haarfarbe des herbsttyps

Attraktiv mit weißer oder grauer Naturhaarfarbe unabhängig vom Alter!

Ihr Lieben,

nachdem ich mal wieder zig Foto-Beispiele im Internet entdeckt habe, auf denen Grau und Weiß als Kunsthaarfarbe für junge Leute angepriesen werden, denen das gar nicht steht, wenn diese Farben nicht zum Farbtyp passen, appelliere ich wieder mal an alle, die VON NATUR AUS DIESE SCHÖNEN HAARFARBEN haben:

Hört auf, Euch die Haare mit einem gelb-stichigen Blond, Rot, Schwarz oder mit sonstwas zu färben. Eure aktuelle Naturhaarfarbe macht Euch nicht automatisch alt, weil sie zu Eurem natürlichen Farbtyp und Eurem biologisch, natürlichem Entwicklungsprozess gehört. Wenn Ihr Euch dazu farbtypgerecht kleidet oder schminkt, seht Ihr schön aus!

Gesichter verändern sich mit den Jahren und die Natur denkt sich schon etwas dabei, wenn sie Haare dunkler oder heller werden lässt. Wenn Eure Haare also weiß oder grau (heller) werden, dann passt das und wenn Blonde nachdunkeln (meist ein kühles mittleres bis dunkles Aschbraun), dann ist das auch in Ordnung. Dann passt das „Kinderblond“ einfach nicht mehr! Wenn Ihr trotzdem Eure Haare färben möchtet, dann achtet auf den richtigen Unterton. Ein kühler Farbtyp braucht einen anderen, als der warme Farbtyp!

Hier seht Ihr gesammelte Bildbeispiele auf Pinterest, die Euch vielleicht vor dem Färben nützlich sein können – vorausgesetzt Ihr kennt Euren Farbtyp. Um alle Bilder zu sehen, könnt Ihr Euch auf dem Portal kostenfrei registrieren, denn so wird Euch nur eine kleine, sich wiederholende Auswahl gezeigt.

Die schöne Naturhaarfarbe, siehe hier an der attraktiven Katerin (40 J.), die, wie es für Wintertypen üblich ist, schon sehr früh ergraute, hat also nichts mit dem Altwerden zu tun, sondern auch junge Menschen ergrauen. Sie sollten dazu stehen, damit diese Haarfarben, genau wie Goldblond, Rot, Braun u.s.ww. selbstverständlich zu unserem ganz natürlichen, äußeren Menschenbild gehören dürfen – unabhängig vom Alter! Alles andere empfinde ich schon sehr diskriminierend.

Frauen lassen diese Diskriminierung zu und tun dabei weder ihrer Natur, noch der Umwelt gut! Auch kleine Kinder können übrigens je nach Farbtyp das gleiche weiße Haar haben, wie es im Alter vorkommt. Wenn sie dann später als Erwachsene diese Farbe an sich entdecken, bricht die Hysterie aus, weil Loreal das so vorschreibt?

Frauen, wie viel Chemie muss denn noch in Euch rein fließen, damit die Industrie dran verdienen kann? Männer werden doch auch trotz oder gar wegen ihrer grauen, weißen und aschblonden Haare attraktiv gefunden und geliebt oder? Und Ihr müsst Euch erst färben???

Das tut mir wirklich schon seelisch weh, wenn ich erlebe, wie sich so viele Frauen diesem Dogma unterwerfen und mit ihren Kunstfarben oft nicht gut aussehen. Nicht alle natürlich! Aber sehr viele! Und mir tut es weh, wenn ich in Gesprächen erfahre, dass sie sogar darunter leiden und sich nicht trauen aus der Reihe zu tanzen!

Und wie Ihr hier unter https://www.pinterest.de/mitFARBENreich/haarfarben-kalte-farbtypen/ seht, sind Haarfarben wie Weißblond und Grau sowieso im Trend. Es ist doch verrückt, dass sie bei jungen Menschen, die nicht früh ergrauen, gefärbt werden und wenn eine Frau sie von Natur aus bekommt, gerät sie in Panik und verfällt meist dem Gelbblond- und Rotbraun-Färbewahn. Das sieht beim kalten Farbtyp schrecklich alt aus.

Wie viele Kundinnen habe ich schon davon überzeugen können. Sie sendeten mir nach einiger Zeit ihre Fotos, weil sie meinen Tipp beherzigt haben und sahen wesentlich frischer und jünger aus, als vorher mit der Kunstfarbe. Einige Bilder könnt Ihr unter meinen unten angegebenen Links oder in meinem Blog unter den einzelnen Portrait-Beispielen zu den Farbtypen anklicken. Auch auf Pinterest seht Ihr viele Beiträge rund um das Thema Farbe, Stil und mehr, wenn Ihr Euch registriert.

Diese ständige Angst, mit den natur-weißen oder natur-grauen Haaren alt zu wirken, findet nur in den Köpfen und nicht am Kopf statt, denn sie hat überhaupt nichts mit der Realität zu tun.

Alt oder unvorteilhaft sehen Menschen mit dieser Haarfarbe nur aus, wenn sie die falschen Garderoben-Farben dazu tragen oder unpassendes Make-up auftragen. Dem Sommertyp, Sommer-Winter-Mischtyp und Wintertyp mit weißem oder grauem Haar stehen beispielsweise die meisten der Herbst- und Frühlingsfarben nicht gut zu Gesicht und zum Haar. Das sieht furchtbar altbacken aus! Hinzu kommt die innere Einstellung, Wertschätzung und Haltung, die nach außen ausgestrahlt wird. All das kann alt wirken lassen ganz unabhängig von irgendwelchen Haar- oder Garderobenfarben!

Also lasst Euch gut beraten und kommt schwungvoll mit viel Frische und Freude, Eure wahre und schöne Natur zu entdecken und zu entfalten, in das neue Jahr! Ich begleite Euch gerne dabei!

Infos zu meinen Angeboten (Inhalt, Ablauf, Preise) findet Ihr unter www.farben-reich.com und jede Menge Artikel zum Thema und Bildbeispiele zu meinen Kunden hier im Blog!

Vielleicht lerne ich ja den ein oder anderen bald kennen. Ich freu mich und bis dann,

Eure Sabina Boddem aus dem Farbenreich in Düsseldorf

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Dunkler Herbsttyp mit braunem Haar

Heute möchte ich Euch einen Herbsttyp vorstellen, der so wie ich, aufgrund der dunklen Augenbrauen und der je nach Lichteinfall mal kühler und mal wärmer wirkenden Haarfarbe, wahrscheinlich sehr schnell zum Wintertyp gemacht würde oder zum Sommer-Winter-Mischtyp.

Als Nicole (35 J.) mir auf der Treppe entgegenkam, trug sie eine graue Mütze und einen dunkelblauen Schal zu einer grünen Jacke. Deshalb hatte ich zuerst den Eindruck, sie sei ein kalter Farbtyp und steckte sie zunächst in die „Sommer-Winter-Mischtyp-Schublade“. Während unseres Kennenlerngesprächs hatte sie eine sehr dunkle, blau-magenta gemusterte Bluse an und sie erzählte mir, dass das Grün ihrer Augen in Schwarz besonders gut zur Geltung käme. Ich wurde stutzig. Wieso grüne Augen? Ich sah nur graubraune. Hm und dazu die sehr warmen naturfarbenen Haarsträhnen… Je länger ich Nicole wahrnahm, desto mehr dachte ich, dass sie irgendwie müde wirkt und irgendetwas nicht stimmen konnte mit den kalten Farben in Bezug zu ihrem Gesicht. Lange Rede, kurzer Sinn, ich wusste nicht, ob ich da einen warmen oder kalten Farbtyp vor mir hatte. Und wenn warm, dann kam nur der Herbsttyp infrage.

Vor dem Analysespiegel wurde mir schon bei den ersten beiden Tüchern sofort klar: Das ist definitiv ein Herbsttyp. Bei den warmen Farben dieser Palette ging in den Augen das Licht an und das Gesicht strahlte. Ich sah je nach Farbton in dem Braun der Augen Bernstein von Gelbbraun bis Grünbraun. Das Haar sah plötzlich glänzend und warm aus. Die helle Haut wirkte mit den Herbstfarben gesünder. Aus der etwas herb und blass wirkenden Frau wurde eine unglaublich weiche und warme, aber gleichzeitig klar wirkende Schönheit. Ihre volle Weiblichkeit trat buchstäblich in Erscheinung. Wunderschön!

Nicole erkannte das zwar bei den meisten Farben selbst, war jedoch zunächst ziemlich enttäuscht, denn den Herbst verband sie wie viele Menschen mit einem unfein und unedel wirkenden „Ökotyp“ und hielt ihn für nicht tough genug. Dieser Eindruck änderte sich aber ziemlich schnell, als ich „meinen Kleiderschrank ausräumte“, ihr ein Teil nach dem anderen anhielt und sie das anzog, was ihr passte, weil ich viel kleiner bin als sie. Dann machte ich die ersten Fotos, die ich Nicole zeigte. Ja und im Gegensatz zu dem, was sie mir mitbrachte, erkannte sie zu ihrer eigenen Überraschung, dass sie tatsächlich in ihren naturgemäß entsprechenden Farben aufblühte. Die Kleidungsstücke in kalten Farben, die sie mitbrachte, standen ihr wirklich nicht so gut, ganz besonders dann, wenn es sich dabei noch um bunt gemustertes handelte.

Das alles könnt Ihr nun an folgenden Bildbeispielen sehen. Auf den Fotos mit den Herbstfarben ist Nicole von mir dezent geschminkt. Sie selbst brachte mir Make-up zum Zeigen mit. Darunter fand ich beispielsweise Lidschatten in grauen und anderen Töne aus der Sommertyp-Farbpalette und ziemlich kühle Lippentöne. Ich erklärte ihr, warum diese Farben nicht zu ihr passen. Einem Rotkehlchen steht auch kein Taubenblau, Grau und Pink…! Aber nun seht selbst! 🙂

Links sind die Bilder mit unpassenden Farben und rechts die mit typgerechten Herbsttönen.

 

 

 

Und hier noch ein paar Higlights!

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Nicole, diese Beratung hat mir sehr viel Freude gemacht. Außerdem hast Du mich berührt, weil ich so gut nachvollziehen konnte, wie Du Dich gefühlt hast, als Du erkennen konntest, dass Du ein Herbsttyp bist. So viele Erinnerungen an meine ersten Reaktionen aus dem Jahr 1994 kamen hoch. Ich wollte damals schon meine Ausbildung zur ganzheitlichen Farbberaterin abbrechen, weil ich völlig fertig war. Aber ich kann Dir nur aus meinen und anderer Erfahrungen berichten, dass Du Dich finden und annehmen wirst, so wie Du von Natur aus bist. Heute hast Du bereits nach kurzer Zeit damit begonnen. Es wird sich ganz viel entfalten und sichtbar werden… Es tut gut. Lass Dich überraschen!

In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Liebe auf dem Weg, Du schöne Frau! Ich freue mich, wieder von Dir zu hören, zu lesen und vor allem, Dich mal wieder zu sehen.

Herzliche Grüße, auch an alle anderen Blogleser(innen) und eine sich für alle liebevoll und farbenfroh entwickelnde Zeit

Eure Sabina Boddem aus dem Farbenreich

www.farben-reich.com

 

Herbsttyp – natürliches Erscheinungsbild

Leider besteht immer noch der gängige Irrtum, dass Herbsttypen ausschließlich eine helle Haut haben mit vielen Sommersprossen, nicht bräunen und rothaarig sind. Das stimmt so nicht. Wer von diesen oberflächlichen Farbtypbeschreibungen gelesen oder gehört hat, sollte diese ganz schnell vergessen. Es gibt unter den Herbsttypen extrem viele unterschiedliche äußerliche Merkmale. Das gilt übrigens auch für jeden anderen Farbtyp!

Manche Herbsttypen bräunen gut, so wie ich und andere sind und bleiben sehr hell. Der Hautunterton unterscheidet sich gerade im nicht gebräunten Zustand manches Mal nicht leicht von kalten Farbtypen. Eine Farbtypberaterin oder ein Berater muss wirklich sehr viel Erfahrung mitbringen, um das Gesamtbild eines Farbtyps zu erfassen. Die Haut des Herbsttyps hat einen goldenen oder rosafarbenen Unterton. Aber was sagt das einem Laien? Zunächst einmal nicht viel. Olivfarbene Haut wird fälschlicherweise oft dem Herbsttyp zugeordnet, weil ein Herbsttyp Oliv tragen kann. Aber dieser Hautton gehört zu dem kalten Wintertyp (Beispiel: Asiaten, Mexikaner, viele Menschen aus dem mediterranen Raum, dunkelhäutige Afrikaner u.v.m.). Es gibt auch Sommer-Winter-Mischtypen und Sommertypen mit diesem Hautunterton. Die Haut muss auch nicht zwangsläufig sommersprossig sein. Klar kommen beim hellhäutigen Herbsttyp Sommersprossen vor. Das ist aber noch lange kein Erkennungsmerkmal, denn Sommersprossen gibt es auch bei anderen Farbtypen.

Die Haarfarbe kann rot, kastanienbraun, haselnussbraun, schwarzbraun und honigblond sein. Bei den Brauntönen ist von mittel- bis dunkelbraun alles dabei. Eine meiner Kundinnen mit chinesischem Vater und deutscher Mutter, hatte asiatisches, pechschwarzes Wintertyphaar und der Rest von ihr war Herbsttyp! Das können Sie nachlesen unter Sonderfälle unter den Farbtypen in der Farbberatung. Normalerweise können wir in der Sonne den Haarunterton erkennen, der wärmer wirkt, als beim dunkelhaarigen kalten Farbtyp, vorausgesetzt der Herbsttyp trägt seine passenden Farben, die auch auf die Haarfarbe abstrahlen. Wie oft wundern sich meine Kunden, dass ihre Haarfarbe plötzlich wärmer wirkt, wenn sie die richtigen Farben tragen. Der Herbsttyp ergraut in der Regel später als der Wintertyp oder andere kalte Farbtypen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Das Grau ist verglichen mit dem Wintertyp eher perlweiß, statt silber.

Herbsttypen werden oft mit dem Wintertyp verwechselt, sobald sie dunkle Augenbrauen und dunkelbraune Haare haben. Je nach Typ hat jeder Herbsttyp individuelle Farben und Kombinationen. Es gibt unter den Herbsttypen Menschen, die besonders gut die kühleren oder dunkleren Farben ihrer Palette tragen können und eher Petrolblau, statt Oliv, anderen stehen besser die warmen oder helleren Töne und tendieren zum Frühling-Herbst-Mischtyp. Manchen stehen alle Farben gleich gut zu Gesicht. Es gibt dazu noch viel zu sagen, denn die Unterschiede sind, wie bei allen anderen Farbtypen auch, sehr vielfältig und individuell und sind nicht nach einem „Nullschtfünfzehnschema“ einzuordnen.

Die Augenfarbe ist braun, bernstein, grün, braun-grün, grün-braun, blau-petrol, grün-petrol – immer mit einem warmen Unterton. Das Augenweiß ist nicht so klar und rein weiß wie beispielsweise  beim Wintertyp. Trägt der Herbsttyp am Oberkörper seine Farben, dann strahlen seine Augen eine besondere Wärme aus und die Augenfarbe ist eindeutig zu erkennen.

Sehen Sie nun selbst, wie unterschiedlich Herbsttypen aussehen und wirken können – hier meine Kundinnen nach der Farb- und Stilberatung und ich selbst. Sie werden anhand der Bildbeispiele schnell feststellen, dass wir keinen Farbtyp in ein Schema mit nur einem oder zwei Hauptmerkmalen einordnen können. Außerdem zeige ich sehr anschaulich, wie ein und dieselbe Person sich mit unterschiedlichen Frisuren, Stylings und typgerechten Farben verwandeln kann.

Es ist schwierig, sich selbst einem Farbtyp zuzuordnen, denn gerade, wenn die Haut nicht gebräunt ist, kann ein Laie aufgrund seiner Naturpigmentierung kaum den farbtypentsprechenden Unterton erkennen und braune, grüne, petrolfarbene Augen zu dunklem Haar finden wir auch bei allen anderen Farbtypen, den kalten und den warmen! Rote Haare passen auch zu Frühlingstypen oder Frühling-Herbst-Mischtypen. Wenn Sie also wirklich wissen möchten, wer Sie sind und wie viele Farben und Kombinationen für Sie tatsächlich vorteilhaft sind und das sind weitaus mehr, als die meisten von sich wissen, dann empfehle ich eine professionelle, fachlich fundierte und vor allem persönliche Farbberatung. Anhand von irgendwelchen Onlinetests, Fotos oder Beratungen über Webcams ist das richtige Ergebnis nicht gewährleistet!

Schauen Sie auch unter folgenden Links zum Thema:

https://farbenreich.wordpress.com/category/allerlei-zur-farbe/farbberatung-stilberatung-tipps-und-trends/farbtyp-herbst/portraitfotos/

http://www.pinterest.com/mitFARBENreich/herbsttyp-farbharmonien/

http://www.pinterest.com/mitFARBENreich/damenmode-herbsttyp/

http://www.pinterest.com/mitFARBENreich/herrenmode-herbsttyp/

http://www.pinterest.com/mitFARBENreich/haarfarben-warme-farbtypen/

Informationen zu meinen Farbberatungen und weiteren Angeboten unter

www.farben-reich.com

Entsprechende Haarfarben passend zu den jeweiligen Farbtypen: Frühlingstyp, Frühling-Herbst-Mischtyp, Herbsttyp, Sommertyp, Sommer-Winter-Mischtyp, Wintertyp

Ihr Lieben,

anhand der Statistik erkenne ich, dass das Thema „Haare färben“ unglaublich viele Frauen beschäftigt. Zumindest nehme ich mal an, dass die Suchbegriffe überwiegend von Frauen stammen. 😉

Ich habe ja schon einiges dazu geschrieben. Auch, welcher Haarton dem jeweiligen Farbtypen am besten steht. Also hier fasse ich noch einmal grundlegendes zusammen. Eine Farbtypberatung ersetzt das natürlich nicht denn, auch darauf habe ich schon mehrmals hingewiesen, niemand kann von sich hundertprozentig sagen, welch ein Farbtyp er oder sie ist. Bitte gehen Sie nicht nach den Einheitsschemen, die Ihnen Zeitschriften, Kataloge oder Internetanalysen vorgeben. So einfach und oberflächlich, wie das dort überall eingestuft wird, geht das wirklich nicht. Ich halte auch nichts von Großgruppenberatungen.

Es gibt innerhalb der Farbtypen dermaßen unterschiedlich aussehende Menschen. Es ist nicht so, dass beispielsweise ein Sommer- oder Frühlingstyp meistens blond ist oder ein Herbsttyp rote Haare hat u.s.w.. Genau so verhält es sich mit der Augen- oder Hautfarbe. Wer wirklich etwas über sich ganz persönlich herausfinden möchte, dem empfehle ich, bevor er sich die Haare färben lässt oder eine teure neue Brille kauft oder …, eine individuelle, ausführliche und professionelle Farbberatung, die leider oftmals von den Frisören und Optikern nicht gut geleistet wird! Ich habe da seit 1994 während meiner Tätigkeit als Farb- und Stilberaterin schon so einiges erlebt. Das können Sie mir hundertpro glauben! 😉

Also, hier kurz zusammengefasst die Haarfarben für die einzelnen Farbtypen:

Warme Farbtypen:

Frühlingstyp:

  • Goldblond, Flachsblond, Honigblond, Goldbraun, Kupfer, warme helle Rottöne, warmes Hell- bis Mittelbraun, mittelbraunes Haar ist gut für Stähnen geeignet

Frühling-Herbst-Mischtyp:

  • Goldblond, Honigblond, Goldbraun, warmes Hell- bis Mittelbraun, Kastanienbraun, Kupfer, warme helle Rottöne, ideale Strähnchenfarbe ist Kupfer

Herbsttyp:

  • Kastanienbraun, warme Rottöne, Kupfer, Honigblond, warmes Dunkel- und Hellbraun.

Ich empfehle von Grundhaarton auszugehen. Das bedeutet beispielsweise, dass ein dunkler Rotton nicht gefärbt werden sollte, wenn man helle goldblonde Haare hat u.s.w. Sei denn, Sie möchten sich unbedingt völlig verfremden. Wie gesagt, alles ist auch Geschmacksache. Die Haupstsache ist, dass Sie sich wohlfühlen.

Kalte Farbtypen:

Sommertyp:

  • Aschblond, Platinblond, Flachsblond, Aschbraun, Hell- bis Mittelbraun, Balugrau, Perlweiß
  • Das Sommerhaar ist von seiner Farbe her meist gut für Strähnen geeignet. Manchmal sieht auch Mahagoni oder Kirschrot gut aus.

Sommer-Winter-Mischtyp:

  • Mittel- bis Dunkelbraun, Schwarz, weiß melliert.  Auch ein Kirschrot sieht in manchen Fällen gut aus.

Wintertyp:

  • Dunkelbraun, Schwarz, Blauschwarz, Silbergrau, Blaurot, Weiß. Das Ergrauen passiert hier schon in vielen Fällen sehr früh und ist keine Frage des Alters. Beim Wintertyp sieht das silbergraue Haar mit dem entsprechenden Haarschnitt und den zum Farbtyp passenden Gardrobenfarben sehr attraktiv aus.

Mein Motto ist: Je natürliches, desto besser und wenn färben oder tönen, dann wirklich in den Typ entsprechenden Farben.

Aber: Jedem das Seine, und wenn die Haarfarbe pink oder grün sein soll, und demjenigen das gefällt und sogar gut zu Gesicht steht, dann ist das individuell natürlich auch zu akzeptieren. 😉

Fotos zu den Farbtypen finden Sie unter: 

http://www.pinterest.com/mitFARBENreich/haarfarben-warme-farbtypen/

http://www.pinterest.com/mitFARBENreich/haarfarben-kalte-farbtypen/

http://www.farben-reich.com/html/bilder_farbtypen.html

https://farbenreich.wordpress.com/category/allerlei-zur-farbe/farbberatung-stilberatung-tipps-und-trends/farbtyp-herbst/portraitfotos/

Weitere Artikel zum Thema unter:

https://farbenreich.wordpress.com/2010/01/31/wintertypen-ergrauen-fruh-sommertypen-fruhlingstypen-und-herbsttypen/

https://farbenreich.wordpress.com/2010/04/27/wem-stehen-rote-blonde-braune-oder-schwarze-haare-welche-haarfarbe-passt-zu-welchem-farbtyp/

https://farbenreich.wordpress.com/2010/04/28/passt-braun-zum-sommertyp/

www.farben-reich.com

 

Herbsttyp nach der Farbberatung

Hier sehen Sie im Vergleich zu den vorherigen Beispielen eines Herbsttyps mit braun-grünen Augen, einen Herbsttyp mit petrolblauen Augen.

So erkennen Sie, dass jeder innerhalb seiner Herbstfarbenpalette unterschiedliche Favoritenfarben hat. Und vor allem merken Sie, wie schwer es ist, sich selbst zu analysieren.

Die Kundin hat weiße Pigmentstörungen in der Haut, was sich auch im Gesicht bemerkbar macht. Da sie sich nicht gerne mit Make-up oder Puder schminkt, ist es ein wenig zu sehen. Gerade in solchen Fällen fällt es schon positiv auf, wenn man die typgerechten Farben trägt, denn ansonsten wäre auch der Teint hier nicht relativ gleichmäßig. Wenn die Kundin unvorteilhafte Farben trägt, fallen die Unregelmäßigkeiten viel stärker auf. Hier sieht das hübsche Gesicht sehr natürlich aus und die Haut muss nicht unbedingt abgedeckt werden.

 

Herbsttyp

 

Herbsttyp

 

Herbsttyp

 

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Wintertypen ergrauen früh, Sommertypen, Frühlingstypen und Herbsttypen …

 

Heute möchte ich einige Beobachtungen zum Thema Ergrauen ausführen.  Das Grauwerden der Haare ist keineswegs eine Frage des Alters.

Außerdem gibt es noch einiges zu sagen zur Haarfarbe und auch zum Bräunen der Haut. Hier nun die Frage eines Mitglieds im XING, aus der sich folgende schriftliche Konversation ergab:

 

Hallo Frau Boddem

Farben interessieren mich sehr. Es gibt Leute, die behaupten, ich sei der bunteste Mensch den sie kennen. 🙂
Nein, ernsthaft, ich habe tatsächlich eine Frage.

Sie schreiben, dass der wintergraue Typ meistens früh ergraut.
Meine Information ist, dass frühe Ergrauung auf einen Vitamin B5 Mangel (Panthotensäure) und Spurenelementemangel (u.a. Kupfer) zurück geht.
Dann wäre es aber keine Typfrage oder?

Freundliche Grüße,

A. Sch.

 

Liebe Frau Sch.

es ist in der Tat so, dass ein Wintertyp schon in den 20 gern ergrauen kann und, dass der Wintertyp in der Regel am frühesten ergraut, und das Grauwerden deshalb keinesfalls eine Frage des Alters ist.

Ich zum Beispiel bin ein Herbsttyp und habe meine volle Naturfarbe. Meine Mutter war ein Herbsttyp und hatte in ihren 70ern kaum graues Haar … Und ich könnte Ihnen unzählige Beispiele aufzählen. Und aus den vielen Jahren (seit 1994) meiner Tätigkeit als Farbberaterin können Sie sicher sein, dass das eine sehr genaue Beobachtung ist. Auch Karin Hunkel, bei der ich gelernt habe, hat uns das damals schon vermittelt.

Natürlich gibt es Ausnahmen! Ich kenne eine Frau seit über 20 Jahren. Sie ist ein Herbsttyp und wurde schon mit Ende 20 Jahren grau, weil sie sehr krank ist und starke Medikamente nehmen muss. Ihr gesamter Stoffwechsel, ihr Hormonhaushalt und alles, was damit zusammenhängt, ist natürlich sehr beeinträchtig. So könnte natürlich in individuellen Fällen auch ein Vitaminmangel vorliegen. Ich bin keine Ärztin und kann das natürlich hier nicht so erklären. Und diese Ausnahmen gibt es auch bei gesunden Menschen.

Es gibt so viele unterschiedliche Typen innerhalb der Farbtypen. Es gibt Wintertypen die eine schneeweiße Haut haben und trotz dunkler Haare nicht braun werden (sog. Schneewittchentypen) und auch Herbsttypen (z. B. mit rotem Haar und Porzellanhaut), die sehr hell bleiben. Und es gibt die Personen beider Kategorien, die sehr gut bräunen, wie zum Beispiel auch ich. Das Ammenmärchen, dass dunkelhaarige automatisch besser bräunen, stimmt überhaupt nicht.

So kann man auch nicht nur danach gehen, ob jemand braune oder schwarze Augenbrauen hat und ihn aufgrund dessen in einen Herbst- oder Wintertypen stecken. Es kommt auf den Unterton an. Es gibt Herbsttypen mit sehr dunklen Brauen und Wintertypen mit helleren …

Deshalb berate ich auch nie in Großgruppen und nach einem Einheitsschema und kann überhaupt nicht verstehen, wie so etwas online beraten werden soll oder nach Ankreuzverfahren, a la Katalog und Frauenzeitschriften. Das geht einfach nicht.

Fakt ist jedenfalls, dass Wintertypen (aus allen Ländern, gerade Orientalen oder Menschen aus mediterranen Ländern …) früh silbern ergrauen und ihre Haar dunkel nachfärben. Bei den dunkelhaarigen Herbsttypen und auch bei den Frühlingstypen (also bei den warmen Farbtypen) ist das eher eine Ausnahme.

Sommertypen, die früher in jüngeren Jahren blond waren, werden häufig dunkler und empfinden ihre Haare als aschig oder das Haar wird auch schon im Gegensatz zu den warmen Farbtypen relativ früh mit grauen Strähnen durchzogen. Dieser Ton sieht jedoch mit den richtigen Farben edel aus und wirkt meist jünger, als wenn die dunkler gewordenen Haare plötzlich viel zu hellblond gesträhnt oder verfärbt sind.

Meiner Meinung nach macht die Natur das schon ganz richtig mit uns. Wenn wir uns verändern, dann passt das Grau oder das dunklere Haar zu uns. Das bedeutet jetzt nicht, dass ich völlig gegen Tönungen, Strähnchen oder Färben der Haare bin, denn dass soll jeder so machen, wie er sich wohl fühlt.

Und ich kann sehr gut verstehen, dass Frauen mit langen Haaren oder langen Locken, die schon mit Anfang 30 völlig grau sind, ihre Haare färben. Ein pfiffiger und typgerechter Haarschnitt in Grau kann jedoch auch bei jungen Menschen sehr modisch und flott aussehen. Auch das kommt immer auf den Typ an und manchen rate auch ich da zur Färbung!

Nur, wenn ich um Rat gefragt werde, dann rate ich zumindest zu Tönungen, Färbungen und Strähnchen in den Farben, die zum Farbtyp passen. So zum Beispiel ein goldiges Blond zum Frühlingstyp und nicht zum Sommertyp, ein warmes Rot zum warmen Farbtyp und ein kühles Rot zum Sommer- oder Wintertyp … und so weiter, denn dann wird es meiner Meinung nach stimmig.

Wie dem auch sei, es kann sich jemand die Haare grün färben, und der betreffende Mensch ist supersymphatisch. Ich möchte also hier keine Dogmen aufstellen!

Übrigens: Männer sehen auch ergraut sehr attraktiv aus. Warum nicht auch die Frau? 🙂

Ich habe nun noch weiter ausgeführt, als Sie, liebe Frau Sch., hier wissen wollten. Wenn ich einmal in meinem Element bin, dann bin ich schwer zu stoppen! 😉

Ich hoffe, ich konnte Sie dennoch zufrieden stellen.

Herzlich und farbenfroh
Sabina Boddem

 

Liebe Frau Boddem,

herzlichen Dank für Ihre sehr interessanten Ausführungen und für die Mühe, die Sie sich gemacht haben. Ich habe einiges dazu gelernt. Wahrscheinlich ist es tatsächlich so, dass es eben Typen gibt und dann noch zusätzlich Erkrankungen, bzw. Mangelerscheinungen.

Ihre Kenntnisse in Bezug auf den Sommertypen kann ich nur bestätigen. Ich bin ein Sommertyp (übrigens einer der sehr gut bräunt: Sonnenbrand? Watt is datt denn?), kam blond zur Welt und aschte dann irgendwann sehr nach.
Böse Menschen nennen das Straßenköterfarbe. Ich habe viele Jahre blondiert, vor einigen Jahren aber damit aufgehört, weil ich meinem Kopf diese Prozedur nicht mehr antun wollte. Blondieren ist ja schon sehr aggressiv. Ausserdem ist gefärbtes Haar irgendwann immer stumpf und glanzlos und sieht deshalb ungesund aus.

Sie haben schon Recht, wenn Sie sagen, dass die Natur es da sehr gut mit uns meint. Seit zwei Jahren (ich bin jetzt 43 Jahre alt) schleichen sich weiße Haare auf mein Haupt und ich finde das absolut edel in Verbindung mit meinem mittelblonden Aschton. Ich würde meine Haare nicht mehr färben wollen, weil es mir so total gut gefällt. Mein sehr feines, mittelaschblondes Haar mit silbrigen Natursträhnen glänzt wieder gesund und schön, seit ich gelernt habe der Natur zu vertrauen.

Ihr Foto ist übrigens eine tolle Werbung für Sie als Farbberaterin, weil es stimmig und sehr attraktiv aussieht.

Vielen Dank nochmal für Ihre Mühe,

liebe Grüße und viel Erfolg wünscht Ihnen,

A. Sch.

 

Liebe Frau Sch.,

herzlichen Dank für Ihre schönen Komplimente. Darüber freue ich mich natürlich!

Dass Sie ein Sommertyp sind, habe ich mir aufgrund Ihres Fotos schon gedacht. Schön, wie Sie zu Ihrer Naturhaarfarbe stehen. Übrigens, kenne ich eine Menge Sommertypen, die zwar zuerst einen Sonnenbrand bekommen aber, wenn sie erst mal bräunen, werden sie dunkler als ich, die irgendwann im Karamel stecken bleibt, während die Sommer rötlicher und dunkler bräunen. 😉 Auch hier gibt es große Unterschiede. Einmal gibt es die „Elfen“ unter den Sommertypen, die immer hell sind und dann diejenigen, die dunkel werden, auch vom Haar her.

Auch Ihnen heute nochmals liebe Grüße und einen schönen und erfolgreichen Tag!

Mit bunten Grüßen
Sabina Boddem

 

Liebe Frau Boddem,

früher hatte ich in meinen Urlauben immer den Spitznamen “ Miss Piz Buin“ weg, weil ich innerhalb kürzester Zeit tiefdunkel wurde. Heute gehe ich allerdings vernünftiger mit meiner Haut um. Nur noch Schattenbräune. Hautkrebs, nein danke !

Ihnen wünsche ich ein schönes Wochenende!

A.  Sch.

 

Falls Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch Fragen haben zu diesem Thema, so schreiben Sie Ihren Kommentar, in dem Sie unter den Stichworten auf Kommentar klicken, damit sich das Schreibfeld für Sie öffnen kann! Ich werde Ihre Fragen so weit es geht beantworten.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und wie immer bunte Grüße

Ihre Sabina Boddem


www.farben-reich.com