graue haare nicht immer eine alterserscheinung

Sommertyp mit eigentlich schon schönem, weißen Haar, typgerechten Farben und Mustern

Heute stelle ich wieder einen Sommertyp vor. Silvia (56 J.) hat von Natur aus, wie einige Sommertypen ihres Alters, weißes Haar mit wenigen noch dunklen, aschblonden Stellen. Die Naturfarbe würde sehr edel zu ihren Farben aussehen und ihr Gesicht wesentlich frischer und jünger erscheinen lassen, als das gelbliche Blond, das sich leider die meisten Sommertyp-Frauen färben oder färben lassen. Nochmal an dieser Stelle! Dieses gelbliche Blond um das Gesicht rum ist wirklich kontraproduktiv und macht Sommertypen nicht jünger, schon gar nicht, wenn Frauen merken, dass das Gesicht an Kontur verliert und sich dann in viel zu hart kontrastierten Mustern und Farben kleiden und schminken.

Sommertypen brauchen Leichtigkeit und neigen dazu, von zu starken Kontrasten oder Brillen buchstäblich weggehauen zu werden, weil das alles viel zu schwer unter dem Gesicht lastet und die Frauen wiederum sich dazu viel zu stark schminken, um diese Farben und Kontraste wieder auszugleichen. Irgendwann sieht man dann nämlich gar nichts mehr von der wirklichen Ausstrahlung der Person, sondern viel zu viel Farben, Muster und Make-up. Natürlich können Sommertypen auch dunklere Farben und auch Kontraste tragen, wenn sie die Farben aus ihrer Palette miteinander kombinieren. Das zeigt das erste Vorher-Nachher-Foto sehr anschaulich und auch die Fotos mit Farb- und Musterbeispielen, die zu Silvia passen. Ich habe dabei jeweils ein Foto mit Haarreif eingestellt, so dass man den Haaransatz erkennen kann.

Meine Kundin ist ein klarer Sommer mit blauen Augen, die ich mit Lidschatten und Wimperntusche betont habe. Nun seht selbst, wie schön und frisch Silvia mit ihren Farben strahlt.

 

 

 

 

 

 

Ich muss immer schmunzeln, wenn die Kundinnen zuerst nicht glauben, dass graues oder weißes Haar nicht älter macht, wenn sie die typgerechten Farben und damit verbundenen Muster tragen oder die typgerechte Brillenfarbe. Bis sie dann vor dem Spiegel sitzen und den Haaransatz mit ihren vorher getragenen Farben und den typgerechten Farben vergleichen. Dann erst erkennen sie, was die falsche und die richtige Haarfarbe mit den Kleidungs- oder Brillenfarben kombiniert bewirken kann.

Mit Klick auf diese Links seht Ihr ein weiteres Beispiel dazu! Unter dem ersten Link ein Sommertyp in der Farbberatung und unter dem zweiten Link die selbe Frau ein Jahr später mit ihren naturgrau- und weißen Haaren.

Warum eine Sommertyp-Frau bereits während der Farbberatung ihren weißen Haaransatz schön findet

Attraktiv mit grauen Haaren! – Eine Frau beschreibt ihre innere und äußere Wandlung

Bei Männern, hier ein Beispiel dazu – Sommertyp-Mann mit weißen Haaren vor und nach der Farb- und Stilberatung – werden die weißen oder grauen Haare als edel empfunden, vor allem, wenn die Männer dann wirklich die dazu passenden Farben tragen. Leider neigen Frauen dazu, das einfach nicht an sich selbst wahrhaben zu wollen und immer denken, dass graue oder weiße Haare alt machen und sich eher mit der falschen Haarfarbe älter machen, als sie sind. Dabei wären die Frauen so schön, wenn sie ihre wahre Natur endlich mal annehmen und verinnerlichen würden. Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen das Haarefärben, wenn die Haarfarben nicht gegen die Naturhaartöne wirken, sondern den Naturton positiv unterstützen. Gut, dass Sivia‘ s Tochter mit in der Beratung war, denn sie hat es sofort erkannt an ihrer Mutter und war damit natürlich eine zusätzliche Unterstützung, so wie beide Frauen im Anschluss an diese Beratung bei der Farbtypanalyse der Tochter erkannt haben, dass sie kein Sommertyp, sondern ein Frühlingstyp ist, was sie vorher überhaupt nicht sein sollte, nach der Farbberatung aber schon viel besser annehmen konnte. Es macht schon sehr viel aus, wenn man selbst mal vor dem Spiegel sitzt und im Wechsel der passenden und unpassenden Farben sieht, was die Reflexion der Farbtöne auf Haut, Augen und Haare bewirken kann.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Silvia, dass sie sich für den Blog zur Verfügung gestellt hat und für das Vertrauen in meine Arbeit. Es hat viel Freude gemacht zu sehen, wie beide in der Beratung aufblühten und immer schöner wurden. Dazu gehört natürlich Offenheit und Bereitschaft. Dafür auch ein ganz herzliches Dankeschön an beide „Mädels“. Es war klasse und herrlich erfrischend mit Euch! 🙂

Wer sich über meine Angebote und Konditionen informieren möchte, klickt bitte auf meine Webseite www.farben-reich.com!

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Attraktiv mit grauen Haaren! – Eine Frau beschreibt ihre innere und äußere Wandlung

Eine Kundin (57J.) schickte mir heute eine Mail mit Fotografien, um Frauen Mut zu machen, zu sich selbst zu stehen. Besonders diejenigen, die sich vielleicht auch gerne zu ihren grauen Haaren bekennen würden, es sich aber nicht trauen, weil die Umwelt leider immer noch suggeriert, dass graue oder weiße Haare bei Männern attraktiv sind, aber bei Frauen nicht, werden durch diese Zeilen spüren, wie erleichternd es sein kann, sich endlich wert zu schätzen und so zu lieben, wie die eigene Natur es vorgesehen hat.

Nicht nur ihre Zeilen sind sehr berührend, sondern auch die beiden wunderschönen Fotografien.

„Hallo Sabina,

als ich nach Deiner Beratung zu Hause ankam, habe ich eine ganze Weile vor meinem Kleiderschrank gestanden.

Mir wurde nun langsam klar, warum ich mich in einigen Klamotten wohl, in anderen Klamotten gar nicht wohl gefühlt habe.

Ich habe mir kurzerhand einen großen grauen Sack geschnappt und alle Klamotten, in denen ich mich gar nicht wohl fühlte, sofort entsorgt. Das war eine Riesenerleichterung.

Seither habe ich mich nur noch in zu mir passende Farben gekleidet und meine Haarfarbe von goldblond auf meinen Naturton mit silberfarbenen Strähnen geändert. Das Ergebnis ist einfach klasse.

Meine Lieben, meine Kollegen und viele Bekannte haben mich immer wieder angeschaut und mir gesagt, dass ich mich verändert hätte, aber sie nicht wüssten wie. Ich sähe irgendwie anders, besser aus.

Ich hatte zu Anfang nicht erzählt, dass ich bei Dir war. Dies habe ich erst später gemacht. Ich wollte einfach mal sehen, ob meine Veränderung bemerkt wurde.

Natürlich haben die Bekannten, die auch schon bei Dir waren, das sofort erkannt und gesagt: „Du warst bei Sabina! Du siehst klasse aus.“

 

Sabina, ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Dir bedanken. Du hast mir Mut gemacht und mir mit den zu mir passenden Farben die Möglichkeit gegeben, mich in mich selbst zu verlieben.

Ich habe endlich den Mut gefunden, zum Fotografen zu gehen und die Fotos von mir machen zu lassen, die ich schon immer mal machen wollte.

Und, soll ich Dir was sagen, ich finde mich endlich schön auf diesen Fotos.

 

Ganz viele liebe Grüße von

Marion“

 

Wer erfahren möchte, wie die Farbberatung von Marion abgelaufen ist und wie sie zuvor aussah, klickt auf folgenden Link => Warum eine Sommertyp-Frau bereits während der Farbberatung ihren weißen Haaransatz schön findet

Informationen zu meinen Beratungen gibt es auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

Warum aschgraue, aschbraune und aschblonde Menschen und Hunde attraktiv sind

und ich die Bezeichnung „straßenköterfarben“ oft nicht angemessen finde

Dass die Aschtöne ihren besonderen Reiz haben können, zeige ich heute unter anderem mal an einem Hund, der sogenanntes „straßenköterbraunes“, wie es viele Frauen leider immer wieder abwertend nennen oder graubraunes, schlammfarbenes (taupe) Fell hat. Niemand würde diesen Hund umfärben oder unattraktiv finden, schon gar nicht kombiniert mit Farben, die ihm von Natur aus gegeben sind oder die sich wunderbar zu seiner Fellfarbe kombinieren lassen!

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Auch eine Frau mit dieser Haarfarbe kann klasse aussehen, wenn sie typgerechten Farben trägt.

Sommertyp mit passenden Pastellfarben

Und was machen viele Menschen? Wenn sie ihre Haarfarbe uninteressant oder sich selbst langweilig finden, dann kleiden sie sich beispielsweise in diesen Farben, um gesehen zu werden. Und das sieht dann aus, als würde man diesem Hund diese Beispielfarben anziehen. Aber mal ehrlich, findest Du das optimal, was Du da siehst?  😉

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Auch beim Menschen „beißen“ sich Haarfarbe und Haut zu unpassenden Tönen.

Sommertyp mit unpassenden warmen, leuchtenden Frühlingsfarben

Oder sie kleiden sich so und glauben, dass sie „straßenköterfarbene“ Haare haben, weil die Farben nicht zu ihnen passen (linkes Foto) und würden mit typgerechten Farben bemerken, dass ihre Haarfarbe einen warmen Unterton hat (rechtes Foto)!

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Einige merken, dass das nicht aussieht, was sie tragen, aber statt dann mal die Garderobenfarben zu wechseln, färben und schminken sich die Frauen so lange, bis sie zu allen Farben passen, weil sie sich von Natur aus so nicht mögen, wie sie sind und vor allem glauben, sie seien nicht hübsch genug, weil ihnen nicht alle Farben stehen, die an anderen Farbtypen toll aussehen. Obendrein degradieren sie nicht nur ihre Naturhaarfarbe, sondern auch die Fellfarbe eines Hundes. Ich glaube kaum, dass irgendjemand seinen Hund nicht wundervoll und schön findet, wenn er Aschbraun, Graubraun, Aschblond oder Aschgrau ist. Hierbei handelt es sich lediglich um kühle Braun- oder Grautöne, die aber nicht ganz so kalt, dunkel und kontrastreich sind, wie die des Wintertyps! Die aschigen und helleren Töne brauchen eben eine besondere Beachtung ihrer Kombinationsfarben.

Also betrachte Dich, falls Du mal wieder an Deiner Haarfarbe zweifelst, als etwas ganz besonders Edles und Feines!

Stelle das heraus, was du hast und zwar in Deinen Farben, denn eine Taube ist kein Spatz und ein Papagei keine Elster… Aber alle Tiere sind individuell auf ihre eigene Art und Weise schön! Finde heraus, was Dich unterstreicht und töne, schminke, färbe Dich gegebenenfalls so, dass es noch Deiner Natur entspricht, sonst verliert Du Dich.

Wenn Du Dich jedoch tatsächlich und wirklich wohlfühlst unabhängig davon, ob es zu Deinem natürlichen Farbtyp passt oder ob es anderen gefällt, darf das selbstverständlich so sein! Ich verurteile das nicht! Aber degradiere nicht Dich und damit all die lieben und schönen „Straßenköter“ oder die Tiere, die eine Fell-, Feder- oder Schuppenfarbe haben wie Dein Haar!

Und außerdem kannst Du viele andere Farben, die nicht zu Deiner Haarfarbe und Deiner Haut passen wunderbar miteinander kombinieren, so dass Du bunt und peppig gekleidet bist und Du trotzdem noch da bist und nicht Deine Garderobe, Dein Make-up oder Deine Haarfarbe im Widerspruch stehen oder alleine wirken, so wie beispielsweise bei dem zweiten Hundebild oder den anderen Fotos, die ich hier als Beispiel zeige.

Ich empfehle jedem, mal ungeschminkt und ungefärbt Mode oder Brillen einkaufen zu gehen. Wirkt das Kleidungsstück oder die Brille zuerst und Du stehst im Hintergrund oder bist Du dominanter als das, was Du Dir anhältst. Im besten Falle wirkt beides harmonisch zusammen, wenn Du nach Harmoniefarben oder Kombinationen suchst.

Oberstes Prinzip ist immer: DU MUSST DICH WOHLFÜHLEN und mögen egal, was ich hier schreibe! Denn das mache ich um Denkanstöße zu geben und unter anderem, Menschen Mut zu machen, die unter den gängigen Klischees leiden, dass Grau, Weiß oder Aschbraun langweilig oder alt macht und ihre natureigenen Farben gerne positiv unterstützen möchten, statt völlig anders zu färben oder für diejenigen, die glauben, sie hätten eine langweilige Haarfarbe, weil ihre bisherige Garderobenfarben diese nicht unterstützen und dafür ihren Farbtyp bestimmen lassen möchten. Es gibt natürlich weitaus mehr Gründe, eine Farb- und Stilberatung in Anspruch zu nehmen. Siehe weitere Artikel im Blog!

Hast auch Du oder jemand, den Du kennst, Interesse an einer Beratung? Schau Dich auf meiner Webseite um unter www.farben-reich.com. Hier findest Du nähere Informationen zu meinen Beratungen und zu den Konditionen.

Auch als Geschenk sehr zu empfehlen! Es gibt Gutscheine dafür!

In meinem WordPress-Weblog (das ist nicht meine Webseite!), in dem Du Dich hier gerade befindet, kannst Du beim Stöbern noch viele weitere Artikel zum Thema oder Bildbeispiele entdecken.

Viel Spaß dabei und farbenfrohe Grüße

Sabina Boddem

Graue Haare sind bei jedem Menschen (Farbtyp) unterschiedlich

Gerade lese ich, dass jemand in meinem Blog nach Informationen gesucht hat, welche Modefarben er zu grauen Haaren tragen kann.

Dafür musst du erst einmal wissen, welcher Farbtyp du bist, denn graue Haare sind je nach Farbtyp sehr unterschiedlich. Es gibt weißes, aschgraues und silbernes Haar in ganz verschiedenen, natürlichen Farb- und Hell-dunkel-Nuancen. Dazu kommen all die anderen natürlichen Pigmente, wie Haut- und Augenfarbe, die bei der Garderoben- und Accessoires-Farbwahl berücksichtigt werden sollten. Und sogar innerhalb eines Farbtyps gibt es Riesenunterschiede! Siehe auch Unterschiedliche Farbtypen auf einen Blick.

Graues Haar macht nicht automatisch alt, wenn dazu die typgerechten Garderoben- und Make-up-Farben getragen werden. Das sieht oft frischer, interessanter, erwachsener und gleichzeitig jugendlicher aus, als eine künstliche Haarfarbe, die nicht zur Haut passt. Außerdem wird nicht jeder Mensch erst im Alter grau, sondern Grau ist eine völlig natürliche und normale Haarfarbe, die zum Beispiel der Wintertyp schon in jungen Jahren unter 30 bekommen und tragen kann. Die Gesellschaft hat das leider nur noch nicht verinnerlicht, sonst gäbe es diese Vorurteile besonders für Frauen nicht!

Von Pauschalantworten hast du also leider nicht viel. Eine fundierte und intensive persönliche Farbberatung hilft dir weiter, um letztendlich zu wissen, was dir wirkungsvoll steht.

Graue Haare sind je nach Farbtyp unterschiedlich

Jeder Mensch ist ein Individuum, das ich als ganzheitliche Farbberaterin nicht einfach in sechs Farbschablonen presse, sondern immer auch die ganz individuellen Merkmale und Eigenarten berücksichtige.

Aus diesen Gründen berate ich nur persönlich und niemals via Fotos oder Chat.

Das nur noch mal zur Erinnerung zwischendurch. 😉

Allen einen schönen und bunten Tag

mit lieben Grüßen

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Warum eine Sommertyp-Frau bereits während der Farbberatung ihren weißen Haaransatz schön findet

und sich deshalb das gefärbte Gelb-Blond herauswachsen lassen möchte

Sommertyp mit falschen Farben und zu gelbtonig gefärbten HaarenSommertyp mit zu hartem SchwarzAls ich meine Kundin, Marion (57J.), vor der Farbberatung zum ersten Mal sah, kam sie mir auf der Treppe entgegen. Ihr Haar wirkte genau so gelb wie ihr Gesicht, das aussah wie Wachs. Um Kontrast herein zu bekommen, trug sie ein auffallendes Halstuch, das sie überstrahlte, weil es ihr Gesicht verdrängte. Dazu kombinierte sie eine gelbgrüne Jacke, die zum Frühlingstyp passt, der von Natur aus goldblond sein kann. Darunter trug Marion ein schwarzes Shirt, das sie zu streng und blass aussehen ließ und zu dem ihr gefärbtes Haar noch gelblicher erschien. Wie die meisten Frauen, die von Natur aus aschblond oder weiß sind, bekam auch sie einen gelblichen Blondton gefärbt, da sie glaubte, ihr weißes und stellenweise noch aschblondes, dunkles Haar, würde sie zu alt machen. Klar mit falschen Farben, sieht das schöne Weiß, das den Sommertyp eigentlich sehr frisch und leicht erscheinen lässt, tatsächlich alt aus.

Während der Farbberatung trug Marion einen Haarreif, so dass der Haaransatz sichtbar wurde und immer, wenn ich typgerechte Farben umlegte, sah der Ansatz strahlend weißblond aus und bei den für sie unvorteilhaften Farben, wirkte das Weiß altbacken. Marion war richtig fasziniert, wie schön ihre Naturhaarfarbe zu ihrer tatsächlichen Natur passte und dass sie es zukünftig gar nicht mehr nötig hat, diese Farbe zu verleugnen.

Auch die Brille lässt sich zu den vorteilhaften Sommertypfarben kombinieren, da das Metallgestell einen kühlen Aschbraunton hat und die richtigen Farben auffing. Meiner Meinung nach dürfte die Brille farblich ein bisschen weicher sein, denn gerade der Sommertyp wird schnell von einer zu dunklen Brille dominiert. Aber in diesem Fall sah die Brille pfiffig aus. Es kommt ja auch immer drauf an, wie man gerade wirken möchte. Oft haben wir ja eine Brille, die sportiver aussieht und eine, die unauffälliger ist, eben je nach Kleidungsstil und Anlass. Je auffälliger das Gestell ist, desto mehr sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Farbton wirklich zum Farbtyp passt, eben damit wir nicht ausschließlich Brille sehen, sondern die gesamte Person wahrnehmen können.

Nachdem ich Marion dezent farbtypgerecht geschminkt hatte, versuchten wir ihr für die Nachher-Fotos die Farbanalysetücher, die für die Sommertyp vorteilhaft sind, umzulegen, da sie keine Kleidungsstücke in diesen Farben mitgebracht hatte. Schnell bemerkte ich, dass der falsche Haarton nun extrem zur Geltung kam, denn der wirkte nun wirklich viel zu gelb. Also strich Marion sich das Haar aus dem Gesicht und versuchte gleichzeitig die Tücher festzuhalten. Wir hatten eine Menge, denn wer kann bei den vielen, gleichzeitigen Handgriffen schon eine entspannte Pose einnehmen und gleichzeitig strahlend lächeln? Als wir sahen, wie schön der natürliche, weiße Haaransatz zu allem passte, kamen wir mal auf die Idee, das Haar aus dem Gesicht zu kämmen. Lachanfälle waren inbegriffen, denn diese Fotosession war wirklich lustig. Das kommt auf den Bildern auch voll rüber, denn bei allen Hindernissen durch Stoffe festhalten, sich nicht bewegen dürfen und dabei trotzdem schön locker bleiben, strahlte Marion sehr, denn sie hatte schon nach dieser relativ kurzen Zeit von drei Beratungsstunden das Gefühl, wieder ein Meilenschritt bei sich angekommen zu sein.

Sommertyp links mit unvorteilhaft gelbblond gefärbtem Haar, rechts mit dem natürlichen, vorteilhaft weißen Haaransatz

 

Sommertyp

 

Sommertyp (2)

Sich endlich schön finden, so wie man ist, das macht einfach glücklich und ich finde, dass Marion für ihr Alter sehr erfrischend und jung aussieht, gerade mit ihrem Naturhaarton im Ansatz, was auch auf den Fotos sehr gut sichtbar wird.

Und hier kommen zum Abschluss zwei Vorher-Nachher-Fotos.

Sommertyp links mit falschen Farben, rechts mit typgerechten Farben

 

Sommertyp links mit unvorteilhaftem Schwarz und zu gelbstichigem Blond, rechts mit typgerechten Farben und dem viel vorteihafteren ,weißen Naturhaaransatz

Vielen Dank, liebe Marion für Deine Herzlichkeit und Offenheit. Deine positive, tiefsinnige, unverfälschte und direkte Art ist sehr sympathisch. Du hast mir ja einiges von Dir anvertraut. Ich habe eine große Achtung und entsprechenden Respekt vor Deiner Entwicklung. Du kannst anderen Menschen ein Vorbild sein und Mut machen…

Und genau deshalb bist Du so wie Du bist:

Einzigartig schön!

www.farben-reich.com

Nachtrag am 01.05.2017

Ein Jahr nach Marion‘ s Farbberatung und diesem Beitrag schickte sie mir zwei Fotos mit ihrer neuen Frisur und ihrer Naturhaarfarbe mit folgenden Zeilen dazu:

„Hallo Sabina,

als ich nach Deiner Beratung zu Hause ankam, habe ich eine ganze Weile vor meinem Kleiderschrank gestanden.

Mir wurde nun langsam klar, warum ich mich in einigen Klamotten wohl, in anderen Klamotten gar nicht wohl gefühlt habe.

Ich habe mir kurzerhand einen großen grauen Sack geschnappt und alle Klamotten, in denen ich mich gar nicht wohl fühlte, sofort entsorgt. Das war eine Riesenerleichterung.

Seither habe ich mich nur noch in zu mir passende Farben gekleidet und meine Haarfarbe von goldblond auf meinen Naturton mit silberfarbenen Strähnen geändert. Das Ergebnis ist einfach klasse.

Meine Lieben, meine Kollegen und viele Bekannte haben mich immer wieder angeschaut und mir gesagt, dass ich mich verändert hätte, aber sie nicht wüssten wie. Ich sähe irgendwie anders, besser aus.

Ich hatte zu Anfang nicht erzählt, dass ich bei Dir war. Dies habe ich erst später gemacht. Ich wollte einfach mal sehen, ob meine Veränderung bemerkt wurde.

Natürlich haben die Bekannten, die auch schon bei Dir waren, das sofort erkannt und gesagt: „Du warst bei Sabina! Du siehst klasse aus.“

 

Sabina, ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Dir bedanken. Du hast mir Mut gemacht und mir mit den zu mir passenden Farben die Möglichkeit gegeben, mich in mich selbst zu verlieben.

Ich habe endlich den Mut gefunden, zum Fotografen zu gehen und die Fotos von mir machen zu lassen, die ich schon immer mal machen wollte.

Und, soll ich Dir was sagen, ich finde mich endlich schön auf diesen Fotos.

 

Ganz viele liebe Grüße von

Marion“

 

Frauen, steht zu Eurer Natürlichkeit!

Besonders, wenn Ihr älter werdet oder seid! Es lohnt sich, denn Ihr seht in der Regel schöner und jünger aus, als Ihr glaubt! Schönheit nur sehen reicht nicht. Sie möchte beachtet, gefühlt und geliebt werden!

Vorab, damit es nicht zu Missverständnissen kommt! Ich bin nicht gegen Schminken, Schmücken oder Färben! Aber ich finde es schade wie kontraproduktiv meist von Profis gegen die Natur gearbeitet und beraten wird, wenn es natürlich aussehen soll und das von den Kundinnen auch erwünscht ist! Die Kunden verlassen sich auf diese Beratungen, nicht weil sie wenig Selbstwertgefühl haben, sondern weil sie sich es selbst wert sind und schön aussehen möchten, aber keine Frisöre sind und nicht wissen können, welcher Ton gefärbt werden muss. Das kann bedeuten: Wenn jemand aschblondes Haar hat und möchte frischer aussehen und das Haar aufhellen, dann sollte er darauf achten, dass das Blond ein kühler Ton ist. Stattdessen sehen Frisöre vielleicht grüne oder braune Augen und schon wird das Haar goldgelb gesträhnt und passt nicht zur Haut. Es gibt auch kühle Farbtypen mit diesen Augenfarben! Oder wenn Grau von Natur aus perlweiß und oder gelblich ist, dann sollte es nicht blaustichig gemacht werden oder umgekehrt. Das sind nur wenige Beispiele von vielen. Es geht nicht darum, dass ich hier jeden verteufle, der Haare färbt. Von mir aus könnt Ihr grün-gelb-gepunktet und kariert herumlaufen, wenn Ihr Euch geschmückt, schön und toll findet. Das hat ja auch was mit der Liebe zu sich selbst zu tun und Mut, wenn jemand sich kreativ und wild ausdrücken möchte. Hier in meinem Artikel geht es ausschließlich darum, dass viele Frauen sich färben, weil ihnen schon klischeehaft eingeredet wird, dass Grau automatisch alt macht oder ein dunkler Aschton ab einem bestimmten Alter automatisch unvorteilhaft sei. Das stimmt ja auch vereinzelt, aber doch nicht immer und bei jeder Frau! Selbstverständlich darf und soll jede machen, was sie für richtig hält und ich gehe bestimmt nicht in meinem Privatleben herum und verurteile oder beurteile Menschen nach ihrem Geschmack. Auch berate ich nicht mit solch einer Einstellung. Bitte versteht mich richtig, denn ich hatte im Facebook schon heftige Diskussionen darüber, weil Frauen sich angegriffen fühlten, die sich die Haare gerne färben.

Ich erlebe es seit 22 Jahren meiner Beratungstätigkeit und ich bin immer wieder traurig, wie sehr sich Frauen zum Teil verbiegen und manches Mal sogar buchstäblich unnatürlich und sehr unvorteilhaft zurechtmachen lassen oder selbst machen. Wenn jemand sich wirklich sicher ist mit dem, wie er sich nach seinem persönlichen Empfinden färbt, schminkt oder kleidet und sich richtig wohl fühlt, dann ist alles okay! Es geht hier in erster Linie um Frauen, die sich eigentlich gar nicht färben möchten und mit ihrer natürlichen Haarfarbe gut aussehen, aber sich permanent unter Druck gesetzt fühlen bis sie irgendwann nachgeben! So viele machen das doch nur, weil ihre Umwelt ihnen einredet, sie hätten es nötig, zu färben oder sonstiges an sich zu retuschieren. Hört doch endlich auf damit, Eure Freundinnen, Kolleginnen, Mütter oder… zu überreden, die Haare zu färben, wenn sie grau oder dunkler geworden sind. Es liegt in den meisten Fällen nur an den falschen Garderoben- oder Make-up-Farben, wenn eine Haarfarbe unvorteilhaft aussieht. Grau, Weiß, Silber macht nicht zwangsläufig alt und Aschblond oder Aschbraun auch nicht im Alter. Das Blond in der Jugend wird oft dunkel und das ist oft schön so. Mensch, Frauen FRAUEN WACHT endlich AUF und hört auf, Euch einzureden Ihr wärt nicht attraktiv genug, so wie Ihr seid!

Natürlichkeit der Frau im Alter #GraueHaare #Aschblond #Aschbraun #Farbberatung #Stilberatung #FarbenreichHier seht Ihr meine Kundinnen, die nach der Farbberatung den Mut hatten, endlich zu ihrer individuellen und naturgegeben Schönheit zu stehen und diese mit den richtigen, typgerechten Garderobenfarben akzentuieren. Es nützt nichts eine Haarfarbe um das Gesicht herum zu tragen, die nicht zum Hauttyp passt und dazu noch die Kleidungs- und Make-up-Farben, die auch nicht passen. Das macht weder jünger, noch schöner. Ich habe es gerade gestern auf einem Event erlebt, als ich Farbberatungen durchführte, wie viele Frauen ab Mitte 40 aufwärts zu ihrer rötlichen und rosa Haut gelb-goldene Haare oder Brauntöne mit Gelb- oder Rotstich färben. Das sieht dermaßen unvorteilhaft aus. Dann suchen diese Frauen verzweifelt Kleidungsfarben, die zum Haar passen, aber dann sehen sie noch unstimmiger aus. Viele haben so schöne graue, glitzernde Haare im Ansatz oder auch dunkle, aschblonde. Das würde so toll aussehen und fein mit entsprechenden Garderobenfarben. Warum in aller Welt reden die meisten Frisöre und überhaupt viele Menschen den Frauen ein, dass dunkles, graues oder aschblondes Haar immer alt, hart oder langweilig aussähe? Warum werden Frauen immer erst hässlich geredet, um sie dann künstlich schön zu machen? Die Natur muss nicht erst zerstört werden, um daran zu wieder Geld zu verdienen. Sie ist in aller Regel heil, wenn wir sie lassen! Männer dürfen auch ihr Haar tragen, wie es von Natur aus ist. Da macht niemand diesen „Steip“ ‚drum. Männer dürften aber auch mal in die Farbberatungen kommen, damit sie die vorteilhaften Töne zu ihrem Teint und ihren Haaren finden. Und selbst das stört die Gesellschaft nicht, wenn sie rumlaufen, wie sie wollen. Nur die Frauen machen sich dermaßen verrückt oder werden verunsichert durch Medien oder ihr nahes Umfeld.

Mensch, die Natur ist nicht langweilig, die falsche Mode zum Menschen kann sehr langweilig wirken! Schaut Euch an und was zu Euch wirkungsvoll passt. Die Farben und die Mode sollte sich Eurer Natur anpassen und die ist schön! Und nicht umgekehrt! Auch die Haarfarbe, die Ihr färbt oder das Make-up sollte entsprechend Eurer Natur gewählt werden, damit die Frisur nicht wie eine Perücke wirkt und das Gesicht nicht angemalt aussieht. Mehr möchte ich doch gar nicht vermitteln.

Ich liebe meine Berufung und meine Kundinnen! 🙂

Bitte liebt Euch doch auch und schätzt Euch mehr wert, so wie Ihr seid und hört nicht auf jedes Klischee!

Herzlichst Eure

Sabina Boddem, die nach dem Event ziemlich erschrocken ist, wie sehr Frauen sich negativ beeinflussen lassen und zutiefst verunsichert sind…

www.farben-reich.com

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Da ich, Jahrgang 1961, stets erheblich jünger eingeschätzt werde als ich bin, muss ich ja irgendetwas richtig machen. 😉 Ich werde oft gefragt: „Wie machst Du das nur? Verrätst Du mir Dein Geheimnis?“ Ich denke normalerweise gar nicht darüber nach, denn ich kriege das selbst gar nicht so mit, weil ich mich an mich gewöhnt habe, so wie ich bin. Wie muss Frau denn mit 54 Jahren aussehen oder sein? Ich finde, dass viele Menschen heutzutage jünger wirken, als die Generation meiner Eltern. Wenn ich mir nur die Stellung der Frau anschaue, wie diese noch bis in die 70er Jahre hinein war. Wir haben da heute mehr Möglichkeiten, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und lassen uns nicht mehr so fremd bestimmen, wie die Frauen früher. Obwohl, meine Schwestern werden auch Zeit ihres Lebens immer viel jünger eingeschätzt und sie sind beide über 70 J. Also doch „nur“ gute Gene?

Es gibt also kein Geheimnis, sondern einfach ein paar Dinge, die für mich wichtig sind und im Grunde genommen schon immer wichtig waren:

Gefühle zulassen und zeigen ist für mich eine Grundvoraussetzung.

Natürlich kann ich nicht jedem gleich in den „Allerwertesten“ treten oder losheulen, auch wenn mir noch so danach ist und auch im positiven Sinne nicht allen um den Hals fallen. Trotzdem kann ich egal, wo ich mich befinde, in Respekt und Achtung vor dem anderen mich authentisch zeigen.

  • Lachen ist ganz wichtig. Also, wenn ich dafür in den Keller gehen müsste, dann würde ich krank. Egal, wie schlimm das Leben manches mal sein kann, meinen Humor habe ich zum Glück nie verloren. Dazu gehört auch, Erlebnisse zu verarbeiten, los zu lassen und sich und anderen zu verzeihen.
  • Ich habe mir auch meine kindliche Freude bewahrt und die Begeisterung, gemeinsam mit Kindern zu spielen. Wie oft saß ich gerade früher, als ich noch mit Kindern arbeitete, mitten im Gewühl und war das erwachsene Kind in der Runde. Es hat mir Spaß gemacht. Kind sein unter Kindern bedeutet nicht gleichzeitig Respektverlust der Kinder dem Erwachsenen gegenüber. Im Gegenteil, die Kinder merken, wenn etwas echt ist und das respektieren sie eher, als wenn sie einen Erwachsenen vor sich haben, der keine Fehler oder keine Schwächen zugeben kann und vor allem verlernt hat, selbst ein Kind zu sein.

 

Eigenverantwortung erkennen

und spüren, was mir wichtig ist, was mir gut tut und mich nicht verrückt machen lassen, weil fast jeder etwas macht, was ich aber nicht möchte, gehört für mich auch zum jung Bleiben.

  • Wenn ich jeden Mist annehmen würde, den die Umwelt versucht Menschen, gerade Frauen, einzureden, dann hätte ich zig Cremetöpfchen, Pillendöschen, Haarfärbemittelpackungen, Spezialslipeinlagen, Schlankheitskuren, Kochbücher mit Rezepten herum stehen. Das alles natürlich speziell für die alternde und „bedürftige“ Frau in den Wechseljahren und ein Pilates-Programm am Sofa liegen, ganz zu schweigen vom Hormon-Yoga-Buch. Klar spüre ich, dass sich seit den letzten Jahren so einiges in mir und an mir verändert und das war bisher auch nicht immer sehr angenehm. Körper, Geist und Seele erwarten, nein verlangen sogar mehr Disziplin und sie wünschen sich das Besten vom Besten. Höre ich nicht drauf, dann gehen die „Zipperlein“ los. Oft sind es Schwachpunkte, die sich immer schon in gewissen Zeiten meldeten, aber die nun besonders viel Aufmerksamkeit benötigen. Ich finde es faszinierend, dass mein Körper mein Instrument ist, das gerne positiv gestimmt sein möchte.

 

Aber was ist das Beste vom Besten?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich bedeutete das:

  • Ich mache Fitnesstraining, jogge bei schönem Wetter, liebe Spaziergänge in der Natur tanze und bewege mich einfach gerne, weil mir das gut tut und alles in und an mir, gerade seit ich in den Wechseljahren bin, verstärkt nach Bewegung ruft. Ich fahre nicht mit dem Auto von Tür zu Tür, sondern gehe noch zu Fuß, fahre Rad und benutze öffentliche Verkehrsmittel, in denen ich lieber Menschen und meine Umgebung beobachte, als ausschließlich auf mein Handy zu schauen.
  • Ich liebe seit Monaten meine Wiesenblumen- und Zimtseife, weil diese Düfte meine Sinne berühren (für dich können es andere Düfte sein). Ich lasse seitdem keine chemischen Duschgels mehr an mich ran, denn diese Seifen sind aus naturreinen, pflanzlichen und ätherischen Ölen hergestellt. So habe ich keine schuppige und trockene Haut mehr, denn vom Wasser trinken alleine bekam ich das nicht weg. Ich bin eh nicht so eine Vieltrinkerin.
  • Mein Gesicht fühlt sich an wie ein Kinderpopo, weil ich eine hausgemachte, natürliche Aloe-Ölpaste benutze, die ohne nachzufetten direkt einzieht. Sie ist ohne Konservierungsstoffe, hält sich im Kühlschrank sehr lange und wird portionsweise für das Bad zur Benutzung abgefüllt. Ich komme ewig damit aus und alles ist überhaupt nicht teuer! Auch früher habe ich nie etwas gegen Falten benutzt, sondern mich immer sehr natürlich behandelt. Ich brauche keine teuren Cremes und schon gar nichts zum Vorbeugen, damit ich nicht altere. Das wäre für mich absoluter Blödsinn.
  • So und noch etwas, was ganz wichtig ist, wo ich gerade mal bei der Hautpflege bin. Etwas, das unter die Haut geht und diese richtig erkranken lassen kann, sollte sowieso nicht nur von außen bemerkt und behandelt werden, denn die Seele hat da auch noch ein Wörtchen mit zureden. Also, nicht nur zum Arzt gehen, sondern mir ganz gezielt und liebevoll jemanden aussuchen, der liebevoll mit mir und meiner Seele umgeht. Das tut so gut! Und schwuppdiwupp bin ich wieder beim Thema Gefühle und Eigenverantwortung. Es ist so bedeutsam, auf den Körper und die Gefühle zu lauschen, denn die verraten alle gemeinsam mehr über mich, als andere erkennen können.

Mein Motto:

Lerne dich selbst kennen und tue dir Gutes!

 

Zeit intensivieren für all das, was mir gut tut, ist extrem wichtig.

Jetzt zähle du nicht alle Gründe auf, die du gerade im Kopf hast, warum du keine Zeit hast. Es liegt in deiner Hand. Mache nichts und niemanden dafür verantwortlich. Wenn ich bedenke wie viel Zeit verschwendet wird oder das Auto wichtiger ist als der Mensch …

  • Alles hat etwas mit Grenzen setzen zu tun, sich angemessen abzugrenzen, ohne sich gleichzeitig zu blockieren. Abgrenzen heißt nicht, dass ich nichts mehr an mich heranlassen oder nichts mehr rauslassen kann. Grenzen setzen heißt, meinem Gegenüber zu zeigen, was mir gut tut und was nicht, denn nur damit kann ich mich und andere auf Dauer glücklich machen. Ich meine jetzt nicht auf dem „Egotripp reiten“ oder „ein schlechtes Gewissen machen“ und damit andere im Stich lassen, sondern ganz einfach im gegenseitigen Vermitteln von meinen Bedürfnissen und Gefühlen mich anderen näher bringen und ihnen damit gegebenenfalls auch zur Eigenverantwortlichkeit verhelfen. Wenn ich weiß, wo meine Grenzen sind, dann werde ich auch nicht so schnell krank vom Verausgaben meiner Ressourcen, denn ich habe die Fürsorgepflicht für mich selbst und dazu gehört die Liebe zu mir selbst. Wenn ich glücklich bin, kann ich anderen sowieso besser helfen und meine Liebe weitergeben.

 

Wer schön sein will, muss sich freuen und glücklich sein

und nicht „Wer schön sein will muss leiden“! Diesen Spruch habe ich schon als Kind nicht gemocht.

  • Also, wenn ich auf Highheels nicht laufen will, weil es unbequem ist, dann lasse ich das sein. Als die bauchfreie Mode war, wo alle Mädels mit nacktem Rücken bei Minustemperaturen sich ein potentielles Nierenleiden züchteten, aber den Schal und die Mütze bald bis zu den Füßen hängen hatten und im Winter Röcke trugen, die knapp unter dem Slip endeten, habe ich das auch nicht mitgemacht, weil ich gefroren hätte. Ich wollte mir auch nie das Rauchen angewöhnen, nur weil alle das so machten, weil es mir weh tat.
  • Ich habe gute Gründe, auf mich aufzupassen und muss deshalb auf nichts verzichten. Ich bin weder altmodisch, noch eine Spaßbremse und lege Wert auf das Zusammensein mit wenigen echten Freunde, statt auf viele oberflächliche Begegnungen.
  • Ich muss nicht etwas tun, was mir nicht gut tut, um dazuzugehören oder anderen zu gefallen. Davon würde ich krank oder sähe vor lauter Gram schon älter aus. Ich hatte trotz allem, dass ich eigentlich ganz gut auf mich aufpassen kann, genug Leid und Schicksalsschläge zu verkraften. Da muss ich mir nicht auch noch zusätzlich etwas selbst antun, was ich willentlich und wissentlich verhindern kann. In all das andere, was ich bisher noch nicht gelernt hatte, bin ich eh rein geschlittert, wie jeder Mensch das wohl mehr oder weniger tut. Das reicht doch oder?  Also, ganz wichtig, mich immer liebevoll zu beachten gerade dann, wenn ich mich eigentlich am wenigsten leiden und ertragen kann.

Mein Motto:

Sei bloß lieb zu dir! Und denk dran, du bist vollkommen und nicht perfekt.

 

Die Ernährung ist auch ein Thema, das mich mehr denn je beschäftigt.

Ich vertrage einfach nicht mehr buchstäblich jeden Scheiß, wie in jüngeren Jahren. Nicht nur, dass manches, was ich esse, seit einigen Jahren die Speckröllchen fleißiger fördert, sondern es löst Unverträglichkeiten aus. Ich ernähre mich bewusster, ohne mich zu kasteien.

  • Ich vertrage längst nicht mehr so viel Alkohol als in jüngeren Jahren. Aber das ist auch eine Chance, denn auf meinen Körper kann ich mich hundertprozentig verlassen, weil er mir immer wieder sagt, was gut oder falsch für mich ist. Da ich aber nicht für den Rest meines Lebens auf gewisse Genüsse verzichten möchte und ein sinnlicher Mensch bin, versuche ich herauszufinden, warum ich beispielsweise oft auf Wein reagiere, obwohl ich keine Allergikerin bin. Auch wenn ich Allergikerin wäre, würde ich auch nicht ausschließlich die Symptome bekämpfen, sondern schauen wo die Ur-sache des Übels steckt. Also, bei mir ist es also Asthma und da ist nicht der Wein dran schuld. Der Grund, warum meine Atemnot gerade im letzten Jahr verschärft zum Beispiel nach Wein auftritt, liegt viel tiefer. Darüber habe ich bereits einen Artikel geschrieben (siehe unten angegebener Link).
  • Außerdem braucht der Körper ja Nahrungs- und Lebensmittel und nicht bloß geschmackvolle Füllstoffe, die mit wirkungsvoller Ernährung wenig zu tun haben. Tja, so wollen auch die Mittel zum Nähren und Leben besser zu uns passen und der Körper bittet um Beachtung, weil er vieles einfach nicht mehr selber produzieren kann. Er hat über 50 Jahre einiges geduldig aufgenommen und nun bin ich dran, ihm dafür zu danken und mal auszusuchen, was er am liebsten mag und vor allem gut vertagen kann. Ist doch fair oder?

 

Ich ziehe das an, was mich natürlich anziehend macht und schmücke mich gerne.

Hier an der Stelle kommt jetzt natürlich ganz viel Eigenwerbung. 😉

  • Mal ohne Scherz, wenn ich mich in einem Stil mit für mich falschen Farben kleiden würde, der überhaupt nicht meine persönlichen Seiten unterstreicht und ich mir die Haare hellblond oder in einer anderen, für mich unmöglichen Farbe, tönen würde und dazu käme noch eine Frisur und eine Brille, die überhaupt nicht zu meinem Gesicht passt, dann sähe ich in meinem Alter aus wie Jahrgang 1950 abwärts.
  • Ich schaue zuerst mich selbst an und dann wähle ich das schöne Kleidungsstück zu mir passend. Ein Schnitt oder eine Farbe kann noch so schön sein, aber das nützt mir nichts, wenn beides nicht zu mir passt. Dann ist es nicht schön genug für mich, denn ich möchte gut aussehen. Die Kleidung darf mein Aussehen und meine Persönlichkeit akzentuieren und hervorheben und nicht zuerst und ausschließlich alleine in Erscheinung treten! Ich möchte nicht aussehen, wie ein „wandelnder Kleiderständer“. Das, was ich anziehe muss mich zur Geltung bringen und darf mich weder überstrahlen, noch dominieren. Das setzt eine gesunde Eigenliebe und Wertschätzung voraus, was nicht zu verwechseln ist mit Geltungssucht und einer Profilneurose.
  • Die schönsten Komplimente sind doch: „Du siehst schön aus in dem Kleid. Es steht dir gut. Es passt zu dir. Du strahlst darin und blühst auf.“ Ich würde nicht gerne hören: „Du hast „aber“ ein schönes Kleid an. Als du den Raum betratst, erblickte ich sofort das interessante Muster und die Farben auf dem hinreißenden Kleid.“ Stimmt‘ s? 😉 Leider geht mir das sehr oft so, wenn ich Menschen im Fernsehen betrachte und ich schon fast genötigt werde, ausschließlich auf die Brille, den Lippenstift, den Lidschatten, auf die Rougebalken, die Farben, die Muster oder auf Beine, die nicht attraktiv sind zu starren, weil die Person, auf die es eigentlich ankommt und der ich gerne zuhören würde, hinterherläuft und mir es somit schwer macht, mich auf ihre Worte zu konzentrieren…
  • Das gilt also auch für das Make-up. Ich benutze nicht viel und wenn, dann immer Farben, die zu meiner Natur passen. Das unterstützt und unterstreicht mich und lenkt nicht von mir ab.
  • Auch meine Haare lasse ich so, wie sie sind, denn meine Kleidung, mein Make-up und mein Schmuck sind auf meine Naturfarben abgestimmt. Mit Naturfarben meine ich meine natürlichen Farben der Haut, der Augen, der Haare u.s.w., so wie ein Baum, eine Blume oder ein Tier bestimmte Farben hat. Da färben wir ja auch nichts um. Also passt meine Haarfarbe und alles andere auch zu mir. Und mein erstes graues Haar, das ich 2005 an mir entdeckte, fand ich toll und war richtig sauer, als mir das mein damaliger Freund einfach herausriss. Ich fände es ganz schlimm, wenn ich nicht mehr mitbekommen dürfte, wie ich mich natürlich verändere, also töne ich auch mein Haar nicht mehr seit 2007.
  • Es ist doch so interessant älter zu werden. Ich habe etwas zu sagen, Mann und Frau nehmen mich ernst und ich sehe trotzdem nicht alt aus. Viele Frauen sähen mit ihren grauen Haaren und mit ihrer Naturhaarfarbe bedeutend jünger aus, als mit ihren Kunstfarben, wenn diese nicht zur Gesichtsfarbe passen. Dann schminken sie das Gesicht eben wieder passend zur falschen Haarfarbe und wundern sich, dass ich mit 54 Jahren noch so jung aussehe. 😉
  • Außerdem gelten für mich nicht solche Sprüche wie „Das kann ich anziehen, wenn ich mal alt bin oder für dies oder jenes bin ich zu alt.“ Nichts soll mich entstellen, also ziehe ich mich bestimmt nicht im Alter unvorteilhaft an. Ich bin es mir in jedem Alter wert, gut auszusehen und mich schön zu fühlen! Außerdem, was an dem einen jung und frisch aussieht, sieht an dem anderen uralt aus. Was an dem einen skurril aussieht, lässt einen anderen im positiven Sinne sehr reif und  trotzdem jugendlich wirken. Da gibt es keine Pauschalregeln.
  • Ich bin ein kreativer Gefühlsmensch, eine Frau, die nicht in eine Schublade passt. Also habe ich auch nicht nur einen einzigen Kleidungsstil. „Man muss“ auch nicht im Alter einen bestimmten Kleidungsstil tragen und schon gar nicht „einen für alle im Alter von“.
  • Das, was ich gerne trage und das, was zu mir passt, hat generell weniger mit zu alt oder zu jung zu tun, sondern mit dem Gefühl, das ich zum mir habe. Ich höre dabei auf mich und nicht auf das, was andere erzählen. So ist eine bunte oder kreative Garderobe nicht automatisch nur etwas für junge Leute. Ich kann mir auch vorstellen, dass ich noch ärmellose Kleidung anziehe, wenn meine Arme mal runzelig sind. Vielleicht auch nicht, wenn es nicht mehr meinem Gefühl entspricht. Ich weiß es heute noch nicht. Auf alle Fälle werde ich immer das tun, womit ich mich wohlfühle und mich nicht nach dem Massenverhalten orientieren.
  • Ich muss das Alter nicht verbergen, denn ich darf stolz darauf sein. Es ist auch nicht unästhetisch Falten zu haben. Klar, finde ich mich selbst auch nicht immer schön und auch mich stört manches an meinem Alterungsprozess. Es ist immer eine Art und Weise, wie ich mich gerade betrachte.

Mein Motto:

Je mehr du dich und auch andere mit liebevollen Augen betrachtest,

um so schöner empfindest du dich und alles um dich herum.

 

So, meine Lieben, ich weiß nicht, ob das alles Gründe dafür sind, dass ich für mein Alter relativ jung aussehe und wirke. Früher hat es mich gestört, weil ich dachte, ich würde nicht ernst genommen. Heute freut mich das natürlich. Vielleicht habe ich wirklich einfach nur gute Gene. Ich habe kein wirkliches Rezept, sondern kann lediglich sagen, was für mich zum Wohlfühlen wichtig ist. Für dich kann das natürlich ganz anders sein und du füllst die einzelnen Punkte mit deinen persönlichen Inhalten und hast dafür von mir nur das Grobraster erhalten. Ich würde mich freuen, wenn ich dir ein paar Anregungen mitgeben konnte, die du dann wie gesagt mit dem ausschmücken kannst, was dir zu deinem Wohlbefinden einfällt, damit du dich in jedem Lebensalter, besonders ab der Lebensmitte, rundherum lebendig, gesund und jung fühlst und das auch ausstrahlst.

Ich wünsche dir Liebe, Freude, Kraft und Zeit mit dir denn:

 

Ab 50 geht die Post ab :-)(gilt auch für die „Jungs“ 🙂 )

Herzlichst

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

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