ALLERLEI ZUR FARBE, Farbbedeutung, Farbenergie, GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Farben machen glücklich, weil sie Glückshormone anregen

Stelle dir einen warmen, roten Sonnenuntergang vor …

oder eine Schale mit Obst, aus der dir rote Äpfel, satte Orangen und gelbe Bananen entgegen leuchten. Solch ein Anblick wird in dir mit Sicherheit keine Gefühle von angewidert sein auslösen, es sei denn, du hast einen solch schlechten Tag, dass dich alles anekelt, aber das liegt dann mit Sicherheit nicht an den Farben, höchstens am möglicherweise schimmeligen Obst oder an dir. 😉

Oder schaue dir den Himmel an! Im Normalfall wirst du lieber in einen strahlend blauen schauen, als auf graue Wolken, obwohl auch diese sehr reizvoll sein können. Ich zum Beispiel liebe es Wolkenhimmel zu fotografieren, obwohl weiße Wolken mir sympathischer sind. Aber ein blauer Himmel mit Sonnenschein ist mir natürlich sehr viel lieber.

Dann weißt du auch, wie frisch und klar Türkis aussehen kann, wenn es im Meer in einem wunderschönen Farbverlauf gegen den Horizont von dunklem Indigoblau oder Blaupetrol, zu Grünpetrol in Grün- und Blautürkistöne übergeht und dann mit dem strahlenden Blau des Himmels verschmilzt. Herrlich! Na, wenn das keine Glücksgefühle auslöst!

Oder denke nur mal an eine bunte Blumenwiese, in der alle Farben nebeneinander blühen und auf wundersame Weise miteinander harmonieren. Da würdest du nie auf den Gedanken kommen, dass das hässlich aussieht oder nicht passt, es sei denn du missachtest Wildblumen und Kräuter als Unkraut. Bunte Vögel und Schmetterlinge passen auch noch gut in das Bild …

Stelle dir einen Herbstwald vor mit all seinen warmen, leuchtenden Farben! Also, wenn dir da nicht warm um‘ s Herz wird! Oder ein gelbes Rapsfeld! Ich sehe es gerade ganz deutlich vor meinem inneren Auge. Meist hebt es sich ab von Grüntönen der Nachbarfelder oder Wiesen und bildet zudem noch einen beeindruckenden Kontrast zum blauen Himmel. Achte mal drauf und vergiss die Kamera nicht! Ist echt sooo schön!

Dann gehe mal durch Straßen, in denen die Häuser liebevoll farbig gestrichen sind, die Haustüren und Fensterläden passend fröhlich gestrichen und verziert sind oder wo Wände oder Mauern wirklich stilvoll bunt bemalt wurden. Ich meine nicht solche Schmierereien oder unmöglich beißende Fassadenfarben, die ich beispielsweise an einigen Stellen in der Stadt sehe. Stell dir mal vor, alle Menschen würden ihre Balkone, Terrassen und Gärten bunt bepflanzen. Wie wunderschön die Städte aussehen würden. Mal abgesehen davon, dass das in jeder Beziehung auch heilend wäre für uns und die Umwelt!

Lasse einfach nochmal alles, was dich bisher in der Natur oder an sonstigen Orten in Bezug auf Farben beeindruckt hat, in deiner Fantasie aufblühen …

Und nun zu dir! Wie sieht es denn in deiner Umgebung aus? In deinem Zuhause, auf deinem Balkon, in deinem Garten, in deinem Kleiderschrank oder an deinem Arbeitsplatz? …

Schon mal genau mit allen Sinnen hin geschaut, gespürt, begriffen und darüber nachgedacht, was du möglicherweise verändern oder hinzufügen könntest?

Du glaubst gar nicht, was Kleinigkeiten ausmachen. Oder lebst du wirklich gerne ausschließlich in Grautönen oder schwarz-weiß? Vielleicht nur Braun oder Beige? … Du weißt nicht wie oder was, weil du denkst keine Ahnung zu haben und nicht kreativ zu sein und redest dir vielleicht sogar ein, dass das alles gar nicht so wichtig ist? Okay, wenn du dich wohl fühlst egal wie, dann ist das ja auch völlig in Ordnung! Alles ist eine individuelle Geschmacks- und Empfindungssache!

  • Wenn du morgens gerne aufwachst und nicht auf die triste Schrankwand blickst, die dich schon so lange nervt oder nicht die störende kahle, nackte und kalte Wand am Kopfende spürst, sondern dich die gemütliche und liebevoll kreierte Atmosphäre nicht nur gut einschlafen lässt, sondern dich auch zum Aufwachen oder vielleicht noch zum Kuscheln motiviert,
  • wenn du gerne deine Küche betrittst, in der du allein schon beim Anblick der Umgebung gute Laune bekommst und du dir für deinen morgendlichen Schwung nicht nur den Kaffee „reinziehen“ musst, sondern dich auch die Farben schon zu deinem Tagewerk inspirieren,
  • wenn du dann in deinem Badezimmer die Zeit vergisst, weil du dich nicht in einer sterilen oder chaotischen Nasszelle über olle Kacheln ärgerst, die mal wieder nicht sauber gemacht wurden, sondern dich gerne pflegst, weil die Handtücher oder sonstiges dort einfach nur gute Laune machen,
  • wenn du anschließend gerne in den Kleiderschrank schaust und du nicht die Schranktür am liebsten wieder zuschlagen möchtest, weil du frustriert feststellst, dass du eigentlich mal wieder nichts zum Anziehen hast, obwohl der Schrank wegen Überfüllung aus allen Fugen platzt, sondern gut gelaunt mit liebevollen Augen und einem Lächeln in deine Farbenpracht blickst und genau das aussuchst, was zu dir passt und deiner Tagesform entspricht,
  • wenn du ganz schnell im Bad fertig bist, weil du nicht mehr mit diesem missfallenden Fragezeichenblick an deinen Haaren herumzupfst, dir irgendwas ins Gesicht klatschst, weil alle das so machen und du dich eigentlich gar nicht damit wohl fühlst, sondern dich gekonnt und selbstbewusst zurecht machst und dir anschließend anerkennend ein Spiegelküsschen verpasst,
  • wenn du dich dann auf deinen Arbeitsplatz freust, weil du es geschafft hast, dir auch die noch so kleinste triste Nische zu deiner Wohlfühloase zu gestalten, so weit du das natürlich dort kannst oder es erlaubt ist,
  • wenn du dich drauf freust, endlich in deinem Wohnzimmer zu leben und nicht nur zu hausen, weil die Farben auf dich positiv wirken, dich lebendig machen und dich gleichzeitig entspannen,
  • wenn du gerne draußen bist, weil dein Balkon, deine Terrasse, dein Garten oder dein Hof nicht von gähnender Leere geprägt ist oder gar zum Abstellplatz von Getränkekästen, alten Blumentöpfen oder sonstigem Krempel bestimmt wurde, sondern du dir einen Ort geschaffen hast, der deine Sinne ganzheitlich berührt, weil du nicht nur die Farben optisch genießen kannst, sondern die Bienen summen hörst und den Duft der Blumen oder Kräuter einatmen darfst,
  • dann bist du sowieso schon glücklich dran! 🙂

Wenn du es noch nicht bist und Unterstützung benötigst oder trotz bestehender Glücksgefühle noch etwas verändern möchtest, dann weißt du, wo du dich erkundigen kannst, denn Informationen zu meinen Beratungen findest du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

 

#Farben machen glücklich mit www.farben-reich.com

Mache dich glücklichLebe FARBEN-REICH!

Ich freue mich auf dich und darauf, dich dabei begleiten zu dürfen!

Farbenfrohe Grüße und viel Glück

Sabina Boddem

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GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Wenn Kinder schwarz malen …

Der folgende Artikel, der Themen bezogen auch Lesern meines Weblogs interessieren könnte, ist von Sabine Feickert. Da ich als  Pädagogin und Kunst- und Gestaltungssozialtherapeutin bis 2004 ähnlich arbeitete, kann ich das, was Sabine mit Kindern und Erwachsenen erlebt, bestätigen. Sabine Feickert‘ s Arbeit ist sehr wertvoll. Der Besuch auf ihrem Blog lohnt sich!

„Mein Kind malt immer mit so traurigen Farben

Farbspuren,spuren hinterlassen

farbige Farb-Spuren

Viele Eltern, aber auch Erzieherinnen, machen sich Sorgen, wenn (speziell kleine) Kinder bevorzugt zu schwarz und braun greifen. In unserem Kulturkreis wird diesen Farben traditionelle eine eher negative Bedeutung zugemessen. Schwarz gilt als die Farbe der Trauer und auch dunkelbraun wird mit Ähnlichem assoziiert. Gerade kleine Kinder haben diese Deutung der Farben noch nicht verinnerlicht und viele greifen sehr gern zu den ganz dunklen Farben. Warum? Schwarz auf weißem Papier gibt den größtmöglichen Kontrast. Mit keiner anderen Farbe sieht man so gut, was man gemalt hat, die Spuren sind in schwarz am deutlichsten. Was für ein tolles Gefühl – ich hinterlasse deutlich sichtbare Spuren!!! Wenn wir es schaffen, uns von unserem ‘Erwachsenenweltbild’ zu lösen und Farbe schwarz wertfrei zu betrachten, dann können wir das erkennen und annehmen. :-) In anderen Kulturen, wie beispielsweise in Indien, gilt weiß als Farbe der Trauer. Kinderbilder müssen nicht knallbunt sein – zumeist werden sie es ab einem gewissen Alter (so etwa späte Kindergartenzeit und Grundschulzeit). Oft kehrt das Schwarz dann in der Pubertät wieder zurück, in Form von grafischen Elementen und sehr reduzierten, plakativen Darstellungen. Doch auch hier gilt: Kein Grund zur Besorgnis. In der ‘nicht Fisch nicht Fleisch’ Phase ist das zunächst ganz normal und altersentsprechend, und wenn keine sonstigen Auffälligkeiten vorliegen kein Alarmsignal, sondern eher das Ausdruck des Lebensgefühls “Wie soll ich mich für Farben entscheiden, wenn ich doch selbst so gar nicht weiß wer und was ich bin?”. Gern spiegelt sich das auch in der Kleidung wieder und drückt hier oft auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppierung aus.

Gönnen wir den kleinen und größeren Kindern ihre Schwarz-Weiß-Malerei!“

Quellenangabe: http://malen-befreit.de/2011/03/14/mein-kind-malt-immer-mit-so-traurigen-farben/

Mein Kommentar noch ergänzend zu Sabine‘ s Beitrag: Wenn natürlich ein Kind zu gar nichts anderem zu motivieren ist, als zur Schwarzmalerei, kann das natürlich auch darauf hinweisen, dass bei ihm ein seelischer Konflikt zum Ausdruck kommt. Deshalb sollten Pädagogen und Eltern schon aufmerksam werden, wenn ein Kind zu sehr in einer Variante verharrt oder plötzlich permanent dazu umschwenkt, wenn es vorher bunt gemalt hat. Ich denke, was Sabine Feickert hier ausdrücken möchte ist, dass Eltern oder Pädagogen nicht zu schnell urteilen sollten, aber trotzdem aufpassen und achtsam sein müssen.

 www.farben-reich.com

Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, GANZHEITLICH HELEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung auf dem Weg der Heilung

Heute mache ich auf  das Thema „Ganzheitliche Farb- und Stilberatung auf dem Weg der Heilung“ aufmerksam, mit dem ich in meinen Beratungen immer häufiger konfrontiert werde.

Gerade Menschen, die an Krebs erkrankt sind, setzen sich mit ihrer Diagnose nicht nur körperlich auseinander, sondern auch mit allem, was geistig und seelisch abgeht. Das sind nicht nur Ängste und Hoffnungen, mal abgesehen von den körperlichen Leiden, sondern auch die Konfrontation mit Veränderungen und Loslassen von Altem. Das bedeutet, plötzlich nicht mehr die oder der zu sein, der man mal war. Darin besteht natürlich auch die Chance, sich neu zu entdecken und aufzuspüren. Mit ganz viel Vertrauen, Mut und Liebe kann ein Weg gefunden werden, der besser passt, als den Weg weiter zu wählen, der zu den Zeiten weisend war, als der Körper noch keine Warnsignale gezeigt hat.

Vor allem Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, erleben sich aufgrund der Folgen häufig nicht mehr als vollwertige Frau und stellen ihre Weiblichkeit in Frage. Das betrifft auch alle, die nach einer Chemotherapie die Haare verlieren. Manche Frauen sehen das jedoch auch als Chance, sich nun wieder (neu) zu erkennen und zu sehen, dass sie nun viel schöner und weiblicher sind, als vorher. Sie bemerken sich nun, weil sie beginnen, sich auf eine neue Weise zu be-achten; das zu beachten, was ihrem Wesen und ihrer Natur entspricht. Sie verbiegen sich nicht mehr … Ich schreibe hier überwiegend von Frauen, weil ich nur mit dieser Zielgruppe, was das Thema Krebs betrifft, Erfahrungen gesammelt habe.

Ich bin berührt von dem Mut und der Kraft, wenn ich erlebe, wie die Menschen, die hier vor mir sitzen, sich öffnen und sich begleiten lassen. Es ist auch berührend zu erleben, wenn beispielsweise eine Frau ihre Schönheit nun annimmt, wie sie gerade ist. Sie sieht sich vollkommen ohne Maske und hier manchmal auch ohne Perücke, ganz authentisch und weiß, wie sie das, was sie erkennt, so betonen und schmücken kann, dass es wirklich zu ihr gehört und stimmig wird. Manche lernen durch ihre Krankheit erst, wer sie wirklich sind, weil diese Krankheit sie zu Beachtung und Liebe „zwingt“. Ich weiß nicht, wie ich selbst mit solch einer Krankheit umgehen würde. Vielleicht wäre ich nicht so mutig und im Vertrauen. Deshalb bin ich dankbar für das, was ich durch meine Kundinnen und Kunden lerne und für ihr Vertrauen, das sie mir entgegenbringen, in dem sie sich von mir beraten lassen. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen und eine Bereicherung. Dafür liebe ich meinen Beruf.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen Kundinnen und Kunden ganz herzlich bedanken, auch für die wunderbaren, berührenden Eintragungen in meinem Gästebuch! Ich bin dankbar für jeden Tag, an dem ich arbeiten kann, gesund bin und noch viele Menschen auf ihrem ganz individuellen Weg begleiten darf.

Ich wünsche allen Menschen ganz viel Farben-Licht und Liebe!

Herzlichst

Sabina Boddem

 

Farbenlyrik

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