EIGEN-ART-POESIE, Lebensphilosophien

Ich wünsche Dir eine besinnliche Adventszeit!


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EIGEN-ART-POESIE, Weihnachts- und Winterträume

Gedicht „Die Weihnacht“

Heute habe ich in meinem Tagebuch ein Weihnachtsgedicht gefunden, das ich 1972 im Alter von 11 Jahren als Hausaufgabe für den Deutschunterricht geschrieben habe. Ich musste schon schmunzeln. Auf jeden Fall wünsche ich Euch auch ein Lächeln im Gesicht und sende damit allen Lesern einen herzlichen Adventsgruß! 😉

Die Weihnacht

 

Die Adventszeit ist da,

hurra, hurra.

Der Wind weht kalt,

und die Weihnacht kommt bald.

 

In den Küchen

duftet es nach den feinsten Gerüchen.

Dort werden gebacken

die leckersten Sachen

 

Und naht die heilige Nacht,

den Christbaum man schon ins Zimmer gebracht.

Man muss ihn nur noch schmücken

mit bunten Kugeln und mit Nüssen.

 

Auch Lichtlein und viel Flittergold

machen den Baum so wunderhold.

Oh wie schön er nun da steht

mit den Geschenken darunter gelegt.

 

Nun ist endlich heiliger Abend

und die Kinder Freuden strahlend

stehen in dem Raum

vor dem festlich geschmückten Baum.

 

Jetzt singen sie alle,

ja alle male

mit großer Andacht

– Stille Nacht, heilige Nacht –

 

Text aus dem Jahr 1972 © Sabina Boddem

 

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Ein Sternenlicht für Dich!

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Wer den Text nochmal nachlesen möchte, klickt bitte hier!

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EIGEN-ART-POESIE, Weihnachts- und Winterträume

Poesie – Die Botschaft der kleinen Winterelfe


 

Die

kleine Elfe

zur Winterzeit

kennt keine Hast und keine Eile.

Sie trägt ganz schmuck ihr weißes Kleid

und hat niemals Langeweile.

 

Ja, weiß wie Schnee ist ihr Gewand

und silbern glitzern ihre Flügel.

Mit dem Gesicht zu Ihrem Innersten gewandt

schaut sie in ihren eig’nen Seelenspiegel.

 

Sie sieht und fühlt was zu ihr gehört

und stellt sich nicht in Frage.

Sie spürt, was heil ist oder stört,

ganz ohne Urteil und ohne Klage.

 

Die kleine Elfe sammelt Kraft für neue Taten,

für Jahreszeiten, in denen die Sonne länger scheint.

Und sie kann nur jedem raten,

dies auch zu tun, weil sie es gut mit uns Menschen meint.

 

Text und Foto
© Sabina Boddem
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EIGEN-ART-POESIE, EIGEN-ART-SPIRITUELL, Weihnachts- und Winterträume

Gedicht: ADVENTSZEIT – Zeit für Be-SINN-lichkeit

Adventszeit

 

Zeit für Be-SINN-lichkeit

 

Viele jedoch haben selten Zeit,

finden immer wieder Gründe zur Ab-WESEN-heit:

 

Machen sich zu viele Gedanken,

an denen sie dann mit Kopfschmerzen erkranken,

schütten sich mit Aktionen zu

und kommen so nur selten zur Ruh‘,

laufen vor sich selber fort

von diesem und zum nächsten Ort,

brauchen stets das Gefühl der Unersetzlichkeit

und vergessen ihre schöpferische VOLL-KOMMEN-heit:

 

Einfach nur da  SEIN

mit sich selbst mal ganz ALL-ein,

sich endlich mal spüren

und in der Stille alle Sinne berühren,

sich selbst genießen in der langen WEILE

und Kraft tanken dürfen ohne Eile:

 

 

So wie die NATUR es draußen zeigt,

so sind auch WIR Natur, die eben so gedeiht!

Im Jahresrhythmus STIRB und WERDE

leben wir Geschöpfe auf dieser Erde.

Es ist nicht der physische Tod gemeint,

sondern einfach das Sterben, das die ERHOLUNG meint:

 

 

So sei bitte niemals über die Natur er-HABEN,

denn auch DU brauchst den natürlichen Wechsel mit all seinen Auf-GABEN.

Auch, wenn sich die Jahreszeiten in anderen Ländern unterschiedlich zeigen,

so sind überall die gleichen Naturgesetze eigen.

Unser Leben auf der ganzen Welt

uns immer wieder vor die Frage stellt:

 

Ist es wirklich so gesund,

wenn wir erfinden jeden Schund,

der nicht nur die Natur zerstört,

sondern auch nicht mehr zu uns’rem Lebensrhythmus gehört,

in dem wir zum Beispiel Dinge erfinden,

die uns Menschen verdrängen, statt zu ver-BINDEN?

 

Besinne dich, dass du selbst Natur bist

und dies‘  bei all deinem Erfolg niemals vergisst.

So, wie du die Natur im Außen betrACHTEst,

du dich und auch die anderen missachtest.

So komm‘ zur Ruh‘ und setz‘ dich hin

schließ‘ die Augen und spüre hin.

 

 

Nimm dir die Zeit deine Natur zu er-LEBEN.

Diese wird dir niemand anderes geben.

Nur du allein kannst sie und ihre Farben er-KENNEN

und, was deiner Seele ent-SPRICHT, beim Namen nennen.

Du brauchst niemandem etwas zu be-WEISEn,

sondern darfst einfach zu dir selbst verreisen!

Das ist so schön,

du wirst es seh’n!

Und gerade JETZT zur Weihnachtszeit

mach‘ dich auf zu DEINER Be-SINNLICHKEIT!

 

Text und Fotos  2010 © Sabina Boddem

 

Hier das Video zum Gedicht mit Bildern und Musik dazu:

 

Früher im katholischen Religionsunterricht habe ich mal gelernt, dass Advent Ankunft heißt,  die Ankunft des Jesuskindes. Und die Adventszeit ist die Vorbereitungszeit und Besinnung auf diese Ankunft.

In der globalen Spiritualität, die nicht von einer bestimmten Religion abhängig ist, bedeutet das für mich, dass es auch eine Rückbesinnung zu uns selbst ist und eine Ankunft bei uns, denn in uns ist die göttliche Liebe. Das Göttliche wohnt in jedem Lebewesen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir „nur“ achtungs- und liebevoll miteinander umgehen. Wenn wir in diesem Bewusstsein uns selbst lieben, wie unseren Nächsten – nach dem Motto „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, dann könnte in dieser Welt sehr viel Positives bewirkt werden. Vor allem gehört  für mich auch der Glaube dazu, dass alles und jedes miteinander verbunden ist, und keine Energie verloren geht. Diesem höheren Selbst bewusst sein macht Sinn und Sinnlichkeit. Wenn wir uns lieben und achten, uns als  natürliche Schöpfung empfinden, mit offenen Sinnen durch das Leben gehen und jedes natürliche Lebewesen so achten, wie uns selbst, dann sind wir buchstäblich sinnlich. Und wer möchte das nicht sein? Das Leben ist doch Sinnlichkeit pur. Ist das nicht wundervoll?

In diesem SINNE wünsche ich jedem nicht nur zur Adventszeit, sondern zu jeder Zeit immer wieder Zeit zur Besinnlichkeit und zum Selbstbewusstsein.

Herzliche und leuchtend bunte Grüße

Eure Sabina Boddem

 

 

Weiterer Artikel zu dem Thema mit Klick auf

Gedanken zur Weihnachts-ZEIT

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EIGEN-ART-POESIE, Liebe

Der Anfang

Die folgenden Zeilen sind von meinem Vater, Johannes Boddem, der 1992 im ALter von 88 Jahren gestorben ist.

Mein Vater hat dieses Gedicht für mich in mein Poesiealbum geschrieben. Ich habe es geliebt, weil ich damals bereits als Achtjährige erkannte, was mein Vater mir mitteilen wollte.

Mein Vater verarbeitete alles durch sein Schreiben. Wen wundert es, dass ich ihm so ähnlich bin. 😉

Leider hat er zu Lebzeiten sein Talent nicht veröffentlichen können und „nur“ die Menschen, die er liebte, durften das lesen, was er aus seiner Seele schöpfte …

Danke, Du liebe Vater-Seele, die sich an all dem freut, was ich hier auf Erden tue. Das spüre ich aus tiefstem Herzen!

 

Der Anfang

 

Steht am Anfang nur die Kraft,

nie das Werk dich glücklich macht.

 

Kommt hinzu auch noch der Sinn,

ist schon besser dein Gewinn.

 

Schlägt auch noch dein Herz den Takt,

wird dein Wirken eine Pracht.

 

Doch erst glücklich wirst du sein,

dringt die Liebe mit hinein!

 

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