ALLERLEI ZUR FARBE, Farbbedeutung, Farbenergie

Farben machen glücklich, weil sie Glückshormone anregen

Stelle dir einen warmen, roten Sonnenuntergang vor …

oder eine Schale mit Obst, aus der dir rote Äpfel, satte Orangen und gelbe Bananen entgegen leuchten. Solch ein Anblick wird in dir mit Sicherheit keine Gefühle von angewidert sein auslösen, es sei denn, du hast einen solch schlechten Tag, dass dich alles anekelt, aber das liegt dann mit Sicherheit nicht an den Farben, höchstens am möglicherweise schimmeligen Obst oder an dir. 😉

Oder schaue dir den Himmel an! Im Normalfall wirst du lieber in einen strahlend blauen schauen, als auf graue Wolken, obwohl auch diese sehr reizvoll sein können. Ich zum Beispiel liebe es Wolkenhimmel zu fotografieren, obwohl weiße Wolken mir sympathischer sind. Aber ein blauer Himmel mit Sonnenschein ist mir natürlich sehr viel lieber.

Dann weißt du auch, wie frisch und klar Türkis aussehen kann, wenn es im Meer in einem wunderschönen Farbverlauf gegen den Horizont von dunklem Indigoblau oder Blaupetrol, zu Grünpetrol in Grün- und Blautürkistöne übergeht und dann mit dem strahlenden Blau des Himmels verschmilzt. Herrlich! Na, wenn das keine Glücksgefühle auslöst!

Oder denke nur mal an eine bunte Blumenwiese, in der alle Farben nebeneinander blühen und auf wundersame Weise miteinander harmonieren. Da würdest du nie auf den Gedanken kommen, dass das hässlich aussieht oder nicht passt, es sei denn du missachtest Wildblumen und Kräuter als Unkraut. Bunte Vögel und Schmetterlinge passen auch noch gut in das Bild …

Stelle dir einen Herbstwald vor mit all seinen warmen, leuchtenden Farben! Also, wenn dir da nicht warm um‘ s Herz wird! Oder ein gelbes Rapsfeld! Ich sehe es gerade ganz deutlich vor meinem inneren Auge. Meist hebt es sich ab von Grüntönen der Nachbarfelder oder Wiesen und bildet zudem noch einen beeindruckenden Kontrast zum blauen Himmel. Achte mal drauf und vergiss die Kamera nicht! Ist echt sooo schön!

Dann gehe mal durch Straßen, in denen die Häuser liebevoll farbig gestrichen sind, die Haustüren und Fensterläden passend fröhlich gestrichen und verziert sind oder wo Wände oder Mauern wirklich stilvoll bunt bemalt wurden. Ich meine nicht solche Schmierereien oder unmöglich beißende Fassadenfarben, die ich beispielsweise an einigen Stellen in der Stadt sehe. Stell dir mal vor, alle Menschen würden ihre Balkone, Terrassen und Gärten bunt bepflanzen. Wie wunderschön die Städte aussehen würden. Mal abgesehen davon, dass das in jeder Beziehung auch heilend wäre für uns und die Umwelt!

Lasse einfach nochmal alles, was dich bisher in der Natur oder an sonstigen Orten in Bezug auf Farben beeindruckt hat, in deiner Fantasie aufblühen …

Und nun zu dir! Wie sieht es denn in deiner Umgebung aus? In deinem Zuhause, auf deinem Balkon, in deinem Garten, in deinem Kleiderschrank oder an deinem Arbeitsplatz? …

Schon mal genau mit allen Sinnen hin geschaut, gespürt, begriffen und darüber nachgedacht, was du möglicherweise verändern oder hinzufügen könntest?

Du glaubst gar nicht, was Kleinigkeiten ausmachen. Oder lebst du wirklich gerne ausschließlich in Grautönen oder schwarz-weiß? Vielleicht nur Braun oder Beige? … Du weißt nicht wie oder was, weil du denkst keine Ahnung zu haben und nicht kreativ zu sein und redest dir vielleicht sogar ein, dass das alles gar nicht so wichtig ist? Okay, wenn du dich wohl fühlst egal wie, dann ist das ja auch völlig in Ordnung! Alles ist eine individuelle Geschmacks- und Empfindungssache!

  • Wenn du morgens gerne aufwachst und nicht auf die triste Schrankwand blickst, die dich schon so lange nervt oder nicht die störende kahle, nackte und kalte Wand am Kopfende spürst, sondern dich die gemütliche und liebevoll kreierte Atmosphäre nicht nur gut einschlafen lässt, sondern dich auch zum Aufwachen oder vielleicht noch zum Kuscheln motiviert,
  • wenn du gerne deine Küche betrittst, in der du allein schon beim Anblick der Umgebung gute Laune bekommst und du dir für deinen morgendlichen Schwung nicht nur den Kaffee „reinziehen“ musst, sondern dich auch die Farben schon zu deinem Tagewerk inspirieren,
  • wenn du dann in deinem Badezimmer die Zeit vergisst, weil du dich nicht in einer sterilen oder chaotischen Nasszelle über olle Kacheln ärgerst, die mal wieder nicht sauber gemacht wurden, sondern dich gerne pflegst, weil die Handtücher oder sonstiges dort einfach nur gute Laune machen,
  • wenn du anschließend gerne in den Kleiderschrank schaust und du nicht die Schranktür am liebsten wieder zuschlagen möchtest, weil du frustriert feststellst, dass du eigentlich mal wieder nichts zum Anziehen hast, obwohl der Schrank wegen Überfüllung aus allen Fugen platzt, sondern gut gelaunt mit liebevollen Augen und einem Lächeln in deine Farbenpracht blickst und genau das aussuchst, was zu dir passt und deiner Tagesform entspricht,
  • wenn du ganz schnell im Bad fertig bist, weil du nicht mehr mit diesem missfallenden Fragezeichenblick an deinen Haaren herumzupfst, dir irgendwas ins Gesicht klatschst, weil alle das so machen und du dich eigentlich gar nicht damit wohl fühlst, sondern dich gekonnt und selbstbewusst zurecht machst und dir anschließend anerkennend ein Spiegelküsschen verpasst,
  • wenn du dich dann auf deinen Arbeitsplatz freust, weil du es geschafft hast, dir auch die noch so kleinste triste Nische zu deiner Wohlfühloase zu gestalten, so weit du das natürlich dort kannst oder es erlaubt ist,
  • wenn du dich drauf freust, endlich in deinem Wohnzimmer zu leben und nicht nur zu hausen, weil die Farben auf dich positiv wirken, dich lebendig machen und dich gleichzeitig entspannen,
  • wenn du gerne draußen bist, weil dein Balkon, deine Terrasse, dein Garten oder dein Hof nicht von gähnender Leere geprägt ist oder gar zum Abstellplatz von Getränkekästen, alten Blumentöpfen oder sonstigem Krempel bestimmt wurde, sondern du dir einen Ort geschaffen hast, der deine Sinne ganzheitlich berührt, weil du nicht nur die Farben optisch genießen kannst, sondern die Bienen summen hörst und den Duft der Blumen oder Kräuter einatmen darfst,
  • dann bist du sowieso schon glücklich dran! 🙂

Wenn du es noch nicht bist und Unterstützung benötigst oder trotz bestehender Glücksgefühle noch etwas verändern möchtest, dann weißt du, wo du dich erkundigen kannst, denn Informationen zu meinen Beratungen findest du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

 

#Farben machen glücklich mit www.farben-reich.com

Mache dich glücklichLebe FARBEN-REICH!

Ich freue mich auf dich und darauf, dich dabei begleiten zu dürfen!

Farbenfrohe Grüße und viel Glück

Sabina Boddem

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Artikel, Kreative Selbsterfahrung

Wenn Kinder schwarz malen …

Der folgende Artikel, der Themen bezogen auch Lesern meines Weblogs interessieren könnte, ist von Sabine Feickert. Da ich als  Pädagogin und Kunst- und Gestaltungssozialtherapeutin bis 2004 ähnlich arbeitete, kann ich das, was Sabine mit Kindern und Erwachsenen erlebt, bestätigen. Sabine Feickert‘ s Arbeit ist sehr wertvoll. Der Besuch auf ihrem Blog lohnt sich!

„Mein Kind malt immer mit so traurigen Farben

Farbspuren,spuren hinterlassen

farbige Farb-Spuren

Viele Eltern, aber auch Erzieherinnen, machen sich Sorgen, wenn (speziell kleine) Kinder bevorzugt zu schwarz und braun greifen. In unserem Kulturkreis wird diesen Farben traditionelle eine eher negative Bedeutung zugemessen. Schwarz gilt als die Farbe der Trauer und auch dunkelbraun wird mit Ähnlichem assoziiert. Gerade kleine Kinder haben diese Deutung der Farben noch nicht verinnerlicht und viele greifen sehr gern zu den ganz dunklen Farben. Warum? Schwarz auf weißem Papier gibt den größtmöglichen Kontrast. Mit keiner anderen Farbe sieht man so gut, was man gemalt hat, die Spuren sind in schwarz am deutlichsten. Was für ein tolles Gefühl – ich hinterlasse deutlich sichtbare Spuren!!! Wenn wir es schaffen, uns von unserem ‘Erwachsenenweltbild’ zu lösen und Farbe schwarz wertfrei zu betrachten, dann können wir das erkennen und annehmen. :-) In anderen Kulturen, wie beispielsweise in Indien, gilt weiß als Farbe der Trauer. Kinderbilder müssen nicht knallbunt sein – zumeist werden sie es ab einem gewissen Alter (so etwa späte Kindergartenzeit und Grundschulzeit). Oft kehrt das Schwarz dann in der Pubertät wieder zurück, in Form von grafischen Elementen und sehr reduzierten, plakativen Darstellungen. Doch auch hier gilt: Kein Grund zur Besorgnis. In der ‘nicht Fisch nicht Fleisch’ Phase ist das zunächst ganz normal und altersentsprechend, und wenn keine sonstigen Auffälligkeiten vorliegen kein Alarmsignal, sondern eher das Ausdruck des Lebensgefühls “Wie soll ich mich für Farben entscheiden, wenn ich doch selbst so gar nicht weiß wer und was ich bin?”. Gern spiegelt sich das auch in der Kleidung wieder und drückt hier oft auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppierung aus.

Gönnen wir den kleinen und größeren Kindern ihre Schwarz-Weiß-Malerei!“

Quellenangabe: http://malen-befreit.de/2011/03/14/mein-kind-malt-immer-mit-so-traurigen-farben/

Mein Kommentar noch ergänzend zu Sabine‘ s Beitrag: Wenn natürlich ein Kind zu gar nichts anderem zu motivieren ist, als zur Schwarzmalerei, kann das natürlich auch darauf hinweisen, dass bei ihm ein seelischer Konflikt zum Ausdruck kommt. Deshalb sollten Pädagogen und Eltern schon aufmerksam werden, wenn ein Kind zu sehr in einer Variante verharrt oder plötzlich permanent dazu umschwenkt, wenn es vorher bunt gemalt hat. Ich denke, was Sabine Feickert hier ausdrücken möchte ist, dass Eltern oder Pädagogen nicht zu schnell urteilen sollten, aber trotzdem aufpassen und achtsam sein müssen.

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Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung auf dem Weg der Heilung

Heute mache ich auf  das Thema „Ganzheitliche Farb- und Stilberatung auf dem Weg der Heilung“ aufmerksam, mit dem ich in meinen Beratungen immer häufiger konfrontiert werde.

Gerade Menschen, die an Krebs erkrankt sind, setzen sich mit ihrer Diagnose nicht nur körperlich auseinander, sondern auch mit allem, was geistig und seelisch abgeht. Das sind nicht nur Ängste und Hoffnungen, mal abgesehen von den körperlichen Leiden, sondern auch die Konfrontation mit Veränderungen und Loslassen von Altem. Das bedeutet, plötzlich nicht mehr die oder der zu sein, der man mal war. Darin besteht natürlich auch die Chance, sich neu zu entdecken und aufzuspüren. Mit ganz viel Vertrauen, Mut und Liebe kann ein Weg gefunden werden, der besser passt, als den Weg weiter zu wählen, der zu den Zeiten weisend war, als der Körper noch keine Warnsignale gezeigt hat.

Vor allem Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, erleben sich aufgrund der Folgen häufig nicht mehr als vollwertige Frau und stellen ihre Weiblichkeit in Frage. Das betrifft auch alle, die nach einer Chemotherapie die Haare verlieren. Manche Frauen sehen das jedoch auch als Chance, sich nun wieder (neu) zu erkennen und zu sehen, dass sie nun viel schöner und weiblicher sind, als vorher. Sie bemerken sich nun, weil sie beginnen, sich auf eine neue Weise zu be-achten; das zu beachten, was ihrem Wesen und ihrer Natur entspricht. Sie verbiegen sich nicht mehr … Ich schreibe hier überwiegend von Frauen, weil ich nur mit dieser Zielgruppe, was das Thema Krebs betrifft, Erfahrungen gesammelt habe.

Ich bin berührt von dem Mut und der Kraft, wenn ich erlebe, wie die Menschen, die hier vor mir sitzen, sich öffnen und sich begleiten lassen. Es ist auch berührend zu erleben, wenn beispielsweise eine Frau ihre Schönheit nun annimmt, wie sie gerade ist. Sie sieht sich vollkommen ohne Maske und hier manchmal auch ohne Perücke, ganz authentisch und weiß, wie sie das, was sie erkennt, so betonen und schmücken kann, dass es wirklich zu ihr gehört und stimmig wird. Manche lernen durch ihre Krankheit erst, wer sie wirklich sind, weil diese Krankheit sie zu Beachtung und Liebe „zwingt“. Ich weiß nicht, wie ich selbst mit solch einer Krankheit umgehen würde. Vielleicht wäre ich nicht so mutig und im Vertrauen. Deshalb bin ich dankbar für das, was ich durch meine Kundinnen und Kunden lerne und für ihr Vertrauen, das sie mir entgegenbringen, in dem sie sich von mir beraten lassen. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen und eine Bereicherung. Dafür liebe ich meinen Beruf.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen Kundinnen und Kunden ganz herzlich bedanken, auch für die wunderbaren, berührenden Eintragungen in meinem Gästebuch! Ich bin dankbar für jeden Tag, an dem ich arbeiten kann, gesund bin und noch viele Menschen auf ihrem ganz individuellen Weg begleiten darf.

Ich wünsche allen Menschen ganz viel Farben-Licht und Liebe!

Herzlichst

Sabina Boddem

 

Farbenlyrik

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Die Farbe Indigo und ihre Bedeutung in der Energie Farbberatung

Die Farbe INDIGO

6. Farbe im Regenbogen

entspricht dem

6. Chakra – Stirn-Chakra – Dritte Auge (inneres Auge der Weisheit)

indisch Ajna

Entwicklung – Erkenntnis und Ein-Sicht: 35. – 42. Lebensjahr

Sitz: In der Mitte der Stirn

Aussage: Ich bin mit mir und allem im Reinen (Licht) und lebe Wahrheit.

Eigenschaften: Intuition, Erweiterung des Bewusstseins, Ganzheitliches Denken, Erkenntnis der Zusammenhänge innerer und äußerer Ein-Flüsse im Leben, Inspiration, Intuition, mit und über allen Sinnen wahrnehmen (Über-Sinn-lichkeit), Vorstellungskraft, Zugang zu inneren Wahrheiten, sich dem Unterbewussten bewusst sein, Ein-Sehen-können (Einsicht), Hell-Sehen (im Licht sein)

Beeinflusste  Körperbereiche und Drüsen: Augen, Ohren, Nase, Stirnhöhlen, Hypophyse (Hirnanhangdrüse, sog. Meisterdrüse, die alle anderen Drüsen steuert)

Störungen: Krankheiten der Augen, Nase, Ohren und Stirnhöhlen und damit Beschwerden im gesamten Kopfbereich, Nervosität, Störungen im geistigen Bereich, seelische Erschöpfung

Da die oberen Chakren mit den unteren in Beziehung stehen und von diesen genährt werden, können wir auch verstehen, dass Störungen im oberen Bereich auch häufig mit den unteren körperlich, geistig und seelischen Beschwerden einhergehen. So werden die Leiden der oberen Bereiche zum Ausdruck einer Unter- oder Überfunktion der unteren Energiezentren. Deutlich wird das auch durch die Regelung der Hypophyse, die auch die anderen Drüsen anregt und versorgt.

Wenn wir nicht geerdet sind und die Energien der unteren Zentren leben können, dann heben wir buchstäblich „oben“ ab. Aus einer Inspiration oder übersinnlichen Wahrnehmung werden Wahnvorstellungen oder unerreichbare „Luftschlösser“ gebaut. Auf Angst vor dem Leben folgt die Flucht in Scheinwelten oder Tätigkeiten der Ersatzbefriedigung, in der vergebens versucht wird, einen Ausgleich zur inneren und damit äußeren Unzufriedenheit zu suchen und immer wieder Leere zu finden oder Übersättigung. Auch Flucht vor Beziehungen und Nähe kann entstehen. Isolation oder Ersatz durch das Schaffen einer Scheinwelt sind Gefahren, die sich in den unterschiedlichsten Formen äußern können. Aufgrund einer Verausgabung der unteren Energien entsteht keine Hingabe, sondern Erschöpfung. Zu wenig gelebte rote, orange, gelbe, grüne … Energie kann zu Sinn-losigkeit führen und Lebensmüdigkeit. Demzufolge wird die Sinneswahrnehmung müde oder verrückt. Sie rückt buchstäblich aus dem Licht in den Schatten. Demzufolge kann es zu Seh- oder Hörstörungen kommen. Wir sehen nicht was vor uns ist, sondern schauen zu sehr in die Ferne oder umgekehrt. Wir hören die leisen und feinen Töne nicht mehr in uns oder um uns. Oder wir werden darauf aufmerksam gemacht, nach innen zu schauen oder zu hören und nicht mehr so sehr auf das Äußerliche. Oder wir dürfen durch den Wegfall eines Sinnesorgans, andere noch bleibende Sinne mehr schärfen …

Das hört sich nun vielleicht für manchen alles sehr abgehoben oder schlimm an. Und derjenige, der das liest, denkt dann eventuell: „Oh je, ich habe doch … Beschwerden, deshalb bin ich doch nicht oder muss ich doch nicht … oder doch …?!“. Wir haben alle mehr oder weniger Aufgaben zu lösen und wissen manchmal im Leben nicht mehr, wohin, warum und wieso gerade ich oder …. Ich möchte hier einfach nur die Zusammenhänge bewusst machen, die wir körperlich, seelisch und geistig erleben, und wie wir immer in Resonanz zu unserem Inneren und dem Äußeren (was uns zustößt) stehen –  und mal im Licht und mal im Schatten.

Auch ich habe manches Mal noch Zweifel im indigoblauen und tiefen Bereich, der auch sehr stark mit der Auseinandersetzung des folgenden violetten und spirituellen Chakras zusammenhängt, worüber ich noch berichten werde. Wir können uns auch zu viele Gedanken machen, dass unser Kopf rast oder zu wenig Gedanken, so dass wir kopflos handeln. Wir denken positiv oder negativ … Wir schauen nicht in uns hinein und sehen nicht hin, nicht innerlich, nicht äußerlich oder tun zu viel des Guten, dass wir nicht mehr geerdet sind … Wird uns manches zu anstrengend, flüchten wir uns in Ausreden aus Angst vor Veränderungen, aus der Existenzangst des roten Chakras heraus. Ich glaube, das und noch vieles mehr an Beispielen, kennt fast jeder Mensch.

Immer steht alles im Zusammenhang. Alles will gelebt, gefühlt, gespürt, empfunden, begriffen, gedacht, durchdacht, geträumt … und geliebt werden. Es ist eine Lebensaufgabe, die Balance zu finden zwischen zu viel oder zu wenig von all den Energien, die jedem von uns individuell gut tun. Wir können uns begleiten lassen oder unseren Entwicklungs-Weg der Balance alleine gehen. Auch das liegt in unserer Verantwortung und Entscheidung. Und je mehr wir uns kennen, desto stärker wird unsere Wahrnehmung und Intuition, was gut für uns ist und was nicht. All das gehört zu diesen Thema und dem Enrgiebereich der Farbe Indigo.

Die Tiefgründigkeit dieser Farbe zieht uns in die Tiefe unseres Seins und bringt uns zur Ruhe und Stille, damit wir unsere innere Stimme, unsere Wahrheit und Wahrnehmungsfähigkeit, unsere Intuition und unsere Seh- und Hörvermögen auf uns lenken und nicht ab-gelenkt werden.

Indigo wirkt nicht nur schmerzstillend, entkrampfend und entzündungshemmend, sondern hilft uns, zur inneren Ruhe und in Verbindung mit unserem schöpferischen Geist zu kommen – dem sogenannten großen Geist aller Schöpfung. Dieser hat so viele Namen  im Außen, doch eigentlich ist er in uns ist und mit uns eins. Für mich ist es die große universelle Liebe und das Licht. Auch wenn ich, wie viele andere Menschen auch, immer wieder mal zweifle und Antworten finden möchte auf  das Geschehenlassen des gesamten Unheils in dieser Welt. Die Ver-antwort-ung liegt aber doch in uns selbst. Wenn wir alle wirklich (Wirkung) und tatsächlich (Taten sprechen lassen und handeln) lieben würden – uns und andere –  und den Schöpfer (Schöpferkraft) in uns leben lassen würden, dann hätten wir eine heile Welt. Doch wir brauchen die Aufgaben, um uns und andere zu entfalten und zu entwickeln. Dabei hat wohl jeder seinen individuellen Seelenplan, innerhalb dessen wir uns bewegen oder nicht, mal freiwillig und mal zu-fällig oder mal schicksalhaft unfreiwillig? So lange wir in Bewegung bleiben ist alles im Fluss. Und wenn der Enrgiefluss mal blockiert ist, und wir uns nicht mehr bewegen wollen oder können, dann ist das eben so. Es gibt keine Verurteilung für das was ist, sondern eigentlich für alles, was da ist, „nur“ Liebe. Auch ich muss mir das immer wieder bewusst machen. Die Tiefe der Farbe Indigo kann dabei unterstützen. Und auch hier haben wir wieder die Möglichkeit, uns mit den Energien aus den unterschiedlichen Bereichen befassen oder zu heilen. Edelsteine, wie der Lapisladzuli oder Sodalith stärken unsere Intuition. Musik(farb)töne, Körperübungen, Meditation, die Farbe Indigo an sich und vieles mehr, was diese Indigo-Energieeigenschaft schenkt, führt uns weiter auf unserer Energiereise zu einem Leben in Klarheit, Wahrhaftigkeit, Weisheit und Ehrfurcht vor dem Leben und der Natur im Verständnis, dass keine Energie verloren geht und alles nach einem kosmischen Gesetz funktioniert und vorhanden ist.

Die Indigo-Farbpersönlichkeit drückt sich in ihrem Kleidungsstil  unkompliziert und einfach aus, weil sie allen äußeren Schein ablegen kann. Sie hat aber auch den Mut, alle Facetten in ihr zu präsentieren, weil sie sich in alle oder viele Welten versetzen kann und sich in der Lebendigkeit und Verbindung aller Energien bewusst „verkleiden“ und spüren möchte.

Und, das alles ist meine Indigo-Wahrheit im Hier und Jetzt. Es muss nicht die Ihre sein. Ich will hier nicht predigen, auch wenn sich das vielleicht für den ein oder anderen hier so anfühlen könnte. Das sind aber dann Ihre Gefühle, und alle Gefühle (Wahrheiten) sind in Ordnung – dürfen sein!

Nun schenke ich Ihnen eine kleine Auswahl meiner Bilder, damit Sie die Tiefe der Farbe Indigo genießen können und vielleicht Lust verspüren, sich in dieser hektischen und schnelllebigen Zeit wieder einmal intensiver mit dieser Energie der Ruhe und Tiefe zu befassen.

 

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Die Farbe Rot und ihre Bedeutung in der Energiefarbenberatung

Als Ganzheitliche Farbberaterin bin ich nicht nur für die Modefarben und entsprechenden Farbtypen zuständig, sondern führe auch Energiefarben-Beratungen durch.

So möchte ich Ihnen die sieben Spektralfarben (Heilfarben) und ihre Bedeutung vorstellen. Ich beginne heute mit der Farbe Rot, weil mit ihr alles anfängt.

Farbe: ROT

1. Farbe im Regenbogen

entspricht dem

1. Chakra – Basis- oder Wurzel-Zentrum

indisch Muladhara

Entwicklung – Spüren: 1. – 7. Lebensjahr

Sitz: Vom Steißbein bis zum Kreuzbein im Genitalbereich

Element: Erde

Aussage: Ich bin der Anfang und die Kraft. Ich bin das Leben im Hier und Jetzt.

Eigenschaften: Kraft, Energie, Initiative, Aktivität, Begeisterung, Feuer, Führungsfähigkeit, Autorität, Selbstbewusstsein …

Beeinflusste Organe und Hauptdrüsen: Geschlechtsorgane und Geschlechtsdrüsen

Störungen: Blutdruckstörungen, Krankheiten des Blutes, Steigerung der Blutfrequenz, Hauterregungen, Herzrhythmusstörungen, Erkrankungen der Geschlechtsorgane, Menstruationsbeschwerden, Impotenz, Frigidität, Blasenerkrankungen, Bewegungsstockungen, Muskelerkrankungen, Rheuma, Gicht, Ischiasbeschwerden, Aggressivität, Antriebslosigkeit,  Depressionen …

Nicht bei allen Erkrankungen im Bereich des Basis-Chakras kann die Farbe Rot angewandt werden. Entzündungen würden sich verschlimmern, da sie logischer Weise durch Rot aufgeheizt werden, statt sich zu beruhigen. Das gilt auch für Beschwerden in anderen Bereichen unseres Körpers. Darum sollte in Akutzuständen mit Blau behandelt werden. Bekannt sind Blaulichtbestrahlungen, die in manchen Praxen eingesetzt werden (Beispiel: Ich habe bei  Nasennebenhöhlenentzündungen Blaulichtbestrahlungen erhalten). So sollte auch vorsichtig mit Rotlichtbestrahlung umgegangen werden, denn nicht alle Rückenbeschwerden haben die gleiche Ursache und bedürfen einer unterschiedlichen Behandlung. Es ist deshalb ratsam fachkundige Untersuchungen durchführen zu lassen, bevor wir eine solche Farblichtbehandlung wählen. Langfristig kann jedoch mit Rot auf die Unterversorgung des Chakras eingewirkt werden, so dass die Entzündungen oder weitere Störungen, wie beispielsweise Bluthochdruck, Fieber, Hämorrhoiden oder zu starke Blutungen, die im Akutzustand natürlich auch nicht mit Rot verstärkt werden dürfen, sich nicht wiederholen müssen.

Außer der Gestaltung mit Rot oder das rote Licht an sich gibt es viele Wege sich mit der Farbe und ihrer betreffenden Energie auseinander zu setzen. Da in der Natur alles miteinander verbunden ist, können wir feststellen, dass auch rote Steine –  Roter Jaspis, Schaumkoralle, Rubin, Granat, Achat … rote Pflanzen – Roter Pfeffer, rote Paprika, roter Chilli, Rote Bete, rote Früchte und Blumen … – und vieles mehr zu der Beachtung der roten Energie helfen können. Sogar rote Musik und rote Tänze – Flamenco, afrikanische Rhythmen … – haben entsprechende rote Töne und Bewegungsausdrücke (Farb- töne). Bei den Tänzen können wir sehr gut erkennen und spüren, welche Körperbewegungsbereiche am stärksten mobilisiert werden (zum Beispiel: Füße treten energisch auf …  Tanz und Musik haben eine feurige Botschaft).

Rote Farbpersönlichkeiten (das hat nichts mit dem Farbtyp zu tun) oder Menschen, die sehr dominant sind oder mal gerne extrem auffallen möchten, drücken das auch in ihrem Kleidungsstil aus, ohne die betreffende Farbe zu tragen. Der Stil ist sehr provokant. Ein Beispiel könnte Lack und Leder sein mit entsprechend extrem hohen Absätzen an Schuhen. Zu beachten ist hier, dass ich nichts werte, sondern einfach nur beschreiben möchte. Um mal die ein oder andere Energie zu leben, müssen wir nicht zwangsläufig eine bestimmte Farbpersönlichkeit ausschließlich und dauerhaft leben. Wir kennen das alle, wenn wir mal Lust haben, vielleicht auch in bestimmten Phasen unseres Lebens, etwas zu verstärken. Dann brauchen wir das auch gerade für uns. Je mehr Energien wir an uns erkennen und zulassen können, desto lebendiger fühlen wir uns. Aber auch das ist immer Mentalität abhängig. Wichtig ist bei allem, dass wir uns wohl fühlen und keinem Schaden zufügen, weder uns noch anderen, so dass wirklich Störungen vorliegen. Wir alle haben mehr oder weniger Über- oder Unterversorgungen in den betreffenden Energiebereichen, wenn wir erkranken oder uns unwohl fühlen, und das kann körperlich, geistig oder seelisch sein. Alles ist miteinander verbunden und hängt von dem ab, was wir in der Kindheit erfahren haben, wie wir leben, womit wir uns auseinandersetzen, eben wie wir mit uns umgehen. Verantwortung für uns selbst zu übernehmen bedeutet, einfach zu spüren und zu fühlen, was in uns ist und unsere Körper oder unser Gefühl uns mitteilen möchte. Heilung erfahren wir unser Leben lang, so lange wir lebendig sind. Niemand ist perfekt. Wir alle sind aber vollkommen, so wie wir sind.

Bei Störungen des roten Bereichs gilt es  einzusehen, dass die eigene Kraft, so fern sie destruktiv gelebt wird, gegen uns selbst gerichtet ist.

Es gibt keine Dominanz mit der wir andere beherrschen müssen, keinen Menschen, der unter oder über uns ist. Der Macht-Kampf ist zu Ende! Wir müssen auch nicht unterwürfig sein und uns alles gefallen lassen. Wir haben ein Recht zu leben mit der Ausstrahlung von Kraft und Selbstsicherheit und der Lust aktiv am Leben teil zu nehmen. Im Urvertrauen zu uns selbst können wir andere begeistern und mitreißen, ohne sie zu beherrschen, denn wir lieben die Natur (auch uns selbst) und alles, was wir in diesem Zusammenhang buchstäblich be-greifen

Und hier sehen Sie einige Beispiele in der Diashow, wie unterschiedlich Rot sein kann. Haben Sie ein bisschen Geduld, wenn die Bilder sich nicht gleich öffnen, denn sie müssen erst mal runter geladen werden und, wenn es zu viele sind, kann das schon mal dauern.

Nun viel Freude an der Farbe Rot!

 

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Bäume, Düsseldorf, EIGEN-ART-FOTOGRAFIE

Wiesen und Felder am Gut Knittkuhle in Düsseldorf oder, wir brauchen endlich mal wieder Sonnenlicht und Farben

Hier waren wir am Pfingstmontagabend. Im Landgasthof Gut Knittkuhle konnten wir dieses Mal, dank des schönen Wetters draußen sitzen. Ich habe das Gut nicht fotografiert, weil dort der Parkplatz mit den vielen Autos die Optik für das Bildmotiv störte.

Sie sehen hier wieder, wie idyllisch und ländlich Düsseldorf mancher Orts sein kann.

 

 

 

 

Leider lässt das Wetter in diesem Jahr sehr zu wünschen übrig, und wir können an fünf Fingern abzählen, wann wir mal draußen kurze Ärmel tragen konnten. Ich habe gestern den ganzen Tag nur gefroren und mich in eine Wolldecke gehüllt. Grrr!!! … Eben hörte ich mir schon Rudi‘ s Lied „Wann wird‘ s mal wieder endlich Sommer“ im You Tube an!

Dann können wir alle nur hoffen, dass die Sonne sich doch noch mal durchsetzt. Ansonsten rate ich jedem, seine Umgebung oder seine Kleidung möglichst farbenfroh zu gestalten. Das tut auf allen Ebenen wirklich gut, denn, wie ich schon sehr oft erklärte, haben Farben die Energien, die wir wie Licht (gebrochenes Licht = Regenbogenfarben)  für unser körperlich, seelisch und geistiges Wohlbefinden brauchen. Und, wer dazu mal herzhaft lachen möchte, der klickt einfach auf  „Zum Erheitern“. Dort wird Ihnen von Loriot mit Aschgrau und einem lichten, freundlichen Steingrau sicherlich auch geholfen! 🙂

Ich wünsche allen einen schönen Wochenstart mit viel Licht und ebenso viel Liebe!

Herzlich und farbenfroh

Ihre Sabina Boddem

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ALLERLEI ZUR FARBE, EIGEN-ART-POESIE, Entwicklung, Farbbedeutung, Farbenergie, Farben

Lichtwandel

Lichtwandelnd …

… ich bin

 

nicht einfach, sondern habe viele Fächer.

Ich bin nicht in eine Schublade zu pressen,
eher in sieben:
Das alles ist in mir.
 
Diese Farbenpracht zu erleben und zuzulassen
ist nicht immer einfach,
auch nicht für mich …

Ich lerne mein Leben lang,
lebendig zu bleiben,

wenn das Grau sich auch in mir mal ausbreitet,
es zuzulassen und lieben zu lernen.

Dann löst sich der Schatten vom Licht
und gibt alle Farben wieder frei.

 

Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com

 

Regenbogen