EIGEN-ART-POESIE, Entwicklung

Vom Lied meiner brennenden Seele

Das Feuer lodert noch in mir,
doch die Nahrung, die Glut zu erhalten,
droht zu schwinden…

Ich möchte meinen Weg gehen,
mit meiner bunten Lust am Leben.
Die Schönheiten am Wegesrand beachten,
spielerisch meine Ziele erreichend,
aus meiner Quelle schöpfend mit Dankbarkeit
und die Leichtigkeit nicht verlieren
in der Schwere der Massenangst.

Ich verweigere diese Angst,
die nicht meine ist.

Ich will dem Strudel der schädlichen Konsequenzen,
die mir aufgezwungen werden, entgehen

Ich trotze der alles vernichtenden Angst,
die mir entgegen schlägt und mich verschlingen will.

Ich möchte laut schreien:
„Hört auf damit!“
Doch diejenigen, die es betrifft,
scheinen mich nicht zu hören,
sprechen eine andere Sprache,
die nur aus zwei Worten besteht,
Angst und Hilflosigkeit.

Ich möchte viel lieber singen
von Liebe, Freiheit und Vertrauen
und bitte euch inständig,
meine Herzensmelodie nicht zu zerstören.

Ich weine Tränen des Mitgefühls für alle Seelen,
die ihre fröhlichen Stimmen verloren haben.

Ich bete um Heilung
und es sind Umarmungen für alle Ängste,
damit sie Wärme spüren und sich wandeln
in Glauben, Vertrauen, Liebe, Hoffnung und Behütet-Sein.

Ich singe das Lied des Ur-Vertrauens
zur Befreiung der Lust und Hingabe an das Leben.

Ich vertraue meinem bunten und lebendigen Feuer,
brauche es für mich, für dich, für euch.

Ich glaube an dieses heilende Feuer in jeder Seele!

Ich lade ein,
mit mir zu singen
und durch’s Feuer zu gehen.

Text © by Sabina Boddem aus dem FarbenReich

Sanfte und warme Berührungen – Intuitives Harfenspiel von Sabina Boddem

ALLERLEI ZUR FARBE, Allgemeines, Farbbedeutung, Farbenergie, GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wichtige Gründe, warum sich ein Virus wohlfühlt und wie wir dem positiv entgegenwirken können

Heute möchte ich erklären, warum mir die Entwicklung der Corona-Krise so zu schaffen macht und warum ich ab und zu schwarz und nicht bunt sehe, was unsere Zukunft betrifft. Ich weise anschaulich auf Zusammenhänge = Ursache und Wirkung der gesellschaftlichen Gegebenheiten bzw. Verhaltensweisen hin, die meiner Meinung nach nicht heilsam sind. Aber ich teile auch mit, wie jeder Einzelne im positiven Sinne etwas für sich selbst und andere tun kann und warum ich appelliere, dass viele Verhaltensweisen und Gewohnheiten überdacht und hinterfragt werden sollten, die schon vor der Corona-Krise da waren, um ein heilendes Klima zu schaffen, das uns jetzt und in Zukunft helfen wird, achtsamer und vor allem natürlicher zu leben. 

In einer Gesellschaft,

  • in der alles und jedes nur funktionieren soll
  • das Gesundheitssystem lediglich Symptome bekämpft und nicht mehr auf Heilung abzielt
  • in der es dabei vielmehr um Geltungsdrang und Geldverdienen geht
  • die Pharmaindustrie mehr unterstützt wird als ein Arzt, der eigentlich ganzheitlich heilen müsste, statt nur noch seinen Stift zu zücken, um Rezepte auszustellen oder nur Geräte benutzt, um den Menschen zu berühren, dabei nicht mehr Hand anlegt, um zu be-hand-eln, der verlernt hat, den Menschen als ganzheitliches Wesen wahrzunehmen, weil in seinem Studium nur der Schmerz im Arm betrachtet wird mit Fokus auf den Arm, aber dieser nicht im Zusammenhang mit dem gesamten Körper gesehen wird
  • in der wir in der Werbung jeden Abend zugedröhnt werden mit Medikamentenempfehlungen, aber nicht darüber informiert werden, was die Symptome uns erzählen möchten, warum sie wirklich melden und dass wir nach der Ursache forschen müssen
  • in der Menschen schon seit zig Jahren so erzogen werden, dass Kinder nicht mehr krank werden dürfen, dass man impft bis zum Umfallen und Kinder keine Schramme mehr abbekommen dürfen, ohne dass gleich der Notarzt gerufen wird
  • in der alles immer steriler gemacht wird und deshalb immer mehr Allergien und Unverträglichkeiten entstehen, weil der Mensch verhätschelt ist, denn der Körper hat verlernt, sich zu konfrontieren, sich zu wehren und sich zu schützen, er ist nicht abgehärtet (Dreck scheuert den Magen, hieß es noch in meiner Kindheit und ich lebe noch!)
  • in der Menschen sowieso gerne Konfrontationen aus dem Weg gehen und lieber an der Oberfläche bleiben, statt mal in die Tiefe zu wandern aus Furcht, sich auch mal mit ihren seelischen und geistigen schwarzen Schatten zu befassen und diese wirklich zu bereinigen und an‘ s Licht holen, was Heilung bedeuten würde und sich stattdessen lieber chemische Pillen einwerfen oder sich als Pseudospiritueller von Edelstein-Amuletten und sonstigem abhängig macht, alles nur schön redet, was auch eine Form von Vermeidungsstrategie ist
  • in der sich Menschen absichern und schützen ohne Ende und sich dadurch überhaupt nicht mehr spüren und extrem viel Geld ausgeben für ihre Schein-Sicherheit
  • in der sie verlernt haben, alle ihre Sinne zu benutzen und alles zu be-greifen, weil vieles ja gar nicht mehr berührt werden muss und nur durch Klatschen, Wischen oder sonstiges angeregt wird
  • in der Kinder und Erwachsene auf dem Bildschirm malen, statt so wie ich, noch reale Farben und alle Töne selbst mischen können und keinen sinnlich, begreifbaren Bezug zu Farben und anderen Dingen (Büchern und vielem mehr) haben, demnächst wahrscheinlich auch nicht mehr zu realem Geld
  • in der Menschen nicht mehr individuell, sondern eher uniform (= Gegensatz von bunt!) sein möchten, aus Angst ein Außenseiter zu werden oder aus der Masse herauszustechen
  • in der den Menschen das eigenverantwortliche Denken, Fühlen und Handeln abgewöhnt wird
  • die einfach nur noch immer weiter, immer schneller, immer effektiver, immer bequemer Zeit sparen möchten und jeden Mist und jeden sogenannten Fortschritt begrüßen und glauben, damit freier und unabhängiger zu werden, sich aber in Wirklichkeit zum Sklaven der Technik machen und nicht merken, wie sie sich immer mehr von sich selbst entfernen, nichts mehr aus sich heraus schöpfen wollen, ja noch nicht mal mehr ohne Einparkhilfe und Navi oder Handy oder… eigenständig agieren können und nicht an die Konsequenzen denken, die folgen, wenn sie sich derart von der künstlichen Intelligenz abhängig machen
  • in der jeder eine eigene Ausrede hat, warum er ausschließlich seine Waren im Internet kauft und nicht im Einzelhandel und dem es egal ist, wenn zukünftig immer weniger Menschen gebraucht werden und dadurch immer mehr Kontaktarmut entsteht
  • in der Menschen völlig verlernen, in einen zwischenmenschlichen Dialog zu gehen, immer kontaktärmer werden und ihnen das auch noch völlig egal ist
  • in der alles getan wird, um mehr Zeit zu gewinnen, aber die meisten Menschen immer weniger Zeit haben
  • in der Schein besser ist als Sein und dem Künstlichen in jedem Lebens- und Arbeitsbereich mehr Raum gegeben wird als dem Natürlichen und dem ganzheitlich sinnlichen Erleben – Kinder fahren mit Helm Laufrad und tragen spätestens in zwei Jahren beim Spielen Ganzkörperschutzkleidung, denn sie könnten sich ja verletzen oder in etwas reintreten oder gar ANSTECKEN (Ich habe bisher alles vorausgesagt, was inzwischen in der Pädagogik abläuft.)
  • in der sich die Menschen lieber zu ängstlichen Lemmingen erziehen lassen als zu eigenständigen und natürlichen Wesen, die genau so wie die Natur draußen, selbst Natur sind, sich aber benehmen wie fremdgesteuerte Maschinen
  • in der das Schwarz-Weiß-Denken und Leben wunderbar funktioniert, aber nicht lebendig ist

fühlt sich ein Virus namens Corona sehr wohl, denn die Menschen waren vorher schon panisch, hysterisch und fern ab von ihrer eigenen Natur. Da hat ein Virus leichtes Spiel.

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass in der Werbung oder von der Regierung niemand

  • auf Selbstheilungskräfte aufmerksam macht
  • über alternative Heilweisen und Methoden informiert
  • über die Stärkung des Immunsystems
  • die Menschen in der Ausübung ihrer Tätigkeit unterstützt, die wirklich an Heilung interessiert sind, auch jetzt nicht in der Corona-Krise, in der es offensichtlich wichtiger ist, anderes zu fördern…

In solch einer Gesellschaft

  • sehe ich lieber bunt, denke, fühle, handle natürlich und eigenverantwortlich in Achtsamkeit und Besonnenheit und
  • appelliere an jeden Einzelnen aufzupassen, dass er sich nicht noch mehr in diese Fänge der scheinbar einfachen und bequemen Welt begibt, um sich sicher zu fühlen und
  • nicht seine Freiheit an den Nagel hängt
  • sich nicht gläsern und manipulierbar machen lässt
  • und aufhört zu glauben, dass die Chemie und die Digitalität die einzigen Heilmittel sind
  • sondern sich endlich als natürliches Wesen begreift und handelt und sich begreifen und behandeln lässt

Und für diese heilsamen Grundlagen brauchen Menschen ganzheitlich gelebte Nähe, Kontakt und Bezug zu sich, zu anderen und zu ihrer Umwelt.

Die Natur ist nicht da draußen. Die Natur bist DU!

Deshalb sind Farben so überlebenswichtig. Sie regen unsere Sinne an, lösen Blockaden, führen den Menschen zurück zu seiner Natur, denn

  • Farben sind Licht und die Natur braucht Licht und kein Schwarz
  • unsere Aura lebt von Lichtenergien
  • Lichtenergien erhöhen unsere Schwingungsfrequenzen, was bedeutet
  • dass unser Energiehaushalt durch Farben aufgetankt wird
  • denn das ist wichtig, weil ein Mensch, dessen Energien buchstäblich im Keller sind, geschwächt ist und sein Immunsystem automatisch auch…

Stell dir vor, du würdest einen Urlaub zum Erholen und Auftanken im dunklen Keller machen. Was passieren würde, brauche ich ja nicht zu beschreiben. Stattdessen bevorzugst du wahrscheinlich einen Ort, an dem du Farben tanken kannst:

  • blauer Himmel, blaues Meer, grüne Vegetation, bunte Häuser oder orangefarbener Wüstensand in der Sonne…
  • Orte, die deine Sinne anregen, an denen du dich wieder spürst…

Farben also können mehr, als uns nur schön aussehen zu lassen.

Ich habe in der Vergangenheit bereits sehr umfangreich über den Zusammenhang von Farben und Energiefeldern (Chakren) in unserem Körper geschrieben. Hier ist ein Link dazu Grundlage der Energiefarbberatung!

Und nicht nur Farben stärken unser Immunsystem, sondern auch am eigenen Körper gefühlte Erfahrungen mit dem, was sich um dich herum befindet.

Dazu gehören auch Berührungen mit Schmutz, Lehm, Regenwürmern, Spinnen oder einer Beule am Kopf oder eine Schürfwunde am Knie. Damit du lernst, was dir gut tut und was nicht und zwar aus eigener Erfahrung und nicht, weil du nur vermutest oder gar schon glaubst, dass etwas schädlich ist, weil es andere dir eingeredet haben.

Du solltest Erfahrungen machen, mutig sein und begreifen, warum und in welcher Situation und mit welchem Ding, Zustand oder welcher Ur-Sache du lernen darfst umzugehen.

Wenn du dir und deinen Kindern alles aus dem Weg räumst, wovon du glaubst, dass es dir und ihnen schaden könnte, verlernst du, dich selbst zu schützen und dein Immunsystem zu stärken, du verlernst den Respekt vor vielen Dingen und die Achtsamkeit vor diesen, weil du sie nicht beachtest, sondern wegsperrst. Deinen Kindern hilfst du nicht, dass sie lernen, eigenverantwortlich mit sich und ihrer Umwelt umzugehen. Hilfe zur Selbsthilfe nennt man das! So sehe ich auch meine eigene Arbeit mit meinen Kunden und Klienten! Verstehst du was ich meine?

In diesem Sinne wünsche ich allen eine heilsame und heilende Zeit jetzt und in Zukunft!

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem, ganzheitliche Farbberaterin aus dem Düsseldorfer FarbenReich

GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Negative Glaubenssätze positiv und konstruktiv umwandeln

Da diese Themen manchmal Bestandteile meiner Beratungen sind, habe ich hier einiges dazu kurz zusammengefasst:

Wenn du dich in einer Lebenskrise befindest, aus dem du keinen Ausweg mehr weißt, versuche all das, was du befürchtest oder, was du an dir nicht magst, aufzuschreiben.

Es ist sehr wichtig, alles erst einmal ungefiltert rauszulassen. Dann nimm dir Satz für Satz vor und formuliere ihn positiv! In jedem NEIN und in jedem GEGEN, steckt auch ein JA und ein FÜR! Du kannst dich ablehnen oder Ja zu dir sagen! Jede Medaille hat zwei Seiten.

Wenn du das immer wieder tust, wirst du merken, wie sich etwas in dir verändert. Das ganze ist ein Trainingsprogramm für dich, deine negativen Gedanken in eine positive und konstruktive Richtung zu lenken, wodurch sich auf Dauer nicht nur dein Handeln verändert, sondern auch deine Situation. Du ziehst Positives und Konstruktives in dein Leben!

Beispiele

Negativ

  • Ich bin viel zu sensibel und zu nahe am Wasser gebaut.
  • Immer werde ich ausgenutzt, weil alle von mir Hilfe erwarten.
  • Ich kann nicht NEIN sagen oder ich bin viel zu abweisend.

 

Positiv

  • Ich habe die Stärke, meine Verletzlichkeit und meine Tränen zu zeigen und diese auch von anderen aufzufangen.
  • Ich bin sehr empathisch. Man sucht mich deshalb gerne auf.
  • Ich achte auf meine Grenzen und bin in der Lage diese anderen zu vermitteln.

 

Negativ

  • Nein, ich traue mich nicht, mich von… zu trennen, weil ich wirtschaftlich abhängig bin von… und nicht weiß, wie alles weitergehen soll. Ich werde in ein leeres Loch fallen und alle (zum Beispiel die Kinder) mitreißen. Es ist ein Teufelskreis, aus dem ich keinen Ausweg finde. Ich hab doch Verantwortung für… Vielleicht ändert… sich ja doch, wenn ich nur alles tue, damit… das einsieht und auch etwas für sich tut. Ich werde von… sehr verletzt und gedemütigt, aber das ist alles nicht so schlimm, wie die Vorstellung, alleine zu sein und nicht zu wissen wie es weitergehen soll. Ich liebe… doch. Ich weiß doch um… Seelennot. Alles, was ich gemacht habe, war und ist umsonst. Ich bin ein Versager…

Positiv

  • Ja, ich gebe zu, dass ich mich vor einer not-wendigen Trennung fürchte, denn ich habe bisher wenig oder kein eigenes Geld verdient und bin es auch nicht gewöhnt alleine zu leben. Ich akzeptiere, dass ich mich ändern und mich lösen muss, damit ich und… die Chance haben zu heilen. Wenn ich… liebe, dann muss ich… frei geben, auch wenn es mir und… schwer fällt. Ich habe alles getan, was in meiner Macht steht, aber nun habe ich das Recht, Grenzen zu setzen und auch meine Müdigkeit, meine Verzweiflung, meine Ohnmacht und meine Hilflosigkeit zuzugeben. Damit helfe ich nicht nur mir und meinen Kindern, sondern auch… Ich gebe aus Liebe auch… die Chance zur Unabhängigkeit und den eigenen Weg zu finden. Ich mache… auch nicht mehr abhängig von mir, denn mit meinem Helfersyndrom, helfe ich… nicht, sondern schade uns auf Dauer nur. Ich möchte nicht länger coabhängig sein. Ich bin es wert geliebt zu werden, statt gedemütigt. Ich finde Hilfe. Ich bin aufgehoben und nicht alleine. Alles entwickelt sich zum Guten unabhängig von… Ich werde Wege und Lösungen finden, mich von meiner Abhängigkeit, Hilflosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung zu befreien und auf eigenen Beinen zu stehen. Freude statt Traurigkeit darf von nun an mein Leben bestimmen, denn nur wenn ich glücklich bin und mich liebe, kann ich andere glücklich machen und lieben! Ich übernehme die Verantwortung für mein Lebensglück…

Und so könnte ich noch unzählige Beispiele aufschreiben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass nicht leicht ist zu beherzigen und noch weniger leicht, die entsprechenden Entscheidungen zu treffen und diese auch in die Tat umzusetzen, denn Loslassen kann mit sehr viel Angst besetzt sein. Aber in der Vergangenheit hat mir zumindest die Methode des Aufschreibens von Negativ in Positiv geholfen, klarer zu sehen und konstruktiv zu werden.

 

Nun wünsche ich dir von ganzem Herzen alles Liebe und Gute!

Du wirst deinen Weg finden und gehen. Davon bin ich ganz fest überzeugt!

      

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Spinne deine Träume und lebe deine Spinnereien!

„Spinn nicht rum!“ mahnten mich meine Eltern. Mal abgesehen davon, dass ich eine Tagträumerin war, die schon als Kind ihren Freiraum zum Alleinsein brauchte. In einer Ganztagsschule oder in einer Kindertagesstätte, so wie es sie heute gibt, wäre ich buchstäblich wahnsinnig geworden. Ich habe mich auch mit Gräsern, Bäumen und Insekten unterhalten. Das nur mal am Rande. Spinnen war und ist bei den meisten Menschen mit etwas Negativem verbunden, also eher mit „dummes Zeug reden“ oder „die Unwahrheit ausdrücken“. Dabei hat das Spinnen auch etwas von Träume spinnen. Und auch Träumen scheint aus der Mode gekommen zu sein. Es gibt kaum noch Freiräume dafür. Also wird es Zeit, dass wir wieder lernen, uns diese Räume zu schaffen und mit Träumen zu füllen.

Wie schön, wenn wir unsere Traumgespinste mal zulassen.

Meistens zerbrechen sie doch an der Realität. Manche haben sogar Furcht, ihre Träume zu spinnen, weil sie nicht enttäuscht werden wollen. „Hat doch eh keinen Sinn,“ und schon hat es sich ausgeträumt. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Spinnereien immer wieder zu visualisieren und ihnen einen kreativen Ausdruck zu verleihen, damit all unsere Bilder, auch wenn sie noch so unrealistisch scheinen, zum rechten Zeitpunkt eine lebbare Gestalt annehmen und in die Realität umgewandelt werden können. Mir als künstlerisch kreativer Mensch ist der Weg vom Spinnen (Träumen) über das Weben ((kreativem Tun) zum realen Handeln (Leben) vertraut, frei nach dem Motto „Spinne deine Träume und lebe deine Spinnereien!“. Das musste ich in meinem Leben immer wieder beherzigen, damit meine Fantasien und mein Mut nicht ständig durch den Druck des Alltags blockiert wurden und das Kind in mir, das an den Zauber glaubte, auch leben durfte. Die Beachtung des inneren Kindes ist für jeden Erwachsenen von Bedeutung, damit er offen bleibt für Neues, für Träume und Sehnsüchte und letztendlich den Weg seiner Bestimmung gegen darf. Wer wird schon auf Dauer gerne fremdbestimmt? Das macht nur krank.

Gerade jetzt beginnt eine Zeit, die sich hervorragend zum Träumespinnen eignet.

Draußen werden die Tage kürzer und das Bedürfnis nach Rückzug in die Gemütlichkeit unseres Zuhauses verstärkt sich. Kerzen, Düfte, ruhige Musik oder Stille können eine behagliche Atmosphäre schaffen, um sich mal ganz fallen zu lassen und zu träumen. Eine Einladung zum Spinnen! Sich Zeit geben für Träume, sie in Gedanken ausmalen, sie einfach fließen zu lassen, sie auf Papier sichtbar machen mit vielen bunten Farben oder sie aufzuschreiben. Hach, es gibt so viele Möglichkeiten, mal alles um sich herum zu vergessen und sich wieder mal sich selbst zu widmen. Kein Internet, kein Handy, keine Reizüberflutung und Ablenkung von außen, sondern sich einfach selbst hingeben! Herrlich! Das ist doch wirklich das Feine an den dunklen Jahreszeiten, in denen in unserer Fantasie alles geboren werden darf, was im Frühling dann an’s Tageslicht drängen kann. Traumspinnerei hat also auch etwas mit Säen zu tun. Wenn wir alle Energien auf das ausrichten, was uns wirklich glücklich macht, dann haben wir eher die Chance, dass sich das, was wir spinnen, auch manifestiert und zur greifbaren Ernte wird. Warum sich nicht mit Schönem befassen, mit dem, was uns gut tut? Schlecht und negativ denken nützt uns doch wirklich überhaupt nichts.

Richte dir deine Traumzeit ein, die du nutzen darfst für deine innigsten Wünsche.

Du darfst sie dir ausdenken, in Gedanken ausmalen, sie malen, tanzen, aufschreiben, aufkleben, formen, modellieren. Es gibt viele Arten und Weisen, einfach mal wieder ein Kind zu sein, das Freude hat im Hier und Jetzt einfach etwas zu spinnen (spielen, fantasieren, träumen…). Ohne Sinn UnSinn machen, fühlen, sich gehen lassen und alles andere sein lassen. Oder einfach in die Stille gehen, ohne Druck und Zwang, dass etwas dabei herauskommen muss, eben abschalten, meditieren, lauschen, was da ist und wenn es sich erst Mal vielleicht sehr leer anfühlt. Auch das darf sein, also bitte nicht erschrecken, wenn du gar nichts in dir spürst, siehst, findest… Sich der Langeweile hingeben. Ja, eine lange Weile haben und dabei nicht aufgeben. Wer kann das heutzutage noch aushalten? Jede Sekunde wird mit Reizen aus dem Handy oder dem Laptop gefüllt, sobald wir auf irgendetwas warten müssen oder in der Bahn von A nach B fahren. Wer träumt denn wirklich noch vor sich hin oder nimmt das wahr, was tatsächlich vorhanden ist. Ich mache das oft, während um mich herum die meisten Leute nur Augen für ihr Handy haben. Die meisten müssen sogar mehrere Sachen gleichzeitig tun. Sie stehen auf dem Stepper im Fitnessstudio mit Kopfhörern aus denen die Musik so laut dringt, dass ich sie auch hören kann und gleichzeitig lesen sie ein Buch oder schauen zwischendurch diese Videofilme vor ihrer Nase! Also ich kreiere auf dem Stepper sehr oft in meinem Kopf einen neuen Blogartikel oder male mir sonstwas aus. Ich werde durch die Eintönigkeit des Steppens sogar dazu „gezwungen“ nichts anderes zu tun, als mich meinen Bewegungen bewusst hinzugeben, auf meinen Körper zu lauschen und zu spüren, was da aufgrund der Bewegungen in mir abgeht und gleichzeitig fließen die Gedanken, ziehen an mir vorbei oder bleiben hängen… Aber einige um mich herum scheinen einfach eine Übung runterzureißen, um möglichst viele Kalorien abzustrampeln, dabei überhaupt nicht mehr wahrzunehmen, wie ihre Haltung ist, ob oder wie ihnen die Bewegung gut tut, was sie mit ihnen macht… All das scheint für einige gar nicht wichtig zu sein. Letztens war ich im Fitnessstudio und eine Frau redete ununterbrochen mit extrem lauter Stimme ohne Punkt und Komma mit einem Typ, der neben ihrem Gerät stand. Sie steppte und steppte und ihr Mundwerk bewegte sich synchron zu ihren kurzen hektischen Bewegungen. Was sie da eigentlich mit sich machte, war ihr mit Sicherheit nicht bewusst, denn das würde ja eine Beschäftigung mit sich selbst fordern und das war ihr zu langweilig!

Die Voraussetzung für unsere Traumspinnereien ist also ein Bei-sich-Ankommen und das sogar so sehr, dass wir alles um uns herum ausblenden und wirklich ganz bei uns sind!

Ihr glaubt gar nicht, wie dann die Zeit vergehen kann. Träume spinnen lässt sich üben. Wenn es irgendwann mal zur lieb gewonnenen Gewohnheit geworden ist, dann gibt es keine Langeweile mehr. Und man braucht weder Alkohol, noch sonstige Drogen dafür, wie einige vielleicht annehmen.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Spinnen! Also, spinn ruhig rum und fange deine Träume in deinem eigenen Netz auf. Und dann lasse dich überraschen von der Magie deines ganz persönlichen Zaubergarns, mit dem du dein Leben selbst gestalten darfst.

Sabina Boddem

aus dem FarbenReich

GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Heilung der natürlichen Harmonie im Inneren und Äußeren

macht GESUNDHEIT möglich

In einem Zeitalter der Zerstörung hat die HARMONIE kaum eine Chance.

Ich spreche noch nicht von großen Kriegen irgendwo da draußen, sondern das Zerstörerische ist leider überall sichtbar und spürbar. Es gibt so viele Menschen, die Harmonie ja gar nicht mehr aushalten können und versuchen alles, um einem naturgemäßen, harmonischen Einklang entgegen zu wirken, entweder aus Furcht sie oder das, was sie erleben, könnte langweilig werden bei zu viel Gleichklang oder weil sie ihre angestauten Agressionen (=innerer Unfrieden) an allem und jedem auslassen müssen. Gleichklang bedeutet jedoch keine Eintönigkeit, sondern ein heiles (gesundes) aufeinander Abgestimmtsein aller miteinander verbundenen Organismen in unserem Körper, unserer Seele und unserer Umwelt. Darunter verstehe ich eine aufeinander bezogene Mehrstimmigkeit, die sich auch beim Singen angenehm anhört, harmonisch erzeugte Schwingungen und eine natürliche All-Verbundenheit. Das ist alles andere als Monotonie und die ist leider gängiger, als die Harmonie und die HEILUNG!

Wir brauchen auch die Stille.

Viele ertragen sie nicht mehr, weil sie nicht im Stande sind, ihrer eigenen inneren Stimme zu lauschen. Sie wollen ihr gar nicht mehr zuhören oder haben Angst vor dem, was sie sagen könnte. Ungesunde Lärmpegel werden nicht mehr körperlich wahrgenommen, sondern selbstverständlich ausgehalten und ertragen. Menschen, die ich draußen sehe, laufen oft eh nur noch mit Stöpsel in den Ohren herum, schotten sich ab, um sich wiederum geräuschvoll berieseln zu lassen. Reizüberflutung in Form von Lautstärke überall! Das stumpft ab. So gibt es auch kaum noch eine Nachtruhe, zumindest hier in der Großstadt nicht, auch nicht am Stadtrand. Stille ist unmodern geworden, so wie natürliche, individuelle Schönheit und Harmonie, empfunden für sich selbst und für die Umwelt.

Überall wirkt zwar der Hygienewahn, aber was ist mit der tatsächlichen Reinhaltung und natürlichen Sauberkeit?

Chemie wird einfach unbedacht geschluckt, gespritzt, inhaliert und überall gleichmäßig verteilt. Müll wird achtungslos irgendwo hingeschmissen. Im Gegensatz dazu wird unter den Teppich gekehrt, geschrubbt, blitzblank gescheuert und verdrängt, aber die Achtung vor sich selbst und anderer Natur bleibt auf der Strecke, mal abgesehen von der mangelnden Seelenhygiene. Die meisten Toiletten sind so gebaut, dass wir unseren Dreck nicht mehr sehen müssen, was aber sehr hilfreich sein kann, denn daran können wir viel über unsere Befindlichkeit und mögliche Heilung erkennen. Tampons halten alles zurück, was abfließen soll, bis die Frauen Zysten bekommen, in denen sich Watte, Blut, Haare, Schleimhaut und anderes verkapselt. Wunder der Natur, unser Körper, wie er doch schützt, sonst würden wir an dem Gift, das nicht abfließen kann, sterben! Und zum Schluss wird dann operiert, damit die Schmerzen erzeugenden Zysten raus können. Bei manchen Menschen habe ich den Eindruck, dass sie permanent ihren eigenen Dreck, den sie sehen und nicht ertragen können, von sich weg kehren oder wischen wollen, aber es trotzdem nicht schaffen, sich wirksam davon zu befreien. Das kann dann schon mal zwanghaft werden. Alles muss funktionieren, schnell weg sein, vor allem nach außen hin perfekt dargestellt und das Image poliert werden, aber das bedeutet nicht gleich sauber und rein zu leben und das, was da so blank geschrubbt wird, auch tatsächlich zu lieben.

Ja, wo bleibt bei allem eigentlich die Liebe, die Hingabe, das Verzeihen und das Verständnis für Zusammenhänge?

Wir lieben uns selbst nicht, dann hören wir uns und einander nicht zu, schlagen um uns herum und glauben trotz allem, alles besser zu wissen? Wer in dem Kampf nicht mithalten kann oder will, der ist raus und unmodern…? Ich bin erschrocken, was ich um mich herum so alles beobachte. Mich macht das traurig. Was bilden sich Menschen ein? Niemand ist frei von Fehlern. Aber so viele Leute meinen die Weisheit gepachtet zu haben. Diese ewige Angst vor Harmonie, denn sobald sie da ist, muss doch etwas gefunden werden, womit man sie zerstören kann. An Wiederherstellung ist kaum jemand interessiert, denn das wäre ja ein Eingeständnis der eigenen Unfehlbarkeit… Oder einfach zerstören und weglaufen, bevor der andere verletzt = Angst vor Nähe?…

Puuuuh, manches Mal ist es wirklich anstrengend, inmitten solcher Energien zu leben und diese abzuschirmen. Es ist ein Kraftakt, gerade dann wenn wir selbst erkrankt sind. Ich frage mich natürlich warum krank, denn diese Erkrankungen sind ja auch Warnsignale. Bevor ich mir irgendwelche Chemie reinziehe, was ja leider manches Mal nicht zu vermeiden ist, schaue ich nach alternativen Wegen, mein natürliches Gleichgewicht wieder herzustellen und versuche Menschen zu finden, die mich dabei unterstützen, statt zu vergiften. Ich möchte weder von zu viel unnötiger Chemie, noch von negativen Energien vergiftet werden. Auch dann nicht, wenn ich mich stabil fühle und ganz viel Freude in mir ist. Energievergifter können das nämlich nicht ertragen. Ihre Verbitterung geht so weit, dass sie alles dran setzen, um andere runter zu ziehen. Und das lasse ich nicht zu!

Ich liebe das Leben so sehr, auch wenn ich es nicht immer so spüre wie gerade jetzt, dass ich mir meine Sonne in und um mich herum von nichts und niemandem verdunkeln lassen möchte. Natürlich kenne ich auch meine dunklen Schatten und auch das gehört zu einer natürlichen Ordnung und Harmonie, denn Licht und Schatten gehören nun mal zusammen. Darum stehe ich auch zu allem und bin nicht harmoniesüchtig, denn Harmoniesucht bedeutet, Konflikten gerne aus dem Weg zu gehen oder zu verdrängen, um des „lieben Friedens Willen“. Das ist kein guter Nährboden, den Heilung benötigt. Ich muss nicht nach außen ein perfektes Image „pflegen“ so nach dem Motto: „Alles gut! Ich bin ja immer so positiv! Und immer so dankbar, das Leben ist so schön, wir streiten uns nie und alle haben sich immer nur lieb…!“ Ich kenne ganz natürliche und menschliche Phasen, in denen es mir auch mal sehr mies geht und ich gar nichts mehr verstehe, das Unviversum mich sonst was kann, ich undankbar bin, alles zum Kotzen finde und überhaupt. Wenn gerade dann oder deshalb auch noch Krankheiten ausbrechen, ist wirklich Schluss mit lustig. Aber all das darf niemals so weit führen, dass ich andere Menschen oder meine Umwelt vergifte. Klar könnte ich einigen manches Mal sonst was wünschen, was nicht gerade liebevoll wäre, aber wenn ich spüre, dass mich diese Gedanken nicht mehr loslassen, suche und finde ich wieder zu meinem inneren Frieden und wünsche mir diesen auch für diejenigen, die mir buchstäblich nicht wohl gesonnen sind und nicht gut tun. Alles andere nützt niemandem etwas. Das ist weder sinnvoll und konstruktiv, noch schön und harmonisch. Eben nicht heilsam!

Schönheit und Harmonie sind also ganz eng mit dem Frieden befreundet.

Wo das Ziel der Frieden ist, da ist auch die Liebe Zuhause, das Verständnis, das Bemühen um Gleichklang unterschiedlicher und mehrere Stimmen. Da werden Kanon und Mehrstimmigkeit geübt und möglich. Es kann sich stimmig anhören, anfühlen und aussehen. Das wiederum wirkt harmonisch. Und im einander Zuhören und sich miteinander Befassen kann es möglich werden, sich zu finden oder sich dann auch zu lassen, wenn diese Werte zu unterschiedlich empfunden und gelebt werden möchten. Aber das darf nicht dazu führen, dass wir diese erniedrigen oder zerstören, wenn sie nicht passen. Das ist glaube ich das Schwerste, was wir alle immer wieder auf‘ s Neue beachten und lernen müssen: Menschen und Nischen zu finden, wo das gelebt wird, was harmonisch zu uns passt und wenn das nicht möglich ist, in der Gemeinschaft und in der Natur so zu leben, dass wir uns nicht gegenseitig (zer)stören, sondern einen gemeinsamen Nenner finden. Und immer wieder ist die Heilung der Harmonie im Inneren und Äußeren = GESUNDHEIT gefordert, damit der FRIEDEN, wenn er mal gerade nicht da ist, wieder Einzug halten kann. Das geht immer nur mit LIEBE und zu der gehört dann wieder die Achtung, der Respekt, das Verständnis, die Hingabe und die Zeit, denn die ist ganz wichtig!

Zeit für sich und andere haben,

ZEIT für die Heilung, Zeit sich mit allen Höhen, aber auch mit den Tiefen und mit dem eigenen Dreck zu befassen und das alles nicht verdrängen, irgendwohin kehren, die Verantwortung an andere abgeben oder davor weg laufen. Erst dann kann wirksame REINIGUNG stattfinden und ein gesunder Nährboden entstehen für Frieden und Liebe! Und dort wo es sauber ist, fühlt sich das LICHT wohl und so kann auch die SCHÖNHEIT (wieder) sichtbar werden und darf sich zeigen!

Heilung- aus dem Schatten an' s Licht -

Lasst uns gemeinsam diesen Weg gehen und uns darin gegenseitig unterstützen!

NAMASTÉ

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe und mir Gott vorstelle…

Gott ist Licht und zeigt sich als Regenbogen

 

Meine GeDANKEn zum Thema

Heute Morgen, als ich mit meinem Becher Kaffee den Tag erst einmal ruhig anging, kamen mir viele Gedanken, die Gefühle weckten, so dass ich seit längerer Zeit mal wieder Tränen loslassen konnte. Es hat mich leichter gemacht… Ich werde gerade aufgrund einer ärztlichen Diagnose wieder Mal dazu angehalten hinzuspüren, was mir das, was da in meinem Körper passiert, über mich erzählt. Einige, die mich schon ein bisschen länger kennen und meinen Blog verfolgen, wissen ja wie ich mit Diagnosen, „Sie werden Ihr Leben lang Medikamente nehmen müssen!“ umgehe. So war das auch mit meinem Asthma, als mir diese Aussage mit schwergewichtiger Mine entgegen geschmettert wurde. Und heute liege ich immer noch über dem Sollwert bei meinen Lungenfunktionstests, die ich regelmäßig beim Arzt durchführen lasse und das schon seit zehn Monaten ohne Medikamente! Ich habe auch nur auch in ganz seltenen Fällen Beschwerden, die mir jedoch keine Sorge machen und mich nicht mehr belasten.

Und nun muss ich mir wieder die Frage stellen: „Was ist meinen Knochen an die Substanz gegangen?“

Und es reicht nicht, diese Frage nur aus dem Wissen zu beantworten. Ich muss das alles buchstäblich wieder fühlen, begreifen, um die notwendigen Energien aufzutanken, die meine Knochen brauchen. Klar ist das Vitamin D3, Kalzium und so weiter plus diese Medizin, die mir der Arzt noch verschreiben wird. Doch all das reicht nicht. Ich ernähre mich gesund, bewege mich viel und bin ein Kind des Sonnenlichts. Doch selbst, wenn ich mir noch zusätzlich Substanzen zuführe, die mir helfen sollen, bin ich nicht an der Wurzel der Ursache und des Ursprungs. Ich möchte auch nicht mein Leben lang Medikamente einnehmen müssen und schon gar nicht welche mit Nebenwirkungen! Ich habe mich nach meiner Asthmadiagnose auch nicht damit abgefunden und mir geht es heute gut! Es gibt wunderbare Menschen, die mich professionell dabei unterstützt haben.

Was ist los?

Ich habe nach einem Bruch des dritten Lendenwirbels die Diagnose Osteoporose erhalten und, dass ich die Knochen einer 70jährigen hätte. Klasse, nicht wahr? Zumal ich mich noch nicht mal so alt wie mein reales Alter 55 fühle, sondern erheblich jünger. Ich hatte mich am Ostersamstag an einem riesigen und extrem mit nasser Erde schweren Blumenkasten verhoben, den ich mit Schmackes auf die Mauer schwingen wollte. Es knackte höllisch und ich dachte: „Lieber Gott hilf mir, ich bin durchgebrochen. Bitte lass das nicht zu, dass ich nie wieder gehen kann.“ Ja, das waren meine ersten lauten Worte. Dann bin ich in gebückter Haltung in die Wohnung gehumpelt, um meinen Mann anzurufen, der mich bald darauf zum Krankenhaus fuhr. Anschließend bin ich von einem Orthopäden falsch behandelt worden mit Spritzen, nach denen es mir nur schlechter ging und der Diagnose: „Sie haben einen Hexenschuss. Viel Bewegung, Rückenübungen und Sport!“ Okay! Als ich mich wieder halbwegs normal bewegen konnte, habe ich wieder getanzt, Sport gemacht und alles, was mir sonst noch Freude bereitete. Dabei habe ich auch immer weniger Schmerzen gespürt. Wenn ich mich bewegte, ging es mir gut. Nur nach dem Aufstehen aus einer Sitzposition heraus, konnte ich erst mal nur gebückt laufen. Da ich nicht vorhatte, immer wie meine Mutter zu ihren Lebzeiten, irgendwo stöhnend aufzustehen, suchte ich einen anderen Orthopäden auf. Der hatte schon den richtigen Verdacht, der sich nach dem Röntgen bestätigte. Das MRT zeigte sogar auf, dass das schon mein zweiter Bruch des dritten Lendenwirbels ist. Der erste passierte höchstwahrscheinlich 2012 bei einem Sturz. Meine Blutwerte sind in Ordnung, zeigen also keine Mängel und die Erkrankung sei in meinem Falle eine Folge der Wechseljahre. Jetzt erhalte ich Akupunktur, darf keinen Sport treiben und nicht tanzen bis der Bruch verheilt ist und habe zudem noch eine Zahnwurzelspitzenresektion vor mir. Tja und das alles darf ich jetzt erst mal verarbeiten…

Vorweg, liebe Kunden und Klienten, macht Euch bitte keine Sorgen! Ich berate schon seit drei Monaten trotz des Bruches. Wenn ich arbeitete, war ich so in meinem Element und positiv abgelenkt, dass ich kaum Schmerzen spürte und wenn, dann nur nach dem Aufstehen vom Stuhl. Aber das ist jetzt auch nicht mehr so. Mir geht es wieder besser. Meine Arbeit tut mir sehr gut!  😀

Warum ich das alles mitteile?

Ich möchte einfach denjenigen, die nur auf Heilung durch Medikamente hoffen, ermutigen, auch mal den Mitteilungen der Seele zuzuhören. Mir hat das im Laufe meines Lebens sehr geholfen und ich habe davon einiges in Form von Poesie, Mantras, Gebete oder in meinen Artikeln erzählt. Ich weiß nicht, wie alles weiter verläuft, aber eines ist mir bewusst: Meine Knochen haben es verdient, mit ganz viel Licht, Liebe und Achtung aufgebaut und stabilisiert zu werden. Ich darf mich dafür öffnen, die Substanzen, die meine Seele braucht, die ICH brauche, zu empfangen. Das bedeutet all das, was mich stärkt! Ich habe in meinem Leben sehr viel gegeben und das aus ganzem Herzen und mit vollem Einsatz. Doch es hat auch einiges sehr an mir gezerrt, ist mir genommen worden und ist von mir an Substanz abgeflossen. Mir ist das schon klar. Doch ich werde wieder einmal hinspüren, wo, wann und wie genau das geschah und was ich genau brauche, um mein Gerüst, was mich hält und trägt, wieder stabil zu machen. Was mich so er-füllt, dass ich meine Stärke be-halten darf, die ich habe, denn ICH BIN STARK! Ich darf auch schwach sein. Weil ich um meine Schwäche weiß und diese auch mal so lassen kann, zur Zeit sogar dazu gestoppt werde, wieder in mich zu gehen, ganz bei mir zu verweilen, hin zu spüren, zu fühlen, mich behandeln zu lassen und auch wie hier offen dazu stehe, bin ich stark. Ich lerne mein Leben lang immer wieder, meine Sender auf Empfangen zu stellen. Ich darf auch nehmen und empfangen. Das bin ich mir wert. Das fällt einigen Menschen sehr schwer und ist auch oft Thema in den ganzheitlichen Farbberatungen. „Nehmen dürfen, sich etwas gönnen ohne Scham…“

Was hat das mit Gott zu tun?

Als ich heute Morgen um 7.00 Uhr so dasaß mit meinem Kaffeebecher in der Hand, dachte ich mal wieder: „Zu wem bete ich eigentlich?“ Es tauchten sofort bekannte Jesusbilder auf. Aber sofort folgten Bilder und Statuen von anderen Gottheiten. „Wer ist es denn nun? Ich kann doch nicht wissen, wer nun der Richtige ist. Gott ist ein Licht, so wie ich es gerade durch das Fenster ganz weit weg am grauen Himmel sehe, weil eine Wolke ein wenig Transparenz zulässt. Okay, ich bete also zum göttlichen Licht…“ Das alles sagte ich laut zum Licht, zu Gott, zu…? Oder bloß ein Selbstgespräch?… Später unter der Dusche freute ich mich plötzlich wie ein Kind, das den Weihnachtsmann zu sehen glaubt. „Ja,“ dachte ich, „Gott ist ein Regenbogen und jeder, der einen Regenbogen sieht, wird von ihm begrüßt. Wer ihn nicht sehen kann, der kann ihn fühlen. Licht- und Farbenergien sind ja auch fühlbar und sie sind in uns. Ist doch ganz logisch. In uns ist doch das Göttliche, weil wir ja Geschöpfe von Gott sind. Und wir brauchen die Lichtenergien und die sieben Regenbogenfarben (Chakras) ohne die wir nicht lebensfähig sind. Ohne Licht (Farben) werden wir krank und sterben. Also ist Gott Licht und erscheint in Form eines Regenbogens. Und wenn wir den Regenbogen in uns haben und so das Göttliche, war dieses Selbstgespräch ja auch eine Art Gebet“ Das war in diesem Moment so klar und fühlte sich so schön an, dass ich immer noch gute Laune habe und dabei bin ich heute morgen so nachdenklich und traurig aufgewacht, weil ich auch noch Träume zu verarbeiten hatte.

Manches Mal ist es heilsam zu denken, zu staunen und zu fühlen wie ein Kind, das alles noch nicht verlernt und aberzogen bekommen hat, das noch die Magie im Leben erkennt. Danke, liebes Regenbogenlicht, dass ich noch so sein darf wie ein unschuldiges Kind: So klar, so rein, so fantasievoll und so unbekümmert. Jipppiii, das ist der erste Schritt zur Heilung! …

 

Folgebeitrag geschrieben am 15.11.2017, also 16 Monate nach diesem Artikel, den Ihr gerade gelesen habt: Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe – Teil II

Wenn Du noch interessiert bist, mehr zum Thema zu lesen, dann klicke folgende Links an. Da ich hier nicht alle Links angebe, stöbre vielleicht einfach mal so durch den Blog!

BeFREIung von den belastenden Ur-Sachen, die unsere Seele bedrücken bis der Körper erkrankt

Wie viel bist du dir selbst wert?

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Warum in den Wechseljahren die typgerechten Farb-Töne heilsam klingen

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Wirkungsvolle, natürliche Gründe jung und gesund zu bleiben, besonders ab 50 J.

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Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel – lebe als Kind des Lichts

Farbbedeutung, Farbenergie

Eigen-Art spirituell

Eigen-Art-Poesie

Lass es Dir gut gehen! 😀

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Allgemeines, GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wer ist der WICHTIGSTE MENSCH in Deinem Leben?

Wer ist der wichtigste Mensch in Deinem Leben?

 

Natürlicherweise erst Mal ich selbst, weil ich jede Sekunde mit mir verbringen muss und wenn ich mich nicht wertschätze und liebe, kann ich das natürlich auch nicht von anderen erwarten.

Ich bin immer ein Vorbild.

Aber so kann, bzw. möchte ich auch nicht immer antworten, indem ich mich an die erste Stelle setze, obwohl das ja notwendig ist. Üblicherweise denke ich nämlich sofort als ersten Impuls an meinen Mann, weil ich ihn liebe und er mich so liebt, wie ich bin. Wir sind Lebens- und Seelengefährten. Dann kommt meine beste und ältere Freundin, die gleichzeitig auch so etwas wie eine Mutter für mich ist und seit 23 Jahren (m)eine Lebensgefährtin. Das ist auch eine Form von Liebe. Meine eigene Mutter habe ich früh verloren.

Doch im Grunde meines Herzens weiß ich, dass meine Liebe zu mir selbst und die damit verbundene Wertschätzung und Selbstachtung die Grundlage für alles ist, was mir im Leben begegnet.

Sobald mich eine Person verunsichert oder wütend macht, dann bin ich in mir selbst zutiefst verunsichert und begegne manchmal auch anderen Menschen so. Wir spiegeln uns ja oft wechselseitig. Es ist völlig natürlich, dass ich mich auch mal abgrenze und auf etwas, das mir nicht gut tut, mit einem scharfen Ton reagiere. Aber letztendlich befriedigt mich es nicht, weil ich dann aus dem Grübeln nicht herauskomme und nicht im Reinen bin. Es wäre auch nicht ehrlich, nur zum Schein Süßholz zu raspeln, wenn mir nicht danach ist. Deshalb ist es sehr wichtig, immer die richtigen Worte zu finden oder die richtige Art sich mitzuteilen, dass einerseits die eigene Betroffenheit zum Ausdruck kommt, aber andererseits auch klar verständlich wird, was ich mir vom anderen wünsche. Manches Mal versteht der Mitmensch mich trotzdem nicht, auch wenn ich alles richtig gemacht zu haben scheine, aber dann ist es nicht mehr meine Aufgabe zu überzeugen, denn ich habe mein Bestes gegeben. Oh, oh, das ist aber manches Mal sehr schwierig, gerade für einen Menschen wie mich, der auch schon mal aus dem Impuls heraus mit Gefühl und ohne Kopf reagiert. Die beiden sollten sich schon absprechen vorher. 😉 Aber auch Schwächen, die jeder Mensch hat, gehören zu mir und darf ich liebevoll annehmen und reflektieren, wenn ich bereit dazu bin. Auch das gehört zur Wichtigkeit und fällt nicht immer leicht.

Mich selbst wichtig zu nehmen mit allem, was ich bin und tue, bedeutet nicht egoistisches Selbstkreisen um die eigene Person, sondern fordert viel Eigenarbeit und Reflexion.

Das bedeutet für mich Selbsterfahrung und Heilung von alten Wunden. Das ist lebenslange Arbeit! Ich kenne keinen Menschen, der nicht in irgendeiner Form seelisch verwundet wurde. Im schlimmsten Fall meldet sich der Körper mit Krankheiten vor allem, wenn diese chronisch werden. Den meisten Menschen ist das gar nicht bewusst. Und es gibt auch genug, die sich sogar schämen, wenn sie sich mit sich selbst auseinandersetzen oder sich gar etwas gönnen. Sie entschuldigen sich dann mit den Worten: „Dem anderen geht es doch viel schlechter als mir. Ich muss doch dankbar sein und ich darf mich nicht so anstellen…“ Dankbar sein ja, aber deshalb darf ich mich trotzdem auch um mich kümmern und nicht nur um andere. Den anderen nützt es wenig, wenn ich selbst auf dem Zahnfleisch gehe. Wenn ich mir ständig über Grenzen gehen lasse, dann bin ich auch anderen kein Vorbild, denn das Gegenüber lernt auch nicht, mit Grenzen angemessen umzugehen – nicht mit meinen und auch nicht mit den eigenen.

Ich könnte jetzt noch viel mehr erzählen, aber das wird dann wieder zu lang und nimmt Dir vielleicht zu viel Zeit. Aber das muss ich doch noch erwähnen: Eine Kundin, die Jahrzehnte lang mit ihrem Vater die Mutter gepflegt hat, zusätzlich selbst ein schwieriges Pflegekind angenommen hat und sich, nachdem die Mutter schon einige Zeit nicht mehr lebt, endlich mit einer Beratung bei mir etwas Gutes gönnen wollte, erzählte mir, dass sie im Auto ein dermaßen schlechtes Gewissen deswegen bekommen hätte und beinahe wieder umgekehrt wäre. Menschen, die als Kind viel Verantwortung und damit eine Schuld aufgebürdet bekamen, sind sehr belastet. Das passiert ja alles im Unterbewusstsein und auch das kennt fast jeder, aber es ist nicht jedem bewusst. Die Kundin war nach der Beratung um einige Schuldbrocken erleichtert…

Übrigens können sich solche seelischen Belastungen später folgendermaßen äußern: Rückenbeschwerden = Last tragen „müssen“; Magen- und Darmprobleme = etwas nicht verdauen „dürfen“; Hautexeme = sich nicht äußern „dürfen“; Bewegungsbeeinträchtigungen jeglicher Art = nicht den eigenen Weg gehen „dürfen“; Unterleibs- und Genitalprobleme = sich selbst verachten „müssen“ und sich und das Leben nicht genießen „dürfen“… So könnte ich noch viele Beispiele aus meiner Praxis schildern. Bei den mit Gänsefüßchen gekennzeichneten Begriffen, handelt es sich übrigens um negative Vorstellungen, die im Unterbewusstsein verankert sind. Diese bedürfen einer heilenden Umkehrung in‘ s Positive wie beispielsweise: „Ja, ich darf mich und mein Leben lieben, respektieren, genießen, erforschen, beachten, beschenken, bereisen, bewegen…, indem ich aktiv dazu beitrage, dass ich meiner Natur (Körper, Geist und Seele) gut tue und damit auch allem anderen…

Erkennst du, wie wichtig die eigene Person und die Liebe zu sich selbst ist, damit wir auch unserer Umwelt mit Liebe und Respekt behandeln können? Wenn das mal nicht gelingt, ist das menschlich, so lange wir in der Reflexion und Auseinandersetzung bleiben. Denn schließlich sind wir vollkommen und nicht perfekt und Vollkommenheit bedeutet, mit allem voll anwesend zu sein – mit unseren Licht- und Schattenseiten!

So und bevor ich es vergesse! Mein besonderer Dank gilt Jürgen Tesch, der mich mit seinen Lebensfragen auf seiner Facebookseite immer wieder inspiriert, auch wenn ich mich schon seit frühester Jugend mit diesen Themen auseinandersetze. Von ihm ist auch die Grafik.

Ganz liebe Grüße

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

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