Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN

In der Begegnung mit, statt im Kampf gegen…

Die Wortwahl in den Medien stößt mir nicht nur zu Corona-Zeiten auf! Diese militante Sprache führt zu entsprechenden Verhaltensweisen. Das gesprochene Wort hat sehr viel Macht. Sie macht etwas mit uns… Deshalb sollten wir nicht nur darauf achten, was wir denken, sondern auch welche Aussagen wir dementsprechend in die Tat umsetzen… Kämpfe erzeugen immer größere Widerstände wie „Angst und Panik“. Diese sind keine gesunden WEGWEISER. Angst erzeugt Enge, schnürt positive Lebensenergien ab und diese Energien brauchen wir FÜR unsere natürlichen Kräfte IN DER BEGEGNUNG MIT allem, gerade dem, was uns nicht gut tut, um es aufzulösen.

Denk mal drüber nach!

In diesem Sinne allen eine entspannte und heilsame Zeit im VERTRAUEN mit liebevoller Annahme und Hingabe an das LEBEN in Liebe und Frieden.

Herzlichst

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

Allgemeines, EIGEN-ART-POESIE, KUNTERBUNTE THEMEN, Lebensphilosophien

Es wird Zeit für ein nährstoffreiches Saatgut, damit wir Liebevolles ernten

Wir brauchen ein nährstoffreiches Saatgut
für die Liebe in unserer Welt.

Es wird Zeit, dass wir

keine Angst säen,
sondern Vertrauen,

gedüngt mit ganz viel Wissen in Dankbarkeit,
um unsere eigene natürliche Schöpferkraft.

Damit wir

keine Feigheit ernten,
sondern Mut,

keine Kälte,
sondern Herzenswärme,

keine Abgestumpftheit,
sondern Sinnlichkeit,

keinen Egoismus,
sondern Achtsamkeit und Respekt,

keine Beschneidung,
sondern Freiheit,

keine sorgenvolle Überbehütung,
sondern Behutsamkeit

keine Unnahbarkeit,
sondern Zusammenhalt

keine Missgunst,
sondern Freude,

keine Verbissenheit,
sondern Humor,

keine Lügen,
sondern authentische Wahrhaftigkeit,

keine Maskerade,
sondern natürliche Schönheit,

keine Gier,
sondern Güte,

keine Herrschsucht,
sondern Gemeinsamkeit,

keine Überheblichkeit,
sondern Stärke,

keine Hörigkeit,
sondern Eigenverantwortung,

keine Kämpfe,
sondern friedliche Auseinandersetzungen,

keine Lemminge,
sondern einzigartige Individualisten,

keine Eintönigkeit,
sondern Vielfältigkeit,

keine Armut,
sondern Reichhaltigkeit,

kein Abwenden von allem Natürlichen,
sondern Hingabe an die Schöpfung

keine Krankheit und Zerstörung,
sondern eine heile(nde) Welt.

Welch eine farbenreiche Ernte 

voller Liebe!

Wir können alle mal ordentlich umpflügen in unseren eigenen Lebensgärten. Jeder einzelne kann etwas zum großen Ganzen beitragen. Dazu brauchen wir keine Befehle, sondern einfach unser schöpferisches Urvertrauen. Damit beginnt und endet alles.

Liebevolle Herzensgrüße

Eure Sabina Boddem aus dem Farbenreich

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Freude und Zuversicht auf all deinen und meinen Wegen…

Ich sitze hier und habe einfach das Bedürfnis zu schreiben, was mir gerade einfällt. Ich muss zwar schon um 5:30 Uhr aufstehen, bin aber noch nicht müde, um zu schlafen.

Heute beginnt gefühlt für mich das wirklich aktiver werdende Eintauchen in das neue Jahr. Die Weihnachtszeit geht zu Ende mit dem Tag der Heiligen drei Könige und dem Ende der Rauhnächte. Die erste Nacht war vom 24. auf den 25. Dezember und die letzte Nacht ist gerade zu Ende gegangen. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr erklären, was diese Rauhnächte bedeuten. Wen es interessiert, findet eine Menge darüber im Internet.

Ich liebe meine beiden Schälchen „Freude und Zuversicht“ die ich einmal von einer lieben Bekannten, nein eher Brieffreundin, geschenkt bekam. Ich habe diese Frau, eine Lehrerin, die damals bereits berentet war, ein einziges Mal in meinem Leben gesehen. Das war 2001 kurz nachdem ich damals mein „Trau-dich-kreativ-Atelier“ in Düsseldorf auf der Hüttenstraße eröffnet hatte. Sie besuchte mich dort, weil sie wegen eines Artikels von mir über meine Arbeit im Atelier in einer Zeitschrift aufmerksam geworden war.

Sie litt unter einer sehr schweren Essstörung und anderen Begleiterkrankungen und wir haben uns bis vor vier Jahren „nur“ geschrieben, so richtig mit Papier und Briefumschlag und nur dreimal miteinander telefoniert. Die Frau beschenkte mich fast 15 Jahre lang. Es kamen Päckchen oder prall gefüllte Briefe an, meist mit selbst gebastelten Aufmerksamkeiten, Papierfaltarbeiten, Gehäkeltes, Gefilztes und vieles mehr. Manches Mal waren es auch gekaufte Dinge, so wie diese beiden Schälchen. Am Anfang konnte ich kaum damit umgehen, denn ich wusste nicht wie ich ihr das alles zurückgeben sollte, zumal mir zunächst auch nicht so viel an diesem Kontakt lag. Ich schrieb ihr das auch sehr ehrlich. Sie aber wollte mir einfach nur gut tun. Das war für sie wichtig und machte sie glücklich. Sie bat mich innigst, das anzunehmen und den Kontakt nicht abzubrechen. Die Frau war ca. 12 Jahre älter als ich. Also müsste sie heute über 70 sein, vielleicht auch älter.

Sie schrieb und schrieb und begleitete mich sogar durch meine große Sinnkrise von 2007 bis 2009, als es mir sehr schlecht ging, nachdem ich beruflich und privat mal wieder Abschied nehmen musste und ich manches Mal keine Lebensfreude mehr hatte. Ich glaube, dass die Schälchen aus dieser Zeit stammen. Ich erhielt solch eine Liebe und kam mir oft so unbeholfen vor, weil ich ihr das nicht auf die gleiche Art und Weise zurückgeben konnte. Ja, mir gingen ihre langen Briefe, in denen sie häufig ellenlang über ihre Krankheiten berichtete sogar manches Mal auf die Nerven. Ihre Schrift war oft so gezeichnet von ihrer Krankheit, dass ich sie kaum entziffern konnte. Aber fast jeder Brief endete zuversichtlich und sie sprach mir Mut zu, wenn es mir schlecht ging und auch sich selbst. Wenn ich mal länger kein Zeichen erhielt, machte ich mir Sorgen und ich vermisste ihre Briefe oder Päckchen sogar schon, auch wenn ich mit dem Inhalt nicht immer etwas anfangen konnte. Trotzdem freute ich mich meist sehr darüber.

Die Frau lebte ländlich und zurückgezogen mit einem kleinen Hund, von dem sie mir manchmal Fotos sendete. Internet, Handy oder ähnliches besaß sie nicht. Ich konnte ihr zu keiner Therapie raten, ihr mit keinem Tipp oder sonstigem helfen, auch nicht mit Besuchen. Das war einfach tabu. Das wollte sie auch nicht. Aber ich habe ihr auf eine andere Art und Weise geholfen. Einfach, indem ich zuließ, dass sie mich beschenken durfte… oder vielleicht ganz einfach, dass es mich für sie gab…

Mir fehlen gerade die Worte und ich habe Tränen in den Augen… Warum schreibe ich das alles? Ich weiß es nicht…, aber ich fühle gerade sehr intensiv… Ich glaube, Sie ist jetzt im Himmel…

FREUDE und ZUVERSICHT verneigen sich und sagen einfach nur DANKE für ALLES…