ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Sommer, Portraitfotos

Typveränderung durch passende Farben und neue Frisur

Ihr Lieben,

ich freue mich, dass ich heute wieder eine Kundin vorstellen darf.

Evelyn (60J.) war im Mai bei mir in der Farbberatung und heute mit mir beim Friseur.

Es ging also nicht nur um typgerechte Farben, sondern auch um eine passende Frisur. Meine Kundin hat sehr schöne, dichte und leicht gewellte Haare, aber sie konnte damit irgendwie nicht so recht umgehen. Außerdem hatte sie eine Färbung im Haar, die leider inzwischen einen viel zu warmen Ton bekam. Heute wurde das Haar durchgestuft und die Farbe angeglichen, um den Übergang zur Naturhaarfarbe sanft zu gestalten.

Doch zunächst einmal zu den Farben der Garderobe.

Evelyn ist ein klarer und dunkler Sommertyp. Wie Ihr auf den Vorher-Fotos erkennen könnt, wird sie von den zu harten Kontrasten des Wintertyps dominiert, die sie vor der Beratung trug. Auch sollte sie warme Herbstfarben meiden, denn diese passen gar nicht zu dem frischen Farbtyp. Ihr wurde vor Jahren in einer Farbberatung zu Herbstfarben geraten, nur weil sie braunes Haar hat! 🧐 Ich sage da mal nichts weiter zu… Auch die dunklen Farben des Sommer-Winter-Mischtyps erdrücken das Gesicht und machen alt.

Nun zum Haar:

An der Frisur fiel mir der gegen den natürlichen Wirbel gekämmte viel zu dichte Pony auf. Außerdem passte das nach hinten gekämmte Haar nicht zur Gesichtsform, da die Haare, wenn sie nach hinten frisiert werden, oben den Blickfang bilden müssen, damit das Gesicht ovaler wirkt. Also steckte ich Evelyn das Haar nach oben und kämmte den Pony so, dass das Gesicht offener wurde. Auch das stellenweise ergraute Haar, das man hier jetzt nicht so gut erkennen kann, sieht mit den leichten Farben frisch aus.

Und das waren die ersten Fotos vor und nach der Farbberatung im Mai.

 

So und heute wurde beim Friseur die Haarfarbe angeglichen, das Haar durchgestuft und ein wenig in der Gesamtlänge gekürzt.

Nach dem ersten kritischen Blick in den Spiegel, siehe unten links, gefiel uns etwas noch nicht. Was war es? Ah! Der Pony! Er musste kürzer werden und darf zur Geltung kommen.

Tja und taterataaaaa… hier ist das neue Vorher-Nachher-Ergebnis!

 

Wir waren noch im Drogeriemarkt und haben neue Haargummis gekauft, weil es heute ja auch wieder sehr warm ist. Da fühlt sich so eine schöne Haarpracht an wie eine Wolldecke im Nacken. Ich habe Evelyn noch die Haare oben zusammengemacht, was Ihr auf der rechten Seite sehen könnt. Wie weich, frisch und jung das aussieht, wenn Evelyn ihre Farben trägt und dazu einen anderen Haarschnitt, der ihr Gesicht positiv umschmeichelt und die Augen auch schön betont. Sie war im Übrigen heute auch völlig ungeschminkt. Nicht, dass Ihr glaubt, dass sich deswegen auf den Nachher-Fotos etwas verändert hat.

 

Hier noch drei Collagen mit typgerechten Farben.

 

 

Es kann sein, dass die Frisur sich noch mehr verändern wird. Heute erst mal rantasten und demnächst vielleicht noch mutiger und noch ein wenig „frecher“ werden. Die Haare wurden beim Friseur über die Bürste gefönt, weil sie im trockenen und nicht ganz so krausen Zustand besser nachgeschnitten werden können. Es wäre mal interessant zu sehen wie sie aussehen, wenn sie nach dem Waschen einfach nur geknautscht und geknetet werden. Dann kämen die Locken mit Sicherheit noch mehr zur Geltung.

Doch heute sieht Evelyn auch mit geföntem Haar schon attraktiv aus und ich finde, dass sie eine wunderbare Verwandlung gemacht hat und das nach so kurzer Zeit. Vielen Dank an dieser Stelle, Du Liebe, dass ich Dich fotografieren durfte und vor allem, dass ich die Bilder veröffentlichen darf. Es hat mir viel Freude gemacht, Dich auf Deinem Farbenweg ein Stück zu begleiten und sehen zu dürfen, wie Du Deine Schmetterlingsflügel ausbreitest und Dich selbst auch immer schöner findest!

😍 🦋 🌼

Möchtest auch du wissen, was dir steht und mit welchen Farben, Stilmitteln usw. du dich am schönsten entfalten kannst, dann schau auf meine Webseite www.farben-reich.com. Dort findest du alles über Inhalt, Ablauf und Preise meiner Beratungen.

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In der ganzheitlichen Farbberatung Farbe be-kennen lernen

Ich mag diesen Ausspruch Farbe bekennen“!

Je besser wir uns kennen, unseren inneren Regenbogen ( = sieben Hauptchakren = Energiezentren), desto leichter fällt es uns, Farbe zu bekennen.

Das bedeutet nicht, dass wir perfekt sein sollen. Es ist einfach nur leichter, uns selbst zu verstehen und auch den anderen und zu kommunizieren, wenn wir uns unserer Farben ( = Licht) innerlich und äußerlich bewusst sind. Dann erkennen wir auch unsere Schatten und können uns zu ihnen bekennen und diese uns und anderen mitteilen.

Äußerlich bekenne ich Farbe,

indem ich weiß, dass ich ein Herbsttyp bin und diese Farben meine Ausstrahlung am besten unterstreichen. Ich als „Herbstfrau“ in den satten, warmen Tönen dieser Jahreszeit präsentiere mich völlig anders als, wenn ich eine Winterfrau wäre oder mich als Wintertyp „maskieren“ würde, was ich bis zu meinem 33. Lebensjahr gemacht habe. Ich wollte damals nie ein „langweiliges herbstfarbenes Rehauge“ sein! Heute weiß ich wie verletzbar ich mich zu der Zeit in diesen Farben gefühlt habe, weil ich mich darin ja preis gegeben hätte so wie ich wirklich bin. Ich weiß, dass ich bis 1994, als ich Karin Hunkel kennen lernte und Farbberaterin wurde, diesen Schutz der Maskerade noch brauchte, was völlig in Ordnung so war!

Wenn ich mir meine Haare blauschwarz färben würde (das habe ich bis zu meiner Ausbildung zur Farbberaterin gemacht, weil ich glaubte meine Naturfarbe sei langweilig), mir ein kühles Make-up auflegen und dazu pink, schwarz, weiß, eisblau, zitronengelb… tragen würde, dann sähe ich bestimmt nicht schlecht aus, aber ich wäre nicht mehr das, was ich von Natur aus bin!!

Ich habe eine warme Hautpigmentierung, eine warme dunkle Haarfarbe und die sieht zu meinen Herbstfarben nicht mehr langweilig aus, weil alles zusammenpasst. Und ein Herbsttyp ist alles andere als langweilig! Ich kann unkonventionelle Schnitte und auch mal ein auffälliges Make-up tragen, was alles in meinen Farben niemals kitschig an mir aussieht. Wenn ich das, was ich trage, in für mich falschen Farbtönen präsentieren würde, dann sähe ich aus, wie eine „Schießbudenfigur“ auf jung getrimmt oder…. !!! 

Hinweis: Warm und kalt ist hier nicht wertend gemeint, sondern bezieht sich lediglich auf die Farben (-lehre). Natürlich hat ein kühler Farbtyp eine andere Ausstrahlung, als ein warmer Farbtyp. Beide können trotzdem sehr warmherzig sein oder unterkühlt arrogant. Das heißt, ein Mensch, der mit seiner naturgegebenen Pigmentierung besser kühle Farben tragen kann, hat durchhaus eine warme Ausstrahlung, wenn das seine Seele ausstrahlt, bzw. sein Innerstes.

Und da komme ich zu einem anderen „Farbe bekennen“:

Wir alle haben unterschiedliche Temperamente. Ich zum Beispiel bin, was meine Farbpersönlichkeit betrifft, eher braun, orange, sonnengelb, olivgrün. Das passt „zufälliger Weise“ natürlich sehr gut auch in meinen Kleiderschrankinhalt. So bin ich also nicht nur farblich gekleidet, sondern präsentiere diese Farben auch in meinem Kleidungsstil. Ich ziehe zum Beispiel keine klassische Hosenanzüge oder Kostüme an, denn die würde eher eine blaue Farbpersönlichkeit präsentieren. Ich trage mein Herz auf der Zunge, schreibe und rede gerne, bin sehr lebhaft, kreativ und reiße andere mit. Das hat auch seine Schattenseiten. So entspricht auch mein manchmal ein wenig „verrückter“ und kreativer, aber auch natürlicher Kleidungsstil, meiner Art (= Farbpersönlichkeit).

Eine andere Person, die vielleicht eher der blauen (sachlichen) Farbpersönlichkeit entspricht, ist eventuell zurückhaltend, schaltet zuerst das Gehirn ein, bevor sie losredet und kann gut abstrakt denken und logisch handeln, was mir manchmal Probleme bereitet. So können wir alle voneinander lernen!

Wenn ich weiß, wer ich bin, was mir fehlt oder was ich brauche, dann kenne ich meine Blockaden. Wenn ich mich dann auch noch traue, das zu zeigen und zuzugeben, was ich bin, dann bekenne ich Farbe!

Das wichtigste ist doch erst einmal, dass wir vor uns selbst zugeben, wer wir wirklich sind und vor uns selbst Farbe bekennen, uns selbst mal zugestehen, dass uns beispielsweise manchmal das Feuer des Rots fehlt oder wir Scham empfinden, wenn wir unsere rosa Seite preisgeben sollen oder

  • wir glücklich sind, wenn endlich aus dem Rosa auch mal ab und zu ein Rot erkennbar wird und wir kraftvoll „Ja“ oder „Nein“ sagen können
  • wenn wir uns zugestehen, dass wir auch eine orange Seite haben, die sinnlich, kreativ, verspielt und lustvoll sein möchte
  • wenn wir zu unserer gelben Seite stehen und bekennen, dass wir mehr von Kuchen möchten, nicht nur geben, sondern auch nehmen wollen oder uns vielleicht verausgabt haben, indem wir zu viel gegeben haben. Vielleicht haben wir ja auch das Falsche zugelassen und genommen, können nicht loslassen
  • wenn wir fühlen, dass wir mit dem Herzen, unserem grünen Zentrum, genau wissen, was uns gut tut und uns dazu bekennen…,
  • wenn wir ganz klar sagen können mit kraftvoller Stimme, was wir zu sagen haben, ehrlich und unverblümt klar wie das Blau…,
  • wenn wir genau wissen, dass wir unserer Wahrnehmung und Intuition vertrauen können und uns somit zu dem Indigo bekennen, das uns zeigt, wie sehr wir uns einfühlen können in uns und unsere Umgebung
  • wenn wir dann bekennen, dass wir im Grunde genommen alle die gleichen Farben ins uns tragen und keine besser und schlechter ist als die andere
  • dass wir alle nur den einen Wunsch haben, geliebt zu werden, so wie wir sind und uns mit allen Lebenwesen verbunden zu fühlen mit ganzem Herzen, ganzer Seele und mit dem violetten Geist… eben einer ganz natürlichen Verbundenheit, die ich in der Spiritualität All-Ein-Sein nenne
  • wenn wir wissen, dass wir nicht immer alles auf einmal wissen und bekennen können, weil wir auch Schattenseiten der Unzulänglichkeiten in uns tragen, die geliebt werden möchten…

DANN BEKENNEN WIR FARBE !!!!!!

In diesem Sinne bekenne ich Farbe, indem ich dir in meinem Blog immer wieder zeige wie ich bin und etwas von mir preisgebe.

Also, raus aus dem grau-schwarzen Alltag und dem Einheitslook, gerade in der Geschäftswelt! Hab Mut zum Farben (-licht)! Wie schön und fröhlich dann das Bild in den Bahnen, Bussen, Straßen, Büros… aussehen würde, besonders an scheinbar tristen Tagen!

Herzliche und kunterbunte Grüße
Sabina Boddem aus dem FarbenReich

 

Bekenne Farbe! - Sei Du selbst!

Bildquelle: www.grafikdesignbykiss.com

www.farben-reich.com