ganzheitlich leben

Von der Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen

 

 

In diesem Artikel geht es darum, warum ich es so erstrebenswert finde

  1. zu wissen, wer ich bin,
  2. dazu ehrlich und offen zu stehen,
  3. genauso ehrlich zu handeln und mein Leben zu gestalten
  4. und das natürlich mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein,
  5. mit Achtung, Respekt und Liebe
  6. damit ich mir selbst und anderen keinen Schaden zufüge.

Dabei erzähle ich unter anderem aus meinem persönlichen Leben.

 

Hebe dich von der grauen Masse ab und habe Mut, ein einzigartiges Individuum zu sein!

Das ist so wichtig! Wenn du aus Angst, nicht dazuzugehören zum Jasager der Masse wirst, obwohl du dich damit eigentlich gar nicht wohlfühlst, wird das auf Dauer dazu führen, dass du dich verlierst. Dieser ungesunde Verlust tut jedoch weder dir, noch anderen gut. Mal abgesehen, dass du dadurch ernsthaft krank werden könntest. Aufrichtige Nähe und Ehrlichkeit mit dir selbst und mit dem Anderen wird nur möglich, wenn du dich selbst in gesundem Maße, davon gehe ich hier mal aus, liebst und annimmst und JA ZU DIR sagst. Ich spreche hier nicht von Selbstsucht, Narzissmus usw. Wenn du zu dir stehst, erfährst du vielleicht einige Verluste, die dir Scheinsicherheit gegeben haben, aber was du dann erhältst, ist das, was dir wirklich entspricht und zu dir passt. Alles andere, was nicht deinem wahren Selbst entspricht, darf sich ablösen. Und ist es nicht besser du löst dich frei-willig, bevor das Schicksal dich radikal und unerwartet von etwas trennt, weil du zu lange gewartet hast und das Fass zum Überlaufen voll geworden ist?…

So viele Menschen haben Angst, ihre Arbeit zu verlieren und lassen sich dazu hinreißen, bei Mobbing mitzumachen oder anderen Machenschaften, die viel Übel anrichten können. Alles, nur um die eigene Haut zu retten. Sie entschuldigen ihre Lügen und Intrigen damit, dass sie ihren Job nicht verlieren dürfen, weil sie doch ihre Kinder ernähren müssten oder… Aber wen oder was retten und nähren sie damit eigentlich wirklich?… All das schafft nur eine ungesunde Abhängigkeit voneinander. Oder Menschen stehen nicht zu ihren Gefühlen, erzählen beispielsweise als Mann, dass die Scheinpartnerin Petra heißt, die in Wirklichkeit ein Peter ist und umgekehrt verleugnen Frauen ihre Lebensgefährtinnen. Menschen kleiden sich so, wie andere es von ihnen erwarten, auch wenn sie sich damit nicht wohl fühlen. Frauen färben sich die Haare, obwohl sie es eigentlich gar nicht möchten. All das nur aus Furcht, als Individuum aufzufallen und eine Angriffsfläche zu bieten oder ein Außenseiter zu sein. Frauen verstecken sogar ihre besondere Ausstrahlung, weil sie befürchten, mit ihrem Intellekt nicht ernst genommen und auf ihr Äußeres reduziert zu werden. Missbrauch oder häusliche Gewalt in den Familien wird aus Angst vor den Konsequenzen stillschweigend geduldet. Ob dabei die Seele eines Kindes zugrunde gerichtet wird, ist dabei für die Weggucker unwichtiger, als ihre eigene Scheinwelt und Scheinsicherheit aufzugeben! Ehrliche Gefühle und auch mal zuzugeben, etwas NICHT zu schaffen, auch das wird in dieser ach so coolen Schwarzbrillenträgergesellschaft als Schwäche ausgelegt. Das Alter wird verleugnet und nicht mehr geachtet und beachtet… Das alles ist wirklich übel. Und so könnte ich unzählige kleine und große Lügen aufzeigen, die entstehen, wenn Menschen nicht ehrlich mit sich und anderen umgehen.

Was kann denn wirklich passieren, wenn du ehrlich mit dir und deinem sozialen Umfeld bist? Ja, du könntest entlassen, verlassen und nicht verstanden werden. Es könnte ein Verlust nach sich ziehen. Solch eine Erlösung macht aber gleichzeitig Platz für den heilsamen Gewinn, wenn du dir die Chance gibst, dich und dein Leben so aus- und einzurichten, dass das, was dann ist, auch tatsächlich dir entspricht!

Oft ist die Angst vor dem, was in deiner Fantasie herumspukt, größer, als das, was du in der Realität wirklich erleben, ja geschenkt bekommen würdest, wenn du diese Angst ablegen könntest. Die Angst entsteht nur durch deine negativen Gedanken, Vorstellungen und Erwartungen, die dich in deinem Zwangskorsett einengen. Sie wird vielleicht noch von deinem Umfeld geschürt. Aber vielleicht ist dein Gegenüber, dein Umfeld sogar dankbar für deine Offenheit und Ehrlichkeit und kommt nun endlich auch aus sich heraus. Es ist plötzlich ehrlich zu dir. Es trennt sich oder bleibt. Das was bleibt, schätzt dich um deiner Selbst willen. Du kannst ein Vorbild sein! Ich weiß, wovon ich spreche. Das ist doch viel wertvoller oder?

Ich habe mein Leben lang mit zunehmender Reife immer stärker und ehrlicher zu dem gestanden, was ich bin und was ich fühle. Vor allem habe ich nicht weggeschaut, wenn ich schädlichen, zerstörenden Missständen begegnet bin, mit denen sich niemand auseinandersetzen wollte. Dazu gehörte auch Missbrauch von Kindern! Das entsprach oft nicht dem, was die breite Masse um mich herum von mir erwartete oder mir vorlebte. Ich stand beruflich mehrmals vor dem scheinbaren Aus, weil ich meinen Mund aufgemacht habe und musste von vorne beginnen! In meiner Familie bin ich eine Außenseiterin und mein Freundeskreis war und ist immer überschaubar. Früher war der Kreis größer. Im Alter schrumpft er immer mehr zusammen, weil ich mich auf’s echte Wesentliche konzentriere. Meine Kunden und Klienten standen viele Jahre meiner Freiberuflichkeit nicht in Massen vor der Tür. Doch es werden im Gegensatz zu meinem Freundenskreis, je älter ich werde, zunehmend immer mehr! Diejenigen, die hier ankommen und das sind nicht wenige, darf ich glücklich machen, weil die Chemie stimmt und ich das Klientel anziehe, das zu mir passt. Umgekehrt passe ich zu denen, die sich mir anvertrauen. Das kann passieren, wenn du immer mehr zu dir selbst findest und JA zu dir sagst. Kein leichter Weg für mich, aber mit einem sehr erstrebenswerten und glücklichen Ziel!

Klar war dieser ehrliche Weg mitunter sehr anstrengend: Ich habe viel Lehrgeld bezahlt, bin immer wieder durch Versuch und Irrtum gegangen. Ich lebte in meiner Kinder- und Teenagerzeit in den 60er und 70er Jahren zunächst ziemlich angepasst und ließ mich unterdrücken, war aber im Inneren schon sehr revolutionär. In der Zeit war ich sehr oft krank. In meinen wilden Jahren der 80er und 90er war ich manches Mal vielleicht zu radikal und konsequent und musste meine und anderer Grenzen ausloten, um meine Stärken und Schwächen zu fühlen. Ich habe viele Leben gelebt und zugelassen, mich immer offen dazu bekannt, was und wer ich gerade war, auch wenn das manches Mal zunächst harte Konsequenzen anzog. Und das alles aus Überzeugung mit viel Leidenschaft und viel Herzblut und nicht, weil irgendetwas gerade „in“ war. Ich eigne mich nicht zum Massenmitläufer, sondern war und bin eher eine Frau, die polarisiert. Klar habe ich andere enttäuscht und verletzt, denn ich kann schließlich niemals allen Erwartungen, die an mich gestellt werden, gerecht werden. Wenn ich beispielsweise einen Menschen verlassen möchte, dieser aber nicht mich und darunter leidet, dann lässt mich das natürlich nicht kalt. Aber ich würde weder diesem Menschen, noch mir, noch Kindern, dauerhaft Glück bringen, wenn ich mich selbst und meine Empfindungen verleugnen würde. Das bedeutet nicht, leichtfertig mit sich und anderen umzugehen. Im Gegenteil, dazu gehört eine große Portion ehrliche Verantwortung für sich und andere. Und so zu leben, lohnt sich, denn diese Echtheit im sozialen Miteinander fühlt sich geborgen, vertraut, verständnisvoll, intensiv, lebendig, warm und liebevoll an! Das ist das genaue Gegenteil von Oberflächlichkeit, die ich nicht ertragen kann, weil ich weiß, wie sich die Intensität anfühlt.

Ich konnte in jüngeren Jahren auch ein Biest sein, das schon mal absichtlich jemanden gepiesackt hat. Wenn ich heute darüber nachdenke, dann schüttele ich nur noch den Kopf. Hass oder Rache schadet wirklich nur einem selbst. Ich bin wirklich heute im Frieden mit allem und würde mich so wie damals wirklich nicht mehr verhalten. Zum Glück bleiben bei mir immer die schönen Erinnerungen und das Negative wird nach bewusster Verarbeitung (habe mir dabei auch professionelle Hilfe gegönnt) wirklich gleichgültig. Ich könnte heute jeden umarmen, der mich mal verletzt hat. Außerdem habe ich mit den Betreffenden meist auch Gutes erlebt.

Ich bin einfach nur ich, ein Individuum, wie jedes Lebewesen und ich bin jetzt stolz darauf. Das war ich auch nicht immer, denn ein Selbstwertgefühl aufzubauen, ist ja ein Entwicklungs -und Reifeprozess. Ich würde heute für keine materielle Sicherheit der Welt Wege der Unehrlichkeit und Selbstverleugnung gehen. Das würde mich nicht glücklich machen, auch wenn mir Sicherheit noch so wichtig ist! Natürlich war ich nicht glücklich, wenn ich mal arbeitslos war und mich unverstanden oder einsam fühlte. Aber diese Zustände waren vergänglich, weil ich um Neues gekämpft habe, was besser zu mir passte, als das Alte und so ging es Schritt für Schritt weiter auf meinem Seelenweg…

Vor einigen Tagen schrieb mir eine Blogleserin, ob sie als Herbsttyp zu einer bevorstehenden Beerdigung auch Dunkelbraun tragen könnte. Da beginnt es schon. Falle ich negativ auf? Was denken die anderen über mich? Halten sie mich für pietätlos?… Also, ich sage dazu folgendes: Die Kleidung trauert nicht, sondern die Person. Natürlich nehme ich Rücksicht auf die Trauernden, wenn ich das Gefühl habe, dass sie in ihrem Gefühlszustand keine lebendige Farbenfreude ertragen. Aber, ob ich mit Schwarz, Braun oder einer anderen zurückhaltenden Farbe trauere oder zu einer Beerdigung gehen möchte, sollte schon mir überlassen bleiben. Ich habe weder zu der Beerdigung meiner Eltern, noch zu den Beerdigungen bester Freunde Schwarz getragen, nicht, weil ich sie nicht geliebt habe, sondern weil ich grundsätzlich (und das schon bevor ich wusste, dass ich ein Herbsttyp bin) kein Schwarz trage und die Intensität oder Echtheit meiner Trauer davon nicht abhängt. Mir ist es egal, was der ein oder andere darüber denkt. Jeder sollte in dieser Hinsicht doch das tun, womit er selbst klar kommt und womit er persönlich das am ehrlichsten ausdrücken kann, was er gerade fühlt oder? Zu meiner Beerdigung könnte ich mir orange Blumen auf einem fröhlich bunt bemalten Sarg vorstellen. Jeder darf, wenn er möchte, in seinen farbtypgerechten Garderobenfarben erscheinen, damit alle wirklich schön aussehen, wenn sie sich von mir verabschieden. Ganz so, wie ich es auch jetzt zu Lebzeiten liebe! Oder ich werde einfach verbrannt und habe kein Grab. Das ist mir so was von. Das sollen die Hinterbliebenen entscheiden, denn sie hätten schließlich die Arbeit oder auch nicht! Oh, ich bin vom Thema abgekommen…

Ich habe mir manchmal mehr Leichtigkeit und materielle Sicherheit gewünscht und mich nach einen klaren Lebensweg gesehnt. Und gerade die Sicherheit, auch die emotionale, die für mich sehr wichtig ist, sollte ich zu manchen Zeiten im Außen nicht erhalten. Ich war und bin immer noch dazu angehalten, sie wirklich in mir zu finden, obwohl ich seit 2012 glücklich verheiratet bin. Mein Mann, der seit acht Jahren an meiner Seite ist, gibt mir wirklich Geborgenheit und ich darf mich bei ihm sicher fühlen. Doch ich muss diese Sicherheit in mir selbst spüren. Erst dann finde ich meinen Halt. Da ich „nur“ ein Mensch bin klappt das mal mehr, mal weniger. Gerade jetzt, wo ich schon auf die 60 zugehe, setze ich mich natürlich mit Themen auseinander, die für mich als junger Mensch unwesentlich waren. Jetzt erhält das Thema Sicherheit ein anderes Gewicht. Dann denke ich schon mal darüber nach, was würde, wenn…, und Ängste und Zweifel kommen auf. Je mehr ich bei mir bin und in meinem Ur-Vertauen, desto mehr weichen meine Selbstzweifel dem Gefühl der Dankbarkeit an das Leben und das Sein. Ich fühle mich geliebt, geborgen und getragen im Vertauen, dass ich niemals wirklich allein sein werde, weil immer alles zur rechten Zeit da ist, so wie JETZT und das ist wundervoll!

Du musst natürlich nicht so einen extremen Lebensweg haben, wie ich, wenn du ehrlich mit dir und anderen umgehst und JA zu dir sagst! Du gehst ihn vielleicht leichter und direkter und nicht mit vielen Umwegen. Ich will dir hier keine Angst machen, denn jeder Mensch hat einen eigenen, individuellen Seelenweg, eine andere für ihn stimmige Lebensweise und eine völlig andere Art mit sich und seinem Umfeld umzugehen. Da gibt es keine Patentlösung. Du hast ganz andere Aufgaben zu lösen als ich und du bringst eine vollkommen andere Grundvoraussetzung mit. Sie könnte auch ähnlich sein und trotzdem wirst du etwas anderes daraus machen. Es gibt da kein Besser und Schlechter.

Meine Kindheit hat mich geprägt und ich bin wahrscheinlich eine Scanner-Persönlichkeit, deshalb sowieso nicht einfach gestrickt. Wenn du auf den Link klickst, kannst du lesen, was das ist. Nur früher kannte man das noch nicht. Es gab auch kein Internet und nicht so eine Bandbreite an Möglichkeiten, sich zu informieren, unterstützen und helfen zu lassen. Trotzdem hatte diese Zeit auch wundervolle Vorzüge, die ich heute vermisse. Doch das würde nun wieder das Thema sprengen. So hat nicht nur jeder Mensch unterschiedliche Herausforderungen zu meistern, sondern jedes Zeitalter fordert uns auf seine besondere Weise. Es gibt also in dem Sinne keine gute alte Zeit…

Ich höre jetzt auch mal auf. Es ist alles gesagt. Also, trau dich, ein einzigartiges Individuum zu sein! Und wenn du es nicht kannst, dann steh dazu und lass auch mal Hilfe zu. Schwäche zu zeigen, ist eine Stärke! Du musst nicht alles alleine schaffen! Auch so ein Thema! Das kann ich auch nicht immer und zu jeder Zeit. Auch als Therapeutin brauche ich ab und zu meine Seelenmassagen. Wir sind alle „nur“ Menschen. Wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst sind. Wir sind keine perfekten Maschinen, sondern vollkommen(d) mit all unseren Stärken und Schwächen, für die wir uns nicht schämen brauchen. Wir können uns wechselseitig und füreinander bereichern, denn was der eine nicht kann, kann der andere…

Warum ich das alles mitteile? Weil das Thema „Sag JA zu dir und steh zu dir selbst“ einen sehr hohen Stellenwert in meinen Beratungen einnimmt, sowohl bei Frauen und als auch inzwischen zunehmend bei Männern, die leider immer noch weniger Selbsterfahrung zulassen. Männer, die meine Beratung aufsuchen, erkennen, dass auch sie sich zeigen dürfen, auch mit ihren Schwächen und das sogar müssen, um nicht zu erkranken und sich selbst zu zerstören! Sie möchten, so wie meine weiblichen Kunden und Klienten, im wahrsten Sinne des Wortes Farbe bekennen!

Es gehört zu meinem Beruf, Menschen auf dem Weg, ihre wahre Natur sichtbar zu machen, zu unterstützen und vor allem, ihnen MUT zu MACHEN, authentisch zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen kraftvollen, zugleich leichten und farben-licht-reichen Tag!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

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Anmut, Schönheit, Natürlichkeit

Wo liebevolle Selbstannahme auf geistiger und seelischer Ebene fließt und dieser Fluss durch die Sprache des Körpers ausgedrückt wird, entsteht Anmut und Schönheit, die berührt und bewegt. Anmut bringe ich auch mit Reinheit in Verbindung, also mit einem Ausdruck unverfälschter, harmonischer Natürlichkeit.

Eine meiner Kundinnen schrieb mir nach ihrer Farbberatung: „Unser Innerstes tritt nach Außen, wenn wir uns nicht mehr mit unpassenden Farben verstecken… Es ist viel mehr als „nur“ eine Farbberatung gewesen – ein sich selbst mehr erkennen und lieben lernen. Echt spannend und ein irres Gefühl, wenn man sich selbst auf einmal erkennt.“  

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Gefühle sind Spielbälle deiner Seele

Wie du mit deinen GEFÜHLEn umgehst, liegt in deiner VerANTWORTung. Du bist der SpielLEITER und bestimmst die ART und WEISE des HÄNDELNs. Liegt das SPIELFELD im SCHATTEN oder im LICHT? Sind die Bälle SCHWER oder LEICHT? BUNT oder EINTÖNIG? LosLASSEN oder festHALTEN?… Jonglieren, kontrollieren, ignorieren, heraus lassen, unterdrücken, mitteilen, fallen lassen, wegwerfen nach oben oder unten…?

All das beSTIMMTst DU!

 

Gefühle sind Spielbälle deiner Seele

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Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Stell dir eine Frau vor

Stell dir eine Frau vor, die daran glaubt, dass es richtig und gut ist, eine Frau zu sein. Eine Frau, die ihre Erfahrungen teilt und ihre Geschichten erzählt. Die sich weigert, die Sünden anderer in ihrem Körper und in ihrem Leben zu tragen.

Stell dir eine Frau vor, die sich vertraut und sich respektiert. Eine Frau, die auf ihre Bedürfnisse und Sehnsüchte hört und ihnen mit Zärtlichkeit und Anmut begegnet.

Stell dir eine Frau vor, die den Einfluss der Vergangenheit auf die Gegenwart anerkennt. Eine Frau, die durch ihre Vergangenheit gewandert ist. Die in die Gegenwart hinein geheilt ist.

Stelle dir eine Frau vor, die ihr eigenes Leben schreibt. Eine Frau, die sich anstrengt, etwas in Gang setzt und selbst in ihrem eigenen Leben bewegt. Die sich weigert, aufzugeben, außer für ihr ehrlichstes Selbst und ihre weiseste Stimme.

Stell dir eine Frau vor, die ihre eigenen Götter benennt. Eine Frau, die sich das Göttliche in ihrem Image und Abbild ausmalt. Die eine persönliche Spiritualität kreiert, um ihr tägliches Leben zu inspirieren.

Stell dir eine Frau vor, die in ihren eigenen Körper verliebt ist. Eine Frau, die glaubt, ihr Körper ist genug, genau so wie er ist. Die seine Rhythmen und Zyklen als erlesene Quelle feiert.

Stell dir eine Frau vor, die den Körper der Göttin in ihrem sich wandelnden Körper ehrt. Eine Frau, die die Ansammlung ihrer Jahre und ihrer Weisheit feiert. Die sich weigert, ihre Lebensenergie dafür zu nutzen, die Veränderungen ihres Körpers und ihres Lebens zu verstecken.

Stell dir eine Frau vor, die die Frauen in ihrem Leben wertschätzt. Eine Frau, die in Frauenkreisen sitzt. Die an die Wahrheit über sie selbst erinnert wird, wenn sie vergisst.

Stellt dir vor, diese Frau bist du selbst.

Text: “imagine a woman” © Patricia Lynn Reilly, 2012

 

Frau, Selbstwert, Selbstannahme, Selbstbewusstsein, Farbenreich, ganzheitliche Farbberatung und Persönlichkeitsentwicklung

 

JA! Genau so ist es und so soll es immer sein!

Dazu möchte ich jede Frau ermutigen, denn das ist ein Teil meiner Berufung!

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Mehr zum Thema findest du beim Durchstöbern des Blogs oder in diesen Blogbeiträgen:

Ich bin die Frau meines Lebens

Stelle dein Licht nicht unter den Scheffel! Lebe als Kind des Lichts!

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung befreit von einengenden Schemen und Klischees und unterstützt damit die Entwicklung und Entfaltung der individuellen Persönlichkeit

Die Geschichte von der fremden Frau im Spiegel

FarbenFRAUEN leben leicht und schön, wenn sie s(G)ELBstbewusst sind

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung auf dem Weg der Heilung

BeFREIung von den belastenden Ur-Sachen, die unsere Seele bedrücken bis der Körper erkrankt

Wenn du anfängst dich selbst zu lieben

Besinne dich deiner Natur

Rendevouz mit deiner eigenen Persönlichkeit

Lichtwandel

Finde die Farben, die zu deiner natürlichen Schönheit passen

Vergleichen ist sinnlos, denn du bist einzigartig

Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich SINNlichkeit?

Wenn du dich so liebst und beachtest wie du bist

Zeig dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite

Warum in den Wechseljahren typgerechte FarbTÖNE heilsam klingen

Finde deinen REGENBOGEN – auch DU BIST SCHÖN!

Innere oder äußere Schönheit – wer oder was ist schön?

Wirkungsvolle, natürliche Gründe jung und gesund zu bleiben, besonders ab 50 J.

Die Seele liebt Schönes und Tiefgründiges

Die Seele liebt Schönes und Tiefgründiges

Das ist ein Zitat von Paulo Coelho.

"Die Seele liebt Schönes und Tiefgründiges" Paulo Coelho im Farbenreich, Sabina Boddem, ganzheitliche Farb- und Stilberatung

Deshalb freut sich deine Seele, wenn du deine innere Schönheit auch nach außen sichtbar machst.

Es heißt immer das Äußere sei nicht wichtig. Das stimmt so nicht.

  • Wenn wir unsere inneren Werte schätzen und unsere Seele beachten, dann lieben wir uns eher, als wenn wir sie missachten, abwerten oder verstecken. Dazu gehört auch der Körper, das Instrument unserer Seele, den es zu lieben und wertschätzen gilt.
  • Wenn wir unsere Seele pflegen, dann pflegen wir unseren Körper automatisch mit, denn er wird auf diese Weise geheilt oder bleibt gesund.
  • Wenn wir unseren Körper lieben, dann dürfen wir ihn auch pflegen und schmücken. Das erfreut wiederum unsere Seele, denn sie liebt Harmonie und Gleichklang.

Das alles bedeutet für mich ganzheitliche Schönheit, in der Liebe, Heilung und Harmonie sichtbar wird.

Es geht nie um eine perfekte Schönheit, so wie sie gängig verstanden wird, sondern immer um eine vollkommene, zufriedene, natürliche, harmonische und authentische Ausstrahlung. Lebenslinien, ergrautes Haar oder sonstiges, was uns am Körper und unserem Äußeren nicht gelungen erscheint, gehören zu unserer Vollkommenheit! Wir brauchen nicht alles an uns gleichwertig schön zu finden. Das schaffen die wenigsten Menschen. Natürlich gibt es immer wieder etwas, das uns stört oder was wir nicht gerne zeigen.

  • Wenn wir jedoch alles in und an uns aufmerksam betrachten, uns die Zeit nehmen und uns selbst diesen Respekt erweisen, dann haben wir auch die Möglichkeit zu erkennen, was uns vorteilhaft schmückt und verschönert, damit das WESENtliche von uns, das wir schätzen und gerne sichtbar machen möchten, in den Vordergrund rückt.

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ZuFRIEDEN, FREI und WERTvoll LEBEN

löst Liebe und Heilung aus

 

Weisheit, Frieden, Freiheit, Würde, Fülle leben in Liebe

 

Ihr Lieben,

wir werden wie in einer „Gebetsmühle“ immer wieder mit politischen Ereignissen geradezu überflutet. Die Probleme werden hintereinander mit vielen großen Worten ausgeschlachtet, aber nicht mit sinnvollen Taten gelöst. Das einzige, was ausgelöst wird, ist noch mehr Angst und sie wächst nur, weil ihr Raum gegeben wird und viele Menschen sich darauf konzentrieren. Es fehlt einfach überall der gesunde Nährboden für die Heilung der Ursachen. Stattdessen wird immer mehr bekämpft und gehasst, so dass sich noch größeres Leid, aber keine Liebe ausbreiten kann.

Wir haben nun aber nichts davon, wenn wir nur klagen und mit Schuldzuweisungen irgendeinen Übeltäter richten. Mal sollen es die Politiker, mal die Flüchtlinge, mal… sein.

Natürlich dürfen wir nicht wegsehen oder auch unsere Ängste nicht verdrängen. Aber es ist keinem einzelnen von uns geholfen, wenn wir nur noch jammern, uns ängstigen und dabei vergessen, zu leben und Verantwortung für unser Wohlergehen zu übernehmen!

Wir müssen mit dem Positiven im Fluss bleiben und eine Spirale entstehen lassen, die Sinnvolles entfaltet,

denn in einem negativen und einem sich immer schneller drehenden Kreislauf sind wir gefangen. Wir brauchen jedoch die freie Entfaltung und Entwicklung!

Mein Aufruf an alle,

die eigenverantwortlich ihr Leben in die Hand nehmen und den Ursachen ihrer Probleme auf den Grund gehen möchten

und sie nicht nur bekämpfen, unterdrücken oder die Lösungen von anderen erwarten wollen:

Hört auf, in eine Schockstarre der Angst und Passivität zu verfallen

und glaubt nicht daran, dass wenn morgen Krieg sein könnte, Ihr beispielsweise Euer Geld (ist auch eine Form von Energie) mehr benötigen würdet. Ihr macht vor lauter Sicherheitsdenken genau das, was die Angst erreichen will eben, dass wir keine Lebensfreude mehr haben sollen! Reicht es denn nicht schon, dass wir eingeschüchtert werden sollen, indem der Aufenthalt an Veranstaltungen und dergleichen, was Freude bringt, madig gemacht wird? Müssen wir uns jetzt auch noch das verkneifen, was uns unabhängig von dem Leben an öffentlichen Orten, ganz persönlich gesund und glücklich macht?

Wenn aber jeder Zweite in eine Starre fällt und Angst hat, etwas zu tun, das ihn heilt und glücklich macht, dann ist der Teufelskreis bald so in seinem Tanz, dass in seinem Wirbel immer mehr mitgerissen werden. Ist das nicht verrückt? Ich finde ja!

Übernehmt selbst die Verantwortung für Euer Wohlergehen,

indem Ihr an die Ursachen Eurer Ängste geht und lernt wieder Ur-Vertauen zu haben! Lasst nicht ausschließlich Symptombehandlungen zu! Energien zurückhalten und anstauen führt zur Lähmung, Starre, Verhärtungen und Verstopfung. Und sich zu schnell unter das Messer zu legen, sich auszuliefern oder ausschließlich Medikamente zu nehmen, weil es scheinbar die schnellste „Lösung“ ist, hat Ähnlichkeit mit dem Bombardieren der Gegner, weil es uns zerstört und nicht heilt! Seid also nicht gegen Euch und Euren Körper, Euren Geist und Eure Seele, sondern für und mit Euch!

Was jeder von uns braucht, auch ich, ist eine liebevolle Stärkung und die können wir nur erreichen, wenn wir uns wechselseitig unterstützen und uns die Lebensfreude nicht nehmen lassen.

Fast jeder kann etwas, was der andere nicht kann. Tauscht Eure Begabungen, Talente und Fähigkeiten aus und nehmt Euch Zeit füreinander! Lasst Euch nicht am langen Arm verhungern und schiebt nicht länger das Übel auf Euren scheinbaren Mangel, auf die Umstände in der Politik oder auf…! Hört auf zu jammern und helft Euch lieber gegenseitig! Wenn wir uns alle darauf besinnen, was wirklich liebevoll und heilend wirkt und uns darin unterstützen, ist die Energie dazu auch da, weil sie gestärkt und vermehrt wird.

Hört auf zu konsumieren oder nur noch auf Eure Handys, Tablets, Laptops und dergleichen zu starren und Euch ununterbrochen virtuell zu begegnen, sondern befasst (kommt von Anfassen) Euch wieder real mit Euren Mitmenschen, damit Ihr sie begreifen könnt und vor allem lasst es zu, dass Ihr begriffen werdet! Vermittelt nicht nur Facebookgrüße, sondern ruft Euren „Freund“ oder Eure „Freundin“ an und bietet Eure Hilfe an, statt nur noch Smiley und Herzchen zu posten! Das haben wir früher ohne Internet auch so gemacht! Lasst tatsächliche Nähe zu und hört auf, nur noch ausschließlich virtuell beraten zu werden, befreundet zu sein oder etwas zu erwerben!

In Passivität zu verfallen ist genau das, was Euch ohnmächtig macht. Ich bin lieber eigenmächtig. Das Wort Macht wird oft nur negativ gesehen, dabei kommt es doch darauf an, wie wir unsere Macht benutzen. Macht = etwas machen, etwas selbst in die Hand nehmen = handeln. Wir dürfen diesen Begriff nicht automatisch mit Dominanz, Manipulation, Gewalt und daraus resultierender Ohnmacht gleichsetzen. Ich spreche nicht von Machtmissbrauch, wenn ich zur Eigenmächtigkeit aufrufe. Ich glaube, dass einige Angst vor ihrer eigenen Macht haben, weil sie die Verantwortung und Nähe scheuen oder nicht gelernt haben mit ihrer Macht umzugehen oder sie positiv heilend und fördernd einzusetzen.

Gebt Eurer Liebe und Eurem Wohlergehen die Macht und teilt sie in liebevoller Unterstützung und Respekt

und verhindert damit, dass nicht alles Positive zum Erliegen kommt und die Menschen, die noch mit Kraft, Glauben, Liebe, Hoffnung und Mut eigenverantwortlich denken, handeln, fühlen und ihre Gaben liebevoll mitteilen, auch bald mürbe werden!

Spart nicht an dem, was glücklich macht, heilt und nährt! Wenn Ihr morgen krank werdet oder gar plötzlich aus dem Leben scheidet, so wie ein sehr guter Freund von mir am Freitag, den 13.11.15, dann nützt Euch Euer ängstliches Mangeldenken nichts mehr! Dann ist es doch sinnvoller, vorher wenigstens zuFRIEDEN gelebt zu haben! Oder?

Seid es Euch wert, in Liebe aus dem Vollen zu schöpfen, als Euch den Mangel und die Leere mit Euren Angstgedanken selbst zu kreieren!

Denn das, was die Regierung tut, spiegelt den einzelnen von uns. Wir müssen alle liebevolle Verantwortung für unsere Ur-Sachen übernehmen und nicht länger die Hände aufhalten und erwarten, das andere unsere Aufgaben lösen. Das schaffen auf Dauer weder Politiker, Behörden, Ärzte, noch Waffen, Medikamente, Antifaltencremes, irgendwelche Pülverchen, Nahrungsergänzungsmittel oder sonst etwas, was ausschließlich Symptome bekämpft, statt wirklich und tatsächlich unser seelisches Wohlbefinden und unsere Welt zu heilen,

Die Seele ist unsere Wurzel und unser Körper ist der Nährboden. Der Geist entscheidet… Alles möchte heilen und gesund sein, damit die Liebe Raum einnehmen kann. Denn Liebe fühlt sich dort wohl, wo alles ganz und gesund ist. Dort kann sie sich FREI entfalten. In der Enge = Angst geht das nicht! Und in diesen Zeiten sollten wir uns erst Recht auf die LIEBE konzentrieren und nicht auf Angst und Hass!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und mir selbst Mut und Vertrauen zu eigenverantwortlichem und liebevollen Denken und Handeln!

Danke für Eure Aufmerksamkeit!

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

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Farbtypen sind nicht pauschalen Charaktereigenschaften zuzuordnen

Farbtypen werden an ihrer angeborenen Pigmentierung der Haut-, Haar- und Augenfarbe erkannt und nicht an ihrem Temperament und Charakter und auch nicht in welcher Jahreszeit sie geboren sind oder welche sie bevorzugen.

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Nachdem ich gestern im Internet von einer „Profifarberaterin“, die auch noch ausbildet, folgendes im Internet gefunden habe, standen mir die Nackenhaare zu Berge.

Zitat von ihr aus einem ihrer Blogartikel: „“Woran erkennt man den Sommertyp? Der Sommertyp ist vielseitig interessiert und sehr neugierig gegenüber Neuem. Manchmal läuft er Gefahr, sich zu leicht ablenken zu lassen und Dinge nicht zu Ende zu bringen. Es macht ihm allerdings auch keine Mühe mehrere Dinge auf einmal zu erledigen. Nichts ist ihm zu schwierig und er bleibt stets gelassen. Das Temperament des Sommers sollte man nicht unterschätzen. Der Sommertyp liebt das Leben und führt einen ausgelassenen Lebensstil. Er ist aber auch ein guter Zuhörer und wird deswegen häufig in Jedermanns Probleme verwickelt, die er sehr ernst nimmt. Er ist sehr hilfsbereit und aufrichtig. Er ist ein loyaler Freund und hat ein Herz aus Gold. Diese Eigenschaften überträgt der Sommertyp auf seinen gesamten Lebensbereich.“ … Und in diesem Tenor schrieb sie noch weiter von der Wohneinrichtung bis hin zu sonstigen, angeblich typischen Geschmacks- und Stilrichtungen des Sommertyps. Ferner rief sie dazu auf, wie einfach und schnell es geht, sich von ihr zur Farbberaterin ausbilden zu lassen und das mal eben online! …

Also jeder, der ein bisschen Verstand besitzt, muss doch merken, wie blödsinnig solch eine Pauschalaussage ist. Mal abgesehen davon, dass die angeborene Haut- und Haarpigmentierung eines Menschen nicht zwangsläufig auf seinen Charakter und seine Geschmacksvorlieben zurückzuführen sind! Genau so unsinnig ist, wie viele Farbberaterinnen die Farbtypen in ganz bestimmte Stilrichtungen pressen möchten, so nach dem Motto: Herbsttypen sind sportlich lässig, natürlich oder tragen den verspielten Look und alle Wintertypen sollten einen exentrischen Stil bevorzugen, alle Sommertypen sind sportlich elegant und alle Frühlingstypen sollten Rüschen und Blümchen tragen … Das geht so gar nicht, verunsichert Menschen nur und schreckt sie vor Farbberatungen ab, denn wer möchte so oberflächlich kategorisiert werden?

Leute, lasst Euch bloß nicht von solchen Pauschalaussagen verunsichern! Jeder Mensch ist anders und jeder Farbtyp, sei es der Sommertyp oder der Frühlingstyp, der Winter- oder der Herbsttyp oder ein Mischtyp – alle können unter sich innerhalb ein und des selben Farbtyps sehr unterschiedlich aussehen oder sein. Da muss man schon sehr viel Wissen und Erfahrung mitbringen, um Menschen individuell zu beraten und zu erkennen und das geht auch nicht mal eben einfach und online!

Natürlich habe auch ich im Laufe meiner Arbeit seit 1994 als Ganzheitliche Farb- und Stilberaterin festgestellt, dass gewisse Vorlieben, was den Kleidungsstil betrifft, tatsächlich in groben Zügen bei bestimmten Farbtypen gleichermaßen zu erkennen sind. Viele Sommertypen bevorzugen eher den sportlichen oder klassischen Stil, während sich beispielsweise die Herbsttypen auch mal auf den den sogenannten Boholook (gleicht ein wenig dem Hippielook der 60er und 70er Jahre, der gerade wieder Mode ist) einlassen oder die Wintertypen etwas mutiger in der Farbauswahl oder in der Kreativität ihres Stils sind. Aber das darf ich genau so wenig verallgemeinern, wie du oft lesen oder hören kannst, dass alle Steinböcke nüchtern und sachlich sein sollen. Ich bin selbst eine Steinbockfrau und sehr gefühlsbetont!

Auch die Einrichtungsfarben können ähnlich sein, wie die des Farbtyps, aber das ist nicht die Regel. Wie ein Mensch lebt, sich kleidet oder einrichtet hängt von der Farbpersönlichkeit ab, die er vorzugsweise lebt und die kann sich im Laufe des Lebens verändern! Die Farbpersönlichkeit ist bitte nicht zu verwechseln mit dem Farbtyp! Die gelebte Persönlichkeitsseite muss nicht immer übereinstimmen mit dem Farbtyp. Das ist auch ein Grund, warum sich manche Kunden erst schwer tun mit ihrem Farbtyp, weil sie einen Persönlichkeitsanteil vielleicht verdrängt oder geschützt haben und sich noch nicht trauen ihn zu leben. Eine ganzheitliche Farbberatung kann helfen, mehr Anteile zu entdecken und an‘ s Licht zu holen, denn viele Menschen tragen ein sehr großes Potential in sich und einen Schatz, den sie entweder noch nicht kennen oder hüten mussten. Um uns ganzheitlich preiszugeben, brauchen wir auch Mut und Selbstbewusstsein. Deshalb gibt es auch kein Richtig oder Falsch. Jeder tut doch im Grunde gerade das, wozu er im Stande ist und wenn jemand zur ganzheitlichen Farbberatung (bezieht die Farb-Persönlichkeit mit ein) kommt, dann ist eben erst die Zeit reif für mögliche Veränderungen. Der Kunde möchte mehr über sich erfahren und sein Farben-Licht ausbreiten und leben und sich nicht (mehr) in eine Schublade pressen lassen, sich verstecken oder mit der Masse gehen. Das kann beispielsweise noch mit 70 Jahren geschehen. „Man“ ist nie zu alt für etwas.

Es gibt, was die Natur betrifft, so auch bei uns Menschen, die zur Natur gehören, selbstverständlich natürliche Gesetzmäßigkeiten, die alle miteinander verbunden sind und sich wechselseitig beeinflussen. Ob es sich um Farbtypen handelt oder Sternzeichen, ob wir uns die Chakren (Energiezentren) im Zusammenhang mit Farben betrachten, die Farben von Edelsteinen und Pflanzen im Hinblick auf ihre Wirkungen zuordnen, wir uns Gesetzmäßigkeiten von Zahlen oder der vier Elemente vornehmen oder Charaktereigenschaften eines Menschen analysieren (auch hier gibt es zig Zuordnungen und Begriffe oder Modelle, mit denen man konfrontiert wird, wenn man einen therapeutischen, sozialen oder medizinischen Beruf erlernt)… das alles sollte aber immer wieder im ganzheitlichen Erfassen und Begreifen von sehr komplexen und sehr vielschichtigen Wissenschaften in Bezug auf die Individualität eines Lebewesens geschehen. Oberflächliche Pauschalzuordnungen, wie sie leider in vielen Berufen von Profis ausgeübt werden, können sehr schädlich sein und Menschen in Normen pressen, die nichts mehr mit ihrer persönlichen Individualität und dem tatsächlichem Begreifen, Erkennen und Verstehen von natürlichen Gesetzmäßigkeiten tun haben! Welcher Arzt behandelt heute noch ganzheitlich und erforscht Ursachen und Wirkungen? Unsere Medizin ist auf Symtom-Bekämpfung und nicht auf Heilung und „Ganzwerdung“ ausgerichtet. Sie ist gegen etwas und nicht für – daher das Wort Kampf. Unsere sogenannte Nahrung stopft uns voll, aber er-nährt nicht mehr, weil sie keinen Nähr-Wert mehr hat. Wer kennt denn noch die Zusammenhänge von allem? … So könnte ich jetzt ewig weiter schreiben, aber du merkst schon, es würde zu weit führen und sich vom eigentlichen Thema entfernen, obwohl alles einen Zusammenhang hat, sonst wäre ich ja nicht während des Schreibens drauf gekommen.

So, das musste ich mal wieder loswerden.

Wer mehr über solche und ähnliche Themen und meine Sichtweisen dazu lesen möchte, darf gerne weiter in meinem Blog stöbern.

Viel Freude und einen liebevollen, farbenreichen Tag!

Herzlichst

Sabina Boddem

www.farben-reich.com