Ganzheitlichkeit

Anmut, Schönheit, Natürlichkeit

Wo liebevolle Selbstannahme auf geistiger und seelischer Ebene fließt und dieser Fluss durch die Sprache des Körpers ausgedrückt wird, entsteht Anmut und Schönheit, die berührt und bewegt. Anmut bringe ich auch mit Reinheit in Verbindung, also mit einem Ausdruck unverfälschter, harmonischer Natürlichkeit.

Eine meiner Kundinnen schrieb mir nach ihrer Farbberatung: „Unser Innerstes tritt nach Außen, wenn wir uns nicht mehr mit unpassenden Farben verstecken… Es ist viel mehr als „nur“ eine Farbberatung gewesen – ein sich selbst mehr erkennen und lieben lernen. Echt spannend und ein irres Gefühl, wenn man sich selbst auf einmal erkennt.“  

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Fastenzeit – violette Zeit

Über die Farbe Violett habe ich hier im Blog bereits ausführlich berichtet. Heute betrachte ich die Bedeutung dieser Farbe im Zusammenhang mit der Fastenzeit. Die Fastenzeit beginnt im Christentum mit dem Aschermittwoch und endet an Ostern mit der Wiederauferstehung Christi. Die Symbolfarbe der christlichen Kirche ist dazu Violett.

Wenn wir uns vorstellen, dass Rot für Neubeginn im Sinne von Geburt, Fleisch und Blut und Materie steht und Blau für unsere Innenschau zum Wesentlichen, unsere Wahrnehmung des Wahren, für die Erkenntnis der Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele, dann ergibt sich mit Rot und Blau die violette Farbmischung, in der alles buchstäblich eine Überordnung erfährt und das ist im Christentum Gott Vater, Sohn und heiliger Geist vereint oder einfach unabhängig von einer Religion ausgedrückt = die Schöpferkraft und ursprüngliche Liebe, die unabhängig von der Materie = (einem materiellen, sichtbaren Grund zum Lieben) einfach „nur“ liebt. Glauben und Lieben ohne Besitzanspruch, aber auch ohne abzuheben (= bodenständig sein und be-halten, gleichzeitig aber angemessen und rechtzeitig loslassen und im Fluss bleiben) bedeutet also, dass wir unsere Wurzeln mit der roten Stärke zur Erde spüren und gleichzeitig Leichtigkeit in Verbindung zum blauen Himmel = (Symbol für das Geistige) herstellen, um uns der göttlichen Liebe ganz hingeben, vertrauen und buchstäblich über-lassen zu können.

In diesem Sinne vertrauen wir sogleich auf unsere Schöpferkraft, denn diese Liebe tragen wir auch in uns selbst.

Unabhängig vom Christentum passt die FASTENZEIT natürlich auch zur Vorbereitung auf den Frühling. Wir reinigen und entgiften uns, befreien unseren Körper von Unnötigem, konzentrieren uns durch Abstinenz von den greifbaren Gelüsten auf das Wesentliche. Wir schaffen FREIraum für eine neue Saat im Frühjahr buchstäblich in unserem KÖRPER, in unserem GEIST und in unserer SEELE. Jeder, der beispielsweise schon mal ein HEILfasten mitgemacht oder auch eine längere Zeit in anderen Bereichen Verzicht geübt hat (ich beziehe fasten nicht nur auf das Essen) weiß auch, dass während und nach der Fastenzeit alle Sinne eine viel höhere WAHRnehmung bekommen als vorher. ALLes lernt, sich auf das WESENtliche zu konzentrieren und WERT zu schätzen.

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Farbtypen sind nicht pauschalen Charaktereigenschaften zuzuordnen

Farbtypen werden an ihrer angeborenen Pigmentierung der Haut-, Haar- und Augenfarbe erkannt und nicht an ihrem Temperament und Charakter und auch nicht in welcher Jahreszeit sie geboren sind oder welche sie bevorzugen.

Nachdem ich gestern im Internet von einer „Profifarberaterin“, die auch noch ausbildet, folgendes im Internet gefunden habe, standen mir die Nackenhaare zu Berge.

Zitat von ihr aus einem ihrer Blogartikel: „“Woran erkennt man den Sommertyp? Der Sommertyp ist vielseitig interessiert und sehr neugierig gegenüber Neuem. Manchmal läuft er Gefahr, sich zu leicht ablenken zu lassen und Dinge nicht zu Ende zu bringen. Es macht ihm allerdings auch keine Mühe mehrere Dinge auf einmal zu erledigen. Nichts ist ihm zu schwierig und er bleibt stets gelassen. Das Temperament des Sommers sollte man nicht unterschätzen. Der Sommertyp liebt das Leben und führt einen ausgelassenen Lebensstil. Er ist aber auch ein guter Zuhörer und wird deswegen häufig in Jedermanns Probleme verwickelt, die er sehr ernst nimmt. Er ist sehr hilfsbereit und aufrichtig. Er ist ein loyaler Freund und hat ein Herz aus Gold. Diese Eigenschaften überträgt der Sommertyp auf seinen gesamten Lebensbereich.“ … Und in diesem Tenor schrieb sie noch weiter von der Wohneinrichtung bis hin zu sonstigen, angeblich typischen Geschmacks- und Stilrichtungen des Sommertyps. Ferner rief sie dazu auf, wie einfach und schnell es geht, sich von ihr zur Farbberaterin ausbilden zu lassen und das mal eben online! …

Also jeder, der ein bisschen Verstand besitzt, muss doch merken, wie blödsinnig solch eine Pauschalaussage ist. Mal abgesehen davon, dass die angeborene Haut- und Haarpigmentierung eines Menschen nicht zwangsläufig auf seinen Charakter und seine Geschmacksvorlieben zurückzuführen sind! Genau so unsinnig ist, wie viele Farbberaterinnen die Farbtypen in ganz bestimmte Stilrichtungen pressen möchten, so nach dem Motto: Herbsttypen sind sportlich lässig, natürlich oder tragen den verspielten Look und alle Wintertypen sollten einen exentrischen Stil bevorzugen, alle Sommertypen sind sportlich elegant und alle Frühlingstypen sollten Rüschen und Blümchen tragen … Das geht so gar nicht, verunsichert Menschen nur und schreckt sie vor Farbberatungen ab, denn wer möchte so oberflächlich kategorisiert werden?

Leute, lasst Euch bloß nicht von solchen Pauschalaussagen verunsichern! Jeder Mensch ist anders und jeder Farbtyp, sei es der Sommertyp oder der Frühlingstyp, der Winter- oder der Herbsttyp oder ein Mischtyp – alle können unter sich innerhalb ein und des selben Farbtyps sehr unterschiedlich aussehen oder sein. Da muss man schon sehr viel Wissen und Erfahrung mitbringen, um Menschen individuell zu beraten und zu erkennen und das geht auch nicht mal eben einfach und online!

Natürlich habe auch ich im Laufe meiner Arbeit seit 1994 als Ganzheitliche Farb- und Stilberaterin festgestellt, dass gewisse Vorlieben, was den Kleidungsstil betrifft, tatsächlich in groben Zügen bei bestimmten Farbtypen gleichermaßen zu erkennen sind. Viele Sommertypen bevorzugen eher den sportlichen oder klassischen Stil, während sich beispielsweise die Herbsttypen auch mal auf den den sogenannten Boholook (gleicht ein wenig dem Hippielook der 60er und 70er Jahre, der gerade wieder Mode ist) einlassen oder die Wintertypen etwas mutiger in der Farbauswahl oder in der Kreativität ihres Stils sind. Aber das darf ich genau so wenig verallgemeinern, wie du oft lesen oder hören kannst, dass alle Steinböcke nüchtern und sachlich sein sollen. Ich bin selbst eine Steinbockfrau und sehr gefühlsbetont!

Auch die Einrichtungsfarben können ähnlich sein, wie die des Farbtyps, aber das ist nicht die Regel. Wie ein Mensch lebt, sich kleidet oder einrichtet hängt von der Farbpersönlichkeit ab, die er vorzugsweise lebt und die kann sich im Laufe des Lebens verändern! Die Farbpersönlichkeit ist bitte nicht zu verwechseln mit dem Farbtyp! Die gelebte Persönlichkeitsseite muss nicht immer übereinstimmen mit dem Farbtyp. Das ist auch ein Grund, warum sich manche Kunden erst schwer tun mit ihrem Farbtyp, weil sie einen Persönlichkeitsanteil vielleicht verdrängt oder geschützt haben und sich noch nicht trauen ihn zu leben. Eine ganzheitliche Farbberatung kann helfen, mehr Anteile zu entdecken und an‘ s Licht zu holen, denn viele Menschen tragen ein sehr großes Potential in sich und einen Schatz, den sie entweder noch nicht kennen oder hüten mussten. Um uns ganzheitlich preiszugeben, brauchen wir auch Mut und Selbstbewusstsein. Deshalb gibt es auch kein Richtig oder Falsch. Jeder tut doch im Grunde gerade das, wozu er im Stande ist und wenn jemand zur ganzheitlichen Farbberatung (bezieht die Farb-Persönlichkeit mit ein) kommt, dann ist eben erst die Zeit reif für mögliche Veränderungen. Der Kunde möchte mehr über sich erfahren und sein Farben-Licht ausbreiten und leben und sich nicht (mehr) in eine Schublade pressen lassen, sich verstecken oder mit der Masse gehen. Das kann beispielsweise noch mit 70 Jahren geschehen. „Man“ ist nie zu alt für etwas.

Es gibt, was die Natur betrifft, so auch bei uns Menschen, die zur Natur gehören, selbstverständlich natürliche Gesetzmäßigkeiten, die alle miteinander verbunden sind und sich wechselseitig beeinflussen. Ob es sich um Farbtypen handelt oder Sternzeichen, ob wir uns die Chakren (Energiezentren) im Zusammenhang mit Farben betrachten, die Farben von Edelsteinen und Pflanzen im Hinblick auf ihre Wirkungen zuordnen, wir uns Gesetzmäßigkeiten von Zahlen oder der vier Elemente vornehmen oder Charaktereigenschaften eines Menschen analysieren (auch hier gibt es zig Zuordnungen und Begriffe oder Modelle, mit denen man konfrontiert wird, wenn man einen therapeutischen, sozialen oder medizinischen Beruf erlernt)… das alles sollte aber immer wieder im ganzheitlichen Erfassen und Begreifen von sehr komplexen und sehr vielschichtigen Wissenschaften in Bezug auf die Individualität eines Lebewesens geschehen. Oberflächliche Pauschalzuordnungen, wie sie leider in vielen Berufen von Profis ausgeübt werden, können sehr schädlich sein und Menschen in Normen pressen, die nichts mehr mit ihrer persönlichen Individualität und dem tatsächlichem Begreifen, Erkennen und Verstehen von natürlichen Gesetzmäßigkeiten tun haben! Welcher Arzt behandelt heute noch ganzheitlich und erforscht Ursachen und Wirkungen? Unsere Medizin ist auf Symtom-Bekämpfung und nicht auf Heilung und „Ganzwerdung“ ausgerichtet. Sie ist gegen etwas und nicht für – daher das Wort Kampf. Unsere sogenannte Nahrung stopft uns voll, aber er-nährt nicht mehr, weil sie keinen Nähr-Wert mehr hat. Wer kennt denn noch die Zusammenhänge von allem? … So könnte ich jetzt ewig weiter schreiben, aber du merkst schon, es würde zu weit führen und sich vom eigentlichen Thema entfernen, obwohl alles einen Zusammenhang hat, sonst wäre ich ja nicht während des Schreibens drauf gekommen.

So, das musste ich mal wieder loswerden.

Wer mehr über solche und ähnliche Themen und meine Sichtweisen dazu lesen möchte, darf gerne weiter in meinem Blog stöbern.

Viel Freude und einen liebevollen, farbenreichen Tag!

Herzlichst

Sabina Boddem

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Innere und äußere Schönheit spüren, erleben und sehen

 

Wenn ich mich wohl fühle und meine innere Schönheit erlebe und spüre, dann sehe ich diese auch äußerlich nicht nur an mir, sondern auch in meiner Umgebung. Da muss noch nicht mal etwas Besonderes passiert oder erreicht sein. Es ist einfach ein Gefühl der Dankbarkeit im Hier und Jetzt, was ich dann habe …

 

 

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