frühlingstyp haarfarbe

Attraktiv mit weißer oder grauer Naturhaarfarbe unabhängig vom Alter!

Ihr Lieben,

nachdem ich mal wieder zig Foto-Beispiele im Internet entdeckt habe, auf denen Grau und Weiß als Kunsthaarfarbe für junge Leute angepriesen werden, denen das gar nicht steht, wenn diese Farben nicht zum Farbtyp passen, appelliere ich wieder mal an alle, die VON NATUR AUS DIESE SCHÖNEN HAARFARBEN haben:

Hört auf, Euch die Haare mit einem gelb-stichigen Blond, Rot, Schwarz oder mit sonstwas zu färben. Eure aktuelle Naturhaarfarbe macht Euch nicht automatisch alt, weil sie zu Eurem natürlichen Farbtyp und Eurem biologisch, natürlichem Entwicklungsprozess gehört. Wenn Ihr Euch dazu farbtypgerecht kleidet oder schminkt, seht Ihr schön aus!

Gesichter verändern sich mit den Jahren und die Natur denkt sich schon etwas dabei, wenn sie Haare dunkler oder heller werden lässt. Wenn Eure Haare also weiß oder grau (heller) werden, dann passt das und wenn Blonde nachdunkeln (meist ein kühles mittleres bis dunkles Aschbraun), dann ist das auch in Ordnung. Dann passt das „Kinderblond“ einfach nicht mehr! Wenn Ihr trotzdem Eure Haare färben möchtet, dann achtet auf den richtigen Unterton. Ein kühler Farbtyp braucht einen anderen, als der warme Farbtyp!

Hier seht Ihr gesammelte Bildbeispiele auf Pinterest, die Euch vielleicht vor dem Färben nützlich sein können – vorausgesetzt Ihr kennt Euren Farbtyp. Um alle Bilder zu sehen, könnt Ihr Euch auf dem Portal kostenfrei registrieren, denn so wird Euch nur eine kleine, sich wiederholende Auswahl gezeigt.

Die schöne Naturhaarfarbe, siehe hier an der attraktiven Katerin (40 J.), die, wie es für Wintertypen üblich ist, schon sehr früh ergraute, hat also nichts mit dem Altwerden zu tun, sondern auch junge Menschen ergrauen. Sie sollten dazu stehen, damit diese Haarfarben, genau wie Goldblond, Rot, Braun u.s.ww. selbstverständlich zu unserem ganz natürlichen, äußeren Menschenbild gehören dürfen – unabhängig vom Alter! Alles andere empfinde ich schon sehr diskriminierend.

Frauen lassen diese Diskriminierung zu und tun dabei weder ihrer Natur, noch der Umwelt gut! Auch kleine Kinder können übrigens je nach Farbtyp das gleiche weiße Haar haben, wie es im Alter vorkommt. Wenn sie dann später als Erwachsene diese Farbe an sich entdecken, bricht die Hysterie aus, weil Loreal das so vorschreibt?

Frauen, wie viel Chemie muss denn noch in Euch rein fließen, damit die Industrie dran verdienen kann? Männer werden doch auch trotz oder gar wegen ihrer grauen, weißen und aschblonden Haare attraktiv gefunden und geliebt oder? Und Ihr müsst Euch erst färben???

Das tut mir wirklich schon seelisch weh, wenn ich erlebe, wie sich so viele Frauen diesem Dogma unterwerfen und mit ihren Kunstfarben oft nicht gut aussehen. Nicht alle natürlich! Aber sehr viele! Und mir tut es weh, wenn ich in Gesprächen erfahre, dass sie sogar darunter leiden und sich nicht trauen aus der Reihe zu tanzen!

Und wie Ihr hier unter https://www.pinterest.de/mitFARBENreich/haarfarben-kalte-farbtypen/ seht, sind Haarfarben wie Weißblond und Grau sowieso im Trend. Es ist doch verrückt, dass sie bei jungen Menschen, die nicht früh ergrauen, gefärbt werden und wenn eine Frau sie von Natur aus bekommt, gerät sie in Panik und verfällt meist dem Gelbblond- und Rotbraun-Färbewahn. Das sieht beim kalten Farbtyp schrecklich alt aus.

Wie viele Kundinnen habe ich schon davon überzeugen können. Sie sendeten mir nach einiger Zeit ihre Fotos, weil sie meinen Tipp beherzigt haben und sahen wesentlich frischer und jünger aus, als vorher mit der Kunstfarbe. Einige Bilder könnt Ihr unter meinen unten angegebenen Links oder in meinem Blog unter den einzelnen Portrait-Beispielen zu den Farbtypen anklicken. Auch auf Pinterest seht Ihr viele Beiträge rund um das Thema Farbe, Stil und mehr, wenn Ihr Euch registriert.

Diese ständige Angst, mit den natur-weißen oder natur-grauen Haaren alt zu wirken, findet nur in den Köpfen und nicht am Kopf statt, denn sie hat überhaupt nichts mit der Realität zu tun.

Alt oder unvorteilhaft sehen Menschen mit dieser Haarfarbe nur aus, wenn sie die falschen Garderoben-Farben dazu tragen oder unpassendes Make-up auftragen. Dem Sommertyp, Sommer-Winter-Mischtyp und Wintertyp mit weißem oder grauem Haar stehen beispielsweise die meisten der Herbst- und Frühlingsfarben nicht gut zu Gesicht und zum Haar. Das sieht furchtbar altbacken aus! Hinzu kommt die innere Einstellung, Wertschätzung und Haltung, die nach außen ausgestrahlt wird. All das kann alt wirken lassen ganz unabhängig von irgendwelchen Haar- oder Garderobenfarben!

Also lasst Euch gut beraten und kommt schwungvoll mit viel Frische und Freude, Eure wahre und schöne Natur zu entdecken und zu entfalten, in das neue Jahr! Ich begleite Euch gerne dabei!

Infos zu meinen Angeboten (Inhalt, Ablauf, Preise) findet Ihr unter www.farben-reich.com und jede Menge Artikel zum Thema und Bildbeispiele zu meinen Kunden hier im Blog!

Vielleicht lerne ich ja den ein oder anderen bald kennen. Ich freu mich und bis dann,

Eure Sabina Boddem aus dem Farbenreich in Düsseldorf

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Frühlingstyp mit goldblonden Haaren und blauen Augen

Heute stelle ich den Klassiker unter den Frühlingstypen vor.

Nora hat goldblondes Haar mit einem rötlichen Schimmer, einen goldigen Teint, der mit ihren warmen, honigfarbenen Sommersprossen richtig gesund und sonnig wirkt. Hinzu kommen blaue Augen, die je nach Lichteinfall und den Farben, die Nora zum Gesicht trägt, einen Farbverlauf haben können, wie das Meer, das zuerst blau, dann türkis und zum Horizont hin mintfarben werden kann. Die Augenfarbe wird bei den meisten Frühlingstypen, die mir begegnen, leider durch kalte Blautöne unterstützt, die aber nicht zum Teint und zur natürlichen Haarfarbe passen, so dass im Vergleich zu den vorteilhaften Blautönen des Frühlings dann buchstäblich das Licht im Gesicht ausgeht. Kalte Farben lassen den von Natur aus sonnigen Menschen streng und auch ein wenig altbacken erscheinen. Farben für den Frühlingstyp findet Ihr mit Klicks auf die entsprechenden Links!

Also ich sage es auch an dieser Stelle noch mal in aller Deutlichkeit: Bitte, liebe rotblonden, rothaarigen und goldblonden Menschen, lasst die Grau-, Schwarz-, Altrosa-, Pink- und kalten Blautöne am Oberkörper weg und ersetzt sie mit Türkis, warmem Mint, Lachsrosa, Apricot und Braun.

Das sieht so wunderschön und strahlend aus und auch die Sommersprossen, die viele in ihrem Gesicht als störend fleckig bezeichnen, geben dem Gesicht einen warmen Teint, der kein Make-up mehr benötigt, so wie Ihr das nun auf dem Vorher-Nachher-Foto und auch auf den folgenden Bildern sehen könnt. Die goldfarbene Brille passt hier auch gut zu Haut und Haar. Viele tragen Silber oder Schwarz, was dem Gesicht die besondere Ausstrahlung nimmt. Der Frühlingstyp braucht Wärme!

 

Und hier seht Ihr noch mal diese schöne, sonnige Frühlingsfrau, die gemeinsam mit ihren zwei Freundinnen, die ich in den Folgebeiträgen vorstellen werde, um die Wette strahlt. Danke für Deine offene, wohltuende Herzlichkeit und Wärme, liebe Nora! 🙂

Details zu meinen Beratungen – Inhalt, Ablauf, Preise – erfahrt Ihr auf meiner Webseite www.farben-reich.com!

Frühlingstyp mit klaren, blauen Augen und rotgold-blondem Haar

Die meisten Menschen, die mir begegnen, glauben, dass sie aufgrund ihrer blauen Augen ein kalter Farbtyp seien und bevorzugen für ihre Garderobe und ihr Make-up überwiegend entsprechend kalte Farben. Wenn wir jedoch die Personen mit goldblonden, rot-blonden und roten Haaren im Gesamten betrachten, wird sehr schnell deutlich, dass die Hautfarbe mit kalten Tönen negativ beeinflusst wird. Auch die blauen Augen kommen mit Türkisblau oder warmen Farben wesentlich vorteilhafter zur Geltung, als beispielsweise mit Flieder, Taubenblau, Eisblau, Marine oder Indigo. Orange- und warmes Rot unterstützen nicht nur den frischen pfirsisch- oder lachsfarbenen Unterton des Teints, sondern stehen auch im richtigen Komplemtärkontrast zu den blauen Augen und passen wunderbar zu der Haarfarbe. Während sich Pink oder kaltes, grelles Rot mit der Haarfarbe „beißen“ und den Teint sehr blass wirken lassen.

Ein sehr schönes Beispiel dafür stelle ich heute vor.

Meine 26 jährige Kundin, Annette, ordnete sich zuerst den kalten Farbtypen zu. Auch ich war zunächst während des anfänglichen Gespräches verunsichert, da die blauen Augen kühl erschienen, sich also der blauen Jacke aus der Farbpalette des Sommertyps gut anpassten, ich mich jedoch wunderte, dass das Pink und Weiß so gar nicht zur Haut passten und die Haarfarbe auch nicht zu den kühlen Farbtypen gehörte. So dachte ich zunächst, die Haare wären stark gefärbt.

Während der Farbtypanalyse stellte sich im wechselnden Vergleich der vor dem Gesicht liegenden Stofffarben deutlich heraus, dass Annette ein Frühlingstyp ist.

Zu meinem Erstaunen erkannte sie beinahe jede passende und unpassende Farbe selbst. Bei allen klaren, dunklen oder pudrigen Tönen der kalten Farbpalette empfand sie sich sehr blass und bei den warmen hellen Frühlings- und Frühling-Herbst-Mischtypfarben ging regelrecht ein goldenes Licht in ihrem Gesicht an, das ihr sehr gut stand und sie strahlte Wärme aus, ohne dass Haut und Augenweiß fleckig wurden, so wie das beispielsweise bei den kalten Farbtypen mit entsprechenden unpassenden warmen Farben passiert.

Annette sieht immer noch jung und mädchenhaft aus, aber sie wirkt in ihren typgerechten Farben gleichzeitig erwachsener und reifer, weil ihre ganz persönliche, schöne, weiche und weibliche Ausstrahlung zum Vorschein kommt.

Aber nun überzeuge Dich selbst!

Hier ist Annette noch ungeschminkt und trotzdem unterstützt das warme Rot rechts im Gegensatz zu dem kühlen Pink und Weiß links den Teint vorteilhaft, weil er jetzt ausgeglichen und warm, deshalb nicht mehr blass ist. Außerdem passt die warme Farbe harmonisch zum Naturhaarton.

Frühlingstyp mit unvorteilhaftem Pink und vorteilhaftem Rot rechts, Farbenreich

Ein Frühlingstyp kann auch im Herbst und Winter passende Farben für sich finden, denn das, was Du hier gleich siehst, sind Farben, die unter anderem auch dem Herbsttyp und dem Frühling-Herbst-Mischtyp gut zu Gesicht stehen und in der Wintersaison eher vorkommen, als die hellen Farben aus der Frühlingstyppalette, die wir überwiegend in der Frühjahr-Sommer-Mode sehen. Bis 2018 geht der Trend ohnehin wieder verstärkt zu den warmen Tönen.

Annette ist ein Frühlingstyp mit Tendenz zum Frühling-Herbst-Mischtyp und hat deshalb eine breite Auswahl an Farben. Sie sollte darauf achten, dass sie Farben und Kontraste aus der Frühlingspalette wählt, die besonders natürlich, warm und weich sind. Ausnahme bilden die Türkistöne, denn die bringen sie aufgrund der Augenfarbe zum Strahlen und passen auch zur Haut. Das gilt für alles, was nahe am Gesicht getragen wird.

Ich kann und möchte keinen Menschen in eine einzige Schublade „Jeder Frühlingstyp oder auch jeder andere Farbtyp ist gleich“ pressen. Annette kann also sehr gut den Großteil der Frühling-Herbst-Mischfarben tragen. Jede Person, die ich berate, hat eigene Farbkombinationen und Farben. In meiner Farbberatung lernt man schon viel über sich und seine Favoritenfarben, aber den Rest sollte jeder für sich individuell herausfinden. Da gibt es keine Pauschalrezpete, weil so viele verschieden Farben und Nuancen vorhanden sind, wie unterschiedlich aussehende Menschen innerhalb ein und desselben Farbtyps.

Die Kleidungstücke, die Annette zur Veranschaulichung ihrer typgerechten Farben trägt, sind bis auf ihren gestreiften Lieblingschal von mir. Die schwarze Jacke gehört ihrem Freund. Wir haben sie für das Vorher-Foto gewählt, um zu veranschaulichen, wie unvorteilhaft Schwarz aussieht, wenn es einfach nicht zum Farbtyp passt.

Annette ist nun ganz dezent geschminkt, wobei ich die Farbe des Teints nie verändere. Das transparente Make-up ist so hell wie die natürliche Hautfarbe, das dezente Rouge hat die Farbe der natureigenen Wangenröte. Für die Augen wählte ich drei helle, warme Lidschattentöne, zwei warme Kajalfarben und braune Wimperntusche.

Frühlingstyp vor und nach der Farbberatung, Farbenreich

 

fruehlingstyp-vor-und-nach-der-farbberatung-farbenreich-4

 

Frühlingstyp, Farbenreich, Farbberatung

 

Frühlingstyp, Farbenreich, Farbberatung

 

Frühlingstyp, Farbenreich, Farbberatung

 

Frühlingstyp, Farbenreich, Farbberatung

 

Annette freute sich gemeinsam mit ihrem Freund sehr über das schöne Ergebnis der Farbberatung und konnte es nicht mehr abwarten, anschließend in der Düsseldorfer Innenstadt shoppen zu gehen. Ich empfahl ihr für die schwarzen und grauen Businessanzüge, die sie bisher trug, Blusen und Accessoires in hellen, warmen Farben zu kaufen. Wenn es dann zukünftig einem bestimmten Anlass entsprechend doch mal dunkler sein soll oder muss, können Anzüge, Blazer oder Kostüme in dunklen Brauntönen oder anderen tiefen, warmen Farben der Herbstpalette gewählt werden. Die Herbstfarben stehen in einem nicht so harten und unvorteilhaften Kontrast zum Frühlingstyp, wirken im Business seriös und zu festlichen Anlässen edel. Ich hoffe, Annette hat viele schöne Sachen für sich finden können. Ich wünsche ihr weiterhin ganz viel Freude an ihren neuen Farben und alles Liebe!

Meine Berufung, Menschen in ihr ganz besonders schönes Licht zu rücken, macht mir unendlich viel Freude! Das wurde mir nach dieser Beratung wieder mal richtig intensiv bewusst. 😀

Möchtest auch Du wissen, wie Du in Deinem ganz individuellen Farbenlicht strahlen kannst, dann informiere Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com über meine Angebote und Konditionen. Vielleicht lernen wir uns ja bald persönlich kennen. Ich würde mich freuen!

Entsprechende Haarfarben passend zu den jeweiligen Farbtypen: Frühlingstyp, Frühling-Herbst-Mischtyp, Herbsttyp, Sommertyp, Sommer-Winter-Mischtyp, Wintertyp

Ihr Lieben,

anhand der Statistik erkenne ich, dass das Thema „Haare färben“ unglaublich viele Frauen beschäftigt. Zumindest nehme ich mal an, dass die Suchbegriffe überwiegend von Frauen stammen. 😉

Ich habe ja schon einiges dazu geschrieben. Auch, welcher Haarton dem jeweiligen Farbtypen am besten steht. Also hier fasse ich noch einmal grundlegendes zusammen. Eine Farbtypberatung ersetzt das natürlich nicht denn, auch darauf habe ich schon mehrmals hingewiesen, niemand kann von sich hundertprozentig sagen, welch ein Farbtyp er oder sie ist. Bitte gehen Sie nicht nach den Einheitsschemen, die Ihnen Zeitschriften, Kataloge oder Internetanalysen vorgeben. So einfach und oberflächlich, wie das dort überall eingestuft wird, geht das wirklich nicht. Ich halte auch nichts von Großgruppenberatungen.

Es gibt innerhalb der Farbtypen dermaßen unterschiedlich aussehende Menschen. Es ist nicht so, dass beispielsweise ein Sommer- oder Frühlingstyp meistens blond ist oder ein Herbsttyp rote Haare hat u.s.w.. Genau so verhält es sich mit der Augen- oder Hautfarbe. Wer wirklich etwas über sich ganz persönlich herausfinden möchte, dem empfehle ich, bevor er sich die Haare färben lässt oder eine teure neue Brille kauft oder …, eine individuelle, ausführliche und professionelle Farbberatung, die leider oftmals von den Frisören und Optikern nicht gut geleistet wird! Ich habe da seit 1994 während meiner Tätigkeit als Farb- und Stilberaterin schon so einiges erlebt. Das können Sie mir hundertpro glauben! 😉

Also, hier kurz zusammengefasst die Haarfarben für die einzelnen Farbtypen:

Warme Farbtypen:

Frühlingstyp:

  • Goldblond, Flachsblond, Honigblond, Goldbraun, Kupfer, warme helle Rottöne, warmes Hell- bis Mittelbraun, mittelbraunes Haar ist gut für Stähnen geeignet

Frühling-Herbst-Mischtyp:

  • Goldblond, Honigblond, Goldbraun, warmes Hell- bis Mittelbraun, Kastanienbraun, Kupfer, warme helle Rottöne, ideale Strähnchenfarbe ist Kupfer

Herbsttyp:

  • Kastanienbraun, warme Rottöne, Kupfer, Honigblond, warmes Dunkel- und Hellbraun.

Ich empfehle von Grundhaarton auszugehen. Das bedeutet beispielsweise, dass ein dunkler Rotton nicht gefärbt werden sollte, wenn man helle goldblonde Haare hat u.s.w. Sei denn, Sie möchten sich unbedingt völlig verfremden. Wie gesagt, alles ist auch Geschmacksache. Die Haupstsache ist, dass Sie sich wohlfühlen.

Kalte Farbtypen:

Sommertyp:

  • Aschblond, Platinblond, Flachsblond, Aschbraun, Hell- bis Mittelbraun, Balugrau, Perlweiß
  • Das Sommerhaar ist von seiner Farbe her meist gut für Strähnen geeignet. Manchmal sieht auch Mahagoni oder Kirschrot gut aus.

Sommer-Winter-Mischtyp:

  • Mittel- bis Dunkelbraun, Schwarz, weiß melliert.  Auch ein Kirschrot sieht in manchen Fällen gut aus.

Wintertyp:

  • Dunkelbraun, Schwarz, Blauschwarz, Silbergrau, Blaurot, Weiß. Das Ergrauen passiert hier schon in vielen Fällen sehr früh und ist keine Frage des Alters. Beim Wintertyp sieht das silbergraue Haar mit dem entsprechenden Haarschnitt und den zum Farbtyp passenden Gardrobenfarben sehr attraktiv aus.

Mein Motto ist: Je natürliches, desto besser und wenn färben oder tönen, dann wirklich in den Typ entsprechenden Farben.

Aber: Jedem das Seine, und wenn die Haarfarbe pink oder grün sein soll, und demjenigen das gefällt und sogar gut zu Gesicht steht, dann ist das individuell natürlich auch zu akzeptieren. 😉

Fotos zu den Farbtypen finden Sie unter: 

http://www.pinterest.com/mitFARBENreich/haarfarben-warme-farbtypen/

http://www.pinterest.com/mitFARBENreich/haarfarben-kalte-farbtypen/

http://www.farben-reich.com/html/bilder_farbtypen.html

https://farbenreich.wordpress.com/category/allerlei-zur-farbe/farbberatung-stilberatung-tipps-und-trends/farbtyp-herbst/portraitfotos/

Weitere Artikel zum Thema unter:

https://farbenreich.wordpress.com/2010/01/31/wintertypen-ergrauen-fruh-sommertypen-fruhlingstypen-und-herbsttypen/

https://farbenreich.wordpress.com/2010/04/27/wem-stehen-rote-blonde-braune-oder-schwarze-haare-welche-haarfarbe-passt-zu-welchem-farbtyp/

https://farbenreich.wordpress.com/2010/04/28/passt-braun-zum-sommertyp/

www.farben-reich.com

 

Wintertypen ergrauen früh, Sommertypen, Frühlingstypen und Herbsttypen …

 

Heute möchte ich einige Beobachtungen zum Thema Ergrauen ausführen.  Das Grauwerden der Haare ist keineswegs eine Frage des Alters.

Außerdem gibt es noch einiges zu sagen zur Haarfarbe und auch zum Bräunen der Haut. Hier nun die Frage eines Mitglieds im XING, aus der sich folgende schriftliche Konversation ergab:

 

Hallo Frau Boddem

Farben interessieren mich sehr. Es gibt Leute, die behaupten, ich sei der bunteste Mensch den sie kennen. 🙂
Nein, ernsthaft, ich habe tatsächlich eine Frage.

Sie schreiben, dass der wintergraue Typ meistens früh ergraut.
Meine Information ist, dass frühe Ergrauung auf einen Vitamin B5 Mangel (Panthotensäure) und Spurenelementemangel (u.a. Kupfer) zurück geht.
Dann wäre es aber keine Typfrage oder?

Freundliche Grüße,

A. Sch.

 

Liebe Frau Sch.

es ist in der Tat so, dass ein Wintertyp schon in den 20 gern ergrauen kann und, dass der Wintertyp in der Regel am frühesten ergraut, und das Grauwerden deshalb keinesfalls eine Frage des Alters ist.

Ich zum Beispiel bin ein Herbsttyp und habe meine volle Naturfarbe. Meine Mutter war ein Herbsttyp und hatte in ihren 70ern kaum graues Haar … Und ich könnte Ihnen unzählige Beispiele aufzählen. Und aus den vielen Jahren (seit 1994) meiner Tätigkeit als Farbberaterin können Sie sicher sein, dass das eine sehr genaue Beobachtung ist. Auch Karin Hunkel, bei der ich gelernt habe, hat uns das damals schon vermittelt.

Natürlich gibt es Ausnahmen! Ich kenne eine Frau seit über 20 Jahren. Sie ist ein Herbsttyp und wurde schon mit Ende 20 Jahren grau, weil sie sehr krank ist und starke Medikamente nehmen muss. Ihr gesamter Stoffwechsel, ihr Hormonhaushalt und alles, was damit zusammenhängt, ist natürlich sehr beeinträchtig. So könnte natürlich in individuellen Fällen auch ein Vitaminmangel vorliegen. Ich bin keine Ärztin und kann das natürlich hier nicht so erklären. Und diese Ausnahmen gibt es auch bei gesunden Menschen.

Es gibt so viele unterschiedliche Typen innerhalb der Farbtypen. Es gibt Wintertypen die eine schneeweiße Haut haben und trotz dunkler Haare nicht braun werden (sog. Schneewittchentypen) und auch Herbsttypen (z. B. mit rotem Haar und Porzellanhaut), die sehr hell bleiben. Und es gibt die Personen beider Kategorien, die sehr gut bräunen, wie zum Beispiel auch ich. Das Ammenmärchen, dass dunkelhaarige automatisch besser bräunen, stimmt überhaupt nicht.

So kann man auch nicht nur danach gehen, ob jemand braune oder schwarze Augenbrauen hat und ihn aufgrund dessen in einen Herbst- oder Wintertypen stecken. Es kommt auf den Unterton an. Es gibt Herbsttypen mit sehr dunklen Brauen und Wintertypen mit helleren …

Deshalb berate ich auch nie in Großgruppen und nach einem Einheitsschema und kann überhaupt nicht verstehen, wie so etwas online beraten werden soll oder nach Ankreuzverfahren, a la Katalog und Frauenzeitschriften. Das geht einfach nicht.

Fakt ist jedenfalls, dass Wintertypen (aus allen Ländern, gerade Orientalen oder Menschen aus mediterranen Ländern …) früh silbern ergrauen und ihre Haar dunkel nachfärben. Bei den dunkelhaarigen Herbsttypen und auch bei den Frühlingstypen (also bei den warmen Farbtypen) ist das eher eine Ausnahme.

Sommertypen, die früher in jüngeren Jahren blond waren, werden häufig dunkler und empfinden ihre Haare als aschig oder das Haar wird auch schon im Gegensatz zu den warmen Farbtypen relativ früh mit grauen Strähnen durchzogen. Dieser Ton sieht jedoch mit den richtigen Farben edel aus und wirkt meist jünger, als wenn die dunkler gewordenen Haare plötzlich viel zu hellblond gesträhnt oder verfärbt sind.

Meiner Meinung nach macht die Natur das schon ganz richtig mit uns. Wenn wir uns verändern, dann passt das Grau oder das dunklere Haar zu uns. Das bedeutet jetzt nicht, dass ich völlig gegen Tönungen, Strähnchen oder Färben der Haare bin, denn dass soll jeder so machen, wie er sich wohl fühlt.

Und ich kann sehr gut verstehen, dass Frauen mit langen Haaren oder langen Locken, die schon mit Anfang 30 völlig grau sind, ihre Haare färben. Ein pfiffiger und typgerechter Haarschnitt in Grau kann jedoch auch bei jungen Menschen sehr modisch und flott aussehen. Auch das kommt immer auf den Typ an und manchen rate auch ich da zur Färbung!

Nur, wenn ich um Rat gefragt werde, dann rate ich zumindest zu Tönungen, Färbungen und Strähnchen in den Farben, die zum Farbtyp passen. So zum Beispiel ein goldiges Blond zum Frühlingstyp und nicht zum Sommertyp, ein warmes Rot zum warmen Farbtyp und ein kühles Rot zum Sommer- oder Wintertyp … und so weiter, denn dann wird es meiner Meinung nach stimmig.

Wie dem auch sei, es kann sich jemand die Haare grün färben, und der betreffende Mensch ist supersymphatisch. Ich möchte also hier keine Dogmen aufstellen!

Übrigens: Männer sehen auch ergraut sehr attraktiv aus. Warum nicht auch die Frau? 🙂

Ich habe nun noch weiter ausgeführt, als Sie, liebe Frau Sch., hier wissen wollten. Wenn ich einmal in meinem Element bin, dann bin ich schwer zu stoppen! 😉

Ich hoffe, ich konnte Sie dennoch zufrieden stellen.

Herzlich und farbenfroh
Sabina Boddem

 

Liebe Frau Boddem,

herzlichen Dank für Ihre sehr interessanten Ausführungen und für die Mühe, die Sie sich gemacht haben. Ich habe einiges dazu gelernt. Wahrscheinlich ist es tatsächlich so, dass es eben Typen gibt und dann noch zusätzlich Erkrankungen, bzw. Mangelerscheinungen.

Ihre Kenntnisse in Bezug auf den Sommertypen kann ich nur bestätigen. Ich bin ein Sommertyp (übrigens einer der sehr gut bräunt: Sonnenbrand? Watt is datt denn?), kam blond zur Welt und aschte dann irgendwann sehr nach.
Böse Menschen nennen das Straßenköterfarbe. Ich habe viele Jahre blondiert, vor einigen Jahren aber damit aufgehört, weil ich meinem Kopf diese Prozedur nicht mehr antun wollte. Blondieren ist ja schon sehr aggressiv. Ausserdem ist gefärbtes Haar irgendwann immer stumpf und glanzlos und sieht deshalb ungesund aus.

Sie haben schon Recht, wenn Sie sagen, dass die Natur es da sehr gut mit uns meint. Seit zwei Jahren (ich bin jetzt 43 Jahre alt) schleichen sich weiße Haare auf mein Haupt und ich finde das absolut edel in Verbindung mit meinem mittelblonden Aschton. Ich würde meine Haare nicht mehr färben wollen, weil es mir so total gut gefällt. Mein sehr feines, mittelaschblondes Haar mit silbrigen Natursträhnen glänzt wieder gesund und schön, seit ich gelernt habe der Natur zu vertrauen.

Ihr Foto ist übrigens eine tolle Werbung für Sie als Farbberaterin, weil es stimmig und sehr attraktiv aussieht.

Vielen Dank nochmal für Ihre Mühe,

liebe Grüße und viel Erfolg wünscht Ihnen,

A. Sch.

 

Liebe Frau Sch.,

herzlichen Dank für Ihre schönen Komplimente. Darüber freue ich mich natürlich!

Dass Sie ein Sommertyp sind, habe ich mir aufgrund Ihres Fotos schon gedacht. Schön, wie Sie zu Ihrer Naturhaarfarbe stehen. Übrigens, kenne ich eine Menge Sommertypen, die zwar zuerst einen Sonnenbrand bekommen aber, wenn sie erst mal bräunen, werden sie dunkler als ich, die irgendwann im Karamel stecken bleibt, während die Sommer rötlicher und dunkler bräunen. 😉 Auch hier gibt es große Unterschiede. Einmal gibt es die „Elfen“ unter den Sommertypen, die immer hell sind und dann diejenigen, die dunkel werden, auch vom Haar her.

Auch Ihnen heute nochmals liebe Grüße und einen schönen und erfolgreichen Tag!

Mit bunten Grüßen
Sabina Boddem

 

Liebe Frau Boddem,

früher hatte ich in meinen Urlauben immer den Spitznamen “ Miss Piz Buin“ weg, weil ich innerhalb kürzester Zeit tiefdunkel wurde. Heute gehe ich allerdings vernünftiger mit meiner Haut um. Nur noch Schattenbräune. Hautkrebs, nein danke !

Ihnen wünsche ich ein schönes Wochenende!

A.  Sch.

 

Falls Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch Fragen haben zu diesem Thema, so schreiben Sie Ihren Kommentar, in dem Sie unter den Stichworten auf Kommentar klicken, damit sich das Schreibfeld für Sie öffnen kann! Ich werde Ihre Fragen so weit es geht beantworten.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und wie immer bunte Grüße

Ihre Sabina Boddem


www.farben-reich.com