gefühle zeigen

Gefühle sind Spielbälle deiner Seele

Wie du mit deinen GEFÜHLEn umgehst, liegt in deiner VerANTWORTung. Du bist der SpielLEITER und bestimmst die ART und WEISE des HÄNDELNs. Liegt das SPIELFELD im SCHATTEN oder im LICHT? Sind die Bälle SCHWER oder LEICHT? BUNT oder EINTÖNIG? LosLASSEN oder festHALTEN?… Jonglieren, kontrollieren, ignorieren, heraus lassen, unterdrücken, mitteilen, fallen lassen, wegwerfen nach oben oder unten…?

All das beSTIMMTst DU!

 

Gefühle sind Spielbälle deiner Seele

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Das Märchen vom Löwenzahn

Dieses Märchen schickte mir eine Kundin nach ihrer Farbberatung. Ich habe mich riesig darüber gefreut, denn der Grund für dieses Geschenk war eines unserer bewegenden Gesprächsthemen.

Nun möchte ich dem, der es gerade gebrauchen kann, mit diesem Märchen eine gute Reise zu den eigenen Wurzeln wünschen. Ich möchte dir Mut machen zu dem zu stehen, was du individuell für dein ganz persönliches Wachstum brauchst und zu dem, was du bist, auch wenn das mit Risiken verbunden ist, mit möglichen Höhen und Tiefen und mit allen damit einhergehenden Gefühlen, die beachtet und gelebt werden möchten. Es lohnt sich, deinen Träumen zu folgen und dich letztendlich deiner Bestimmung zu nähern, um bei dir anzukommen. Denn auf diese Weise kannst du dich anderen mit-teilen und sie und dich bereichern. Denn das, was du zu geben hast, ist wertvoll und einzigartig – DU SELBST BIST WERTVOLL!

Der Löwenzahn ist gelb! Das macht einen natürlichen Sinn. Gelb ist die Farbe des Loslassens, der Mit-Teilung, der leichten Kommunikation und der Bejahung der Lebenserfahrung … Es gilt dabei, die eigene Individualität und einzigartige Schönheit anzunehmen und … (Mehr dazu mit Klick auf die Farbe).

Das Märchen vom Löwenzahn

Text: Suse Anthony

LöwenzahnAuf einer wunderschönen Frühlingswiese streckte ein Löwenzahn seinen Blütenstern der Sonne entgegen.  Am Morgen begrüßte er mit seinem strahlenden Lächeln den neuen Tag, und wenn die Dämmerung über das Land zog, kuschelte er sich in seinen grünen Blütenkelch und schlief ein. Viele Freunde und Freundinnen wuchsen um ihn herum und jeden Morgen begrüßten sie einander mit einem fröhlichen Lachen.

Eines Tages setzte sich ein zarter, bunter Schmetterling mitten in den Blütenstern. Das kitzelte den kleinen Löwenzahn und machte ihn ganz kribblig. „Wo kommst denn du her?“ fragte er den Schmetterling. „Du hast ja keinen Stängel und keine Wurzel? Ich sehe nur ganz wunderschöne Blütenblätter. Was für eine eigenartige Blume bist du bloß?“ „Ich bin aber keine Blume!“ rief der Schmetterling ganz entrüstet. „Ich brauche keinen Stengel und keine Wurzel. Ich kann fliegen!“
Der Löwenzahn wurde ganz aufgeregt, wackelte mit seinem Stengel, zupfte leicht an seiner Wurzel und war sehr froh, als er spürte, dass sie so fest in der Erde steckte. „Was ist denn das – Fliegen?“ fragte er den kleinen Gaukler auf seiner Blüte. „Etwas ganz Herrliches! Ich flattere einfach mit meinen Flügeln hin und her und lasse mich durch die Luft tragen. So kann ich überall sein, wo es mir gefällt. Weißt du, da draußen auf der Wiese gibt es noch so viele schöne Blumen – rote, blaue, violette, gelbe. Wo es mir Spaß macht, kann ich mich niederlassen. Ich kann eine schöne Blüte küssen, süßen Nektar trinken, Geschichten erzählen und dann wieder weiterfliegen. Es ist ein herrliches Leben! Wie muss es doch für dich so langweilig sein, immer am selben Platz zu stehen und immer dieselben Blumen zu sehen. Ha, wie schön ist doch die weite Welt! Leb wohl, vielleicht komme ich auch einmal wieder bei dir vorbei“ – und weg war der schöne, bunte Schmetterling.
Nachdenklich schaute der Löwenzahn dem kleinen Falter nach. Sollte es wirklich so schön sein in der weiten Welt? War seine Sonnenwiese nicht der allerschönste Platz? So grübelte er den ganzen Tag bis ihm die Nachtfee über sein Blütenköpfchen streichelte. Dann kuschelte er sich in seinen grünen Kelch und schlief ein.
Am nächsten Morgen plumpste ihm plötzlich eine dicke Hummel mitten ins Gesicht. „Guten Morgen, kleines Gelbes! Darf ich mich ein wenig bei dir ausruhen und mich an deinem Nektar laben?“ „Ich freue mich über deinen Besuch“, rief der kleine Löwenzahn, und wieder spürte er ganz aufgeregt das Kribbeln in seinem Stengel bis hinunter zur Wurzel. „Kommst du auch aus der großen, weiten Welt?“
„Na klar“, brummte die dicke Hummel, „viele Tage bin ich schon durch die Welt gebrummelt. Hinter der Wiese stehen große Obstbäume. Dort ist es schön! Was glaubst du wohl, wen ich dort treffe? Alle meine Verwandten und viele, viele Freunde! Bei dir wäre es mir zu langweilig. Ach, was muss das für ein armseliges Leben sein, immer am gleichen Platz zu stehen. Du tust mir wirklich leid. Adieu!“ Und mit großem Gebrumm summte die Hummel davon. An diesem Tag wurde die Sehnsucht im Herzen des kleinen Löwenzahns nach der großen, weiten Welt noch stärker, und als diesmal die Nachtfee seine Blütenblätter streichelte, sah sie ganz tief drinnen versteckt eine kleine Träne liegen.
Kaum war der kleine Löwenzahn am nächsten Morgen erwacht, sirrte eine Libelle heran und ließ sich in seiner Blütensonne nieder. Aufgeregt wippte sie mit ihrem Körper und hielt Ausschau nach einer Beute. So bemerkte sie überhaupt nicht, wie eine dicke Träne aus dem Kelch des Löwenzahns kullerte. „Kommst du auch von den Obstbäumen jenseits der Wiese?“, versuchte er ein kleines Gespräch zu beginnen.
„Ich? Ich komme doch nicht von den Obstbäumen!“ rief sie entrüstet. „Schau doch meinen schillernden Leib und meine gläsernen Flügel an. Ich komme vom See! Dort wohne ich im Schilf, schwirre über das Wasser und kann darin – so oft ich will – mein Spiegelbild sehen. So weiß ich, wie schön ich bin.“ Sirr – war sie weg und hatte eine Fliege geschnappt.
Den ganzen Tag über dachte der Löwenzahn darüber nach, wie er wohl aussehen würde: Vielleicht so wie seine Schwestern und Brüder um ihn herum auf der Wiese, oder doch ganz anders? Nun zupfte er kräftiger an seiner Wurzel, aber sie hielt fest und ließ ihn nicht frei. Dieses Mal entdeckte die Nachtfee viele Tränen in seinem Blütenkelch und es überkam sie ein tiefes Mitleid. Behutsam streichelte sie jedes einzelne Blütenblättchen und unter ihrer zarten Hand verwandelten sie sich in duftige Schirmchen, so fein wie Spinnenweb und so leicht wie Flaum. „Nun kannst du fliegen, wohin du willst! Vor dir liegt die große, schöne Welt! Nun kann dich deine Wurzel nicht mehr festhalten“, flüsterte ihm die Nachtfee noch ins Ohr, bevor sie verschwand.

Wie groß war sein Erstaunen, als er am anderen Morgen aufwachte. Wo war sein gelbes Blütenkleid geblieben? Er stand da in einem federleichten Tanzkleidchen und breitete stolz viele, viele Schirmchen aus. Er war ganz anders geworden. So leicht war ihm noch nie ums Herz gewesen. „Nimmt mich denn keiner mit?“ rief er. „Ich würde so gerne fliegen, schweben, gleiten!“ „Hui, hui, flieg mit mir um die Wette! Komm, komm!“ pfiff der Wind und wirbelte die Schirmchen hoch in die Luft.
Nun konnte sich der Löwenzahn über die ganze Welt verbreiten. Rauf und runter, kopfüber und kopfunter, über die Wiese weg, knapp an einem hohen Eichbaum vorbei und – oh Schreck – mit einem Schirmchen blieb er in einem Vogelnest hängen. So etwas hatte er noch nie gesehen. Fünf aufgerissene Schnäbelchen, die alle auf Futter warteten. Der kleine Löwenzahn kam aus dem Staunen nicht heraus. Um Nahrung brauchte er sich doch nie zu kümmern. Er hatte immer eine Wurzel gehabt. Aber nun – nun hatte er keine mehr.
Da warf ihn der Wind auf einen harten Stein und ließ ihn dort liegen. Es wurde kalt und der kleine Löwenzahn wurde durstig und müde. Aber da war niemand, der ihm etwas zu trinken geben konnte. Der Stein war starr und stumm und konnte ihm nicht helfen. Wie sehr sehnte sich nun der Löwenzahn nach einer Wurzel.

Aber der Wind hatte ihn noch nicht vergessen. Noch einmal wirbelte er das Schirmchen hoch in die Luft, und noch einmal fühlte der Löwenzahn das beglückende Gefühl in sich, leicht und schwerelos zu sein. Er sah die ganze Pracht einer Sommerwiese unter sich und langsam ließ ihn ein zarter Lufthauch hinunter gleiten zur Erde.
Nun schmiegte er sich ganz fest in das warme Erdreich und wollte ganz darin versinken. Zwar war es herrlich gewesen draußen in der Welt und er hatte wunderschöne Dinge erlebt. Aber nun wusste er, dass er ohne seine Wurzel nicht sein konnte. Er dehnte und streckte sich. Das Dehnen und Strecken schmerzte so sehr, dass er fast die Besinnung darüber verlor. Er fühlte, wie etwas in ihm zersprang. Aber in all dem Schmerz wuchs ihm langsam eine neue Wurzel. Ein neuer Stengel mit einer kleinen Knospe drängte dem Licht entgegen.

Zu dem Thema passen auch folgende Artikel:

Die Farbe Gelb und ihre Bedeutung

Poesie – Wachstum

Poesie zum Träumen und Genießen

Du bist wundervoll

Die kleine Farbengeschichte von Licht und Schatten

Der tanzende Bleistift

Ich persönlich bin gerne ein Wildkraut, denn „Unkraut vergeht nicht“! 🙂

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Wer nie dagesessen und in sich gehorcht hat …

 

 

Wer nie da gesessen und in sich gehorcht hat,

wer nie seinen Atem gehört und gefühlt hat,

wer nie seine Augen berührt und diese Berührung gespürt hat,

wer nie aufgeben wollte und dennoch zaghaft wieder begonnen hat,

wer nie erstaunt war über seine Fähigkeiten,

wer nie Angst hatte vor seinen Unfähigkeiten und seiner Hilflosigkeit,

wer nie Zweifel an sich hatte,

wer sich nie gehabt und geliebt hat,

wer sich nie intensiv gesehen, gehört, gefühlt und erlebt hat,

der hat sich  n i e  gelebt.

Denn:

Wer nicht in sich gehorcht hat,

der hat seinen eigenen Atem nicht gehört.

Und wer seine Augen nie berührt oder

diese Berührung nie als seine eigene wahrgenommen hat,

und wer nie in Verwunderung kam über das Prasseln des Regens,

den Donner und den Blitz, das leise Rieseln des Schnees,

der überhört und übersieht und empfindet alles als selbstverständlich.

Und wer nie aufgeben wollte und doch mutig wieder begonnen hat,

der hat sich nie dem Kampf mit sich selbst gestellt.

Und wer nie über seine Fähigkeiten erstaunt war,

der hat auch nie das wunderbare Gefühl verspürt,

zu welchen Taten und Gedanken er imstande ist.

Und wer nie Zweifel an sich hatte,

der kann sie nie bewusst ändern.

Wer sich nie gehabt und geliebt hat,

der ist nicht in der Lage, andere zu sehen und zu verstehen

in ihren Stärken und Schwächen.

Wer über all das immer hinweg gegangen ist,

der ist so weit entfernt von sich selbst,

wie die Wüste vom Meer.

 

Text © 1982 Christiane H., meine damals beste Freundin, die im Alter von 20 Jahren dieses Gedicht schrieb und mir schenkte. Das von ihr handbeschriebene Blatt klebt in meinem Tagebuch.

Wir hatten immer schon die gleiche Ader. Wir lernten uns in der FOS für Kunst und Gestaltung kennen, zogen anschließend nach Krefeld und studierten dort Design. Wir führten viele Nächte lang die intensivsten Gespräche, philosophierten über die Liebe und das Leben, schrieben, malten, träumten und hörten mit Hingabe Klaus Hoffmann und Alan Stivell, um hier nur zwei wenige Beispiele unserer Musikrichtung zu nennen. Was aus Christiane geworden ist, weiß ich leider nicht. Ich kann sie nirgendwo finden.

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FarbenFRAUEN leben leicht und schön, wenn sie s(G)ELBstbewusst sind

… und ihren S(g)elbstwert schätzen und weitergeben lernen.

GELB ist die Farbe der leichten Kommunikation.

Wenn ich mein GELB lebe,  ist Geben und Nehmen im Fluss. Ich gebe und teile GERNE auf körperlich (Materie, greif- und sichtbare Leistungen), geistiger (Wissen, Erfahrungen) und seelischer Ebene (Gefühle). Ich bin offen für einen gerechten Austausch, was bedeutet, dass ich mich weder verausgabe, noch andere ausbeute, damit der Energiewechsel in Balance bleiben kann. Ich bin nicht neidisch, wenn andere (Frauen) mehr besitzen, besser aussehen, erfolgreicher sind oder …, sondern ich weiß um meinen eigenen Wert (Schwächen inbegriffen), an dem ich andere gerne teilhaben lasse, in dem ich meine innere Sonne strahlen lasse. Ich kann mich über meinen Erfolg und über die Schätze anderer freuen.

Erfahrungsgemäß sagen Frauen in fast 95% der Farbberatungen schon von Anfang an „Mir steht kein Gelb“. Auch dann noch, wenn ich ihnen verschiedene Stoffe in den unterschiedlichsten Gelbnuancen umlege, bei denen sehr schnell erkennbar ist, dass eines dieser Gelbtöne mit Sicherheit zu dem betreffenden Farbtyp optimal passt und vor allem eine Garderobe sehr auffrischen kann – gerade bei den Sommertypen, die gut Grau und Schlammtöne tragen können, damit die Kleidung nicht trist wird.

Was bedeutet diese Farbe und woran liegt die Ablehnung? Ich könnte dazu eine Menge Antworten geben und habe das ja auch schon zum Teil in meinen Artikeln erklärt. Ich empfehle jedoch auch, dass jeder mal selbst darüber nachdenkt, gerade Frauen, die das lesen. Meiner Erfahrung nach liegt die Befürchtung diese Farbe zu tragen nicht nur daran, dass Gelb nicht passen könnte.  Sie ist also nicht nur im Ästhetischen zu suchen.

Gerade bei Frauen bleiben die Farben und ihre Wirkungen nicht nur in den Kleidern stecken. Frauen sind sensibel und intuitiv, was ich den Männern natürlich nicht abspreche. Ich möchte damit nur vermitteln, dass Männer in der Regel praktischer an eine Farbtypberatung herantreten. Sie wollen wissen was ihnen steht, am liebsten wollen Sie das gesagt bekommen ohne lange Analyse und Selbstentdeckung, damit sie anschließend die passenden Farben kaufen können (oder ihre Frau ihnen dabei helfen kann ;-). Frauen sagen das zwar auch, ABER bei ihnen geht die Farbberatung viel mehr unter die Hautoberfläche. Außerdem beschäftigen sich Frauen in ihrem Leben meistens mit einem „ZU“. Sie finden sich zu dick, ihre Haarfarbe von Natur aus zu aschig, zu hell, zu dunkel, zu grau, ihre Haare, zu dick, zu dünn, zu lockig, zu glatt, ihre Haut zu faltig, zu hell, zu dunkel, zu fleckig, ihre Augenfarbe zu langweilig, ihre Augen zu klein, ihre Füße zu groß, zu klein, ihre … zu …! Stimmt‘ s ??!!? Mal ganz ehrlich!

So NEHMEN sie ZU, um wieder ab(ZU)-NEHMEN, damit die Kleidung nicht mehr ZU eng ist und die Beine oder Hüften nicht mehr ZU dick sind. Und, und, und … 😦

Ich empfehle an dieser Stelle wirklich liebevoll und offen:

Liebe Frauen ,

macht Euch im wahrsten Sinne des Wortes AUF und nicht ZU!  Öffnet Euch für konstruktive Kritik an Euch und anderen. Öffnet Euch für das Positive. Lasst das Schöne zu, in dem Ihr es Euch selbst gebt und anderen weiter vermittelt!

Lebt Eure gelbe Seite, setzt Euch durch, akzeptiert Euch und kümmert Euch nicht ZU sehr, was andere sagen, denken oder tun. Geht mit Euch NICHT ZU sehr in‘ s Gericht und messt auch andere Frauen nicht ZU sehr an Euren Ängsten und Un-ZU-länglichkeiten. Steht da-ZU (diesmal ZU im Positiven! )! Habt Euch so lieb, dass Ihr andere schön sein und erfolgreich lassen könnt, aber auch die Unzulänglichkeiten an Euch und der anderen Frauen einfach so stehen lassen könnt, ohne darüber zu tratschen, weil Ihr Euch selbst akzeptieren könnt und anerkennen, so wie Ihr seid! Wenn Euch etwas an Euch stört und ihr Euch nicht wohl fühlt in Eurer Haut, dann lasst es Euch gut gehen, in dem Ihr die wahre Ursache sucht, woran das liegen könnte.

Auch ich muss das mein Leben lang lernen, aber ich bin auf dem besten Weg. Okay, einen kleinen Bonus habe ich natürlich, denn das ist ja auch mein  Beruf. Dafür habt Ihr beispielsweise andere Talente, Gaben und Werte. Lebt sie aus, lasst sie los, tauscht sie aus, neidlos ohne Zickenkrieg am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft, macht Euch Komplimente, aber bitte EHRLICH! Und, wenn an der anderen oder dem anderen wirklich etwas nicht so optimal erscheint, dann sagt das, aber mit der ehrlichen Absicht, die betreffende Person wirklich so zu unterstützen, dass sie ihr Potential voll entfalten kann, WEIL DU DIR DAS ALLES SELBST GÖNNST! Achtet dabei auf Grenzen und drückt dem anderen Menschen nicht Euren Rat auf. Geht wachsam, liebevoll und sensibel miteinander um, so liebevoll, wie Ihr Euch insgeheim wünscht, selbst behandelt zu werden. Geht auch selbst mit Euch liebevoll um, denn das ist die Grundvoraussetzung für alles. Dann herrscht auch kein Mobbing mehr unter Frauen und ihr macht euch das Leben SCHÖN,

denn DU BIST AUCH SCHÖN!

Wenn DU es nicht so siehst und fühlst, dann stehe dazu, dass Du Dir Unterstützung gibt, schenkst oder schenken lässt.

Das alle darfst du ZU-LASSEN und auch anderen gönnen, in dem DU Deine Erfahrungen in die Welt hinaus trägst und damit nicht nur Dich selbst begleitest und unterstützt, sondern auch diejenigen, die Dich dabei unterstützt und begleitet haben!

♥♥♥

Und hier noch ein Zitat, aus dem Buch „starke wilde frauen“ von SARK (deutschsprachige Ausgabe; copyright 1999 Droemschersche Verlagsgruppe, München):

„-Die besondere Frau- von Maya Angelon aus dem fantastischem Gedicht -Phenomenal Woman-

Schöne Frauen fragen, wo mein Geheimnis liegt. Ich bin weder hübsch, noch jemand, der sich auf Modelgröße verbiegt. Doch wenn ich ihnen sage, woran es liegt, wollen sie mir nicht glauben.

Ich sage:

Es liegt an meinen weit geöffneten Armen,

an meinen schwingenden Hüften,

an meinen schwirrenden Schritten

und meinen weichen Lippen.

Ich bin so ganz besonders

FRAU.

Eine besondere Frau –

das bin ich.“

 

Und hier noch Links zu weiteren Beiträgen zum Thema:

Ich bin die Frau meines Lebens

Stell dir eine Frau vor, die sich liebevoll annimmt und wertschätzt

Wie viel bist du dir selbst wert?

Allen sonnengelbe und heitere Frühlingsgrüße

für eine  goldige Zeit!

 

Farbe Gelb - Ganzheitliche Farbberatung - Sabina Boddem - Farbenreich

 

 

 

 

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Gedanken zum Jahreswechsel entsprechend des Naturkreislaufs (Jahreskreisfeste)

 

Ihr Lieben,

als ich heute morgen aufwachte, dachte ich sofort: „Oh Schreck. Jetzt sind die Feiertage rum. Das neue Jahr hat begonnen. Die Schonzeit zwischen den Festtagen ist vorbei. Ich muss meinen AB abrufen, in die Mails schauen, mich um Geschäftliches kümmern, das auf dem Schreibtisch liegt und noch abgearbeitet werden muss, ich muss …“ Dabei fiel mir noch ein, dass ja Neustart angesagt ist, weil ja ein neues Jahr angefangen hat. Man muss doch jetzt buchstäblich starten. Ich schaute aus dem Fenster und sah, dass die Natur da draußen ganz anders tickt und zwar natürlich!

Eigentlich ist es völlig unnatürlich, dass der Januar der erste Monat im neuen Jahr ist, dass überhaupt der Jahreswechsel mit Dezember mitten im Winter stattfindet. Naturgemäß und auch dem Jahreskreis entsprechend endet und beginnt das Jahr im März! Mit dem Sternzeichen Fische wird Tod und Wiedergeburt verbunden. Darauf folgt der feurige  Widder, mit dem die Natur ausbricht und ruft: „Hier bin ich!“ Auch der Tod von Jesus Christus und seine Auferstehung fällt in diese Jahreszeit. Natürlich ist das Datum auch schon sehr verschoben, wenn ich bedenke, dass Ostern manchmal sehr spät fällt. Ostern ist mit dem Symbol des Hühnereis, das wir bunt anmalen, ein Fest des neuen Lebens, des Neustarts, der Wiedergeburt der Natur, so wie der Fisch das Symbol des Christentums war, das noch viel älter ist als das Christentum selbst. Die Feste der Weltreligionen, wie zum Beispiel das Christentum, sind sowieso von ursprünglichen Naturreligionen und Bräuchen des Heidentums abgeleitet.

Warum schreibe ich das? Für mich ist es wichtig, dass ich mich in dieser Jahreszeit des Mittwinters nicht unter Druck setze, so nach dem Motto „Achtung fertig los, jetzt muss direkt mit Vollgas losgelegt werden“. Nein, ich lasse alles ruhig angehen. Ich bin noch im „Winterschlaf“, brauche kleine Schritte und beginne jetzt erst zu überdenken, was war, und was zukünftig anstehen könnte. Ich mache auch nicht automatisch schon im Dezember einen Jahresrückblick und überlege, was ich im neuen Jahr alles besser machen könnte oder anders. Ich nehme mir nicht die typischen guten Vorsätze zu Herzen. Das alles entwickelt sich bei mir ganz allmählich im Januar und Februar. Das sind ohnehin meine ruhigsten Monate im Jahr mit dem größten Rückzugsfaktor. Am liebsten hätte ich nicht im Januar, sondern im Mai Geburtstag. Ich spüre nämlich, dass es auch manch anderen so geht. Sie haben im Januar auch keine große Lust zu feiern, was natürlich nicht bedeutet, dass zu meinem Jubiläumsgeburtstag in diesem Jahr keine große Party steigen wird, auf die ich mich jetzt schon sehr freue. Ja, in diesem Jahr habe ich natürlich Lust zum Feiern. Meine geladenen Gäste freuen sich auch schon. In diesem Sinne habe ich in diesem Jahr noch mehr zu bedenken. Mein Neujahr fängt gefühlsmäßig  sowieso frühestens erst an meinem Geburtstag an. Bis dahin könnte ich sowieso in den Winterschlaf gehen! 😉 Und in diesem Jahr läutet dieser Tag auch noch eine neue Jahrhunderthälfte an. Puh … ich habe schon viel darüber nachgedacht. Was habe ich bisher erreicht? Was kommt nun? Die Zeit läuft immer schneller … Was ist wenn? … Aber das bringt mich nicht weiter, denn das versetzt mich in Stress und ehrlich gesagt auch ab und an in Angst. Ich halte mich dann buchstäblich an, im Hier und Jetzt dankbar und glücklich zu sein mit dem, was gerade da ist. Egal, wie ich mich in meinem Leben entschieden hätte, so wären immer Licht und Schatten da gewesen. Es gibt kein richtig und kein falsch! Deshalb ist es immer gut, zu dem zu stehen, was war und was ist! Vor allem möchte ich mich nicht umschauen und mich nicht mit anderen vergleichen oder das mitmachen, was angesagt ist. Für mich ist immer noch Ruhe angesagt. Und so langsam ab Februar, wenn das alte Jahreskreisfest „Lichtmess“ stattfindet, an dem altes abgestreift und neues bedacht wird, brauche ich, Natur, noch viel Ruhe. Das alles ging mir heute Morgen durch den Kopf, als ich in diesen Gedanken versunken im Bett liegend aus dem Fenster schaute.

Nachdem ich heute morgen meine Mails geöffnet hatte, las ich sofort einen ganz lieben Gästebucheintrag von einer ehemaligen Kundin und nicht nur ihre Neubuchung für ihre Mutter, sondern gleich noch zwei weitere Beratungsanfragen. Sofort war ich putzmunter und freute mich wieder riesig auf den Alltag! Aber ich darf es zum Glück langsam angehen lassen. Das ist der Vorteil der Freiberuflichkeit. Ich habe keinerlei Sicherheiten, auch nicht finanziell, aber ich bin frei in meinen Entscheidungen und in meiner Planung, so wie es mir naturgemäß entspricht. So hoffe ich und glaube, dass ich noch lange gesund bleibe, um immer arbeiten zu dürfen, weil das, was ich mache mir entspricht und ich mir die Zeit dafür auch entsprechend einteile. Diesen Sprung in die Freiheit zu wagen, war vor 10 Jahren nicht leicht, aber es hat sich gelohnt. Ob sich das mal zum Negativen rächt oder nicht, weil ich im Alter nicht abgesichert bin, das weiß ich nicht. Aber wer weiß schon, was morgen ist? NIEMAND! Nur Gott allein!

Jeder Mensch wird das, was ich hier schreibe, wohl unterschiedlich nachempfinden, und das ist auch in Ordnung so!

Ich wünsche allen einen schönen Winter und den Jahresbeginn, den jeder ganz persönlich entsprechend seiner Natur braucht und sich wünscht mit dem Zeitpunkt, dem jedem ganz individuell gut tut!

Herzlichst

Sabina


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Inge Wuthe: Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

… vom Umgang mit Gefühlen

und vom Zulassen unangenehmer Gefühle

 

Einige kennen das Märchen von Inge Wuthe vielleicht schon. Ich mag es sehr gerne und finde, dass es gut in mein Farbenreich passt.


Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war eine kleine alte Frau, die bei der zusammengekauerten Gestalt am Straßenrand stehen blieb. Das heißt, die Gestalt war eher körperlos, erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.

„Wer bist du?“ fragte die kleine Frau neugierig und bückte sich ein wenig hinunter. Zwei lichtlose Augen blickten müde auf. „Ich…ich bin die Traurigkeit“, flüsterte eine Stimme so leise, dass die kleine Frau Mühe hatte, sie zu verstehen.

„Ach, die Traurigkeit“, rief sie erfreut aus, fast als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

„Kennst du mich denn“, fragte die Traurigkeit misstrauisch.

„Natürlich kenne ich dich“, antwortete die alte Frau, „immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“

„Ja, aber …“ argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du nicht vor mir, hast du denn keine Angst?“

„Oh, warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selber nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst und dich so nicht vertreiben lässt. Aber, was ich dich fragen will, du siehst – verzeih diese absurde Feststellung – du siehst so traurig aus?“

„Ich…ich bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

Die kleine alte Frau setzte sich jetzt auch an den Straßenrand. „So, traurig bist du“, wiederholte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Magst du mir erzählen, warum du so bekümmert bist?“

Die Traurigkeit seufzte tief auf. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie vergebens versucht und …

„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und tief verwundert, „es ist so, dass mich offensichtlich niemand mag. Es ist meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und eine Zeitlang bei ihnen zu verweilen. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Aber fast alle reagieren so, als wäre ich die Pest. Sie haben so viele Mechanismen für sich entwickelt, meine Anwesenheit zu leugnen.“

„Da hast du sicher Recht“, warf die alte Frau ein. „Aber erzähle mir ein wenig davon.“

Die Traurigkeit fuhr fort: „Sie haben Sätze erfunden, an deren Schutzschild ich abprallen soll.

Sie sagen „Papperlapapp – das Leben ist heiter“, und ihr falsches Lachen macht ihnen Magengeschwüre und Atemnot.

Sie sagen „Gelobt sei, was hart macht“, und dann haben sie Herzschmerzen.

Sie sagen „Man muss sich nur zusammenreißen“ und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken.

Sie sagen „Weinen ist nur für Schwächlinge“, und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.

Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht spüren müssen.“

„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir oft in meinem Leben begegnet. Aber eigentlich willst du ihnen ja mit deiner Anwesenheit helfen, nicht wahr?“

Die Traurigkeit kroch noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Ja, das will ich“, sagte sie schlicht, „aber helfen kann ich nur, wenn die Menschen mich zulassen. Weißt du, indem ich versuche, ihnen ein Stück Raum zu schaffen zwischen sich und der Welt, eine Spanne Zeit, um sich selbst zu begegnen, will ich ihnen ein Nest bauen, in das sie sich fallen lassen können, um ihre Wunden zu pflegen.

Wer traurig ist, ist ganz dünnhäutig und damit nahe bei sich.

Diese Begegnung kann sehr schmerzvoll sein, weil manches Leid durch die Erinnerung wieder aufbricht wie eine schlecht verheilte Wunde. Aber nur, wer den Schmerz zulässt, wer erlebtes Leid betrauern kann, wer das Kind in sich aufspürt und all die verschluckten Tränen leerweinen lässt, wer sich Mitleid für die inneren Verletzungen zugesteht, der, verstehst du, nur der hat die Chance, dass seine Wunden wirklich heilen.

Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über die groben Narben. Oder verhärten sich mit einem Panzer aus Bitterkeit.“

Jetzt schwieg die Traurigkeit, und ihr Weinen war tief und verzweifelt.

Die kleine alte Frau nahm die zusammengekauerte Gestalt tröstend in den Arm. „Wie weich und sanft sie sich anfühlt“, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. „Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Ich weiß, dass dich viele Menschen ablehnen und verleugnen. Aber ich weiß auch, dass schon einige bereit sind für dich. Und glaube mir, es werden immer mehr, die begreifen, dass du ihnen Befreiung ermöglichst aus ihren inneren Gefängnissen. Von nun an werde ich dich begleiten, damit die Mutlosigkeit keine Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hatte aufgehört zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete verwundert ihre Gefährtin.

„Aber jetzt sage mir, wer bist du eigentlich?“

„Ich“, antwortete die kleine alte Frau und lächelte still. „Ich bin die Hoffnung!“

Text: © Inge Wuthe

Dazu passen auch meine Geschichten und meine Artikel über die Bedeutung der Gefühle und die unterschiedlichen Methoden, diese wahrzunehmen und mit ihnen umgehen zu lernen.

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Licht und Schatten

Du bist wundervoll

Kreativitätsförderung

Gehe liebevoll mit dir um, denn liebevolle Gedanken kommen von Dankbarkeit an deine Schöpfung

 

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Musik ist Balsam für die Seele

Dieses Musikstück „Peace On Earth“ von Mike Oldfield finde ich so schön!

Heute könnte ich mir solche Musik non stop anhören. Das tut so gut. Manche mögen ja nicht so gerne ruhige Musik, weil sie das als runter ziehend empfinden. Ich bin da ganz anders. Wenn es mir gut geht, dann kann ich sie hören und die Seele baumeln lassen. Wenn ich mich niedergeschlagen fühle, dann vertieft so manche Musik dieses Gefühl, aber das wirkt bei mir nicht verschlimmernd. Eher kann ich mich noch besser auf das einlassen, was ich fühle und es rauslassen. Damit verarbeite ich intensiver und kann alles, wovon ich mich befreien möchte, auch loslassen. Jeder Mensch ist da ja zum Glück anders. Auf jeden Fall freue ich mich, dass es so viele und unterschiedlich schöne Musikrichtungen gibt, und die für jede Stimmung und für jeden Geschmack passend! Ohne Musik wäre das Leben wirklich arm. Musik ist Balsam für die Seele. Ich liebe es zu singen, zu musizieren und natürlich Musik zu hören.

So, das fiel mir gerade ein, während ich mir das Stück von Mike Oldfield anhörte.

Allen einen klangvollen und farben-licht-reichen Tag! 🙂

Herzlich Sabina

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