte jedoch auf meine Grenzen, damit ich nicht missbraucht werde.
  • Ich bin aufmerksam und lerne gerne hinzu.
  • Ich bin bereit umzudenken, wenn es notwendig ist, aber ich lasse mich weder verbiegen, noch laufe ich blind hinter einem „Guru“ her.
  • Ich stelle mich nicht über andere, sondern unterstütze andere dabei, sich zu ebenso zu lieben, zu achten und sich wert zu schätzen und ihr Potential zu entfalten, ohne ihnen etwas überzustülpen.
  • Deshalb kann ich eine Autorität sein, was nicht gleich zu setzen ist mit autoritär sein.
  • All das, was ich mir Gutes tue, kann ich auch an andere weitergeben und ihnen gönnen.
  • Ich kann nur andere glücklich machen und lieben, wenn ich es selbst bin und tue.
  • Ich missbrauche und manipuliere niemanden für mein Seelenwohl.
  • Ich darf Fehler machen, dazu stehen und daraus lernen, was aber nicht bedeutet, dass ich verantwortungslos bin.
  • Ich bin vollkommen und nicht perfekt.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Mischtypen von Typ I , II,  III und IV. Und fast jeder Mensch hat wohl schon phasenweise einiges aus allem gelebt, auch dann, wenn er überwiegend nach liebevollen und heilsamen Grundsätzen lebt –  gerade in jüngeren Jahren, wo sich das Selbstwertgefühl und Bewusstsein noch in der Entwicklung befindet.

So und jetzt stellt Euch bitte einmal bildlich vor, wie diese unterschiedlichen Menschentypen mit sich äußerlich umgehen, wie der eine oder andere in Erscheinung tritt oder auch nicht. Denn das Thema „sichtbare Schönheit“ ist der Schwerpunkt vieler meiner Artikel.

Menschen kommen in meine Farb- und Stilberatungen, weil sie Fragen zu ihrem Äußeren haben. Aber es können sich viele Leute, mit denen ich mich über meine Arbeit unterhalte, nicht vorstellen, dass all diese „scheinbaren Randthemen“, die ich hier beschreibe, in meinen Beratungen sehr wesentlich sind.

Auch, wenn jemand weder zum einen, noch zum anderen Typ gehört (ich habe hier ja wirklich die Extreme beschrieben!), so hat doch jeder Mensch mit irgendetwas zu tun, entweder bei sich selbst oder hat zumindest Erfahrungen mit den negativen Extremspezies, die einem das Leben erschweren können, auch wenn man noch so liebevoll und selbstbewusst mit sich und anderen umgeht.

Also geht es in einer ganzheitlichen Farb- und Stilberatung und auch beim Make-up in den meisten Fällen um den ganzen Menschen, wie er empfindet und lebt und in welchem Umfeld er sich aufhält. So zum Beispiel im Privat- oder Berufsleben, in dem er entsprechend gekleidet sein muss oder möchte und wie die Mitmenschen damit umgehen. Das macht eben die Ganzheitlichkeit aus.

Es geht hier nicht nur darum, ob das Knie bedeckt sein soll oder der V-Ausschnitt vorteilhafter ist, als der U-Boot-Auschnitt. Sondern es geht um den Menschen, der sich durch seine typgerechten Farben, Schnitte, Formen und was noch dazu gehört sichtbar macht. Dieser Mensch hat davor ein Leben gelebt und danach geht das Leben weiter. Und das Aussehen tut seine Wirkung zuerst bei der Person, die ich berate und dann auch bei denen, die es im Anschluss an ihr wahrnehmen. Und diese Menschen im Umfeld sind diejenigen, die meine Kundin oder meinen Kunden geprägt haben, mal mehr und mal weniger freud- oder leidvoll. Deshalb sind die Beratungsgespräche sehr persönlich.

Unter Berücksichtigung der positiven Grundhaltung ist die Unterstützung und Akzentuierung der eigenen, natürlichen Schönheit durch Make-up, Kleidung, Schmuck, vor allem Brille,  ja sogar Haartönungen, eine völlig andere. Dann gehen nicht mehr die Lippenstifte, Lidschatten, Lidstriche, Rougebalken, Brillen, Accessoires, Farben, Musterungen und Schnitte alleine, das bedeutet von der Person getrennt spazieren, sondern die Person kommt zur Geltung. Ihr steht, was sie trägt.

Sie hat nicht nur schöne Sachen an, sondern diese passen zu ihr und nicht erst, weil sie sich zu diesen Dingen passend gefärbt und geschminkt hat, damit ihr das alles erst dann steht, denn „man trägt das so“. Auch Make-up und Haartönung sind auf die individuelle Natur abgestimmt und nicht auf das, was alle tun oder was gerade angesagt ist.

Immer schön dran denken: Einer Elster würde die Rotkehlchenfedern nur dann stehen, wenn sie sich vorher färben würde. Schöner wäre doch, wenn die Elster sich im Spiegel betrachten würde mit folgenden Gedanken:

  • Ich habe ein schönes Gefieder, aber es ist gerade ein wenig glanzlos. Also spüre ich mal in mich hinein, warum das so ist. Bin ich gerade überfordert? Oder…? Was kann ich ändern, damit die Federn mehr glänzen? Vielleicht fresse ich mal mehr Pflanzenprodukte und weniger Insekten.
  • Ich hätte auch so gerne etwas Rotes an mir, wie das Rotkehlchen, besonders wenn ich mich am Sonntag zur Vogelmädelsrunde treffe. Ich schaue mal, welches Rot am besten zu meinem schwarz-weißen Wintertypgefieder passt. Das Rotkehlchen hat zwar meine volle Bewunderung, aber seine Farben passen nicht zu mir. Zu dem Rot, müsste ich erst meine schwarzen Federn braun färben, damit es mit steht. Also wähle ich doch lieber einen kühleren Rotton. Dann bin ich noch ich selbst und habe mein schönes Gefieder und meine Natur akzentuiert und aufgefrischt. Vielleicht noch einen Tupfen kühles Grün dazu. Ja, das wäre fein.
  • Meine Kollegin hat so ein gelbstichiges, viel zu dunkles Braun in ihren Federn. Das knallt richtig raus. Ich sehe von ihr kaum noch was, sondern nur das Braun. Sie denkt immer, sie sei sonst unscheinbar und sähe alt aus, dabei ist sie von Natur aus so schön frisch und jugendlich mit ihren hellen blauen und grauen Taubenfedern. Jetzt sieht sie zwar etwas hausbacken aus mit der neuen Farben, die fast jedes Weibchen trägt (wie langweilig!), aber die anderen sagen ihr das nicht. Sie möchten sie ja schließlich nicht verletzen, auch wenn sie mit ihrem neuen Gelbbraun scheußlich aussieht. Außerdem wollen ja alle zueineinandergehören. Da will keiner einen Alleingang machen und gar herausstechen. Schade eigentlich, denn hier im Vogelbüro würde es viel lebendiger aussehen, wenn nicht alle das gleiche an hätten. Die meisten sagen einfach: „Du hast aber eine schöne neue Feder an.“ Was soll eigentlich das Aber immer dabei?
  • Ich werde morgen mal zu meiner Kollegin gehen und ihr das Kompliment machen, dass sie richtig hübsch ist, weil sie so hell ist und ihr mal Farben zeigen, die ihre Besonderheit wunderschön herausstellen und wie sie ihren Kopf beim Gehen noch besser vorwärts bewegen kann, damit das kleine, graue Kröpfchen, das so keck ist an ihr, besser zur Geltung kommt. Vielleicht hat sie ja auch Lust zu meiner Farbberaterin zu gehen. Ich würde ja auch mitkommen und zuschauen, wenn sie nicht alleine dorthin will…

Warum ich gerne solche Vergleiche ziehe? Tja, weil ich festgestellt habe, auch in Beratungen, dass viele Menschen so besser nachvollziehen können, was da tagtäglich passiert, wenn es um Wertschätzung, gutes Aussehen oder Schönheit geht.

Bei allen Schönheitsfragen ist das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein zu berücksichtigen.

Es geht um die innere und äußere Schönheit, die miteinander verbunden sind.

So kommen in den Beratungen auch Fragen auf wie

  • Was liegt dem zugrunde, warum ich mich verändern möchte?
  • Was gefällt mir, warum nicht an mir?
  • Was finde ich gut oder schön an mir?
  • Was möchte ich betonen?
  • Was möchte ich lieber verstecken?
  • Liebe ich mich? Wenn nein, warum nicht?
  • Wenn ja, was liebe ich an mir und warum?
  • Fühle ich mich wertvoll?
  • Wie gelingt es mir, das zu zeigen, was und wer ich bin?
  • Wenn ich das tue, das auch zu vertreten
  • und mich nicht von anderen verunsichern zu lassen?

In sich hineinspüren ist so wichtig. Viel mehr, als zu schauen, „was man oder die anderen tragen“.

Und wenn jemand fühlt, dass er oder sie sich in dem naturgegeben Körper nicht wohlfühlt und sich gar operieren lassen möchte oder sein Geschlecht umwandeln lassen will, dann ist das genau so notwendig zu hinterfragen. Was ist Auslöser für mein Empfinden und meine Sichtweisen? Was ist der wahre Grund dahinter?

Erst wenn alle Schatten beleuchtet sind und jemand sich dann ganz sicher ist, den für ihn richtigen Schritt zu tun, dann hat das auch etwas mit Liebe zu sich selbst zu tun. Denn wer sich liebt, möchte sich in erster Linie wohlfühlen und diesen Weg muss nicht jeder nachvollziehen können.

Und da bin ich beim wichtigsten Grund angekommen, warum wir alle den Wunsch haben sollten, uns zu lieben, zu leben, zu achten und deshalb schön zu sein und vor allem zu sich selbst zu stehen.

Aufrichtige Liebe und Wertschätzung der eigenen Natur,

vernachlässigt nicht,

sondern unterstützt und schätzt wert.

Das Ergebnis dieser Grundhaltung kann nur schön sein für sich selbst und andere!

Liebe, lebe, achte Dich

und sei ein wertvoller Schatz!

Nur so kannst Du Dein Leben und das der anderen zum Leuchten bringen,

denn nicht nur im Märchen funkeln die Schätze.

Und das gilt FÜR ALLE MENSCHN, nicht nur für Frauen!

Niemand braucht sich zu schämen, wenn er sich selbst liebt und schön findet. Das haben uns die Religionen so eingetrichtert, besonders den Frauen. Ich glaube, dass die göttliche Energie (= Gott oder Göttin oder was ganz anderes = jeder eben so wie er sich das vorstellt) Liebe ist und diese hat uns nach ihrem Ebenbild erschaffen. Darum sollten wir unsere Natur und die um uns herum (Menschen, Tiere, Pflanzen) lieben, leben und achten, sonst würden wir unsere göttliche Schöpfung, also uns selbst mit Füßen treten.

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  • Habe keine Bedenken, dass Du andere damit in den Schatten stellen könntest,
  • sondern sei Vorbild und unterstütze andere, in dem Du Dein Licht mitteilst, ohne es anderen aufzuzwingen.
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  • Das Streben nach Deinem Selbstausdruck darf weder zur Sucht werden, noch Dich unter Druck setzen.
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Ich bin mächtig und nicht ohnmächtig, weil ich verantwortungsbewusst mache und nicht das Machen und somit die Macht anderen überlasse und meine Verantwortung nicht abgebe. Jeder Mensch sollte sich sogar seiner Macht in Liebe bewusst sein, damit er nicht blind hinter einem Guru her läuft. Auch Liebe kann wie die Macht schädlich sein, wenn sie falsch verstanden wird und sie missbraucht wird. ALLES hat zwei Seiten. Es ist einfach nur so, dass wir uns bewusst werden müssen, wie wir was machen = anwenden, leben, brauchen… Missbrauch kann überall ausgeübt werden, nicht nur bei der Macht! Macht kommt von Machen und das ist gut! Das sollte jeder Mensch stolz in sich fühlen, besonders Frauen! Sein Leben in die eigene Hand nehmen und Verantwortung zu übernehmen in liebevoller Absicht, ohne zu schaden, das ist Macht, die sogar sein muss. Alles geht Hand in Hand. Nichts ist voneinander getrennt zu sehen.

Ich habe eben ein altes Buch aus dem Regal genommen von Renate Schilling mit dem Titel Die Stimme der Göttin – Weibliche Weisheit neu entdeckten und erfahren. Als ich es aufschlug, boten sich mir folgende Zeilen, die mich darin bestätigen, was ich über konstruktive Macht denke und im positiven Sinne mit Macht verbinde.

Ich zitiere:

Wissen kann man lehren- doch Weisheit muss erfahren werden, Erfahren mit allen Sinnen, vom ganzen Menschen, in seiner ganzen Tiefe.

Nur wer zur eigenen inneren Quelle vorgestoßen ist, wer sich in seiner ursprünglichen Ganzheit wiedergefunden hat, wer nichts mehr verdrängt, nichts mehr ausschließt, nichts mehr unter den Teppich kehrt, kann Weisheit entdecken und erfahren.

Die Macht, die daraus entsteht, ist keine „Macht über“, sondern eine „Kraft von innen“, die im Augenblick entsteht, die jeden Moment neu gefunden wird, die durch einen immerwährenden Prozess ständig neu geboren wird, niemals alt, niemals verbraucht, immer im Jetzt, immer neu, immer frisch und lebendig…

Immer geht es in erster Linie um die Fähigkeit, mit dem innersten Wesenskern in Verbindung zu treten und aus der Quelle die Weisheit des Augenblicks zu schöpfen…“

Das sind weise Worte, die ich sehr stimmig finde.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen machtvollen Tag!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

Siehe auch! Ich erkenne meine Schönheit und Größe – Affirmation zur Stärkung

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Sieh dich liebend an und sei stolz auf dich!

Hallo DU SCHÖNE, hallo DU SCHÖNER! Breite deine Flügel aus und SEI STOLZ AUF DICH. Niemand ist so wie du! DU BIST SCHÖN, so wie DU BIST. Einer Ente steht keine Papageienfeder zum Schmuck und einem Papagei keine Entenfeder. Also BLEIB DIR TREU! Du hast deine ganz BESONDERE EigenART und Ausstrahlung. Stelle sie raus! Hebe sie hervor, in dem du Deine Besonderheit erKENNST, anNIMMST und SCHMÜCKEnd akzentuierst, wie ein interessanter Stein, dessen schöne Seiten durch das ErKENNEn und BeARBEITEn seiner EIGENart heraus kristallisiert wird! Hebe dich ab von anderen in deinem SEIN. Dann wirst DU geSEHEn und nicht dein schmückendes Beiwerk, WEIL DU SCHÖN BIST!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderschönen Tag mit vielen bunten Farben und Humor. Denn auch mal über dich selbst lachen können, über das Speckröllchen, das Schlupflid, das neue graue Haar und was dir sonst wieder mal an dir auffällt, macht dich leichter schön, wenn du das nicht so ernst nimmst. Nimm lieber deine Augen wahr, nimm deine Farben wahr, nimm DEINe WESENtlichen MERKmalE wahr, die dich WERTVOLL machen! Lerne dich zu SEHEn, dich aus zu HALTEn, zu BEACHTEn, zu RESPEKTRIEREn und zu LIEBEn, so wie du bist! Von diesem STANDpunkt aus, gehe weiter in dich und aus dir heraus und weiter… Wenn du dich dann wirklich in und mit deinem Körper oder deiner Art nicht wohl fühlst, schaue dir auf die beschriebene, liebevolle ART und WEISE die Ursachen an und handle wissend und erkennend! So verlierst du dich nicht aus den Augen und aus dem Sinn…

Was dir auch gut tun könnte… Klick einfach mal rein in das, was dich anzieht!

Vergleichen ist sinnlos, denn DU BIST einzigARTig!

Lebe DEINE EinzigARTIGkeit

DU bist NATUR!

Du bist wundervoll! – Fantasiereise für Kinder und Erwachsene

Sag JA zu dir!

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Zeig Dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite

Innere oder äußere Schönheit – Wer oder was ist schön?

Das Märchen vom Löwenzahn

Wenn die FARB-TÖNE stimmen, strahlt die SEELE!

Die Entfaltung von SCHÖNheit und FARBENlicht ist ein NATURbedürfnis

Frauen, steht zu Eurer Natürlichkeit!

Wie schön wir uns verändern, wenn jemand uns schön findet

Einfach mal ungeschminkt anders sein oder etwas anderes tun…

Finde deinen REGENBOGEN! Auch DU BIST SCHÖN!

Ich wage es, anders zu sein und meinen natürlichen Farbtyp zu leben

Finde DEINE FARBEN, die zu DEINER NATÜRLICHEN SCHÖNHEIT passen

Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist …

Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel – lebe als Kind des Lichts

Hommage an das Alter

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In jedem Menschen ist Sonne

Man muss sie nur zum Leuchten bringen

(Sokrates)

In jedem Menschen ist Sonne!

Und genau das ist meine Berufung!

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Heilung der natürlichen Harmonie im Inneren und Äußeren

macht GESUNDHEIT möglich

In einem Zeitalter der Zerstörung hat die HARMONIE kaum eine Chance.

Ich spreche noch nicht von großen Kriegen irgendwo da draußen, sondern das Zerstörerische ist leider überall sichtbar und spürbar. Es gibt so viele Menschen, die Harmonie ja gar nicht mehr aushalten können und versuchen alles, um einem naturgemäßen, harmonischen Einklang entgegen zu wirken, entweder aus Furcht sie oder das, was sie erleben, könnte langweilig werden bei zu viel Gleichklang oder weil sie ihre angestauten Agressionen (=innerer Unfrieden) an allem und jedem auslassen müssen. Gleichklang bedeutet jedoch keine Eintönigkeit, sondern ein heiles (gesundes) aufeinander Abgestimmtsein aller miteinander verbundenen Organismen in unserem Körper, unserer Seele und unserer Umwelt. Darunter verstehe ich eine aufeinander bezogene Mehrstimmigkeit, die sich auch beim Singen angenehm anhört, harmonisch erzeugte Schwingungen und eine natürliche All-Verbundenheit. Das ist alles andere als Monotonie und die ist leider gängiger, als die Harmonie und die HEILUNG!

Wir brauchen auch die Stille.

Viele ertragen sie nicht mehr, weil sie nicht im Stande sind, ihrer eigenen inneren Stimme zu lauschen. Sie wollen ihr gar nicht mehr zuhören oder haben Angst vor dem, was sie sagen könnte. Ungesunde Lärmpegel werden nicht mehr körperlich wahrgenommen, sondern selbstverständlich ausgehalten und ertragen. Menschen, die ich draußen sehe, laufen oft eh nur noch mit Stöpsel in den Ohren herum, schotten sich ab, um sich wiederum geräuschvoll berieseln zu lassen. Reizüberflutung in Form von Lautstärke überall! Das stumpft ab. So gibt es auch kaum noch eine Nachtruhe, zumindest hier in der Großstadt nicht, auch nicht am Stadtrand. Stille ist unmodern geworden, so wie natürliche, individuelle Schönheit und Harmonie, empfunden für sich selbst und für die Umwelt.

Überall wirkt zwar der Hygienewahn, aber was ist mit der tatsächlichen Reinhaltung und natürlichen Sauberkeit?

Chemie wird einfach unbedacht geschluckt, gespritzt, inhaliert und überall gleichmäßig verteilt. Müll wird achtungslos irgendwo hingeschmissen. Im Gegensatz dazu wird unter den Teppich gekehrt, geschrubbt, blitzblank gescheuert und verdrängt, aber die Achtung vor sich selbst und anderer Natur bleibt auf der Strecke, mal abgesehen von der mangelnden Seelenhygiene. Die meisten Toiletten sind so gebaut, dass wir unseren Dreck nicht mehr sehen müssen, was aber sehr hilfreich sein kann, denn daran können wir viel über unsere Befindlichkeit und mögliche Heilung erkennen. Tampons halten alles zurück, was abfließen soll, bis die Frauen Zysten bekommen, in denen sich Watte, Blut, Haare, Schleimhaut und anderes verkapselt. Wunder der Natur, unser Körper, wie er doch schützt, sonst würden wir an dem Gift, das nicht abfließen kann, sterben! Und zum Schluss wird dann operiert, damit die Schmerzen erzeugenden Zysten raus können. Bei manchen Menschen habe ich den Eindruck, dass sie permanent ihren eigenen Dreck, den sie sehen und nicht ertragen können, von sich weg kehren oder wischen wollen, aber es trotzdem nicht schaffen, sich wirksam davon zu befreien. Das kann dann schon mal zwanghaft werden. Alles muss funktionieren, schnell weg sein, vor allem nach außen hin perfekt dargestellt und das Image poliert werden, aber das bedeutet nicht gleich sauber und rein zu leben und das, was da so blank geschrubbt wird, auch tatsächlich zu lieben.

Ja, wo bleibt bei allem eigentlich die Liebe, die Hingabe, das Verzeihen und das Verständnis für Zusammenhänge?

Wir lieben uns selbst nicht, dann hören wir uns und einander nicht zu, schlagen um uns herum und glauben trotz allem, alles besser zu wissen? Wer in dem Kampf nicht mithalten kann oder will, der ist raus und unmodern…? Ich bin erschrocken, was ich um mich herum so alles beobachte. Mich macht das traurig. Was bilden sich Menschen ein? Niemand ist frei von Fehlern. Aber so viele Leute meinen die Weisheit gepachtet zu haben. Diese ewige Angst vor Harmonie, denn sobald sie da ist, muss doch etwas gefunden werden, womit man sie zerstören kann. An Wiederherstellung ist kaum jemand interessiert, denn das wäre ja ein Eingeständnis der eigenen Unfehlbarkeit… Oder einfach zerstören und weglaufen, bevor der andere verletzt = Angst vor Nähe?…

Puuuuh, manches Mal ist es wirklich anstrengend, inmitten solcher Energien zu leben und diese abzuschirmen. Es ist ein Kraftakt, gerade dann wenn wir selbst erkrankt sind. Ich frage mich natürlich warum krank, denn diese Erkrankungen sind ja auch Warnsignale. Bevor ich mir irgendwelche Chemie reinziehe, was ja leider manches Mal nicht zu vermeiden ist, schaue ich nach alternativen Wegen, mein natürliches Gleichgewicht wieder herzustellen und versuche Menschen zu finden, die mich dabei unterstützen, statt zu vergiften. Ich möchte weder von zu viel unnötiger Chemie, noch von negativen Energien vergiftet werden. Auch dann nicht, wenn ich mich stabil fühle und ganz viel Freude in mir ist. Energievergifter können das nämlich nicht ertragen. Ihre Verbitterung geht so weit, dass sie alles dran setzen, um andere runter zu ziehen. Und das lasse ich nicht zu!

Ich liebe das Leben so sehr, auch wenn ich es nicht immer so spüre wie gerade jetzt, dass ich mir meine Sonne in und um mich herum von nichts und niemandem verdunkeln lassen möchte. Natürlich kenne ich auch meine dunklen Schatten und auch das gehört zu einer natürlichen Ordnung und Harmonie, denn Licht und Schatten gehören nun mal zusammen. Darum stehe ich auch zu allem und bin nicht harmoniesüchtig, denn Harmoniesucht bedeutet, Konflikten gerne aus dem Weg zu gehen oder zu verdrängen, um des „lieben Friedens Willen“. Das ist kein guter Nährboden, den Heilung benötigt. Ich muss nicht nach außen ein perfektes Image „pflegen“ so nach dem Motto: „Alles gut! Ich bin ja immer so positiv! Und immer so dankbar, das Leben ist so schön, wir streiten uns nie und alle haben sich immer nur lieb…!“ Ich kenne ganz natürliche und menschliche Phasen, in denen es mir auch mal sehr mies geht und ich gar nichts mehr verstehe, das Unviversum mich sonst was kann, ich undankbar bin, alles zum Kotzen finde und überhaupt. Wenn gerade dann oder deshalb auch noch Krankheiten ausbrechen, ist wirklich Schluss mit lustig. Aber all das darf niemals so weit führen, dass ich andere Menschen oder meine Umwelt vergifte. Klar könnte ich einigen manches Mal sonst was wünschen, was nicht gerade liebevoll wäre, aber wenn ich spüre, dass mich diese Gedanken nicht mehr loslassen, suche und finde ich wieder zu meinem inneren Frieden und wünsche mir diesen auch für diejenigen, die mir buchstäblich nicht wohl gesonnen sind und nicht gut tun. Alles andere nützt niemandem etwas. Das ist weder sinnvoll und konstruktiv, noch schön und harmonisch. Eben nicht heilsam!

Schönheit und Harmonie sind also ganz eng mit dem Frieden befreundet.

Wo das Ziel der Frieden ist, da ist auch die Liebe Zuhause, das Verständnis, das Bemühen um Gleichklang unterschiedlicher und mehrere Stimmen. Da werden Kanon und Mehrstimmigkeit geübt und möglich. Es kann sich stimmig anhören, anfühlen und aussehen. Das wiederum wirkt harmonisch. Und im einander Zuhören und sich miteinander Befassen kann es möglich werden, sich zu finden oder sich dann auch zu lassen, wenn diese Werte zu unterschiedlich empfunden und gelebt werden möchten. Aber das darf nicht dazu führen, dass wir diese erniedrigen oder zerstören, wenn sie nicht passen. Das ist glaube ich das Schwerste, was wir alle immer wieder auf‘ s Neue beachten und lernen müssen: Menschen und Nischen zu finden, wo das gelebt wird, was harmonisch zu uns passt und wenn das nicht möglich ist, in der Gemeinschaft und in der Natur so zu leben, dass wir uns nicht gegenseitig (zer)stören, sondern einen gemeinsamen Nenner finden. Und immer wieder ist die Heilung der Harmonie im Inneren und Äußeren = GESUNDHEIT gefordert, damit der FRIEDEN, wenn er mal gerade nicht da ist, wieder Einzug halten kann. Das geht immer nur mit LIEBE und zu der gehört dann wieder die Achtung, der Respekt, das Verständnis, die Hingabe und die Zeit, denn die ist ganz wichtig!

Zeit für sich und andere haben,

ZEIT für die Heilung, Zeit sich mit allen Höhen, aber auch mit den Tiefen und mit dem eigenen Dreck zu befassen und das alles nicht verdrängen, irgendwohin kehren, die Verantwortung an andere abgeben oder davor weg laufen. Erst dann kann wirksame REINIGUNG stattfinden und ein gesunder Nährboden entstehen für Frieden und Liebe! Und dort wo es sauber ist, fühlt sich das LICHT wohl und so kann auch die SCHÖNHEIT (wieder) sichtbar werden und darf sich zeigen!

Heilung- aus dem Schatten an' s Licht -

Lasst uns gemeinsam diesen Weg gehen und uns darin gegenseitig unterstützen!

NAMASTÉ

Eure Sabina Boddem

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