KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Meine vielen unterschiedlichen Betrachtungsweisen und Empfindungen vor dem Spiegel

Ihr Lieben,

heute plaudere ich mal wieder aus dem „Nähkästchen“ und zwar darüber, wie ich als Farb- und Stilberaterin mit meinem Äußeren umgehe. Warum? Immer wieder sind meine Kundinnen erstaunt, aber erleichtert, dass ich, obwohl ich doch genau weiß, was mir steht und was nicht, auch so wie sie selbst, mal mehr und mal weniger verunsichert bin in Bezug auf meine Erscheinung. Ich kann also zuweilen auch sehr unzufrieden sein. Letzteres ist meiner Erfahrung nach „typisch Frau“ und ich bin nun mal eine völlig natürliche Frau, die eben folgendermaßen tickt.

Dabei gibt es drei Stufen, die nicht immer so extrem sind, denn es gibt auch Mischformen.

  1. Die ideale = Hochstimmung – kommt nicht täglich vor: Ich komme morgens in‘ s Bad, ein kurzer Blick in den Spiegel und ich bin begeistert! Meine Haare sehen fantastisch aus, meine Augen sind über Nacht größer geworden, die Schlupflider sind verschwunden. Ich habe im Traum ein Fitnessprogramm absolviert und mindestens zwei bis drei Kilo abgenommen. Kurzum, ich bin sehr zufrieden mit mir und finde mich ziemlich hübsch oder sogar sehr schön für mein Alter. Später vor dem Kleiderschrank fällt mir die Wahl ganz leicht, alles scheint mir wunderbar zu stehen. Ich brauche gar nicht lange nachzudenken, greife mit genauer Treffsicherheit nach meinen Kleidungsstücken oder experimentiere und probiere neue Kombinationen aus, wenn ich Lust und Zeit habe. Und alles passt! Ich gehe wieder in‘ s Bad, wo ich überlege, ob Wimperntusche und Kajal überhaupt nötig sind. Auch meine Augenbrauen kommen mir gar nicht mehr so hell vor. Ich freue mich, dass sich meine Haare mit einem Handgriff in Sekundenschnelle zu meiner Standardfrisur formen lassen oder zu neuen kreativen Varianten. Jepp, der Tag ist perfekt! ðŸ˜
  2. Die normale = alltägliche Stimmung – regelmäßig und manchmal mit einigen Schwankungen nach siehe oben oder siehe gleich unten: Das ein oder andere an mir könnte vielleicht besser aussehen, aber ich bin zufrieden und dankbar, so wie es ist und ziehe das an, was ich je nach Termin, Wetter oder… gerade am liebsten trage. Im Bad brauche ich eh nicht so lange, denn ich bin nicht der Schminktyp, der täglich Make-up, Lidschatten und Rouge benutzt, sondern nur Wimperntusche, Augenbrauenstift, Kajal und Lippenstift. Letzteres auch nicht ständig, sondern eher, wenn ich Kunden empfange oder sonstigen Termin habe. Meine Haare sehen mal mehr oder weniger kräftig aus, lassen sich aber letztendlich so stylen, dass ich mich okay fühle oder auch nicht. Ich nehme alles gelassen und hab mich lieb. 😘
  3. Die schreckliche = Weltuntergangsstimmung – immer mal wieder zwischendurch mit Tendenz zur normalen oder abgrundtief miesen Stufe, was sich aber innerhalb einer Stunde sehr schnell ändern kann und ich wieder stabil bin, also im üblichen „Normalmodus“: Der Blick in den Spiegel nach dem Trott in‘ s Bad erschüttert mich! Wie sehe ich denn heute aus???  Meine Augen sind Schlitze, besonders mein linkes, denn das Schlupflid ist in der Nacht um gefühlte Zentimeter gewachsen! Meine Augenbrauen sind fast gar nicht mehr zu sehen, da sie über Nacht noch grauer geworden sind oder ausgefallen. Ich habe Hängelefzen wie ein Hush Puppy und mein Kinn möchte gar nicht mehr aufhören zu wachsen. Es wird buchstäblich vor dem Spiegel nach unten länger! Von den vermehrten Altersflecken im Gesicht mal abgesehen! Und dann die Haare!!! Ich muss das jetzt hier nicht beschreiben oder? Ich überlasse das mal Eurem Kopfkino… Ich sage nur: Schlapp, glanzlos, splissig und viel zu fein! Irgendwer scheint mir über Nacht einige Haare rausgezogen und an Stellen im Gesicht, wo sie nun mal gar nicht hingehören, wieder eingepflanzt zu haben! So und nun zu meiner Figur! Speckrollen um die Hüften?? Nein, es sind gefühlte Speckwalzen, die perfekt zu meinem „Teigmantelgesicht“ passen. Ich bin schockiert, auch nachdem ich zig Sachen anprobiert habe, in denen ich mich fühle wie eine Presswurst auf jugendlich getrimmt mit einem uralten Kopf, der oben aus dem Ausschnitt rauskommt und ich sehe, dass mir gar nichts mehr steht. Ein Albtraum, sage ich Euch! 😱 So wie vor Aschermittwoch, als ich beschloss dieses Jahr die Fastenzeit durchzuhalten.

Wir haben nur noch zwei Wochen bis Ostern und ich fühle mich in den letzten Tagen schon eher in einem stabilen Wohlfühlzustand zwischen Stufe eins und zwei, der in der Sommerzeit eher üblich ist, weil ich mich einfach insgesamt besser fühle, wenn die Sonne scheint, ich braun geworden bin und das Leben sich für mich leichter anfühlt. Es ist doch ein Hochgenuss, wenn ich nur drei Kleidungsstücke tragen muss und entweder barfuß oder mit Flipflops rumlaufe und das morgens in aller Frühe, weil es schon schön warm ist! Vorausgesetzt natürlich, dass ich mich auch gesundheitlich gut fühle, denn wenn ich da an 2016 und 2017 denke, als meine Wirbel und Deckplatten ständig gebrochen waren und ich mich uralt fühlte… Aber auch in diesen schweren Zeiten sah mich meine Umwelt positiver, als ich mich selbst. Ihr wisst, wie subjektiv die eigene Betrachtungsweise sein kann. Gerade wir Frauen gehen oft viel zu kritisch mit uns um!

Beispiel: Bei der Weltuntergangsstimmung steht mein Mann schmunzelnd und/ oder kopfschüttelnd neben mir, findet mich bildschön und macht mich darauf aufmerksam, dass ich am Tag zuvor noch bei Stufe 1 war und ich mich da auch schön fand. ER kann natürlich keinen Unterschied feststellen. Ihr merkt also wie irrational die eigene Sichtweise sein kann. Er selbst macht sich viel weniger Gedanken um sein Äußeres. Er steht morgens mit seinen ebenso erkennbaren Alterserscheinungen völlig ausgeglichen vor dem Spiegel und ist bei seiner Morgentoilette mit seinen Gedanken meist bei seiner Arbeit, die ihm bevorsteht. 🤪

Also, Ihr Lieben, ich weiß zwar, was mir steht und kann objektiv betrachtet immer treffsicher in den Kleiderschrank greifen, was ein Vorteil ist, wenn du weißt, was dir steht. Aber, ob ich das subjektiv auch so empfinde und sehe, hängt bei mir von der Tagesform ab. Manches Mal habe ich sogar überhaupt keine Lust, gut auszusehen, dann ist es mir gleichgültig und ich möchte an dem Tag auch gar kein Vorbild sein, was ich jedoch sein muss, wenn ein Kundentermin ansteht… Ich bin also auch „nur“ eine Frau, die mal mehr und mal weniger zufrieden ist mit sich selbst. Aber, ich bin sehr dankbar, dass ich so bin wie ich bin. Ich finde, dass ich ein gutes Selbstwertgefühl besitze und auch gesundes Selbstbewusstsein. Alles ist möglich und ich darf mich so lieb haben wie ich bin, auch wenn ich mich mal wie eine „Sausocke“ fühle oder benehme. Ich muss nicht perfekt sein, sondern bin lieber natürlich! Die Natur ist nie perfekt, sondern vollkommen, und das ist gut so! Und dazu gehören Licht- und Schattenseiten, aber auch, dass ich einfach mal laut über mich selbst lachen kann und nicht alles so bierernst nehme. 🥳

In diesem Sinne, gehe liebevoll mit DIR um!

Und, wenn DU es gar nicht mehr aushältst, dann komm zu mir. In meinem Farbenreich hast du viele Möglichkeiten zu erkennen, zu sehen und zu erleben, dass auch du schön und in Ordnung bist, so wie DU BIST und wie du das betonen und vorteilhaft sichtbar machen kannst. Ich verspreche dir keine immerwährenden Glückseligkeiten, denn die Unsicherheiten können auch nach der Farbberatung noch entstehen, gerade dann, wenn die Wahrnehmung für die eigene Schönheit noch nicht geschult ist und es noch der Entwöhnung alter Sichtweisen bedarf. Alles ist Übungssache! Wie Ihr seht, bin auch ich nicht immer nur zufrieden mit mir. Natürlich ist es von Vorteil, wenn ich weiß, was zu mir passt unabhängig von meiner Tagesform. Das kann jeder lernen, wenn er es möchte. Auch DU! 🥰

Neugierig geworden? Auf meiner Webseite www.farben-reich.com gibt es alle Informationen über Inhalt, Ablauf und Preise meiner Beratungen.

Kommt SCHÖN durch den Tag und

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

 

Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Herzliche Grüße aus dem Farbenreich für ganzheitliche Farb- und Stilberatungen

Jepp, jetzt hat mich der Alltag doch wieder. Aber schön, denn ich freue mich, gleich um 10:00 Uhr meinen ersten Kunden in diesem Jahr begrüßen zu dürfen. Und dann geht es bis einschließlich Samstag so weiter. Die erste Woche dieses Jahres ist schon komplett mit Beratungen belegt. 😀

Ich wünsche Euch einen entspannten Tag!

Herzliche Grüße aus meinem Farbenreich-Beratungsraum

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

ALLERLEI ZUR FARBE

Ich wage es, anders zu sein und meinen natürlichen Farbtyp zu leben

Bildquelle: www.grafikdesignbykiss.com

Ein schwarzes Schaf zu sein, hört sich leider immer noch ziemlich negativ an. Aber dieses Bild und seine Aussage fand ich so schön und gelungen, dass ich Monika Schweitzer direkt fragte, ob ich ihr Bild hier mit einem Artikel veröffentlichen darf.

Ich war und bin oft in meinem Leben anders, trete aus der Masse heraus und fühlte mich früher wie das schwarze Schaf im negativen Sinn. Heute nicht mehr, denn es gibt nichts mehr Negatives aufzuarbeiten. Das alles liegt zum Glück hinter mir und ich bin mit mir und allen Menschen im Reinen und im Frieden. Ich bin gerne ein authentischer und selbstbewusster Mensch, der nicht mit der Masse läuft. Auf unserer Hochzeit 2012 formulierte der Ordensbruder, der uns traute, in seiner Predigt das sehr liebevoll, indem er sagte: „Sie war das bunte, schwarze Schaf in der Familie …“

In meinen Beratungen geht es immer wieder darum, dass meine Kunden ihre ganz eigene, individuelle Schönheit erkennen und schätzen lernen möchten und nicht mehr darauf hören wollen, was der Frisör, die Verkäuferin oder sonst wer erzählt so nach dem Motto: “ Schwarz macht dich schlank! Schminke dich zu den Modefarben, damit du nicht zu blass bist! Färbe deine Haare, weil sie wie ein „Straßenköter“ aschblond oder mausgrau sind! Du musst unbedingt diese oder jene Farbe tragen, weil sie Mode ist und weil alle sie im Büro oder … tragen! Lass dich liften, nimm teure Antifaltenprodukte, hungere dich schlank und so weiter und sofort …“ 😦

Die Verallgemeinerung „Schwarz macht schlank“ ist absoluter Quatsch! Wenn beispielsweise ein vollschlanker Frühlingstyp schwarz trägt, dann kommt eine schwarze Wand daher, weil die Farbe viel zu dominant ist für die Person und so schaue ich nur noch auf die schwarze Garderobe und nehme die Figur noch mehr wahr. Wenn ein Frühlingstyp seine lichten und fröhlichen Farben trägt, das Haar entsprechend seinem Farbtyp natürlich lässt oder natürlich tönt und darauf achtet, dass er durch den passenden Stil seine Figur optimal umschmeichelt, damit der Blick von dem abgelenkt ist, was er nicht so gerne von sich zeigen möchte, dann schaue ich der Person eher ins Gesicht, in die Augen und überall dorthin, wo sie vorteilhaft wirkt.

Schminke dich zu der nicht zum Typ passenden Modefarbe, damit du nicht blass darin aussiehst, ist völliger Blödsinn! Beispiel: Eine Verkäuferin sagte zu meiner Kundin, sie sollte mal die weiße Bluse mit der schwarzen Jacke anprobieren, weil das total in wäre. Die Kundin hatte helle und pfirsichfarbene Haut, helles rotblondes Haar und sehr helle Augenbrauen. Ich antwortete der Verkäuferin, dass ich nach einer hellbraunen Jacke mit einer cremefarbenen Bluse gefragt hätte, denn meine Kundin würde in schwarz-weiß völlig untergehen. Daraufhin meinte die Verkäuferin: “ Dann sollte sie sich mal vernünftig schminken und die Haare färben, dann würde das auch passen und außerdem müsste man das doch angezogen sehen.“ Unmöglich oder?!? Erstens müsste sich die Kundin wie ein Wintertyp zurecht machen, was völlig gegen ihre Natur wäre und zweitens muss sich die Modefarbe dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt!

„Färbe deine Haare, weil sie aschblond sind oder weil du grau bist, denn das sieht aus, wie ein Straßenköter und grau macht alt“ ist der totale Bullshit! Aschblondes Haar kann wunderschön und edel aussehen, wenn die Person die typgerechten Farben dazu trägt und sich typgerecht schminkt. Es ist dann weder langweilig, noch macht diese Farbe alt! Wenn die Haarfarbe stumpf ist und wirklich getönt werden sollte, dann jedoch im typgerechten, natürlichen Farbton! Aber altbacken und unmöglich sieht es aus, wenn die Frisöre den aschblonden Sommertypen, goldbraune, goldblonde oder rotbraune Haare verpassen, denn das passt überhaupt nicht zum Gesichtsteint, zum Dekolleté und zu den Augen. Und dann ist es wenig vorteilhaft, sich auch noch passend zur Haarfarbe und zu den falschen Garderobenfarben zu schminken! Wo bleibt da noch die Wertschätzung der eigenen, ganz individuellen, natürlichen Schönheit? Das Make-up und die Garderobenfarben, so wie die Haartönung sollten diese unterstützen und akzentuieren und nicht übermalen und erdrücken! Auch graue Haare haben nichts mit altem Aussehen zu tun. Es gibt Frauen, die sehen wundervoll damit aus, wenn sie die typgerechten Farben dazu tragen. Die einen haben weißes Haar, die anderen silbernes, wiederum haben manche Menschen weißes und silbernes zugleich … Toll, wenn man als Frisör mit diesen Naturwundern spielt und sie mit typgerechten Tönungen oder Färbungen unterstützt. Es gibt natürlich auch Menschen, an denen das Grau in jungen Jahren wirklich nicht so vorteilhaft aussieht, was aber dann mit dem individuellen Typ zu tun hat und nicht verallgemeinert werden kann.

Die Botschaft „Die Farbe muss dir stehen, weil man das so trägt …“ kannst du getrost ignorieren, denn nur weil alle in deinem Büro grau mit altrosa, weiß oder schwarz tragen, auch wenn diese Farben keine Vorschrift sind und sich ihr aschblondes Haar wohl möglich noch goldblond dazu färben oder rot, muss das noch lange nicht für dich gültig sein, weil an dir vielleicht ein karamellfarbener Blazer mit einem Creme- oder Lachston viel edler aussehen würde, weil du eben von Natur aus rothaarig, goldblond oder brünett bist.

Lass dich liften, nimm teure Antifaltenprodukte, hungere dich schlank … ist alles zum Ohren zu halten, denn erstens fallen natürliche Alterungsprozesse, die überhaupt nicht automatisch negativ sein müssen, auch nicht so negativ auf, wenn du deine typgerechten Farben trägst, dich vorteilhaft kleidest und zweitens ist es doch das Wichtigste, dass du dich wohl fühlst in deiner Haut und in deinem Körper und zu dir stehst, zu dir hältst und dir vertraust, wie du dich findest … Wenn ich all das kaufen und beherzigen würde, was die Werbung suggeriert, dann hätte ich einen Slip mit der passenden Einlage für die Frau ab 50 an, mindestens ein „kleines Schwarzes“, was mir gar nicht steht, im Schrank hängen,  mein Haar wäre mahagoni, schwarz oder blond gefärbt und ich würde ein Vermögen ausgeben für Pflegeprodukte gegen Hautalterung, zur Vorbeugung von Haarausfall, gegen stumpfe, glanzlose Haare, Zahnweißpaste, Spezialdragees, Säfte, Tinkturen und dergleichen. Ich bin Jahrgang 1961 und habe zum Glück gute Gene! Aber vielleicht sähe ich heute bedeutend älter aus, wenn ich all den Mist mitgemacht hätte, den „man“ vergeblich versucht hat, mir mit auf den Weg zu geben! Weil ich mir selbst treu geblieben bin, bin ich heute kein schwarzes Schaf mehr, sondern ein glückliches und vitales, buntes Schaf, das sich seit 1994 gerne in seinen Herbstfarben bewegt und damit jünger wirkt, als es ist. 🙂

Ich bin nicht gegen Färbungen, auch nicht dagegen, dass ein Mensch sich völlig gegen seinen Farbtyp, den er von Natur aus mitbringt, verändern möchte, weil er sich mit und in seiner Natur nicht wohlfühlt und ihm diese eher fremd erscheint, als die selbst gewählte Veränderung seines Körpers oder seines Haars oder einen Lebensstil wählt, der nicht für die Masse selbstverständlich ist! Wäre ich sonst das schwarze Schaf der Familie gewesen, wenn ich mich immer angepasst hätte? 🙂 Jedem muss das selbst überlassen sein, wie er oder sie sich wohl und schön fühlt. Ich finde es nur sehr traurig, dass Menschen, die eigentlich sie selbst sein möchten, verunsichert werden, weil sie von der Umwelt eingeredet bekommen, dass sie anders aussehen sollten, weil alle das so machen oder weil dies oder jenes eben so gemacht wird oder so ist! Das hat nichts mehr mit dem positiv gemeinten bunten oder schwarzen Schaf zu tun, denn damit wird der Mensch wieder nicht als Individuum verstanden und gesehen, sondern soll dem Massenklischee angepasst werden. Ich will beispielsweise das Wort Straßenköterfarbe für Aschblond einfach nicht mehr hören! Das ist eine Massensuggestion, wie vieles andere auch! All das trägt nicht dazu bei, dass Menschen ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln und sich entsprechend wert schätzen lernen. Ich erlebe das ständig in meinen Beratungen, wie verunsichert die Menschen werden von den täglichen Suggestionen der Umwelt. Und dem möchte ich entgegenwirken.

Denn jeder Mensch hat seine eigene, ganz individuelle SCHÖNHEIT und darf diese wahrnehmen, erkennen, spüren, leben und vor allem sich selbst WERT-SCHÄTZEN!

Schwarzes Schaf war gestern - Farbenreich - Sabina Boddem - www.farben-reich.com

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ALLERLEI ZUR FARBE

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung für wahre, alterlose und natürliche Schönheit und Weiblichkeit

Genau aus diesem Grund empfehle ich eine ganzheitliche Farb- und Stilberatung. Wie viele Frauen möchten sich unbedingt den Modefarben und den gängigen Kleidergrößen anpassen. Sie schminken, färben, tönen, diäten und experimentieren ein Leben lang an sich herum, weil sie glauben, dass sie zu blass, zu dick, zu fade, zu langweilig, zu… aussehen. Und machen es meist nur noch schlimmer, denn viele sehen mit ihren gefärbten Haaren und den falschen Farben nur noch künstlich, langweilig, konservativ… aus. Mal abgesehen davon, dass sich die Menschen immer mehr von sich selbst entfernen und oft gar nicht mehr wissen, wie schön sie tatsächlich von Natur aus wirken könnten! Dabei ist überhaupt gar nichts zu viel an Negativem da, sondern die Frauen bringen von Natur aus genug mit! Frauen sehen, was anderen steht, was die Masse vorschreibt und wenn sie das nicht gut kleidet, denken sie, dass es an ihnen läge, nicht von Natur aus attraktiv genug zu sein. Haben Sie schon mal daran gedacht, dass SIE einfach nur SCHÖN sind, so wie sie sind und, dass die meisten von den Designern vorgeschriebenen Farben einfach nicht stimmig sind für SIE?

Gehen Sie nur mal im Frühling und im Sommer durch die Läden. Jedem muss plötzlich je nach Modefarben beispielsweise Neongrün stehen, Weiß, Schwarz, Pink oder Zitronengelb, Altrosa oder Mint, nur weil das so angesagt ist. Ich würde gruselig darin aussehen oder müsste mir dazu die Haare färben oder mich so schminken, dass ich zu den Farben passe. Das würde mir im Traum nicht einfallen. Da suche ich eben ein bisschen länger bis ich auch im Sommer meine zu mir passenden Herbstfarben gefunden habe und mein Haar sieht dazu nicht langweilig aus. Das Schminken darf ich getrost reduzieren, da die Farben, die zu meinem natürlichen Teint passen, am Oberkörper getragen stimmig ins Gesicht reflektieren und mein Teint im Winter zwar heller ist, aber ich trotzdem nicht blass aussehe! Das heißt nun nicht, dass ich Färben, Diäten oder Schminken partout ablehne. Aber es ist ein Unterschied, ob ich mich entsprechend meiner Natur akzentuiere oder eine völlig andere Person aus mir mache. Wer das gut findet oder sich damit wohl fühlt, soll das natürlich so tun.

Aber diejenigen, die zu mir in die Beratung kommen, möchten meist wissen, wer sie sind, was ihnen wirklich naturgemäß steht. Es geht auch nicht darum, dass diese Menschen sich alle nicht gut genug kennen oder es ihnen an Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein mangelt. Im Gegenteil! Ich habe oft selbstbewusste Kundinnen, die sehr reflektiert mit sich umgehen, und beispielsweise als Beraterin, Coach, Therapeutin oder in anderen Berufen arbeiten, in denen sie Menschen unterstützen. Sie haben Stil und Geschmack, aber es fehlt ihnen ein Puzzelteilchen, das im Laufe der Zeit verschütt gegangen ist und das sie im Grunde ihres Herzens auch kennen, aber im Laufe der Zeit in ihrer Wahrnehmung doch verunsichert wurden. Für diese Kundinnen ist es auch eine Herzensangelegenheit, in der Beratung in ihrem tiefsten Inneren bestätigt worden zu sein und wieder auf ihre Spur gebracht zu werden. Wir alle brauchen manches Mal so einen Anstupser. Ich schreibe das deshalb an dieser Stelle, da ich schon des öfteren gefragt wurde: „Wer kommt den überhaupt zu einer Farb- und Stilberatung? Das muss man doch selbst können! Haben die alle keinen Stil und Geschmack? Sind die denn alle so unsicher?“ Solche Fragen werde meistens von denjenigen gestellt, die ihre Haare völlig unvorteilhaft gefärbt haben, Lidschatten tragen, der ihre natürliche Augenfarbe zukleistert und sich zu allen Modefarben, die sie „in“ finden und mögen schminken – mal mehr und mal weniger vorteilhaft.

Ich sag ja zu mirIm Prinzip muss sich jeder so wohlfühlen, wie er oder sie sich schön findet und umgekehrt. Und selbstverständlich darf ich Lieblingsfarben haben, die mir nicht stehen. Zu mir kommen jedoch die Frauen, die wirklich wissen möchten, was zu ihnen wirkungsvoll passt. Es gibt einige, die das auch schon vor der Beratung wussten und trotzdem kann kaum einer von sich behaupten, dass er oder sie alle Farben schon vorher kannte, die individuell stimmig sind. Ich bin nun mal eine Ästhetin. Ich kombiniere dann die Kleidungfarben, die mir nicht so gut zu Gesicht stehen mit meinen Farbtyp gerechten Farben, so dass mein Farbtyp trotzdem noch natürlich unterstrichen wird. Das alles erfahren Sie zum Beispiel auch in der Farbberatung. 

Ich spreche von individuell, denn ich kann nicht alle Menschen in vier, sechs oder… Farbtypen stecken und behaupten, dass beispielsweise alle Herbsttypen helle Haut haben oder rote Haare. Das ist genau so ein Blödsinn, wie die Theorie, dass Wintertypen, weil sie kalte klare Farben tragen können, alle Schneewittchentypen seien. Es gibt auch Wintertypen, die in der Sonne sehr dunkel werden oder schon von Natur aus sind (ein Großteil der Asiaten, Indianer, Mexikaner, Schwarzafrikaner…). Also olivfarbene Haut ist kein Erkennungsmerkmal für einen Herbsttyp!! Und in der kalten Winterpalette gibt es sogenannte Eistöne, aber auch Farbtöne, die zwar kalt sind, aber wärmer wirken, wie beispielsweise Grün, Rotviolett, Rot… Dieses ganze Themengebiet ist so vielseitig! Deshalb sollte eine gute Farbberaterin nicht nur einen lang erprobten, geschulten Blick und Feingefühl für Menschen haben, sondern extrem fundierte Kenntnisse praktisch als auch theoretisch in der Farbenlehre und im Umgang mit Farben nachweisen können. Ich bin immer noch sehr enttäuscht, wie oberflächlich das Thema Farb- und Stilberatung behandelt wird. Aber darauf möchte ich hier an der Stelle nicht auch noch näher eingehen.

Die Verunsicherung ist aber sehr groß, weil jeder glaubt, er habe Ahnung! So sitzt  beispielsweise eine Frau bei mir, die immer schon fühlte und sah, dass sie ein Herbsttyp ist, aber ständig von anderen eingeredet bekommt, sie sei ein Wintertyp, weil sie ja nicht so blass ist und keine roten Haare hat. Sie lässt sich irgendwann dermaßen verunsichern, dass sie beginnt mit Farben zu experimentieren, die vielleicht gar nicht zu ihr passen. Dann rät noch der Frisör, dass sie die Haare färben müsste, da sie mit ihrem natur-brünetten Haarton zu den Farben zu alt oder zu langweilig aussähe und schon ist die Verunsicherung und die Verfremdung in vollem Gang! Wer kennt das nicht???? Wie gesagt, das hier sind alles nur wenige und relativ kurze Beispiele. Ich könnte Romane schreiben über das Thema.

Es geht mir nur immer wieder darum, die Vorurteile über eine Farb- und Stilberatung und wer das eigentlich nötig hat, abzubauen und Ihnen immer wieder mit auf den Weg zu geben, dass nicht Sie es sind, die zu… sind, sondern die Mode viel zu… ist! Kalte Farben sind immer viel angesagter und ein Herbsttyp wird in der Gesellschaft meist gar nicht anerkannt. Das darf nicht sein! Es gibt so viele unterschiedliche und von Natur aus schöne Menschen auf dieser Erde. Es ist einfach nur unnatürlich, wie wenig das von den Modedesignern berücksichtigt wird, die uns vorschreiben, in welche Jahreszeit wir bestimmte Farben zu tragen haben, anstatt sich den unterschiedlichen Farbtypen anzupassen, wie es vor ca, 10 Jahren auch noch war. Es gab Jahre, da hing ein bestimmtes Kleid an den Ständern, das es in unterschiedlichen Farben für jeden Farbtyp gab. Da hatten die Geschäfte zu allen Jahreszeiten mindestens sechs unterschiedliche Farbtypbereiche parat. Trotzdem gibt es immer noch und zum Glück genug Farben für jeden Typ. Das zu erkennen, ist einfach Übungssache und die Grundlage dafür erhalten Sie schon mal in der Farbberatung.

Wer noch nicht weiß, welcher Farbtyp er ist oder schon von mir beraten wurde und eine Einkaufsbegleitung (Stilberatung), eine Auffrischungsstunde oder einen Frisörbegleitung braucht, darf sich gerne meine Webseite www.farben-reich.com anschauen und sich über Angebote und Preise informieren.

Ich freue mich auf Sie!

Farbenfrohe Grüße

Ihre Sabina Boddem

ALLERLEI ZUR FARBE

Siehst DU wirklich gut aus oder „nur“ deine Kleidung?

Das, was ich hier beschreibe, sind nicht nur meine Erfahrungen oder Sichtweisen, sondern ich teile Ihnen mit, was mir meine Kunden und Kundinnen in meinen Farb- und Stilberatungen immer wieder berichten. Sie erzählen mir von Ihren Wünschen und Hoffnungen, aber auch von ihren Befürchtungen, von ihren positiven und negativen Erfahrungen aus ihrem beruflichen und privaten Umfeld und von dem, was aus ihrer Kindheit hängengeblieben ist. All das verarbeite ich hier in meinen Eindrücken und möchte Ihnen Mut machen, das zu hinterfragen, was Ihnen einfach buchstäblich nicht (mehr) passt und dann (auf die innere Stimme) zu hören, was noch oder wieder stimmig ist.

Manches Mal frage ich mich wirklich, warum Menschen sich unbedingt unvorteilhaft kleiden müssen, nur weil irgend eine Farbkombination in ist oder ein bestimmter Stil, weil bestimmte Designer festlegen, dass „man“ das jetzt so trägt! Ich kann mir kaum noch Fernsehansagen, Moderationen, Talkshows … anschauen, ohne die Krise zu bekommen, denn die Menschen, die ich dort sehe, können nicht das Argument benutzen, dass sie ja kein Geld oder keine Hilfe hätten, um sich beraten zu lassen, was wirkungsvoll zu ihnen passt oder nicht.

Gut, alles ist Geschmackssache, könnten Sie jetzt behaupten und die Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich. Stimmt! Trotzdem sehe ich zu oft Make-up, Haarfarben, Brillen, Farben und Kontraste, die „alleine spazieren gehen“ und dahinter agiert die Person! Ist das alles nur Maskerade und Schutz, um von sich selbst abzulenken? Muss denn beispielsweise immer alles schwarz sein, um elegant auszusehen? Muss „man“ immer in der Masse untergehen oder alles mitmachen, weil viele das so sehen wollen?

Da bin ich schon direkt bei meinem „Lieblingsreizthema“ -Schwarz in der Garderobe-: Gehen Sie mal kurz vor Weihnachten und vor Silvester shoppen. Alles, was Sie an Bekleidung sehen, ist schwarz! Aber, wem steht es wirkungsvoll = wirklich? Es steht wirklich nur den Wintertypen. Oder den Sommertypen und Sommer-Winter-Mischtypen, wenn sie sich gekonnt dazu schminken, um dem harten Kontrast standhalten zu können. Mal abgesehen davon, dass doch nicht jeder feierliche oder festliche Anlass einer Beerdigung gleichen muss! Oder? Ich als Herbsttypfrau ziehe zu sehr festlichen Anlässen beispielsweise dunkelbraun, weinrot oder andere dunkle Farben an. Das ist auch sehr elegant. Auch Farbtypen, wie der Frühlingstyp, dem überwiegend helle und strahlende Farben stehen, können dezente Farben tragen oder die dunklen aus der verwandten Herbsttyppalette, wenn sie im Business oder zu Anlässen, bei denen sehr dunkle Garderobe getragen wird, nicht auffallen möchten!

Der Schnitt und der Stoff ist für die Eleganz verantwortlich und dass, das Kleidungsstück farblich zu mir passt. Ansonsten würde ich wie ein wandelnder Kleiderständer aussehen. Und wenn ich mich dann noch passend zu meinen falschen Farben schminken würde, dann hätte ich wohlmöglich eine falsche Lippenfarbe in rot mit pinkem Unterton und blauen Lidschatten, eine schwarze Brille auf und damit das dann alles nicht alleine spazieren geht, müsste ich mir noch mein Haar blondieren oder schwarz färben. Das alles nur, um der jeweiligen Modefarbe oder schwarz gerecht zu werden? Gruselig! Machen aber die meisten so! Leider!

Manches Mal habe ich das Gefühl, die Menschen fürchten sich immer mehr davor, schön zu sein – individuell zu sein. Das betrifft nicht nur Frauen, sondern auch Männer!  Wie schön sähen die Menschen dann in Büros, Banken, Behörden, Kanzleien und dergleichen aus! Was haben kalte Farben und schwarze, blaue und graue „Uniformen“ mit Krawatten in schrillen Farben bitteschön mit Fachwissen zu tun? Ein Bänker, der besser warme Farben tragen sollte, statt grau-weiß oder schwarz, berät mich in diesen kalten Farben bestimmt nicht kompetenter und seriöser. Im Gegenteil, denn ich unterhalte mich nicht gerne mit Krawatten, sondern sehe Menschen lieber in die Augen, die in typgerechten Farben mehr strahlen!

Es kann doch nicht sein, dass mit Sicherheit 85 bis 90 % aller Frauen keine natürliche Haarfarbe mehr tragen, sondern getönt oder gefärbt sind, nur damit ihr Haar zu den Modefarben passen!!! So viele langweilige Haarfarben der Schöpfung gibt es gar nicht, wie die Frauen ihre Naturfarbe selbst definieren! Die Haarfarbe wirkt nur deshalb langweilig, weil sie nicht zu den Bekleidungsfarben und dem Make-up passt, wenn diese nicht der natürliche Haarfarbe entsprechen! Also passen die Frauen sich den Modefarben an, anstatt die Modefarben, ihrer natürliche Haut- und Haarfarbe anzupassen.

Frauen bräuchten sich auch weniger zu schminken und wenn, dann natürlicher, wenn sie ihrer Natur entsprechendes Make-up wählen würden, denn die meisten Menschen sind auch nicht so blass, wie sie sich stets und ständig empfinden! Nicht die Natur ist langweilig, nicht der Mensch ist unscheinbar, sondern es sind die Farben, die nicht zu dem Menschen passen und ihn so erscheinen lassen! Ich spreche aus eigener gelebter Erfahrung und natürlich aus der Erfahrung mit anderen Menschen, denn ich arbeite seit 1994 als ganzheitliche Farb- und Stilberaterin und Visagistin!

Ein anderes Thema sind die Brillen! Darf Mann und Frau in Brillen nicht mehr gut aussehen oder schön sein? Muss die Brille unbedingt ihr Eigenleben führen? Natürlich darf eine Brille auffällig sein und schmücken, aber schmücken heißt doch nicht, dass das Gesicht und die Haarfarbe hinter der Brille verschwinden soll! Warum muss unbedingt ein Mensch mit hellroten Haaren und pfirsischfarbenem Hautteint, eine stahlblaue oder eine schwarze dickrandige Brille tragen? Warum darf das dann in solch einem Falle nicht eine Brille sein, die dem warmen Farbton der Natur gerecht wird und dann immer noch auffällig genug ist, wenn das Gestell sehr dominant ist?  Warum darf die Form der Brille nicht mehr zum Gesicht passen? Warum beraten Optiker und Modeverkäuferinnen selten typgerecht und sind selbst auch kein Vorbild? Haben denn so viele Menschen keinen Mut mehr, mit ihrer eigenen, individuellen und natürlichen Schönheit aufzufallen, sondern ausschließlich das Bedürfnis, entweder das zu tragen, was alle tragen oder aufzufallen, weil es schräg ist, egal ob es passt oder nicht? Das bedeutet ja, dass sich kaum jemand noch seiner individuellen Schönheit bewusst ist!

Leider war das zu allen Zeiten so, dass der Zeitgeist, der sich in der Mode ausdrückt, vorschreibt, was tragbar ist und was nicht. Die Frauen pressten sich in Korsagen buchstäblich bis zum Umfallen, Männer und Frauen trugen Perücken, egal wie heiß es war, Mann und Frau trug Kleidung, die alles andere als bequem war und wenig zum Individuum passte. Menschen tragen heute noch Schuhe, die dermaßen Natur feindlich sind und nur bei Ausnahmen wirklich sexy wirken, da die meisten Frauen lächerlich darin gehen. Ob das Spätfolgen hat, weil der Rücken nicht mehr mitmacht oder nicht – egal, die Hauptsache man geht mit der Mode!

Immer wieder dreht sich alles um das Thema Mode, dass man sich anpasst und nicht mit der eigenen Natürlichkeit schön sein und sich selbst zeigen soll.

Das extreme Gegenteil davon ist, dass mach einer dann ins andere Extrem fällt. Wenn ich in der Bahn sitze oder auf der Straße mich umsehe, denke ich, dass der Großteil der Menschen überhaupt keinen Wert darauf legt, überhaupt schön zu sein. Irgendwie sich anziehen, irgendwie die Haare zusammenbinden, irgendwelche Schuhe zu irgendwelchen Klamotten, irgendwelche Farben … egal ob das nach was aussieht, ob das zusammen passt, ob das zu der betreffenden Person passt, ob das Mode ist oder nicht! So laufen die meisten doch rum! Und ich frage mich jedes Mal: „Hast du keinen Spiegel? Wenn ja, warum schaust du dich nicht mal an? Auch du bist schön, aber warum lässt du es nicht zu?“

Argumente der betreffenden Personen: Keine Zeit, kein Geld, kein Interesse an Mode, ist mir nicht so wichtig, keine passenden Artikel in den Läden gefunden, ich will mich nicht in den Vordergrund stellen, ich will nicht auffallen, ich möchte den anderen nicht durch mich in den Schatten drängen, ich will so aussehen, wie alle anderen …. Fazit: Ich darf nicht schön sein, ich bin nicht schön, ich darf nicht positiv auffallen, ich bin lieber insgeheim neidisch auf diejenigen, die es sich erlauben und schiebe doch im stillen Kämmerlein Frust, dass ich nicht so aussehe, wie, weil ….  ALLES AUSREDEN!!!!! 😉 Ich muss an dieser Stelle einfach mal einen Smiley setzen, denn es ist schon bald zum Schmunzeln, wenn es eigentlich nicht so traurig wäre.

Jeder ist auf seine besondere Art wunderschön! - Farb- und Stilberatung, Farbenreich, Sabina Boddem
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Diesen Kreislauf unterbrechen diejenigen, die plötzlich beginnen, sich mit sich selbst zu beschäftigen, die sich mit sich auseinandersetzen, die lernen, sich selbst wert zu schätzen, die ihre Individualität, ihre EinzigARTigkeit erkennen, entdecken, entfalten, spüren, erleben und sehen möchten, die das alles innerlich wahrnehmen und äußerlich sichtbar machen wollen, die aufhören, immer Argumente zu suchen, warum sie sich nichts gönnen können und wenn sie es tuen, dann nicht mehr, wie ihnen das von außen vorgeschrieben wird, sondern wie es sich wirklich gut anfühlt und dem eigenen Wesen und der eigenen Natur entspricht. Wenn jemand beispielsweise lieber in flachen Schuhen läuft und sich darin wohler fühlt, sieht nicht automatisch reizvoller aus, wenn er Highheels trägt und das unabhängig vom Alter. Ich kenne Frauen und Mädchen, zu deren Beine und Figuren wirklich gut extrem hohe Absätze passen würden. Diese Frauen möchten aber trotzdem nicht in solchen Schuhen gehen, weil sie unbequem sind. Warum sollten sie sich das Gehen mit den hohen Dingern antrainieren und anschließend Rückenprobleme bekommen? Diese Mädels oder Frauen sehen auch reizvoll und modisch aus, sofern sie das möchten, wenn sie elegante und bequemere Schuhe mit niedrigeren Absätzen tragen. So sieht Mann und Frau nicht automatisch in schwarzer Garderobe elegant, seriös, schlank … aus! Im Gegenteil, denn schwarze Kleidung oder Kombinationen mit schwarz können sehr konservativ, steif und massiv wirken, wenn sie nicht zum natürlichen Farbtyp passen! Auch diese Vorurteile, dass schwarz in jeden Kleiderschrank gehört, verlieren Menschen, die sich tatsächlich mal ungeschminkt vor den Spiegel stellen und den Mut haben zu sagen: Schluss jetzt mit alle dem! Ich schaue jetzt wirklich endlich hin, wer ich bin und was meinen (Seelen)Tönen entspricht! Und von da aus gehe ich weiter. Denn ich habe Lust, mich zu schmücken. Ich habe Freude daran, schön zu sein. Ich darf positiv auffallen. Ich darf aus der Masse heraustreten, weil ich es mir wert bin und weil ich ein Recht darauf habe, gesehen zu werden, so ich wirklich bin und nicht, wie man es von mir erwartet, weil …

Dazu gehört Mut! Und der ist immer wieder Thema in meinem Beratungen – besonders bei Frauen, denn sie sind viel stärker als Männer in der Gesellschaft dem Druck ausgesetzt, so oder so aussehen zu müssen, damit sie anerkannt und akzeptiert werden. Mobbing unter Frauen an den Arbeitsplätzen oder das Bedürfnis von Frauen aufgrund ihres Wissens und nicht wegen ihres Äußeren in der Arbeitswelt akzeptiert zu werden, veranlasst die Frauen leider dazu, sich zu verkleiden und damit zu schützen. Es gehört schon eine gute Portion Selbstwertgefühl dazu, seine innerliche Größe, auch nach außen sichtbar zu machen und vor allem dazu zu stehen! Und den anderen kann ich mit meinem eigenen Wissen und der eigenen Schönheit nur in den Schatten stellen, in dem ich ihn klein halte oder mich mit in den Schatten stelle, aber nicht damit, dass ich mich selbst liebe und dem anderen damit ein Vorbild bin, dies gleich zu tun! Wie wundervoll, wenn jeder die Stärke und Individualität bei sich und damit auch bei anderen erkennen würde und sich und all das, was ich hier beschrieben habe, auf diese Weise mit-teilen würde.

Individualität, Freude, Schönheit, Stärke, Mut, Kraft, Anerkennung Lob, Achtung, Vertrauen … all das hat nicht viel mit Massendenken und Einheitslook zu tun oder mit Verkleidung und Maskerade.

Noch etwas zum Jugendwahn, dem Unsinn keine Falten haben zu dürfen und dem Vorurteil zu grauen Haaren (die im übrigen Wintertypen schon in den 20ern haben können, hat also nicht immer was mit altern zu tun!): Alter ist ein Privileg für jeden von uns, denn wir dürfen heute sehr alt werden. Also lasst uns gemeinsam in Würde älter werden! Und, wenn jeder sich seiner natürlichen Pigmentierung entsprechend farblich kleiden, schminken, tönen oder färben würde, dann kämen die Falten oder anderes, das man nicht so gerne sieht im Gesicht, auch nicht so zum Vorschein! Das gilt auch für den passenden typgerechten Stil, denn das beste Facelifting nützt nichts, wenn der Stil altbacken ist. 😉 Und dann tragen Menschen doch tatsächlich absichtlich Brillen, die ihnen nicht stehen, damit sie älter aussehen und im Fachwissen vermitteln kompetent rüber kommen wollen! Das habe ich sogar von einem Optiker gehört, den ich fragte, warum er eine schwarze Brille tragen würde, die ihn total streng aussehen lässt, weil ihm das Schwarz nicht steht! Fachleute, habt mehr Selbstvertrauen! Ich gehöre beispielsweise „noch“ zu den Personen, die nicht auf solche Äußerlichkeiten reinfallen und eine Fachkompetenz nicht danach beurteilen, ob sie alt oder streng wirkt, sondern danach, ob sie authentisch ist, Wissen hat und dieses auch mitzuteilen vermag! Aber, wer hat (lernt) heute noch Menschenkenntnis?

So, nun aber genug des „Lästerns“. Ich musste mir das heute mal von der Seele schreiben. Ob ich mich damit beliebt mache oder nicht, das ist mir egal, denn jeder kann im Grunde alles so halten wie er möchte. Der Text ist für diejenigen gedacht, die sich entweder etwas vormachen oder die genau so denken, wie ich, aber sich noch nicht trauen, etwas zu ändern oder für diejenigen, die sich schon getraut haben und die ich in ihren Ansichten bestärke. Ich meine damit, sich trauen, endlich aus der Masse raus zu treten und beginnen, sich selbst schön zu finden und sich entsprechend dazu schmücken und nicht mehr darauf  hören, was die Mode oder das Umfeld vorschreibt! Damit meine ich nicht, dass man nicht modisch gekleidet sein sollte, sondern sich das aus der Mode aussucht, was individuell zu einem passt und nicht das kauft, nur weil es der Kollege, die Freundin oder irgendein Promi so trägt!

Und noch was ganz Wichtiges, Ihr Lieben, denn bitte nicht falsch verstehen! Wenn jemand für meine Begriffe total schräg rumläuft und auf diese Art und Weise auffallen und seine Individualität zeigen möchte und sich so wohlfühlt, ist das völlig okay! Das muss mir und keinem anderen gefallen. Wichtig ist, dass Menschen lernen, sich selbst Be-Achtung zu schenken und sich mit sich auseinander setzen, zufrieden mit sich werden und sich trauen, das zu leben, was sie fühlen und was in ihnen ist. Dann muss das nicht zwangsläufig dem Farbtyp entsprechen! Nur, die meisten meinen, sie sähen schön aus mit irgendwelchen Farben, weil andere es ihnen so erzählen und weil die Mode das vorschreibt, sind aber im Grunde ihres Herzens unglücklich damit. Für diejenigen ist es wichtig, heraus zu finden, wer sie sind, welcher Farbtyp ihnen von Natur aus entspricht, um sich dann nach Vorliebe und Anlass ganz bewusst verfremden zu können mit Farben, die auch mal nicht zum Typ passen aber, die man auch mal braucht. Die Farben also bewusst einsetzen können, um auf eine bestimmte Art zu wirken, sein Image zu verändern, sich zu verwandeln und damit zu spielen … all das kann man in einer ganzheitlichen Farbberatung nämlich auch lernen! Das bedeutet, alle Farben zu tragen zu können, aber gewusst wie und warum! Das gleiche gilt auch für den Stil!🙂

Haben Sie Lust und Freude daran, heraus zu finden, was zu Ihnen passt, damit Sie nicht nur zu jeder Gelegenheit passend angezogen sind, sondern sich auch damit wohlfühlen? Dann informieren Sie sich über meine Farb- und Stilberatungen

auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

Ich freue mich, Sie in meinem Farbenreich zu einer Beratung begrüßen zu dürfen!

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends

FRÜHLINGszeit – Zeit für NEUBEGINN – Zeit für FARBEN

www.farben-reich.com

 

Die Sonne scheint, es wird wärmer, die Tage werden heller und die Natur startet durch in ihrem farbenprächtigsten Gewand. Überall sprießen die Knospen, Blätter und Blüten. Alles erneuert sich und zeigt sich von seiner schönsten Seite. Warum nicht auch DU, denn du gehörst auch zur Natur und vielleicht bist du ja auch auf deiner Spur, diese neu zu entdecken und zu entfalten.

Einfach mal neue Farben ausprobieren, einen anderen Stil oder in dem gewohnten Stil, in dem du dich wohlfühlst, mehr Kreativität bringen … Vielleicht ist auch eine neue Frisur oder Brille angesagt oder du möchtest mal wissen, wie du natürlich geschminkt ausschaust…

Bei all dem möchte ich Sie begleiten und freue mich über Ihre Mail oder Ihren Anruf!

Nähere Informationen zu meinen Farb- und Stilberatungen finden Sie auf meiner Webseite www.farben-reich.com!

Herzliche und farbenfrohe Frühlingsgrüße aus Düsseldorf und meinem Farbenreich

Sabina Boddem

Digital-Art, EIGEN-ART-GEMÄLDE, EIGEN-ART-SPIRITUELL, Mantras/ Affirmationen/ Gebete

Das Leben ist farbenreich

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Lass es zu! 

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