Der Fels in der Brandung, EIGEN-ART-GESCHICHTEN

Der Fels in der Brandung und das Kieselsteinchen – Eine märchenhafte Erzählung von Sabina Boddem

 über die Allverbundenheit

und den Sinn und Zweck des Seins

 

Ein Fels in der Brandung und ein Kieselsteinchen am Strand diskutierten über den Sinn und Zweck ihres Daseins.

Fels: Ich bin der Fels in der Brandung. Ich bin stark und widerstandsfähig.

Kieselsteinchen: Ich bin ein Steinchen am Strand, das beweglich ist und anschmiegsam.

Fels: Bedenke, liebes Kieselsteinchen, dass dich jeder aufheben, nehmen, aber genau so auch wieder wegwerfen und verlieren kann.

Kieselsteinchen: Dafür bist du unbeweglich und kommst nie von der Stelle.

Fels: Da hast du Recht, aber ich verändere mich, weil die Elemente an mir arbeiten und mir ein neues Bild verleihen, aber im Kern bleibe ich mir treu, weil ich nicht weg schwimme. Du aber kannst fort getragen werden vom Wasser oder von Menschen. Jeder kann mit dir spielen. Sie fragen dich nicht, ob dir das angenehm ist, was mit dir passiert und wohin du kommst. Außerdem schleift dich das Wasser immer kleiner…

Kieselsteinchen: Das ist das Risiko in meinem Leben. Ich habe zwar nicht die Wahl, wohin ich gelange, aber ich glaube daran, dass ich in gute Hände und an gute Orte gelange. Ich habe jedenfalls die Möglichkeit, an einem geschützten Platz zu liegen, an dem sich ein Mensch erfreut. Ich kann zu einem Glücksstein oder Talisman werden oder eine schöne Erinnerung an den Ort, an dem ich lag. Ich kann mich in eine warme Hand schmiegen und selbst zum Handschmeichler werden. Ja vielleicht verändere ich sogar mein Äußeres, weil ich bemalt werde oder komme als Schmuckstein zur Geltung…

Fels: Das stimmt. Auch für mich ist es ein Risiko, wie sich meine äußere Veränderung vollzieht. Ich könnte ausgehöhlt werden, aber auch dabei kann ich eine Höhle bilden zum Schutz für Menschen oder Tiere. Ich bin immer da, wenn ich gebraucht werde. Man darf mich aufsuchen und sich ebenso meines Anblickes erfreuen. Ich bin von Ferne schon sichtbar und kann damit eine ganze Landschaft verzaubern. Ich halte das Wasser ab, damit es keine Überschwemmung gibt…

Kieselsteinchen: Okay, du hast ja Recht, aber dafür bist du unnahbar. Niemand nimmt dich in die Hand. Du kannst dich auch nie verstecken und dich niemals anschmiegen. Du bist an vielen Stellen zwar vom Wasser glatt gespült, aber auch an vielen Teilen sehr, sehr kantig. Ich hingegen bin immer glatt und anschmiegsam.

Fels: Liebes, ich habe es nicht nötig, mich zu verstecken. Ich stehe zu meinen Ecken und Kanten. Und weißt du wie langweilig das sein kann, wenn man immer glatt und manipulierbar ist. Außerdem lebt meine Oberfläche. Darauf wächst Gras und Moos. Und manchmal kommen Menschen, um sich darauf auszuruhen. Sie liegen oder sitzen auf mir. Ich spüre ihre Wärme. Sie genießen die Sonne und haben eine wunderbare Aussicht mit Meerblick auf dem höchsten Punkt meines Seins. Sie fühlen sich befreit und leicht…

Kieselsteinchen: Hm, mir fällt nicht mehr viel ein. Irgendwie können wir jetzt so weitermachen oder damit aufhören? Was meinst du dazu, Fels? Ich fühle mich unwohl.

Da herrschte plötzlich Stille…

Nach einer Weile sprach der Fels: Weißt du liebes Kieselsteinchen, dass ich dich brauche?

Kieselsteinchen: Wie? Du, mächtiger Fels, brauchst mich kleines Steinchen? Das musst du mir jetzt aber mal erklären.

Fels: Das will ich gerne tun. Ich bin seit Jahrtausenden entstanden durch viele kleine Kieselsteinchen, die sich an mich geschmiegt haben. Deine Artgenossen sind ein Teil von mir. Du bist aus der gleichen Substanz wie ich! Ohne ein Steinchen, wie dich, gäbe es mich gar nicht. Außerdem schmiegst du dich gerade auch an mich am Fuße des Strandes. Und ich spüre deine glatte Oberfläche. Das tut so gut.

Kieselsteinchen: Lieber Fels, es tut so gut, dich zu spüren. In deinem Schutz zu liegen. Ja, ich bin gerne bei dir. Doch, wenn ein Mensch kommt und mich mitnimmt oder die Wellen mich fort tragen, dann ist es Zeit loszulassen. Dann sind noch viele andere Steinchen da, die sich mit dir unterhalten. Ich bin austauschbar. Du darfst hier bleiben, wo du hin gehörst. Du hast eine Heimat und trotzdem Abwechslung. Du musst jedoch mit dem Vorlieb nehmen, was auf dich zukommt. Und auch immer wieder von dem Abschied nehmen. Manche verweilen länger, manche streifen dich nur kurz. Dafür darf ich andere Länder sehen oder habe die Möglichkeit, in einem Haus oder Garten zu liegen.

Fels: Was machst du denn, wenn du an einen Ort gerätst, an dem du nicht sein möchtest oder dort unverändert liegen bleibst? Vielleicht sogar ungeachtet von einem Menschen, weil der Reiz, den du anfangs hattest, vorbei ist, der Urlaub zu lange her ist oder der Mensch, der dich als Geschenk erhielt, dich aus Liebeskummer in den Müll wirft? Was machst du, wenn ständig auf einem Gehweg auf dir herum getreten wird?…

Es wurde plötzlich ganz still…

Dann fragte das Kieselsteinchen ärgerlich, weil es mit seinen Ängsten konfrontiert wurde: Was machst du denn, wenn die Brandung so groß wird, dass das Meer dich verschlingt und du nicht weglaufen kannst? Du versinkst im Wasser, und niemand sieht dich mehr. Vielleicht strandet deshalb ein Schiff auf dir und geht unter, weil es dich nicht gesehen hat. Dann ertrinken Hunderte von Menschen deinetwegen!…

Wieder herrschte große Stille….

Nach langem Überlegen sprach der Fels: Liebes Kieselsteinchen. Wir beide sind miteinander verwandt, mehr noch als alles andere. Alles im Universum ist miteinander verbunden. Uns kann gar nichts passieren, wenn wir unsere Gedanken positiv denken. Jeder ist eine Bereicherung für den anderen. Es gibt kein Gut oder Schlecht. Kein Stärker oder Schwächer. Du wirst gebraucht und ich auch. Was auch passiert, es geschieht gemäß eines universellen göttlichen Plans. Alles hat einen Sinn, wenn wir vertrauen können, dass alles im Hier und Jetzt gut ist, so wie es ist und gut wird. Komm, kleines Steinchen, und reibe dich ein bisschen an mir. Es tut mir gut.

Das Kieselsteinchen fühlte sich plötzlich so frei und stark wie der Fels. Es hat den Fels insgeheim immer bewundert und beneidet um seine Standhaftigkeit, seines Mutes, seiner Stärke und Größe. Um sich selbst stark zu fühlen, hat es ihm jedoch Arroganz und Sturheit, Starre und viele negativen Eigenschaften mehr zugeschrieben.

Der Fels fand  Kieselsteinchen zwar wunderschön, aber auch ziemlich wankelmütig und wechselhaft, weil sie sich doch immer nur von einem zum anderen Punkt tragen ließen, ohne sich wehren zu können. Insgeheim wünschte er sich doch auch mal geborgen und geschützt sein zu können und einfach mal Schwäche zeigen zu dürfen.

In diesem Gespräch wurde beiden klar, dass sie ohne einander nicht existieren können und, dass jeder gut so ist wie er ist. Dass alles davon abhängt, im Hier und Jetzt dankbar zu sein, und alles einen Sinn macht. Dass zu allem Lebendigen Licht und Schattenseiten gehören. Das Beste daraus machen, darauf kommt es an. Das Dasein ist ein Abenteuer. Alles bereichert sich gegenseitig und lebt voneinander. Neid ist dumm. Das haben auch die beiden erkannt.

Ob sie heute noch aneinander geschmiegt im Gespräch sind, der Fels und das kleine Kieselsteinchen? Das wissen nur der Wind und das Universum.

Vielleicht liegt das Steinchen in einem dunklen Kästchen und lernt gerade, die Dunkelheit und Stille auszuhalten, weil es zu seinem Lebensplan gehört. Denn es kommt gestärkt irgendwann aus dieser Dunkelheit ans Licht und weiß, wie überlebensfähig es sein kann. Es durfte sich nur ausruhen, weil es diese Ruhe zugelassen hat und weiß, dass es nur zu sein braucht und nichts mehr beweisen muss. Es hat dadurch vielleicht gelernt, sein Glück nicht mehr im Außen zu suchen und in der Bestätigung anderer.

Vielleicht ist der Fels im Meer ertrunken und lernt nun, im Verborgenen, für die Wassertiere und Pflanzen ein zu Hause zu sein…

Wer weiß?

Was bleibt ist nur die Erinnerung an einen Fels in der Brandung und an ein Kieselsteinchen, die sich begegnet sind und voneinander gelernt haben, wie wertvoll sie beide sind… Geschöpfe der universellen Liebe und trotzdem Schöpfer ihres eigenen Lebensplanes. Eben zwei, unzähliger Wunder der Natur…

So, wie DU!!!

…Gerade kommt ein Mensch vorbei und fotografiert Kieselsteinchen am Felsen, weil ihn der Anblick dieser Gegensätze so fasziniert…

 Text 2007 © Sabina Boddem

 

Und hier nochmal zum Träumen mit Bildern und Musik

www.farben-reich.com

Allgemeines, KUNTERBUNTE THEMEN

Die Botschaft der sieben Buntstifte

Eine wundervolle Fantasiegeschichte für Groß und Klein

die so zustande kam, wie ich das jetzt hier dokumentiere. Ich habe den Text mit allen Mitwirkenden aus dem Facebook kopiert und lediglich ein paar kleine Flüchtigkeitsfehler korrigiert. Ansonsten ist alles original so, wie wir sie uns gemeinsam ausgedacht haben.

Alles begann folgendermaßen. Ich schrieb am 10. November um 01:41 auf meine offizielle Farbenreich-Facebookseite:

Ihr Lieben, bei meinem vergeblichen Versuch einzuschlafen, hatte ich folgende Idee. Ich schreibe hier den Beginn einer kleinen Fantasiegeschichte, die mir eben einfiel und wir schreiben sie gemeinsam weiter. So etwas macht Riesenspaß, denn bekanntlich kommen dabei die verrücktesten Geschichten zustande. Ist jedenfalls meine Erfahrung! 🙂 Also dann fange ich mal an:

ES WAREN EINMAL SIEBEN BUNTSTIFTE: Rot, Orange, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Lila. Sie lagen in einer Schachtel rum und langweilten sich ganz fürchterlich. Sie erinnerten sich an alte Zeiten, in denen sie Papier mit bunten Zeichnungen füllten. Aber nun malten alle Menschen in ihrer Umgebung nur noch auf ihren Tablets rum. „Ich platze gleich!“ jammerte der Rotstift. Er rollte vor Ungeduld hin und her, denn schließlich war er früher für die Sonnenaufgänge und das Feuer zuständig und wusste nun nicht mehr wohin mit all seiner Energie. „Nun flipp mal nicht so aus! Wir finden schon eine Lösung, wie wir wieder mehr Beachtung bekommen,“ versuchte ihn der Blaustift zu beruhigen. Gelbstift grinste ganz verschmitzt, denn er heckte schon seit längerem etwas aus. „Ich hab ’ne Idee!“ rief er in die Runde …
UND JETZT SEID IHR MAL DRAN! Viel Spaß!

Kommentare
Bea Fü
Bea Fü …und schubste Grünstift in die Seite und der wiederum fragte: „Und was für eine?“
Sabine Georgi
Sabine Georgi Der Gelbstift antwortete: „Wir malen gemeinsam ein Bild an die Wand.“
Sabine Ho
Sabine Ho Sie kicherten und hüpften. Dann gaben sie sich einen groooßen inneren Schwung und schwupps sprangen sie aus ihrer Schachtel, um
Katharina Strößner
Katharina Strößner ihre Idee sogleich in die Tat umzusetzen. Geruht hatten sie schließlich schon viel zu lange. Doch wer sollte den Anfang wagen, wer den ersten Strich? Und während sich ROT, BLAU, GELB, ORANGE, TÜRKIS und LILA ein passendes Thema überlegten, begann GRÜN die Hoffnung zu malen. Sie
Marion Rosenkranz
Marion Rosenkranz kam gerade dazu, an der Wand anzusetzen, da unterbrachen ihn die Anderen: „Was machst Du denn?“ Grün antwortete:“Ich will die Hoffnung malen.“ Gelb fragte: „Wie willst Du es machen? Wir hatten doch beschlossen es GEMEINSAM zu tun.“ Doch Grün ließ sich nicht beirren und
Jo Jansen
Jo Jansen zeichnete zarte grüne Grashalme, die sich sanft im Wind wiegten, frisch entrollte, junge Blätter und pralle Blütenknospen, die kurz vor dem Aufbrechen standen.
„Aber das stimmt doch gar nicht!“, rief der graue Bleistift, der bisher unbemerkt und schweigend zugesehen hatte. „Draußen ist es grau und dunkel, die Bäume sind kahl, das Gras von Raureif bedeckt.“
Marion Rosenkranz
Marion Rosenkranz Gelb schaute ihn traurig an und murmelte leise: „Wir wollten doch gemeinsam etwas tun.“ Orange ging edelmütig auf den Bleistift zu, lachte ihn an und sprach: „Herzlich Willkommen lieber Bleistift. In der Ruhe liegt die Kraft und Bodenständigkeit schätze ich sehr. Ich denke, wir brauchen Dich, um die Idee umzusetzen. Am Anfang von Allem steht die Kreativität. Aus ihr entstand die Idee, etwas gemeinsam zu tun.“ Rot gesellte sich warm zu Orange und lachte es an. Die Blicke der Anderen folgten dem roten Stift. Er stellte sich ganz nah neben den Bleistift während er seinen Blick fest auf die Hoffnung richtete und sprach: „Lasst uns die Welt mit Liebe betrachten. Denn alles, was wir mit Liebe betrachten, wird wie durch ein Wunder schön!“ Da strahlte das Gelb und hüpfte zur Wand: „Wir wissen, wer etwas tun will und was wir tun wollen. Wir wollen GEMEINSAM eine Welt gestalten. Ich schenke ihr das Licht, damit wir sie gut sehen.“ Gesagt getan. Es ward hell an der Wand. Die Hoffnung rief: „Kommt alle her! Wir brauchen Euch!“
Farbenreich - Sabina Boddem
Farbenreich – Sabina Boddem Und so entstand ein wunderschöner Regenbogen, in dem jede Farbe ihren rechten Platz einnahm. Auch der graue Bleistift, der sich noch hinzugesellt hatte, leistete seinen Beitrag, denn er zeichnete zuvor neun feine Linien bogenförmig über die Wand, damit jede Farbe wusste, welche Fläche sie ausmalen konnte. Der Bleistift liebte nämlich Ordnung und Struktur. Die sieben Buntstifte und der Bleistift standen stolz und glücklich vor ihrem bunten Kunstwerk, als plötzlich die Zimmertür aufging.
Marion Rosenkranz
Marion Rosenkranz Der Anspitzer betrat den Raum. Ihn hatten bislang alle vergessen. „Ihr Lieben, ihr habt so lange in Euch Selbst geruht. Wie schaut ihr nur aus und was schaut ihr an der Wand an? Manch einer wirkt etwas stumpf trotz Tatendrang.“ Das Grün der Hoffnung eilte schnell los, das gelbe Licht der Welt eilte fix hinterher, das Rot der Liebe, das Orange mit all seiner Energie und der Bleistift reagierten sofort.
„Erster!“ rief der Bleistift. „Ich will der Welt die Realität geben.“ Der Anspitzer wirkte nachdenklich und fragte in die Runde: „Wie erschafft man etwas gemeinsam? Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten, doch was brauchen wir, um gemeinsam etwas zu Erschaffen?“
Sabine Hildebrandt
Sabine HildebrandtIch weiß es.“ antwortete der Graue und fing an vorsichtig Blumen an die Wand zu skizzieren. Blumen verbinden Menschen durch Geruch und Farbenfülle. Kommt her und helft mir die Blumen zu füllen, um die Welt mit Ideen zu füttern und ein Ah und Oh hervor zu locken.
Farbenreich - Sabina Boddem
Farbenreich – Sabina Boddem Der gespitzte Bleistift war jetzt nämlich wieder ganz in seinem Element. Nachdem alle Buntstifte die Streicheleinheiten des Spitzers genossen hatten, ging es an die Arbeit und die Blumen wurden nach und nach in‘ s Farbenlicht getaucht. Nun waren die weißen kahlen Wände bald alle gefüllt mit bunter Lebensfreude. Aber ups, was hörten die Stifte? Menschliche Stimmen! Und da standen auch schon die fünf jährige Anne und der achtjährige Nils in der Tür. Was sie sahen, war überwältigend. „Mama, Papa, kommt ganz schnell und schaut!“ riefen sie aufgeregt und ihre Stimmen überschlugen sich fast vor Eifer.
Marion Rosenkranz
Marion Rosenkranz Schwer atmend meldete sich das Blau aus dem Hintergrund bei den anderen Stiften:
„Ich bin langsam und brauche noch so viel Zeit. Schaut ich habe gerade erst begonnen, in unserer Welt den Himmel auf Erden zu bringen und ich wollte ihr noch Frieden schenken. Meine Mine ist stumpf und ich fühle mich leer. Wie schön eine Welt in Ruhe und Frieden wäre. Und doch schaut dort, die Kinder in der echten Welt! Sie haben hier in unserem Wandbild gefehlt. Ihr Lachen und ihre Farben, ihr Leben, die Zukunft. Sie ist es doch, die wirklich zählt!“ „Ein Wandbild… Es scheint wirklich schön. Doch ihm fehlt das wirkliche Leben, die Realität. Leben ist Wandel, der Atem der Zeit, Gefühle und Töne, Gerüche. Ich bin leer. Da ist nichts, was ich unserer Welt noch geben kann“, sagte der Bleistift und fiel von der Wand. „Ihr Kinder könnt ihr uns hören?“ fragte die Hoffnung.
 Katharina Strößner
Katharina StrößnerKönnt ihr die Liebe fühlen?“ fragte das Rot. Könnt ihr die Wärme spüren und das Licht sehen?“ fragten Orange und Gelb. Da meldete sich der Bleistift zu Wort: „Viele Farben hat das Leben und nie ist einer allein. Alle sind immer da, auch
Marion Rosenkranz
Bea Fü
Bea Fü Doch die Eltern konnten es nicht glauben, aber Anne und Nils waren so überzeugend, dass sie es sich ansehen wollten. Gemeinsam gingen sie ins Zimmer und waren sprachlos, denn
Marion Rosenkranz
Marion Rosenkranz Nils wedelte noch in der Tür mit den Armen und rief: „Seid sofort leise! Sie reden und es wichtig! Der arme Bleistift ist von der Wand gefallen! Wir sollen irgendwas machen! Die Kinder! Ich glaube Große können das nicht.“ Die Eltern schwiegen, sprachlos wegen des Gemäldes an der Zimmerwand und sahen Nils irritiert an. Plötzlich hörten sie hölzernes Klacken. Sie trauten ihren Augen nicht. Im Rücken ihres Sohnes regnete es Stifte von der Wand.
Farbenreich - Sabina Boddem
Farbenreich – Sabina Boddem Die Kinder schnappten sich jeder ein Kissen, sprangen durch‘ s Zimmer, um sie alle aufzufangen. So konnten die Stifte weich landen, ohne zu brechen.
Katharina Strößner
Katharina Strößner Diese Vielfalt an Farben! Alle waren unterschiedlich, alle einzigartig. Jeder für sich mit einer Botschaft und dennoch verfolgten sie alle dasselbe Ziel. Gemeinsam ein farbenreiches Bild
Farbenreich - Sabina Boddem
Farbenreich – Sabina Boddem zu zaubern und damit Licht und Freude zu vermitteln. Und was war mit Türkis und Lila? Türkis bildeten den weiten und ruhigen Horizont eines Meeres, das der Familie beim Baden in der Wanne Urlaubsgefühle vermittelte und das spirituelle Lila der Unendlichkeit löste das Orange ab, denn ein gigantischer Sonnenuntergang schmückte das Schlafzimmer der Eltern.
Von nun an mochten Anne und Nils gar nicht mehr an ihren Tablets malen. Sie liebten ihre Buntstifte und malten Menschen und Tiere zu den schönen Blumen unter dem wundervollen Regenbogen. Inzwischen leben die Farben der Buntstifte unvergessen an den Wänden, denn der Spitzer hatte viel zu tun, so dass wieder neue Buntstifte Einzug hielten, diesmal in einer doppelt so großen Schachtel. Auch der alte Bleistift hatte sich in seinen Zeichnungen verewigt und bewundert inzwischen schon einige würdige Nachfolger. Und wisst Ihr was? Sogar die Eltern malen heute wieder. So kamen viele bunte Farben ins Haus. Und wie das heute auch außen aussieht, verraten wir Euch nicht, denn das bleibt Eurer Fantasie überlassen… Und, wenn sie nicht gestorben sind, dann malen alle heute noch miteinander… mit ganz viel Begeisterung und Freude.

ENDE

Gemeinsam kreativ und schöpferisch sein, statt nur zu konsumieren, verbindet und macht das Leben farbenreich. Allen Beteiligten hat es Freude gemacht und sie wünschen sich nochmal eine Geschichte zum Weiterfantasieren. Und Du?…

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EIGEN-ART-GESCHICHTEN, Weihnachtliches

Lustige Weihnachtsgeschichte

Von sprechenden Gegenständen und anderen Heiterkeiten am Empfang

Stellt Euch mal vor, Ihr würdet am Empfang eines großen Firmengebäudes arbeiten, säßet hinter der Empfangstheke an der Telefonzentrale und alles um Euch herum könnte reden:

Fangen wir da doch mal mit der Lampe an: „Äi, Manno, ich han kin Bock den janzen Tach hier röm zu scheinen. Dat is janz schön anstrengend und Enerjieverschwendung. Mich is uch langsam abba sicher heiß. Mensch, macht dat Licht us! Nix för onjot, dat Sonn scheint!“ Die Lampe ist eine alte Düsseldorferin und besteht auf ihre rheinische Mundart. Eine kleine Übersetzung für Nichtrheinländer: „Ai, Manno, ich habe keine Lust den ganzen Tag hier rum zu scheinen. Das ist ganz schön anstrengend und Energieverschwendung. Mir ist auch langsam aber sicher heiß. Mensch, macht das Licht aus. Nichts für ungut, die Sonne scheint!“

„Was willst du denn schon wieder? Hör auf zu meckern“, schrillt das schwarze Telefon. „Was soll ich denn sagen. Ständig muss ich brüllen, damit mich die dunkelhaarige Kleine hier bedient, weil sie mal wieder im Schreibfieber ist. Dabei sehne ich mich doch nach Erlösung durch ihre Berührung. Ich liebe es, wenn die beiden Süßen hier meinen Hörer in die Hand nehmen und ihre schönen Stimmen hinein hauchen. Nur, was da vom anderen Ende häufig entgegen kommt, das gefällt mir nicht immer. Manche murmeln so‘ n doofes Zeugs auf bayrisch oder so durch mich durch. Da kriegt man ne Krise bei. Englisch ist noch schlimmer. Ich lach mich aber dann immer über mein Blondchen schlapp, wie sie sich abquält. Na ja, so ein Telefonleben ist viel anstrengender, als das von einer Lampe.“

„Boah, geht‘ s noch, ich will schlafen. Muss das ausnutzen, wenn mal keiner seine Sauklaue in mich hinein kritzelt,“ stöhnt die Besuchermappe. Das vergilbte Telefon ist inzwischen auch wach geworden. Es ist ziemlich unbeliebt bei den anderen, weil es am wenigsten zu tun hat und meistens pennt. Es räkelt sich ein bisschen und versucht doch ein paar Worte an die anderen Gegenstände zu richten: „Okay, okay, ich weiß, dass ihr ja alle ganz schön neidisch auf mein ruhiges Dasein seid. Aber habt ihr euch mal Gedanken darüber gemacht, wer durch mich des Öfteren spricht? Von den ganzen falsch Verbundenen mal ganz abgesehen. Na, ihr kennt ihn alle und besonders unsere geliebten Schnuckelchen hier. Mehr muss ich euch dazu wohl nicht berichten. Allein schon der Gedanke an die Stimme, die ich transportieren muss, erfüllt mich mit einem leichten Ekelgefühl. Würgli und Kötzerli, sag ich da nur.“ „Komm, du Schwuli, du stehst doch auf den“, frotzelt das graue Telefon mit lauter Stimme, weil es am anderen Ende steht und sich ein Spaß daraus macht, seinen vergilbten Kollegen zu ärgern. Der lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und schweigt lieber.

„Müsst ihr denn immer nur jammern?“ fragt die Maus vorwurfsvoll, „ich kann mich nicht beklagen, denn ich werde am meisten gebraucht und habe keine Langeweile. Und die warmen Berührungen der netten Damen hier finde ich sehr angenehm. Ich beziehe so viel positive Energie daraus. Ich liebe meinen Job!“ Die Maus gerät richtig ins Schwärmen und schnurrt vor sich hin. Dabei schielt sie etwas eifersüchtig auf die Tastatur, die gerade ständig berührt wird. Viel mehr als sie selbst. Und das passt der Maus ja gar nicht. Die Tastatur ist eher genervt, weil sie von der Hämmerei Migräne bekommt. Sie will sich endlich mal ausruhen können. Deshalb kann sie die Dunkelhaarige, die sich stets auf ihr auslässt, gar nicht leiden. Es grault ihr schon, wenn diese Dame Dienst hat. Der Drucker hingegen freut sich, wie ein kleiner Bagger, weil er dann immer so schöne Texte drucken darf. Er ist ein ganz gemütlicher Gegenstand, der sich mit nichts aus der Ruhe bringen lässt. Manchmal ärgert er die zwei Süßen ein wenig, indem er das Papier nicht durchlassen will. Aber das ist nur einer seiner harmlosen Streiche, besonders für die kleinere von den beiden, Gabi heißt sie, weil sie anfangs immer gleich die Panik bekam. Jetzt, wo sie den Fehler ohne Herrn Bitman erkennt und beheben kann, macht dem Drucker es nicht mehr so viel Spaß zu streiken.

„Ist das gemütlich hier!“ ruft plötzlich eine volle warme Stimme durch den Empfangsraum in die Stille. Sie kommt von der großen Theke, der Chefin aller Gegenstände. Sie fühlt sich für alle verantwortlich, weil alles auf ihr ruht oder lastet. Und sie muss repräsentieren, strahlen und blitzsauber sein. Jetzt zur Weihnachtszeit, kann sie sich ein bisschen vom ständigen Licht, das normalerweise aus ihr raus scheint, erholen. Es wird ausgeschaltet, damit der Weihnachtsbaum besser zur Geltung kommt. „Aua, das tut weh!“ schreit das vergilbte Telefon, weil Gabi gerade etwas entnervt den Hörer aufgelegt hat. Es war der mindestens fünfte Anruf von jemandem, der sich verwählt hat, innerhalb von fünf Minuten. Das Telefon fühlt sich ungerecht behandelt, denn schließlich kann es nichts für die ständigen Fehlschaltungen. „Du bist echt nicht zu beneiden“, wispert die kleine Zettelbox zu ihm rüber, obwohl sie sich täglich schwächer fühlt. Sie hat Angst, im Müll zu landen, weil sie schon so abgegriffen aussieht, und die Zettel in ihr immer weniger werden. Außerdem hat sie sich gerade mit dem kleinen Magnetnikolaus angefreundet, der über ihr die weiße Fläche farbenfroh und lustig dekoriert. Nun befürchtet die Zettelbox, dass der Abschied von dem kleinen Nikolaus vorprogrammiert ist, weil der nur bis Weihnachten bei ihr sein kann. Der kleine rote Weihnachtsmann tröstet sie liebevoll, indem er ihr erzählt, wie schön und dekorativ sie wohl nach dem Recycling aussehen würde. Die Zettelbox hat nur die Befürchtung, dass sie zu einem anderen Gegenstand verarbeitet wird, der dann nutzlos herumstehen könnte. Aber noch ist sie bei ihrem geliebten Nikolaus, und sie versucht im Hier und Jetzt glücklich zu sein, indem sie nicht an die Zukunft denkt.

Plötzlich zischt es in die Stille: „Bah, ich ekle mich ja so! Diese fiesen, fettigen Finger von dem Fahrer. Grrrr, die waren total dreckig.“ Bleib mir bloß von der Mine!“ kreischt der andere Kuli. „Stell dich nicht so an. Was rollst du mir auch ständig auf die Plastikpelle, da kann ich doch nichts für“, schimpft der verdreckte Kuli zurück. „Mensch Kinder, müsst ihr hier so einen Aufstand proben? Das geht mir auf die Nerven. Konzentriert euch lieber auf eure Aufgabe, ordentlich die Listen zu führen und in mich hinein zu schreiben“, mahnt das Notizbuch die beiden Streitkulis. Da meldet sich die Schreibunterlage zu Wort: „Ihr habt vielleicht Probleme. Was soll ich denn sagen? Vor Monaten wurde ich liebevoll bemalt und beschrieben mit Mandalas, Smileys, Gedichten und Witzen. Und seit August steht hier gar nichts mehr. Ich werde einfach ignoriert. Das schlimmste an der Sache ist, dass ich dann auch noch ab und zu abgerissen werde und einfach ein Teil von mir im Papierkorb landet. Was soll das? Die Tussen am Empfang haben wohl ’nen Knall!“ Die Schreibunterlage ist richtig sauer.

„Schluss mit dem ewigen Gejammer! Es reicht jetzt! Wir wollen unsere Ruhe haben!“ rufen die Telefonlisten stolz, dass sie endlich mal einer Meinung sind. „Geht das bei Euch immer so ab?“ Die Sprudelflasche ist sichtlich erstaunt über das Wortgefecht um sie herum. Sie kennt nur die Ruhe im Eisschrank und steht ja nur viereinhalb Stunden inmitten dieser Chaoten, die sich ständig zu streiten scheinen.

„Hey“, meint der Wochenplan, „ich hänge hier auch nur eine Woche, aber ich find‘ s ganz lustig hier. Kommt wenigstens keine Langeweile auf. Na, hallo, wen haben wir denn da? Hübsch, hübsch … “ Dabei blinzelt der Plan zu seiner rechten Seite, an der sich drei bunte Postkarten breit gemacht haben. Eine Blondine auf rotem Untergrund und zwei Sprüchekarten. Ja, diese Nachbarschaft gefällt dem Wochenplan, der es gerade bereut, dass er am Montag schon wieder ausgewechselt wird. Na dann aber ran an die Buletten … Er träumt schon vom Wochenende, wo er ungestört flirten kann, weil dann niemand vor ihm sitzt und auf den Tasten herumhaut. Der Telefonhörer vor ihm grinst schon, weil er die Gedanken des verwegenen Gesellen über ihm schon kennt.

„Geht das auch mal ein bisschen sanfter?“ schreit der Türdrücker. „Ich bin auch nur ein armer Knopf, der mal liebevoll gedrückt werden möchte. Schließlich schütze ich euch alle vor unerwünschten Eindringlingen. Aber das ist eine richtig undankbare Aufgabe, weil ich immer nur genervt behandelt werde. Im Gegensatz zur Tastatur. Ich beobachte schon die ganze Zeit Gabi, wie sehr ihr das Schreiben Freude macht. Die Tastatur weiß gar nicht wie gut es ihr geht, dabei jammert sie ständig über Tastenkopfschmerzen. Ich habe Knopfschmerzen, die sind viel schlimmer!“ Der Türdrücker kann sich gar nicht mehr beruhigen.

„Jetzt hör aber auf“, motzt der Klingelknopf für die Firma Williwichtig, „gerade kommen Pakete an. Und wer drückt unsensibel auf mir rum? Gabi, weil sie beim Schreiben unterbrochen wird. Dabei freue ich mich immer, wenn die Schublade aufgeht und ich endlich zum Einsatz kommen darf. Die Besucherzettel neben mir sind so humorlos und bürokratisch. Das Gefasel über Unterschriften und Sicherheiten lässt mich nur noch gähnen. Dunkel ist es ja ohnehin schon. Da kann ich ja nur noch an‘ s Schlafen denken.“ „Ein bisschen mehr Respekt bitte“, fordern die Besucherzettel. Besonders die Scheine der Firma Arroganza sind hörbar gekränkt: „Wisst ihr eigentlich, mit wem ihr es zu tun habt? Auf uns trägt sich nicht irgend so ein Prollofahrer ein. Auf uns verewigen sich nur gebildete Leute.“ „Äi, ein bissken nett hier, sonst krischt ihr mal wat up dat Papier“, drohen die Williwichtigscheine. „Wat bildet ihr euch eijentlich ein? Am Ende landet ihr jenau so im Reißwolf wie wir. Also haltet mal janz schön dat Papier flach!“ Doch eh der Streit noch weitergeht, ist die Schublade auch schon wieder zu und die anderen draußen haben ihre Ruh.

„Vorsicht, ich bin kitzelig“, kichert gerade das Mousepad, als Gabi es berührte. „Soll ich ein wenig nachhelfen?“ neckt die Maus ihre Freundin und lässt sich von Gabi ein bisschen hin und her bewegen. „Hi, hi, hi, … aufhören, lass das, hi, hi, … !“ Das Pad giggelt wie verrückt. Es kokettiert nur, weil es in Wirklichkeit gar nicht will, dass die Maus aufhört es zu kitzeln. Die Maus kennt das Spielchen schon und fährt munter fort. Auch die beiden alten verschmutzten Magnete sind gut drauf, weil sie sich gerade mit ihrem Neuzugang anfreunden. Zuerst dachten sie ja, die drei bunten, blitzsauberen Neulinge seien arrogant. Sie wurden erst mal skeptisch beäugt. Aber die drei Gesellen riefen ihren Kollegen bald, nachdem sie am Blech klebten, munter einen Gruß zu und stellten sich als Rotli, Grünli und Gelbli vor. So war das Eis schnell gebrochen.

Na, was hören denn alle plötzlich? Eine Melodie, die sich recht fröhlich anhört. „Mögen alle Wesen dieser Welten glücklich sein, glücklich sein, glücklich sein … “ klingt es von der Magnetwand. Es sind die bunten Namensherzchen, die gemeinsam mit der Regenbogenpostkarte ein Mantra singen. Sogar die sonst so nüchternen Informations- und Anweisungszettel stimmen mit ein. Der Tischkalender rutscht im Takt hin und her und schubst im Eifer des Rhythmus beinahe Gabi‘ s Brillenetui runter. Auch der Notizblock pfeift etwas schräg mit. Er ist nicht gerade musikalisch, aber die Hauptsache ist doch, dass es allen Spaß macht.

„So und jetzt bitte „Oh Tannenbaum“!“ ruft der große blau und silbern geschmückte Baum vor der Theke in die singende Runde. Und alle einschließlich der Möbel, Pflanzen, Kübel, Bilder und was sich noch alles im Empfangsraum befindet, stimmen mit in das Weihnachtslied ein. Die Pflanzen trällern den Sopran, die Pflanzenkübel singen die zweite Stimme, die dicken Sessel dröhnen den Bass, Bariton erschallt aus den Bildern an den Wänden. Die Tische summen etwas unbeholfen mit, weil sie ihre Tonlage noch nicht herausgefunden haben, die Sonnensegel schlagen den Rhythmus, die Türen klappern mit, das Prospektregal hält sich leise summend und schüchtern zurück, während die Prospekte melodisch mit flöten. Die Merci-Schokolade, die Gabi gerade geschenkt bekam, schmilzt vor Rührung nur so dahin und die Kohlensäure im Wasserglas blubbert neben der Schokolade den Takt. Nur die Heizungen, der Schlüsselkasten, die graue Trennwand, der Stuhl, die Schubladenrollwagen, der Rechner, der Monitor und der Mülleimer wollen nicht mit musizieren, weil sie das alles kindisch finden. Doch als sie dann plötzlich „Oh du fröhliche“ hören, wird auch ihnen ganz warm um‘ s Herz. Aller Neid und Streit sind vergessen. So singt nun alles glücklich und in Harmonie vereint gemeinsam im Chor das Weihnachtslied. „Und wir sind auch noch da!“ rufen das Adventsgesteck und die schmückende Kette auf der Theke. Ja, beinahe wären sie vergessen worden, dabei haben sie glockenhelle Stimmen …

Und, wenn sie nicht gestorben sind,

dann singen und lachen sie noch heute … 😉

Text: © Sabina Boddem

Diese Geschichte schrieb ich vor vielen Jahren, als ich mal als Empfangssekretärin jobbte. Die Gegenstände gab es wirklich am Platz, an dem ich arbeitete. Die Firmen und Namen der Personen habe ich natürlich geändert. Wenn mal nichts zu tun war, dann ging eben meine Fantasie mit mir durch, wie Ihr hier bemerken könnt.

😀 😀 😀

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