KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Freude und Zuversicht auf all deinen und meinen Wegen…

Ich sitze hier und habe einfach das Bedürfnis zu schreiben, was mir gerade einfällt. Ich muss zwar schon um 5:30 Uhr aufstehen, bin aber noch nicht müde, um zu schlafen.

Heute beginnt gefühlt für mich das wirklich aktiver werdende Eintauchen in das neue Jahr. Die Weihnachtszeit geht zu Ende mit dem Tag der Heiligen drei Könige und dem Ende der Rauhnächte. Die erste Nacht war vom 24. auf den 25. Dezember und die letzte Nacht ist gerade zu Ende gegangen. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr erklären, was diese Rauhnächte bedeuten. Wen es interessiert, findet eine Menge darüber im Internet.

Ich liebe meine beiden Schälchen „Freude und Zuversicht“ die ich einmal von einer lieben Bekannten, nein eher Brieffreundin, geschenkt bekam. Ich habe diese Frau, eine Lehrerin, die damals bereits berentet war, ein einziges Mal in meinem Leben gesehen. Das war 2001 kurz nachdem ich damals mein „Trau-dich-kreativ-Atelier“ in Düsseldorf auf der Hüttenstraße eröffnet hatte. Sie besuchte mich dort, weil sie wegen eines Artikels von mir über meine Arbeit im Atelier in einer Zeitschrift aufmerksam geworden war.

Sie litt unter einer sehr schweren Essstörung und anderen Begleiterkrankungen und wir haben uns bis vor vier Jahren „nur“ geschrieben, so richtig mit Papier und Briefumschlag und nur dreimal miteinander telefoniert. Die Frau beschenkte mich fast 15 Jahre lang. Es kamen Päckchen oder prall gefüllte Briefe an, meist mit selbst gebastelten Aufmerksamkeiten, Papierfaltarbeiten, Gehäkeltes, Gefilztes und vieles mehr. Manches Mal waren es auch gekaufte Dinge, so wie diese beiden Schälchen. Am Anfang konnte ich kaum damit umgehen, denn ich wusste nicht wie ich ihr das alles zurückgeben sollte, zumal mir zunächst auch nicht so viel an diesem Kontakt lag. Ich schrieb ihr das auch sehr ehrlich. Sie aber wollte mir einfach nur gut tun. Das war für sie wichtig und machte sie glücklich. Sie bat mich innigst, das anzunehmen und den Kontakt nicht abzubrechen. Die Frau war ca. 12 Jahre älter als ich. Also müsste sie heute über 70 sein, vielleicht auch älter.

Sie schrieb und schrieb und begleitete mich sogar durch meine große Sinnkrise von 2007 bis 2009, als es mir sehr schlecht ging, nachdem ich beruflich und privat mal wieder Abschied nehmen musste und ich manches Mal keine Lebensfreude mehr hatte. Ich glaube, dass die Schälchen aus dieser Zeit stammen. Ich erhielt solch eine Liebe und kam mir oft so unbeholfen vor, weil ich ihr das nicht auf die gleiche Art und Weise zurückgeben konnte. Ja, mir gingen ihre langen Briefe, in denen sie häufig ellenlang über ihre Krankheiten berichtete sogar manches Mal auf die Nerven. Ihre Schrift war oft so gezeichnet von ihrer Krankheit, dass ich sie kaum entziffern konnte. Aber fast jeder Brief endete zuversichtlich und sie sprach mir Mut zu, wenn es mir schlecht ging und auch sich selbst. Wenn ich mal länger kein Zeichen erhielt, machte ich mir Sorgen und ich vermisste ihre Briefe oder Päckchen sogar schon, auch wenn ich mit dem Inhalt nicht immer etwas anfangen konnte. Trotzdem freute ich mich meist sehr darüber.

Die Frau lebte ländlich und zurückgezogen mit einem kleinen Hund, von dem sie mir manchmal Fotos sendete. Internet, Handy oder ähnliches besaß sie nicht. Ich konnte ihr zu keiner Therapie raten, ihr mit keinem Tipp oder sonstigem helfen, auch nicht mit Besuchen. Das war einfach tabu. Das wollte sie auch nicht. Aber ich habe ihr auf eine andere Art und Weise geholfen. Einfach, indem ich zuließ, dass sie mich beschenken durfte… oder vielleicht ganz einfach, dass es mich für sie gab…

Mir fehlen gerade die Worte und ich habe Tränen in den Augen… Warum schreibe ich das alles? Ich weiß es nicht…, aber ich fühle gerade sehr intensiv… Ich glaube, Sie ist jetzt im Himmel…

FREUDE und ZUVERSICHT verneigen sich und sagen einfach nur DANKE für ALLES…

EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, EIGEN-ART-POESIE, Gruß- und Sprüchekarten, Lebensphilosophien, Weihnachts- und Winterträume

FRIEDEN – Freude, Ruhe, Intimität, Ehrlichkeit, Dasein, Einssein, Natur

 

© Sabina Boddem  www.farben-reich.com

EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, Gruß- und Sprüchekarten

Ein glückliches neues Jahr 2018!

 

Ich wünsche jedem, der das liest,

ein liebevolles und gesundes neues Jahr. 

Genieße jeden Tag in Dankbarkeit und in vollen Zügen!

Herzlichst

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Rosen und Regenbogenkekse

Diese immer noch herrlich duftenden Rosen und die Regenbogenkekse brachte mir vor einigen Tagen eine Kundin mit. Sie hat seit Jahren meinen Blog verfolgt und sich endlich einen Herzenswunsch erfüllt, bei mir eine Farbberatung zu machen. Sie kam extra aus Zürich nach Düsseldorf gereist.

Entfernungen sind also kein Hindernis, wenn wir wirklich auf unser Herz hören und das tun, was uns gut tut und wo es uns hin zieht. Das sind Glücksmomente in meinem Leben und in diesem Falle, so hoffe ich, auch für meine Kundin!

Silvia, solltest Du das lesen, dann danke ich Dir von Herzen für Dein Vertrauen und Deine Offenheit. Ich wünsche Dir alles Liebe auf dem Weg zu Deinem persönlichen Regenbogen. Ich hoffe, dass Du und Dein Mann noch einen schönen Aufenthalt in Düsseldorf hattet und Ihr heute gut in der Schweiz gelandet seid.  

Herzliche Grüße auch an alle anderen, die gerade hier reinschauen!

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Bunt gemischt, EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Impressionen einer Sommerparty

Genuss und Freude

Fotostillleben

Eine Freundin feierte ihren Geburtstag.

 

4

 

Genuss und Sinnesfreude1

 

Genuss und Sinnesfreude (3)

 

Genuss und Sinnesfreude (2)

 

Hunde

 

Genuss und Sinnesfreude (5)

 

Freude

Schön war‘ s!

🙂 🙂 🙂

EIGEN-ART-SPIRITUELL, Mantras/ Affirmationen/ Gebete

Affirmation zur Leichtigkeit

Ich wünsche Dir Leichtigkeit, in dem Du Dich von schweren Gedanken befreist und in Dein Urvertrauen kommst. Dann haben die Farbtöne Deiner Seele und Deines Herzens die Chance, gehört zu werden und sich zu zeigen, damit Du in Freude und mit Lust lächelnd Dir und Deiner Umwelt begegnest.

 

#Affirmation für #Leichtigkeit

www.farben-reich.com

 

GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Von Ängsten und Zweifeln und wie ich sie überwinde

und in Freude und Licht verwandeln kann

Kennst Du das auch? Es tritt etwas in Dein Leben, das Du Dir gewünscht hast – eben so ein richtiges Geschenk aus dem Universum, für das Du in der Silvesternacht die Bestellung abgeschickt hast – und Du entscheidest Dich auch, dieses Geschenk anzunehmen und dann kommen plötzlich Zweifel und Ängste auf. Alte Erinnerungen oder aufgesetzte und alte, übertragene Konditionierungen beispielsweise Deiner Eltern, aus der Kindheit, die eigentlich gar nicht Deine sind, werden geweckt und in Deinem Kopf rattert es und in Deinem Bauch geht es ab wie eine Rakete. Dein Herz rast und alles in Dir ist so durcheinander gemixt, dass Du nicht mehr erkennen kannst, was ist nun Kopf oder Bauch oder … Wer spricht da eigentlich zu Dir?

SeelenwegIch kenne das! Denn so etwas passiert mir, wenn ich wichtige Entscheidungen treffen muss, die mein Leben verändern. Plötzlich wird alles durcheinander gewirbelt und Gedanken und Gefühle schießen wie unzählige Blitze durch mich hindurch und ich wälze mich nachts im Bett hin und her, werde ständig wach und bin richtig gerädert beim Aufwachen. Der Tag beginnt wieder mit diesem Gefühls- und Gedankenchaos: „Was ist, wenn …? Was passiert, wenn …? Habe ich auch ja die richtige Entscheidung getroffen, in dem ich das Geschenk des Universums angenommen habe?“ Da ist eine Seite in mir, die ganz fürchterlich Angst hat, dass etwas Negatives folgen könnte und eine Seite, die sich doch so gerne freuen möchte auf das Schöne und Neue, weil sie sich ausmalen möchte, was sich alles im neuen Freiraum positiv entwickeln und ergeben könnte. Die andere Seite will das aber nicht zulassen, weil sie wieder Angst hat vor dem, was sie schon kennt… Oh je! 😦 Und dann gibt es natürlich und Gott sei Dank die Menschen um mich, die mir Mut zureden, die mich für das Positive und in meiner Freude bestärken, weil sie mich kennen und lieben und meinen Wert schätzen.

Du erkennst, dass gerade ich, deren Berufung es ist, andere Menschen zu stärken und in ihnen das Schöne zu wecken, auch Ängste und Zweifel in mir trage. Ich bin auch „nur“ ein Mensch, der sehr viel hinter sich hat, oft gestrauchelt ist, hingefallen, aber auch wieder aufgestanden und weitergegangen ist und das sehr intensiv, riskant und häufig im Leben. „Ach, das stärkt doch! Du musst es doch gerade wissen, dass Du es immer wieder schaffst, …“ höre ich manchen zu mir sagen. „Puste Kuchen, so einfach ist das nicht,“ antwortet dann meine ängstliche Seite. „Ich werde immer älter und möchte endlich sicher ankommen. Ich habe gerade Angst, weil ich so viel erlebt habe,“ und so weiter und so fort. Und schon bin ich wieder im Negativstrudel. Kennst Du das auch?

Also: Zunächst einmal ist das menschlich, wenn ich Ängste habe. Je nachdem, wie ich in meiner Kindheit geprägt wurde und meine Liebe zur Freiheit, Wildheit, Schönheit, Fantasie … unterdrückt wurde, ist die Lebensaufgabe meiner Seele, mich immer wieder in Sondersituationen daran arbeiten zu lassen, meine Ängste in Gefühle der Freude, Freiheit und Leichtigkeit zu verwandeln. Ich meine damit nicht, dass ich ungeerdet einfach drauf los leben möchte und „halligallimäßig“ Risiken eingehen sollte oder möchte, die für mich und mein soziales Netz in einer Katastrophe enden würden. Ich schätze also auch meine warnenden und mahnenden Gefühle und Stimmen in mir, meine Bodenständigkeit, meine abwägende Seite und meine verantwortungsbewusste Zuverlässigkeit in allen Lebenslagen. Und das schätzen ja auch die Menschen, mit denen ich zu tun habe, ob privat oder beruflich. Aber da gibt es auch noch diese hemmenden Gedanken und daraus resultierenden Gefühle, die mich manches Mal lähmen. Die kann ich nicht leiden! Dann kann ich mich nicht leiden und auch, wenn alle sagen würden, „Du bist in Ordnung“ und ich mir das auch vom Kopf her sage, so kann ich das dann gerade nicht fühlen. Ich weiß, woher all das in mir und um mich herum kommt, kann alles analysieren, weil ich mich gut kenne und auch von Berufswegen so viel gelernt und erfahren habe, trotzdem spüre ich das in manchen Situationen im Leben nicht. Wer gibt das schon gerne zu? Ich! Ich glaube, wenn ich das nicht kennen würde, dann könnte ich auch andere Menschen nicht bewegen und ihnen Mut machen.

Ich liebe meine Entwicklung!Ich begebe mich immer wieder auf die Reise zu mir selbst und zu meinen Schattenseiten, um sie ans Licht zu holen. Ich lasse mir helfen, was bedeutet, dass ich einen anderen Menschen aufsuche, der professionell mit mir gemeinsam die Lichtseiten in mir, die ja sehr stark sind, wieder hervorholt, damit ich sie wieder sehen, spüren und teilen kann. Was mich ausmacht ist die Tatsache, dass ich nie vor mir weggelaufen bin. Ich habe immer hingeschaut und mir auch ohne Scheu und Angst helfen lassen. Davor haben viele Angst. Ich nicht! Ich habe keine Angst zuzugeben, dass ich nicht weiter komme mit meinen Ängsten vor und nach Entscheidungen und ich habe keine Angst, mich vertrauensvoll den Menschen zu öffnen, die mir gut tun, obwohl ich auch sehr häufig enttäuscht wurde von Menschen. Ich habe den Mut, mich vertrauensvoll zu öffnen. Diese Gewissheit und dieses Vermögen hat mich immer wieder gerettet. Ich lasse mich sehr tief auf alle meine Gefühle ein, was für mich und auch manches Mal für meine Liebsten unbequem oder gar anstrengend ist und habe aber auch den Mut, wenn es zu viel wird, „stopp“ zu rufen und zu sagen, „jetzt ist Schluss, ich schaffe es nicht alleine und nehme mir was Gutes, gönne mir und vor allem erlaube mir, Hilfe anzunehmen!“ Und nur damit kann ich für meine Mitmenschen ein Vorbild sein, denn ich mache auf diese Weise den Menschen um mich herum Mut, sich auch mit sich auseinander zu setzen und für sich zu sorgen. Wir können als Familienmitglied und Partner oder als Freund nicht Therapeut für jeden sein. Unsere Liebsten können uns bis zu einem gewissen Grad stärken und begleiten. Wir müssen aber auch den Mut haben, uns helfen zu lassen und dafür gibt es Menschen, deren Berufung es ist, andere Menschen zu begleiten. Sigrid Beckendorf oder vor langen Jahren auch Gabriele Beule, sind zwei der Menschen, denen ich viel zu verdanken habe. Auch sie sind „nur“ Menschen mit ihren eigenen Höhen und Tiefen, Licht- und Schattenseiten. Ist  das nicht wunderbar und liebenswert?

Egal, ob ich beispielsweise 2001 vor meiner Atleliereröffnung stand (das Atelier musste ich nach drei Jahren wieder schließen) oder vor meiner Hochzeit 2012 oder ich gemeinsam mit meinem Mann jetzt wieder vor dem Umzug stehe, ich weiß, dass solche entscheidenden Veränderungen immer bei mir ganz alte Wunden berühren und Ängste auslösen. Ich bin auch noch ein „Steinböckchen“, das sich ganz viel Sicherheit wünscht, aber das „Schicksal“ oder der „Zu-fall“ teilten mir als Lektion zum Lernen oft etwas Gegenteiliges mit. Wenn dann mal was richtig Schönes im mein Leben tritt, kommt gleich wieder die Angst hoch, dass mir dies oder das „wieder“ passieren könnte. Doch ich lasse mich von dieser Angst nicht besiegen. Ich beschließe, immer wieder zu aktiv zu leben, mich zu freuen, mich frei und leicht zu fühlen und die Geschenke des Universums dankbar anzunehmen ohne zu wissen, wohin sie mich bringen. Bestenfalls in die Freude, denn ich darf glücklich sein, ich habe es verdient und erlaube es mir, dass es mir gut geht! Ich darf immer wieder lernen, dankbar im HIER und JETZT zu leben! Und vor allem darf ich immer wieder lernen, mich zu lieben mit all meinen widersprüchlichen Seiten: Mit meiner extrovertierten, meiner dynamischen, freiheitsliebenden, kontaktfreudigen, kreativen, lebensfrohen, bunten und mitteilsamen Seite, aber ich lerne auch immer wieder auf‘ s Neue, die Seite zu be-achten und wert zu schätzen, die alleine sein muss, die sich zurückzieht, die sich schützen möchte, die ganz still und nicht mitteilsam sein kann, die sich fürchtet und nachdenklich ist und ungeduldig, anstrengend, passiv und unkreativ, …. Ich darf alles sein! Aber meine Aufgabe ist, nicht zuzulassen, dass die Ängste (Enge) die Macht haben, die Freude (Weite) dauerhaft zu unterdrücken! Denn, das Leben ist so bunt, wie ich mich traue, es mir auszumalen! 

Das Leben ist so bunt, wie Du Dich traust, es auszumalen! - Ran an die Farben! - www.farbenreich.com - Ganzheitliche Farb- und Stilberatung

Und an dieser Stelle möchte ich mich bei allen Menschen in meinem Leben bedanken, die mich unterstützt und begleitet haben, in dem sie an mich geglaubt haben!

In Freude, Liebe und Dankbarkeit 🙂

Deine/ Eure/ Ihre Sabina (Boddem), die heute den Mut hat, mal wieder etwas sehr Persönliches zu schreiben und sich mitzuteilen