ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Sommer, Portraitfotos

Attraktiver weicher Sommertyp mit naturgrauem Haar und typgerechten Farben

Heute darf ich Stefanie (49 J.) vorstellen. Sie ist ein weicher Sommertyp mit grün-grau-braunen Augen und wunderschönen Naturlocken, die sie zum Glück nicht mehr färben oder strähnen lässt. Da sie einige warme Pigmente aufweist, dachte sie ein Herbsttyp zu sein. Wenn ein kalter Farbtyp mit naturgrauem Haar allerdings falsche Farben trägt, wirkt das Gesamtbild streng und altbacken. Stefanie stehen die weichen, etwas wärmer anmutenden Sommerfarben sehr gut zu Gesicht. Sie kann aber auch die klaren aus der Palette tragen.

Stefanie hat mir versprochen keine blonden Strähnchen mehr färben zu lassen. Und ich habe ihr gesagt, dass, wann immer sie sich dazu entschließen sollte, ich das merken, mit der Bratpfanne hinter ihr stehen und ihr energetisch ein‘ s drüber scheppern würde.😀 Schon als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich: „Was für eine schöne Frau mit dieser tollen Naturhaarfarbe!“ Aber sie meinte, dass ihr nachgedunkeltes Haar vielleicht zu streng aussehen würde und sie mit dem Gedanken spielen würde, die Haare wieder blond strähnen zu lassen. Sie machte wie die meisten Sommertypen den Fehler, dann dazu viel zu dunkle oder zu grelle Farben zu tragen. Sommertypen mit dunklem Haar brauchen weiche Farben und sollten den Kontrast zum Gesicht so lassen wie die Natur es vorgesehen hat, denn das sieht dann wirklich attraktiv aus und macht keineswegs alt. Außerdem werden die Haare aufgrund der weißen Natursträhnen sowieso auf die Dauer heller, was wiederum nur die Natur so fein hinbekommt.

Aber, was soll ich noch lange beschreiben? Schau und überzeug dich selbst wie wunderschön Stefanie strahlt und wie hübsch eine Frau mit naturgrauem Haar aussieht! Diese Haarfarbe steht nicht nur den Männern!

Vielen Dank an dieser Stelle, Du Liebe, dass ich die Bilder veröffentlichen darf.

Zunächst zwei Vorher-Nachher-Fotos

Zum Glück brachte Stefanie auch farbtypgerechte Kleidung mit.

 

 

 

 

 

 

Ich denke, dass einige Frauen aufgrund des Lockdowns ihre Haare nicht färben konnten und überlegen, was sie nun machen sollen. Ich wurde in den letzten Tagen vermehrt deswegen angeschrieben oder angerufen und ich empfehle, erstmal zu warten bis sie bei mir in der Beratung waren. Denn auch, wenn das Haar danach wieder gesträhnt oder gefärbt werden sollte, dann weißt du wenigstens, welcher Ton wirklich zu dir passt. Leider beraten Friseure oft nicht farbtypgerecht, sondern richten sich nach dem, was sie in dem Kunstlicht glauben zu erkennen oder halten es schlichtweg für Unsinn. Ich sehe viele Friseurinnen, die eigentlich selbst naturdunkles oder ergrautes Haar hätten und gelbblond oder rot gefärbt sind…

Interessiert an einer Farbberatung bei mir? Dann erkundige dich auf meiner Webseite nach den Konditionen unter www.farben-reich.com!

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Unterschiedliche Sommertyp-Geschwister in der Farbberatung

Genau wie bei allen anderen Farbtypgruppierungen auch, finden wir immer Unterschiede.

Ein Indianer ist genau so ein Wintertyp wie ein Schneewittchentyp es sein kann. Ich bin ein dunkelhaariger Herbsttyp und wirke völlig anders als ein rothaariger mit Sommersprossen.

Andrea (51 J.) und Sandra (48 J.) sind Schwestern und beide ein Sommertyp.

Andrea hat graugrüne Augen und wirkt äußerlich mit ihren natürlichen Pigmenten etwas wärmer als Sandra mit ihren blauen Augen, die heller sind als die von Andrea. Deshalb glaubten die beiden auch, dass sie zu unterschiedlichen Farbtypen gehören. Andrea ist vor zig Jahren zum Herbsttyp analysiert worden und hat zurecht gemerkt, dass diese Farben ihr überhaupt nicht stehen. Sie fühlt sich eher zu den dunkleren, kühlen Farben des Sommer-Winter-Mischtyps hingezogen und neigt zu harten Kontrasten und zu dunklen Farben, die sie erdrücken.

Beide Frauen haben von Natur aus aschblondes Haar, das sie typgerecht aufhellen ließen.

Die Haarfarben stehen ihnen gut, da sie vom Ton her zum Typ passen und die Farbe gerade bei Andrea wahrscheinlich über kurz oder lang sowieso zu ihrem Naturton wird. Sommertypen bekommen mit zunehmendem Alter oft cremeweißes Haar, was überhaupt nicht alt macht, sondern Frische und Leichtigkeit bringt.

Für Andrea wird die Auseinandersetzung mit den hellen und leichten Farben zukünftig ein Thema sein.

Wenn sie immer sehr harte Kontraste gewöhnt ist, muss sie sich erst mal mit dem Hellen und Leichten vertraut machen. Damit hat Andrea natürlich eine völlig andere Wirkung. Das Schöne ist, dass sie nach der Farbberatung mit den unterschiedlichen Wirkungen spielen kann.

Wenn ich beispielsweise etwas strenger erscheinen möchte, ziehe ich entsprechende Farben an und umgekehrt, wenn ich weicher aussehen möchte, eben auch die entsprechenden Töne… Jeder Mensch trägt so viele Facetten in sich und in der Farb- und Stilberatung lernen die Kundinnen und Kunden wie sie diese vorteilhaft nach außen sichtbar machen können.

Nun zeige ich Euch zuerst Andrea mit zwei Vorher-Nachher-Fotos. Die rote Brille ist zwar korrekt im Gegensatz zur harten schwarzen Brille, aber lässt sich nicht so gut mit allen Sommertypfarben kombinieren. Ich empfehle eine Brillenfarbe, die ihrer Augenfarbe entspricht und die sie zu allen Sommerfarbtönen tragen kann. Außerdem sollte der Sommertyp aufpassen, weil er zu roten Hautirritationen neigt, was die rote Brille eher unterstützt, wenn die Person nicht geschminkt ist. Auf den rechten Fotos trägt Andrea ein leichtes Make-up im Gesicht und auch an den Augen und Lippen habe ich sie dezent geschminkt.

 

Hier habe ich noch einige Collagen zusammengestellt mit einer kleinen Auswahl typgerechter Farben.

 

 

Hier seht Ihr Sandra ebenfalls typgerecht geschminkt und mit Farben, die zu ihr passen. 

Zunächst ein Frisurenfoto, hier kommt der schöne Haarschnitt und die typgerechte Färbung sehr gut zur Geltung. Die meisten Friseure machen leider den Fehler, für kühle Farbtypen eine zu gelb- oder kupferstichige Farbe zu wählen. Das macht eher altbacken. Diese kühlen weißblonden Strähnchen hingegen passen sich der Naturhaarfarbe an. Sehr vorteilhaft zum Teint und den Augen! Der Übergang zum naturweißem Haar, wie es ja irgendwann auch mal wird, gestaltet sich dann auch sehr harmonisch. Andrea trägt ein Shirt, das trotz der Kontraste zu ihrem Typ passt und ihr steht. Ihr merkt also auch schon hier wieder, dass die Garderobe des Sommertyps nicht ausschließlich pastell-pudrig sein muss. Wem was steht hängt ganz individuell von der Person ab und das lernen meine Kundinnen und Kunden auch in der Beratung.

 

 

 

Und nun seht Ihr die beiden fröhlichen Schwestern gemeinsam wie sie sich freuen, dass sie so schön strahlen können in ihren neu gewonnenen Farben und mit ihrem Make-up.

Die Beratung hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich bin jedesmal sehr stolz, wenn ich meine Kundinnen glücklich machen darf. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei beiden hübschen Strahlefrauen bedanken, dass ich die Fotos öffentlich machen darf und natürlich für ihr Vertrauen!

Wenn auch Du wissen möchtest, was Dir gut zu Gesicht steht, dann informiere Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com über meine Angebote. Ich freue mich auf DICH!

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina Boddem,

ganzheitliche Farb- und Stilberaterin und Visagistin

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Sommertyp drei Monate nach der Farb- und Stilberatung mit natur-weißem Haar

Ihr Lieben,

ich hatte Euch ja die Fortsetzung von meiner Kundin, Sigrun (60 J.), versprochen, die vor drei Monaten den Mut hatte, zu ihren Naturlocken zu stehen und nun auch zu ihrer frischen, creme-weißen Naturhaarfarbe. Beitrag dazu siehe hier:

Neuer Lebensabschnitt – neue Frisur! Sommertyp nach der Farb- und Frisurenberatung im Farbenreich

Ja, und gestern war Sigrun hier und ich habe sie mit den Kleidungsstücken fotografiert, die wir vor zwei Monaten zusammen in der Einkaufsbegleitung (Stilberatung) ausgesucht hatten. Die Haare haben noch nicht ganz ihren brillanten Naturton erreicht, weil sie noch eine Tönung für den Übergang benötigen, aber das meiste an Kupfer-Färbung ist schon raus.

Zur Erinnerung, so kam Sigrun vor drei Monaten zur Farbberatung (siehe linkes Foto!), als ihr Haar noch gelblich blondiert war und Kupfersträhnchen hatte. Nach der Farbberatung sind wir zum Friseur gegangen (siehe linkes Foto!).

Ich habe Sigrun zuerst mit Kleidungsstücken fotografiert, die sie aussortiert hat. Damit möchte ich zeigen, warum ein Sommertyp harte Kontraste wie Schwarz-weiß am Oberkörper getragen meiden sollte. Es dominiert die besonders weiche Ausstrahlung des Sommertyps. Auch erdige Farben des Herbsttyps oder zu grelle Frühlingstyp-Farben kombiniert mit Weiß stehen dem Sommertyp in der Regel nicht. Es liegt also nicht an dem weißen Haar, sondern meistens an den unvorteilhaften Garderobenfarben oder Brillengestellen, die nicht zum Typ passen, wenn eine grau-oder weißhaarige Person altbacken erscheint.

 

Der Sommertyp sollte oben herum ein reines Weiß großflächig oder kombiniert mit Schwarz meiden. Naturweiß oder Wollweiß sind einfach schmeichelhafter. Seht hier links unvorteilhaft und rechts vorteilhaft!

Streifen sind schön, aber man beachte den Kontrast. Schwarz-weiße oder schwarz-graue Streifen stehen wirklich nur dem Wintertyp richtig gut. Siehe rechts wie immer mit typgerechten Farben!

So, und nun noch einige Bilder mit den Farben der Saison, die Sigruns Ausstrahlung entsprechend ihrer natürlichen Pigmentierung unterstützen. Deshalb sieht sie wesentlich natürlicher und frischer aus mit ihren naturweißen Haaren, als mit der Gelbblondierung, mit der man angeblich jünger wirken soll…

 

 

Für alle, die mir stets erzählen, dass es im Winter keine hellen Farben für den Sommertyp gibt: So kann ein Outdoor-Outfit aussehen! Gerade für den Sommertyp gibt es immer und zu allen Jahreszeiten die richtigen Farbtöne. Warum soll also im Winter immer alles nur dunkel sein? Wenn ich in der Straßenbahn sitze, sehe ich meist Schwarz, Dunkelblau oder Dunkelgrau oder erdige Schlammtöne. Schade, denn das, was Ihr hier erblickt, ist doch wesentlich frischer oder?

Also, an alle Leserinnen und Leser, die meinen sie wären noch zu jung für weißes oder graues Haar. Dafür gibt es kein Alter, denn dieses Haarfarbe ist eine völlig natürliche Farbe, wie jede andere auch. Wenn sich alle Frauen dazu bekennen würden, dann würde das niemand mehr mit alt in Verbindung bringen, denn je nach Farbtyp kann ein Mensch schon in den Zwanzigern ergrauen. Und warum sollten nur Männer weißes Haar tragen dürfen? Es ist also immer noch ein längst überholtes Vorurteil, dass Frauen sich die Haare färben sollten. Wenn die Tönungen nicht zum Typ passen, bringt das überhaupt nichts. Die einzigen Ausnahmen bilden einige warmen Farbtypen, die in Sonderfällen schon in jüngeren Jahren grau oder aschig werden. Ihnen steht das leider nicht so gut zu Gesicht und zu ihren Farben, wie den kalten Farbtypen. Warme Farbtypen ergrauen in der Regel auch erst sehr spät oder fast gar nicht, so wie ich. Viele glauben, dass ich, Jahrgang 1961, meine Haare färbe, was nicht der Fall ist! Aber ich würde das auch nicht machen, wenn mein Haar schon weißer wäre, denn ich möchte nicht, dass regelmäßig irgendwelche chemischen Gifte durch meine Kopfhaut in meinen Körper dringen.

Außerdem, was ist denn daran schlimm, älter zu werden und reifer? Das ist ein völlig natürlicher Entwicklungsprozess der Natur!

An dieser Stelle möchte ich mich bei Sigrun ganz herzlich bedanken, dass sie sich zum Mutmachen für viele andere ergraute Frauen zur Verfügung gestellt hat. Und ich gratuliere ihr zu ihrem eigenen Mut, sich endlich zu ihrer wahren Natur zu bekennen und sich so anzunehmen wie sie ist. Und nicht nur das, sondern auch zu begreifen, wie und warum ihre Entwicklung und Entfaltung so notwendig war in ihrem derzeitigen Lebensabschnitt. Sigrun fühlt sich in jeder Beziehung heute wohler und immer stärker bei sich angekommen. Ihre Erzählungen darüber berühren mich sehr und ich weiß, dass das nicht unsere letzte Begegnung war.

Wenn auch Du sehen und erfahren möchtest, was Deiner Natur entspricht, dann schau auf meiner Webseite www.farben-reich.com nach meinen Angeboten. Ich freue mich, Dich hier im Farbenreich begrüßen zu dürfen.