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Fastenzeit – Eine Zeit des Verzichts und der Enthaltsamkeit

Fasten = verzichten

Ich verzichte in der Fastenzeit beispielsweise auf Alkohol, Süßigkeiten und so manch anderem, was nicht notwendig ist. Ich mache keine Diät. Manche verzichten auf das Konsumieren von anderem wie zum Beispiel Rauchen, den zu häufigen Gebrauch vom Handy und so weiter. Schon in der Kindheit war die Fastenzeit eine Zeit des Verzichts auf… Meine Eltern haben mich aus religiösen Grünen dazu angehalten. Ich musste das tun. Heute mache ich das freiwillig, aber nicht, weil ich katholisch bin.

Der Sinn ist für mich Reinigung und Entschlackung von Unnötigem,

das der Körper nicht unbedingt braucht, sondern ich nur gebrauche als Befriedigung von… Sinn kann auch sein, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und auf erneute Wertschätzung von etwas, das zur Gewohnheit geworden ist. Wenn ich wochenlang keinen Wein mehr getrunken habe und dann endlich den ersten Schluck im Mund schmecke, dann empfinde ich das Aroma deutlich intensiver und leckerer, als wenn ich jeden Abend Wein trinke…

Fasten heißt also im eigentlichen Sinne Weglassen von etwas,

das ich eigentlich gerne oder gewohnheitsmäßig konsumiere oder tue. Ich ent-halte mich von etwas. Dann gibt es noch das Heilfasten. Das ist auch Verzicht, aber zu anderen Zwecken und Zielen. Die Intentionen und die Inhalte, auf was verzichtet wird, also warum und zu welchem Ziel jemand fastet, sich enthält, können sehr unterschiedlich sein. 🙏❤️

Warum ich das geschrieben habe? Eine Facebookfreundin regte mich zu dem Thema an, weil sie gepostet hat, dass sie ab Aschermittwoch bis Ostern wieder auf Süßigkeiten und Zigaretten verzichtet. Ich antwortete ihr, dass ich auch mit dem Fasten begonnen habe und keinen Alkohol mehr trinke und auch anderes weglasse, was nicht unbedingt gesund ist oder was nicht sein muss, woraufhin sie mir schrieb: „Ich faste nicht, ich verzichte nur auf Süßigkeiten und Zigaretten.“

Ich wünsche allen eine reinigende und entspannte Zeit!

Eure Sabina Boddem

Und wenn Ihr mögt, dann schaut noch in meinen Blogbeitrag Fastenzeit = violette Zeit! Dort habe ich über die Farbe Lila und ihren Bezug zur Fastenzeit geschrieben!

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Fastenzeit – violette Zeit

Über die Farbe Violett habe ich hier im Blog bereits ausführlich berichtet. Heute betrachte ich die Bedeutung dieser Farbe im Zusammenhang mit der Fastenzeit. Die Fastenzeit beginnt im Christentum mit dem Aschermittwoch und endet an Ostern mit der Wiederauferstehung Christi. Die Symbolfarbe der christlichen Kirche ist dazu Violett.

Wenn wir uns vorstellen, dass Rot für Neubeginn im Sinne von Geburt, Fleisch und Blut und Materie steht und Blau für unsere Innenschau zum Wesentlichen, unsere Wahrnehmung des Wahren, für die Erkenntnis der Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele, dann ergibt sich mit Rot und Blau die violette Farbmischung, in der alles buchstäblich eine Überordnung erfährt und das ist im Christentum Gott Vater, Sohn und heiliger Geist vereint oder einfach unabhängig von einer Religion ausgedrückt = die Schöpferkraft und ursprüngliche Liebe, die unabhängig von der Materie = (einem materiellen, sichtbaren Grund zum Lieben) einfach „nur“ liebt. Glauben und Lieben ohne Besitzanspruch, aber auch ohne abzuheben (= bodenständig sein und be-halten, gleichzeitig aber angemessen und rechtzeitig loslassen und im Fluss bleiben) bedeutet also, dass wir unsere Wurzeln mit der roten Stärke zur Erde spüren und gleichzeitig Leichtigkeit in Verbindung zum blauen Himmel = (Symbol für das Geistige) herstellen, um uns der göttlichen Liebe ganz hingeben, vertrauen und buchstäblich über-lassen zu können.

In diesem Sinne vertrauen wir sogleich auf unsere Schöpferkraft, denn diese Liebe tragen wir auch in uns selbst.

Unabhängig vom Christentum passt die FASTENZEIT natürlich auch zur Vorbereitung auf den Frühling. Wir reinigen und entgiften uns, befreien unseren Körper von Unnötigem, konzentrieren uns durch Abstinenz von den greifbaren Gelüsten auf das Wesentliche. Wir schaffen FREIraum für eine neue Saat im Frühjahr buchstäblich in unserem KÖRPER, in unserem GEIST und in unserer SEELE. Jeder, der beispielsweise schon mal ein HEILfasten mitgemacht oder auch eine längere Zeit in anderen Bereichen Verzicht geübt hat (ich beziehe fasten nicht nur auf das Essen) weiß auch, dass während und nach der Fastenzeit alle Sinne eine viel höhere WAHRnehmung bekommen als vorher. ALLes lernt, sich auf das WESENtliche zu konzentrieren und WERT zu schätzen.

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